Ducati Corse Schuhe: Test und Vergleich

Gescheites Schuhwerk ist wichtig. Das wusste früher schon die Oma und hatte damit uneingeschränkt recht. Wer mit schlechten Stiefeln mit dem Motorrad auf Reisen geht, wird früher oder später den Spaß verlieren. Spätestens beim nächsten Wetterumschwung.

Diadora Ducati Veloce: Ein Laufschuh im Ducati-Design

Der Diadora Ducati Veloce ist aus der Zusammenarbeit zwischen Diadora und Ducati Corse ab der Saison 2022 entstanden, um nicht nur die offiziellen Fahrer des MotoGP-Teams, sondern auch alle echten Rennsportfans einzukleiden. Diadora erweitert seinen Katalog an Laufschuhen mit diesem neuen Modell, dessen Design und Farben alle Anhänger des italienischen Moto GP-Teams begeistern werden.

Der Diadora Ducati Veloce ist ein Laufschuh, der einige der herausragendsten Technologien und Materialien der italienischen Marke aufweist. Er ist vom Diadora Volo inspiriert, hat aber den Stil und das Design von Ducati. Der Diadora Ducati Veloce ist ein Schuh, der für ein ausgewogenes Laufverhalten entwickelt wurde.

Das Obermaterial des Schuh besteht aus Nylon-Air-Mesh und ist mit PU-Wildleder-Einsätzen und 3M-Details versehen. Die Zwischensohle besteht aus leichtem EVA-Schaumstoff und enthält außerdem die von der Marke selbst entwickelte Blushield-Technologie, die Dämpfung und Reaktivität zu gleichen Teilen kombiniert und so die unregelmäßige Unterstützung unserer Füße in einen ausgeglichenen Lauf verwandelt.

Der Schuh ist mit einer Ortholite-Einlegesohle aus EVA ausgestattet, die herausnehmbar und austauschbar ist, so dass Läuferinnen und Läufer individuelle Einlegesohlen erhalten können, die sie benötigen. Die Sohle besteht aus der Soplar Flexoft-Mischung im vorderen Bereich der Sohle, die für Reaktivität und Schnelligkeit bei unseren Schritten sorgt, und aus der speziellen Duratech 5000-Mischung, die im Fersenbereich der Sohle Verschleißfestigkeit garantiert.

Der Schuh ist für Läufer mit leichtem Gewicht und neutraler Schritttechnik gedacht, die die Eigenschaften dieses Modells genießen wollen, aber auch für Liebhaber oder Anhänger des Ducati-Teams, da er exklusive Motive und Designs aufweist.

Was die Distanzen betrifft, so ist er ein idealer Schuh für kurze und mittlere Distanzen, vorzugsweise bei mittlerem bis schnellem Tempo. Bei längeren Distanzen können Läufer mit einer guten Lauftechnik den Schuh etwas weiter als bis zum Halbmarathon tragen.

Kurzum, mit dieser ersten Version des Diadora Ducati Veloce haben wir einen Schuh, der für Ducati-Liebhaber und -Fans entwickelt wurde, denn er hat ein exklusives Design und einen Stil, der die Farben Schwarz, Rot und Weiß kombiniert, die das italienische Team charakterisieren.

Endurostiefel im Vergleich: Worauf kommt es an?

Vor allem im Touring- und im Reisebereich stehen gute Endurostiefel vor der Herausforderung, zahlreiche Kriterien erfüllen zu müssen. Offroadtauglich, stabil und sicher sollen sie sein und dazu auch ein vernünftiges, rutschfestes Profil aufweisen. Natürlich dürfen sie kein Wasser in den Innenraum lassen und sollen dabei zuverlässig die bei der Bewegung entstehende Feuchtigkeit nach außen transportieren, sodass für ein angenehmes Fußklima gesorgt ist.

Der Tragekomfort wird durch einen bequemen Ein- und Ausstieg definiert sowie über die Verstellmöglichkeiten, die der Schuh bietet, sodass er auch nach längerer Zeit noch angenehm zu tragen ist. Hilfreich ist es auch, wenn die Treter über eine vernünftige Passform verfügen und nur so steif gehalten sind, dass man dennoch vernünftig mit ihnen laufen kann. Dazu spielen natürlich auch die optische Anmutung, das Gewicht und die Verarbeitung eine tragende Rolle bei der Bewertung eines Stiefels.

Die Auswahl verschiedener Modelle und Hersteller ist groß, dennoch gibt es große Unterschiede, auch beim Preis. Einen kompletten Totalausfall hatten wir in diesem Test nicht zu verzeichnen, dennoch ist nicht jedes Modell für jeden Einsatzzweck uneingeschränkt geeignet. Soll der neue Stiefel zum treuen Begleiter werden, der den ganzen Tag bei Wind und Wetter getragen werden kann, muss er in allen Kategorien kräftig punkten.

Testkriterien für Endurostiefel

  • Wasserfestigkeit
  • Bequemlichkeit und Komfort
  • Verhalten beim Bremsen und Schalten
  • Touralltagstauglichkeit

Testergebnisse und Empfehlungen

Mit dem Daytona TransTourMan gewinnt auch der teuerste Stiefel diesen Vergleichstest. Etwas günstiger und auch leichter kommen die Modelle von BMW Motorrad und Held daher, wobei beide Stiefel abgesehen vom Logo, den Schnallen und der Farbgebung zahlreiche Gemeinsamkeiten aufweisen. Auch die Ausstattung ist identisch. So setzen beide Modelle unter anderem auf eine bequeme Vibramsohle. Für beide Modelle können wir eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. Allerdings ist der BMW-Schuh etwas günstiger (350,-- Euro) zu haben als der Bruder aus dem Hause Held (429,95 Euro).

Nochmals deutlich günstiger kommt davon, wer sich für einen Kandidaten von FLM, iXS oder Bogotto entscheidet. Im Angebot sind die FLM-Stiefel bei Polo bereits ab 119,99 Euro erhältlich (UVP 169,99 Euro). Dafür sind sie erstaunlich komfortabel und freizeittauglich und mit dem Paar von iXS die Leichtesten im Test (beide 1,1 Kilogramm). Die gewichtigsten Kandidaten im Test waren die Schuhe von Daytona und O‘Neal (jeweils 1,5 Kilogramm).

Was die Wasserdichtigkeit angeht, so hielten fünf Modelle (BMW, Held, Daytona, iXS, Berik) dauerhaft dicht. Die Modelle von Polo (FLM) und FC-Moto (Bogotto) sind auch bei einem stärkeren Regenguss wasserdicht, aber nicht dauerhaft. Das Modell von O‘Neal fiel in beiden Tests durch. Ohnehin ist dieser Stiefel eher für den Motocross-Einsatz gemacht als für den Enduro-Alltag eines Motorradreisenden.

Wenn wir nun eine Empfehlung aussprechen sollen, so fällt diese wie folgt aus: Möchte ich den besten Schuh, greife ich zum Daytona. Sind mir Freizeittauglichkeit und das Gewicht wichtiger als die Verarbeitung, so haben Held und BMW die Nase vorne. Soll es eine Nummer günstiger sein, greife ich zu den Schuhen von iXS. Da es sich hierbei um den günstigsten wasserdichten Stiefel handelt, geht der Preistipp für das beste Verhältnis aus Preis und Leistung somit in die Schweiz. Stört es mich nicht, dass die Schuhe nicht dauerhaft wasserdicht sind, sind die FLM und Bogotto noch mal ein gutes Stück günstiger und ebenso empfehlenswert. Der Berik ist ebenfalls ein guter Schuh, ist im Mittelfeld allerdings das teuerste Modell laut UVP. Im Netz sind zahlreiche Modelle deutlich unter der UVP erhältlich. Der O‘Neal fällt leider etwas ab.

Zusammenfassung der Empfehlungen

Stiefel Empfehlung
Daytona TransTourMan Bester Schuh
BMW Motorrad, Held Freizeittauglichkeit und geringes Gewicht wichtig
iXS Günstigster wasserdichter Stiefel
FLM, Bogotto Günstige Alternative, nicht dauerhaft wasserdicht

Weitere Ducati Schuhe und Kollektionen

Die niedrigen, vom Rennsport inspirierten Stiefel Ducati Corse City C3 mit sportlichem Look wurden von Held exklusiv für Ducati entwickelt. Sie eignen sich für den Touring- und urbanen Motorradeinsatz, sind aber auch bei einem Spaziergang im näheren Umfeld bequem, wenn das Ziel einmal erreicht wurde. Die Stiefel haben für das Schalten verstärkte Zehen-, Fersen- und Fesselbereiche, sodass beim Fahren Sicherheit und Schutz gewährleistet wird. Sie lassen sich einfach anziehen - was dem seitlichen Reißverschluss und dem vorderen Verschlussband aus Velcro® zu verdanken ist - und bieten eine schnelle, sichere Passform im Bereich des Fußhalses mit gleichzeitig herausragender Flexibilität. Die Reflex-Einsätze verleihen mehr Sichtbarkeit bei Nachtfahrten.

Für den Winter 2024 hat Diadora Utility die Diadora Utility x Ducati-Kollektion um neue, leistungsstarke Arbeitskleidung und Schuhe erweitert. Diese Kollektion ist dem MotoGP-Weltmeisterteam gewidmet und garantiert maximalen Schutz und hohe Leistung. Die Erweiterung der Utility-Kollektion von Diadora für Ducati Corse umfasst auch die Schuhserie Speedy Race, die jetzt auch in der MID-Version erhältlich ist.

Worauf bei Motorradstiefeln zu achten ist: Die rechtliche Norm

Eine Pflicht zum Tragen spezieller Schuhe beim Motorradfahren gibt es nicht. Der eigenen Gesundheit zuliebe sollten trotzdem Stiefel getragen werden, die in der Europäischen Norm 13634 festgehaltenen Mindestanforderungen erfüllen. Für die Sicherheit bei Verkehrsunfällen sind vor allem die mechanischen der in der Norm 13634 festgehaltenen (Schutz-) Eigenschaften wichtig.

Wichtig ist dort das Motorradfahrer-Piktogramm, das die Zulassung als "Persönliche Schutzausrüstung" nachweist. Darunter findet sich der Verweis auf die erfüllte Norm und anschließend eine Auskunft über die bei der Zertifizierung erreichten Schutzlevel.

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