Ducati Corse steht seit jeher für höchste Leistung und Innovation im Motorradrennsport. Die Marke hat sich nicht nur durch ihre leistungsstarken Motorräder einen Namen gemacht, sondern auch durch kontinuierliche Weiterentwicklung und den Einsatz modernster Technologien. Dieser Artikel beleuchtet einige Aspekte von Ducati Corse, von den legendären Motorrädern bis hin zu Partnerschaften, die die Leistung auf der Rennstrecke verbessern.
Master Super Bike 2010: Die 1198 S im Vergleich
Im Jahr 2010 wurde die Ducati 1198 S einem harten Vergleich unterzogen. 15 Journalisten testeten die Superbikes der Saison gegeneinander, um das beste Motorrad mit dem Titel "MASTER SUPER BIKE" 2010 auszuzeichnen. Die Stoppuhren waren gnadenlos, und am Ende zählte nur die nackte Wahrheit. Ein einzelner Testpilot kann irren, doch niemals alle zusammen.
Die 1198 S, eine Vorstufe zu Ducatis Topmodell "R", überzeugte mit ihrem hochfesten Stahlgitterrohrrahmen und dem 90° V2 Motor. Dieser Motor erzeugte ein Drehmoment von 131,4 Nm bereits bei 8000 Touren, was am Kurvenausgang oft den entscheidenden Vorteil brachte. Einsatz wurde mit reinstem Fahrgenuss belohnt.
Formula Extreme: Ducati 848 im Renneinsatz
Ducati baut waschechte Sportmotorräder und kümmert sich nicht darum, in welcher Klasse diese Rennen gewinnen sollen. Die 848 war ursprünglich als Landstraßen- und Hobbysportler geplant. Marco Sairu bestätigte, dass man in Sachen Hubraum freie Hand hatte und sich aufgrund thermodynamischer Überlegungen für 849 cm³ entschied.
Der US-Importeur startete mit der 848 in der Formula Xtreme-Klasse der AMA Nationals gegen 600er-Vierzylinder, 675er-Triples und 1200er-Vierventil-Stoßstangenboxer. Larry Pegram trommelte in Personalunion aus Teambesitzer, Teamchef und Fahrer seine Partner für das Projekt Achtvieracht zusammen. Am Ende standen unter anderem Wiseco-Kolben, Pankl-Pleuel, eine feingewuchtete Kurbelwelle, eine STM-Anti-Hopping-Nasskupplung und eine 2-in-1-in-2-Auspuffanlage von Sponsor Leovince zu Buche.
Auf der Rennstrecke Fontana zeigte die FX-848, was in ihr steckt. Der Motor liebt Drehzahlen, braucht sie aber nicht, um immensen Zug an der Kette zu fabrizieren. Der Pilot kann sich voll auf sein Gefühl und sein Gehör verlassen, um einen der vielen richtigen Zeitpunkte zum Gangwechsel zu erwischen.
Ducati Bekleidungskollektion 2023
Ducati hat seine Bekleidungskollektion für 2023 fertiggestellt. Die Produktreihe Performance Wear bietet Schutzkleidung, die sich in die Linien Racing, Sport, Touring und Urban aufteilt. Die Racing-Linie umfasst die Lederkombi Ducati Corse C6 mit thermogeformten Verbundprotektoren und Stahlplatten an Knien, Schultern und Ellbogen. Die Lederkombi bietet die Möglichkeit, ihre Anzüge sowohl im Grafikdesign als auch an die körperliche Konstitution anzupassen. Ebenfalls für den Einsatz auf der Rennstrecke bietet Ducati den Helm Corse V6 mit einer Grafik an, die von der Moto-GP-Lackierung inspiriert ist.
In der Linie Sport kommt als Neuheit die Jacke Fighter C2, die Dainese exklusiv für Ducati herstellt. Sie besteht aus weichem Leder in Kombination mit großen Bereichen aus technischem Stretchgewebe für hohe Passgenauigkeit. Der Zweiteiler Strada C5 erweitert die Touring-Kollektion. Die Jacke Company C4 und die Outdoor-Thermojacke C3 ergänzen die Produktlinie Urban.
Ducati Fanartikel
Für echte Ducati-Fans gibt es eine breite Palette an Fanartikeln. Im Onlineshop finden sich passende Ducati Fanartikel oder Ducati Corse Fanartikel. Mit einem Ducati Geschenkartikel punktet man garantiert beim Ducatisti. Es gibt T-Shirts mit Ducati Logo, Corse (MotoGP) oder Scrambler, aber auch Jacken, Westen, Kappen, Rucksäcke, Schlüsselanhänger, Metallschilder, Tassen und vieles mehr. Für jeden Liebhaber gibt es den richtigen Ducati Geschenkartikel, ob für den Fahrer einer Monster oder Corse (Racing Moto-GP).
NetApp und Ducati Corse: Partnerschaft für den Erfolg
NetApp, ein global tätiger Cloud- und Daten-orientierter Softwareanbieter, erneuert seine Partnerschaft mit Ducati Corse für die Saisons von 2023 bis 2025. In der Welt der Grand-Prix-Rennen kommt es vor allem auf Geschwindigkeit an. Ducati Corse benötigt besonders kurze Synchronisationszeiten zwischen der Rennstrecke und den Ingenieuren an den verschiedenen Standorten. Das gemeinsame Ziel mit NerApp: eine neue Lösung für Datenanalyse und -Management.
Datenaustausch und Analysen erfolgen nun nahezu in Echtzeit, um den maximalen Nutzen aus den Test- und Rennwochenenden zu ziehen. Die Zusammenarbeit ermöglicht es, Daten beinahe in Echtzeit auszutauschen und zu analysieren. FlexCache erhöhe die Geschwindigkeit und Produktivität der Zusammenarbeit über mehrere Standorte hinweg, steigere den Datendurchsatz und reduziere die WAN-Bandbreitenkosten.
Mit der neuen Datenmanagement-Plattform können die Daten in einer hybriden Cloud-Umgebung nahtlos verwaltet, geteilt, geschützt und von der Fabrik zur Werkstatt und zur Rennstrecke während eines Rennens hin und her verschoben werden.
Die neue Panigale V4: Ein radikaler Schnitt
Mit der Panigale V4 und dem neuen Motor, den sie in Bologna auf den Namen Desmosedici Stradale getauft haben, macht Ducati einen radikalen Schnitt. Das Superbike markiert den Abschied von Ducatis bisherigem Motorenkonzept mit Twin-Tradition (Zweizylinder). Unter der Verkleidung arbeitet das erste Vierzylinder-Serientriebwerk der Marke. Übernommen aus der Moto GP-Rennabteilung haben Valia und Kollegen auch die Elektroniksysteme, mit denen die überbordende Power der straßenzugelassenen Mittelstreckenrakete im Zaum gehalten werden soll.
Die Leistungsdaten der Panigale V4 und der noch exklusiver ausgestatteten V4 S sind nämlich extraordinär: 214 PS bei 195 Kilo Gesamtgewicht, ein wuchtiges Drehmoment von 124 Nm und ein bisher noch nie dagewesenes Serienleistungsgewicht von 1,10 PS je Kilo Gewicht stehen zu Buche.
Die Panigale V4 S bringt die volle Elektronikausstattung mit: An Bord sind u.a. ein schräglagensensibles ABS mit mehreren Einstellungslevels, die mehrstufige Traktionskontrolle und eine Slide Control für die gezielte Kontrolle des Driftwinkels beim Herausbeschleunigen aus Kurven. Hinzu kommt ein Wheelie-Wächter, um das gezielte Steigen des Vorderrads zu ermöglichen, der Power Launch zum optimalen Start und ein Quickshifter, der das schnelle Hoch- und Runterschalten des Sechsganggetriebes ohne Kupplung zulässt.
Die Konfiguration des Fahrwerks sorgt, so Ducati-Pilot Alessandro Valia, in Verbindung mit den reaktiven elektronischen Gabel- und Stoßdämpfer-Komponenten von Öhlins dafür, "dass die V4 auf der Strecke unvergleichlich ist und doch jederzeit berechenbar reagiert". Die Panigale V4 münzt ihre 1103 Kubik in eine Drehmomentkurve ohnegleichen um, die sich zwischen 9000 und 12.000 U/min immer um 120 Nm bewegt.
Ducati bietet die Panigale V4 in drei Ausführungen an: Die Basisversion Panigale V4 (21.990 Euro) mit Showa-Gabel und Sachs-Federbein sowie die Panigale V4 S (27.990 Euro) mit Öhlins-Komponenten werden in Ducati Rot mit schwarzen Felgen und einen Sozius-Kit ausgeliefert. Die Panigale V 4 Speciale (39.990 Euro) kommt dagegen als reine Solo-Maschine mit Tricolore-Farben, Akrapovic-Racing-Auspuff und jeder Menge Karbon- und Aluteilen.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Leistung | 214 PS (226 PS mit Akrapovic-Racing-Auspuff) |
| Gewicht | 195 kg |
| Drehmoment | 124 Nm |
| Leistungsgewicht | 1,10 PS je Kilo Gewicht |
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