Ducati Monster Lederjacke im Test: Ein umfassender Überblick

Die Wahl der richtigen Motorradbekleidung ist entscheidend für Komfort und Sicherheit. Dieser Artikel widmet sich der Ducati Monster Lederjacke und beleuchtet verschiedene Aspekte wie Design, Passform, Material und Schutzeigenschaften. Dabei werden auch alternative Materialien und Kombinationsmöglichkeiten betrachtet.

Die Qual der Wahl: Leder oder Textil?

Am Beginn meiner Motorradzeit hab ich mir (wie vermutlich die meisten) relativ günstige Textilbekleidung - damals noch von Hein Gericke - zugelegt, bin dann aber relativ schnell auf einen Leder Zweiteiler umgestiegen und seitdem eigentlich immer bei Leder geblieben. Die Entscheidung, welches Material es im Endeffekt werden soll, kann mir natürlich niemand abnehmen, aber ich bin für jeden Input dankbar! Mein Hauptproblem war eigentlich schon immer mein Längen/Breiten Verhältnis, das mit 190cm Körpergröße und 85kg deutlich in die schmälere Richtung geht. Da ich beim Leder die Hose in den Stiefeln trage, ist die Länge nicht ganz so wichtig. Mittlerweile gibt es ja schon von einigen Herstellern langgestellte Größen, aber ich hab doch immer wieder das Problem, dass die Hosen für meine Größe zu kurz sind bzw. wenn sie von der Länge passen viel zu breit, was sich natürlich auch auf die Schutzwirkung auswirkt.

Sicherheit, ein heißes Thema, und ja, auch ich halte Leder, am besten einen Kombi mit entsprechenden Protektoren, für die sicherste Lösung. Größen sollten heute in allen Kombinationen zu bekommen sein, evtl. eine Preisfrage. Für mich sind Textilklamotten, möglichst hochwertige, flexibler und angenehmer zu tragen, den Sicherheitspunkt, vergebe ich aber gerne an Leder. Wichtig ist für mich die Passform und mehrfach habe ich erst zu Hause festgestellt, dass es hier und da evtl. doch etwas zwickt.

Einige Sachen habe ich nach vielen Home-Tests Online gekauft. Die aktuelle Gore-Hose habe ich dagegen hier vor Ort gekauft, aber gleich darauf hingewiesen, dass ich diese zu Hause nochmals intensiv (im Haus) tragen möchte um über einen etwas längeren Zeitraum zu prüfen, ob das wirklich meine Hose ist.

Lederhose und Textiljacke: Eine sinnvolle Kombination?

Mir würde aus dem oben genannten Grund die Kombination aus Lederhose und Textiljacke vorschweben - gibt es hier jemand, der das so kombiniert hat? Must have ist für mich die Möglichkeit, Hose und Jacke mittels Reißverschluss zusammenzufügen! Wie sind eure Erfahrungen damit?

Kenn selbst Leute, die Textiljacke mit Lederhose kombiniert haben, aber dass meines Wissens nach meist nur der kurze Verbindungsreissverschluss und nicht der durchgehende möglich ist. Ich persönlich würde Lederhose und Textiljacke nicht kombinieren - schon wegen des Komforts.

Wenn es dann doch unterwegs mal regnet, müsstest Du über die Lederhose doch noch was Wasserfestes ziehen, während die Jacke vielleicht wasserdicht ist. Da werden die Meinungen aber auch weit auseinandergehen, weil sich Leder z. B. auf längeren Strecken besser sitzt. Deswegen meine ganz persönliche Meinung. Und nachdem es mittlerweile Regenüberzieher mit Membran gibt, würde ich die Kombi vorziehen. Also Lederjacke (ggf. perforiert) mit Hose oder Einteiler, Goretex Stiefel und Regenüberzieher.

Passform und Komfort: Wichtige Kriterien beim Kauf

Beim Durchschnittsmensch wie mir (1,85) ist die Länge des Beines von der Hüfte bis zum Knie oft ziemlich knapp bemessen und man muss eine Größe höher springen. Sonst gibt es bei längeren Ausfahrten Knieschmerzen. Also erstmal die Jacke, aber eine passende Hose solls natürlich auch werden. Dann werd ich besonders darauf achten dass die Hose auch da sitzt wo sie hin soll!

Ich habe auch einen langen, schmalen Ehemann. Er ist auf eine Längengröße angewiesen und fährt bei Textil eine Längengröße von rukka. Zuletzt hat er eine wunderbar luftige Sommerhose günstig im Ausverkauf in einer Längengröße geschossen. Die Hot Rock hält, was sie verspricht und glänzt mit toller Lederqualität, einer soliden Verarbeitung und vielen praktischen Features wie beispielsweise dem einstellbaren Taillenumfang oder den vielen verschließbaren Taschen, in denen auch mein übergroßes Smartphone problemlos Platz findet.

Allerdings gibt es zwei konkrete Kritikpunkte, denen sich die Lederjacke stellen muss. Kritikpunkt 2 sind die extrem engen Ärmelabschlüsse.

Sicherheit geht vor: Protektoren und Materialien

Helds Hot Rock ist eine sportliche Heritage Lederjacke ohne übertriebenen Schnickschnack, die sowohl auf modernen Naked Bikes als auch auf klassischen Cruisern, Café-Racern, Scramblern & Co. einen schlanken Fuß macht. Ihrem schlichten Design zum Trotz überzeugt sie mit bester Sicherheitsausstattung, guter Passform und hoher Alltagstauglichkeit. Die aus Rind- und Schafleder gefertigte Jacke verfügt über Sicherheitsnähte, Soft-Protektoren an Schultern und Ellbogen, Vorbereitungen zur Nachrüstung von Brust-, Rippen- und Rückenprotektoren sowie einen Verbindungsreißverschluss aus Metall für kompatible Hosen.

Sicherheit: Meine Sommerklamotte haben ich noch keinem Schleiftest auf der Straße unterzogen, dagegen meine üblichen Goresachen einige Male. Immer gut ausgegangen, auch wenn ich z. B. in der Toskana ca. 40m über den Asphalt gerutscht bin. Nur ganz minimale Kratzspuren über dem Handgelenk, da sich der Jackenärmel etwas nach oben verschoben hat. Die Hose, eine etwas einfachere, war im Eimer, aber an den Beinen alles sauber. Nach nur einem anderen kurzen Rutscher musste der defekte Jackenärmel meiner Stadler-Jacker gewechselt werden. 77 Euro hat mich dieser Spaß gekostet, Jacke wieder wie neu, nutze ich heute noch, und ich nicht einen einzigen Kratzer.

Alternativen und persönliche Vorlieben

Ich steh nicht so auf Sponsorenaufnäher und riesige, bunte Logos. Das gefällt mir auch so gut an der Fighter. Die Misano lässt sich per (hoffentlich nicht hakeligen) Reißverschluss an die Fighter koppeln und fertig wäre die Kombi... oder der KombI?! Früher bin ich schwarze Honda CBR gefahren, also trug ich schwarzen Kombi, schwarzen Shoei und im Sommer auch schwarzes Visier. Naja. Jetzt ist das gesamt Packet wichtig - schönes Moped, gutes Aussehen.

Bei mir gibts für jedes Wetter das passende. Textil für kühlere Tage (zwischen 15 und 20 Grad),wasserabweisend, sollte ich dennoch in einen Regenschauer kommen. Leder für Temperaturen bis 25 Grad und trockenem Wetter. Bei heißem Wetter dann schließlich Motorradjeans und ganz luftige Textil-Sommerjacke! Als absolut bekennender Schönwetterfahrer ist das meine überwiegend getragene Kluft. Bei Regen und Temperaturen unter 15 Grad bleibt meine Pikes Peak eh in der Garage.

Marken und Modelle im Vergleich

Ich habe lange gesucht das richtige zu finden. Leder, Textil! Ich denke es kommt darauf an was man wirklich möchte. Bin dann bei Held Atacama gelandet. Die fahre ich bei unter 10° aber auch bei 30° bietet sie genügend Lüftungsmöglichkeiten. Bin da sehr zufrieden mit! Ich weiss der Preis treibt einem die Tränen in die Augen. Aber andere Anbieter wie Rukka usw.

Hier eine kleine Übersicht über genannte Marken und Modelle:

Marke Modell Material Besonderheiten
Held Hot Rock Rind- und Schafleder Sicherheitsnähte, Soft-Protektoren, Nachrüstoptionen
Held Atacama - Wasserdicht, viele Lüftungsmöglichkeiten
Dainese Laguna Seca 2PC Leder Sportlicher Schnitt
Rukka - Textil (Gore-Tex) Längengrößen verfügbar, wasserdicht
BMW Atlantis Hydrophobiertes Rauhleder Superbequem, regendicht
BMW Streetguard - Gute Lüftungsöffnungen, absolut regendicht
Stadler Casual Jeans, Leder -

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