Für den freien Blick nach hinten gibt es ein umfangreiches Sortiment an Motorrad- und Roller-Spiegeln. Egal ob Lenkerenden Spiegel, Verkleidungsspiegel (teilweise mit Blinkern), Stangenspiegel oder Motorrad Zubehör Spiegel - hier findet man mit Sicherheit den passenden Rückspiegel. Auch für Ihren Motorroller oder Scooter!
Bitte beachten Sie, daß es gerade bei Rollerspiegeln häufig unterschiedliche Gewindearten für den rechten Rückspiegel gibt - oft werden hier M8 oder M10 Linksgewinde anstelle der sonst üblichen Rechtsgewinde verwendet. Daher bitte vor der Bestellung den Gewindetyp prüfen. Alle Spiegel besitzen, sofern nicht gegenteilig vermerkt, ein E-Prüfzeichen oder sind ausreichend groß und somit legal.
Die BARRACUDA HOMOLOGIERTEN HECKENVENTOREN entsprechen den europäischen Sicherheitsvorschriften für den Straßenverkehr. Der Homologationscode befindet sich auf dem Spiegelgehäuse oder auf dem Stempel auf dem Glas mit dem Symbol ( E ......
Vergleichstest Naked Bikes: Ducati Monster S4R im Fokus
Zwei Motorräder, so schön, dass man sie am liebsten immer nur bewundern möchte. Andererseits versprechen sie auch allerhöchsten Fahrgenuss.
Freilich verstecken Brutale und Monster S4 R ihre hochkarätige Technik nicht hinter Rennverkleidungen; sie präsentieren ihre faszinierenden Motoren völlig unverhüllt. Die Ducati jenen legendären Vierventil-Desmo, der in seiner Urform die 916 befeuerte.
Für Monster-Treiber nichts Neues, allerdings in einer solch sportlich zurechtgerückten Form bisher nur getunt möglich. Die Einarmschwinge erlaubt eine engere Krümmerführung, macht zusammen mit den hochgezogenen Auspufftöpfen endlich ambitionierte Schräglagen möglich.
Besonders die MV hat es ihnen angetan, deren stilvolles Arrangement und perfekte Verarbeitung bis ins letzte Detail eine Klasse für sich ist. Da kann die Ducati nicht ganz mithalten, deren wassergekühlter Motor sich nicht so harmonisch ins Gitterrohrfahrwerk schmiegt wie die luftgekühlten Zweiventiler.
Ausgeglichenes, doch beträchtliches Temperament zeigt der 996er. Und wird nach einem rappeligen Bereich, der bis zur 3200er-Marke reicht, erstaunlich kultiviert. Ab da vibriert der V2 kaum mehr, nicht einmal, wenn bei rund 7200 Umdrehungen sein Ton trocken und hart, seine Zugkraft unwiderstehlich wird, er gar einen Hang zur Brutalität offenbart.
Erst recht setzt sich der Ducati-Motor positiv in Szene, wenn es um Abgas und Verbrauch geht. Da steht der S4R mit blitzsauber eingehaltener Euro-2-Norm und 4,7 Liter Landstraßenverbrauch eine rüpelhaft saufende und pestende Brutale gegenüber.
Hingegen mag die kompakte Brutale, die sich anfühlt, als wäre ihr Radstand nicht 26 Millimeter, sondern 50 Zentimeter kürzer als jener der S4R, zwar alle Arten von Kurven, jedoch keine gröberen Bodenwellen.
Die Monster gefällt durch ihre Neutralität. Dank der homogenen Kontur des hinteren 180er-Pirellis auf der 5,50-Zoll-Felge kennt sie über den gesamten Schräglagenbereich keine Kippneigung und kaum Aufstellmoment, das bei der breit bereiften Brutale spür-bar wird. In leichtes Knautschen gerät die Monster beim Schrägfahren durch ihre weiche Hinterradfederung, die man jedoch mit viel Dämpfung im Zaum halten kann.
Kurz vor der abermaligen völligen Selbstvergessenheit im Kurvenparadies rollt der Ducatista plötzlich am Straßenrand aus. Sein rechter Rückspiegel dreht sich lose im Gewinde. Kontermutter aufgegangen.
Die Untersuchung der S4R fördert kein Fahrwerksproblem zutage, sondern schlicht schludrige Verarbeitung. Neben anderen Detailmängeln, die mit dem Vorderradrattern sicher nichts zu tun haben, fiel auf, dass beide Motorverschraubungen zu schwach angezogen waren, die Bremsscheiben über den Umfang starke Veränderungen der Oberfläche zeigten.
Der MV-Pilot, dessen kunstvoll auf-gebautes Motorrad über jeden Zweifel erhaben ist, macht lächelnd mit. Gemeinsam setzen sie nochmals die Schwarzwaldstraßen in Brand, finden am Abend einen Aussichtspunkt, der einen weiten, tiefen Blick gewährt. Über die Landschaft und das Erlebte.
Man muss sich eben in sie hineindenken, hineinhören, ihre Schwächen kennen lernen und ausbessern lassen. Den voraussetzungslosen Genuss bietet ohnehin keine der beiden Italienerinnen. Sie verlangen Einsatz und Hingabe in der einen oder anderen Form. Wie alles, was am Ende wahre Freude bringt.
Testergebnis
- 1. Platz - Ducati Monster S4 R
Trotz der Abzüge in der Verarbeitungsqualität bleibt die Ducati Punktsieger. Motorcharakteristik, Verbrauch, Schadstoffemissionen und nicht zuletzt der Federungskomfort bringen die Monster S4R nach vorn. Das geht, ein sorgfältig aufgebautes Motorrad vorausgesetzt, auch in Ordnung. Wer also eine S4R kauft, sollte sie genau untersuchen, insbesondere auf ein ominöses Rattern achten und beim ersten Anzeichen auf eine Untersuchung des Phänomens und Abhilfe drängen.
- 2. Platz - MV Agusta Brutale S
Die MV Agusta hat eine kapriziöse Motorcharakteristik, eine unkomfortable Hinterradfederung, sie kostet viel und braucht viel zu viel Sprit. Das bringen wir in Wort und Zahl getreulich zum Ausdruck. Alles andere, was das Wesen der Brutale ausmacht, von ihrer Energie, ihrer Ehrlichkeit, Kompromisslosigkeit und Schönheit handelt, ist mit Worten nur sehr schwer zu vermitteln. Am ehesten mit knappen: Sie ist Kunstwerk und begnadete Fahrmaschine in einer Gestalt.
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