Ducati Scrambler Fahrwerk Test: Ein umfassender Überblick

Die Ducati Scrambler hat sich seit ihrer Neuauflage als beliebtes Lifestyle-Bike etabliert und erfreut sich grosser Beliebtheit in verschiedenen Altersklassen. Mit dem Update für 2023 hat Ducati an den richtigen Stellen angesetzt, um die Scrambler weiter zu verbessern.

Ducati Scrambler 1100 Sport Pro 2021: Eine Kombination aus Klassik und Moderne

Die Ducati Scrambler 1100 Sport Pro 2021 kombiniert klassischen Cafe Racer-Stil mit moderner Technologie und Leistung. Ihr markanter Look wird durch den luft-/ölgekühlten 90° V2-Motor ergänzt, der eine kraftvolle Performance und ein einzigartiges Fahrerlebnis bietet.

Motor und Leistung

Die Ducati Scrambler 1100 Sport Pro 2021 verfügt über einen 1079 ccm großen V2-Motor, der eine Leistung von 85 PS bei 7.500 U/min und ein maximales Drehmoment von 88 Nm bei 4.750 U/min bietet. Die Ducati Scrambler 1100 Sport Pro 2021 weist einen Kraftstoffverbrauch von 5,2 Litern auf 100 km auf.

Fahrwerk und Ausstattung

Das Fahrwerk der Ducati Scrambler 1100 Sport Pro 2021 besteht aus einer 48 mm ÖHLINS Upside-Down-Gabel vorne und einem ÖHLINS Zentralfederbein hinten, beide mit einem Federweg von 150 mm. Die Ducati Scrambler 1100 Sport Pro 2021 ist mit einem fortschrittlichen Kurven-ABS und der Ducati Traktionskontrolle ausgestattet. Die Ducati Scrambler 1100 Sport Pro 2021 bietet zahlreiche Sonderausstattungen, darunter 3 Fahrmodi (Active, Journey, City), ein LCD-Display, einen USB-Anschluss, LED-Beleuchtung und eine Brembo-Bremsanlage.

Fahrgefühl und Sicherheit

Mit ihrem exzellenten Durchzug und den herausragenden Fahrwerkseigenschaften sorgt die Ducati Scrambler 1100 nicht nur für ein atemberaubendes Fahrerlebnis, sie offeriert auch ein hohes Maß an Fahrsicherheit. Die Ducati Scrambler 1100 ist mit einer Brembo Bremsanlage ausgerüstet, die zusammen mit dem von einem Gyrosensor (IMU) gesteuerten Bosch 9.1 MP Kurven-ABS in jeder Fahrsituation für beste Sicherheit sorgt.

Die verschiedenen Modelle der Ducati Scrambler 1100

Die Scrambler 1100 ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich, die sich in Design und Ausstattung unterscheiden:

  • Scrambler 1100 Special: Mit Anleihen aus dem Custombike-Bereich, „modern classic“-Look, schwarzen Speichenrädern und verchromten Auspuffkrümmern.
  • Scrambler 1100 Sport: Sportlichere Attitüde, Öhlins-Komponenten, „Viper Black“-Lackierung mit gelben Akzenten.

Detailliebe und das Streben nach Schlichtheit haben die Anzahl der Bauteile minimiert, so besitzt die neue Scrambler weniger Abdeckungen und Kunststoffteile. Um eine weitreichende Individualisierung zu vereinfachen - von Beginn an eines der Hauptmerkmale einer Scrambler -, ist der Heckrahmen angeschraubt.

Design und Individualisierung

Wie jede andere Ducati Scrambler auch, bietet die 1100er größtmöglichen Spielraum für die eigene Handschrift. Jedes einzelne Bauteil der neuen Ducati Scrambler 1100 ist bis ins letzte Detail durchdacht: Ein lackiertes Aluminium-Logo verleiht dem Styling einen edlen Touch, die gefrästen Lenkerendkappen aus Aluminium sind auf die Scheinwerferhalterung genauso abgestimmt wie die Zündkerzenstecker mit Logo.

Beleuchtung und Instrumente

Ein weiteres typisches Scrambler Merkmal ist der runde Hauptscheinwerfer. Er besitzt die gleiche Glaslinse wie alle Ducati Scrambler Modelle, wird aber durch eine neue Aluminiumfassung aufgewertet. Eine vorsichtige und sorgfältige Überarbeitung des Cockpits brachte eine zweiteilige Lösung hervor: ein klassisches Rundelement, wie man es von allen Scrambler Modellen kennt, das durch ein ovales Instrument, welches zusätzliche Informationen anzeigt, ergänzt wird. Die Instrumententafel der Ducati Scrambler 1100 besteht aus zwei Hauptelementen.

Fahrwerk im Detail

Die Sport-Version der Ducati Scrambler 1100 besitzt volleinstellbare Öhlins-Federelemente, die Upside-Down-Gabel einen Standrohrdurchmesser von 48 mm. Scrambler 1100 und Scrambler 1100 Special verfügen über eine 45 mm Upside-Down-Gabel von Marzocchi sowie ein Kayaba-Federbein hinten mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung. Beiden stehen 150 mm Federweg zur Verfügung, die auf jedem Terrain - sei es innerstädtisches Kopfsteinpflaster oder unbefestigte Feldwege - für besten Bodenkontakt der Pirelli-Pneus sorgen.

Der Stahlgitterrahmen nimmt den L2-Motor ebenfalls als tragendes Element in die Pflicht, wobei der Heckrahmen nun aus Aluguss gefertigt und angeschraubt ist, was allfälliges Customizing erleichtert. Die Marzocchi Upside-down-Gabel und das Kayaba-Monofederbein sind stärker dimensioniert, wobei letzteres wie bei den kleinen Modellen direkt angelenkt und auf der linken Fahrzeugseite positioniert ist.

Fahreigenschaften und Komfort

Die Scrambler 1100 ist ein größeres, potenteres Motorrad, das dennoch mit der bekannten leichtfüßigen Unkompliziertheit einer Scrambler aufwartet. Mit ihrem typischen Rahmen und der ausgesuchten Geometrie ermöglicht die Ducati Scrambler 1100 ein entspanntes Fahren, ebenso unkompliziert wie unterhaltsam.

Verglichen mit der 800er-Version fällt der Abstand zwischen Sitzbank und Fußrasten spürbar größer aus, dazu ist der Lenker weiter vorne und etwas tiefer angebracht.

Bereifung

Die Scrambler 1100 steht auf neuen 10-Speichen-Leichtmetallgussrädern mit überfrästen Speichen. Auf die leichten Felgen im Format 3.50″ x 18″ vorn und 5.50″ x 17″ hinten sind im Enduro-Stil gehaltene Pirelli MT60 RS-Reifen in den Dimensionen 120/80 ZR18 vorn und 180/55 ZR17 hinten montiert.

Ducati Scrambler Icon 2023: Moderner, bunter, leichter

Die für 2023 überarbeitete Scrambler soll zur Ikone der nächsten Ducatisti-Generation werden. Die neue Scrambler moderner, bunter und leichter machen. In elf verschiedenen Farben spiegelt sich der aufgereihte Testfuhrpark in der Glasfront des Hotelbunkers, das Marketing-Team von "M&M’s" wäre vor Neid erblasst.

Motor und Fahrmodi

Er reagiert nun via Ride-by-Wire anstatt per Seilzug auf Gasbefehle. Mit diesem Update halten auch zwei Fahrmodi samt vierstufig einstellbarer Traktionskontrolle Einzug beim günstigsten Ducati-Modell. Im Fahrmodus "Road" wird der Dreh am Spaßgriff sanft in Vortrieb umgesetzt, die Schlupfregelung greift bei Zwischenspurts auf glattem Untergrund früh ein.

Fahrwerk und Handling

Trotz mehr Elektronik wirkt die Scrambler angenehm oldschool und aufs Wesentliche reduziert. Schon beim Rangieren vermittelt sie Leichtigkeit und fühlt sich wendig an. Übersichtlich, aber ohne das Gefühl, zu entkoppelt und inaktiv zu sein. Begleitet von wohligen V-Twin-Vibrationen blubbert man von Ampel zu Ampel, zappt lässig durch die Gänge der präzisen Sechsgangbox.

Komfort und Ausstattung

Schweißausbrüche im rechten Hosenbein sind bei der neuen Icon übrigens Geschichte: Die geänderte Krümmerführung verzichtet auf ansehnliche Schlaufen an der rechten Motorflanke und strahlt in dieser Region nun spürbar weniger Hitze ab. Optimierte Motorinnereien zügeln die Hitzeentwicklung zusätzlich.

Ein neues 4,3 Zoll Farb-TFT-Display, dessen Umrahmung eine Hommage an das alte System darstellt. Glücklicherweise blieb es damit bei den Rückblicken, denn das neue Display überzeugt nun in moderner Ducati-Manier mit guter Leserlichkeit und einfacher Bedienung.

Fazit

Die Ducati Scrambler Icon auf ein neues Niveau zu heben. Mit zahlreichen Retuschen an den wichtigsten Stellen wurde alte Störfaktoren behoben und neue Highlights geschaffen.

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