Die Ducati Scrambler hat sich seit ihrer Neuauflage im Jahr 2014 zu einem der meistverkauften Modelle von Ducati entwickelt. Sie kombiniert Tradition und Innovation und bietet eine "pure Essenz des Motorradfahrens" - bezahlbare Maschinen mit reduziertem Design und unkompliziertem Fahrspaß.
Ducati Scrambler Icon vs. Icon Dark
Die Ducati Scrambler Icon und die Scrambler Icon Dark ähneln sich in vielen Aspekten. Beide Modelle werden von einem 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und 803 Kubik Hubraum angetrieben.
Fahrwerk:
- Vorne: Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 41 mm Standrohr-Durchmesser
- Hinten (Icon): In Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein von Kayaba
- Hinten (Icon Dark): In Federvorspannung verstellbares Monofederbein von Kayaba
Bremsen:
- Vorne: Einzelscheibe mit 330 mm Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo
- Hinten: Scheibe mit 245 mm Durchmesser und Einkolben-Zange
Bereifung:
- Vorne: 110 / 80 - 18
- Hinten: 180 / 55 - 17
Der Radstand beträgt bei beiden Modellen 1.449 mm, und die Sitzhöhe liegt bei 795 mm. Die Scrambler Icon Dark ist mit einem Trockengewicht von 176 kg etwas schwerer als die Scrambler Icon mit 170 kg. Der Tank der Scrambler Icon fasst 13,5 Liter, während die Icon Dark 14,5 Liter Tankvolumen bietet. Der Durchschnittspreis der Ducati Scrambler Icon liegt bei etwa 8.007 Euro, ähnlich dem Preis der Ducati Scrambler Icon Dark mit 8.587 Euro.
Technische Daten im Überblick
| Merkmal | Ducati Scrambler Icon | Ducati Scrambler Icon Dark |
|---|---|---|
| Motor | 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder | 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder |
| Hubraum | 803 Kubik | 803 Kubik |
| Trockengewicht | 170 kg | 176 kg |
| Tankvolumen | 13,5 Liter | 14,5 Liter |
| Sitzhöhe | 795 mm | 795 mm |
Ducati e-Scrambler: Ein E-Trekkingbike im Test
Mit dem Ducati e-Scrambler wurde ein E-Trekkingbike getestet, das Alltagstauglichkeit mit italienischem Stil und Eleganz verbinden soll. Das von THOK E-Bikes für Ducati aufgebaute Modell überzeugt nicht nur optisch, sondern auch durch seine Funktionalität. Es ist mit LED-Beleuchtung, Gepäckträger und Schutzblechen ausgestattet und verfügt über eine Federgabel von SR Suntour mit 100 mm Federweg.
Der Shimano E7000 Antrieb mit 60 Newtonmeter sorgt für eine harmonische und leise Kraftentfaltung. Die externe Shimano Batterie mit 504 Wh ist von unten an das Unterrohr angebracht. Der Test zeigte, dass das Modell sowohl auf asphaltierten Wegen in der Stadt als auch auf Waldwegen problemlos funktioniert. Die verbaute Kettenschaltung von Sram bietet elf Gänge, und ergonomische Komponenten sorgen für Komfort auch auf längeren Strecken.
Die Evolution der Ducati Scrambler
Seit dem Start der Scrambler Icon im Jahr 2014 blieb die Silhouette nahezu unverändert. Die auffälligste Änderung ist die Umkehr der Tankpanel-Individualisierungsmöglichkeiten (Cover-Kit). Die Ducati Scrambler avancierte binnen kurzer Zeit zum meistverkauften Modell des Herstellers. Zehn Jahre später ist sie aus der Modellpalette von Ducati nicht mehr wegzudenken.
Ende 2018 waren bereits über 55.000 Einheiten verkauft, was zu einem ersten großen Update, der sogenannten „Joyvolution“, führte. Seit dem Modelljahr 2019 wurde die Maschine mit Kurven-ABS moderner, komfortabler und sicherer gestaltet. Wichtigste Neuerung war das schräglagenfähige Zweikanal-ABS von Bosch. Bis heute leistet der luftgekühlte L-Twin mit 803 ccm Hubraum und desmodromischer Ventilsteuerung 73 PS bei 8.250 Touren.
Ende 2022 präsentierte Ducati die „Next Generation“ der Scrambler mit neuem Design und technischen Verbesserungen. Das bereits vorhandene Kurven-ABS wurde um zwei Fahrmodi (Road und Wet) sowie Traktionskontrolle ergänzt. Die mit neuen Komponenten versehene Anti-Hopping-Kupplung lässt sich seitdem mit dem Schaltautomaten Ducati Quick Shift kombinieren.
Fahrbericht: Ducati Scrambler im Alltag
Das Fahrerlebnis ist nach wie vor mitreißend: Die Scrambler hängt prächtig am Gas, solange der richtige Gang eingelegt ist. Der Fahrer sitzt aufrecht hinter dem vergleichsweise hohen und breiten Lenker. Die serienmäßige Sitzhöhe beträgt 795 mm. Im Zubehör gibt es alternativ eine hohe Sitzbank (810 mm) und eine niedrige (780 mm).
Platz für Gepäck bleibt bauartbedingt wenig: Ab Werk bleibt mangels Gepäckträger nur der Soziussitz für eine Tasche, dazu natürlich ein Tankrucksack. Passendes Zubehör gibt es bei Ducati in Hülle und Fülle. 5,2 Liter auf 100 Kilometer gibt Ducati als Verbrauch an für die aktuelle Generation (Euro 5+). Bei Testfahrten landete der Verbrauch bei 5,5 Liter/100 km.
Ducati Scrambler Full Throttle vs. Ducati Supersport S
Die Ducati Scrambler Full Throttle besticht durch ihr klassisches und gleichzeitig modernes Design. Die aufrechte Sitzposition sorgt für ein angenehmes Fahrgefühl. Die Ducati Supersport S präsentiert sich sportlich und dynamisch mit aerodynamischem Design. Die sportliche Sitzposition ist ideal für längere Touren.
Die Scrambler Full Throttle ist mit einem luftgekühlten 803-cm³-V2-Motor ausgestattet, während die Supersport S mit einem leistungsstarken 937 ccm Testastretta 11° V2 Motor ausgestattet ist. Das Fahrverhalten der Scrambler Full Throttle ist angenehm und leichtfüßig, während die Supersport S mit präzisem Handling und exzellenter Straßenlage punktet.
Balkan Rallye mit der Ducati Scrambler
Die Balkan Rallye ist eine Mischung aus Abenteuer, Retro-Charme und exklusivem Genuss. Ursprünglich für Oldtimer-Automobile konzipiert, hat sich die Veranstaltung im Laufe der Jahre auch für klassische Motorräder und Retro-Bikes geöffnet. Die gesamte Crew setzte bei der Reise auf lässige Retro-Style Klamotten von Held. Besonders erwähnenswert ist dabei der Sirmione Gore Tex Sneaker oder auch die leiwande Lederjacke Jester.
Die Legend Gear Hecktasche von SW-Motech wurde als Gepäcklösung verwendet. Diese bietet vielfältige Befestigungsmöglichkeiten und ist sehr günstig und kompakt. Das gesamte Team war mit Cardo Packtalk Geräten verbunden. Beim Helm setzte das gesamte Team auf den HJC V10.
Ducati Scrambler Desert Sled: Eine Hommage an die BMW R 80 G/S?
Die Ducati Scrambler Desert Sled erinnert an die BMW R 80 G/S aus den 1980er Jahren. Beide Modelle verfügen über luftgekühlte 800er-Zweizylinder, null Firlefanz, echten Federweg und Stollenreifen. Im Gegensatz zur BMW will die Ducati Scrambler Desert Sled nicht auf Nutzwert beurteilt werden. Sie ist ein ehrlicher Wüstenschlitten, kein Blender. Leicht und neutral wedelt die Desert Sled bis in tiefste Schräglagen.
Die Euro-4-Desert-Sled wirkt etwas zugeknöpft. 71,3 PS attestiert der Prüfstand, und auch der irrt nie. Addiert man die 20 Kilo Mehrgewicht im Vergleich zur Icon, ergibt das den Unterschied zwischen „fetzt“ und „reicht“.
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