Mit der Ankunft der neuen Ducati Panigale V2 war es undenkbar, keinen neuen Streetfighter zu entwickeln. Seit der ersten V4 hat Ducati die „Fight Formula“ auf jede neue Panigale angewandt und so aufregende Naked Bikes für die Straße auf Basis der Hochleistungsmotorräder für die Rennstrecke geschaffen. Der neue V2 ist der leichteste Streetfighter, der je von Ducati entwickelt wurde, 18 kg Leichter als sein Vorgängermodell, dank des auf einem Monocoque-Rahmen basierenden Fahrwerks und des neuen, modernen 90°-V2-Motors. Die leichteste Streetfighter aller Zeiten kombiniert Sportlichkeit mit Alltagstauglichkeit.
Die neue Ducati Streetfighter V2
Mit dem Streetfighter V2 präsentiert Ducati eine Neuauflage des "Streetfighter"-Geistes - radikal, roh und kompromisslos für die Straße gemacht. Hier wird die Essenz der neuen Panigale V2 auf das Wesentliche reduziert, und das Ergebnis ist ein Naked-Bike, das auf maximale Fahrfreude setzt und auch Einsteigern Freude bereiten soll.
Wie schon bei den Vorgängern (Panigale und Streetfighter) wird auch bei der neuen Streetfighter V2 ebenfalls die Basis von der Panigale V2 herangezogen. Der neue Streetfighter V2 wird ab März 2025 erhältlich sein und kommt in der Farbe Ducati Red.
Motor und Leistung
Das Herzstück der Streetfighter V2 ist der komplett neue 90°-V2-Motor. Der neue 890 cm³ V2-Motor liefert 120 PS und 93 Nm Drehmoment - alles direkt und unverfälscht, ohne Verkleidung dazwischen. Er ist mit einer variablen Ventilsteuerung ausgestattet und soll der Maschine eine lineare und kontrollierbare Leistung verleihen.
Durch die IVT-Technologie stehen bereits bei 3.000 U/min mehr als 70 % des maximalen Drehmoments bereit. Zusammen mit dem hochpräzisen Ride-by-Wire-System wird jede Gasbewegung direkt in Vortrieb umgewandelt. Wie schon erwähnt wird der neue V2 Motor im Hubraum und Leistung reduziert und kommt mit 890 ccm Hubraum und 120PS in unsere Auslagen.
Ducati schaffte es aber durch den kleineren Hubraum den Motor auch zierlicher und vor allem auch leichter zu bauen. Neben dem Gewichtsvorteil versucht man mit der von der Konkurrenz bereits bekannte variable Ventilansteuerung, den Hubraumnachteil im unteren Drehzahlband zu kompensieren. Diese verbessert die Leistung bei tieferen Drehzahlen und sorgt somit für eine gleichmäßigere Kraftentfaltung, die besonders im Straßenbetrieb ihre Vorteile bringt.
Trotzdem liegt die maximale Leistung erst bei 10.750 umin und das maximale Drehmoment von 93 Nm bei 8.250 umin an bevor der Begrenzer dann bei 11.350 umin zuschlägt. Mit der im Zubehör erhältlichen optimierten Abgasanlage soll der Motor dann auf 126PS kommen. Anhand dieser Daten werden wohl alle, die maximalen Vortrieb wollen, sich trotzdem in den oberen Drehzahlregionen aufhalten müssen.
Design und Chassis
Mit einem Gewicht von nur 175 kg ist die Streetfighter V2 das leichteste Naked von Ducati. Der Monocoque-Rahmen der Streetfighter V2 ist aus Aluminium gegossen und ist mit 4kg sehr leicht. Er ist direkt am Zylinderkopf des Motors befestigt, was die Struktur des Motorrads verstärkt und gleichzeitig das Gewicht reduziert.
Mit einem Radstand von 1.493 mm, einer Lenkgeometrie von 24,1° Nachlauf und 103 mm Nachlauf ist die Streetfighter V2 etwas mehr auf Stabilität ausgelegt als die Panigale. Das ist bei einem Streetfighter aufgrund der aufrechten Sitzposition und des breiten Lenkers auch notwendig, da diese eine gewisse Instabilität begünstigen. Die Schwinge ist wie bei der Panigale in Doppelarmausführung.
Das Design der Streetfighter V2 greift ikonische Merkmale der Serie auf - ein aggressives Frontprofil mit LED-Scheinwerfern und ein muskulöses, auf das Wesentliche reduziertes Erscheinungsbild. Die voll-LED-Beleuchtung und die schlanke, aerodynamisch angepasste Silhouette heben die Maschine optisch von anderen Naked-Bikes ab und betonen ihre sportliche Herkunft.
Elektronik und Fahrassistenzsysteme
Neben dem 5 TFT Display verfügt die Streetfighter V2 über ein fortschrittliches Elektronikpaket, das auf einer 6-Achsen-Inertialplattform basiert. Das leistungsstarke Elektronikpaket umfasst unter anderem das Kurven-ABS mit Slide-by-Brake Funktion, Ducati Traction Control, Ducati Wheelie Control, Engine Brake Control und Ducati Quick Shift 2.0 - wie in der Panigale V4.
Das ABS-System verfügt über eine „Cornering“-Funktion, die auch in Schräglage den ABS-Eingriff optimiert. Abgeleitet von der Panigale V4, kann das ABS in drei Stufen eingestellt werden: Level 3 für die Straße abgestimmt garantiert auch bei wenig Grip sicheres Bremsen. Level 2 konzipiert für den Amateur-Racer, kontrolliert das Vorderrad und am Hinterrad ist die Lift-Up-Control und die Slide-by-Brake-Funktion, die das Hineinsliden in die Kurve unterstützt, aktiv.
Die Strategie der Ducati Traktionskontrolle DTC stammt von der Ducati Desmosedici GP18 und wird auch bei der Panigale V4 R angewendet. Die Software arbeitet mit den Daten der 6-achs-IMU und steuert den Schlupf des Hinterrads in Schräglage. Die Traktionskontrolle ist in acht Stufen einstellbar: sechs für trockene Bedingungen und zwei für nasse Bedingungen.
Engine Brake Control (EBC) unterstützt den Fahrer dabei, das Motorrad auch bei extremen Bremsmanövern am Kurveneingang zu stabilisieren. Dies geschieht durch die Regulierung des Motorbremsmoments, der Kraft, die vom Motor beim Bremsen auf das Hinterrad wirkt.
Am Gas bleiben und ohne Kuppeln rauf oder runter schalten. Das Quick-Shift-System (DQS) mit Up/Down-Funktion unterbricht automatisch Zündung und Einspritzung für die Millisekunden des Schaltvorgangs. Dies sorgt für perfekten Airflow im Ansaugtrakt und erlaubt schnelle Gangwechsel ohne Kupplungsbetätigung und damit eine ruckfreie Kraftübertragung.
Ein weiteres Assistenzsystem, das bei der Panigale S-Version serienmäßig verbaut ist und für die Panigale und Streetfighter V2 als Originalzubehör erhältlich ist, ist Ducati Power Launch (DPL). Die dreistufige Launch Control unterstützt den Fahrer beim Start.
Auspuffanlagen mit Zulassung: Ein Überblick
Beim Thema Auspuff scheiden sich ja die Geister. Dachte auch immer je teurer desto besser. Wurde eines besseren belehrt. Hatte damals die Qual der Wahl zwischen SC, Termi und Remus. Am Ende ist esetwas ganz anderes geworden was ich so gar nicht auf der Agenda hatte. Ein MIVV . Preis war für mich absolut nicht ausschlaggebend. Hatte mir eine Grenze von max. 2K gesetzt. Der Günstigste hatte für mich überraschenderweise den besten Klang. Mit ABE. Bollert schön!
Ich fand von SC Project den Twin CR-T eigentlich ganz nice aber jetzt hab ich mir auch mehrere Videos vom Termignoni angeschaut/gehört und find den halt schon mega nice. Der ballert halt im Vergleich zum SC schon nochmal gut mehr. Daher meine Frage: Lohnt sich der Termignoni im Vergleich zum SC Twin in Sachen Sound?
MIVV
Der neue X-M1 Auspuff vom Hersteller MIVV. Der extrem Leichte Titan X-M1 Motorradauspuff wiegt gerade einmal 600 Gramm und verwandelt dein Bike zu einem optischen Leckerbissen. Komplett aus Edelstahl Innen wie Außen kommt der Schwarze X-M1 Auspuff zusätzlich mit einer schwarzen, matten Beschichtung.
Das MIVV Logo auf dem Endschalldämpfer wird per Laser eingebrannt. Die schwarze Beschichtung wird an der Stelles des Logos abgetragen und dieses erscheint dann Silber. Für einen Großteil an Motorrädern wird der MIVV X-M1 Auspuff MIT Straßenzulassung (EG Prüfzeichen) geliefert. Bei wenigen Modellen ist eine Zulassung NICHT möglich.
SC Project
Persönlich würde ich den SC mit einem Endtopf nehmen. Dazu wurde hier auch schon einiges geschrieben, ich glaube im "Erfahrungs- und Austauschfred". Edith: Doch gibt es.
Termignoni
Durch die Verwendung des Termignoni- Racing-Auspuffanlage mit Titanium-Schalldämpfern und Carbon Endkappen, die als Originalzubehör erhältlich ist, erhöht sich die Leistung auf 126 PS (+6 PS), das Drehmoment auf 98 Nm (+5 Nm) während sich das Gewicht um 4,5 kg* reduziert.
Euro 5+ und Zulassungsbetrug
Natürlich erfüllt das neue Aggregat die neueste Euro 5+ Norm und ist dadurch fit für zukünftig weiterer Anwendungen.
Der Aufkleber am Rahmen einer Ducati zeigt, wie offensichtlich der Betrug ist. Es handelt sich hier um einen Zulassungs-Aufkleber am Motorradrahmen einer Ducati Panigale, die nach Euro 3 typzugelassen wurde. Also vor 2016; es gilt der „Grenzwert“ = 80 dB(A). Die neuere Euro 4 (seit 2016) ist ein bisschen anders - aber nicht wesentlich strenger. Auf dem Kleber steht folgendes drauf.
Unterer Wert: Die Ducati war im Testzyklus auf dem Firmengelände in Bologna 79,5 dB(A) laut - sagt der Hersteller. Unter 80 dB(A) = bestanden. Sogar übererfüllt!!!!Reine Selbstauskunft 😉 - reicht. Das Fahrzeug musste dazu nicht beim TÜV-Italia (wenn es so etwas gibt) vorgefahren werden.
Ach ja: Sie hat übrigens einen Klappenauspuff, die Ducati. Das ist eine Abschaltvorrichtung wie beim Dieselskandal aber für Lärm, nicht für Abgas. Die Lärmschutzwirkung des Auspuffs wird zugeschaltet, wenn der Prüfzyklus erkannt wird und sie deshalb gebraucht wird. Im Alltagsbetrieb schaltet die Auspuffklappe auf (lauten) Durchzug. Modernes Emissionsmanagement im Stile der Fahrzeugindustrie.
Weil die Kontrolle des Fahrgeräusches sehr aufwändig und teuer ist, wenn es gerichtsverwertbar sein soll, haben sich die „interessierten Kreise“ des Normenausschusses schon vor einem halben Jahrhundert einen zweiten „Test“ mit einem Referenzwert überlegt.
Dazu gibt es einen zweiten Wert, das sogenannte Standgeräusch (auf Aufkleber zweite Zeile von oben).Das ist nur ein Referenzwert. Der Hersteller attestiert sich wieder selbst, dass dieser Wert ab Werk zum anderen Wert, dem Fahrgeräusch passt. Hier könnte auch 160 dB(A) stehen - er ist ja „nur“ der Vergleichwert für den anderen Wert. Die Normenkommission hat sich bis heute nicht entblödet, hier auch nur einen Maximalwert abzustecken.
Politiker bewerten dieses Verfahren gerne als „nicht realitätsnah“. Man könnte auch arglistige Täuschung, Betrug oder Poltik-/Volksverdummung dazu sagen.
Technische Daten im Überblick
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Motor | 90°-V2 |
| Hubraum | 890 cm³ |
| Leistung | 120 PS (Serienmäßig), 126 PS (mit Zubehör Auspuffanlage) |
| Maximales Drehmoment | 93 Nm |
| Trockengewicht | 175 kg |
| Tankvolumen | 15 Liter |
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