Dunlop bietet eine breite Palette an Motorradreifen, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind. Von Hypersport-Reifen bis hin zu Cruisern, die Marke verspricht Grip, Präzision und Stabilität.
Dunlop SportSmart Mk4: Hypersport-Performance unter allen Bedingungen
Der neue Dunlop SportSmart Mk4 verspricht Top-Performance auf der Straße, und das auch unter suboptimalen Bedingungen. Untypisch für einen Hypersport-Reifen, die sonst eher heiße Temperaturen und Rennstrecken-Einsätze im Fokus haben. Dunlop positioniert den SportSmart Mk4 schließlich als sportlichen Landstraßenreifen mit angeblich guter Performance im Nassen. Als direkter Nachfolger des SportSmart Mk3 verwendet der Mk4 prinzipiell den gleichen Aufbau, doch im Detail hat sich viel getan. Neben einer neuen Gummimischung, gab es auch bei der Karkasse eine größere Überarbeitung.
Besonders auffällig ist das Redesign der Karkasse an der Flanke. Der Mk4 liegt sauberer an der Felge an und die Seitenwand ist präziser, besser mit dem Rest des Reifens verbunden. Man darf sich vom sportlichen Profildesign und der Racing-Komponente dieses Pneus nicht täuschen lassen. Der Sportsmart MK4 kann auch anders!
Dunlop verspricht, dass dank der Reifenmischung mit hohem Silica-Anteil die Aufwärmzeit gering ist. Die niedrigen Temperaturen bei unserem Test waren ideale Bedingungen, um das zu überprüfen. Bereits nach wenigen Kurven stellt sich ein solider Grip ein und es sind Schräglagen möglich, die einem den Angstschweiß ins Gesicht treiben. Selbst bei Nässe und rutschigem Asphalt überzeugt der Hypersport-Reifen. Die Wasserdrainage ist sehr zufriedenstellend.
Der Dunlop SportSmart Mk4 zeigt hier eine seiner größten Stärken: Er erreicht schon nach wenigen Metern eine gewisse Betriebstemperatur. Selbst bei nur knapp über 10°C ist der Reifen bereits nach rund fünf Minuten angenehm handwarm, fährt sich rund und liefert Grip. Ein großer Vorteil, da man so auch unter suboptimalen Bedingungen, die einem auf Landstraßentouren früher oder später unterkommen, voller Zuversicht ums Eck fahren kann.
Beim SportSmart Mk4 setzt man auf die sogenannte Dynamic Front Formula (DFF), eine spezielle Form des Reifens, die für ein neutraleres und kontrollierteres Einlenkverhalten sorgen soll. Optisch lässt sich recht gut erkennen, wie weit sich die Lauffläche des SportSmart Mk4 auf der Flanke hinunter zieht. Zuerst einmal bietet der Reifen ein extrem lineares berechenbares Einlenkverhalten. Er kippt nicht nervös in die Kurve, sondern steigert kontinuierlich, transparent und ohne Kipppunkte die Schräglage. Wenig verwunderlich also, dass man mit dieser Kombination recht schnell hohe Schräglagen fährt. Hier ist die seitlich weit herabreichende Lauffläche ein großer Vorteil, da man so selbst bei hohen Schräglagen noch viel "Gummifleisch" und somit Grip an den Flanken zur Verfügung hat.
Wenig überraschend verzahnt sich die neu entwickelte Gummimischung mit weicher Flanke schön mit dem griffigen Asphalt. Die breite Schulterzone bietet eine große Auflagefläche, das oben beschriebene Einlenkverhalten fördert die Zuversicht und ermöglicht so extreme Schräglagen.
Für konkrete Aussagen zur Laufleistung des Dunlop SportSmart Mk4 haben wir schlicht nicht genug Kilometer abgespult. Doch vom Abriebbild des Reifens lassen sich zumindest Annahmen ableiten. Der SportSmart Mk4 hält hier aber mehr aus, als so manch anderer Sporttouring-Reifen.
Während der TT laut Dunlop für 50% Rennstrecken- und 50% Landstraßen-Einsatz entwickelt wurde, ist der Mk4 nur begrenzt für heiße Rundenzeiten am Trackday gedacht. Als 90 prozentigen Landstraßenfokus beziffert Dunlop seine Ausrichtung. Dafür bietet kein anderer Hypersportreifen Dunlops so gute Performance auf rutschigen Asphaltmischungen und unter nassen Bedingungen.
Mit dem SportSmart Mk4 gelingt Dunlop ein beeindruckendes Upgrade im Hypersport-Segment. Der Reifen kombiniert hypersportliche Präzision mit erstaunlicher Alltagstauglichkeit. Besonders das schnelle Aufwärmverhalten und das neutrale, kontrollierte Einlenken machen ihn zu einem verlässlichen Partner selbst bei kühlen Temperaturen. In Kombination mit einem leistungsstarken Bike wie der BMW M 1000 XR zeigt der Reifen sein volles Potenzial und ermöglicht sportliches Fahren auf höchstem Niveau.
Dunlop American Elite: Der Spezialist für Harley-Davidson Cruiser
Der Dunlop American Elite ist einer der beliebtesten und, laut Aussagen vieler Kunden, auch einer der besten Reifen für Chopper und Cruiser der Marke Harley Davidson. Der Dunlop American Elite bietet einen extrem guten Grip. Bei trockener Straße kann man schwere Cruiserbikes mit diesem Reifen kaum an ihre Grenzen bringen. Sei es in Kurven, beim Abbremsen oder irgendeiner anderen Situation, Grip ist mehr wie genug da. Voraussetzung ist jedoch, dass stets der richtige Luftdruck verwendet wird. Ist das nicht der Fall, so kann die Performance des American Elite schnell zu wünschen übrig lassen!
Auch bei Nässe ist der Grip des Dunlop American Elite gut. Das fängt beim einfachen Fahren an und reicht vom Herausbeschleunigen aus Kurven bis zur sportlichen Gangart. Der Reifen funktioniert sehr gut und liefert ein sicheres Gefühl. Lediglich bei leicht schmutzigen Straßen, direkt zu Beginn eines Regenschauers, kann der Reifen leicht abschmieren. Bei den Bremseigenschaft gibt es nicht schlechtes zu berichten. Die Verzögerung ist bei trockener, aber auch bei nasser Straße gut.
Ein großer Vorteil des Dunlop American Elite ist der Komfort. Der Reifen ist sehr komfortabel, obwohl er die Sportlichkeit nicht vernachlässigt. Wirklich gut ist die Haltbarkeit des Dunlop American Elite. Selbst wenn man sportlich unterwegs ist, schafft man bis zu 12.000 Kilometer mit dem Hinterreifen. Vorne geht sogar noch mehr. Wer immer langsam und entspannt unterwegs ist, der kann auch die 15.000 Kilometer locker schaffen. Der American Elite verhält sich extrem stabil bei hohen Geschwindigkeiten.
Der Dunlop American Elite wartet mit einer guten Agilität auf. Er lenkt willig ein und lässt sich sehr handlich auch um engste Kehren werfen. Der American Elite verhält sich größtenteils sehr neutral.
ACHTUNG! Auf den richtigen Luftdruck achten. Jeder, der den Dunlop American Elite getestet hat, berichtete nur Gutes. Kunden, die erst einen schlechten Eindruck hatten, bemerkten erst im Nachhinein, dass sie beim Luftdruck etwas falsch gemacht haben. Mit dem richtigen Luftdruck konnten sich dann auch diese Kunden mit dem American Elite anfreunden.
Der Dunlop American Elite ist ein fantastischer Reifen an dem es eigentlich nichts zu bemängeln gibt. Er überzeugt im Test in jedem Bereich und ist daher eine klare Kaufempfehlung.
Dunlop RoadSmart IV: Testsieger im Tourenreifentest
Der neue Sporttouring-Reifen Dunlop RoadSmart IV ist Testsieger im Tourenreifentest der Zeitschrift MOTORRAD (Heft 07/2022). Eines der Hauptentwicklungsziele beim RoadSmart IV war es, die Nass-Performance auf ein neues Level zu heben. Das hervorragende Fahrverhalten bei Nässe konnte MOTORRAD im Rahmen der 9 Testkriterien auf der Nassteststrecke bestätigen.
Das Gesamtfazit fällt entsprechend positiv aus: „Der neue RoadSmart IV, der hier in der GT-Version antritt, legt einen phänomenalen Einstand hin.
Dunlop D407: Speziell entwickelt für Harley-Davidson
Dezember 2006 - Dunlop hat speziell für Harley-Davidson Modelle den Cruiser Pneu D407 entwickelt. Der neue „D407“- ein von Dunlop speziell für Harley-Maschinen entwickelter Motorradreifen - wird als Erstausrüstung auf der 2009er FL-Modellreihe des US-Herstellers verbaut.
Der „D407“- Hinterradreifen zeichnet sich demnach durch eine Mehrkomponentenlaufflächenmischung aus, was bedeutet, dass in Laufflächenmitte eine eher härtere Mischungsspezifikation für eine hohe Laufleistung sorgen soll, während die weichere Mischung jeweils zur Reifenschulter hin für ordentlich Grip in Schräglage zuständig ist.
Laut Dunlop ist der Reifen aber nicht nur Erstausrüstung bei den FL-Touringmaschinen, sondern wird zudem auch auf den Harley- Modellreihen „Rocker“, „Screamin’ Eagle Road King“ und „Softail“ verbaut.
„Harley legt seine Touringmaschinen neuerdings verstärkt im Hinblick auf ein besseres Handling aus. Der ‚D407’ ist integraler Bestandteil des dahinter stehenden Konzeptes“, sagt Fred Hassen, US Motorcycle OE Account Executive für die Marke Dunlop.
Neben hoher Laufleistung sollen auch Cruiser Pneus durch Handlichkeit glänzen und das ständig wachsende Motordrehmoment zuverlässig auf die Straße bringen. Deshalb hat Dunlop den neuen Cruiser Radialreifen D407 mit neuem Profil entwickelt, auf dem verschiedene Harley-Davidson Typen ab Modelljahr 2007 das Werk verlassen: die Fat Boy beispielsweise vorn in der rekordverdächtigen Dimension 140/75 R17 und hinten in der Custom Größe 200/55 R17. Mit dem 200er Hinterradreifen sind zudem die Modelle Softail Custom, Night Train und „Screamin’ Eagle“ Springer Softail bereift.
Weitere Dunlop Reifen im Überblick
- Dunlop D251: Kommt ab Werk auch auf der Yamaha XV 1900 A Midnight Star zum Einsatz.
- Dunlop Sportmax Roadsmart II: Entwickelt für anspruchsvolle Tourenfahrer. Bietet erhöhte Stabilität und speziell gestaltete Rillen für kürzere Bremswege.
Nutzererfahrungen und Testberichte
Es ist selten, dass Nutzer an einem Produkt nichts Negatives finden - die Motorradreifen Dunlop Sportmax Roadsmart schaffen es. Sie überzeugen seine Fahrer auf voller Strecke: Angefangen beim Handling und bei der Verarbeitung machen die Reifen einen stabilen und ordentlichen Eindruck. Die Meinung der Nutzer fällt daher einstimmig aus: Weiterempfehlung.Dieses positive Bild setzt sich auch auf der Fahrbahn durch, denn hier punkten die Reifen mit Grip und zuverlässiger Leistung im Kurvenverhalten sowie bei Hochgeschwindigkeit.
Fahre bereits den 2.Satz Roadsmart auf einer Suzuki GSX1400 (120/70ZR17 u. 190/50ZR17)und kann nach nun ca.9000km nur Gutes berichten, exzellenter Grip unter allen Bedingungen ob kalt;warm;trocken;nass;vollbeladen auch sportlich gefahren, es gab nie irgendeine Situation in der mich die Dunlops im Stich liessen.
Habe seit einer Woche den neuen Dunlop Roadsmart auf meiner 1200er-Bandit. Bin bekennender "Schönwetterfahrer", soll heissen, ich vermeide bei Regen (Nässe) zu fahren und kann hier keine Wertung abgeben. Auf trockener Fahrbahn ist der Reifen jedoch das beste, was ich bisher auf meinem Motorrad drauf hatte (hatte zuvor die Erstbereifung Bridgestone, dann den Metzeler Roadtec Z6). Ich hoffe und vermute, dass der Dunlop auch etwas länger halten wird als der Metzeler mit ca.
Vergleich zu anderen Marken
Im Vergleich zu anderen Reifenmarken schneiden Dunlop Reifen in verschiedenen Tests gut ab. Einige Beispiele:
- Michelin Commander III: Knüpft nahtlos an die Tradition an, sich in puncto Nassperformance nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen.
- Metzeler Cruisetec: Mit dem Cruisetec gewinnen Custom-Capitanos klar an Sicherheit.
- Bridgestone H50: Mit dem H50 hat Bridgestone an ein paar wichtigen Stellschrauben gedreht.
- Continental ContiTour: Bei Geradeausfahrt kann der ContiTour auch im Nassen punkten.
- Mitas Custom Force: Nicht wirklich eine Alternative zur Originalbereifung.
- Pirelli: Von den besten Reifen in diesem Test ist der Pirelli meilenweit entfernt.
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