Der Dünsberg Mountainbike Marathon hat sich neu erfunden und präsentiert sich als "Dünsberg Bike & Gravel Marathon". Der AMC Rodheim-Bieber organisierte diese Veranstaltung mit viel Engagement.
Die Veranstaltung fand am 29. September statt und bot eine Neuerung auf der Gravelbike-Strecke. Aufgrund der großen Beliebtheit von Mountain- und Gravelbikes an diesem Renntag hat der AMC Rodheim-Bieber auch den Namen der Veranstaltung angepasst.
Bei der 18. Auflage standen erstmals vier Strecken zur Auswahl. Nach der Premiere im letzten Jahr wurde zusätzlich eine modifizierte Strecke für die Gravelfahrer angeboten.
Die Strecken im Überblick
Rund um den 500 Meter hohen Dünsberg gab es verschiedene Strecken, die alle ihre eigenen Herausforderungen boten:
- Langstrecke: 85,6 Kilometer und 1560 Höhenmeter
- Kurzstrecke: 56,7 Kilometer mit 1080 Höhenmetern
- Mini-Marathon: 29,3 Kilometer mit 480 Höhenmetern
- Gravel-Strecke: 37,7 Kilometer mit 650 Höhenmetern
Langstrecke
Die "Königsdisziplin" beim Dünsberger Mountainbike-Marathon ist die Langstrecke über 85,6 Kilometer und 1560 Höhenmeter. Sie zeichnet sich durch steile Anstiege und Abfahrten, schmale und anspruchsvolle Trails sowie Wald- und Wiesenwege auf der abwechslungsreichen Route um den Dünsberg aus.
Kurzstrecke
Die Kurzstrecke über 56,7 Kilometer mit 1080 Höhenmetern ist die klassische Marathon-Distanz mit dem Mountainbike. Das Rennen führt ungefähr bei Halbzeit der Distanz über den 498 Meter hohen Dünsberg.
Mini-Marathon
Beim "Mini-Marathon" über 29.3 Kilometer mit seinen 480 Höhenmetern gab es ein starkes Finish des U17-Jugendlichen Jonas Webelhuth (Melsunger TG, 1:07:39 Std) vor dem M40/45-Fahrer Marc Santo (RV Gießen-Kleinlinden, 1:07:49 Std).
130 Namen lang ist die Liste derer, die mit einer Voranmeldung der Anziehungskraft des Minimarathons - über 29 Kilometer und 480 Höhenmeter - bis tief in den Krofdorfer Forst und am Fuße des Dünsbergs entlang folgen. Um 10 Uhr wird der Minimarathon an der Biebertaler Sporthalle gestartet - rund eine Stunde später dürften die Ersten an gleicher Stelle in umgekehrter Fahrtrichtung das Ziel erreichen.
Gravel-Strecke
Für die Gravelbiker wurde eine neue 37,7-km-Strecke mit 650 Höhenmetern eingeführt. Ohne Federung fuhren sie im etwas leichteren Gelände vorwiegend auf losem Untergrund wie Schotter.
Seit zwei Jahren im Programm, erfreut sich die Rennklasse für diese Fahrrad-Gattung einer stetigen Zunahme an Teilnehmenden und gut 70 Voranmeldungen zur Wochenmitte in diesem Jahr.
Ergebnisse (Auszug)
Hier sind einige Ergebnisse der verschiedenen Strecken:
- 85,6 Kilometer / Männer-Hauptklasse: 8. Rico Libesch (TGV Schotten, 4:01:11)
- 56,7 Kilometer / Männer-Hauptklasse: 1. Henrik Braun (TGV Schotten, 2:28:01)
- 29,3 Kilometer / Männer-Hauptklasse: 7. Sergej Kukshaus (Butzbach, 1:16:57)
- 37,3 Kilometer Gravel / Männer-M40/älter: 21. Ralf Weber (RSC Niddatal, 1:44:39)
Celtic Race
Unter dem Motto "Celtic-Race" wurde zudem die keltische Vergangenheit des Dünsbergs herausgestellt und in Zusammenarbeit mit dem Dünsberg-Verein im Keltengehöft am Fuße des Dünsbergs ein interessantes Rahmenprogramm angeboten.
Der Dünsberg Mountainbike Marathon läuft erstmals unter dem Namen „Celtic Race“, der sich die Verknüpfung von sportlicher Herausforderung und örtlicher Geschichte zur Aufgabe gemacht hat. Am 498 Meter hohen Dünsberg befinden sich die Reste eines keltischen Oppidums, einer Ringwallanlage, die in der La-Tène-Zeit um das 3. Jahrhundert v. Chr. der Siedlung von bis zu 2.000 Einwohnern diente.
Drei konzentrische Ringwälle sind als Reste heute noch zu erkennen und auf Schautafeln am Dünsberg beschrieben. Später war er alamannische Höhensiedlung und frühgeschichtlicher Höhenweg.
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