Die richtige Lagerung von E-Bike-Akkus: Sicherheit und Langlebigkeit

E-Bikes erfreuen sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. In immer mehr Haushalten ist ein elektrisches Fahrrad zu finden. Elektrofahrräder sind in der Regel mit einem Lithium-Ionen-Akku ausgestattet. Lithium-Ionen-Akkus sind wiederaufladbare Batterien. Sie haben eine hohe Energiedichte und sind besonders leicht. Bei richtiger Nutzung und Lagerung haben sie eine lange Lebensdauer.

Bei unsachgemäßer Handhabung stellen E-Bike Akkus ein Sicherheitsrisiko dar. Insbesondere bei Beschädigung oder Überhitzung können sie Feuer fangen oder explodieren. Werden Lithium-Ionen-Akkus beschädigt oder zu großer Hitze ausgesetzt, kann es zu einem Brand kommen. Durch eine Quetschung oder einen Stoß können sich Lithium-Ionen-Akkus nämlich entzünden. Eingelagerte E-Bike Akkus können zum Sicherheitsrisiko werden. Werden sie beschädigt oder bekommen zu viel Hitze ab, kann es zum Brand kommen. Selbst Quetschungen und Stöße können Lithium-Ionen-Akkus entzünden.

Trotz der (geringen) Gefahr, in Flammen aufzugehen, werden Lithium-Ionen-Akkus extrem häufig verwendet. Das liegt an ihrer relativ hohen Energiedichte, ihrer langen Lebensdauer und am fehlenden so genannte Memory-Effekt. Darum sind Lithium-Ionen-Akkus vor allem für mobile Geräte wie E-Bikes und E-Autos, aber auch Haushaltsgeräte und Werkzeuge so attraktiv.

Optimale Lagerbedingungen für E-Bike-Akkus

Die Temperatur spielt bei der Lagerung von E-Bike Akkus eine wichtige Rolle. Der Akku sollte weder zu kalt noch zu warm gelagert werden. Optimalerweise werden E-Bike Akkus bei einer Raumtemperatur von +10°C bis +20°C aufbewahrt. Für die sichere Lagerung eines E-Bike Akkus ist ein Temperaturfenster von 0° C bis 20° C ideal. Optimal sind 10° C. Wenn Sie einen Weinkeller haben, ist das der beste Ort zum Ablegen der Batterie. Feuchte Räume sind hingegen nicht geeignet.

Kälte schadet dem E-Bike Akku. Achten Sie im Winter darauf, dass der Akku nicht Werten von unter -10° C ausgesetzt wird. Zu niedrige Temperaturen können sich negativ auf die Kapazität des Akkus auswirken. Wird das E-Bike im Winter nicht häufig verwendet, sollte man den Akku entnehmen und im Haus lagern. Im besten Fall wird der Akku dann erst kurz vor einer Fahrt wieder eingesetzt.

Noch viel größer ist die Gefahr einer falschen Lagerung im Sommer. Hier reichen schon wenige Stunden bei Temperaturen von über 40° C aus, um die Lebensdauer des Akkus negativ zu beeinflussen. Lassen Sie die Batterie also nicht einfach im Kofferraum eines Autos liegen. Im Winter sollte man den E-Bike Akku mit in die Wohnung nehmen und ihn bei Zimmertemperatur aufbewahren. Auch die Aufladung findet optimalerweise bei Zimmertemperatur statt.

E-Bike Akkus sollten immer trocken und bei einer geringen Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist dabei zu vermeiden. Außerdem ist es ratsam, einen E-Bike Akku nicht in der Nähe von entflammbaren Materialien zu lagern.

Der richtige Ladezustand für die Lagerung

Wird das E-Bike über einen längeren Zeitraum nicht genutzt, sollte der Akku weder vollständig geladen noch vollständig entladen gelagert werden. Der Akku wird optimalerweise mit einer Ladekapazität von 30% bis 60% eingelagert. Die Frage "Akkus lagern, voll oder leer?" stellen sich ebenfalls viele eBiker. Hier gilt: Der Stromspeicher sollte weder vollständig entladen noch komplett aufgeladen gelagert werden. Empfohlen wird ein Ladezustand (SoC bzw. State of Charge bzw.

Wird ein Akku über einen längeren Zeitraum gelagert, ohne verwendet zu werden, entlädt er sich langsam von selbst. Die Mehrzahl moderner E-Bikes wird mit Lithium-Ionen-Akkus angetrieben, doch selbst modernste Akkus entladen sich langsam von selbst. Das ist ein normaler Vorgang, kritisch ist das nur dann, wenn es zur Tiefenentladung kommt. Kommt es dabei zu einer sogenannten Tiefenentladung, werden die Akkuzellen geschädigt.

Bei einer längeren Einlagerung sollten Sie den Ladezustand im Auge behalten. Gegebenenfalls sollte der Akku einmal monatlich aufgeladen werden, aber im Idealfall wird bei 10 % Restladung nachgeladen. Es besteht sogar die Möglichkeit, den Akku direkt am Netzteil zu lagern. Moderne E-Bike Akkus sind mit einem Batteriemanagementsystem (BMS) ausgestattet, dieses übernimmt die E-Bike Akku Pflege für Sie, indem die Selbstentladungsrate stetig überwacht wird. Das BMS greift auch ein, bevor es zu einer Tiefenentladung und Überladung kommt. Jedoch hat jedes BMS andere Funktionen und man sollte sich nicht allein auf die Notfall-Funktionen des BMS verlassen. Der größte Nachteil einer Lagerung am Netzteil ist ein erhöhter Stromverbrauch.

Lithium-Ionen-Akkus sollten mindestens alle drei Monate aufgeladen werden. Dafür ist ausschließlich das Ladegerät zu verwenden, welches bei dem Produkt mitgeliefert wurde. Der Akku sollte während des Ladevorgangs stabil und frei an einem nicht brennbaren Ort stehen. Es ist ratsam die Aufladung am Tag durchzuführen, um den Ladevorgang besser überwachen zu können. Am besten lädt man den E-Bike Akku in der Nähe eines Feuermelders auf. Nach vollständiger Aufladung sollte der Akku vom Netzkabel entfernt werden.

Sicherheitsvorkehrungen und Brandschutz

Für die sichere Lagerung und vor allem den sicheren Transport von Lithium-Ionen-Akkus bieten wir spezielle Gefahrgutbehälter. Unsere Gefahrgutboxen entsprechen den UN Sicherheitsbestimmungen für den Transport von UN 3480 Lithium-Ionen-Batterien und UN 3090 Lithium-Metall-Batterien. In unseren speziellen Behältern ist Löschgranulat enthalten, welches ab einer gewissen Temperatur schmilzt. Fängt ein Akku Feuer, legt sich das Granulat über den Brand und verhindert die Sauerstoffzufuhr. Es nimmt gleichzeitig Wärme in Form von Schmelzenergie auf, wodurch der Brand abgekühlt wird. Die Akkubehälter haben einen verschließbaren Deckel mit Sicherheitsgurt und enthalten 10 kg Löschgranulat. Sie bieten effektiven Schutz, wenn ein Lithium-Ionen-Akku in Brand gerät.

Sollte sich ein E-Bike Akku in der Box entzünden, schmilzt das Granulat, legt sich über den Brand und löscht ihn. Die Akkubehälter samt Löschgranulat bieten somit einen effektiven Schutz gegen brennende E-Bike Akkus.

Alternativ dazu gibt es spezielle Gefahrgutboxen mit Löschgranulat. Kommt es zu einem Brand, schmilzt das Granulat ab einer bestimmten Temperatur und legt sich über den Brandherd.

Nutzen Sie einen Raum mit Rauchmelder. Halten Sie kleine Metallgegenstände (Münzen, Schlüssel, Schrauben oder Nägel) vom E-Bike-Akku fern. Nutzen Sie einen feuerfesten Behälter wie die ZARGES Akku Safe Feuerfeste Aufbewahrungsbox Der hochwertige Speizalbehälter aus Aluminum in Kombination mit Deckfolie und Cirrux Glasfaser-Kissen schützt Lithium-Ionen Akkus vor Stößen und verhindert, dass Feuer nach außen tritt. Mit einem Außenmaß (L×B×H in mm) von 600 × 600 × 250 lagern Sie bis zu 3 Akkus sicher und feuerfest. Zulassung für kritisch defekte LiIonen-Batterien bis zu 814 Wh. Nach UN-Bestimmungen als Gefahrgutverpackung geprüft und zugelassen. Für Lagerung und Transport von Power-Tool Akkus bis zu 1.384 Wh empfehlen wir die Akku Safe Universal: Power-Tool Akkus feuerfest lagern.

Es gibt zudem Gründe, die das Laden in Gemeinschaftsräumen generell verhindern, etwa Brandschutzvorschriften.

Empfehlungen von Experten und Verbänden

Mieter- und Vermietervereinigung, der Zweirad-Industrie-Verband sowie der VSF empfehlen übereinstimmend, beim Abschluss einer Versicherung darauf zu achten, ob es Einschränkungen fürs Laden und Lagern von E-Bike-Akkus gibt. Wenn das der Fall ist, sollten besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Der ZIV etwa rät Handel und Industrie dazu, gebrauchte und beschädigte Akkus möglichst feuerfest und getrennt von anderen Akkus zu lagern. Bestenfalls sogar wettergeschützt im Freien. Das Laden selbst sollte auch geschützt erfolgen.

Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS), einer Institution der öffentlichen Versicherer, weist darauf hin, dass dies für alle Lithium-Ionen-Akkus gilt. Also auch für Handy-Akkus, die Batterien von E-Scootern sowie von Haushaltsgeräten und Werkzeugen. Oft unterschätzt sind laut IFS im übrigen Modellbauakkus. Denn sie werden meistens mit Multifunktionsladegeräten betrieben, bei denen sich die Ladeparameter frei einstellen lassen. Fehlladungen und daraufhin Brände kommen hier vergleichsweise häufiger vor als bei zweckgebundenen Akkus, wie sie in E-Bikes, Handys und Haushaltsgeräten stecken.

Umgang mit defekten Akkus

Ist ein E-Bike-Akku defekt - egal ob der sich nicht mehr laden lässt, einen mechanischen Schaden (bspw. durch einen Sturz) hat oder aufgebläht ist - sollte dieser umgehend fachgerecht entsorgt werden. Keinesfalls sollte ein defekter Akku noch weiter verwendet oder geladen werden. Übrigens: Ist Ihr Akku nicht mehr gebrauchsfähig, muss ihn der Verkäufer zurücknehmen.

Tipps für die sichere Lagerung und Handhabung

  • Lagern Sie Ihren E-Bike Akkus an einem kühlen, trockenen und gut belüfteten Ort, fern von direkter Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit.
  • Idealerweise entladen Sie ihn auf etwa 50 % seiner Kapazität.
  • Laden und lagern Sie Ihren E-Bike-Akku am besten bei Zimmertemperatur.
  • Laden Sie Ihren Akku am besten getrennt vom E-Bike, legen Sie ihn dafür auf eine feuerfeste Unterlage. Bestenfalls geschieht das Laden unter Aufsicht. Im Haus sollte der Raum, in dem geladen wird, über einen Rauchmelder verfügen.
  • Beim Radtransport am Auto (Fahrradträger) sollten Sie den Akku immer entnehmen. Legen Sie den Akku in eine feuerfeste Hülle oder einen Transportkoffer.

Lebensdauer und Austausch

Selbst wenn Sie beim E-Bike Akku Lagern alles richtig machen, hält der Energiespeicher meist nicht so lange wie ein hochwertiges Fahrrad. Die meisten Hersteller versprechen eine Lebensdauer von 500 bis 1000 Ladezyklen. Je nach Fahrweise und gewähltem Unterstützungsmodus entspricht das einer Gesamtstrecke von 25.000 bis ungefähr 100.000 km. Die ersten Verschleißerscheinungen zeigen sich bei moderater bis intensiver Nutzung nach 3 bis 5 Jahren.

Egal, ob Dein Akku defekt ist, weil Du ihn im Winter bei frostigen Temperaturen gelagert hast oder ob er nach jahrelanger Nutzung am Ende seiner Lebensdauer angekommen ist: Du solltest ihn ausschließlich durch einen baugleichen Akku ersetzen. Den erhältst Du zum Beispiel bei dem Fahrradhändler, von dem Du Dein E-Bike bekommen hast.

Damit Sie wieder die volle Reichweite nutzen können, bieten wir für Ihr E-Bike neue Ersatz-Akkus oder Akkus zum Nachrüsten. Für lange Touren ist ein zweiter Akku ebenfalls eine lohnenswerte Investition.

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