E-Bike Tests: Netto Angebote und Preis-Leistungs-Sieger im Fokus

Was zeichnet eigentlich ein gutes E-Bike aus? Einen hohen Fahrkomfort sollte es bieten, klar. Die elektrische Trittunterstützung sollte über den verbauten Elektromotor eine zuverlässige Arbeit verrichten, auch logisch. Und natürlich darf es auch an der passenden Sicherheit nicht fehlen.

Aspekte wie diese hat jetzt die Stiftung Warentest in ihrem neuen E-Bike-Test berücksichtigt. Darin wurden zahlreiche City E-Bikes auf die Probe gestellt. Unter anderem auch Modelle, die in den vergangenen Monaten wiederholt in Baumärkten und bei Discountern wie Lidl und Netto im Angebot waren.

Während hochwertige City-Pedelecs mit Mittelmotor zu Preisen zwischen 2.600 und 3.850 Euro den Test-Parcours fast durchweg mit einem „gut“ verließen, sieht es bei günstigen City-E-Bikes mit Frontmotor ganz anders aus. Sowohl das rund 1.000 Euro teure Zündapp Z517 als auch das in der gleichen Preisklasse angesiedelte Telefunken Multitalent RC840 stellten die Tester der Stiftung Warentest nicht zufrieden. Denn die Sicherheit dieser beiden Elektrofahrräder konnte im Test nicht überzeugen.

Sicherheitsmängel bei günstigen E-Bikes

Beim Telefunken RC840 stellten die Tester zudem fest, dass die Bremswirkung mangelhaft ist. Die mechanischen Felgenbremsen erreichten auf dem Prüfstand teilweise nur knapp die Hälfte der eigentlich erforderlichen Bremskraft. Laut Stiftung Warentest nur etwa 82 Kilogramm statt 150 Kilogramm. Das führte im Test zu einer Abwertung, sodass das E-Bike am Ende als einziges getestetes Modell mit einem „mangelhaft“ abgestraft wurde. Das Zündapp Z517 erreichte trotz Sicherheitsbedenken noch ein „befriedigend“.

Auch beim schon häufiger bei Lidl erhältlichen Fischer Cita 5.0i reichte es nur für ein „befriedigend“, weil die Fahrstabilität mit Gepäck wenig überzeugte.

Testsieger und Preisunterschiede

Als Testsieger verließ das Flyer Gotour6 3.40 den Test der Stiftung Warentest. Gutes Fahrverhalten, ein guter Antrieb, eine ordentliche Handhabung, hohe Sicherheit und eine lange Haltbarkeit reichten am Ende für die beste Endnote (1,9). Allerdings handelte es sich bei diesem E-Bike auch um das teuerste Modell im Test. Aktuell ist es im Online-Fachhandel zu Preisen ab knapp 3.100 Euro zu haben.

Der Test lässt klar erkennen, dass teurere E-Bikes nicht nur ein besseres Fahrverhalten an den Tag legen, sondern auch mehr Sicherheit bieten. Bei preiswerten Pedelecs muss man sich oft nicht nur mit einem Akku zufriedengeben, der nicht im Rahmen verborgen ist, sondern auch mit mechanischen statt hydraulischen und damit weniger sicheren Bremsen.

Aktuelle Angebote bei Netto

Netto hat aktuell ein echtes E-Bike-Schnäppchen im Angebot. Laut der unverbindlichen Preisempfehlung kostet das Zündapp Z808 stolze 2.599 Euro. Dieser Preis ist allerdings weniger realistisch, da die aufgerufenen Kosten im Handel deutlich darunter liegen. Laut Preisvergleich gibt es das Zündapp Z808 derzeit bei vielen Online-Shops zwischen 1.299 Euro und 1.919 Euro. Das verdeutlicht, dass die aktuell von Netto aufgerufenen 1.099 Euro ein echter Top-Preis ist, der gut 50 Prozent unter der UVP liegt.

Versandkosten fallen lediglich obligatorische 2,95 Euro an, die Lieferzeit beträgt 20 Tage. Allerdings sind solche Angebote immer zeitlich begrenzt. Vom Zündapp Z808 gibt es auch noch ein Modell mit 29″ Laufrädern. Im Onlineshop von Netto kostet auch die nur 1.099 Euro, was ebenfalls ein Spitzenpreis ist.

Noch interessanter wird der Deal mit Blick auf die solide Ausstattung des Hardtail E-MTBs. Ausgestattet ist das E-Bike mit einem Ananda M129 Radnabenmotor am Hinterrad, der bei 250 Watt Leistung ein Drehmoment von 40 Nm entwickelt. Dazu kommt ein im Rahmen verbauter Akku mit stolzen 504 Wh. Dies ermöglicht im Zusammenspiel mit den fünf Unterstützungsstufen eine Reichweite von 30 bis 150 km.

Zur weiteren Ausstattung des nur in der Rahmengröße 48 cm angebotenen E-MTBs, das laut Hersteller für Personen zwischen 170 bis 190 cm geeignet sein soll, zählt unter anderem eine Zoom Federgabel mit 100 mm Federweg. Ebenfalls an Bord sind MTB-Reifen mit 27 x 2,10 Zoll Größe sowie eine 27 Gang Schaltung aus robusten Komponenten von Shimano und Microshift. Besonders hervorzuheben sind noch die hydraulischen Scheibenbremsen, die in dieser Preisklasse eine absolute Seltenheit sind.

Außerdem gibt es das Zündapp auch in verschiedenen Farben. Geliefert wird das E-Bike zu 98 Prozent vormontiert.

Prophete E-Bike Dice 1.0 bei Netto

Netto hat das Prophete E-Bike Dice 1.0 27,5" Diamant RH48 derzeit zu einem attraktiven Preis von nur 869,99 Euro im Angebot. Mit seiner starken Ausstattung und dem modernen Design ist es perfekt für Fahrten abseits befestigter Wege.

Das Prophete Dice 1.0 verfügt über einen 36 V Heckmotor mit 250 Watt Leistung und 40 Nm Drehmoment, der besonders bei steilen Anstiegen und anspruchsvollen Trails für starke Unterstützung sorgt. Der semi-integrierte 36 V Lithium-Ionen-Akku (11,6 Ah, 418 Wh) ermöglicht je nach Fahrweise und Gelände eine Reichweite von bis zu 120 Kilometern.

Besonderheiten im Überblick:
  • Leistungsstarker 36 V Heckmotor mit 250 W und 40 Nm Drehmoment
  • Hohe Reichweite bis zu 120 km (abhängig von Fahrweise & Gelände)
  • Shimano 8-Gang Kettenschaltung für präzise Gangwechsel
  • Hydraulische Scheibenbremsen für zuverlässige Bremsleistung
  • 100 mm Federweg dank Suntour XCT-Federgabel für mehr Komfort
  • Robuste 27,5" Kenda Kadre Reifen für optimalen Grip
  • Modernes Design in Bronze Grün matt

Zusätzlich ist das Prophete Dice 1.0 mit praktischen Features wie einem Kettenschutzring, MTB-Pedalen und einem Ursus Hinterbauständer ausgestattet, die die Alltagstauglichkeit und Langlebigkeit des Bikes erhöhen. Der MTB-Lenker mit geschraubten Komfortgriffen ermöglicht eine ergonomische Steuerung und verbessert die Kontrolle während der Fahrt.

Prophete Graveler e9000 bei Netto

Das Prophete Graveler e9000 gibt es aktuell beim Discounter Netto im Angebot. Statt 3.999,95 Euro werden hier lediglich 2.222,- Euro fällig. Das vollgefederte E-MTB kommt mit Rockshox Federgabel mit 100 mm Federweg und Lockout-Funktion daher, die in Kombination mit dem Suntour Raidon Luftdämpfer in der Rahmenarchitektur für ein bequemes „Dahingleiten“ sorgen soll. Für die Bereifung setzt man auf die Continental Trail King II.

Das 48-Volt-Antriebssystem stammt von AEG, ein Gearsensor misst Geschwindigkeit und Trittfrequenz und stellt die passende Tretunterstützung zur Verfügung. Der AEG SportDrive Mittelmotor wartet mit einem maximalen Drehmoment von 100 Nm und 250 Watt Leistung auf und wird von einem 14 Ah DownTube Akku mit 672 Wh Energie versorgt. Das reicht dann je nach Fahrweise und Untergrund für bis zu 180 km Strecke. Alle Details lassen sich dem verbauten TFT-Display von AEG entnehmen.

Die Bedienung erfolgt direkt über eine separate Bedieneinheit neben dem Lenkergriff. Die proKey Funktion dient als Diebstahlsicherung mit der nur der Besitzer sein E-MTB entriegeln und starten kann. Hydraulische Scheibenbremsen und die 10-Gang Kettenschaltung runden das Fully ab.

Chrisson E-Octant Urban E-Bike bei Netto

Bei Netto gibt es online aktuell ein spannendes E-Bike-Angebot zu entdecken. Das Chrisson E-Octant Urban E-Bike ist dort in zwei Varianten für nur 899 Euro im Angebot. Im Sale kostet das Chrisson E-Octant bei Netto aktuell 999 Euro. Wer schnell ist, bekommt für diesen Preis sogar die Variante des Chrisson E-Octant mit wartungsarmen Riemen. Hier ist die Verfügbarkeit aber nur noch sehr begrenzt.

Abgesehen von Kette bzw. Riemen unterscheiden sich die beiden Varianten des Chrisson E-Octant nicht. Das E-Bike kommt als Single-Speed-Modell ohne Schaltung daher. Damit es dennoch komfortabel von A nach B geht, sorgt ein 250 W starker Aikema Radnabenmotor für elektrische Tretunterstützung bis 25 km/h. Mit dem 367,2 Wh Akku, der hinter dem Sitzrohr steckt, gibt der Hersteller eine Reichweite von bis zu 115 km an. Das ist aber wie üblich eher theoretischer Natur.

Kompakt E-Bikes: Die umweltfreundliche Alternative

Da die Städte immer voller werden und Parkplätze unter die Rubrik Mangelware fallen, fällt das Umdenken in Sachen emissionsfreier Mobilität mittlerweile nicht mehr schwer. Gerade in urbanen Gegenden sieht man morgens nicht wenige Radfahrer zur Arbeit strampeln. Wenn auch ihr auf eine umweltfreundliche Alternative zurückgreifen wollt, geht das heutzutage ganz ohne ins Schwitzen zu kommen.

Sind euch die herkömmlichen Räder zu groß, zu sperrig oder zu schwer, landet ihr bei eurer Recherche schnell bei einem kleineren Kompakt E Bike. Der größte Unterschied der Kompaktfahrräder zu „normalen“ E Bikes ist die Größe der Laufräder. Statt der üblichen 26 Zoll sind die Kompakträder mit 20 Zoll Reifen ausgestattet. Auch ist die Rahmengeometrie kleiner gehalten als bei einem handelsüblichen Pedelec.

Wollt ihr ein noch kleineres Elektro Fahrrad, fällt die Wahl schnell auf ein Faltrad. Durch den Faltmechanismus lassen sich diese E Bikes kompakt auf ihre halbe Größe klappen und locker flockig im Kofferraum eures Autos platzieren. Aber auch die Kompaktfahrräder machen auf und im PKW eine gute Figur. So könnt ihr das Kompakt E Bike auf Städtetouren immer dabeihaben und die neue oder altbekannte City beradeln, ohne viel Geld für Taxis, Busse oder Leih-Fahrräder ausgeben zu müssen. Dank dem eingebauten Motor macht sich nach dem Erkundungstrip keine erschlagende Müdigkeit breit, weshalb ihr am Abend noch genauso fit seid wie kurz nach dem Aufstehen.

Auch Camper profitieren von diesen E Bikes und sie gehören auf den meisten Camping-Plätzen bereits zur Grundausstattung. Ganz so weit in die Ferne muss es gar nicht gehen, um den Nutzen der Kompaktfahrräder zu erkennen. Vor allem Pendler, die mit dem Fahrrad zur Arbeit radeln und dabei die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, wissen, wie wenig Platz zu Stoßzeiten in der Bahn vorhanden ist. Teils sind Räder zu dieser Tageszeit sogar komplett verboten. Außer, es handelt sich um ein platzsparendes Kompakt E Bike, dann darf es in vielen Städten immer dabei sein.

Ein solches kompakt Faltrad ist z. B. das Hercules Futura Fold mit einem leisen Antrieb von Bosch. Damit das Anheben nicht zum Kraftakt wird, besteht dieses Kompakt E Bike mit Faltmechanismus aus einem Kohlefaser-Rahmen. Das leichte E Bike kommt in verschiedenen Ausstattungsvarianten, ihr könnt zwischen Ketten- oder Nabenschaltung wählen, die Nabenschaltung gibt es auf Wunsch sogar mit Rücktritt. Bei einer Kettenschaltung empfiehlt sich ein Modell mit Kettenschutzscheibe.

Kompakt E-Bikes für verschiedene Bedürfnisse

Für alle, die sich das Radfahren einfacher machen wollen ist das Kompakt Rad geeignet. Ähnlich, wie bei einem Tiefeinsteiger ist hier auch das Auf- und Absteigen einfacher. Die vielen Kompakträder von i:SY passen sich an die Bedürfnisse der Fahrer an. Ihr könnt zwischen unterschiedlichen Motoren von Bosch wählen, euch die passende Schaltung und den geeigneten Antrieb aussuchen. Auch Trenoli bietet mehrere Modelle der Kompakt-Variante an, die alle mit einem tiefen Durchstieg konstruiert wurden, um leichtes und schnelles Auf- und Absteigen zu ermöglichen.

Die verstellbare Sattelstütze sowie der Lenker können im Nu an verschiedene Körpergrößen angepasst werden. Dadurch haben gleich mehrere Familienmitglieder die Option, das kompakte E-Bike zu verwenden. Die Kompakträder eignen sich aber nicht nur für Einzelpersonen. Auch Familien können so ein Kompakt E Bike gut zum Lastentransport nutzen. So lässt sich der Hund auf der Ladefläche in den Park chauffieren, die Kinder auf den Spielplatz und die Einkäufe umweltfreundlich nach Hause.

Das Kettler Familiano ist ein solcher Mix aus Kompakt E Bike und Lastentransport Pedelec. Der eingebaute Bosch Cargo Line Cruise Motor hat auch bei maximaler Beladung ordentlich Schub und das E Bike ist dank dem 500 Wh Akku auch für lange Strecken gut geeignet. Wer einen die idealen Begleiter im städtischen Tohuwabohu sucht, wird mit einem Kompakt-Fahrrad gut bedient sein.

Die dynamischen, wendigen, stabilen und agilen Fahreigenschaften zahlen sich vor allem in der City aus. Und mit einer Klappfunktion seid ihr noch flexibler unterwegs, wenn es um das Verstauen des kompakten Rades geht. Das spart auch Zeit, wenn es mal schnell gehen muss. Weil die Kompakt E Bikes so leicht sind, lassen sie sich schneller beschleunigen und durch die kleineren Reifen reagiert die Lenkung sehr zügig. Vor allem im Großstadtdschungel bieten diese Eigenschaften viele Vorteile.

Kosten und Finanzierung von Kompakt E-Bikes

Je nachdem, ob ihr ein kompaktes Faltrad, ein kompaktes Lastenrad oder einfach nur ein Kompaktrad zum Pendeln kaufen wollt, variieren die Kosten enorm. Je höherwertig die Ausstattung, desto teurer wird das E Bike. Für ein qualitativ hochwertiges Kompakt Bike müsst ihr mit mindestens 1.500 Euro rechnen. Es gibt aber auch Pedelecs, die eine 5-stellige Summe kosten. Und Zubehör kann auch noch dazu kommen.

Viele Händler bieten eine Ratenzahlung an, wenn ihr nicht die ganze Summe auf einmal bezahlen wollt. Und auch Firmen ziehen mit und offerieren mittlerweile auch Möglichkeiten zum E Bike Leasing für ihre Mitarbeiter. Das Kettler Familiano, das sich als kompaktes Lastentransport E Bike eignet, kostet je nach Ausstattung zwischen 3.999 Euro und 4.7999 Euro. Für das Hercules Futura Fold E Faltrad will der Hersteller zwischen 3.499 Euro und 5.999 Euro haben. Beim Hersteller i:SY starten die Räder bei einem Preis von 3.149 Euro.

Online-Kauf von Kompakt E-Bikes

Online findet ihr die günstigsten Angebote für die 20 Zoll Kompakträder. Vor allem, wenn ihr wisst, welche Rahmengeometrie ihr bevorzugt, ob das E Bike eine Scheibenbremse oder Felgenbremse haben soll und welche Reichweite ihr wünscht, kann sich ein Online-Kauf lohnen. Habt ihr im Vorfeld eine Probefahrt mit eurem Wunschfahrzeug gemacht, spricht erst recht nichts dagegen ein E Bike günstig online zu kaufen.

Wir raten euch aber, den Kauf bei einem Online-Händler abzuwickeln und nicht unbedingt bei einer Privatperson, da es bei Gebrauchträdern von Privat keine Garantie gibt. Ein Händler kann euch beim Kauf der Kompakträder vor Ort bezüglich Rahmenformenberaten und euch den Faltmechanismus eures Traumgefährts zeigen.

Tipp: Ein Online Kauf ist meist etwas günstiger und Ihr bekommt das Rad vor die Tür geliefert. Wenn Ihr bei den großen Radshops kauft, dann gibt’s da natürlich auch Garantie, Wiederrufsrecht und guten Service.

Förderungen für Kompakt E-Bikes

In Deutschland gibt es leider keine generelle, staatliche Förderung für die kompakten E-Bikes. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert zwar E Schwerlastenräder; diese Förderung kann aber nur für gewerblich genutzte Lastenräder beantragt werden. Privatpersonen gehen derzeit noch leer aus. Manche Bundesländer bieten jedoch Förderungen für kompakte e Bikes an. Hier lohnt es sich, auf kommunaler Ebene nach einer Förderung zu fragen. Aktuell gibt es am ehesten eine Förderung für Lasten E Bikes.

Rechtliche Aspekte

Bei einem Pedelec hat der verbaute Motor eine Leistung von maximal 250 Wattstunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt bei den Kompakträdern 25 km/h. Die StVZO stellt diese Räder einem Fahrrad ohne Elektromotor gleich. Für ein solches E Bike benötigt ihr daher kein Versicherungskennzeichen. Auch die Helmpflicht entfällt. Es gibt kein Mindestalter und dementsprechend wird auch kein Führerschein für die Kompakträder benötigt.

Fährt das Elektro Bike schneller, nämlich bis zu 45 km/h, braucht ihr ein Versicherungskennzeichen. Es gilt nun als Kleinkraftrad und heißt offiziell S-Pedelec. Selbst wenn E Bike Versicherungen nicht bei allen Modellen gesetzlich gefordert werden, macht es bei einigen Modellen durchaus Sinn, trotzdem eine Police abzuschließen.

Vor- und Nachteile von Kompakt E-Bikes

Ein Großteil der verkauften Fahrräder in Deutschland sind bereits E Bikes. Der Boom hält schon seit ein paar Jahren an. Die Klasse der Kompakträder hat sich seit letzten Jahres eheblich erweitert. Immer mehr Marken bringen diese kompakten E Bikes auf den Markt. Der Vorteil hier ist, das sie sich, weil kleiner auch einfacher handhaben lassen. Der Einstieg ist ebenfalls oft einfacher. Bestens geeignet für Städter, Senioren und alle die es wollen.

Ein Nachteil ist sicherlich das die kleineren Reifen auf Unebenheiten etwas schlechter hinwegfahren als zum Beispiel Trekkingräder. Hierfür wären dann beim Kompaktrad, das auch offroad fahren will breitere Reifen, wie beim Foldbike sinnvoell. Ein weiterer Nachteil ist das der Antrieb, bzw. die Übersetzung hier weniger Kraft überträgt und das Kompaktfahrrad für längere Touren ungeeignet erscheint. Aber hier macht ja jetzt die Hilfe des Elektromotors locker eine Reichweite von 80 Kilometern möglich. Damit habt Ihr den Vorteil eines kleinen kompakten Rades mit großer Reichweite und starker Beschleunigung.

Worauf man beim Kauf achten sollte

Wie ergonomisch ist der Rahmen, der Lenker und die Sitzposition zueinander gestaltet, so das man mit dem Kompakt Rad auch zum Beispiel längere Ausflüge bequem machen kann. Da reicht es eben nicht aus im Test nur die leistungsdaten miteinander zu vergleichen, sondern man sollte auch die Fahreigenschaften im Gelände testen. Und genau deswegen empfehlen wir das Legend Kompakt Rad. Dieses Rad fährt sich auch auf längeren Strecken hervorragend angenehm. Und Ihr habt die Möglichkeit das zu testen. Es ist möglich, das frisch bestellte Legend Bike 30 Tage lang oder für eine Strecke von 50 km Probe zu fahren.

ADAC Test von günstigen E-Bikes

Ist günstig auch gut? Getestet hat der ADAC zehn preiswerte E-Bikes mit elektrischer Tretunterstützung bis 25 km/h. Überprüft wurden Tiefeinsteiger-Pedelecs unter 2000 Euro auf Fahreigenschaften, Antrieb, Handhabung, Sicherheit sowie Schadstoffe.

Generell ist bei günstigen Pedelecs keine Spitzentechnologie zu erwarten, aber Antriebs-, Brems- und Akkuleistung sollten vernünftige Werte aufweisen. Bei den meisten der getesteten Tiefeinsteiger-Pedelecs fielen dabei die geringe Reichweite des Akkus und die lange Ladedauer auf sowie Defizite beim Antrieb.

Ergebnisse des ADAC Tests

Im Gesamtergebnis des Tests sind nur zwei von zehn Pedelecs gut, fünf befriedigend, eines ist ausreichend. Aber es gibt auch zwei mangelhafte Modelle. Mit einer Akku-Reichweite von 73 Kilometern im Test (genormter Reichweitenzyklus nach R200 vom Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) auf dem ADAC Prüfstand) ist mit dem Deruiz auch ein entspannter Tagesausflug möglich. Die angenehme Ergonomie, ein stabiles und laufruhiges Fahrverhalten sowie die guten Bremsen überzeugten auch beim Praxistest.

Positiv fiel ebenso die direkte Schaltung auf, die gut mit dem Antrieb harmoniert. Wenn auch die Unterstützungsstufen etwas feiner abgestuft werden könnten. Alle Kriterien zusammen führen zu der besten Bewertung im Test. Preislich liegt das E-Bike der Marke Deruiz mit rund 1400 Euro im unteren Drittel der Testkandidaten - damit ist es günstig und trotzdem zu empfehlen.

Das Fischer E-Bike Cita 2.2i überzeugt vor allem durch sein gutes Antriebssystem. Es ist zwar ein schweres (28,8 kg Leergewicht), aber solides Pedelec. Als einziges Pedelec mit Mittelmotor im Test bietet es eine angenehm aufrechte Sitzposition und Komfort dank gefederter Sattelstütze und guter Vordergabel. Der solide Rahmen zeigt sich bei den Fahrversuchen stabil.

ADAC Test: Reichweite und Ladedauer

Das Modell von Heybike erreichte auf dem Prüfstand beim Test aber nur 35 Kilometer und fällt damit negativ auf. Seit langem ist das die geringste Reichweite nach der Norm R200 vom ZIV, die in einem ADAC Fahrradtest ermittelt wurde. Neben den allgemein eher geringen Reichweiten fiel auch die enorm lange Ladezeit besonders beim Modell von Grundig auf. Das mit 509 Wattstunden ausgestattete Pedelec braucht weit über neun Stunden (580 Minuten), um den leeren Akku komplett wieder voll zu laden.

Eine ähnlich lange Ladezeit hat im Test noch der Akku des E-Bikes Z502 von Zündapp. Dreimal schneller geht das beim Modell von Prophete, hier ist der 418-Wattstunden-Akku in über drei Stunden wieder gut gefüllt.

ADAC Test: Antrieb und Bremsen

Acht Pedelecs im Test haben einen drehfrequenzgesteuerten Antrieb, bei dem nicht registriert wird, wie viel Kraft beim Treten auf die Pedale wirkt. Generell ist damit das Fahren in der Gruppe schwieriger und das Anfahren am Berg aufgrund des verzögerten Anspringen des Motors mühsamer. Meist sind diese Motoren auch durch lautes Summen hörbar. Gefährlich ist es, wenn der Nachlauf des Antriebes sehr lange anhält und nicht durch eine Betätigung der Bremsen unterbrochen wird. Bei den Modellen von Heybike und Mokwheel war das der Fall.

Bei zwei Pedelecs - von Fischer und Lidl/Crivit - wurde ein Drehmomentsensor verbaut. Das E-Bike Cita 2.2i von Fischer, das als einziges mit einem Mittelmotor ausgestattet ist, steuert das Ansprech- und Abregelverhalten des Motors mit dem Tritt in die Pedale.

ADAC Test: Schadstoffe

Erfreulich ist, dass eines der zehn Pedelecs im Test keinerlei Schadstoffe in Griffen oder im Sattel aufwies. Es zeigt, dass die Herstellung auch ohne Schadstoffe machbar ist.Bei allen anderen Pedelecs wurde der Schadstoff Naphthalin in den Griffen und im Sattel gefunden. Zudem wurde der Weichmacher DEHP in den Griffen bei dem Pedelec von Mokwheel und im Sattel beim Pedelec von Grundig gefunden. Der Schadstoff gilt als fortpflanzungsgefährdend.

Testergebnisse im Detail:

Hersteller/ModellPreis in EuroADAC Urteil
Deruiz E-Bike Quartz,28 Zoll Trekking Elektrofahrrad13992,5
Fischer E-Bike Cita 2.2i19492,5
Lidl/Crivit Urban E-Bike Y.2115992,8
Decathlon Elops 900E12993,0
Prophete Geniesser City E-Bike 28"16003,0
Zündapp Z502 E Bike 28 Zoll Elektrofahrrad17993,0
F.lli Schiano E-Moon 28 Zoll E-bike Pedelec8993,2
Heybike EC 1-ST1195-

Tipps für den Kauf eines E-Bikes

  • Überlegen Sie, wofür Sie das E-Bike nutzen möchten: Fahren Sie vor allem in der Stadt, auf Touren oder auch im Gelände?
  • Achten Sie auf den richtigen Motor: Bewährte Hersteller sind z. B. Bosch, Shimano, Brose oder Yamaha.
  • Die Akkukapazität bestimmt die Reichweite: Ein Akku mit 500 bis 750 Wh ist für die meisten Fahrten völlig ausreichend.
  • Achten Sie auf eine gute Ausstattung: Hydraulische Scheibenbremsen, zuverlässige Schaltung, Federgabel und gute Beleuchtung sind wichtig.
  • Unterschätzen Sie nicht das Gewicht: E-Bikes wiegen oft zwischen 20 und 30 Kilogramm.
  • Denken Sie an Service, Garantie und Händlernähe: Ein guter E-Bike-Händler bietet Beratung, Probefahrt, Wartung und Garantieabwicklung an.
  • Planen Sie Ihr Budget realistisch: Gute E-Bikes starten bei etwa 2.500 bis 3.000 Euro.

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