Tüftler und Schrauber aufgepasst! An Ihrem Elektrofahrrad legen Sie gerne selbst Hand an? Alles, was Sie dafür benötigen, sind die richtigen E-Bike-Ersatzteile und ein wenig handwerkliches Geschick. Der Vorteil am "selber Schrauben" ist, dass Sie Ihr E-Bike entsprechend nach Ihren eigenen Wünschen modifizieren können und somit das Beste aus Ihrem Rad herausholen. Die hierfür benötigten Fahrradersatzteile erhalten Sie im Onlineshop.
Bei Elektrofahrrad24 finden Sie alles, was ein Fahrradschrauber begehrt und benötigt. Außerdem bietet Elektrofahrrad24 auch Ersatzteile für jegliche Art von Rädern von verschiedenen Herstellern. Teile für ein E-Mountainbike sind ebenso erhältlich, wie Teile für City- oder Trekkingräder. Zu unserer Grundausstattung gehören verschiedenste Fahrradteile, sodass Sie defekte Komponenten schnell tauschen oder Ihr Bike ganz nach Ihren Wünschen verändern können.
Im E-Bike Ersatzteil-Dschungel alles im Blick behalten
Das ist zugegebenermaßen hin und wieder keine so leichte Aufgabe. Doch damit Sie im dichten Ersatzteil-Dschungel für E-Bikes nicht den Überblick verlieren, versuchen Sie Ihr Glück lieber bequem von zu Hause bei uns im Onlineshop. So können Sie von Ihrem Sofa aus in unserem Sortiment stöbern, sich Ihre Fahrradteile in aller Ruhe aussuchen und bestellen.
Sparen Sie sich also die Zeit, durch allerhand Fahrradläden zu ziehen. Nach dem Sie Ihre Bestellung im Elektrofahrrad24 Onlineshop aufgegeben haben, dauert es nur wenige Tage, bis Sie Ihre neuen Fahrrad-Teile in den Händen halten und mit der Montage loslegen können.
Falls Sie mal nicht fündig werden sollten, halb so schlimm. Sprechen Sie mit uns! Kontaktieren Sie uns einfach und sagen Sie uns, was genau Sie brauchen! Wir setzen alle Hebel in Bewegung, Ihnen Ihren Wunsch zu erfüllen. Zusätzlich erfahren Sie von uns auch eine kompetente Beratung zu Ihrem Wunschartikel bzw. zu alternativen Produkten.
Eine kleine Auswahl unseres Ersatzteil-Sortiments:
- Akkus
- Displays
- Griffe
- Kassetten
- Ketten
- Kurbeln
- Ladegeräte
- Naben
- Pedale
- Ritzel
- Schutzbleche
- Skidplates
- Vorbauten
- Werkzeuge
Spezial-Ersatzteile auch für Profis
Selbst Profiradler finden unter der Rubrik Ersatzteile bei Elektrofahrrad24 noch nützliche Teile für ihr E-Bike. Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand: Fahrradersatzteile sind oftmals online um ein Vielfaches preiswerter. Zumeist besitzen Onlineshops ein größeres Angebot, als ein stationärer Fahrradladen.
Aber, überzeugen Sie sich am besten selbst und besuchen Sie einfach unseren Onlineshop für Fahrradersatzteile! Durchstöbern Sie unser umfangreiches Ersatzteil-Sortiment und entdecken Sie die hochwertigen Spezial-Teile für Elektrofahrräder!
E-Bike Komponenten: Mehr als nur Ersatzteile
Die erhöhte Reichweite bei gleichem Kraftaufwand beim Elektrofahrrad wird Sie beflügeln und Sie werden auch Strecken fahren, die Ihnen früher zu weit gewesen wären. Bei aller Freude am Fahren ist es allerdings sehr sinnvoll, ab und zu die Verschleißteile zu überprüfen.
Wir bieten Ihnen eine große Auswahl an Reifen, die extra auf die Bedürfnisse eines E-Bikes oder Pedelecs zugeschnitten sind. E-Bike Reifen für S-Pedelecs (45km/h) müssen nach der ECE-R75 Norm gefertigt werden. Diese finden Sie bei uns mit dem Filter Reifentyp unter E-Bike E-50.
Damit Ihnen unterwegs nicht der Saft ausgeht oder Sie zu Hause immer einen frischen Akku in der Hinterhand haben, kann es von Vorteil sein, sich einen zweiten Akku zuzulegen. Und falls Sie noch ein Ladegerät brauchen, werden Sie auch bei uns fündig.
Da der Motor eines Elektrofahrrads viel Kraft überträgt, werden für diese Art Fahrräder auch andere Ketten und Kassetten verwendet, als dies bei „normalen“ Rädern der Fall ist. Und wenn Sie das Ritzel des Motorantriebs wechseln müssen, finden Sie bei uns auch das Passende.
Für die Situation, dass Sie ein Intuvia Display von Bosch besitzen, aber schon länger mit einem Nyon liebäugeln, können Sie sich diesen Wunsch mit einem Nachrüst-Kit erfüllen. Aber auch andere Displays, Bedieneinheiten und Zubehör haben wir auf Lager.
Alle anderen Teile, die auch bei Trekking- oder Mountainbikes verwendet werden, wie z.B. Sattelstützen, finden Sie in unserer MTB-Teile- oder Trekkingrad-Teile Kategorie.
In unserem E-Bike Ersatzteile Shop finden Sie alles, was Sie für die Instandhaltung und Optimierung Ihres E-Bikes brauchen. Egal, ob Sie E-Bike Teile für die Motorsteuerung, den Akku oder die Schaltung suchen - wir bieten Ihnen eine breite Auswahl an hochwertigen Komponenten. Besonders für Zündapp Fahrräder Ersatzteile haben wir die passenden Lösungen, damit Ihr Bike zuverlässig bleibt.
Unser Sortiment an E-Bike Teilen umfasst auch essenzielle Ersatzteile für Ihr Bike, die durch regelmäßige Benutzung verschleißen. Diese E-Bike Verschleißteile sind entscheidend für die langfristige Leistung Ihres Rads.
E-Bike Akku: Aufbau und Pflege
Ein E-Bike Akku besteht aus mehreren wichtigen Komponenten, die für die Leistung und Lebensdauer entscheidend sind. Das Zellpaket ist der Kraftspeicher des Akkus. Es besteht auf vielen Einzelzellen und speichert beim Laden die Energie, um sie beim Fahren wieder abzugeben. Umso größer die Kapazität des Zellpakets ist, umso länger kann die gleiche Energie während der Fahrt abgegeben werden.
Jedes Zellpaket besteht dabei aus einer unterschiedlichen Anzahl unterschiedlicher Zellen. Ein Einheits-Zellpaket gibt es nicht. Auch die Anordnung der Zellen ist bei allen Zellpaketen unterschiedlich. Aus diesem Grund ist die Herstellung aufwändiger als vielleicht gedacht.
Die meisten modernen E-Bike Akkus bestehen aus etwa 28 bis 60 Lithium-Ionen-Rundzellen. Diese werden über Verbinder (Hiluminstreifen- oder platten) in einem bestimmten Muster über ein spezielles Punktschweißverfahren miteinander verbunden.
Die Kapazität und Haltbarkeit eines kompletten Zellpakets werden von der Art der Einzelzelle, der Anzahl der Zellen und der Qualität der Verbindung bestimmt. Die Liofit GmbH verwendet für alle Zellpakete nur 3 unterschiedliche Zellen, da sich diese als die stärksten und/oder haltbarsten herausgestellt haben. Für die Verbinder nutzen wir mittlerweile bei vielen Modellen Hiluminplatten, die die Zellpakete noch haltbarer machen.
Lithium-Ionen-Batterien sind der Standard für E-Bike-Akkus, da sie eine hohe Energiedichte besitzen und eine lange Lebensdauer haben. Eine einzelne Zelle besteht aus 3 festen Schichten, die aufgerollt werden:
- Anode (meist Graphit)
- Separator (aus Keramik)
- Kathode (z. B. Lithium-Metalloxid)
In einem Zellpaket werden mehrere solcher zylindrischer Zellen zusammengeschaltet. Meist sind es bei E-Bike Akkus 28-60 Stück. Die Leistungsfähigkeit und Kapazität eines Akkus wird in Einheiten „Volt“ (V) und „Amperestunden“ (Ah) angegeben. Die daraus resultierende Speicherkapazität in „Wattstunden“ (Wh) ergibt sich aus der Formel „V x Ah“.
Bei einigen Akku-Modellen ist es möglich, die Kapazität eines Akkus zu erhöhen, indem leistungsstärkere Zellen mit höherer Ah-Kapazität verbaut werden. Dadurch steigt die Reichweite des E-Bikes, ohne das Gehäuse oder die Elektronik zu verändern - eine top Alternative zum Neukauf.
Beispiel: Ein 36V Akku kann sich unterschiedlich zusammensetzen und unterschiedlich hohe Kapazitäten aufweisen.
Jeder Lade- und Entladezyklus belastet die Zelle, da sich elektrochemische Ablagerungen bilden und die Kapazität nach und nach abnimmt. Negative Faktoren wie geringer Ladezustand / Entladetiefe (z.B., wenn ein Akku lange leer lagert), Ladegeschwindigkeit (z.B., wenn nicht das Original Ladegerät genutzt wird), zu hohe oder zu niedrige Temperaturen (20 Grad sind ideal, deutlich darüber oder darunter sind langfristig schädlich) oder minderwertige Zellen beschleunigen den Prozess des Verschleißes.
Das Batterie-Management-System, kurz: BMS, ist die Schutzelektronik des Akkus. Sie ist exakt auf das Akkumodell angepasst und in jedem Akku Pflicht. Alle Sicherheitsfunktionen und auch alle anderen Funktionen sind exakt auf Ihren Akku abgestimmt. Über die Kommunikationsschnittstelle werden bei vielen Akkus Informationen des Akkus an das Display übergeben.
Bei Einbau eines Fremdakkus oder beim Wechsel der Elektronik (BMS) wird der Akku nicht funktionieren. Weiterhin muss nach einem Zellentausch die neue Kapazität in der Elektronik gespeichert werden. Ansonsten übermittelt die Elektronik auf Basis des alten Zellpakets viel zu schnell den Zustand „leer gefahren“ an das Display.
Liofit hat sich der BMS-Reparatur schon früh gewidmet. Bei fast allen Reparaturen, selbst bei einem Zellentausch muss das BMS überprüft und gegebenenfalls neu eingestellt werden. Unsere Konkurrenten führen meist einen einfachen Zellentausch ohne Beachtung der Elektroniken durch.
Das Gehäuse garantiert den sicheren Sitz des Akkus am Fahrrad. Zusätzlich verhindert es, dass bei einem Regenschauer die sensible Akkuelektronik und das Zellpaket durch Feuchtigkeit beschädigt werden. Sollte ein Akku doch einmal unsanft zu Boden fallen, verhindert das Gehäuse eine Beschädigung des Zellpakets, das ansonsten im schlimmsten Fall zu einer Gefahr werden könnte.
Liofit hat dutzende Austauschgehäuse fast aller Akkus aller Marken auf Lager.
E-Bike oder Pedelec? Der Unterschied
Aktuelle E-Bikes bieten Komfort, sind zuverlässig und beeindrucken durch ihr innovatives Design. Im Allgemeinen ist ein Elektrofahrrad ein Rad, das mit einem Elektromotor ausgestattet ist. Es gibt bereits einen wichtigen Punkt im Namen, der dazu dient, die beiden Arten von Elektrofahrrädern zu unterscheiden. Denn ein Pedelec muss immer mit den Pedalen benutzt werden.
Der größte Unterschied zwischen einem E-Bike und einem Pedelec besteht darin, dass ein E-Bike ggf. Mit einem Griff schalten Sie den leistungsstarken Elektromotor ein, der nun das selbständige Fahren Ihres Fahrrads übernimmt. Da der Motor das Fahrrad ohne Ihre Hilfe auf einem echten Elektrofahrrad antreibt, hat der Gesetzgeber beschlossen, diese Art von Elektrofahrrad als Moped zu klassifizieren.
Im Gegensatz zur "Pedelec" ist daher ein Mopedführerschein und ein Versicherungsnummernschild erforderlich, um das Fahrrad im Verkehr fahren zu können. Wir können sagen, dass manche E-Bike auch "alleine" fahren können und das Pedelec den Fahrer beim Treten unterstützt. 99% aller "E-Bikes" auf dem Fahrradmarkt sind also eher Pedelecs!
Getriebemotor vs. Direktläufer
Es gibt zwei Haupttypen von Motoren für E-Bikes: Getriebemotoren und Direktläufer. Beide haben ihre Vor- und Nachteile.
Getriebemotor
- Aufbau: Im Gegensatz zu einem Direktläufer dreht sich der Motor im Laufrad nicht vollständig mit, sondern nur das Gehäuse. Im Inneren verfügt der Motor über ein Getriebe, meist ein Planetengetriebe, das durch den Motor im Gehäuse angetrieben wird. Dabei dreht der Motor im Inneren schneller als das Gehäuse. Das Getriebe passt die hohe Drehzahl des Motors an die niedrigere Drehzahl des Rades an. Das Drehmoment kann deswegen schon bei wesentlich kleineren Gehäusen einen hohen Wert erreichen. Bei gleichen Drehmomenten ist ein Getriebemotor daher stets kleiner als ein Direktläufer.
- Hallsensoren: Einige Getriebemotoren brauchen zum Ansteuern Hallsensoren, um die Position des Motors zu erkennen und ihn in Bewegung zu setzen. Der Vorteil der Sensoren ist, dass ein höheres Anfahrmoment erreicht wird, da der Motor immer sofort kraftvoll anlaufen kann.
- Unterschiede zum Direktläufer: So gut wie alle Getriebemotoren besitzen einen Freilauf, sodass Sie beim Fahren ohne elektrische Unterstützung keinen Bremseffekt aufweisen. Die Fähigkeit zur Rekuperation geht dabei jedoch verloren. Durch den komplizierteren Aufbau benötigt der Getriebemotor mehr Teile als der Direktläufer, wodurch er anfälliger für Ausfälle sein kann. Abhängig von der Qualität der Herstellung kann ein Getriebemotor im Betrieb lauter sein als ein Direktläufermotor.
Direktläufer
- Aufbau: Der Direktläufer wird meistens als Außenläufer aufgebaut. Dabei befinden sich die Magnete direkt in der Innenseite des Gehäuses. Beim Fahren dreht sich das Gehäuse als Bestandteil des Laufrades komplett mit. Damit sie ein höheres Drehmoment erreichen können, muss das Gehäuse des Motors dementsprechend größer gebaut werden. So ist es nicht verwunderlich, dass Direktläufer grundsätzlich um einiges schwerer sind als die kleinen und leichten Getriebemotoren. Es gibt Hersteller, wie BionX, die versuchen, die Leistung, die Größe und das Gewicht miteinander zu vereinbaren und große, aber leichte Motoren produzieren. Hierbei muss jedoch bedacht werden, dass die Verbesserung eines Faktors mit der Einschränkung eines anderen einhergeht.
- Hallsensoren: Die getriebelosen Motoren können meist mit oder ohne Hallsensoren betrieben werden. Ohne Hallsensoren sinkt das Ausfallrisiko, da sich die Anzahl der verwendeten Teile reduziert. Mit Hallsensoren erhöht sich das Anfahrmoment, da der Controller stets genaue Informationen zur Motor- und Magnetlage hat.
- Unterschiede zum Getriebemotor: Dass der Direktläufer sich immer komplett mit dreht, hat Vorteile und Nachteile. Es tritt ein leichtes Bremsmoment auf, wenn beim Fahren die elektrische Unterstützung ausgeschaltet ist. Die Ausprägung des Bremsmoments hängt stark vom Motormodell ab, ist aber stets vorhanden. Der Vorteil von Direktläufern liegt in der Rekuperation. Beim Bremsen oder beim bergab Fahren kann Energie in den Akku rückgespeist werden, wenn der Controller und der Akku dafür eingerichtet sind. So spart der Direktläufer beim Fahren Energie ein und die mechanische Bremse wird geschont.
| Merkmal | Getriebemotor | Direktläufer |
|---|---|---|
| Freilauf | Meistens vorhanden | Meistens nicht vorhanden |
| Rekuperation | Nicht möglich (wenn Freilauf vorhanden) | Möglich (wenn kein Freilauf vorhanden) |
| Anzahl der Teile | Mehr | Weniger |
| Bremsmoment ohne Unterstützung | Kein | Leichtes Bremsmoment |
| Größe und Gewicht | Kleiner und leichter | Größer und schwerer |
Mittelmotor vs. Nabenmotor
Beim Nachrüsten eines E-Bikes stehen zwei Hauptoptionen zur Verfügung: Mittelmotoren und Nabenmotoren.
Mittelmotor Nachrüstsatz
Mittelmotoren werden im Bereich des Tretlagers eingebaut und treiben direkt die Kettenblätter an. Die zentrale Lage des Mittelmotors sorgt für eine ideale E-Bike Gewichtsverteilung und ein natürliches Fahrgefühl.
Vorteile des Mittelmotor Nachrüstsatzes
Die Hauptvorteile eines E-Antriebs durch einen Mittelmotor sind der tiefe Schwerpunkt und die Möglichkeit, die Gangschaltung mitnutzen zu können. Durch die vorgelagerte Schaltung läuft der Elektromotor fast immer im idealen Drehzahlbereich. So hat er auch am Berg einen hohen Wirkungsgrad. Aufgrund seiner Einbauposition kann der Mittelmotor mit jeder Schaltung verwendet werden und ist zudem auch mit Rollenbremsen und einem Nabendynamo kompatibel.
Außerdem ist der Elektrofahrrad Nachrüstsatz mit Mittelmotor sehr kompakt: sowohl Controller, als auch PAS-Scheibe und Tretsensor sind bereits im Motor integriert. Das vereinfacht das Nachrüsten und sorgt für eine saubere E-Bike Optik mit nur wenigen Kabeln.
Nachteile des Mittelmotor Nachrüstsatzes
Der größte Nachteil eines Mittelmotor-Antriebs ist der stark erhöhte Verschleiß aller Schaltungs- und Antriebskomponenten, insbesondere wenn unter Last geschaltet wird. Dies führt zu zusätzlichen Kosten und kürzeren Wartungsintervallen. In der Regel haben diese Elektromotoren ein integriertes Getriebe, das die menschliche Trittkraft übersetzt, bevor das Kettenritzel angetrieben wird. Bei leerem Akku führt dies zu einem deutlich höheren Tretwiderstand und kann das Radfahren mit ausgeschaltetem E-Antrieb erschweren.
Mittelmotoren erlauben am Fahrrad auch nur ein Kettenblatt, was die mögliche Gangzahl reduziert und die Übersetzungsvielfalt einschränkt. Zudem sinkt der Wirkungsgrad bei verschmutztem Antriebsstrang deutlich, wodurch sich die Reichweite des Elektrofahrrades verkürzt. Eine Energierückgewinnung (Rekuperation) ist mit Mittelmotor-Antrieben nicht möglich.
Um ein Fahrrad mit einem Mittelmotor nachrüsten zu können, muss der Rahmen bestimmte Voraussetzungen erfüllen.
Nabenmotor Nachrüstsatz
Nabenmotoren sind in der zentralen Nabe von Laufrädern eingebaut. Sie stellen die direkteste Art und Weise dar, ein Rad anzutreiben und finden im Vorderrad und Hinterrad Verwendung.
Vorteile des Nabenmotor Nachrüstsatzes
Elektrofahrrad Nachrüstsätze mit Nabenmotoren sind zuverlässig und wartungsarm. Anders als bei Mittelmotoren tritt kein erhöhter Verschleiß der Antriebskomponenten auf (Kette, Ritzel etc.). Zusätzlich zeichnen sich diese Elektromotoren durch ein niedriges Gewicht und einen geringen Rollwiderstand aus. Direktläufermotoren erlauben außerdem eine reichweitenerhöhende Energierückgewinnung (Rekuperation) und schonen dabei die mechanischen Bremsen.
Mit den passenden Controllern sind sie teilweise unhörbar leise, extrem langlebig und kurzzeitig sehr stark belastbar. Darüberhinaus kann so gut wie jedes Fahrrad mit einem Nabenmotor ausgerüstet werden und bei der Anzahl der Kettenblätter müssen keine Abstriche gemacht werden.
Nachteile des Nabenmotor Nachrüstsatzes
Das Pedelec sowie auch das E-Bike Kit mit einem Nabenmotor enthält mehr Komponenten, wodurch der Umbau zum Elektrofahrrad etwas zeitaufwendiger wird. Mit einem Nabenmotor Antrieb sind am Fahrrad auch nicht alle Schaltungen möglich, so wie beim Mittelmotor Antrieb. Es kommt jedoch auch immer darauf an, ob der Motor im Vorderrad oder im Hinterrad eingebaut ist.
Nachrüstsatz mit Elektromotor im Vorderrad
Elektromotoren, die in das Vorderrad eingebaut werden, bestechen durch eine einfache Montage, da die Gangschaltung nicht verändert werden muss. Dadurch ist das Fahrrad schnell umgerüstet und das Vorderrad kann bei einer Reifenpanne ohne große Mühe gewechselt werden. Wird der Elektromotor mit einem Gepäckträgerakku kombiniert, erhält man zudem eine gut ausbalancierte Gewichtsverteilung am E-Bike.
Ein weiterer Vorteil des Vorderradmotors ist der "Allradantrieb": das Vorderrad wird durch den Elektroantrieb bewegt, das Hinterrad durch die Muskelkraft des Fahrers. Dies verbessert die Traktion beim Fahren auf rutschigen Straßen.
Nachrüstsatz mit Elektromotor im Hinterrad
Elektromotoren, die in das Hinterrad eingebaut werden, haben eine sehr gute Bodenhaftung, denn das Gewicht des Elektroantriebes liegt am Fahrrad vor allem auf dem Hinterrad. Mit dem Schwerpunkt am Heck erhält man obendrein die bestmögliche Kraftübertragung. Deswegen eigenen sich diese Elektromotoren besonders gut für eine sportliche Fahrweise.
Für den Heckantrieb spricht auch die unauffälligere Optik sowie die Kompatibilität mit einem Nabendynamo. Das Nachrüsten mit einem Hinterradmotor ist jedoch etwas zeitaufwendiger, da gegebenenfalls die Schaltung neu eingestellt werden muss. Zudem sind diese Elektromotoren nur mit Kettenschaltungen kompatibel, nicht aber mit Nabenschaltungen (Rohloff), da diesen Platz der Motor einnimmt. Nach dem Umbau zum Elektrofahrrad wird die Gangschaltung jedoch wesentlich seltener benötigt.
EBS Leistungssteuerung
Durch die EBS Leistungssteuerung können Sie das Fahrverhalten Ihres Elektrorades besonders gut an Ihre Wünsche anpassen. Mithilfe dieser Technologie können Sie die Stärke der Motorunterstützung selber regulieren. Das erlaubt Ihnen eine feine und individuelle Einstellung der Leistungsstärke. Dadurch können Sie jederzeit wählen, ob Sie sanft oder kräftig anfahren möchten.
Und so funktioniert es: Anstatt immer auf maximaler Leistung zu fahren, kann über die EBS Leistungssteuerung die Abgabe der Motorleistung geregelt werden: je höher die Stufe, desto größer die Motorunterstützung. Dadurch ist der Übergang zwischen den einzelnen Stufen deutlich flüssiger und das Fahrverhalten natürlicher.
Die EBS Leistungssteuerung wirkt sich auch auf die Reichweite des Pedelecs aus. Da der Motor in niedrigeren Stufen energiesparender fährt, wird der Akku geschont und hält länger.
Vorteile der EBS Leistungssteuerung auf einen Blick:
- Motorleistung ist dosiert
- Jede Stufe hat eine max. Geschwindigkeit: Stufen 1-5 werden durch Stromstärke (A) begrenzt
- Konstantes Ansteigen der Motorleistung bis zum Leistungslimit der Stufe
- Motor steigert seine Leistung mit jeder Stufe: Stufe 1 = 3A, 2 = 6A, 3 = 9A, 4 = 12A, 5 = 15A
- Kontrolle der Motorleistung durch Anwahl der Stufen (=Auswahl der Stromstärke)
- Anpassung der Anfahrgeschwindigkeit durch Anwahl der Stufen (=Anfahren auf Stufe 1 mit 3A, Stufe 2 mit 6A,…)
- Auswahl sanftes oder schnelles Anfahren
- Feiner Stufenübergang
- Natürlicheres Fahrgefühl
- Größere Fahrkontrolle
| Merkmal | Systeme ohne EBS Leistungssteuerung | Systeme mit EBS Leistungssteuerung |
|---|---|---|
| Motorleistung | Motor gibt immer die volle Leistung ab | Motorleistung ist dosiert |
| Geschwindigkeitsbegrenzung | Jede Stufe hat eine max. Geschwindigkeit: Stufen 1-5 werden durch Geschwindigkeiten begrenzt | Jede Stufe hat eine max. Geschwindigkeit: Stufen 1-5 werden durch Stromstärke (A) begrenzt |
| Leistungsabgabe | Sofortige Abgabe der vollen Motorleistung bis zum maximalen Geschwindigkeitslimit der Stufe | Konstantes Ansteigen der Motorleistung bis zum Leistungslimit der Stufe |
| Stromstärke | Motor arbeitet in den Stufen immer mit Maximalstrom (Bsp.: Pedelec 15A) | Motor steigert seine Leistung mit jeder Stufe: Stufe 1 = 3A, 2 = 6A, 3 = 9A, 4 = 12A, 5 = 15A |
| Motorkontrolle | Keine Kontrolle der Motorleistung (=immer gleiche Stromstärke pro Stufe) | Kontrolle der Motorleistung durch Anwahl der Stufen (=Auswahl der Stromstärke) |
| Anfahrgeschwindigkeit | Anfahrgeschwindigkeit immer gleich (=Anfahren mit 15A) | Anpassung der Anfahrgeschwindigkeit durch Anwahl der Stufen (=Anfahren auf Stufe 1 mit 3A, Stufe 2 mit 6A,…) |
| Anfahren | Abruptes Anfahren | Auswahl sanftes oder schnelles Anfahren |
| Stufenübergang | Spürbarer Stufenübergang | Feiner Stufenübergang |
| Fahrgefühl | - | Natürlicheres Fahrgefühl |
| Fahrkontrolle | - | Größere Fahrkontrolle |
Stufenübersicht der EBS 250W Pedelec Umbausätze
Die einzelnen Stufen sind durch die Stromstärke wie folgt begrenzt:
- EBS Plug & Drive - 250W Pedelec Umbausatz: Stufe 1 = 3A, Stufe 2 = 6A, Stufe 3 = 9A, Stufe 4 = 12A, Stufe 5 = 15A
- EBS PUMA - 250W Pedelec Umbausatz: Stufe 1 = 3A, Stufe 2 = 6A, Stufe 3 = 9A, Stufe 4 = 12A, Stufe 5 = 15A
Tretlager
Der Großteil der Fahrradtretlager lässt sich in einen von drei Typen einteilen: Vierkant, Hollowtech II und Octalink. Für jeden dieser Tretlagertypen haben wir eine passende Lösung entwickelt, damit Sie Ihr Rad schnell und problemlos umbauen können.
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