Fahrräder auf das Autodach wuchten? Das machen nur noch die wenigsten Autofahrerinnen und -fahrer. Auch deshalb, weil häufig die Dachlast für schwere E-Bikes nicht ausreicht, haben sich die praktischeren Heckträger mittlerweile durchgesetzt. Welche Heckträger aktuell zu empfehlen sind, hat der ADAC zusammen mit dem Schweizer Automobilclub TCS untersucht.
Warum ein Fahrradanhänger?
Das Ziel ist klar: Möglichst viel mit dem Rad und möglichst wenig mit dem Auto fahren. Aber wenn Gepäck ins Spiel kommt, wird es schwieriger, den Vorsatz umzusetzen. Klar, für den Alltag reichen meist die Satteltaschen, aber wenn die Last zu groß oder zu schwer wird, dann muss es eben das Auto sein. Den Getränkeeinkauf oder das Kajak kann man eben nicht mit dem Rad transportieren - oder?
Fahrradanhänger sind eine tolle Ergänzung zum Fahrrad. Ist die entsprechende Kupplung einmal montiert, dauert es meist nur Sekunden, bis der Anhänger einsatzbereit ist. Wird er nicht gebraucht, fährt man sein Alltagsrad ohne Zusatzbelastung. Viele Anhänger lassen sich zudem einfach verstauen, zusammenklappen oder aufstellen - sie benötigen wenig Platz. Damit ist der Nutzen noch vielseitiger als bei einem Lastenrad - oder der Stauraum des Lastenrades wird noch erweitert.
Arten von Fahrradanhängern
Wer sich für einen Fahrradanhänger entscheidet, hat es vor dem Kauf schwer, sich einen Überblick über alle erhältlichen Modelle zu verschaffen. Denn die Auswahl an Fahrradanhängern ist umfangreich, und laufend kommen neue Modelle auf den Markt. Generell unterscheiden sich die Systeme in Anhänger für Kinder, Transportanhänger oder Anhänger speziell für Hunde. Einige Hersteller geben ihren Produkten sogar entsprechende Namen wie zum Beispiel "Croozer Kid", "Cargo" oder "Dog".
- Kinderanhänger: Für den sicheren Transport von Kindern.
- Lastenanhänger: Für Einkäufe, Gepäck und andere Lasten.
- Hundeanhänger: Speziell für den Transport von Hunden konzipiert.
Die meisten Hersteller bieten Fahrradanhänger mit unterschiedlichen Funktionen an. Es gibt:
- Ein- oder zweirädrige Anhänger
- Ein- oder Zweisitzer
- Multifunktionale Systeme als Kinderwagenersatz oder als Skitrailer
- Anhänger mit gedämpften oder ungedämpften Radaufhängungen
- Unterschiedliche Befestigungsarten am Fahrrad: Rahmen-, Achs- oder Sattelstützkupplung
Einspurige Modelle sind die schmalsten Fahrradanhänger. Sie beeinflussen das Fahrverhalten weniger als zweispurige Modelle, da sie sich mit in die Kurve legen. Allerdings stehen sie nicht stabil, will man sie abgekoppelt manövrieren, gelingt das mit dem leeren Anhänger noch einigermaßen. Als Fahrradanhänger für das Gelände sind die einspurigen Modelle wie der Bob Yak von Croozer optimal, da mit ihnen auch schmale Trails befahren werden können.
Bekannte Hersteller
Die gängigsten Herstellermarken sind: Burley, Bobtrailers, Croozer, Hamax, Hinterher, Leggero, Kolofogo, Kindercar, Point Bike, Prophete, Qeridoo, Roland-Werk, Tout Terrain, Thule und XLC-Parts.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Die Preisspanne ist bei Heckträgern groß, doch der Test hat gezeigt, dass ein guter Fahrradheckträger nicht so teuer sein muss. Zwar wurde das teuerste Model von Uebler für den Preis von 730 Euro Testsieger und erhielt als einziges Modell das ADAC Urteil "sehr gut". Aber auch für rund 400 Euro ist schon ein guter Fahrradträger zu bekommen. Damit sind die Modelle insbesondere auch für den Transport von E-Bikes geeignet.
Neue Modelle gibt es auch bei bekannten Marken wie Croozer oder Thule bereits ab rund 300 Euro aufwärts. Wer viel Wert auf eine gute Ausstattung legt, muss allerdings tiefer die Tasche greifen: Bis zu 1500 Euro kann man für einen guten Fahrradanhänger durchaus ausgeben.
Zur Basisausstattung gehören in der Regel ein robuster Rahmen, ein 5-Punkt-Gurtsystem und ein Wetterschutz. Wer mehr Komfort für das Kind und mehr Flexibilität im Alltag wünscht, sollte auf zusätzliche Merkmale achten: Dazu zählen eine verstellbare Federung, ein durchdachtes Belüftungssystem, hochwertige Stoffe mit UV-Schutz, ein stabiler Klappmechanismus sowie Zubehör wie Regenschutz, Insektenschutz oder Stauraumfächer.
Auch die Entscheidung zwischen Ein- oder Zweisitzer beeinflusst Alltagstauglichkeit, Platzbedarf und Flexibilität. Ein Zweisitzer bietet auf den ersten Blick mehr Flexibilität - neben zwei Kindern kann auch mal ein Einkauf, eine Tasche oder Spielzeug mittransportiert werden. Allerdings bringt diese Variante auch klare Nachteile mit sich: Zweisitzer sind in der Regel über 80 Zentimeter breit, was in engen Situationen - etwa auf schmalen Gehwegen, in Haustüren oder Fahrstühlen - schnell unpraktisch werden kann. Zudem sind sie schwerer und benötigen mehr Stauraum, was sich beim Transport im Auto oder beim Verstauen in der Wohnung bemerkbar macht.
Das Gelände, in dem der Anhänger genutzt werden soll, spielt eine Rolle: In bergigen Regionen oder bei sportlicher Nutzung sind eine gute Federung und eine zuverlässige Handbremse besonders wichtig.
Generell sollte man nur auf DIN-Norm EN 15918 geprüfte Anhänger kaufen, denn dann sind alle sicherheitsrelevanten Prüfungen bestanden. Es ist gewährleistet, dass das Fahrverhalten stabil und bei Anhängern für Kinder ein Speichenschutz vorhanden ist.
Die Verbindung zwischen Rad und Anhänger erfolgt mithilfe einer Kupplung. Deshalb ist es wichtig, zunächst zu prüfen, ob der Fahrradanhänger überhaupt am Rad angebracht werden kann. Die Verbindungsstellen gibt es je nach Anhängermodell als Hinterradachs-, Sattelstütz- oder Rahmenklemmung.
Denn nicht jedes Fahrrad eignet sich zum Ziehen von Radanhängern. Das Eigengewicht des Anhängers und eine hohe Zuladung machen den Radanhänger schnell zum "Schwerlasttransport". Rund 15 Prozent aller Räder wie zum Beispiel vollgefederte Räder (Fullys), Fahrräder mit Rahmen aus Carbon oder mit Nabenschaltungen bzw. Riemenschaltungen sind oft nicht zum Ziehen von Anhängern geeignet.
Wird hauptsächlich auf ebenen und geteerten Radwegen gefahren, so reicht ein ungefederter Radanhänger. Für Schotterwege eignen sich eher Anhänger mit Dämpfung. Diese sind auch für ein Kind im Anhänger komfortabler und besser. Eine eingebaute Federung sollte auch auf das zu transportierende Gewicht eingestellt werden können.
Fahrradanhänger sollten eine Feststellbremse haben, die beide Räder bremst. Außerdem gilt: Je größer die Räder sind, desto höher der Fahrkomfort. Sicherheitsgurte und Überrollbügel gehören bei Kinder-Fahrradanhängern mittlerweile zur Serienausstattung. Auch eine Frontabdeckung am Anhänger als Schutz vor Sonne und Regen sollte nicht fehlen.
Darüber hinaus ist eine Handbremse empfehlenswert, wenn der Anhänger als Jogger oder beim Wandern und Inlineskaten verwendet wird. Sie ermöglicht eine bessere Kontrolle, vor allem in unebenem oder abschüssigem Gelände. Wichtig zu wissen: Beim Radfahren selbst wirkt die Handbremse des Anhängers nicht - hier erfolgt die Verzögerung ausschließlich über die Bremsen des ziehenden Fahrrads.
Wer mit dem Pedelec unterwegs ist und einen Kinder-Fahrradanhänger anbringen möchte, sollte sich immer im Fachhandel erkundigen, ob das beim jeweiligen Modell überhaupt möglich ist. Generell gilt: Erst das Radfahren mit Anhänger im Fachhandel testen - dann kaufen.
Gebrauchtkauf
Ähnlich wie beim Kinderwagen braucht es Fahrradanhänger meist nur für eine begrenzte Zeit. Deswegen gibt es einen entsprechend großen Gebrauchtmarkt und reichlich Auswahl zu fairen Preisen. Gerade bei gebrauchten Anhängern ist der technische Zustand umso wichtiger. Vor dem Kauf sollten Sie auf diese Dinge achten.
- Kupplungssystem: Die Verbindung zum Fahrrad muss spielfrei sitzen, das Gummi darf keine Risse aufweisen und der Sicherheitsriemen sollte vorhanden und intakt sein.
- Reifen und Laufräder: Achten Sie auf Risse im Gummi, abgefahrenes Profil oder beschädigte Felgen, etwa durch "Achter" oder verbogene Speichen. Außerdem sollten die Lager leichtgängig und geräuschlos laufen.
- Fahrgastzelle: Gurte müssen vollständig, verstellbar und frei von Ausfransungen sein. Auch alle anderen Stoffteile wie Regen-, Wind- und Insektenschutz sollten keine Risse aufweisen, Reißverschlüsse und Druckknöpfe sollten einwandfrei funktionieren. Auch der Durchgreifschutz sollte vorhanden und intakt sein.
- Belüftung: Gerade im Sommer ist eine gute Luftzirkulation entscheidend. Achten Sie also auf ausreichend Lüftungsschlitze und Mesh-Flächen (dabei handelt es sich um luftdurchlässige Flächen).
- Federung: Höherwertige Modelle haben oft eine Federung verbaut. Prüfen Sie vor dem Kauf die Funktion und achten Sie darauf, dass der Anhänger sauber ein- und ausfedert.
- Bremse: Der Zustand der Bremsmechanik - etwa Hebel, Züge und Bremsbeläge - sollte beim Gebrauchtkauf geprüft werden, um die Sicherheit im Alltag zu gewährleisten.
Sicherheit und Beleuchtung
Damit Radfahrende mit Anhänger im Straßenverkehr sicher unterwegs und gut sichtbar sind, ist neben der richtigen Beleuchtung am Fahrrad selbst auch die am Fahrradanhänger wichtig. Die Fahrradanhänger selbst müssen generell an der Front und am Heck mit Rückstrahlern beleuchtet sein. Ist der Anhänger breiter als einen Meter, benötigt man zusätzlich links eine weiße Frontleuchte. Nur so können Autofahrer im Dunkeln beim Abbiegen auch Fahrradanhänger rechtzeitig im Straßenverkehr wahrnehmen.
Mit einem entsprechenden Sicherungsseil ist das problemlos möglich. Das Seil zwischen Anhänger und Fahrrad stellt einen doppelten Schutz dar. Vor allem bei möglichen Fehlbedienungen oder auch Materialversagen können Unfälle damit abgemildert werden. Deshalb empfiehlt der ADAC ein Sicherungsseil - besonders wenn Kinder im Fahrradanhänger mitfahren.
Auch wenn Scheibenbremsen zur Standardausrüstung bei Rädern gehören, lohnt es sich für alle, die gern offroad und in hügeligem Gelände unterwegs sind, in größere Bremsscheiben zu investieren. Der Sicherheitsgewinn beim Bremsen ist enorm, der Kostenfaktor mit rund 50 Euro relativ gering. Eine Alternative für felgengebremste Räder ist die Umrüstung auf hydraulische Felgenbremsen.
Eine signalfarbene Fahne am Anhänger ist immer sinnvoll. Denn ein Wimpel in einer grellen Farbe an einer langen, senkrechten Stange sorgt dafür, im Straßenverkehr besser gesehen zu werden.
Ein Rückspiegel am Lenker des Fahrrads erleichtert das Fahren mit Anhänger besonders in scharfen Kurven und auf engen Wegen. Zudem hat man die Kinder im Anhänger stets gut im Blick.
Um das Rad und den Anhänger vor Diebstahl zu schützen, sollte man ein extralanges Schloss in Drahtseilausführung zum Sichern benutzen.
E-Bike und Anhänger: Was ist zu beachten?
Mit einem E-Bike ist das Ziehen eines Kinderanhängers deutlich entspannter als ohne Motor. Verkehrsrechtlich gelten Pedelecs - umgangssprachlich vor allem E-Bikes genannt - als Fahrräder. Das heißt: Grundsätzlich dürfen Sie einen Kinderanhänger an Ihr Pedelec montieren.
Gute Bremsen sind Grundvoraussetzung dafür, dass ein Kinderfahrradanhänger sicher gezogen werden kann. Im aktuellen E-Bike-Test schafften alle geprüften Modelle mit Scheibenbremsen den Bremstest. Ihre Bremskraft reichte locker aus, um ihr zulässiges Gesamtgewicht abzubremsen. Bei vielen von ihnen war die Bremswirkung auch hoch genug, um einen Anhänger mit abzubremsen.
Bedenken Sie, dass sich der Bremsweg Ihres Pedelecs dann merklich verlängert. Laut Straßenverkehrsordnung dürfen Anhänger inklusive Passagiere und Gepäck maximal 40 Kilogramm schwer sein. Im Anhänger dürfen Sie maximal zwei Kinder bis zum Alter von sieben Jahren mitnehmen. Außerdem gilt für sie eine Anschnallpflicht. Zu deren Sicherheit ist es auch ratsam, dass sie einen Helm tragen - auch wenn keine gesetzliche Helmpflicht besteht.
Im Zweifel fragen Sie vor dem Kauf eines E-Bikes beim Hersteller nach oder schauen Sie in die Betriebsanleitung.
Der VEOLO Cargo-Trailer im Test
Der VEOLO Cargo-Trailer ist, wie der Name vermuten lässt, ein reiner Lastenanhänger und soll durch das Federungssystem auf allen Untergründen, sowohl in der City als auch Offroad, funktionieren. Es muss nicht immer groß und schwer sein! Wir haben auf die Probe gestellt, wie sich der VEOLO Fahrradanhänger im hitzigen Stadtverkehr schlägt und ob er eine Alternative zu den großen und schweren Cargo-Bikes ist.
Mit 790 € in der Basisausstattung oder für 1.209 € in unserer Test-Ausstattung ist er zudem deutlich günstiger als die meisten Cargo-Bikes.
Allerdings benötigt ihr zusätzlich ein Zugpferd in Form eines E-Bikes. Wir haben den Cargo-Trailer an das Focus SAM2 gehängt, das normalerweise eher die Trails als die Einkaufsstraßen unsicher macht. So ist man, wie mit einem Wohnwagen am Auto, stets flexibel unterwegs.
Egal, ob Camping-Trip oder doch nur der Wocheneinkauf, der Anhänger lässt sich mit viel Zubehör an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Die Basis bildet der VEOLO Fahrradanhänger mit einer offenen Ladefläche (77 x 48 cm) für 790 €.
Passend auf die Ladefläche zugeschnitten, war unser VEOLO Fahrradanhänger mit einer optionalen Tasche für zusätzliche 230 € ausgestattet. Sie lässt sich fest mit dem Boden des Trailers verbinden und rutscht bei einer Vollbremsung oder einem sportlichen Fahrstil nicht von der Ladefläche. Mit den außenliegenden Riemen an der Tasche lässt sich der Inhalt fest am Boden verzurren und der Stoff flattert nicht im Wind.
An unserem Test-Anhänger waren zusätzlich noch zwei Packbügel für 189 € verbaut. Wie eine Art Überrollkäfig bietet er Schutz für die Ladung im Anhänger und ermöglicht es, auch sperrige Ladung wie z. B. ein Surfbrett oder überlange Baguettes zu transportieren - Badetasche im Erdgeschoss, das Surfbrett findet auf den Packbügeln im 1. OG Platz.
Die Adapterplatte für die Anhängerkupplung lässt sich mit der Universalsteckachse des jeweiligen Bikes verschrauben.
VEOLO Cargo Trailer: Technische Daten
- Preis: 790 €
- Ausstattung: Federgabel Elastomer 45 mm
- Bremsen: keine
- Laufradsatz: Alu 20"
- Reifen: Continental CONTACT Urban 1,25"
- Größe: One Size
- Gewicht: 9 kg
- Zul.
VEOLO gibt zwar an, dass der Cargo-Trailer mit jedem E-Bike kompatibel ist, dennoch sollte man sich vor dem Kauf schlau machen, ob der Anhänger auch wirklich zum Bike passt.
Aber unsere Tester waren überrascht, wie unauffällig der VEOLO Fahrradanhänger hinterherrollt. Die Reifen sind wie bei einem Sportwagen mit einem großen Sturz montiert und sorgen auch bei hohen Geschwindigkeiten für eine hohe Stabilität und ein laufruhiges Fahrverhalten. Auch wenn man es herausfordert, kippt der Anhänger bei sportlicher Fahrweise nicht zur Seite. Legt man einen kurzen Zwischenstopp am Supermarkt für die Grillparty ein, lässt sich die Tasche ganz einfach aus dem Anhänger nehmen und in den Einkaufswagen legen - so spart man sich das lästige Hin- und Herräumen.
Selbst unter Beladung merkt man den VEOLO Fahrradanhänger kaum und beim Rollen durch Schlaglöcher werden die Schläge gekonnt von der Federung gedämpft und das Grillgut kommt noch in einem Stück an.
Dank der flexiblen Kugelkopf-Kupplung, die extreme Winkel zulässt, schlängelt man sich zwischen engen Bäumen im Slalom durch oder rangiert das lange Gespann präzise zur Grillstelle.
Für den Offroadeinsatz oder auch nur für die schlechten Straßen in der Stadt hat VEOLO im Cargo-Trailer ein Federungssystem verbaut. Es wird durch verschiedene Elastomere auf die Ladung angepasst: Medium für Lasten zwischen 0 und 50 kg, Heavy-Elastomere für schwere Lasten ab 50 bis 80 kg.
Aber Vorsicht: Bei der maximalen Zuladung von 80 kg müsst ihr allerdings auch auf das zulässige Gesamtgewicht eures E-Bikes achten, denn bei den meisten Bikes fließt die Anhängelast mit in das zulässige Gesamtgewicht ein und wird dann schnell überschritten.
Angekommen, sollte man lieber ein Auge auf den Anhänger haben oder ein zusätzliches Schloss einpacken, denn eine Diebstahlsicherung ab Werk gibt es am VEOLO Fahrradanhänger nicht.
Nach einem langen Tag unterwegs mit der Family, ist der Cargo-Trailer genauso schnell abgekoppelt und auseinander- wie zusammengebaut. Die 20”-Reifen lassen sich durch den Schnellverschluss ohne Werkzeug abnehmen und passen perfekt in die Ladefläche des Anhängers. So passt er unter ein etwas höheres Auto oder platzsparend an die Wandhalterung.
Für wen ist der VEOLO Fahrradanhänger?
Der VEOLO Fahrradanhänger ist eine flexible Lösung für alle, die nur ab und zu Lasten transportieren und nicht gleich ein Cargo-Bike kaufen wollen. Es ist eine flexible, kostengünstige und platzsparende Alternative. Aber auch Lastenradfahrer, die viel zu transportieren haben, finden hier eine gute Lösung, um ihr verfügbares Transportvolumen zu erweitern. Es muss tatsächlich nicht immer ein Lastenrad sein.
Der VEOLO Cargo-Trailer ist eine ernstzunehmende und zudem günstige Alternative zu einem Cargo-Bike. Für einen Anhänger ist der Anschaffungspreis zwar nicht ganz günstig -vor allem mit dem ganzen Zubehör - ist aber dennoch sein Geld wert. Er ist flexibel und vielseitig einsetzbar und punktet mit einem einfachen Handling.
Tipps für eine sichere Fahrt mit E-Bike und Anhänger
Das Fahren mit einem E-Bike und einem Fahrradanhänger bietet viel Freude und Flexibilität, erfordert jedoch auch Vorsicht.
- 3: Sicherheitsausrüstung für Dich und Dein Kind: Trage selbst immer einen Helm, um das Risiko von Kopfverletzungen bei einem Sturz zu minimieren. Du hast schließlich für Dein Kind eine Vorbildfunktion. Dein Helm sollte gut sitzen und den aktuellen Sicherheitsstandards entsprechen, um optimalen Schutz zu bieten. Außerdem ist entscheidend, dass Dein Kind im Fahrradanhänger stets angeschnallt ist und keine Schals oder andere lose Kleidungsstücke trägt, die sich verheddern oder in den Rädern verfangen könnten.
Auswahl beliebter Anhänger für E-Bike-Touren
Hier ist eine Vergleichstabelle einiger beliebter Anhänger für E-Bike-Touren:
| Modell | Typ | Zuladung | Eigengewicht | Räder / Bereifung | Kupplung | Besonderheiten | StVZO-konform? |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Thule Chariot Cross 2 | Kinderanhänger | ca. 45 kg | ca. 14 kg | 20″ Luftreifen, gefedert | Achskupplung (Thule ezHitch) | Jogger- & Buggy-Set, wetterfest, sehr komfortabel | ✅ (mit Rücklicht) |
| Croozer Kid Vaaya 2 | Kinderanhänger | ca. 45 kg | ca. 18 kg | 20″, Federung AirPad | Achskupplung | Nachhaltige Materialien, integriertes Rücklicht | ✅ |
| Croozer Dog Enna | Hundeanhänger | ca. 35 kg | ca. 16 kg | 20″ Luftbereifung | Achskupplung | Niedriger Einstieg, gut belüftet, sicher verschließbar | ✅ (Rücklicht nachrüstbar) |
| Trixie Dog Trailer L | Hundeanhänger | ca. 30 kg | ca. 13 kg | 16″ Luftbereifung | Sattelstützenkupplung (Adapter nötig) | Einsteiger-Modell mit Sichtnetzen und Regenhülle | ⚠️ (Licht nötig) |
| Roland Big Boy | Lastenanhänger | bis 90 kg | ca. 12 kg | 16″ Stahlfelgen | Achskupplung | Robust, Aluwanne, ideal für Werkzeug, Gepäck etc. | ✅ |
| Burley Flatbed | Lastenanhänger | bis 45 kg | ca. 7 kg | 16″ Speichenräder | Achskupplung | Leicht, Plattform statt Wanne, flexibel beladbar | ✅ |
| Qeridoo KidGoo 2 | Kinderanhänger | ca. 45 kg | - | - | - | - | - |
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