E-Bike Frontmotor: Erfahrungen und Test

Wenn du ein Fahrrad mit Elektromotor kaufen möchtest, ist es sinnvoll, zunächst einen Test von E-Bikes anzusehen. Hilfreich sind außerdem die Erfahrungen anderer Kunden mit den jeweiligen Modellen. Im Onlineshop erkennst du ihre Bewertungen anhand der Anzahl der Sterne in der Beschreibung. Viele Sterne dienen als Hinweis auf gute E-Bikes.

Test von Elektrofahrrädern: Darauf solltest du achten

Wenn du dir ein Elektrofahrrad wünschst, gibt es vor dem Kauf viele Aspekte zu beachten. Neben dem Fahrradtyp und der Ausstattung kommt es bei E-Bikes auf die Qualität des Motors und des Akkus an. Praktische Tipps für die Auswahl findest du in einem Test von E-Bikes in Fachzeitschriften oder im Internet. Aufgrund der großen Auswahl verschiedener Modelle gibt es nicht immer einen Test zum E-Bike deiner Träume.

Um gute E-Bikes zu finden, sind zudem die Erfahrungen anderer Käufer hilfreich. Im Onlineshop geben Kunden Bewertungen für ihre Fahrrad-Modelle ab. Du erkennst sie an der Anzahl der Sterne unterhalb des Bildes oder der Beschreibung. Das nach der Meinung bisheriger Käufer beste E-Bike verfügt über eine Bewertung mit fünf Sternen. Vier Sterne weisen ebenfalls auf gute E-Bikes hin.

Das optimale Fahrrad-Modell

Eines der ersten Kriterien für die Auswahl deines neuen Fahrrads ist der Typ. Als beste E-Bikes für Fahrten zum Arbeitsplatz oder den täglichen Einkauf gelten Elektro-Cityräder: Sie zeichnen sich durch hilfreiche Eigenschaften wie Stauraum, eine hochwertige Beleuchtung und sichere Bremsen aus. Ideal für diesen Fahrradtyp sind eine Nabenschaltung mit fünf oder sieben Gängen sowie eine Rücktrittbremse. Ein komfortabler, gefederter Sattel, ein sicherer Ständer und eine wirksame Diebstahlsicherung bieten weitere Vorzüge.

Bevorzugst du ein sportliches Trekkingrad für ausgedehnte Fahrradtouren, ist eine Kettenschaltung angesagt. Als gute E-Bike-Variante der Trekkingräder gelten Modelle mit Mittelmotor und einer großen Akku-Kapazität. Sehr sportlich ist die Ausstattung eines Mountainbikes mit Elektromotor.

Test für E-Bikes - Motor und Akku

Ein Test beim Elektrofahrrad bezieht sich besonders auf den Motor und den Akku. Mehr über die Qualität dieser Bauteile erfährst du oft bereits in einem Test anderer E-Bikes, die über dieselben Komponenten verfügen wie dein Wunschmodell. Angaben dazu enthalten die detaillierte Beschreibung und die Kundenbewertungen zu jedem Modell. Informiere dich jetzt im Onlineshop über die Ausstattung und Qualität der besten E-Bikes!

Die Motorposition bestimmt den Charakter

Der Motor ist ein zentrales Bauteil am E-Bike oder Pedelec. Die E-Bike-Motoren auf dem Markt unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Leistungsdaten, ihres Gewichts und anderer technischer Merkmale. Der Mittelmotor ist am oder im Rahmen montiert, der Radnabenmotor in der Nabe eines der beiden Laufräder. Man spricht entsprechend dieser Platzierung von einem Frontmotor oder von einem Heckmotor.

Der Hinterradmotor am E-Bike hat seine Vor- und Nachteile, gleiches gilt für den Frontmotor und den Mittelmotor. Andere Mittelmotoren am E-Bike greifen über eine spezielle Verzahnung auf die Achse des eigens dafür konzipierten Innenlagers zu. Diese Modelle sind teilweise von außen nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Alle Mittelmotoren übertragen die Kraft über die Kette des E-Bikes ans Hinterrad.

E-Bike ist zwar ein gängiger Begriff für alle Fahrräder mit Elektromotor, meist wird damit aber ein Pedelec bezeichnet. Beim Pedelec unterstützt der Motor den Menschen im Sattel, der selbst in die Pedale treten muss, um in den Genuss dieser Unterstützung zu kommen. Lediglich bei den sogenannten schnellen Pedelecs oder S-Pedelecs funktioniert dieses System bis zu 45 km/h.

Den Grad der Motorunterstützung bestimmt einerseits die gewählte Fahrstufe, andererseits eine Software, die viele Informationen und Parameter berücksichtigt. Neben der Geschwindigkeit sind das etwa die Trittfrequenz und die aufgebrachte Tretkraft.

Der E-Bike-Mittelmotor

„Durch die mittige und recht tiefe Position des Mittelmotors ist eine bestmögliche Gewichtsverteilung gewährleistet, was sich in einer sehr guten Fahrdynamik niederschlägt. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Motor nahezu sofort auf den Pedaldruck des Fahrers reagiert. Der E-Bike-Mittelmotor hat sich als die gängigste Bauweise herauskristallisiert.

Vorteile des Mittelmotors am E-Bike sind neben der genannten Kompatibilität mit unterschiedlichen Schaltungen, der durch seine Position bedingte zentrale und tiefe Schwerpunkt des E-Bikes sowie die direkte Verbindung zu den Kurbeln. Größter Nachteil dieser Motorposition am E-Bike ist der schnellere Verschleiß von Kette, Kettenblättern und Ritzeln - schließlich verstärkt der Motor die vom Menschen aufgebrachte Leistung um ein Vielfaches.

Dieser stärkere Kettenzug erfordert für einen sauberen Schaltvorgang beim Gangwechsel viel Gefühl von der Fahrerin oder dem Fahrer. Das gilt vor allem dann, wenn der Motor etwas „nachläuft“, nachdem man die Tretkraft reduziert hat.

Der Frontmotor

Der Frontmotor ist ein Radnabenmotor an bzw. in der Nabe des Vorderrads. Man kann ihn mit geringem Aufwand am Fahrrad platzieren, einer der Gründe, warum er lange vor allem an günstigen E-Bikes zu finden war. Eine sinnvolle Nutzung des Frontmotors an E-Bikes ist allerdings auf ein enges Einsatzfeld begrenzt - idealerweise asphaltierter Untergrund.

Die Erfahrung mit E-Bike-Frontmotoren zeigt nämlich, dass diese ein Weg- oder Durchrutschen des Vorderrads begünstigen. Ein Vorteil des Vorderradmotors ist seine Kompatibilität mit allen Schaltungstypen. Eine Kettenschaltung kann am E-Bike mit Frontmotor genauso genutzt werden wie eine Nabenschaltung, auch in Form einer Automatikschaltung. Die Kombination mit einer Rücktrittbremse ist ohne Probleme ebenfalls möglich.

Nachteil ist, neben dem möglichen Wegrutschen des Vorderrads, die fehlende Abstimmung mit dem Tretimpuls der Fahrerin oder des Fahrers im Sattel des Rads. Frontmotoren stehen in der Regel nicht in Verbindung mit einem Antriebssystem. Diese fehlende Abstimmung führt zu einem unharmonischen, wenig „natürlichen“ Fahrgefühl.

Der E-Bike-Heckmotor

Der E-Bike-Heckmotor ist an der Nabe des Hinterrads platziert und treibt dieses direkt an. Diese Konstruktion schont die Kette. Außerdem bringt der Heckmotor mehr Gewicht ans Hinterrad, wodurch dieses besonders gute Traktion bietet.

Ein Nachteil des E-Bike-Hinterradmotors: Er verlagert den Schwerpunkt des gesamten Bikes nach hinten. Zusätzlich fördert die Position des Hinterradmotors samt Schwerpunktverlagerung an einem E-Bike das unerwünschte Aufbäumen des Vorderrads in steilen Anstiegen - auch hier sind besonders E-Mountainbikes betroffen.

Ein Vorteil von E-Bike-Heckmotoren ist die geringe Geräuschentwicklung, außerdem sind sie optisch sehr unauffällig in die Silhouette des Rads zu integrieren und deswegen bei Anbietern von schnellen, stylischen Urbanbikes sehr beliebt. Wollen diese ihr E-Bike allerdings mit einer Naben- oder Automatikschaltung ausstatten, wählen sie als Alternative meistens einen Frontmotor.

Vor- und Nachteile von Frontmotoren

Hier ist eine Übersicht über die Vor- und Nachteile von Frontmotoren im Vergleich zu Mittelmotoren:

MerkmalFrontmotorMittelmotor
GeräuschLeiseLauter
DirektantriebJa, Motor funktioniert sofortNein
Schub- und ZugkraftVielWeniger
WartungGeringer WartungsbedarfVerhältnismäßig mehr Wartung
RückwärtsfahrenJaNein
Schalten im StillstandJa (beim Frontmotor)Nein
GewichtsverteilungGute GewichtsverteilungGewicht am Heck des Fahrrads

ADAC Test von günstigen E-Bikes

Der ADAC hat zehn preiswerte E-Bikes mit elektrischer Tretunterstützung bis 25 km/h getestet. Überprüft wurden Tiefeinsteiger-Pedelecs unter 2000 Euro auf Fahreigenschaften, Antrieb, Handhabung, Sicherheit sowie Schadstoffe. Im Gesamtergebnis des Tests sind nur zwei von zehn Pedelecs gut, fünf befriedigend, eines ist ausreichend. Aber es gibt auch zwei mangelhafte Modelle.

Die Kriterien im Einzelnen sind: Handhabung/Fahren, Antriebssystem und Motor, Sicherheit und Haltbarkeit, Schadstoff- und Umweltaspekte.

Im Test wurden bei den Messungen auf dem Prüfstand besonders die Bremsen, die Belastbarkeit des Rahmens sowie der Motor und der Akku überprüft.

Testergebnisse im Detail

Hier ist eine Zusammenfassung der Testergebnisse einiger Modelle:

Hersteller/ModellPreis in EuroADAC Urteil
Deruiz E-Bike Quartz,28 Zoll Trekking Elektrofahrrad13992,5
Fischer E-Bike Cita 2.2i19492,5
Lidl/Crivit Urban E-Bike Y.215992,8
Decathlon Elops 900E12993,0
Prophete Geniesser City E-Bike 28"16003,0

Die vollständigen Testergebnisse und Einzelbewertungen sind auf der ADAC Webseite verfügbar.

Tipps für den E-Bike-Kauf

  • Die Akku-Reichweite sollte bei wenigstens 50 Kilometern liegen.
  • Das Laden des Akkus sollte nicht länger als etwa dreieinhalb Stunden dauern.
  • Zulässiges Gesamtgewicht immer prüfen.
  • Die Beleuchtung muss der StVZO entsprechen und darf nicht blenden.
  • Die erste Probefahrt stets ohne elektrische Unterstützung durchführen.
  • Beim Radfahren Helm tragen, auch wenn dazu bei E-Bikes keine Pflicht besteht.

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