Keine Lust mehr auf Strampeln? Wer schon ein gutes Fahrrad hat, kann mit einem E-Bike-Nachrüstsatz für wenige hundert Euro ein in die Jahre gekommenes Fahrrad mit Motor, Akku und Display upgraden. Die einfache Montage ist selbst von Laien zu stemmen, erfordert aber Zeit. Dafür spart man sich eine ganze Menge Geld - und letztlich wäre es auch schade, ein ansonsten gutes Fahrrad im Keller verstauben zu lassen. E-Bike-Nachrüstsätze mit Front-, Heck- oder Mittelmotor samt Display und Akku gibt es ab 300 Euro. Wir zeigen, was ein Pedelec-Umbausatz bietet und wo die Tücken liegen.
Ist das Nachrüsten eines Fahrrads zum E-Bike legal?
Grundsätzlich darf man sein eigenes Fahrrad umrüsten, das ergab zuletzt auch ein gemeinsames Interview 2021 mit Deutschlandfunk, ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub e. V.) und TechStage (ab Minute 20). Das bestätigt etwa Dr. Arun Kapoor, Rechtsanwalt für Produkthaftung und Produktsicherheitsrecht bei der Kanzlei Noerr LLP, im Interview mit Emobiljournal. Im Zweifel haftet hier dann der Inverkehrbringer, also etwa Onlineshops wie Amazon. Die Nachrüstsatz muss laut Thomas Geisler vom Pressedienst-Fahrrad nicht einmal eine CE-Kennzeichnung aufweisen.
Viele Nachrüst-Kits bieten zudem einen Gashebel. Den sollte man nicht anbringen, da solch ein Hebel im öffentlichen Verkehr auf deutschen Straßen nicht erlaubt ist. Der Motor darf ohne Trittunterstützung maximal auf 6 km/h beschleunigen; das gilt in Deutschland als Schiebehilfe. Generell darf ein Pedelec, also ein E-Bike ohne Versicherungskennzeichen, nicht mehr als 25 km/h mit Motorunterstützung fahren. Die Nennleistung des Motors darf 250 Watt nicht übersteigen.
Der ADFC und das Institut für Fahrradtechnik und -sicherheit raten allerdings von einem Umbau ab (Stellungnahme des ADFC), da die Bauteile herkömmlicher Räder nicht auf zusätzliche Belastungen ausgelegt wären. Entsprechend kann man nur festhalten: Das nachzurüstende Fahrrad sollte in einem einwandfreien Zustand sein. Das Material sollte keine Ermüdungserscheinungen aufweisen. Idealerweise rüstet man am besten ein neues oder junges Fahrrad auf. Wer sich unsicher ist, sollte zu einem Fachhändler gehen.
Welche Varianten gibt es?
Käufer können sich bei Nachrüst-Kits grundsätzlich zwischen drei Varianten entscheiden: Mittelmotor, Vorderrad- oder Hinterradmotor.
Frontmotor
Der Frontmotor ist der günstigste Einstieg bei den Nachrüst-Sets; ab 300 Euro geht es inklusive Akku los. Man kann ihn mit allen Schaltungen nutzen (Ketten- und Nabensysteme) und binnen weniger Minuten über den Schnellspanner an der Gabel austauschen. Auch Fahrräder mit Rücktrittbremse sind mit dieser Variante kompatibel. Mit der Motorbremse kann man bei einigen Modellen sogar Energie zurückgewinnen. Die Lenkung ist schwieriger, sandiger Grund oder feiner Schotter liefern wenig Grip. Einfach dran: Ein Frontantrieb ist auch für ungeübte Bastler kein Thema. Fahrdynamisch ist der Frontantrieb allerdings nicht die beste Wahl.
Mittelmotor
Ein Mittelmotor ist in den meisten Fällen leistungsstärker als ein Motor im Vorder- oder Hinterrad. Hier sitzt der Antrieb direkt am Tretlager. Zudem bietet diese Variante einen komfortablen Schwerpunkt, der sich positiv auf das Fahrverhalten auswirkt. Noch dazu läuft der Antrieb über die Schaltung des Fahrrads. Das erhöht zwar den Verschleiß, ermöglicht aber auch das Fahren steiler Anstiege in den Bergen mit adäquater Unterstützung. Auch die Rutschgefahr ist deutlich geringer als mit einem Vorderradantrieb. Dafür ist der Einbau anspruchsvoll: Der Nutzer muss das komplette Tretlager austauschen, bei einigen Modellen sogar schweißen. Kostenseitig liegt diese Variante ab 400 Euro.
Heckmotor
Bei einem Heckmotor kann man wie bei Frontmotoren die Motorbremse nutzen und so Energie zurückgewinnen. Er unterstützt beim Anfahren schneller als ein Frontmotor, hat aber einen schlechteren Schwerpunkt (Hinterrad) und ist beim Einbau komplizierter als etwa ein Vorderradmotor. Einen Heckantrieb gibt es ebenfalls ab 400 Euro.
Wer sich eine der drei Varianten als Nachrüstsatz holt, wird sich wahrscheinlich für den Front- oder Mittelmotor entscheiden. Der Frontmotor ist sehr günstig, der Mittelmotor leistungsstark und komfortabel.
Frontmotor am Vorderrad - Praxistest mit dem iMortor Kit
Für unseren Praxistest haben wir uns mit dem Kit iMortor für die einfachste Nachrüstlösung entschieden, das man ab 320 Euro bekommt. Im Lieferumfang sind Vorderrad mit integriertem Nabenmotor (240 Watt), Controller, Smartphone-Halterung, Akku (130 Wattstunden), Netzteil (Achtung: Chinesischer Stecker) sowie Werkzeug und Schrauben enthalten. Unser Testgerät ist für Fahrräder mit Scheibenbremsen ausgelegt - entsprechend liegt eine Bremsscheibe bei. Für Felgenbremsen gibt es keine Version derzeit.
Der Austausch gelingt ungeübten Bastlern in 30 Minuten, geübten in gut 15 Minuten. Zuerst kommt das alte Vorderrad vom Fahrrad ab. Danach schraubt man die mitgelieferte Bremsscheibe ans neue Rad und setzt es in der Fahrradgabel ein. Bei uns waren nicht alle Löcher für die Befestigung der Bremsscheibe sauber gefräst. Das Resultat: Nur fünf von sechs Schrauben haben gepasst. Das hält ausreichend, deutet aber auf minderwertige Verarbeitung hin.
Mit Beilagscheiben und Muttern befestigen wir das neue Rad in der Gabel. Es sitzt fest und macht einen sicheren Eindruck. Der Akku sitzt direkt an der Motoreinheit im Rad. Im Anschluss ziehen wir die Kabel vom Rad zur Lenkstange und befestigen sie mit zwei mitgelieferten Kabelbindern. Die Motoreinheit in der Mitte des Reifens dreht sich übrigens nicht mit - so bleibt das Kabel sauber an einer Stelle.
Als Nächstes kommen Controller und Smartphone-Halterung an die Reihe. Beide kann man an der Lenkstange befestigen. Wer hier keinen Platz mehr hat, findet in der Verpackung von iMortor eine zusätzliche Schelle und Aluminiumstange, um die Komponenten anzubringen. Dann verbindet man die Kabel von Controller und Smartphone-Halterung mit dem Motor - eine farbliche Kennzeichnung macht die Arbeit einfach. Zwei Anschlüsse bleiben frei. Hier können Nutzer noch andere Sensoren oder etwa ein Display für die Geschwindigkeitsanzeige nachrüsten.
Nun kommt der spannende Teil, die Inbetriebnahme. Denn wo die Montage einfach ist, gestaltet sich die Aktivierung unseres neuen Pedelecs als Stresstest. Das Set funktioniert nämlich nur mit aktiver App. Deshalb gibt es auch die Smartphone-Halterung, die speist immerhin das Smartphone mit Strom, damit das nicht bei der Nutzung leer läuft. Der Strom kommt direkt aus dem iMortor-Akku, das Ladekabel muss man selbst mitbringen. Zum Vergleich: Das deutlich teurere Pendix-Kit (Testbericht) für gut 1200 Euro kommt ohne App-Zwang aus.
Bei der App hat sich der Anbieter von iMortor wenig Gedanken gemacht. Das angegebene Passwort stimmt nicht, die Verbindung klappt nur mit einem Trick und die Menüs sind lieblos gestaltet. Laut Anleitung sollen Nutzer sich die App iMortor herunterladen. Die funktioniert aber nicht mehr. Stattdessen gibt es die App iMortor 2 für Android und iOS; über die Suchmaske der App-Stores findet man sie leicht. Um Fahrrad und App zu koppeln, schaltet man zuerst den Controller ein und startet dann die App. Diese erkennt das Fahrrad sofort und will ein Passwort wissen. Die Anleitung sagt „0000“, das ist falsch. Über Reddit haben wir das alternative Passwort „6666“ gefunden. Das funktioniert.
Danach folgt die nächste Hürde. Die App meldet „Controller failure“ - es passiert gar nichts. Um den Fehler zu beheben, halten wir den On-/Off-Button am Controller für gut zehn Sekunden gedrückt. Dann verschwindet die Fehlermeldung. Das Fahrrad ist nun einsatzbereit.
Das iMortor unterstützt nicht automatisch beim ersten Tritt in die Pedale. Verantwortlich dafür zeigt sich ein Drehmomentsensor in der Nabe der Kurbel. Den gibt es bei dieser Variante nicht; wir mussten nur das Vorderrad austauschen. Je nach Motor erkennt eine Elektronik im Antrieb ab einer bestimmten Drehung des Vorderreifens den Wunsch, zu beschleunigen, und unterstützt - und die Unterstützung läuft auch noch ein wenig weiter, wenn man nicht mehr tritt. Der Fahrradfahrer drückt den Gashebel - je nach gewünschter Unterstützung stark oder weniger stark. Das sorgt bei längeren Touren für Krämpfe im Finger. Aber wirklich lange dauert eine Fahrt mit Motorunterstützung auch nicht. Bei voller Kraft und ohne eigenes Treten reicht der Akku für knapp 10 Kilometer. Wer zusätzlich in die Pedale tritt und nur zur Hälfte den Motor unterstützen lässt, kommt auf rund 15 Kilometer. Wem das zu wenig ist, der kann sich einen Ersatzakku besorgen; mit gut 100 Euro ist der verhältnismäßig günstig.
Die Fahrt mit dem iMortor macht trotz fehlender Tretunterstützung Freude. Der Motor ist kaum bis gar nicht hörbar. Wer schon mal mit einem Pedelec gefahren ist, kennt das leise vernehmbare „frrrrr“ während der Fahrt. Mit 240 Watt Motorenleistung kommen gut statuierte Männer auf rund 20 km/h ohne zusätzliches Treten auf ebenen Strecken. Bergauf muss man in die Pedale treten, dafür ist der Motor zu schwach. Alles in allem macht iMortor richtig Spaß. Wer gerne kurze Touren fährt, bekommt hier eine nette Unterstützung. Durch den notwendigen Gashebel ist das Set für die Fahrt auf deutschen Straßen aber verboten.
Alternativ entscheidet man sich für ein anderes Nachrüst-Kit. Viele günstige Sets stammen aus China. Hier ist ein Gashebel erlaubt. Entsprechend findet er sich in den meisten Kits. Ein vergleichbares Set gibt es etwa bei Amazon für rund 500 Euro inklusive Akku oder bei Banggood für rund 265 Euro ohne Akku.
Mittelmotor am Tretlager - Praxistest mit Bafang MM G340
Für unseren Praxistest mit Mittelmotor haben wir uns für das Nachrüst-Kit Bafang MM G340 mit dem Akku Haniwinner H193 im Gesamtwert von rund 750 Euro entschieden.
Mit dem Bafang-Set erhält man 750-Watt-Motor, Farb-Display, Steuereinheit, Sensor, Pedale, Kabel und Zubehör. Sogar ein Gashebel ist mit dabei, aber erfreulicherweise optional. Damit unser Bike legal auf Straßen fahren darf, lassen wir den weg. Der E-Antrieb von Bafang erkennt das Treten in die Pedale und unterstützt automatisch. Das Set kommt gut verpackt an und ermöglicht per Videoanleitung eine leicht verständliche Montage. Im Grunde ist im Set alles enthalten, was man benötigt. Nur ein Innenlagerentferner für das Tretlager liegt nicht bei. Den muss man sich separat besorgen. Wir haben uns für eine Variante von Amazon für 12 Euro entschieden.
Als Akku kommt ein Haniwinner HA193 mit 624 Wattstunden zum Einsatz. Er kostet rund 200 Euro. Alternativ kann man auch zu einem HA194 mit 561 Wattstunden oder HA074-04 greifen - hier variiert Formfaktor und Akkuleistung. Auch Amazon bietet vergleichbare Akkus. Hier geht es ebenfalls ab etwa 150 Euro los.
Die gesamte Montage des Nachrüstsatzes kostet uns Laien sechs volle Stunden. Geübte Fahrradbastler werden wohl schneller sein. Trotzdem gibt es viel zu tun. Das Tretlager muss ausgetauscht werden, hier kommt der Motor rein. Der Akku findet im Rahmen Platz, die Bremshebel werden ausgetauscht, die Steuereinheit und das Display kommen an den Lenker, das Frontlicht an die Gabel und der Geschwindigkeitssensor ans Hinterrad. Zudem muss man noch die Kabel entlang des Rahmens befestigen. Alles in allem gelingt das selbst blutigen Anfängern. Schweißen am Rahmen oder Löten an der Elektronik war nicht notwendig. Das Set ist gut verarbeitet und alle Komponenten lassen sich einfach miteinander verbinden. Der Lohn kommt postwendend nach der Arbeit: Das neu umgerüstete E-Bike ist sofort einsatzbereit.
Der Bafang Mittelmotor reagiert fast unmittelbar auf Tritte in die Pedale. Fast, weil Bafang in unserem Modell keinen Drehmomentsensor eingebaut hat. Entsprechend reagiert der Motor erst ab der ersten Umdrehung der Pedale. Das ist dennoch deutlich direkter als bei vergleichbaren Front- oder Heckantrieben. Danach läuft die Unterstützung mit voller Leistung; hier macht sich der 750-Watt-Motor ...
FAQ
Kann man ein normales Fahrrad in ein E-Bike umwandeln?
Ja, du kannst dein Fahrrad mit einem Elektromotor nachrüsten und es in ein E-Bike verwandeln. Dafür brauchst du einen Motor, einen Akku und ein Display - also einen E-Bike Umbausatz. Außerdem benötigst du einen Controller zur Steuerung der Motorleistung und Sensoren zur Erfassung der Tretbewegungen. Diese Komponenten müssen miteinander verkabelt werden, um die Strom- und Datenübertragung sicherzustellen. Der Umbau ist einfacher, als es klingt und kann je nach System und Fahrradtyp in wenigen Stunden erledigt sein.
Welche Fahrräder lassen sich zum E-Bike umrüsten?
Im Grunde lassen sich fast alle Fahrräder mit einem E-Bike Antrieb nachrüsten. Vor der Montage solltest du prüfen, ob der Rahmen die Belastung aushält.
Was kostet mich ein Umbau von einem normalen Fahrrad zum E-Bike?
Die Kosten für eine komplette E-Bike Nachrüstung liegen zwischen 1.000 und 1.500 EUR. Wenn du den Umbau selbst durchführen möchtest, kostet der Nachrüstsatz zwischen 1.000 und 1.500 EUR. Ein professioneller Nachrüstungsservice kostet zusätzlich 250 bis 400 EUR.
Vor- und Nachteile eines E-Bike-Umbaus
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Kostenersparnis: Der Preis für einen Umbausatz liegt deutlich unter dem eines neuen E-Bikes. | Komplexität der Installation: Der Umbau kann je nach technischem Know-how und handwerklichen Fähigkeiten eine Herausforderung darstellen und spezielles Werkzeug erfordern. |
| Flexibilität: Du kannst dein Fahrrad bei Bedarf wieder in den Originalzustand zurückversetzen. | Garantieverlust: Die Garantie des Originalherstellers kann erlöschen, wenn du einen Nachrüstsatz installierst. |
| Individualität: Dein Fahrrad bleibt einzigartig, und du kannst Komponenten nach Belieben austauschen oder upgraden. | Gewichtsverteilung: Ein unsachgemäß installierter Motor oder Akku kann das Fahrverhalten des Fahrrads negativ beeinflussen. |
| Nachhaltigkeit: Durch die Nachrüstung eines bestehenden Fahrrads trägst du zur Nachhaltigkeit bei. | Kompatibilitätsprobleme: Exotische Rahmenformen, spezielle Schaltungssysteme oder ungewöhnliche Bremsen können die Installation erschweren. |
| Wartungsfreundlichkeit: Offene Standards ermöglichen dir, Reparaturen selbst durchzuführen und Ersatzteile von verschiedenen Herstellern zu beziehen. | Rechtliche Aspekte: In vielen Ländern darf ein E-Bike, dessen Motorunterstützung 25 km/h überschreitet, nicht mehr als Fahrrad gelten und erfordert eine Zulassung sowie eine Versicherung. |
Kann ich den Umbau selber vornehmen?
Ja, du kannst den Umbau selbst vornehmen, wenn du über handwerkliches Geschick und die richtigen Werkzeuge verfügst. Grundlegende Werkzeuge wie Schraubenzieher, Schraubenschlüssel und Inbusschlüssel reichen oft aus. Elektrische Kenntnisse sind ebenfalls hilfreich, da Kabel verlegt und möglicherweise gekürzt werden müssen. Wenn du dir unsicher bist, ist der Gang zum Fachhändler ratsam, um kostspielige Fehler zu vermeiden und die Sicherheit zu gewährleisten.
Ist E-Bike Nachrüsten legal?
Ja, das Nachrüsten eines Fahrrads zu einem E-Bike ist legal, solange bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Nach dem Umbau muss das Fahrrad weiterhin den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, um im Straßenverkehr genutzt werden zu dürfen.
Wie schnell darf ein nachgerüstetes E-Bike fahren?
Der Motor eines Pedelecs muss sich bei 25 km/h abschalten. Wenn du schneller fahren möchtest, kannst du das durch eigene Muskelkraft erreichen. Es gibt auch Motoren, die erst bei höheren Geschwindigkeiten abschalten, jedoch gilt dein Fahrrad dann rechtlich als Moped und benötigt eine Betriebserlaubnis sowie eine Versicherungskennzeichen.
Was sind offene Standards bei E-Bike Umbausätzen?
Offene Standards bedeuten, dass die Komponenten des Umbausatzes von verschiedenen Herstellern stammen und austauschbar sind. Dies bietet dir die Freiheit, Teile wie Motor, Akku oder Display nach deinen Bedürfnissen auszuwählen und bei Bedarf zu ersetzen oder aufzurüsten. Offene Standards erleichtern zudem die Wartung und Reparatur, da du nicht auf teure, herstellerspezifische Ersatzteile angewiesen bist.
Welche Garantieansprüche habe ich nach der Nachrüstung?
Die Garantieansprüche können variieren. In vielen Fällen erlischt die Garantie des Fahrradherstellers, wenn du einen Nachrüstsatz installierst. Es ist wichtig, dies im Voraus zu prüfen und gegebenenfalls mit dem Hersteller zu klären.
Wie lange hält der Akku eines nachgerüsteten E-Bikes?
Die Lebensdauer eines Akkus hängt von der Nutzung und Pflege ab, typischerweise hält ein Akku jedoch zwischen 500 und 1.000 Ladezyklen. Offene Systeme ermöglichen es dir, den Akku kostengünstig zu ersetzen, wenn er seine Kapazität verliert.
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