Die neuesten E-Bikes der Saison 2025 rollen über den Testparcours von BikeX. Unsere Redaktion testet fortlaufend die aktuelle Modell-Flotte der wichtigsten E-Bike-Hersteller. Unser umfassender E-Bike-Test enthüllt die Stärken und Schwächen der einzelnen Modelle und gibt einen klaren Ausblick auf die zukünftigen Trends. Egal, ob E-Mountainbike, E-Trekking-Bike, Stadtrad, E-Gravelbike, E-Klapprad oder Lastenrad!
E-Bike-Trends und Highlights 2025
- Leichtere Systeme: Der Trend geht klar zu Light-E-Bikes mit kleinerem Akku und Motor - weniger Gewicht, mehr Natürlichkeit beim Fahren.
- Smartere Technik: E-Bikes werden vernetzter - mit GPS-Tracking, Over-the-Air-Updates, Apps und Diebstahlschutzfunktionen.
- Neue Motoren: Bosch & Co. bringen kompaktere, leisere und gleichzeitig leistungsfähigere Antriebe auf den Markt.
- Mehr Integration: Kabel verschwinden, Displays werden unsichtbarer - das Design wird cleaner, Technik tritt in den Hintergrund.
- Vielfalt für alle: Vom Citybike bis zum High-End-Gravel-E-Racer - fast jede Fahrradkategorie ist elektrifiziert, inklusive speziell abgestimmter Geometrien für Frauen, Senioren oder sportliche Fahrer.
Trekking-E-Bikes im Test
Trekking-E-Bikes sind echte Allrounder - und das zu Recht. Sie verbinden Alltagstauglichkeit mit Tourenkomfort, rollen zuverlässig zur Arbeit, auf Waldwegen oder auch mal ins lange Wochenende. Gerade mit hochwertigen Motoren und durchdachter Ausstattung werden sie zur vollwertigen Alternative zum Auto - für Pendler, Freizeitfahrer oder Bikepacker.
E-MTBs im Test
E-Mountainbikes sind die perfekten Begleiter für alle, die abseits befestigter Wege unterwegs sein wollen - mit Rückenwind. Ob steile Anstiege, verwurzelte Trails oder ausgedehnte Touren durchs Gelände: Ein E-MTB eröffnet dir neue Horizonte und macht selbst anspruchsvolle Routen leichter fahrbar. Diese Inhalte stammen von den Kollegen aus der MOUNTAINBIKE-Redaktion, das Test-Schema weicht vom 1000-Punkte-E-Bike-Test entsprechend ab, die Ergebnisse sind also nur untereinander in der Kategorie vergleichbar.
City-E-Bikes im Test
City-E-Bikes sind die heimlichen Helden des urbanen Alltags. Sie bringen dich zuverlässig zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Café um die Ecke - und das ohne Stress, Schweiß oder Parkplatzsuche. Mit tiefem Einstieg, cleverem Zubehör und leisem Motor sind sie wie gemacht fürs Leben in der Stadt. Kein Schnickschnack, sondern durchdachte Technik für alle, die einfach nur bequem, sicher und effizient unterwegs sein wollen. Wer einmal aufgesessen ist, will nie wieder absteigen.
Light-E-Bikes im Test
Light-E-Bikes sind der Gegenentwurf zum SUV auf zwei Rädern - leicht, schlank, unauffällig und trotzdem mit ordentlich Schub. Sie sehen aus wie normale Fahrräder, fahren sich agil und dynamisch, und haben gerade genug elektrische Unterstützung, um den Alltag entspannt zu meistern. Perfekt für alle, die keinen Akku-Klotz am Rad brauchen, sondern einfach nur mit Rückenwind durch den Tag cruisen wollen. Ob in der Stadt, auf dem Arbeitsweg oder bei der Feierabendrunde - Light-E-Bikes sind der elegante Kompromiss zwischen Muskelkraft und Motor. Weniger ist hier eindeutig mehr.
Sport-E-Bikes im Test
Sport-E-Bikes bringen elektrischen Rückenwind in die Off- und Onroad-Welt - und eröffnen neue Horizonte für ambitionierte Fahrer:innen. Ob steile Alpenpässe mit dem E-Rennrad, abgelegene Schotterpfade mit dem E-Gravelbike oder technische Trails mit dem E-MTB: Der Motor erweitert nicht nur den Aktionsradius, sondern macht auch anspruchsvolle Strecken zugänglicher. Dabei geht’s nicht ums Schummeln, sondern ums Möglich machen - für mehr Fahrspaß, mehr Höhenmeter, mehr Abenteuer. Moderne Sport-E-Bikes sind leicht, leistungsfähig und fein abgestimmt auf ihr Terrain. Wer’s einmal ausprobiert hat, will meist nicht mehr zurück.
E-Gravelbikes im Test
E-Gravelbikes sind die Abenteurer unter den E-Bikes: sportlich, vielseitig und überraschend komfortabel. Sie fühlen sich auf Asphalt genauso wohl wie auf Schotter, meistern Pendelstrecken ebenso souverän wie ausgedehnte Wochenendtouren. Dank kräftigem Elektroantrieb gelingen auch steile Anstiege mühelos - und lange Etappen werden entspannter, ohne den Spaß am Fahren zu verlieren. Ob für sportliche Feierabendrunden, schnelle Trainingsfahrten oder ausgedehnte Bikepacking-Trips: E-Gravelbikes verbinden Ausdauer mit Abenteuerlust und bringen dich überallhin - egal, wohin der Weg führt.
Klapp-E-Bikes im Test
Klapp-E-Bikes sind die Chamäleons der urbanen Mobilität: kompakt, wendig und überraschend kraftvoll. Sie passen in den Kofferraum, in den Zug oder unter den Schreibtisch - und sind damit ideal für Pendler:innen, Camper:innen oder Stadtentdecker:innen mit wenig Platz, aber großem Bewegungsdrang. Trotz Faltmechanismus bieten viele Modelle solide Reichweiten, stabile Rahmen und erstaunlich guten Fahrkomfort. Der E-Antrieb gleicht das kleinere Format locker aus und macht auch längere Strecken entspannt möglich. Wer flexibel unterwegs sein will, findet im Klapp-E-Bike einen cleveren Begleiter für Alltag und Abenteuer.
Aktuelle E-Bike-Vergleiche in acht Kategorien
E-Trekking-Bikes in der Test-Übersicht
Ob City-Cruise oder Wochenendtour: Moderne Trekking-E-Bikes sollen alles können - und dabei bitte auch noch schick, komfortabel und ausdauernd sein. Wir haben fünf aktuelle Modelle von Canyon, Rose, Scott, Velo de Ville und Winora ausprobiert - mit kräftigem Motor und teils überraschenden Details. Wer bergauf Druck macht, wer auf langen Strecken punktet und welches Rad uns am meisten überrascht hat, liest du hier.
Fünf Tiefeinsteiger in der Test-Übersicht
Einfach aufsteigen und losradeln: Tiefeinsteiger-E-Bikes machen den Einstieg in den E-Bike-Alltag so bequem wie nie. Doch zwischen günstigem City-Bike und High-End-Tourer liegen Welten. Wir haben fünf aktuelle Modelle getestet - von günstig bis teuer.
Günstige E-Bikes ab 1599 Euro im Test
E-Bikes sind superteuer? Von Wegen! Wir haben in den letzten zwölf Monaten sechs richtig gute, aber preiswerte E-Bikes getestet und stellen sie dir hier vor. Egal, ob Stadt-Stromer, Touren-E-Bike oder E-MTB: hier bist du richtig!
E-Klappräder im Test - großer Fahrspaß, kleine Packmaß?
Klappräder sind die heimlichen Helden des Alltags - und vielleicht auch deines kommenden Urlaubs: Sie lassen sich kompakt zusammenfalten, nehmen wenig Platz weg und sind - besonders mit E-Motor - auf dem Papier sehr breit einsetzbare Fahrräder. Wir haben uns beliebte Modelle näher angesehen und geben wichtige Tipps und Tricks, worauf du beim Kauf achten solltest.
Hintergrund E-Bike-Test: So testet BikeX
Wie kommen die Ergebnisse bei einem der größten E-Bike-Tests Europas zustande? Bewertet wird nach dem 1000-Punkte-Bewertungssystem, bei dem jedes Rad im Test in jeder Kategorie eine definierte Punktzahl erreichen kann. Anhand der Gesamtpunktzahl (max.
Sechs Charakterköpfe im Test
Der neue Bosch Performance Line CX ist noch so frisch, dass nur fünf Marken überhaupt passende Räder liefern konnten. Für eine optimale Vergleichbarkeit und um einer völligen Preisexplosion vorzubeugen, deckelten wir die Kosten pro Rad bei 4500 Euro. Die Testgruppe von Cube über Pegasus bis hin zu Diamant ist trotzdem relativ repräsentativ. Als Seitenblick haben wir noch das teurere Simplon mit in den Test integriert. Es soll zeigen, ob und wie sich ein Carbon-Rahmen am Trekking-Bike lohnt.
Die Testgruppe im Überblick
Auffällig: Die sechs Kontrahenten sind in ihren Anlagen sehr unterschiedlich. Während Diamant, Simplon, Pegasus und KTM sich auf klassische Touring-Rezepte verlassen, tendieren Merida und Cube mit flacheren Lenkwinkeln, längeren Radständen und absenkbaren Sattelstützen schon deutlich mehr in Richtung Mountainbike. Auch die Unterschiede im Gewicht sind augenscheinlich. Das Diamant mit klassischem Aufsetz-Akku ist neben dem Carbon-Simplon auffällig leicht und unterbietet Merida und Pegasus um fast fünf Kilogramm. Gerade beim Handling und im Alltag macht das einen Unterschied. Räder mit fast 30 Kilogramm eine steile Kellertreppe hinab zu bugsieren oder gar auf einen Heckträger zu hieven, fällt selbst fitten Radlern ziemlich schwer.
Mängel im Detail
Ebenfalls auffällig: In Sachen Qualität bekleckert sich die Testgruppe trotz der Premium-Preise nicht durchgängig mit Ruhm. Das betrifft vor allem nervige Details wie etwa schief sitzende Displays. Kleinigkeiten, die bei einem Rad für 4500 Euro aber nicht mehr vorkommen sollten.
Kritik gibt's besonders auch für die einfachen Gabeln à la Suntour NCX mit schmalen Standrohren. Unsere Erfahrung: Schon im Neuzustand wackeln diese Gabeln oft aufgrund von Buchsenspiel. Dem hohen Gewicht von ausgewachsenen E-Trekkingbikes sind sie auf Dauer nur bedingt gewachsen. Starre Gabeln wären da in manchem Bike die bessere Wahl, zumal das Ansprechverhalten einfacher Gabeln sowieso nur bei harten Kanten wie Bordsteinen nennenswerten Komfort bringt.
Cube und Diamant können punkten
Fahrradriese Cube tut sich dagegen mit einem erstaunlich wertigen Chassis inklusive verschliffener Schweißnähte und im Rahmen integriertem Gepäckträger hervor. Diamant beweist mit klassischer Zugführung, externem Akku und komfortablen Breitreifen Eigenständigkeit. Innovation heißt eben manchmal auch gegen den Strom zu schwimmen. Das kommt an!
Es sind übrigens auch diese zwei Kandidaten - Cube und Diamant - die sich die etwas besseren und stabileren Federgabeln gönnen. Positiv fallen uns auch die kräftigen Vierkolben-Bremsen an der Mehrzahl der Testbikes und Shimanos auf Haltbarkeit optimierte Linkglide-Schaltungen von Shimano auf. Letztere bieten zwar meist einen Gang weniger als ihre konventionellen Hyperglide-Pendants, sollten aber nicht so schnell verschleißen. Gerade an stark motorisierten E-Tourenbikes eine sinnvolle Wahl.
Vorteil Carbon-Rahmen?
Und wie steht es um den Seitenblick auf das edle Simplon Chenoa e: mit Carbon-Rahmen von Simplon? Auf der Waage ist die Sache klar: 22,4 Kilogramm, davon können die anderen Kandidaten nur träumen. Entsprechend angenehmer ist das Bike zu tragen und zu rangieren. Auch die organischen Formen des Rahmens und die hochwertige Verarbeitung fallen im Vergleich deutlich auf. Mit starrer Gabel ist das Simplon sportlicher ausgerichtet, als die anderen Testkandidaten. Leider verspielt es aber etwas Potential bei der Fahrdynamik durch das (zu) stark gekröpfte Cockpit.
Ansonsten ist das Simplon ein sehr gelungenes Rad, hat aber eben auch seine Schwächen - Carbonrahmen hin oder her. In der Punktewertung schwimmt es entsprechend in der Mitte mit. Anders das Cube: Echte Schwächen konnten wir hier kaum finden. Damit sichert sich das neue Kathmandu souverän den Testsieg.
Die Testergebnisse
Hand aufs Herz: Welches Bike würden wir nach dem Test wählen und warum? Unsere Punktetabelle zeigt Stärken und Schwächen der Bikes im direkten Vergleich.
Diamant sammelt Bestnoten beim Komfort, der Testsieg geht wegen überlegener Ausstattung und wenig Schwächen klar ans Cube.
Die Bewertung erfolgt Kategorie-abhängig und dient vor allem dem Vergleich innerhalb der Testgruppe. Die Bewertungsskala ist an Schulnoten angelehnt. Zur Orientierung: Für eine durchschnittliche Leistung ohne Mängel vergeben wir die Note 2,5.
Das ist uns aufgefallen
Qualität, Gewicht, Komfort und Alltagsnutzen: Als besonders komplexes Produkt, sind es am E-Trekkingbike gerade viele gute Details, die einen Testsieger ausmachen. Wir zeigen die Lösungen, die uns im Test besonders überzeugen konnten.
Reisen, Alltag und Fahren mit Gepäck - Trekkingräder müssen vielen Anforderungen genügen. Das äußerst durchdachte neue Kathmandu von Cube punktet in fast allen Belangen und ist zudem exzellent ausgestattet und überdurchschnittlich gut verarbeitet. Klarer Testsieg! Gut gefallen hat uns auch das leichte Diamant, das mit seinen breiten Reifen und dem klassischen Akku bei Komfort und Gewicht punktet. Passend zur Preisklasse liegen aber fast alle Testkandidaten etwas über der Durchschnittsnote von 2,5.
Wer nach einem Trekking- oder City-E-Bike sucht, wird überwiegend Modelle finden, die 25 Kilogramm und mehr wiegen. Solange man auf ihnen sitzt und fährt, ist das meist kein Problem. Muss das Rad mal ein paar Stufen getragen werden, braucht der Fahrer schon ein bisschen Kraft. Nicht so mit den neuen, superleichten Trekking-E-Bikes, die dank ihrer Bauweise und des Bosch Performance Line SX Motors nur knapp über 20 Kilogramm wiegen. Eine neue Fahrradklasse, die man auch Lightweight-Trekking-E-Bikes nennt und die sicher noch für Aufsehen sorgen wird.
IMTEST hat drei Modelle sowohl im Labor als auch im Alltag getestet
- Kalkhoff Endeavour L Excite
- Canyon Pathlite:ONfly 6
- KTM Macina Sport SX 20
1. Platz & Testsieger: Kalkhoff Endeavour L Excite
Das Test-Trekking-E-Bike von Kalkhoff bringt ein Gewicht von 21,7 Kilogramm mit, wobei das zulässige Gesamtgewicht 130 Kilogramm beträgt. Das Endeavour L Excite ist in den Rahmengeometrien Wave und Diamant verfügbar. Dieses E-Bike kombiniert gekonnte einen modernen Look mit sportlichem Fahrstil. Ausgestattet mit dicken (46,62 Millimeter) Gravelbike-Reifen bietet es zum einen ein sicheres Fahrgefühl auf Asphalt und in Kurven sowie eine komfortable Dämpfung auf Schotterpisten und Kopfsteinpflaster. Dabei ist die Sitzhaltung aufrecht und bequem, der Lenker leicht gebogen und die Griffe ergonomisch geformt. Die Shimano XT-Schaltung mit 12 Gängen reagiert prompt und bietet ausreichend Abstimmungsmöglichkeiten beim Pedalieren. Das spart zwar Gewicht, macht sich bei allen drei Bikes aber in der Reichweite bemerkbar. Im genormten R200-Test brachte es das Endeavour L Excite nur auf 44 Kilometer.
Darüber hinaus hat Kalkhoff, wie die beiden Mitkonkurrenten auch, seinem leichten Trekking-E-Bike das Purion 200-Display mitgegeben, das sich an der linken Lenkerseite befindet und farblich gut übersichtlich die wichtigsten Fahrdaten anzeigt. Für die Nutzung im Alltag können sowohl vorne als auch hinten Körbe montiert werden, darüber hinaus vereinfacht ein Griff im Rahmen das Tragen.
2. Platz: KTM Macina Sport SX 20
Das KTM Macina Sport SX 20 gibt es mit Wave-, Trapez- und Diamantrahmen. Im Test war ein Modell mit Waverahmen am Start, das 22 Kilogramm auf der Waage anzeigte. Vom Fahrgefühl her unterscheiden sich die E-Bikes von Kalhoff und KTM kaum, denn auch das Macina Sport SX 20 ist mit Gravelbike-Reifen ausgestattet. Allerdings wählt KTM eine Radgröße von 28 Zoll im Gegensatz zu Kalkhoff, die sich für 29 Zoll entschieden haben. Das macht das E-Bike der Österreicher leicht verspielter, bringt aber dennoch eine sehr gute Straßenlage mit sich. Das Macina Sport SX 20 hat die Shimano Cues mit neun Gängen verbaut, die bei den Testfahrten ohne Allüren reagiert, jedoch nicht ganz so hochpreisig angesiedelt ist wie die Shimano XT. Mit einer gemessenen Reichweite im Labor von 47,19 Kilometer kommt das E-Bike leicht weiter als die beiden anderen Kandidaten.
3. Platz: Canyon Pathlite:ONfly 6
Das sportlichste der drei Trekking-E-Bikes hat eine Federgabel sowie eine absenkbare, gefederte Sattelstütze. Trotzdem bringt es nur 21,5 Kilogramm mit. Der Antritt ist durchaus flott und dank seines geringen Gewichts von 21,5 Kilogramm hat der Fahrer auch in niedrigen Unterstützungsstufen nicht das Gefühl, dass er viel leisten muss. Wie bei den beiden anderen Testkandidaten macht sich die Ausstattung mit dem leichtgewichtigen Antrieb, nicht ganz so kraftvollen Antrieb allerdings bei den simulierten Steigungsfahrten im Labor bemerkbar, wo es das E-Bike durchschnittlich auf 17,7 Stundenkilometer brauchte. Der Unterstützungsfaktor lag bei einem geringen Wert von 2,5. Zum Vergleich: Trekking-E-Bikes mit leistungsstärkeren Motoren mit etwa 85 Newtonmetern kommen hier locker auf einen Wert von 3,4, der hier eingesetzt Motor bringt 55 Newtonmeter mit.
Besonders praktisch für den Alltagsgebrauch ist die absenkbare Sattelstütze, mit der der Radler bei einem Stopp sicher und mit beiden Beinen stehen kann, während man den Sattel bei der Fahrt mit einem Klick wieder hochfahren kann. Wie beim E-Bike von Kalkhoff setzt auch Canyon auf die hochwertige Shimano XT-Schaltung mit 1x12 Gängen.
Die IMTEST-Favoriten im Überblick: Die besten Trekking-E-Bikes 2024
- Testsieger: Canyon Pathlite:ON 6 SUV
- Preis-Leisungssieger: Decathlon Rockrider e-actv 500 LF
Weitere empfehlenswerte Trekking-E-Bikes für Damen und Herren
- 2. Platz: Giant Anytour X E+ 0
- 3. Platz: Brennabor T-66e
- 4. Platz: Liv Amiti-E+ 2
Die E-Bike-Branche erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Insgesamt hat der Fachhandel in Deutschland im vergangenen Jahr 3,85 Millionen Fahrräder und Elektrofahrräder verkauft - das waren nach Angaben des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V.) 2,53 Prozent weniger als 2023. Der Markt für E-Bikes ist entsprechend groß und unübersichtlich, das Produktportfolio ist riesig. Unterschiedliche Modelle konkurrieren mit unterschiedlichen Antriebskonzepten.
E-Bike-Typen im Überblick
Nahezu jede Gattung, die es für klassische Fahrräder gibt, ist inzwischen auch als E-Bike erhältlich.
- Citybikes: Primär für den Stadtverkehr konzipiert, mit komfortabler Sitzhaltung und einfachem Einstieg.
- Trekkingräder: Erweitern das Arbeitsumfeld eines Citybikes, robust und mit kräftigeren Reifen für Feld- oder Waldwege.
- Mountainbikes: Für wilde Ausritte über Stock und Stein konzipiert, mit kraftvollen Motoren für starke Anstiege.
- Rennräder: Ebenfalls als E-Bike erhältlich.
Motorkonzepte bei E-Bikes
Bei E-Bikes unterscheidet man Mittelmotor, Hinterrad- und Vorderradnabenmotor. In der Regel ist der Mittelmotor am ehesten zu empfehlen.
- Mittelmotor: Sorgt für einen tiefen Schwerpunkt und eine gleichmäßige Gewichtsverteilung, ermöglicht sportliches Fahren.
- Hinterrad- und Vorderradnabenmotor: Einbußen beim Fahrkomfort, entweder hecklastig oder beeinträchtigtes Lenkverhalten.
Akkus bei E-Bikes
Bei älteren und einfachen E-Bikes befindet sich der Akku im Bereich des Gepäckträgers. Optisch schöner sind Lösungen, bei denen der Akku teilweise oder sogar komplett in den Rahmen integriert ist.
Je größer die Akku-Kapazität, desto besser, weil dadurch die Reichweite des E-Bikes zunimmt. Üblich sind Kapazitäten zwischen 250 und 600 Wattstunden (Wh). Wieviele Kilometer sich mit einer Akkuladung zurücklegen lassen, hängt von ganz vielen Faktoren ab, pauschale Angaben sind deshalb schwierig und mit Vorsicht zu genießen.
Tabelle: Vergleich von Trekking E-Bike Modellen
| Modell | Gewicht | Reichweite (Labor) | Schaltung | Bremsen | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| Kalkhoff Endeavour L Excite | 21.7 kg | 44 km | Shimano XT 12-Gang | Scheibenbremsen | Gravelbike-Reifen, Purion 200-Display |
| KTM Macina Sport SX 20 | 22 kg | 47.19 km | Shimano Cues 9-Gang | Scheibenbremsen | Gravelbike-Reifen |
| Canyon Pathlite:ONfly 6 | 21.5 kg | - | Shimano XT 1x12 | Scheibenbremsen | Federgabel, absenkbare Sattelstütze |
| Cube Kathmandu | - | - | - | Vierkolben-Bremsen | Hochwertiges Chassis, integrierter Gepäckträger |
| Diamant | - | - | - | Vierkolben-Bremsen | Klassische Zugführung, externer Akku, Breitreifen |
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