Du möchtest auf ein E-Bike umsteigen? E-Bikes sind wahre Trendsetter, bringen allerdings durch die verbauten Motoren und Akkus deutlich mehr Gewicht mit, als du es vom gewöhnlichen Fahrrad gewohnt bist. Das Gewicht von herkömmlichen Fahrrädern hält sich in Grenzen. E-Bikes sind mit Motor und Akku schwer beladen und wiegen in der Regel um fünf bis zehn Kilogramm mehr als ein einfaches Rad.
Warum ein leichtes E-Bike?
Wenn du mit dem E-Bike unterwegs bist, hilft dir der Motor und du wirst beim Treten kaum bemerken, wie viele Kilos du eigentlich gerade fortbewegst. Spätestens, wenn die Fahrt zu Ende ist und dein Rad über Treppenstufen getragen oder in Bus und Bahn gehievt werden soll, spürst du das Gewicht von 20 Kilogramm und mehr nur zu deutlich und nicht selten ist ein Hexenschuss die Folge vom Transport der Kraftpakete.
Leichte E-Bikes unter 20 kg sind leichter und wendiger. Sie lassen sich besser transportieren und können auch von Frauen schnell beherrscht werden. Aufgrund ihres Gewichts können E-Bikes unhandlich, schwer zu transportieren und zu parken sein. Gerade für kleinere oder schwächere Menschen können manche E-Bikes zu schwer sein. Das gilt vor allem beim Fahren ohne Motorunterstützung, das durch das zusätzliche Gewicht anstrengender wird.
Zudem können schwere E-Bikes Schwierigkeiten beim Schieben oder Parken bereiten. Wer das E-Bike beispielsweise nicht im Hof oder auf der Straße stehen lassen möchte, sondern lieber in der Wohnung oder auf dem Balkon abstellen will, muss viel Kraft aufwenden, um es an seinen Stellplatz zu schleppen. Dazu kommen Nachteile wie die geringere Agilität, der höhere Energieverbrauch und der längere Bremsweg, die zu Handhabungsproblemen führen können. Sie eignen sich für eine Vielzahl an Fahrradfahrerinnen und -fahrern, die mit einem schwereren Modell überfordert sein könnten.
Technische Aspekte und Komponenten
Die elektrischen Komponenten beeinflussen das Gewicht des E-Bikes vorrangig. Wiegt ein E-Bike weniger als 20 Kilogramm, ist meistens ein Mittelmotor in den Rahmen integriert. Auch Hinterradmotoren bringen weniger Gewicht mit. Soll Gewicht beim Akku eingespart werden, müssen die Hersteller auf niedrigere Wattzahlen zugreifen. Ein Akku mit 300 Wattstunden wiegt etwa zwei Kilogramm.
E-Bikes kommen mit den normalen Komponenten eines herkömmlichen Fahrrades nicht aus. Nichts geht ohne Motor und Akku, schließlich wünschst du dir von deinem neuen E-Bike ordentlich Power. Steuerung und Kabel sorgen dafür, dass das Ganze auch wirklich funktioniert. Schließlich spielen auch Räder, Rahmen und Bremsen beim Gewicht eine Rolle. Damit die Rechnung aufgehen kann, darf das Grundgerüst des E-Bikes nicht mehr als zehn Kilogramm wiegen.
Leichte E-Bikes verwenden oft Rahmen aus Aluminium oder Carbon. Diese Materialien bieten eine hervorragende Kombination aus Stabilität und geringem Gewicht. Hochwertige Komponenten wie Schaltung, Bremsen und Reifen tragen zum Gesamtgewicht des E-Bikes bei und beeinflussen das Fahrverhalten.
Motor und Akku
Gerade beim Motor darf nicht gespart werden. Ein großer Akku bietet ausreichend Reichweite. Doch brauchst du diese wirklich? Eine hohe Kapazität steht für ein erhöhtes Gewicht. Wenn du mit einem E-Bike unter 20 kg im Stadtverkehr unterwegs bist, dürften 300 Wattstunden ausreichen. Auch der Kauf eines Zweit-Akkus wäre eine Option.
Ein leichter Motor mit ausreichender Leistung ist entscheidend. Achten Sie auf Motoren, die eine gute Balance zwischen Leistung und Gewicht bieten.
Bremsen und Sicherheit
Die Sicherheit ist in jedem Fall oberstes Gebot. Du solltest auf hochwertigen Bremsen Wert legen. Beim E-Bike haben sich hydraulische Scheibenbremsen bewährt. Diese besitzen eine weit höhere Bremskraft, als die mit einem Seilzug arbeitenden Felgenbremsen. Auch bei widrigen Fahrbahnverhältnissen und eher unebenen Untergründen kommst du mit hydraulischen Scheibenbremsen schnell und zuverlässig zum Stehen.
E-Bikes für Damen unter 20 kg
Du wirst kaum E-Bikes finden, die explizit für Herren oder Damen konstruiert sind. Die Übergänge sind fließend. Dennoch sind E-Bikes unter 20 kg bei Damen überaus beliebt. Wenig Gewicht und viel Fahrspaß, was möchte Frau mehr. Allerdings haben es gerade Frauen oft schwer, ein leichteres Bike zu finden. Warum? Weil die für Frauen vorteilhafte Rahmenform schon ein höheres Gewicht mitbringt als gewöhnliche Diamantrahmen.
Beim Damen-E-Bike ist die Geometrie entscheidend. Es kommt auf den sogenannten Reach an. Damit ist der Abstand zwischen Lenker und Sattel gemeint. Dieser sollte geringer ausfallen als bei einem E-Bike für Herren. Ist der Abstand zu groß, radeln Frauen in einer ungesunden Körperhaltung und vergeuden unnötig Kraft. Beim leichten E-Bike für Damen kommt mit dem Stack ein weiteres Fremdwort ins Spiel. Du solltest auch den Abstand zwischen Sattel und Tretlager beachten.
Worauf beim Kauf achten?
Du denkst gerade über den Kauf eines E-Bikes unter 20 kg nach. Doch was hat es nun mit dem Gesamtgewicht der Räder auf sich? Das Gesamtgewicht legen die Hersteller fest. Der Wert darf aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht überschritten werden. Vor dem Kauf solltest du nicht nur darauf achten, dass ein Bike auch wirklich weniger als 20 kg wiegt, auch das zulässige Gesamtgewicht ist wichtig. In der Regel ist von einem Gesamtgewicht von 120 Kilogramm auszugehen. Wiegt das Rad 18 Kilogramm, und deine Kleidung, samt Gepäck und Zubehör, machen zehn Kilogramm aus, dürftest du selbst noch 92 Kilogramm auf die Waage bringen.
Eigentlich haben wir an die steile Treppe hinunter zum Fahrradkeller gedacht. Überhaupt solltest du alle Hürden berücksichtigen, die sich dir und deinem Bike tagtäglich in den Weg stellen. Ein leichtes Rad kannst du müheloser tragen und schieben. Sichere und stabile Bremsen sind ausschlaggebend. Soll an Gewicht gespart werden, muss unnötiger Ballast abgeworfen werden.
Kannst du auf Gepäckträger und Fahrradständer verzichten, können einige Kilogramm eingespart werden. Letztlich kommt es aber auf die Grundkonstruktion an, ob es sich um ein leichtes E-Bike handelt.
Beliebte Marken und Modelle
Wenn du nach einem E-Bike unter 20 kg Gewicht suchst, wird dich bestimmt interessieren, welche Räder als besonders leicht gelten. Ein E-Bike wiegt weniger als manches gewöhnliche Fahrrad? Dieser Geniestreich gelingt nur unter Einsatz von Carbon und 3D-Drucker. Leichte E-Bikes wie das KTM Macina Race SX wiegen unter 20 Kilogramm.
Swagtron stellt besonders leichte Bikes her, die sich optimal für den Transport eignen. Wenn du als Pendler viel unterwegs bist, kann ein E-Bike von Swagtron die richtige Wahl für dich sein. Die Maximalgeschwindigkeit liegt bei dieser Marke bei 15 Stundenkilometern. Leichte und kompakte E-Bikes findest du auch bei Cyclamatic. Ancheer ist eine Firma aus Los Angeles, die seit mehr als zehn Jahren in den Bereichen Gesundheit und Fitness aktiv ist. Die E-Bikes sind leicht und kompakt. Der 250-Watt-Motor bringt genügend Power mit.
Beispiele für leichte E-Bikes
- Fiido Air (14 kg)
- Engwe Mapfour N1 Air ST (16 kg)
- Fiido C21 (18 kg)
- Urtopia Carbon 1 Pro (17 kg)
- Diamant 365 (17 kg)
- Winora E-Flitzer (17 kg)
- Fafrees F1 (19 kg)
Minimalistisch ausgestattete E-Bikes
Minimalistisch ausgestattete E-Bikes werden häufig auch als Urban- oder Gravel-E-Bikes bezeichnet. Man könnte sie auch Pendler-Pedelecs nennen. In jedem Fall sind sie besonders leicht - jedenfalls für ein Fahrrad mit elektrischem Antrieb. Meist wiegen sie unter 20 kg. Doch dafür muss der Käufer einige Kompromisse eingehen. Anders als robuste City-E-Bikes bieten Urban-E-Bikes überwiegend kleine Akkus.
Aus Gewichtsgründen verzichten die meisten E-Bikes dieser Klasse auf Gepäckträger und Schutzbleche. Aus dem gleichen Grund findet man auch keine gefederte Gabel. Damit wird klar: Leichte E-Bikes sind in erster Linie Schönwetter-Räder, die Stadtbewohner im Sommer bei strahlendem Sonnenschein für die Fahrt zur Arbeit verwenden.
Die Vorteile leichter E-Bikes
Leichtere E-Bikes unter 20 kg bieten eine ideale Lösung für alle, die ein leichtes, agiles und leistungsstarkes Fortbewegungsmittel suchen. Sie kombinieren die Vorteile der elektrischen Unterstützung mit dem Handling und der Flexibilität eines traditionellen Fahrrads. Und ob man ein paar Kilo mehr oder weniger durch die Gegend fährt man sich nicht nur dort bemerkbar, sondern spätestens dann, wenn man sein Rad in den Keller trägt. Am besten probieren Sie dies im Test mit einem leichten E-Bike unter 20 Kilo einmal selbst aus. Leichte E-Bikes sehen nicht nur toll aus, sondern fahren auch agil und lassen sich ohne Motorhilfe bewegen.
- Einfaches Handling: Mit einem Gewicht unter 20 kg lassen sich diese E-Bikes leichter manövrieren, tragen und verstauen.
- Bessere Beschleunigung und Agilität: Ein geringeres Gewicht bedeutet, dass das E-Bike schneller beschleunigen kann und wendiger ist.
- Effizienz und Reichweite: Leichtere E-Bikes benötigen weniger Energie, um in Bewegung zu bleiben, was die Effizienz erhöht und die Akkulaufzeit verlängert.
- Komfort und Fahrspaß: Das reduzierte Gewicht trägt zu einem insgesamt angenehmeren Fahrerlebnis bei.
E-Bikes bis 20 Kilo im Vergleich
Unsere Testräder sind 15 bis 20 Kilogramm schwer. Auch das ist nicht wenig, aber für viele Menschen noch wortwörtlich tragbar, sofern das Gewicht nicht mehrmals täglich gestemmt werden muss. Die kleinen Motoren verbrauchen weniger Strom, vor allem bei hoher Trittfrequenz. So kann man durchaus mit einem 430-Wattstunden-Akku um die 60 Kilometer weit kommen. Gerade urbane E-Bikes typische Vertreter der Low-Power-Assist-Generation, wie der Ampler Anyroad oder das Bzen Milano im Test. Auch die sportliche Pendler-Fraktion kommt damit gut zurecht.
Gewichtige Fakten
Wichtig sind aber auch die zulässigen Gesamtgewichte: Sie geben an, wie viel aufs Rad darf: E-Bike, Fahrer inkl. Bekleidung und ggfs. Rucksack und/oder Gepäck müssen unter diesem Richtwert liegen, will man das Rad nicht überlasten. Sie sehen schon: Bereits eine Gewichtsgrenze von 120 Kilo kann für viele Nutzer knapp werden. Mit den 140 Kilo von Bzen, Tenways und Stevens sind jedenfalls wohl die meisten auf der sicheren Seite. Für wen die Kellertreppe wichtig ist, der sollte durchaus bei der Probefahrt auch einen Tragetest machen.
Einsparen von Gewicht bei gleicher Funktion kostet Geld. Das lässt sich bei Carbonrahmen bestens sehen: Carbon ist aufwendiger herzustellen und zu verarbeiten als Aluminium. Rahmen können hiermit ein bis zwei Kilogramm leichter gemacht werden (je nach Rad-Typ). Wer wie unser Canyon Grizl nicht auf hochwertige und vollwertige Ausstattung verzichtet, muss, um leicht zu bleiben, auf Carbon setzen.
Die passende Reichweite für E-Bikes bis 20 Kilo
Natürlich ist auch bei unseren Low Power Assist-Rädern die Reichweite von vielen Faktoren wie dem Terrain, der Unterstützungsstufe, der Temperatur und nicht zuletzt den Vorlieben des Fahrers beim Pedalieren abhängig. Doch kleine Motoren haben tendenziell nicht nur weniger Leistung, sie verbrauchen dabei auch weniger. So sind also etwa mit dem neuen Bosch-Motor SX 70 auch 70-Kilometer-Strecken möglich, wenn ein Fahrer im smarten Modus fährt und etwa eine Trittfrequenz von 75 einhält. Etwa Gleiches gilt für den ebenfalls effizienten Fazua-Antrieb (430 Wattstunden-Akku).
Leichte E-MTBs im Test
In der Welt des elektrischen Mountainbikings zeichnet sich ein neuer Trend ab: das Light E-MTB. Diese Bikes kombinieren die Vorteile eines klassischen Mountainbikes mit der Unterstützung eines elektrischen Motors, sind dabei jedoch leichter als herkömmliche E-Mountainbikes. Dies macht Light-E-Mountainbikes besonders attraktiv für Fahrer, die ein agiles, leistungsfähiges und dennoch kraftsparendes Fahrerlebnis suchen. Sie wollen also das Beste aus beiden Welten zu vereinen - die kraftvolle Unterstützung eines E-Bikes und das agile Handling eines klassischen Mountainbikes. Doch halten sie wirklich, was sie versprechen?
Dabei buhlen die vier nicht nur um die Gunst der Endkunden, sondern auch um die der MTB-Hersteller. Denn die wohl wichtigste Entscheidung bei der Entwicklung eines neuen "Lightrider", den heute fast jede Bikemarke im Portfolio haben will, ist die Wahl des Aggregats.
Der Fazua-Motor bietet viel Leistung und Reichweite, während Mahle/Specialized und TQ mit sanftem Fahrgefühl und geringer Geräuschkulisse überzeugen. Der TQ HPR 50 bringt am wenigsten Gewicht auf die Waage während der Fazua Ride 60 mit der höchsten Newtonmeterzahl trumpft. Mahle hat mit 320 Wh den kleinsten verbauten Akku. Fazua hat aber mit 430 Wh die dickste Batterie, bietet aber als einziger Hersteller keinen Range-Extender an.
Tabelle: Light-E-MTB-Motoren im Check
| Motor | Gewicht | Akkukapazität | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Bosch | Variabel | Variabel | Weit verbreitet |
| Fazua Ride 60 | Höchste Newtonmeterzahl | 430 Wh | Kein Range-Extender |
| Mahle | Geringes Gewicht | 320 Wh | Sanftes Fahrgefühl |
| TQ HPR 50 | Geringstes Gewicht | Variabel | Geringe Geräuschkulisse |
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