Wer sein E-Bike mit in den Urlaub nimmt, ist vor Ort flexibel oder spart sich gar einen Mietwagen. Natürlich kann man das E-Bike auch liegend im Auto transportieren. Auch das E-Bike im Wohnmobil zu transportieren, ist eine Möglichkeit. Wichtig, ist hier nur, das Pedelec vor dem Verrutschen zu sichern, um so die Mitfahrer sowie das E-Bike vor Schäden zu schützen. Spanngurte und Decken helfen hierbei.
Transportmöglichkeiten für E-Bikes
Die unkomplizierteste Variante für den E-Bike Transport ist es, das E-Bike mit dem Auto zu transportieren. Die meisten E-Bikes passen auf jeden handelsüblichen Fahrradträger. Man sollte jedoch die maximale Traglast des Autos und des Fahrradträgers beachten, da E-Bikes aufgrund des schweren Akkus mehr wiegen als herkömmliche Fahrräder.
E-Bike Transport mit dem Auto
Eine Möglichkeit ist es, das E-Bike auf dem Dach zu transportieren. Da das Hochheben der schweren Pedelecs jedoch zur Schwierigkeit werden kann und viele Dachträger zudem nur mit maximal 20 kg beladen werden dürfen, eignen sich Heckklappen- und Kupplungsträger zum E-Bike Transportieren besser. Hecklappenträger ermöglichen das E-Bike transportieren ohne Anhängerkupplung, sind jedoch oft etwas instabil. Zudem lastet das gesamte Gewicht auf dem Kofferraumdeckel beziehungsweise seinen Scharnieren und dem Schloss.
Sogenannte Kupplungsträger werden auf der Auto-Kupplung angebracht. Sie bieten eine hohe Tragfähigkeit und sind daher besser für den Transport von E-Bikes geeignet. Hier muss man jedoch auch darauf achten, dass das Gesamtgewicht von Gepäckträger und E-Bike zusammen die maximale Stützlast der Anhängerkupplung nicht überschreitet.
Wichtig, wenn man sein E-Bike auf dem Fahrradträger transportieren möchte, ist zudem folgendes: Da die Rahmen von E-Bikes oft dicker sind als die von normalen Fahrrädern, können diese die Halteklammern von Fahrradträgern eventuell nicht umschließen. Spezielle E-Bike-Fahrradträger sind darauf eingestellt und bieten größerer Halteklammern.
Eine Warntafel ist beim E-Bike Transportieren in Deutschland, der Schweiz oder Österreich nicht notwendig. Sollten Sie jedoch ein E-Bike auf dem Heckträger transportieren und beispielsweise Urlaub in Italien, Spanien oder Portugal planen, ist eine Warntafel Pflicht.
Eine weitere Möglichkeit ist es, das E-Bike auf einem Anhänger zu transportieren. Das bietet sich vor allem an, wenn man mehr als zwei E-Bikes mitnehmen möchte.
Zuletzt sollten Sie auf jeden Fall regelmäßige Kontrollen durchführen, wenn Sie ihr E-Bike auf einem Fahrradträger transportieren.
Sicherheitshinweise für den E-Bike Transport
Ob auf dem Fahrradträger, im Auto, mit dem Zug oder Schiff: Wer sein E-Bike transportiert, sollte in jedem Fall darauf achten, es gut zu schützen und das E-Bike ohne Akku zu transportieren. Auch Teile, die leicht kaputt gehen können, wie zum Beispiel Displays oder Beleuchtung, sollten wenn möglich abmontiert und separat transportiert werden. Sind die sensiblen Teile vor der Fahrt abmontiert, können E-Bikes auch bei Regen transportiert werden. Der Akku sollte so transportiert werden, dass er keinen Stößen, Quetschungen oder großer Hitze ausgesetzt ist.
E-Bike Transport im öffentlichen Nahverkehr
Generell ist es bis auf wenige Ausnahmen deutschlandweit möglich, dein Fahrrad mit in den Bus oder die Bahn zu nehmen. In der Regel darf pro Fahrgast ein Fahrrad mitgeführt werden. Je nach Stadt oder Region gibt es festgelegte Sperrzeiten, in denen die Mitnahme von Fahrrädern verboten ist. In großen Städten wie beispielsweise Hamburg liegen diese Sperrzeiten oft genau im Berufsverkehr.
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da die Kosten in den einzelnen Verkehrsverbünden unterschiedlich sein können. Es gibt allerdings für alle, die verbundübergreifend mit dem Rad in der Bahn unterwegs sind, eine Fahrradtageskarte der Deutschen Bahn. Zusätzlich gibt es eine Fahrrad-Tageskarte Bayern.
Regelungen in Nordrhein-Westfalen (NRW)
Für die Fahrradmitnahme ist ein FahrradTagesTicket NRW oder ein NRWupgradeFahrrad erforderlich. Das FahrradTagesTicket NRW gilt für die Mitnahme eines Fahrrads und kann bei beliebig vielen Fahrten innerhalb eines Tages bis Betriebsschluss (im SPNV bis 3.00 Uhr des Folgetages) genutzt werden. Das NRWupgradeFahrrad wird als Abonnement ausgegeben und gilt für die Fahrradmitnahme bei beliebig vielen Fahrten innerhalb eines Monats.
Bei den eTarifen in NRW kann die Fahrradmitnahme durch Zubuchung beim Check-in ausgewählt werden.
Das FahrradTagesTicket NRW kann auch zusammen mit beliebigen Verbundtickets des NRW-Nahverkehrs sowie dem Deutschlandticket genutzt werden. Das NRWupgradeFahrrad stellt als Abonnement ein NRW-weites Ergänzungsticket für jegliche Abonnements in einem der nordrhein-westfälischen Nahverkehrstarife sowie des Deutschlandtickets dar. Der Geltungsbereich des Basistickets wird durch das NRWupgradeFahrrad jedoch nicht erweitert.
Pro Person darf nur 1 Fahrrad mitgenommen werden. Fahrräder von Kindern, die unentgeltlich befördert werden, werden ebenfalls kostenfrei befördert, d.h. die Fahrräder können ohne ein zusätzliches Ticket mitgenommen werden.
In Nahverkehrszügen (SPNV) dürfen Fahrräder (auch e-Bikes, Pedelecs, Tandems, Liegeräder oder Dreiräder) in den gekennzeichneten Fahrradabstellbereichen (z. B. Mehrzweckabteile) mitgenommen werden, sofern Platz vorhanden ist. Bei Zügen ohne gekennzeichnete Abstellbereiche gilt die gleiche Regelung wie im ÖSPV.
In Stadtbahnen und Bussen (ÖSPV) dürfen Fahrräder (auch e-Bikes, Pedelecs) mitgenommen werden, sofern Platz vorhanden ist. Tandems, Liegeräder und Dreiräder können wegen ihrer Abmessungen NICHT mitgenommen werden. Ausnahme: Personen mit Schwerbehindertenausweis dürfen auch diese Fahrzeuge mitführen, sofern Platz vorhanden ist.
Ein Anspruch auf Beförderung von Fahrrädern besteht nicht. Kund*innen mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrende haben jederzeit Vorrang vor Radfahrenden. Das Personal trifft die Entscheidung, ob noch Platz zur Radmitnahme zur Verfügung steht.
Zusammengeklappte Falträder gelten als Handgepäck. Zweiräder mit Verbrennungsmotor (z. B. Mofas oder Mopeds) dürfen nicht im Nahverkehr mitgenommen werden.
Je nach Region kann es Einschränkungen bei den Nutzungszeiten geben; die genauen Zeiten können Kund*innen den Informationen bzw. Aushängen der Verkehrsunternehmen vor Ort entnehmen.
e-Tretroller (elektrische Tretroller) werden wie Fahrräder behandelt. Sind diese zusammengeklappt, werden sie als Handgepäck kostenfrei befördert. Ansonsten ist ein Ticket für ein Fahrrad zu erwerben. Jedoch kann eine Mitnahme von e-Tretrollern, auch zusammengeklappten, auf Grundlage des jeweiligen Hausrechts der Verkehrsunternehmen ausgeschlossen werden.
E-Scooter (Elektromobile für Personen mit Mobilitätseinschränkungen, keine Krankenfahrstühle) werden in Bussen befördert, sofern die Auslastung eine verkehrssichere Beförderung zulässt und das Fahrzeug sowie der E-Scooter für den Transport geeignet und entsprechend mit Piktogrammen gekennzeichnet sind. Für die Beförderung des E-Scooters hat der Fahrgast einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „G“ bzw. BaSTi (R) ist über die digitalen Vertriebskanäle (z.B.
Grundsätzlich können Fahrräder in unseren Bussen befördert werden. Bitte beachten Sie allerdings, dass Fahrgäste mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen bei der Beförderung Vorrang haben. Sind alle Fahrradplätze im Bus belegt, oder kann die Sicherheit und Ordnung des Betriebes bei einer Mitnahme nicht gewährleistet werden, müssen Fahrgäste mit Fahrrädern zurückbleiben. Einen Anspruch auf Beförderung besteht also nicht.
Für die Fahrradmitnahme muss zusätzlich zur Fahrkarte ein Kinderfahrschein der jeweiligen Preisstufe gelöst werden. Für unsere Fahrradbusse gelten besondere Bestimmungen. Bei Fahrradmitnahme sind Sie verpflichtet das Fahrrad im Bus entsprechend den angebrachten Hinweisen unterzubringen und mit den Sicherungsgurten (falls vorhanden) zu befestigen oder festzuhalten. Es ist darauf zu achten, dass andere Fahrgäste im Bus oder an der Haltestelle nicht behindert, beschmutzt oder verletzt werden.
Die Bahn gibt an, dass es vor allem in den Sommermonaten und auf touristisch beliebten Strecken zu Engpässen kommen kann.
E-Bike Transport in Fernbussen
Während der Transport von herkömmlichen Fahrrädern bei den meisten Busunternehmen kein Problem ist, ist in Fernbussen eine E-Bike Mitnahme leider nicht gestattet. Im größten Fernbus-Unternehmen Flixbus ist die E-Bike Mitnahme aber beispielsweise nicht generell ausgeschlossen.
Auf die Frage von FOCUS E-BIKE, wie es mit E-Bike Mitnahme ohne Akku in den Bussen aussieht, antwortet Isabella Domke, die Pressesprecherin von Flixbus: „Die Mitnahme von E-Bikes ohne Akku ist prinzipiell möglich. Hierzu gibt es aber zwei wichtige Einschränkungen: Das E-Bike darf ein Gesamtgewicht von 20kg aus Schutz für unseren Busfahrer und wegen der zulässigen Gesamtbelastung des Gepäckträgers nicht überschreiten. Außerdem darf der Akku aufgrund der erhöhten Brandgefahr unter keinen Umständen im Bus, d.h.
E-Bike Transport im Zug
Eine weitere komfortable Art und Weise, das E-Bike mit in den Urlaub zu nehmen, ist der E-Bike Transport im Zug. Bei der Deutschen Bahn ist die E-Bike Mitnahme in den meisten Nahverkehrs-, IC- und EC-Zügen möglich. Eine E-Bike Mitnahme im ICE geht jedoch nur auf ausgewählten Verbindungen. Erlaubt sind grundsätzlich nur Pedelecs bis 25km/h. Der E-Bike Transport im Zug kostet im Fernverkehr für gewöhnlich 9 Euro. Eine Ausnahme bilden Klapp-E-Bikes, die zusammengeklappt als normales Gepäckstück transportiert werden können.
Die E-Bike Mitnahme in Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn ist in den Verkehrsverbünden unterschiedlich geregelt. In einigen Regionen gibt es Sperrzeiten für den Radtransport und auch die Preise variieren. Eine Reservierung benötigt man im Nahverkehr nicht.
- Wer mit dem Fahrrad reisen möchte, plant besser früh: Die Fahrradstellplätze in den Zügen sind begrenzt.
- Auf bahn.de oder in der App DB Navigator kann man sich Verbindungen mit möglicher Fahrradmitnahme anzeigen lassen.
- Eine Reservierung ist im Fahrrad-Ticketpreis von 9 Euro je Verbindung enthalten. Diese entfällt allerdings, etwa wenn Reisende ihre Pläne ändern und einen späteren Zug nehmen. Für diesen ist dann eine neue Reservierung für 4,50 Euro nötig.
- Die Fahrradkarte selbst gilt auch im Nahverkehr (RE, RB und S-Bahnen). Doch gibt es hier grundsätzlich keine Reservierungen für Fahrräder.
Auch Bahnkonkurrent Flixtrain ermöglicht die Fahrradmitnahme, allerdings bislang nur auf der Strecken Aachen - Köln - Berlin - Dresden. Das Angebot soll aber ausgebaut werden. Ein Fahrradplatz kostet hier nach Unternehmensangaben zwischen 8 und 18,99 Euro. Der größte Unterschied zum Fernverkehr: Man kann nicht reservieren, die Fahrradmitnahme kann nicht garantiert werden.
Das Ticket berechtigt bundesweit bis 3 Uhr des Folgetages zur Fahrradmitnahme für beliebig viele Fahrten in allen Zügen des Nahverkehrs (IRE, RE, RB und S-Bahn).
Fahrrad in Fern- oder Regionalverkehrszügen mitzunehmen ist meist kein Problem - wenn man frühzeitig bucht.
Fahrradkarten lassen sich auch innerhalb der regionalen Verkehrsverbünde buchen. Der Vorteil: Vielerorts dürfen Räder mit einem Verbundticket auch im Bus oder in der Tram mit. Die einzelnen Bestimmungen und Preise variieren jedoch nach Region und Tageszeit.
Tipp: Buche das Fahrradticket möglichst früh, aber spätestens bis einen Tag vor der Reise. Je früher, desto besser, denn in den Sommermonaten sind die Stellplätze häufig ausverkauft und es gibt keine Mitnahmegarantie bei vollen Zügen.
Im Fernverkehr mischt Flixbus mit. „In den meisten unserer Flixbusse kannst Du Dein Fahrrad mitnehmen“, so das Unternehmen. Fügt man im Buchungsvorgang ein Fahrrad hinzu, werden nur Fahrten angezeigt, die für Reisende mit Bike Plätze frei haben. Kosten: 8 bis 18,99 Euro. Allerdings ist die Fahrradmitnahme nur von März bis Oktober möglich. Die Bikes werden an Fahrradträgern am Heck untergebracht oder fahren in Fahrradhüllen im Gepäckraum mit.
Im öffentlichen Regionalverkehr ist die Mitnahme in Bussen prinzipiell erlaubt, doch wird sie in den Verbünden unterschiedlich gehandhabt - etwa mit Sperrzeiten zur Rushhour. Manche lokale Verkehrsbetriebe schließen die Fahrradmitnahme im Bus auch ganz aus.
Die Deutsche Bahn schließt den Transport von Lastenrädern aus. Andere, mitunter ebenfalls sperrige Bikes dürfen aber an Bord, falls genügend Platz vorhanden ist, zum Beispiel Tandems oder Liegeräder. Fahrradanhänger werden in der Regel nur mitgenommen, wenn sie zusammengeklappt sind und wie eine Traglast auf den vorgesehenen Gepäckablagen untergebracht werden. Auch Räder mit elektronischer Trittunterstützung (E-Bikes bzw. Pedelecs) dürfen mit. Die Akkus müssen dabei am Rad bleiben.
Ob mit oder ohne Motor: Die Bikes müssen in die Fahrradvorrichtungen an Bord passen. In den regionalen Verkehrsverbünden sind die Regeln wiederum unterschiedlich. Grundsätzlich ausgeschlossen ist aber die Mitnahme von S-Pedelecs, die bis 45 km/h unterstützen.
Falträder werden in aller Regel als Gepäckstück betrachtet. Ein Zusatzticket ist meist nicht notwendig, damit ist die Mitnahme kostenlos. In Flixbussen muss ein Faltrad als Sondergepäck (3,99 bis 18 Euro) gebucht werden.
E-Scooter in öffentlichen Verkehrsmitteln
In den Fernzügen der Deutschen Bahn dürfen E-Scooter als Handgepäck kostenfrei mit, wenn sie zusammengeklappt und sicher verstaut werden. Die Bahn empfiehlt dazu eine Tasche. Im regionalen öffentlichen Nahverkehr gibt es unterschiedliche Regelungen. Seit Ende Februar 2024 empfiehlt der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), dass E-Scooter von der Beförderung in Bussen und Bahnen des ÖPNV ausgeschlossen werden. Der Grund: Niedrige Sicherheitsstandards bei den verbauten Akkus könnten eine Brand- oder Explosionsgefahr bergen.
Grenzüberschreitende Fahrradmitnahme
Für die grenzüberschreitende Fahrradmitnahme im Zug ist eine internationale Fahrradkarte erforderlich. Diese ist bei der Deutschen Bahn oder dem entsprechenden Bahnunternehmen des Reiseziels zu erwerben und ist bis zum Zielbahnhof ohne weiteren Aufpreis gültig. Auch in allen Nachbarländern Deutschlands, sowie zum Beispiel in Italien, Frankreich und Ungarn, es möglich, das Fahrrad in Zügen mitzunehmen, jedoch sind in einigen Ländern bestimmte Fahrradtypen oder Fahrradanhänger von der Mitnahme ausgeschlossen.
E-Bike Transport im Flugzeug und Schiff
Genau wie im Fernbus gestaltet sich auch der E-Bike Transport im Flugzeug als sehr schwierig. Da die Lithium-Ionen-Akkus als Gefahrgut eingestuft werden, ist es grundsätzlich verboten, ein E-Bike im Flugzeug mitzunehmen. Bei sehr wenigen Airlines kann man das E-Bike ohne Akku im Flugzeug mitnehmen. In diesem Fall gilt es als normales Fahrrad und wird als Sportgerät und somit als Sperrgepäck mittransportiert. Jedoch ist dies meist mit strengen Auflagen, viel Papierkram und hohen Kosten verbunden.
Anders als bei Fernbussen und Flugzeugen sieht es bei E-Bikes und Schiffen aus: Hier ist der Transport grundsätzlich erlaubt. Nachdem jedoch immer öfter Brände auf Schiffen auftreten, die im Zusammenhang mit Elektroautos stehen, könnten sich die Regeln für den Transport von E-Bikes auf Schiffen in Zukunft ändern. Die Brände von Lithium-Ionen-Batterien, die sowohl in E-Autos als auch in E-Bikes verbaut werden, lassen sich nur sehr schwer löschen.
E-Bike Versand per Kurier
Willst du dein Fahrrad mit in den Urlaub nehmen, aber nicht selbst herumschleppen, gibt es eine weitere Option: der Versand per Kurier. Dieser entlastet die Anreise per Bahn oder Bus und ist daher für viele Reisende interessant. Die Deutsche Bahn bietet einen Versand von gängigen Fahrradmodellen ohne Elektromotor innerhalb Deutschlands an. Auch private Versanddienste haben einen Tür-zu-Tür-Transport von Fahrrädern im Angebot. Dieser dauert zwischen zwei und fünf Tagen.
Eine weitere Möglichkeit, sein E-Bike zu transportieren, ist das Verschicken mit Versandhändlern oder Speditionen. Am besten verpackt man sein Pedelec hierfür in einem passendem Radkarton, die stabil gebaut sind und dadurch einen sehr guten Schutz bieten. Einen solchen Karton bekommt man entweder gebraucht in einem Fahrradgeschäft oder über das Internet. Für das Versenden sollten die Pedale und der Lenker abmontiert werden, damit das Pedelec gut in den Karton passt. Bei DHL kostet der Versand als Sperrgut, unter das ein E-Bike fällt, beispielsweise knapp 50 Euro.
Verpackungsmethoden für den Flugtransport
In der Regel ist es möglich, dein Fahrrad auch auf eine Flugreise mitzunehmen. Hier unterscheiden sich die Regelungen der Fluggesellschaften deutlich. Bei anderen Fluggesellschaften gilt ein Fahrrad als Sondergepäck und es werden zusätzliche Gebühren fällig. Andere Airlines wie Ryanair oder Eurowings bieten die Fahrradmitnahme mitunter günstiger an.
Sind die Rahmenbedingungen abgesteckt, kannst du dir überlegen, welche Verpackungsmethode für dich die praktikabelste ist. Je nach Verpackungsmethode kannst du dein Bike schon bei dir zuhause oder direkt auf dem Flughafen verpacken. Bevor du dich für eine der Methoden entscheidest, solltest du unbedingt schauen, welche Verpackungsbestimmungen die Fluggesellschaft für Fahrräder aufruft. Drucke dir die Bestimmungen bestenfalls aus und nimm sie mit, um Diskussionen am Check-in-Schalter zu vermeiden.
Wie streng die Bestimmungen zur Fahrradmitnahme gehandhabt werden, ist von Airline zu Airline unterschiedlich. Das Fahrradwerkzeug, welches du fürs Verpacken deines Bikes brauchst, sollte hinterher unbedingt im Koffer landen.
Reist du mit dem Bus oder der Bahn, ist es in der Regel einfach und komfortabel, dein Rad mitzunehmen. Soll dein Rad mit auf eine Flugreise, wird es schon spannender.
Egal ob auf der Fahrt in den Urlaub oder beim Berufs-Pendeln: Rad oder Roller dabei zu haben ist praktisch, oft günstig oder sogar gratis. Erlaubt ist es aber nicht überall. Auch Radtourist:innen nutzen gern die Bahn.
Ein E-Bike kann wegen seiner Lithium-Batterien leider in den allermeisten Fällen nicht mit ins Flugzeug genommen werden. Moderne E-Bike-Akkus haben jedoch heute eine deutlich höhere Leistung.
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