Ein Klapprad-E-Bike ist schick, kompakt, schnell und vergleichsweise günstig. Klappbare E-Bikes aus China unterbieten die Preise lokaler Hersteller häufig um Längen. Diese Top 10 zeigt die besten und beliebtesten klappbaren E-Bikes aus unseren etwa 35 Tests. Dabei spielen nicht nur Optik, Verarbeitung, das Fahrgefühl, der Motor und Reichweite eine wichtige Rolle. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für eine gute Platzierung entscheidend.
Top-Platzierungen im Überblick
Hier das Ranking der Bestenliste:
- Engwe L20 3.0 Pro für 1799 Euro
- Brompton Electric für 3495 Euro
- Touroll S2 für 719 Euro (Code: NNNDE04161)
- Fiido M1 Pro 2025 für 1099 Euro
- Fafrees F20 X Max für 1477 Euro
- Engwe L20 Boost für 1102 Euro (Code: TECHSTAGE50, Vorverkauf)
- Engwe P20 für 1199 Euro (Code: TECHSTAGE50)
- Hitway BK6S für 710 Euro (aktuell nicht verfügbar)
- Engwe Engine X für 1199 Euro
- Gocycle G4 (aktuell nicht verfügbar)
Achtung: Preise können sich jederzeit ändern, das Angebot der Räder ist teilweise begrenzt.
Außer der Konkurrenz läuft das Fafrees FF20 Polar in der L1e-B-Version. Denn es gilt streng genommen nicht als Pedelec, sondern als Moped mit Pedalen. Deswegen benötigt man, um damit legal in Deutschland fahren zu dürfen, ein Versicherungskennzeichen und einen entsprechenden Führerschein. Dafür sind mit ihm 45 km/h und ein starker Motor erlaubt. Es kostet direkt bei Fafrees vergleichbar schlanke 1277 Euro.
Testsieger: Engwe L20 3.0 Pro
Das Engwe L20 3.0 Pro thront als Testsieger auf Platz 1 unserer Bestenliste der besten Klapprad-E-Bikes. Das faltbare E-Bike kostet 1799 Euro. Dafür bietet es mit einem 100 Nm starken 250-Watt-Mittelmotor mit Drehmomentsensor einen brutalen Antrieb und dank Vollfederung schluckt es kleinere Unebenheiten mit Bravour. Die Gangschaltung funktioniert tadellos, könnte aber im Flachen noch einen höheren Gang vertragen. Vor allem aber überzeugt es uns mit seinen unzähligen raffinierten Features, die in einer derartigen Dichte einmalig sind.
Technisch bewegt sich die Ausstattung auf hohem Niveau: Das faltbare E-Bike bietet mit einem 100 Nm starken 250-Watt-Mittelmotor mit Drehmomentsensor einen starken Antrieb und dank Vollfederung schluckt es kleinere Unebenheiten mit Bravour. Die Gangschaltung funktioniert tadellos, könnte aber im Flachen noch einen höheren Gang vertragen. Das technisch ausgezeichnete, faltbare E-Bike kommt zu einem attraktiven Preis von 1799 Euro.
Vorteile:
- Vollgefedert
- 100 Nm starker 250-Watt-Mittelmotor mit Drehmomentsensor
- 720-Wh-Akku mit Schnellladung (2 h bis voll)
- Diebstahlschutz mit GPS-Tracker und Bewegungssensor
Nachteile:
- Elektronische Hupe, keine Klingel
- Kein Blinker
- App mit Fehlern
Das beste E-Klapprad: Brompton Electric
Das Brompton Electric ist unsere Nummer 2, bei einem günstigeren Preis hätte es auch für den ersten Platz gereicht. Wer jedoch das nötige Kleingeld von stolzen 3495 Euro hat, bekommt hier ein fantastisches E-Faltrad. Das Brompton Electric beeindruckt mit genialem Faltmechanismus und fahrerzentriertem Design, was seinen Kultstatus begründet. Preis und Vorderradantrieb treten angesichts der außergewöhnlichen Kompaktheit und durchdachten Features in den Hintergrund. Das Brompton Electric C-Line ksotet etwa bei E-Bike 24 rund 3500 Euro.
Vorteile:
- Perfekter Klappmechanismus
- Guter elektr. Antrieb
- Durch und durch praktisch
Nachteile:
- Teuer
- Motor am Vorderrad
- Kein Display, Backenbremsen
Preis-Leistungs-Sieger: Touroll S2
Das Touroll S2 ist ein E-Klapprad mit fetten Reifen und einem großen Akku. Es schiebt sich dank seines unschlagbaren Preises von nur 719 Euro (Code NNNDE04161) auf Platz drei und erhält das Prädikat Preis-Leistungs-Sieger.
E-Bike-Klapprad für Übergewichtige
Modelle bis 130 kg
Bevor ich zu den Modellen komme, die 150 Kilogramm und mehr tragen können, möchte ich dir noch die robustesten E-Klappräder aus meinem Test vorstellen. Diese haben eine maximale Belastung von 120 bis 130 Kilogramm.
- MYVELO Berlin (Testsieger im E-Klapprad Test, bis 130 kg): Das MYVELO Berlin überzeugt mit einer maximalen Zuladung von 130 kg, was es für viele Fahrer geeignet macht. Die stabil konstruierte Rahmenkonstruktion und die hochwertige Ausstattung, einschließlich hydraulischer Scheibenbremsen, gefederter Sattelstütze und Federgabel, bieten einen exzellenten Fahrkomfort. Der Bafang-Hinterradmotor mit 250 Watt und 45 Nm Drehmoment sorgt für kräftige Unterstützung, während der herausnehmbare 504 Wh Akku eine Reichweite von 50 bis 80 km ermöglicht. Im Testbericht zum MYVELO Berlin wurde das Modell als Testsieger ausgezeichnet, insbesondere aufgrund seines durchdachten Designs, der hochwertigen Komponenten und des angenehmen Fahrverhaltens.
- MYVELO Zürich (leichtestes E-Klapprad, bis 130 kg): Mit nur 22 kg Gewicht ist das MYVELO Zürich eines der leichtesten E-Klappräder mit einer maximalen Traglast von 130 kg. Es verfügt über 20-Zoll-Räder mit breiten 2,125 Zoll Kenda-Reifen, die für zusätzliche Stabilität sorgen. Die bewährte Bafang-Motorisierung (250 Watt, 45 Nm) sorgt für kräftigen Vortrieb, während der Akku mit 504 Wh eine Reichweite von bis zu 80 km ermöglicht. Hydraulische Scheibenbremsen, eine 7-Gang-Shimano-Schaltung und eine hochwertige Beleuchtung machen das Bike alltagstauglich und sicher. Im Testbericht zum MYVELO Zürich wurde es besonders für seine Kombination aus geringem Gewicht und solider Belastbarkeit gelobt.
- smartEC Camp-20H (bis 125 kg): Das smartEC Camp-20H bietet eine maximale Belastbarkeit von 125 kg und richtet sich damit an Fahrer im oberen Gewichtsbereich. Mit einem 250-Watt-Motor (45 Nm), einer 7-Gang-Kettenschaltung und einem 562 Wh Akku erreicht es eine Reichweite von bis zu 100 km. Die Ausstattung umfasst mechanische Scheibenbremsen, Schutzbleche, LED-Beleuchtung und einen Gepäckträger. Trotz der mechanischen Bremsen bietet es eine solide Bremsleistung. Im Testbericht zum smartEC Camp-20H wurde es besonders für sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und die soliden technischen Werte gelobt.
- Engwe L20 SE (bis 120 kg): Mit einer maximalen Belastung von 120 kg ist das Engwe L20 SE ein besonders robustes E-Faltrad. Die breiten 3-Zoll-Reifen auf 20-Zoll-Felgen sorgen für eine sehr gute Dämpfung und ein angenehmes Fahrgefühl. Der Hinterradmotor mit 250 Watt (38 Nm) und der 561,6 Wh Akku ermöglichen eine Reichweite von etwa 40 km. Mechanische Scheibenbremsen, eine 7-Gang-Schaltung und eine Federgabel bieten eine solide Ausstattung. Im Testbericht zum Engwe L20 SE wurden die gute Verarbeitung und der günstige Preis, aber auch die etwas geringere Motorleistung hervorgehoben.
- MYVELO Palma (Testsieger Fatbike, bis 130 kg): Das MYVELO Palma kombiniert eine hohe Belastbarkeit von 130 kg mit einer besonders geländegängigen Fatbike-Bereifung (4 Zoll breite Kenda-Reifen). Dank des leistungsstarken Bafang-Motors mit 250 Watt und 65 Nm Drehmoment hat es eine außergewöhnliche Durchzugskraft. Der große 950 Wh Akku ermöglicht eine Reichweite von bis zu 80 km. Eine gefederte Sattelstütze, eine Federgabel, eine Shimano 7-Gang-Schaltung und mechanische Scheibenbremsen sorgen für Sicherheit und Komfort. Im Testbericht zum MYVELO Palma wurde es als Testsieger in der Fatbike-Kategorie ausgezeichnet - besonders wegen seiner hohen Motorleistung, der starken Reifen und der hochwertigen Verarbeitung.
Modelle bis 150 kg
Nachdem ich dir die E-Klappräder für Übergewichtige aus meinem Test vorgestellt habe, möchte ich dir jetzt fünf weitere Modelle vorstellen, welche alle eine maximale Belastung von 150 kg laut Hersteller besitzen.
- Engwe Engine Pro 2.0: Das Engew Engine Pro 2.0 ist ein faltbares E-Bike mit 20-Zoll-Fatbike-Reifen und einer maximalen Belastung von 150 kg. Es verfügt über einen 750-Watt-Motor mit 75 Nm Drehmoment und einen herausnehmbaren 52V 16Ah Lithium-Ionen-Akku, der eine Reichweite von bis zu 110 km ermöglicht. Mit hydraulischen Scheibenbremsen und Vollfederung bietet es ein komfortables und sicheres Fahrerlebnis. Die Shimano 8-Gang-Schaltung und das LCD-Farbdisplay ergänzen die Ausstattung. Aufgrund seines Gewichts von 31,6 kg ist es weniger für den täglichen Pendelverkehr geeignet, jedoch ideal für Freizeitfahrten und Abenteuer.
- Fafrees F20 Max: Das Fafrees F20 Max ist ein faltbares E-Bike mit 20-Zoll-Fatbike-Reifen und einer maximalen Belastung von 150 kg, wodurch es besonders für schwerere Fahrer geeignet ist. Der 500-Watt-Brushless-Motor mit 54 Nm Drehmoment bietet ausreichend Leistung, um auch bei höherem Gewicht eine solide Unterstützung zu liefern. Der herausnehmbare 48V 22,5Ah Lithium-Ionen-Akku ermöglicht eine Reichweite von bis zu 120 km im Pedalunterstützungsmodus. Für Sicherheit und Komfort sorgen mechanische Scheibenbremsen, eine Shimano 7-Gang-Schaltung und eine Federgabel, die Unebenheiten auf der Strecke abdämpft. Das intelligente LCD-Display zeigt alle wichtigen Fahrdaten in Echtzeit an. Aufgrund seines stabilen Rahmens und der hohen Traglast ist es eine gute Wahl für Fahrer mit mehr Gewicht, die ein zuverlässiges und komfortables E-Bike suchen. Mit 31,5 kg Gewicht ist es weniger für den täglichen Pendelverkehr geeignet, aber ideal für Freizeitfahrten und Abenteuer.
- Fafrees FF20 Polar (mit Doppelakku): Das Fafrees FF20 Polar ist ein robustes Fatbike-Klapprad, das sich besonders für schwerere Fahrer eignet, da es eine maximale Belastung von 150 kg unterstützt. Der leistungsstarke 500-Watt-Nabenmotor mit 65 Nm Drehmoment sorgt für eine kraftvolle Unterstützung, während die zwei 48V 10,4Ah Akkus eine kombinierte Kapazität von 20,8Ah bieten und eine Reichweite von bis zu 160 km ermöglichen. Dank der breiten 20-Zoll-Fatbike-Reifen (20” x 4.0”) bietet das E-Bike eine hervorragende Traktion auf verschiedenen Untergründen, sei es Asphalt, Schotter oder Schnee. Die mechanischen Scheibenbremsen sorgen für eine solide Bremsleistung, während die Shimano 7-Gang-Schaltung eine angenehme Anpassung an Steigungen und Geschwindigkeit ermöglicht. Die Federgabel mit 40 mm Federweg verbessert den Fahrkomfort, und das LCD-Farbdisplay liefert in Echtzeit alle wichtigen Fahrdaten. Mit einem Gewicht von 34 kg ist das FF20 Polar zwar kein Leichtgewicht, aber durch die Kombination aus starker Motorisierung, hoher Akkukapazität und stabiler Bauweise ein ideales E-Bike für lange Touren und abenteuerliche Fahrten abseits befestigter Straßen.
- SAMEBIKE LO26-II mit 26 Zoll Rädern: Das SAMEBIKE LO26-II ist ein faltbares E-Mountainbike mit 26-Zoll-Rädern und einer maximalen Belastbarkeit von 150 kg, wodurch es auch für schwerere Fahrer gut geeignet ist. Der 500-Watt- oder 750-Watt-Brushless-Motor (je nach Modell) liefert kräftige Unterstützung mit über 60 Nm Drehmoment und meistert Steigungen bis zu 35°. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt bis zu 35 km/h. Ein herausnehmbarer 48V Lithium-Ionen-Akku (je nach Version mit 10Ah, 12,5Ah oder 14Ah) ermöglicht eine Reichweite von bis zu 50 km im Elektromodus und bis zu 100 km mit Tretunterstützung. Die Shimano 21-Gang-Schaltung sorgt für eine flexible Anpassung an verschiedene Strecken, während mechanische oder hydraulische Scheibenbremsen zuverlässige Verzögerung bieten. Mit einem Gewicht von ca. 24 kg ist das LO26-II leichter als viele vergleichbare Modelle. Dank der praktischen Faltfunktion (Faltmaß ca. 102 x 39 x 96 cm) lässt es sich einfach transportieren und verstauen - ideal für Freizeitfahrer, die ein vielseitiges und leistungsstarkes E-Bike suchen.
- Vakole Y20 Pro: Das Vakole Y20 Pro ist ein leistungsstarkes faltbares Fatbike, das mit einer maximalen Tragfähigkeit von 150 kg besonders für schwerere Fahrer geeignet ist. Dank des 750-Watt-Heckmotors mit 60 Nm Drehmoment bietet es kräftige Unterstützung und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h (mit optionaler Entsperrung). Ein Highlight ist der hochwertige 48V 20Ah Samsung 21700 Lithium-Ionen-Akku, der eine Reichweite von 60 bis 80 km im reinen Elektromodus und bis zu 110 km mit Tretunterstützung ermöglicht. Die Kombination aus hydraulischen Scheibenbremsen vorne und hinten sowie den breiten 20-Zoll-Fatbike-Reifen sorgt für sichere Verzögerung und guten Grip auf verschiedenen Untergründen. Das Key-Disp LCD-Farbdisplay liefert eine klare Übersicht über Geschwindigkeit, Akkustand und Unterstützungsstufe. Zusätzlich kann das Bike mit einer Smartphone-App verbunden werden, um Diebstahlschutzfunktionen oder individuelle Fahrmodi zu nutzen.
Modelle bis 180 bzw. 200 kg
Als letztes komme ich nun zu den Modellen, welche für bis zu 180 kg und teilweise sogar bis zu 200 kg ausgelegt sind. Das sind nicht viele E-Klappräder, aber durchaus interessante Modelle.
- Fafrees F20 Mate - Dreirad Trike: Das Fafrees F20 Mate ist ein außergewöhnliches faltbares Elektrodreirad, das mit einer maximalen Traglast von 180 kg eine echte Seltenheit unter Klapprädern darstellt. Durch die drei Räder bietet es deutlich mehr Stabilität als herkömmliche E-Klappräder und eignet sich ideal für schwerere Fahrer oder Personen, die ein besonders sicheres Fahrgefühl bevorzugen. Die 20-Zoll-Fatbike-Reifen mit 3,0 Zoll Breite sorgen für guten Grip und eine angenehme Federung auf unterschiedlichsten Untergründen. Für den Antrieb sorgt ein 500-Watt-Heckmotor mit einer Spitzenleistung von 750 Watt und 65 Nm Drehmoment, der das E-Dreirad auf eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h bringt. Der 48V 18,2Ah Lithium-Ionen-Akku ermöglicht eine Reichweite von bis zu 110 km mit Tretunterstützung und etwa 75 km im reinen Elektromodus. Die hydraulischen Scheibenbremsen vorne und hinten sorgen für eine zuverlässige Verzögerung und erhöhen die Sicherheit im Straßenverkehr. Mit einem Gewicht von 40 kg ist das Fafrees F20 Mate zwar kein Leichtgewicht, doch dank der faltbaren Rahmenkonstruktion (Faltmaß: 174 x 74 x 116 cm) und des einklappbaren Lenkers lässt es sich dennoch relativ platzsparend verstauen. Zusätzlich verfügt es über einen integrierten hinteren Ladekorb, der den Transport von Gepäck oder Einkäufen erleichtert. Die empfohlene Fahrergröße liegt zwischen 160 und 200 cm, was es vielseitig einsetzbar macht.
- Lankeleisi X3000 Plus: Das Lankeleisi X3000 Plus ist ein leistungsstarkes faltbares E-Fatbike, das mit einer maximalen Tragfähigkeit von 180 kg eine der höchsten Belastbarkeiten in dieser Klasse bietet. Dank seines robusten Rahmens und der breiten 20-Zoll-Fatbike-Reifen (4,0 Zoll Breite) bietet es hohe Stabilität und guten Fahrkomfort - auch auf schwierigem Terrain. Für den Antrieb sorgt ein 1000-Watt-Heckmotor, der das Bike auf eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h beschleunigt. Der 48V 17,5Ah Lithium-Ionen-Akku ermöglicht eine Reichweite von 40 bis 60 km im reinen Elektromodus und bis zu 100 km mit Tretunterstützung. Die hydraulischen Scheibenbremsen vorne und hinten sorgen für eine kraftvolle Verzögerung und hohe Sicherheit.
Die Engwe L20 Serie im Detail
Engwe hat mit dem L20 3.0 Pro und dem L20 3.0 Boost zwei neue kompakte E-Bikes mit Tiefeinstieg vorgestellt, die vollgefedert sind und Motoren mit Drehmomentsensoren sowie starke Akkus mit Schnellladung bieten. Während das Pro von einem 100 Nm starken Mittelmotor mit Drehmomentsensor angetrieben wird, ist das Boost mit einem Heckmotor mit 75 Nm ausgestattet. Die Pro-Version bietet dank GPS-Tracker und Bewegungssensor einen Diebstahlschutz. Beide Räder sind zudem noch mit pannensicheren 20-Zoll-Reifen mit einer Breite von 3 Zoll sowie Straßenprofil ausgestattet.
Design, Ausstattung, Verarbeitung und Lieferumfang
Die Unterschiede zum bislang verfügbaren L20 sind so groß, dass Engwe für das L20 3.0 Pro auch einen anderen Namen hätte wählen können. Das L20 3.0 Pro kommt wesentlich kantiger daher und die Batterie ist nun im Rahmen integriert und somit kaum sichtbar. Dank der stabilen Bauform erlaubt das knapp 33 kg schwere L20 3.0 Pro eine Zuladung von maximal 150 kg - ein Plus von 30 kg gegenüber dem L20.
Das Laden des herausnehmbaren Akkus mit 720 Wh (48 Volt, 15 Ah) dauert beim L20 3.0 Pro dank Schnellladetechnik nicht mehr wie beim L20 fünf bis sechs Stunden, sondern ist nach etwa zwei Stunden erledigt. Neu sind auch der Klappmechanismus, die dünnere Bereifung mit Straßenprofil, der 250-Watt-Mittelmotor mit Drehmomentsensor, hydraulische Bremsen sowie GPS-Tracker und Bewegungssensor.
Die Verarbeitung ist insgesamt gut, wenn auch nicht alle Schweißnähte wie bei mehreren Tausend Euro teuren Rädern nicht durchgehend poliert sind. Auf einen Metallkorb an der Vorderseite muss man beim L20 3.0 Pro anders als beim L20 hingegen verzichten. Ein hinterer Gepäckträger ist jedoch vorhanden und war bereits vormontiert.
Geliefert wird das Engwe L20 3.0 Pro teilmontiert in einem großen Karton. Das deutschsprachige Handbuch (PDF) beschreibt den Zusammenbau detailliert, sodass der Aufbau auch für weniger erfahrene Personen problemlos möglich sein sollte. Schließlich wird die Vorgehensweise auch in Form von aussagekräftigen Schaubildern verdeutlicht. Das für die Montage nötige Werkzeug ist wie üblich im Lieferumfang enthalten.
Technische Daten des Engwe L20 3.0 Pro
- Federung vorn und hinten
- Mittelmotor mit Drehmomentsensor (250 Watt, 100 Nm)
- Hydraulische Bremsen
- Shimano-7-Gang-Schaltung
- Klappbar
- 720 Wh starker Akku mit Schnellladung
- Diebstahlschutz: GPS-Tracker und Bewegungssensor
- 20-Zoll-Reifen mit Straßenprofil
Vorteile von E-Klapprädern
Einer der größten Vorteile von E-Klapprädern ist ihre Transportierbarkeit. Sie können zusammengefaltet werden, was sich für Pendler anbietet, die Teile ihrer Reise mit anderen Verkehrsmitteln wie Bahn oder Bus zurücklegen. Ein zusammengeklapptes E-Klapprad beansprucht in der Regel in öffentlichen Verkehrsmitteln wenig Platz und verursacht häufig keine zusätzlichen Kosten für ein Fahrrad-Ticket. Zudem passt es in fast jedes Auto.
Die Kompaktheit eines E-Klapprads bietet auch Vorteile bei der Lagerung. In kleinen Wohnungen passt ein E-Klapprad leicht in eine Ecke, unter einen Schreibtisch oder in einen kleinen Abstellraum. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber größeren E-Bikes, die oft einen eigenen, sicheren Abstellplatz benötigen.
Hinweis zum Kauf bei chinesischen Händlern
Wer bei einem chinesischen Händler kauft, bezahlt in vielen Fällen weniger. Allerdings besteht im Gewährleistungs- oder Garantiefall die Gefahr eines schlechteren Service. Außerdem ist das Einfordern von Verbraucherrechten (Rückgabe, Gewährleistung) mit Hürden versehen oder nicht möglich.
Empfehlenswerte E-Bikes für Übergewichtige
Hier sind einige weitere empfehlenswerte E-Bikes für Übergewichtige:
- Keteles Klapprad E-Bike bis 200kg
- Telefunken RC657 E-Bike 28 Zoll bis 150 kg
- Himiway Zebra Step Thru
- CEAYA faltbares 20 Zoll E-Bike
Kaufkriterien für E-Bikes für Übergewichtige
Die Belastbarkeit und ein robustes Gestell sind bei Weitem nicht die einzigen Aspekte. Um wirklich umfassend zu vergleichen, solltest du noch die folgenden Kriterien mit einbeziehen:
- Reichweite: Die Kapazität vom Akku entscheidet darüber, wie weit du mit deinem neuen E-Bike fahren kannst. Wobei sich die maximale Reichweite auf die geringste Stufe der Tretunterstützung bezieht.
- Ladezeit: Auch hier ergeben sich große Unterschiede. Die Angaben reichen von 4 bis 12 Stunden, um den Akku vollständig aufzuladen.
- Elektrische Unterstützung: Die Hilfe vom Motor findet spätestens bei 25 km/h ihre Obergrenze. Dies hängt mit der Straßenverkehrsordnung zusammen, sodass du keinen gesonderten Führerschein benötigst.
- Sicherheit: Wird das E-Bike vollständig ausgeliefert oder musst du noch Einzelteile dazu bestellen? Gemeint sind hiermit Reflektoren und die Beleuchtung. Die verwendeten Bremsen sind ebenso entscheidend.
- Qualität: Große Preisspannen ergeben sich bei E-Bikes vor allem dadurch, wie umfangreich und hochwertige die Ausstattung ist.
- Zubehör & Ersatzteile: Ein hoher Preis wird umso akzeptabler, je mehr Zubehör mitgeliefert wird. Schutzbleche, ein Gepäckträger, ein zweiter Akku, eine Wandhalterung für die Ladestation usw. sind damit gemeint.
- Garantie: Welche Bestandteile ist der Händler bereit kostenlos auszutauschen und für welchen Zeitraum nach dem Kauf?
- Preis-Leistungs-Verhältnis: Am Ende kommt alles zusammen. Du solltest zwei bis drei Modelle in die enge Auswahl nehmen und noch einmal im Detail vergleichen.
Weitere Informationen
Im Rahmen dieser Bestenliste haben wir die E-Bikes in verschiedenen Szenarien wie geteerten Radwegen, geschotterten Feldwegen und steilen Anstiegen getestet. Langfristige Probleme, die eventuell bei monate- oder jahrelanger Alltagsnutzung auftreten, können wir auf diese Weise nicht erfassen. Finden wir nach Veröffentlichung noch Fehler oder werden von unseren Lesern auf etwas hingewiesen, tragen wir das nach.
Versicherung
Fahrradfahren hat nachweislich positive Auswirkungen auf die Gesundheit - selbst E-Bikes sind viel besser als etwa Autofahren. Doch selbst die vorsichtigsten Fahrer können die Gefahr eines Unfalls nie zu 100 Prozent ausschließen. Wir empfehlen deshalb Zusatzversicherungen, um die möglichen negativen Konsequenzen abzumildern.
Bei vielen Versicherungen lohnt sich das Vergleichen wirklich. Denn wer regelmäßig vergleicht, spart gut und gerne mehrere hundert Euro im Jahr.
- E-Bike-Versicherung
- Lebensversicherung
- Rechtsschutzversicherung
- Unfallversicherung
- Berufsunfähigkeitsversicherung
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