E-Bike Langzeitmiete: Anbieter im Vergleich

Ob Autos, elektrische Geräte oder Kleidung: Für immer mehr Alltagsgegenstände gibt es heutzutage Abo- oder Sharing-Modelle. Klar, dass dieser Trend auch an E-Bikes nicht vorbeigeht. Eine Anschaffung eines Elektrofahrrads ist schließlich teuer und kann schnell mal mehrere Tausend Euro kosten. Braucht man das E-Bike ohnehin nur für einen gewissen Zeitraum oder eine bestimmte Strecke, kann E-Bike mieten anstatt kaufen eine günstigere Alternative sein.

Bevor Sie sich konkret über E-Bike Verleihe informieren, lohnt es sich, erst einmal zu überlegen, wofür Sie das Elektrofahrrad benötigen. Ausgehend von dieser Frage können Sie dann entscheiden, welche Art des E-Bike Verleihs für Sie infrage kommt. Im Folgenden geben wir daher einen Überblick über verschiedene Abo- und Sharing-Modelle.

Verschiedene Modelle der E-Bike Miete

E-Bike Abo

Die wahrscheinlich unkomplizierteste Möglichkeit, ein E-Bike privat zu mieten ist es, ein E-Bike Abo abzuschließen. Im Internet findet man eine immer größer werdende Anzahl an E-Bike Verleihen, bei denen man das Wunsch-E-Bike monats- oder wochenweise ausleihen kann. Bei einigen Anbietern gibt es Mindestmietdauern, andere haben spezielle Angebote für E-Bike Langzeitmieten.

E-Bike Leasing

Ein anderes Modell für eine E-Bike Langzeitmiete ist das E-Bike Leasing: Hierbei mietet man ein Elektrofahrrad über einen bestimmten Zeitraum, meist drei Jahre, und hat anschließend die Möglichkeit, das Pedelec für einen Restwert zu kaufen. Vor allem, wenn der E-Bike Verleih über den Arbeitgeber stattfindet, genießt man beim E-Bike Leasing finanzielle Vorteile und kann beispielsweise Steuern sparen. Zu den Nachteilen bei dieser Art des E-Bike Verleihs gehört jedoch die Verpflichtung über einen recht langen Zeitraum sowie mögliche Einbußen bei der Rente.

E-Bike Sharing

Eine weitere Art des E-Bike Verleihs ist das sogenannte Sharing Modell. Genau wie beim Carsharing oder E-Rollern zum Leihen teilt man sich hierbei das Elektrofahrrad mit mehreren anderen Nutzern. Vor allem für diejenigen, die das E-Bike nur unregelmäßig für kurze Stecken benötigen, kann E-Bike Sharing in Deutschland eine preisgünstigere Alternative sein als eine E-Bike Langzeitmiete.

Bekannte Anbieter im Überblick

  • ADAC e-ride: Je nach Laufzeit vermietet der Deutsche Automobil-Club bereits ab 79 Euro im Monat Elektrofahrräder und bietet dabei von City- bis Mountainbike eine große Auswahl an verschiedenen E-Bike-Modellen. Inkludiert in dem Angebot sind Reparaturen und Versicherungen sowie ein Fahrradschloss. ADAC-Mitglieder sparen sich die 98 Euro Startgebühr, die zusätzlich zur monatlichen Rate anfällt.
  • Swapfiets: Im Gegensatz zu den meisten anderen Abo-Anbietern ist es hier möglich, eine monatlich kündbare Mitgliedschaft abzuschließen. Auswählen kann man bei Swapfiets zwischen zwei verschiedenen City-E-Bikes, die ab 59,90 Euro Monatsgebühr angeboten werden und die man entweder im Laden abholen oder sich nach Hause liefern lassen kann. Auch bei Swapfiets sind Service und Reparaturen in der monatlichen Leihgebühr miteingeschlossen und werden innerhalb von 48 Stunden erledigt.
  • Jobrad: Bei mehr als 6000 Handelspartnern in ganz Deutschland bietet das Unternehmen eine sehr große Auswahl an City-, Touren-, Mountain- oder Cargobikes mit Elektroantrieb. Die Laufzeit beträgt 36 Monate, anschließend kann das E-Bike für einen Restwert gekauft werden. Großer Vorteil bei Leasing-Anbietern wie Jobrad gegenüber herkömmlichen E-Bike Verleihen ist der steuerliche Vorteil: Per sogenannter Gehaltsumwandlung wird ein Teil des Gehaltsanspruchs in einen Sachbezug (in dem Fall die E-Bike Miete) umgewandelt, wodurch sich das zu versteuernde Einkommen verringert.
  • Travelbike: Der E-Bike Reise Verleih Travelbike arbeitet mit Mietstationen in vielen Urlaubsregionen Deutschlands und Österreichs zusammen und vermittelt Pedelecs ab 17,50 Euro pro Tag. Inkludiert in allen Angeboten ist eine Einweisung bei der Vermietungsstation vor Ort, ein Versicherungsschutz bei Diebstahl, Schäden und Unfällen sowie ein Pick-up Service, falls am E-Bike etwas defekt sein sollte.
  • Call a Bike: In insgesamt 80 Städten und Kommunen bietet Call a Bike Fahrräder und E-Bikes zum Leihen auf Stundenbasis an. Mit dem „Starter-Tarif“ zahlt man 1 Euro pro 15 Minuten, die Höchstgebühr pro Tag beträgt 9 Euro.
  • ebike-abo.de by Rebike: Das E-Fahrrad Abo der Rebike Mobility GmbH hat eine Vielzahl von Modellen führender Hersteller an, z. B. von Focus, Orbea und Raymon. Die Mindestlaufzeit beträgt einen Monat. Es stehen auch Fahrräder für Kinder zur Auswahl. Gegründet wurde die Rebike Mobility GmbH im Jahr 2018.

E-Bike Leasing über den Arbeitgeber

Grundsätzlich kann jeder Arbeitnehmer ein Fahrrad oder E-Bike über seinen Arbeitgeber in der sogenannten Gehaltsumwandlung leasen. Dieses Leasing wird steuerlich vom Staat subventioniert, da die Leasing-Rate vom Bruttogehalt einbehalten wird und damit das zu versteuernde Einkommen reduziert. Am Ende zahlt der Nutzer des Rades einen Nettobetrag, der über den Leasing-Zeitraum von 36 Monaten deutlich unter dem Kaufpreis für das Fahrrad liegt. Eigentümer während der 36 Monate bleibt die Leasing-Gesellschaft.

Ganz einfach - Arbeitgeber gewinnen dadurch zufriedenere, gesündere, aktivere Mitarbeiter. Studien belegen das, etwa die größte Untersuchung, die je zum Thema E-Bike und Gesundheit durchgeführt wurde: In einer gemeinsamen Studie der Eurorad/ZEG und der Medizinischen Hochschule in Hannoverkonnten Professor Dr. Als Arbeitgeber profitiere ich folglich bereits durch weniger krankheitsbedingte Fehltage. Ganz nebenbei ist das Dienstrad-Leasing eine hervorragende Methode zur Mitarbeiterbindung - schließlich muss ich mir als Chef heutzutage ernsthaft Gedanken darüber machen, wie ich als Arbeitgeber attraktiv bin, um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.

Zuallererst spare ich gegenüber dem Direktkauf bares Geld - das gilt für alle getesteten Anbieter. Die Summe des gesparten Geldes variiert allerdings je nach Leasing-Firma erheblich. Allerdings variieren die Leistungen der Versicherung wiederum je nach Anbieter. Diebstahl und Beschädigung sind versichert, aber auch die Verschleißteile in unterschiedlichem Umfang und ein wenigstens jährlicher Service sind inklusive.

Mehr als drei Viertel aller geleasten Bikes werden am Ende der Leasing-Dauer vom Nutzer übernommen. Dieser profitiert natürlich davon, dass ein geleastes E-Bike in der Regel perfekt serviciert wurde und nach drei Jahren bestens dasteht. Vor allem jene, die bei einem Anbieter mit ungedeckelter Verschleiß- und Reparaturkosten-Übernahme leasen, haben hier einen großen Vorteil.

Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Bei der Bewertung des gesamten Versicherungspaketes kam Velomotion - wie schon im Vorjahr - zu dem Ergebnis, dass das Angebot von Eurorad im Paket das attraktivste ist. So werden sämtliche verschleißbedingten Reparaturen und Services ab dem ersten Tag ohne jede Begrenzung übernommen. Ein Vorteil, der im Übrigen auch dem Arbeitgeber zugutekommt. Denn so kann er garantieren, dafür Sorge getragen zu haben, dass seinen Angestellten jederzeit ein voll funktionstüchtiges und verkehrssicheres Rad zur Verfügung stand.

Bei Leasing-Anbietern, die diese Kostenübernahme limitieren, ist das eventuell nicht der Fall, und der Arbeitgeber läuft möglicherweise sogar Gefahr, regresspflichtig zu werden. Branchenführer Jobrad etwa hat ein maximales Verschleißbudget von 230 Euro über die Laufzeit von drei Jahren. Auch für die Arbeitnehmer ist dies wichtig, wollen sie keine bösen Überraschungen bei der Abrechnung von Reparaturen erleben.

Leider arbeiten einige Anbieter hier intransparent: Sie versprechen oder suggerieren „Vollkasko“, und am Ende muss der Nutzer einen Selbstbehalt übernehmen, der bei einem teuren Bike enorm sein kann. Diese gilt aber nur, wenn mit dem Arbeitgeber ein Rahmenvertrag vereinbart wurde, der die Kostenübernahme ausdrücklich beinhaltet. Bei einem Standardauftrag beschränkt sich die Kostenübernahme auf 70 Euro pro Jahr für Verschleiß (Teile und Arbeitskosten) sowie 70 Euro für Service-Leistungen - also 420 Euro über den Zeitraum von drei Jahren.

Velomotion hat dies in der Praxis getestet: Beim Abschluss des Vertrages wurde nirgendwo auf diese Einschränkung verwiesen; bei der ersten Service-Abrechnung durch die Werkstatt kam dann das böse Erwachen. Eine Tatsache, die zur Abwertung des Angebotes von Deutsche Dienstrad führte - vor allem, da der Anbieter nachdrücklich mit der ungedeckelten Kostenübernahme wirbt.

Als Arbeitnehmer ist man auf den Anbieter festgelegt, mit dem der Arbeitgeber entweder eine Rahmenvereinbarung geschlossen hat oder den dieser vorgibt. Knapp 50 Prozent der deutschen Unternehmen - selbst große mit mehr als tausend Mitarbeitern zählen dazu - sollen noch keinen festen Leasing-Partner haben. Man kann sich fragen, woran das liegt - an mangelnder Aufklärung vielleicht?

Alle Anbieter erhielten von uns zur Selbstauskunft den identischen Fragebogen. Die Antworten haben wir geprüft sowie gegengerechnet und auch hinsichtlich Transparenz und Ehrlichkeit bewertet. Wie oben bereits beschrieben, haben sich die Leistungen der Leasing-Anbieter während der letzten Jahre stark angeglichen. So schließt heute (zumindest offiziell) kein Anbieter mehr bestimmte Verschleißteile vom Verschleißbudget aus.

Negativ fallen allerdings einige Anbieter auf, die das Verschleißbudget stark einschränken. Vor allem bei Jobrad fällt auf, dass der Verschleiß über die gesamte Laufzeit von drei Jahren auf 230 Euro beschränkt ist. Bei Businessbike sind es immerhin 300 Euro pro Jahr, ähnlich bei Bikeleasing Service, wo das Budget aber abhängig vom Kaufpreis gestaffelt ist.

Velomotion empfiehlt deshalb bei der Auswahl des Leasing-Partners ein Unternehmen auszuwählen, das das Verschleißbudget nicht limitiert. Was den Verschleiß am E-Bike angeht gilt grundsätzlich: Zum Verschleiß gehört nichts, was nicht mitgeleast wurde (also etwa Taschen oder andere bewegliche Anbauteile). Auch der Akku gehört inzwischen bei allen Anbietern zum Verschleiß.

Ähnlich wie wir es vom Auto kennen, sollte auch ein E-Bike in regelmäßigen Abständen durchgesehen werden. Beim E-Bike ist es Konsens, dass es einmal pro Jahr zum Service muss. Die sogenannte UVV-Prüfung - also die Prüfung nach den Richtlinien der Unfallverhütungsvorschriften - sollte alle zwölf Monate durchgeführt werden. Dies schützt den Arbeitgeber vor Regressansprüchen im Schadensfall, denn da er ja seinem Angestellten das E-Bike zur Verfügung stellt, muss er dafür Sorge tragen, dass es verkehrstüchtig ist. Die UVV-Prüfung deckt dies ab.

Für diese Service-Termine gewährt der Leasing-Anbieter Service-Pauschalen für die durchführende Werkstatt. Diese Pauschalen liegen zwischen 35 und 90 Euro. Aber Vorsicht! Einige Anbieter sehen drei Inspektionen vor. Bei einer Leasing-Dauer von 36 Monaten und einem Service-Intervall von zwölf Monaten ist dies nach unserer Einschätzung gar nicht nötig.

Alle Leasing-Anbieter bieten eine sogenannte Mobilitätsgarantie. Diese soll - wie der Name schon sagt, garantieren, auch im Falle eines Defektes oder Diebstahls mobil zu bleiben oder für eventuell anfallende Folgekosten, wie eine Übernachtung, aufzukommen. Diese Leistungen variieren je nach Leasing-Partner erheblich.

Vergleich von E-Bike Abo Anbietern

Mit einem Fahrradabo erhält man für einen bestimmten Zeitraum das Nutzungsrecht für ein Fahrrad der Wahl. Dabei kaufen Abonnenten das Fahrrad nicht, sondern besitzen es. Für die Nutzung zahlt man monatlich eine Gebühr, die abhängig vom ausgewählten Modell ist. Die monatlichen Abokosten decken die Versicherung, Reparatur und Verschleiß. Je nach Anbieter ist auch ein Diebstahlschutz in der Monatsgebühr inbegriffen.

Unser Fahrradabo Vergleich stellt verschiedene Anbieter für (Kinder-)Fahrrad- und E-Bike-Abonnements gegenüber. Möchte man ein Fahrrad monatlich mieten statt kaufen, gilt es neben den Abo-Kosten und der Wahl des passenden Bikes Faktoren wie die Mindestlaufzeit und den Umfang des Versicherungsschutzes zu beachten.

Ein E-Bike Abo bietet die Möglichkeit, ein neues E-Bike für eine deutlich geringere monatliche Gebühr zu mieten.

Bei der Auswahl des passenden Abos sollte man sich - neben den Kosten - vorab auch überlegen, auf welchem Gefährt man zukünftig unterwegs sein möchte. Andere Dienstleister haben Räder unterschiedlicher Marken und in verschiedenen Kategorien im Programm - mit zum Teil wechselndem Sortiment: „Wir haben aktuell fast 20 Hersteller und zwischen 220 und 280 Modelle online und bekommen jede Woche neue Anlieferungen“, sagt Melanie Maier.

Natürlich gilt es, auch das Kleingedruckte zu beachten und mit den individuellen Bedürfnissen abzugleichen. Wer in einem der Hotspots der Fahrraddiebe wohnt, wählt hier lieber einen besseren Schutz. Bei Swapfiets steigt die Selbstbeteiligung etwa von 220 auf 500 Euro, wenn neben dem Rad auch der E-Bike Akku in falsche Hände gerät.

E-Bike Abo Anbieter im Detail

  • Swapfiets: Abonnenten können zwischen normalen Fahrrad- und Elektrofahrrad Abos im Retro-Stil wählen. Abonnenten können zwischen normalen Fahrrad- und Elektrofahrrad Abos im Retro-Stil wählen.
  • Strollme: Die 2020 gegründete Strollme GmbH bietet neben Kinderwagen, Babytragen und Betten geprüfte Kinderfahrräder im Abo für Kinder bis 14 Jahre an. Die Frankfurter Firma setzt auf Nutzen statt kaufen und erspart Eltern den Kauf von neuen Fahrrädern.
  • ebike-abo.de by Rebike: Das E-Fahrrad Abo der Rebike Mobility GmbH hat eine Vielzahl von Modellen führender Hersteller an, z. B. von Focus, Orbea und Raymon. Die Mindestlaufzeit beträgt einen Monat. Es stehen auch Fahrräder für Kinder zur Auswahl. Gegründet wurde die Rebike Mobility GmbH im Jahr 2018.

Die besten Jobrad-Leasing Anbieter 2024 in Deutschland

In unserem umfassenden Vergleichstest für 2024 haben wir Jobrad-Leasing-Anbieter unter die Lupe genommen. Insgesamt wurden neun Anbieter in Deutschland einem Test unterzogen. Wir haben dabei auf verschiedene Kriterien wie Kosten, Service, und Benutzerfreundlichkeit geachtet, um Ihnen die besten Optionen für Ihr Firmenfahrrad-Leasing zu präsentieren.

Das Konzept des Jobrads, auch als Dienstrad bekannt, hat sich in den letzten Jahren als eine attraktive und zeitgemäße Alternative zum klassischen Dienstwagen etabliert. Mit der steigenden Bedeutung von nachhaltiger Mobilität und der wachsenden Sensibilisierung für Gesundheitsthemen hat das Jobrad-Leasing in der modernen Arbeitswelt erheblich an Popularität gewonnen.

Steuervorteile des Jobrad-Leasings

Ein entscheidender Anreiz für das Jobrad-Leasing sind die damit verbundenen steuerlichen Vorteile, die sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer genießen. Die Leasingraten werden direkt vom Bruttogehalt des Arbeitnehmers abgezogen, was zu einer Reduzierung der Lohnsteuer führt. Diese Steuerersparnis macht das Modell besonders attraktiv für Mitarbeiter, die sich ein hochwertiges Fahrrad oder E-Bike wünschen, jedoch die hohen Anschaffungskosten scheuen.

Flexibilität und Vielfalt

Ein weiterer großer Vorteil des Jobrad-Modells liegt in seiner Flexibilität. Die Mitarbeiter haben die Freiheit, ihr Dienstrad sowohl für den Weg zur Arbeit als auch in der Freizeit zu nutzen. Die Auswahl an Fahrrädern und E-Bikes ist groß und reicht von sportlichen Mountainbikes bis hin zu eleganten Citybikes und leistungsstarken Elektrofahrrädern.

Gesundheitsförderung durch das Dienstrad

Neben den finanziellen und ökologischen Vorteilen spielt auch die Gesundheitsförderung eine zentrale Rolle beim Jobrad-Leasing. Studien zeigen, dass Menschen, die regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit pendeln, nicht nur seltener krank, sondern auch produktiver und zufriedener im Job sind.

Für wen ist das Modell geeignet?

Das Jobrad-Leasing ist grundsätzlich für alle Arbeitnehmer interessant, die ihren Arbeitsweg oder ihre Freizeitaktivitäten mit dem Fahrrad gestalten möchten. Besonders in städtischen Gebieten, wo das Fahrrad oft das schnellste und umweltfreundlichste Verkehrsmittel ist, erfreut sich dieses Leasing-Modell großer Beliebtheit.

So haben wir getestet

Welche Anbieter bieten die besten Konditionen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer? Wie gut sind die Onlinerechner und Webseiten aufgebaut? Und welcher Dienstleister kann bedenkenlos empfohlen werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt unseres diesjährigen Vergleichstests.

Anbieter in Deutschland

Insgesamt haben wir neun Anbieter aus Deutschland eingehend untersucht. Dabei wurden deren Leasingrechner, Onlineauftritt und Webseitenstruktur genau unter die Lupe genommen.

Gewichtung und Bewertung

Der Test wurde nach einem klar definierten Bewertungsschema durchgeführt. Die Ersparnis gegenüber dem E-Bike-Kauf wurde mit 70% Prozent gewichtet und in zwei Beispielen (jeweils 35%) berechnet. Weitere 20 Prozent der Gesamtbewertung entfallen auf die Qualität der Leasingrechner, wobei Faktoren wie Bedienbarkeit, Design, Klarheit der Ergebnisse und technische Performance bewertet wurden. Die restlichen 10 Prozent der Bewertung beziehen sich auf die Webseiten der Anbieter, einschließlich Navigation, Design, Kontaktmöglichkeiten und deren mobile Versionen.

Besonderheiten und Transparenz

Um eine faire Vergleichsbasis zu schaffen, wurden alle relevanten Zusatzoptionen (wie Versicherungen, Jahresdurchsicht, Wartung und Verschleiß) bei der Berechnung berücksichtigt.

E-Bike-Abo im Vergleich (Stand April 2024)

Sechs Anbieter teilen sich derzeit den Markt der Abo-E-Bikes. Vier sind bundesweit verfügbar, zwei regional. Nicht berücksichtigt sind Angebote zur kurzfristigen Miete („Bike-Sharing“) sowie Leasinganbieter für „Jobräder“. Fast alle liefern das Wunschrad nach Hause. Die Auswahl reicht von karg bis üppig: Swapfiets und Dance schicken jeweils zwei einfach gehaltene Citymodelle aus eigener Entwicklung ins Rennen. Die größte Auswahl haben Sie bei eBike-Abo und Mylo. Beide führen derzeit jeweils um die 100 Modelle verschiedener Marken und Typen, darunter auch sehr hochwertige Räder. Transportpedelecs gibt es vor allem bei Mylo und Green Moves.

Dance und Swapfiets liegen mit 50 Euro Monatsgebühr an der unteren Preiskante. Für die wuchtigen Transport- und Trekking-Pedelecs ist im Schnitt etwa das Doppelte fällig. Premium-Hersteller Riese & Müller prescht ebenfalls auf den Markt der Miet-E-Bikes - mit sehr überschaubarem Modellangebot, aber attraktiven Abo-Preisen.

Auch bei den Laufzeiten driften die Abo-Anbieter auseinander: eBike-Abo und Riese & Müller binden Sie mindestens sechs Monate, Mylo und Green Moves bieten Laufzeiten ab drei Monaten an. Längere Laufzeiten sind oft günstiger. Die Räder von Swapfiets und Dance können Sie auch monatsweise mieten. Alle Anbieter stellen eine einmalige Startgebühr in Rechnung, die unterschiedlich hoch ausfällt.

eBike-Abo (Rebike): Riesige Auswahl, Abo ab 6 Monaten

  • Modelle: Derzeit rund 100 Modelle, hauptsächlich E-MTBs, Trekkingräder und Citymodelle renommierter Marken (z. B. KTM, Kalkhoff, Flyer, Bergamont, Cannondale, Velo de Ville). Auch E-Bikes für schwere Personen erhältlich.
  • Abo-Laufzeit: 6, 12, 24 Monate
  • Kosten: E-Bike-Abo ab mtl. 69 Euro. Abo-Gebühr von Laufzeit abhängig, zzgl. 39 € Servicegebühr für Montage, Lieferung und Rückgabe (für ADAC-Mitglieder 5 Prozent Rabatt auf Mietpreis).
  • Versicherung: im Abo-Preis enthalten (Diebstahl, Sachschäden - mit Selbstbeteiligung)
  • Wartung & Reparatur: Kosten für Verschleißteile in Versicherung enthalten
  • Kauf nach Abo-Zeitraum möglich: ja
  • Versand nach Hause/Abholung: ja (in Servicegebühr enthalten)
  • Besonderheiten: Fahrradschloss inklusive, umfangreiche Beschreibung der Modelle auf der Anbieterseite

Mylo: Derzeit größte Auswahl, auch Spezialräder erhältlich

  • Modelle: Derzeit ca. 120 Modelle, u. a. von Riese & Müller, Kreidler, Canyon, Velo de Ville, KTM. Auch Lastenräder, E-Rennräder und Kompakträder sowie unmotorisierte Räder im Angebot.
  • Abo-Laufzeit: 3, 6, 12, 24 Monate
  • Kosten: E-Bike-Abo ab 59 Euro, Abo-Gebühr von Laufzeit abhängig, zzgl. 59 € Servicegebühr für Montage, Anlieferung und Abholung (für ADAC-Mitglieder 1 Euro)
  • Versicherung: im Abo-Preis enthalten (Diebstahl, Sachschäden), teils mit Selbstbeteiligung
  • Wartung & Reparatur: beliebige Werkstatt möglich (ggf. Kostenvoranschlag erforderlich), Reparaturkosten sind vorzustrecken, werden aber erstattet
  • Kauf nach Abo-Zeitraum möglich: ja
  • Versand nach Hause: ja
  • Besonderheiten: Fahrradschloss inklusive

Swapfiets: Stromer im „Hollandrad“-Design

  • Modelle: Eigene Flotte mit derzeit zwei Modellen im „Hollandrad“-Design. Auch unmotorisierte Räder im Angebot.
  • Abo-Laufzeit: Räder können monatlich sowie für 6 und 12 Monate gemietet werden. Kündigungsfrist jeweils ein Monat.
  • Kosten: E-Bike-Abo ab mtl. 49 Euro (für Modell „Power 1“), zzgl. einmalige Gebühr (variiert je nach Region)
  • Versicherung: Im Abo enthalten. Bei Diebstahl ist eine Selbstbeteiligung fällig. Kosten durch Unfallschäden werden zunächst durch Kunden getragen.
  • Wartung & Reparatur: über Swapfiets-Shops (kostenfrei bei Mängeln oder Schäden, die bei normaler Nutzung entstehen)
  • Kauf nach Abo-Zeitraum möglich: nein
  • Versand nach Hause: ja (innerhalb Servicegebiet), optional Abholung in einer Filiale möglich
  • Besonderheiten: Fahrradschloss inklusive

Dance: Derzeit nur in wenigen Städten verfügbar

  • Modelle: Auswahl aus 2 Modellen mit Riemenantrieb aus Eigenentwicklung (Modell „One“ mit Herrenrahmen oder tiefem Einstieg)
  • Abo-Laufzeit: Monats- oder Jahresabo (mtl. kündbar)
  • Kosten: Jahresabo ab 49 Euro mtl. (ohne Anmeldegebühr) oder mtl. Abo 69 Euro zzgl. einmalige Anmeldegebühr 29 Euro. Abogebühr kann von Region zu Region leicht abweichen.
  • Versicherung: Diebstahl (Selbstbeteiligung mind. 100 Euro), Sachschäden (es gelten Einschränkungen)
  • Wartung & Reparatur: in Abo-Gebühr enthalten
  • Kauf nach Abo-Zeitraum möglich: nein
  • Versand nach Hause: ja (kostenfrei)
  • Besonderheiten: derzeit nur in fünf europäischen Städten verfügbar (Berlin, Hamburg, München, Paris, Wien)

Green Moves: Nur in NRW verfügbar

  • Modelle: aktuell 5 Transport- und 4 City-Pedelecs
  • Abo-Laufzeit: 3, 6, 12, 24 Monate, danach mtl. kündbar
  • Kosten: E-Bike-Abo ab 74 Euro mtl., Abo-Gebühr von Laufzeit abhängig. Zzgl. 99 Euro einmalige Servicegebühr.
  • Versicherung: im Abo-Preis enthalten (Diebstahl und Vandalismus)
  • Wartung & Reparatur: Kosten werden vom Anbieter gegen Vorlage der Rechnung erstattet
  • Kauf nach Abo-Zeitraum möglich: ja
  • Versand nach Hause/Abholung: ja (in Servicegebühr enthalten), Selbstabholung in Köln mögl. (abzgl. 70 Euro)
  • Besonderheiten: Fahrradschloss inklusive, Angebot derzeit nur auf NRW beschränkt

Riese & Müller: Premium-Hersteller mit eigener Mietflotte

  • Modelle: derzeit 8 Modelle, darunter verschiedene Transportpedelecs sowie City- und Trekkingmodelle
  • Abo-Laufzeit: 6, 12, 18, 24 Monate
  • Kosten: E-Bike-Abo ab 59 Euro mtl. (Abo-Gebühr von Laufzeit abhängig), zzgl. 19,90 Euro einmalige Servicegebühr
  • Versicherung: Im Abo-Preis enthalten und ohne Selbstbeteiligung. Versichert sind Verschleißteile, Diebstahl sowie Schäden durch Vandalismus, Sturz und Unfälle.
  • Wartung & Reparatur: inklusive, Abwicklung über Partnerhändler
  • Kauf nach Abo-Zeitraum möglich: nein
  • Versand nach Hause/Abholung: nur Abholung über Fachhändler am Wohnort
  • Besonderheiten: Ersatzbike im Reparaturfall möglich

Wie schneiden die Anbieter in der Praxis ab?

Halten die Anbieter auch, was sie versprechen? Wir haben Nutzerbewertungen bei Trustpilot und Trusted Shops geprüft. Beide Portale vergeben maximal fünf Sterne. eBike-Abo ist mit 4,8 Sternen bester Anbieter, Dance Schlusslicht.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0