Falt- bzw. Klappräder gelten als praktisches Fortbewegungsmittel und in Verbindung mit dem ÖPNV als umweltfreundlichste Methode, um von A nach B zu kommen. Im ADAC Test zeigten acht falt- bzw. klappbare Fahrräder sehr unterschiedliche Charakteristiken.
Testsieger: Brompton überzeugt
Im Test wurde schnell offenbar, wer in diesem Fahrradsegment bereits auf langjährige Erfahrung zurückblicken kann. Das Konzept von Brompton ist beim getesteten Modell G Line durchdacht bis ins Detail und setzte sich auch gegenüber (fast) allen Konkurrenten im Vergleich durch. Mit einer soliden 2,3 im Gesamtergebnis kann sich das Fahrrad an die Spitze im Vergleichsfeld setzen. Dahinter folgen drei weitere Modelle von Riese & Müller (2,4), Coast-Bikes und Dahon (jeweils 2,5) mit der Note "gut".
Zudem wird das Brompton in drei verschiedenen Rahmengrößen angeboten, sodass Fahrer oder Fahrerinnen jeder Statur bequem im Sattel sitzen sollten.
Leider ist im Preis von immerhin knapp 3000 Euro keine Beleuchtung und kein Seitenständer enthalten. Das Hinterrad lässt sich zwar schnell umklappen, sodass das Rad sicher abgestellt werden kann, aber mit einer Seitentasche am Gepäckträger ist das schon nicht mehr ohne weiteres möglich.
Klapprad oder Faltrad - Wo liegt der Unterschied?
Aber ist der Testsieger nun ein Falt- oder ein Klapprad und wo genau liegt der Unterschied? Falträder werden an mehreren Punkten gefaltet, um ein kompaktes Packmaß zu erreichen, Klappräder dagegen einmal in der Mitte des Rahmens zusammengeklappt.
Im Test stellte sich die Frage, ob diese Konstruktionen auch in Sachen Haltbarkeit der geltenden DIN-Norm für sicherheitstechnische Anforderungen an Fahrräder standhalten.
Hierzu wurden die sogenannte Wiegetrittprüfung und die horizontale Festigkeit am Rahmen überprüft, sowie die Dauerhaltbarkeit an Lenker und Sattelstütze. Dabei gibt die Wiegetrittprüfung Aufschluss über die Rahmensteifigkeit beim Treten.
Um sie zu testen, werden gemäß international geltender Norm am Prüfstand 100.000 Zyklen mit 100 Kilogramm Belastung wechselseitig eingeleitet.
Hierbei offenbarte der Titanrahmen des Modells von Vello deutliche Schwächen.
Dort trat nach etwa zwei Dritteln der erforderlichen Prüfzyklen ein Riss an der Schweißnaht über dem Tretlager auf.
Bei der Nachprüfung unter gleichen Bedingungen wiederholte sich der Vorfall an gleicher Stelle nach etwa zwei Dritteln des Prüfzyklus.
Nach Einschätzung der Tester ist im Realbetrieb ein Sturz oder gar eine Verletzung von Fahrer oder Fahrerin auszuschließen.
Dennoch kann der Rahmen im Falle eines Bruchs nicht weiter verwendet werden.
Bremsen im Test
Auf dem Bremsenprüfstand wurde daher die Mindestbremswirkung der Räder im trockenen sowie im nassen Zustand in Anlehnung an die entsprechende Test-Norm (DIN 4210:2023) getestet. Das Verhältnis der Bremsperformance von trocken zu nass durfte dabei 4:10 nicht unterschreiten.
Das Klapprad 20 Zoll Fold 500 von B`Twin (Decathlon) erreichte dieses Verhältnis auf der Vorderradbremse nicht.
Beim Link D7i von Tern waren gleich beide Bremsen unterhalb des geforderten Verhältnisses. Im Alltagsbetrieb würde bei Regen und nassen Bremsen die Bremswirkung stark nachlassen und eine Gefahrenbremsung nur sehr verzögert möglich sein.
Für die beiden Räder war daher eine Abwertung in der Kategorie Bremsen die Folge.
Faltmechanismus
Dass der Faltmechanismus dagegen etwas mehr Übung benötigt, zeigte sich beim Modell von Riese & Müller. Das Birdy touring, ein qualitativ hochwertiges Faltrad, erreichte im gefalteten Zustand das kleinste "Packmaß" im Vergleich, lässt sich also auch in kleineren Kofferräumen noch gut transportieren.
Doch beim Zusammenfalten gelang das Einklappen des Hinter- und Vorderrades selten auf Anhieb.
Oftmals kamen die Tester dabei mit der Schaltung in Berührung, die sich nach mehrmaligem Falten sogar etwas verstellte. Einfacher gestaltete sich der Prozess beim günstigsten Modell im Test.
Das B'Twin 20 Zoll Fold 500 von Decathlon ließ sich unproblematisch auf- und zuklappen, hat allerdings nur ein zulässiges Gesamtgewicht von 100 kg.
Schadstoffprüfung
Dabei stehen berührbare Bauteile und Bezugsstoffe wie Lenkergriffe und Fahrradsättel im Vordergrund. Bei allen acht Modellen im Test wurden keine Schadstoffe festgestellt.
Allerdings wurde der Weichmacher DPHP in den Sätteln der Räder von Coast Bikes, Dahon und Vello identifiziert.
Transport im öffentlichen Nahverkehr
Sie können in der Theorie daher unkompliziert im öffentlichen Nahverkehr transportiert werden. In vielen Fällen werden sie zusammengeklappt als Gepäck behandelt und dürfen kostenfrei mitgenommen werden.
Allerdings sind die Beförderungsbedingungen je nach Verkehrsträger und Region sehr unterschiedlich geregelt, daher ist immer der Einzelfall entscheidend.
Der ADAC empfiehlt, die Mitnahme von Klapp- und Falträdern bundesweit einheitlich und transparent zu regeln und ohne Zusatzkosten zu ermöglichen, um ihren Transport für Pendlerinnen und Pendler zu erleichtern.
ADAC Empfehlungen an die Hersteller
- Die Haltbarkeit der Falt- und Klappräder muss den geltenden Anforderungen standhalten. Rahmen dürfen nicht brechen
- Die Bremsen müssen auch bei nassen Verhältnissen ihre Leistung bringen. Hier sollte mindestens das vorgeschriebene Verhältnis erreicht werden
- Bedienungsanleitungen zum Falten bzw. Klappen der Räder müssen im Lieferumfang enthalten sein. Zudem sollte ein Typenschild mit der Herstelleradresse und notwendigen Angaben wie zul. Gesamtgewicht am Rahmen vorhanden sein.
- Das zulässige Gesamtgewicht sollte ausreichend bemessen sein
- Alle Bikes sollten serienmäßig mit einer Lichtanlage und Reflektoren ausgestattet sein
- Lichtanlagen müssen der StVZO entsprechen und dürfen vor allem nicht blenden
ADAC Tipps für Verbraucher
- Besitzer oder Besitzerinnen eines Vello mit Titanrahmen sollten von Zeit zu Zeit kontrollieren, ob der Rahmen weich wird, bzw. einen Riss in der Nähe des Tretlagers vorweist. In solchen Fällen sollte der Hersteller kontaktiert werden
- Vor dem Kauf sollte der geplante Einsatz des Falt- bzw. Klapprades überdacht werden. Ist geringes Packmaß wichtig oder soll der Klappmechanismus möglichst simpel sein? Im Zweifel hilft die Beratung im Fachgeschäft
- Mechanik und Fahrverhalten der Räder sind sehr unterschiedlich. Eine Probefahrt und das Ausprobieren des Zusammenklappens ist vor dem Kauf angeraten
- Unbedingt auf das zulässige Gesamtgewicht des Falt- bzw. Klapprades achten und dabei auch Gepäckträger und Gepäck bedenken
- Vor dem Kauf abklären, ob das Falt- bzw. Klapprad beim Reisen oder Pendeln im individuellen öffentlichen Nahverkehr ohne Probleme mitgenommen werden kann
E-Bike-Fatbike Klapprad Test 2025: Mein Testsieger und 4 weitere Modelle im Test
Mit meinem E-Bike-Fatbike Klapprad Test und Vergleich 2025 möchte ich dir das beste E-Fatbike Klapprad und weitere Modelle vorstellen.
Ein E-Bike-Fatbike Klapprad ist ein Elektro-Klapprad mit besonders dicken Reifen. Meistens sind solche Klappräder schwer und haben ein sperriges Klappmaß. Es gibt Modelle in den unterschiedlichsten Preisklassen von 600 € bis 3000 €.
Das beste E-Bike-Fatbike Klapprad im Test ist das MYVELO Rio und Palma. Das Vakole Y20 Pro bietet die beste Reichweite im Test - bei hohem Komfort und mit praktischen Funktionen wie Blinker und Hupe.
Überblick über getestete E-Bike-Fatbike Klappräder:
- MYVELO Palma & Rio (Fatbike Testsieger) - 8.9
- MYVELO Molinar (Mein Lieblingsrad) - 8.8
- Vakole Y20 Pro (maximale Reichweite) - 8.7
- Engwe L20 SE (Preistipp) - 8.4
- Hitway BK6S - 8.3
| Modell | Bewertung | Besonderheit |
|---|---|---|
| MYVELO Palma & Rio | 8.9 | Testsieger |
| MYVELO Molinar | 8.8 | Favorit für Wald und Berge |
| Vakole Y20 Pro | 8.7 | Maximale Reichweite |
| Engwe L20 SE | 8.4 | Preistipp |
| Hitway BK6S | 8.3 | Leicht und kompakt |
Detaillierte Testberichte der E-Bike-Fatbike Klappräder
Im Folgenden findest du die Fatbikes aus meinem Test mit den jeweils wichtigsten technischen Daten und Merkmalen. Los geht es mit meinem E-Bike-Fatbike Klapprad Testsieger 2025.
1. MYVELO Palma: Mein E-Bike-Fatbike Klapprad Testsieger 2025 (Bewertung: 8,9 von 10)
Mein E-Bike-Fatbike Klapprad Testsieger ist das Palma von MYVELO*. Es erzielt im Test eine Bewertung von 8,9 von 10 möglichen Punkten. Die 20 Zoll Räder sind ausgestattet mit 4 Zoll breiten Kenda Reifen, mechanischen Scheibenbremsen und fünf robusten Doppelspeichen.
Der Motor und Akku haben bisher die besten Werte in meinem Test. So handelt es sich beim Motor um einen 250 Watt Hinterradnabenmotor mit einem Drehmoment von 65 Newtonmeter. Damit hast du einen sehr starken Anzug, was wiederum für sehr viel Fahrspaß sorgt. Der Akku ist hinter der Sattelstange angebracht und hat saustarke 950 Wattstunden Akkukapazität. Je nach Gelände, Wetterbedingungen und Fahrergewicht kommst du mit einer Akkuladung ca. 80 Kilometer weit.
Das MYVELO Rio ist genau das gleiche Modell wie das MYVELO Palma, nur ist das Rio mit einem Tiefeinstieg ausgestattet. Dadurch ist das Faltmaß minimal kleiner.
2. MYVELO Molinar: Mein aktuelles Lieblingsklapprad für den Wald und die Berge (Bewertung: 8,8 von 10)
Mit einer Bewertung von 8,8 von 10 möglichen Punkten landet das MYVELO Molinar* ganz knapp hinter dem Palma auf dem zweiten Platz. In den Kategorien Ausstattung & Zubehör sowie Komfort & Fahrspaß macht dem Molinar keiner was vor. Auch die Qualität & Verarbeitung ist fast perfekt.
Lediglich bei Maße & Gewicht gibt es deutlichen Punktabzug. Aber das Problem hat so gut wie jedes Fatbike Klapprad, da die breiten Reifen und der meist leistungsstarke Akku und Motor so einiges auf die Waage bringen.
In meinem Testbericht zum MYVELO Molinar findest du einen längeren Abschnitt zu meinem Test der Reichweite. Dort habe ich genau erklärt, unter welchen Bedingungen, du wie weit mit einer Akkuladung kommst. Außerdem erkläre ich dir, warum ich so begeistert vom MYVELO Molinar bin (Federung, Sattel, Bremslicht). Übrigens gibt es auch vom Molinar eine Variante mit tiefen Einstieg: MYVELO Ipanema*.
3. Vakole Y20 Pro: Die maximale Reichweite mit einer Akkuladung hat überrascht (Bewertung: 8,7 von 10)
Mit einer Bewertung von 8,7 von 10 möglichen Punkten erzielt das Vakole Y20 Pro* ein gutes Ergebnis in meinem Test und landet nur ganz knapp hinter den beiden Modellen von Myvelo. Besonders hervorzuheben ist die 960 Wh starke Akkukapazität, mit der ich unter realistischen Bedingungen über 80 Kilometer weit gekommen bin - das ist die höchste Reichweite, die ich bislang mit einem Fatbike-Klapprad erzielt habe.
Auch beim Komfort kann das Y20 Pro punkten: Die breiten 4-Zoll-Reifen, die gefederte Vorderradgabel und der gepolsterte Sattel sorgen für ein stabiles und angenehmes Fahrgefühl - selbst auf Schotter oder Waldwegen. Für Sicherheit im Straßenverkehr sorgen hydraulische Scheibenbremsen, ein helles Frontlicht mit Bremslicht, sowie eine elektronische Hupe und integrierte Blinker.
Das Faltmaß und das Gewicht von über 36 kg schränken die Alltagstauglichkeit zwar ein wenig ein - wer aber eher auf Touren geht als täglich pendelt, wird damit gut klarkommen.
4. Engwe L20 SE: Mein Preistipp unter den Fatbike-Klapprädern (Bewertung: 8,4 von 10)
Mit einer Bewertung von 8,3 von 10 möglichen Punkten kann das Engwe L20 SE* nicht mit den ersten drei Modellen von MYVELO und Vakole mithalten, trotzdem ist es ein sehr interessantes E-Bike-Fatbike-Klapprad. Das hat die folgenden zwei Gründe:
Durch die nicht ganz so breiten Reifen (3 Zoll) hat das Klapprad ein kleineres Faltmaß und ein geringeres Gewicht, als die anderen drei Modelle. Trotzdem bieten dir die Reifen noch viel Komfort und Fahrspaß.
Außerdem ist das Preis-Leistungsverhältnis mit einer Bewertung von 8,4 und einem Preis von 750 bis 1.000 Euro überragend.
5. Hitway BK6S: Für ein Fatbike sehr leicht und kompakt (Bewertung: 8,3 von 10)
Ein E-Bike-Fatbike Klapprad mit Rücksitzbank ist das Hitway BK6S*. Es bekommt in meinem Test eine Bewertung von 8,3 von 10 möglichen Punkten. Die 20 Zoll Räder sind ausgestattet mit 3 Zoll breiten Reifen, mechanischen Scheibenbremsen und sechs robusten Speichen.
Mit 26,3 Kilogramm handelt es sich um das leichteste Fatbike in meinem Test. Auch das Faltmaß kann sich mit 88 x 49 x 78 cm sehen lassen.
Die 3 Zoll Reifen, die 7-Gang Schaltung und die Vorderradfederung erinnern doch stark an das Engwe L20 SE, allerdings ist der Motor und Akku nicht ganz so leistungsstark, wie beim L20 SE.
Fatbike-Klapprad & E-Bike-Fatbike-Klapprad - Ratgeber 2025
Nachdem ich dir einige Fatbike-Klappräder mit Unterstützung vorgestellt habe, möchte ich dir jetzt noch die wichtigsten Fragen zum Thema E-Bike-Fatbike und Fatbike im Allgemeinen beantworten. So bist du bestens vorbereitet, wenn du dir eines dieser Modelle kaufen möchtest.
1. Was ist das Besondere an einem Fatbike-E-Klapprad?
Der Unterschied zwischen einem herkömmlichen E-Bike Klapprad und einer Fatbike-Ausführung ist, dass die Bereifung um einiges größer ausfällt. Das sorgt nicht nur für puren Fahrspaß, sondern gleichzeitig bist du im Gelände bzw.
Für viele Interessenten sind die breiten Reifen in erster Linie ein wenig abschreckend, da sie mehr Rollwiderstand bedeuten. Allerdings ist hier die moderne Pedelec-Technologie integriert, weshalb derartige Fahrräder auch als Fatbike-E-Klapprad bekannt sind.
Kurz und knapp gesagt: Mit einem Fatbike Elektro Klapprad sind die Eigenschaften eines Klapprades, Fatbikes und Pedelecs vereint.
Vor allem, wenn du häufig auf unbefestigten Wegen fährst, kommt dir das große Volumen der Reifen zugute. Die Reifen sind etwa doppelt so breit wie herkömmliche Mountainbike-Reifen (3 bis 4 Zoll). Dadurch hast du eine gute Dämpfung.
Legst du regelmäßig nur kurze Strecken zurück und möchtest nicht auf die Vorteile eines Klapprades verzichten?
Dann macht das Fatbike-E-Klapprad auch noch jede Menge Spaß, wenn du gerne etwas zügiger unterwegs bist. Doch auch wenn du regelmäßig im öffentlichen Straßenverkehr radelst, genießt du durch die breite Bereifung von einem Fatbike-Faltrad einige Vorteile.
Musst du beispielsweise plötzlich und unerwartet scharf bremsen, hast du durch die breiten Reifen eine hervorragende Traktion und rutschst nicht weg.
2. Wie viel Leistung hat ein Fatbike-Faltrad?
Die Leistung von einem Fatbike-E-Klapprad wird in Watt angegeben. Damit ist die reine Arbeitsleistung des Elektromotors gemeint, der fest im Rahmen integriert ist.
Für alle europäischen Länder, und damit auch Deutschland, gilt eine maximal zulässige Motorleistung von 250 Watt. Als grobe Orientierung: 750 Watt entsprechen etwa 1 PS (Pferdestärke).
Gleichzeitig zur Regelung von maximal 250 Watt ist hier auch die Höchstgeschwindigkeit von wichtiger Bedeutung. Die liegt bei einem Fatbike-Faltrad beim größten Teil aller Modelle und Hersteller nämlich bei 25 km/h.
Des Weiteren musst du bei diesen Angaben und Werten keine Kfz-Steuer zahlen und das Fatbike Faltrad ist nicht versicherungspflichtig.
Merke: Würdest du dich hingegen für ein Fatbike-Elektro-Klapprad mit mehr als 250 Watt und 25 km/h entscheiden, sind Fahrerlaubnis und eine Anmeldung (Kfz-Steuer und Versicherung) fällig.
3. Wie groß ist der Akku?
Damit der integrierte Elektromotor von einem Fatbike-Faltrad mit ausreichend Energie versorgt wird, ist im oder am Rahmen ein Akku integriert. In der Regel verwenden die meisten Hersteller bei ihren Modellen Akku-Spannungen von 36 und 48 Volt.
Gleichzeitig ist ein Blick auf die Amperestunden (Ah) hilfreich. Denn dieser Wert gibt Aufschluss darüber, wie viel Kapazität ein Akku hat, also wie viel Strom er insgesamt speichern kann (Volt*Ampere = Wattstunden = Akkukapazität).
Auf diesem Wege lässt sich gleichzeitig die Laufleistung ermitteln. Hierüber erfährst du also, wie viele Kilometer du mit einer Akkuladung in etwa kommst, bis sie vollständig aufgebraucht ist.
Doch damit du keine komplizierten Berechnungen mit Spannung, Kapazität und Wattstunden durchführen musst, findest du in meinen Testberichten die maximale Reichweite aus dem jeweiligen Test.
4. Wie hoch ist die maximale Reichweite?
Und damit kommen wir auch schon zum nächsten wichtigen Punkt, der maximalen Reichweite in Kilometern. Bist du viel unterwegs und legst längere Strecken zurück, kann ein Blick auf diesen Wert hilfreich sein.
Die maximale Reichweite gibt an, wie viele Kilometer du mit Unterstützung ungefähr zurücklegen kannst, bis eine Akkuladung vollständig aufgebraucht ist.
Entscheidest du dich für ein kleines klassisches Klapprad mit einer Rahmengröße von etwa 20 Zoll, ist ein verhältnismäßig kleiner Akku integriert. Bist du hingegen mit einem größeren Fatbike-Faltrad mit beispielsweise 26 Zoll unterwegs, ist hier ein größerer Akku mit dabei. Damit schaffst du es je nach Modell auf eine Reichweite von etwa 70 bis 100 km.
Wichtig: Wie weit du mit einer Akkuladung wirklich kommst, ist immer von mehreren Faktoren abhängig. So ist beispielsweise von wichtiger Bedeutung, ob du viel Gegenwind hast, mit welcher Unterstützungsstufe du fährst und wie viel der Fahrer wiegt. Somit kann es zu kleinen bis größeren Abweichungen als vom Hersteller angegeben kommen.
5. Wie wird der Akku aufgeladen?
Mittlerweile sind Fatbike Elektro-Klappräder wie viele andere Modelle auf dem Markt auch mit einem modernen und einfach zu bedienenden Akku ausgestattet. Häufig befindet sich der Akku direkt im Rahmen und ist in eine kleine Halterung gesteckt.
Im Haus angekommen, öffnest du eine kleine Verschlussklappe, unter der sich die Ladebuchse befindet. Das war es auch schon! Anhand einer kleinen Kontroll-LED kannst du ablesen, wie es um den Ladestand des Akkus steht.
6. Wie erfolgt die Steuerung des Elektromotors?
Erhältst du bei einem klappbaren Fatbike mit Elektromotor Unterstützung, kannst du die Leistung in mehreren Stufen bequem anpassen. Alles wird von einem kleinen Computer geregelt, der sich an der Vorderseite direkt am Lenker befindet.
Die unterstützenden Stufen passt du mit nur einem Knopfdruck an. Viele Bikes verfügen beispielsweise über 3 oder 5 Stufen, für die du schon bald ein Feingefühl bekommst.
Des Weiteren zeigt dir der kleine moderne Computer alle wichtigen Informationen an, die du beim Fahrradfahren gut gebrauchen kannst.
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