Noch vor wenigen Jahren waren E-Bikes ein Nischenprodukt. Heute bestimmen Sie den Fahrradmarkt, und selbst im Hobbyradsport sind die elektrifizierten Bikes angekommen. E-Bikes sind gut, aber E-Fatbikes sind für viele besser. Die Fahrräder mit den XXL-Reifen sind robust und fahren im Gelände genauso sicher wie in der Stadt. In dieser Bestenliste zeigen wir, in welchen Bereichen die Bikes mit den fetten Reifen besser sind als E-Bikes mit schmalerer Bereifung und welche Modelle zwischen 700 und 3000 Euro wir besonders empfehlen können.
Unser E-Bike-Test: So haben wir die Bewertungen ermittelt
Für unseren E-Bike-Vergleich haben wir ein standardisiertes Testverfahren entwickelt. Im Folgenden möchten wir dir kurz zeigen, in welchen Kategorien wir die einzelnen Modelle bewertet haben:
- Verarbeitung: Hier bewerten wir die Qualität von Rahmen, Schweißnähten und Lackierung sowie die Detailverarbeitung (z. B. saubere Kabelverlegung, stabile Schrauben und Beschläge). Entscheidend ist, wie stabil und langlebig das Gesamtkonstrukt wirkt - egal ob Carbon- oder Aluminiumrahmen.
- Performance: Wir messen Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit und Steigvermögen. Wichtige Kriterien sind die Beschleunigungszeit, Durchschnittsgeschwindigkeit auf Steigungen und die Reaktionszeit des Motors beim Anfahren. So kannst du direkt spüren, wie kraftvoll und spontan dein E-Bike unterwegs ist.
- Reichweite & Akku: Hier prüfen wir beim Eco-, Standard- und Sport-Modus, wie weit du mit voller Ladung kommst, ermitteln den Wh/km-Verbrauch und messen Ladezeiten. Außerdem fließt die BMS-Funktion in die Bewertung ein, damit dein Akku langfristig stabil bleibt.
- Komfort & Ergonomie: Wir schauen auf Sitz-Lenker-Abstand, Federweg, Vibrationen und die Ergonomie von Sattel, Lenkergriffen und Bedienelementen. Wichtig ist, wie entspannt du auch nach längeren Touren sitzt und wie gut sich das Bike an deine Körpermaße anpassen lässt.
- Ausstattung: Beleuchtung, Schutzbleche, Gepäckträger, Display-Ablesbarkeit und Connectivity-Features (Bluetooth, App-Funktionen) geben hier den Ton an. Wir testen, ob Lichtstärke und Schutzbleche wirklich für jede Wetterlage genügen und wie performant die Smartphone-Anbindung funktioniert.
- Sicherheit & Bremsen: In dieser Kategorie messen wir den Bremsweg aus 25 km/h, prüfen Temperaturanstieg bei Bremsbelastung sowie Pannenschutz bei Reifen und Reifengröße. Reflektoren, ABS- oder Regenerationsfunktion sowie Rahmen- und Kabelschutz fließen ebenfalls in unsere Punktwertung ein - damit du jederzeit sicher abbremst und optimistisch in Kurven gehst.
Außerdem differenzieren wir bei der Bewertung zwischen unterschiedlichen Fokusgruppen.
- Pendler: Hier liegt der Fokus auf kurzen Strecken im urbanen Umfeld.
- Sportler: Du möchtest mit deinem E-Bike sportlich aktiv werden?
Die besten E-Bikes in unserem Test
Für unseren E-Bike-Vergleich testen wir regelmäßig neue Modelle und stellen dir diese im Detail vor. Natürlich ist es schwer, das beste E-Bike zu küren. Nun lass uns einen Blick auf die besten E-Bikes in unserem Test werfen. Beachte hierbei, dass wir regelmäßig neue E-Bikes testen und vergleichen.
Mokwheel Basalt: Das neue Turbo E-Bike im Test
Eines der besten E-Bikes 2025 ist das Mokwheel Basalt. Dieses Fatbike bietet eine überraschend gute Verarbeitung und überzeugt mit einer modernen Ausstattung. Unser persönliches Highlight bei diesem E-Bike ist die einfache Möglichkeit zum Tuning. So kannst du einfach über die Steuerung auf die Steuerung des Motors zurückgreifen und die Unterstützungsstufe erweitern.
Grundsätzlich darfst du ein E-Bike im normalen Straßenverkehr nur mit einer Unterstützung von max. 25 km/h bewegen. Die höhere Unterstützung ist im Straßenverkehr nicht zugelassen. Offroad konnten wir mehr als 50 km/h fahren.
Auch hinsichtlich der Reichweite kann das Mokwheel Basalt im Test überzeugen. Auf unserer Verbrauchsfahrt konnten wir bei voller Unterstützung bis zu 104 km zurücklegen. Laut Hersteller sind auch bis zu 120 km möglich. Allerdings hat das Basalt auch einen großen Akku. Aufgrund der breiten Reifen haben wir hier natürlich ein E-Bike mit einem höheren Grundverbrauch. Hast du Interesse an diesem E-Bike?
Deruiz Peridot und Quartz
Einer der beliebtesten Hersteller in unserem Vergleich ist Deruiz. Das Deruiz Peridot ist ein E-Faltbike und bietet daher ein sehr kompaktes Design. Zusätzlich bietet Deruiz einen 55 nm starken Elektromotor, der mit einem hochwertigen Drehmomentsensor daherkommt. Der 500 Wh große Akku ist passend für diese E-Bike-Klasse gewählt. Dafür ist die sonstige Ausstattung sehr stark. So gibt es ein 100 Lux starkes Frontlicht, eine moderne 48-V-Architektur und Komponenten von Shimano.
Mit dem Quartz hat Deruiz eines der wohl besten E-Bikes 2025 im Line-up. Das Modell bietet einen 644 Wh großen Akku, einen 55 nm starten Motor und einen tiefen Einstieg. Gerade beim Preis kann uns das Deruiz Quartz überzeugen, denn dieses ist bereits für 1.399 € erhältlich. Weiterhin gibt es hier 28 Zoll große Räder, die einen hohen Rollkomfort versprechen. Das Deruiz Quartz ist perfekt für lange Strecken und den Einsatz in der Stadt geeignet.
In unserem Testverfahren erzielt das Deruiz Quartz ganze 89,8 % - ein fantastisches Ergebnis. Auch der ADAC bescheinigt dem Deruiz Quartz ein gutes Ergebnis.
Heybike EC-1 ST
Blicken wir auf die Modelle der beliebtesten E-Bike-Hersteller, dann sind Preise jenseits der 2.000 € keine Seltenheit. Natürlich gibt es auch günstigere E-Bikes, die ein gutes Gesamtpaket bieten. Wir hatten das Heybike EC-1 ST bereits 2024 getestet und waren positiv überrascht. Das Heybike EC-1 ST bietet ein modernes Design und eine tolle Verarbeitung. Auch heute fahren wir noch regelmäßig mit dem EC-1 ST und freuen uns immer wieder, wie dynamisch dieses E-Bike ist. Auch hier is die App wirklich empfehlenswert, denn hier lässt sich die Unterstützungsstufe einfach anpassen. Allerdings hat der Hersteller das E-Bike nicht perfekt für den Straßenverkehr vorbereitet.
Darauf solltest du beim Kauf eines E-Bikes achten
Bevor du ein E-Bike kaufst, solltest du einige Aspekte beachten. Im Folgenden zeigen wir dir kurz, welche Aspekte einen Einfluss auf deine Kaufentscheidung haben sollten:
- Einsatzzweck: Überlege dir, wofür du dein E-Bike verwenden wirst. Möchtest du lediglich zwischen Arbeit und deinem Zuhause pendeln oder möchtest du längere Touren absolvieren? Nicht alle Modelle sind für jeden Einsatzzweck geeignet. Gerade der Einsatz als Sportgerät erfordert strapazierfähige Komponenten. Dahingegen ist es in der Stadt wichtig, dass dein E-Bike über StVZO-relevante Ausstattungsmerkmale wie eine Lichtanlage, Schutzbleche und Reflektoren verfügt.
- Rahmenform: Hier hast du die Wahl zwischen einem Tiefeinsteiger-, Trapez- und Diamantrahmen. Viele Modelle sind mit Trapez- oder Diamant-Rahmen verfügbar. Beim Fahren sind die Unterschiede kaum spürbar, vielmehr handelt es sich um eine persönliche Präferenz.
- Reichweite: Ein Elektromotor benötigt Strom und dieser wird im Akku gespeichert. Je größer der Akku, desto höher die Reichweite. Daher solltest du auch auf den Akku achten. Für den Stadtverkehr ist ein großer Akku nicht wichtig, doch gerade für Trekking-Bikes sind größere Akkus empfehlenswert.
- Motor: Der Motor ist das Herzstück eines E-Bikes. Wichtig ist hierbei ein Blick auf das maximale Drehmoment. Je größer dieses ist, desto stärker auch der Motor. Während viele Stadt-Bikes mit 50 Nm sehr gut zurechtkommen, ist ein Drehmoment von mehr als 90 nm für E-Mountain-Bikes empfehlenswert.
Natürlich solltest du auch auf sicherheitsrelevante Features wie Bremsen und Beleuchtung achten. Allerdings zeigt unsere Erfahrung, dass die meisten Modelle bereits über eine gute Ausstattung verfügen.
E-Fatbikes im Detail
Was sind E-Fatbikes?
E-Fatbikes sind eine spezielle Art von Elektrofahrrädern, die sich durch ihre breiten Reifen sowie die motorisierte Unterstützung auszeichnen. Schon auf den ersten Blick sind die Unterschiede zu herkömmlichen E-Bikes erkennbar. Die breiten Reifen und der massivere Rahmen verleihen dem Fatbike einen robusten Eindruck.
Merkmale von E-Fatbikes
- Breite Reifen: Das auffälligste Merkmal von Fatbikes sind ihre extrem breiten Reifen. Diese verfügen über eine Breite von 3,8 Zoll (9,65 cm / 96,5 mm) oder mehr. Die breiten Reifen ermöglichen es dem E-Fatbike, auf schwierigem Gelände wie Schnee, Sand oder Schlamm besser zu fahren, da sie eine größere Aufstandsfläche bieten und so für mehr Stabilität bzw. Traktion sorgen.
- Geländetauglichkeit: E-Fatbikes sind speziell für den Einsatz auf schwierigem Untergrund konzipiert. Die Kombination aus breiten Reifen und elektrischer Unterstützung ermöglicht es dir, auch auf anspruchsvollem Terrain komfortabel zu fahren.
- Elektrische Unterstützung: Wie der Name es vermuten lässt, greift das E-Fatbike auf elektrischen Antrieb zurück. Diese motorisierte Unterstützung erleichtert das Fahren im Gelände. Von einer bequemen Spazierfahrt, bis hin zu einem sportlich anspruchsvollen Trip ist alles möglich.
- Vielseitigkeit: E-Fatbikes sind äußerst vielseitige Fahrräder. Sie eignen sich nicht nur für Offroad-Abenteuer, sondern können auch im urbanen Bereich eingesetzt werden. Dank ihrer breiten Reifen absorbieren sie Unebenheiten auf der Straße effektiv und bieten eine angenehme Fahrt.
- Spaßfaktor: E-Fatbikes sind einfach Spaßmaschinen. Das Fahrgefühl auf den breiten Reifen und die Möglichkeit, mit Leichtigkeit durch schwieriges Gelände zu fahren, machen sie zu einem einzigartigen Erlebnis.
Top E-Fatbike Modelle im Überblick
Himiway D7 Cobra
Das Himiway D7 Cobra zählt zu den größten und schwersten E-Bikes aus unseren Tests. Es verfügt über einen extrem kräftigen Motor, superbreite Reifen, hervorragende hydraulische Bremsen, einen Drehmomentsensor und eine beeindruckende Zuladung von 140 kg.
Vorteile: Fette Reifen, starker Motor, gute Bremsen, dicker Akku, E-Fully, Preis-Leistung
Nachteile: Polarisierende Optik, Schutzblech und höhenverstellbarer Vorbau nur optional, einfache 7-Gang-Schaltung
Mokwheel Obsidian
Das Mokwheel Obsidian bietet eine beeindruckende Ausstattung und solide Verarbeitung zu einem fairen Preis. Besonders positiv sticht die vollständige Federung vorne und hinten hervor, die das Fahrgefühl auf unebenen Strecken deutlich verbessert. Die hydraulischen Scheibenbremsen an beiden Rädern reagieren sehr präzise und bringen das Fahrrad schnell zum Stillstand.
Vorteile: Federgabel und Rahmenfederungsehr komfortabel und sicher dank Federung und fetten Reifenstarker Motor, präzise Bremsen
Nachteile: nur Akkurücklicht, daher auch kein BremslichtFedergabel angenehm, aber bei hartem Einsatz nicht ausreichendmaximale Geschwindigkeit im Menü anpassbar
E-Bike-Fatbike Klapprad Modelle
Eine spezielle Art des Fatbikes ist das Fatbike-Klapprad und das E-Bike-Fatbike Klapprad als Variante mit Motor. Mit meinem E-Bike-Fatbike Klapprad Test und Vergleich 2025 möchte ich dir das beste E-Fatbike Klapprad und weitere Modelle vorstellen.
Das beste E-Bike-Fatbike Klapprad im Test ist das MYVELO Rio und Palma. Das Vakole Y20 Pro bietet die beste Reichweite im Test - bei hohem Komfort und mit praktischen Funktionen wie Blinker und Hupe.
- MYVELO Palma & Rio (Fatbike Testsieger) - 8.9
- MYVELO Molinar (Mein Lieblingsrad) - 8.8
- Vakole Y20 Pro (maximale Reichweite) - 8.7
- Engwe L20 SE (Preistipp) - 8.4
- Hitway BK6S - 8.3
E-Bikes für Camper
Reisemobilisten lieben Elektromobilität - zumindest auf zwei Rädern. Sie packen sich gern ein E-Bike in den Stauraum, das unterwegs rausgeholt wird, um Ausflüge zu unternehmen oder kurz zum Bäcker zu fahren.
AUTO BILD REISEMOBIL stellt einige für Camper spannende E-Bikes vor, die wir selbst ausprobiert haben.
- Centurion Crossfire R2000 D: Gravelbike mit Bosch-Motor, leicht und sportlich.
- i:SY P12 ZR Adventure: Kompaktrad mit Pinion-Motor und Automatikfunktion.
- Haibike Alltrail low: Sportliches E-MTB mit tiefem Durchstieg.
- Brompton Electric P Line: Faltbares E-Bike für die Stadt.
- Tern Vektron: E-Faltrad mit Zahnriemenantrieb.
- Riese & Müller Delite5 Pinion: Komfortables E-Bike mit Pinion-Motor und Vollfederung.
Testergebnisse Trekking-E-Bikes 2024 im Detail
Die IMTEST-Favoriten im Überblick: Die besten Trekking-E-Bikes 2024
- Testsieger: Canyon Pathlite:ON 6 SUV
- Preis-Leisungssieger: Decathlon Rockrider e-actv 500 LF
Weitere empfehlenswerte Trekking-E-Bikes für Damen und Herren
- Platz: Giant Anytour X E+ 0
- Platz: Brennabor T-66e
- Platz: Liv Amiti-E+ 2
Testergebnisse Trekking-E-Bikes 2023 im Detail
- 1. Platz & Testsieger 2023: Stevens E-Triton 7.6.1
- 7. Platz & Preis-Leistungssieger: Hepha Trekking 7 Ultra
In Anlehnung an die Norm EN 15194 führt Qima im Auftrag von IMTEST auf einem Bremsenprüfstand Prüfung
Häufige Fragen zu E-Fatbikes (FAQ)
Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen rund um Fat-E-Bikes.
Für wen sind E-Fatbikes geeignet?
Dank der breiten Reifen und des elektrischen Antriebs sind E-Fatbikes deutlich besser für Ausflüge ins Gelände geeignet. Sie können über nahezu jeden Untergrund fahren, ohne steckenzubleiben oder die Bodenhaftung zu verlieren. Zudem ermöglichen sie das Zurücklegen längerer Strecken.
Wie hoch ist die Reichweite und Geschwindigkeit?
Die Reichweite eines E-Fatbikes variiert je nach Modell und den Fahrbedingungen sowie deinem Fahrverhalten. Die Höchstgeschwindigkeit von liegt in den meisten Fällen bei etwa 25 bis 32 km/h. Wobei die meisten Hersteller die gesetzlichen Vorschriften beachten, damit das Fatbike auch ohne Autoführerschein gefahren werden darf.
Wie lange dauert das Aufladen?
Die Ladezeit der Batterie eines E-Fatbikes hängt von der Kapazität der Batterie und dem verwendeten Ladegerät ab. Im Allgemeinen dauert es etwa 4 bis 6 Stunden, um einen E-Fatbike-Akku vollständig aufzuladen.
Deruiz Quartz Bewertung
| Bewertung | Listenpreis |
|---|---|
| 1.399,00 € | |
| Vorteile | |
| |
| Nachteile | |
| |
Verwandte Beiträge:
- Günstige E-Bikes für Damen: Top Modelle im Preisvergleich
- E-Bike Funktionsweise: Technik, Komponenten & Tipps
- Big Bike Laufrad: Test & Vergleich der besten Modelle
- E-Bike Dreirad mit Mittelmotor: Komfort und Sicherheit für Senioren
- Yedoo Tretroller für Erwachsene: Test, Modelle & Kaufberatung
- Sport Minibike: Der ultimative kompakte Trainingspartner für effektives Workout!
Kommentar schreiben