Auf Reisen mit dem Wohnmobil das E-Bike oder den E-Scooter für Ausflüge und Besorgungen nutzen - ganz klar eine gute Idee. Doch wie bekommt man am Abend, zurück am Wohnmobil, den Akku des E-Bikes wieder nachgeladen? Vor allem auch dann, wenn das Wohnmobil nicht an Landstrom eingesteckt ist? Darum geht es hier. Ich zeige auf, wie viel Strom bereitgestellt werden muss, um ein oder zwei E-Bike-Akkus im Wohnmobil laden zu können. Das Prinzip gilt freilich auch für den E-Scooter - auch hier gibt es Akku und Ladegerät. Theoretisch ist es auch für den E-Roller anwendbar.
Grundlagen des Ladens von E-Bike-Akkus
Das Typenschild des E-Bike-Akkus gibt meist zwei Kennzahlen preis: Den Energiegehalt und die Spannung. Die Batterie-Kapazität kann man manchmal auch finden. Sie wird in Amperestunden (Ah) angegeben. Wenn nicht, dann kann man sie einfach aus den anderen zwei Zahlen errechnen. Beispiel: der weitverbreitete Bosch E-Bike Akku „PowerPack 400“ hat eine Kapazität von 400Wh bei einer Spannung von 36V. Die nächste wichtige Kennzahl ist die Leistung des Ladegeräts, damit wir den richtigen Wechselrichter kaufen können. Diese lässt sich nicht immer so ablesen.
Bleiben wir beim Hersteller Bosch, denn dieser ist weitverbreitet: Es gibt Ladegeräte, die den Akku mit 2A, 4A oder 6A laden. Je höher der Ladestrom, desto schneller wird der Akku wieder voll. Diese Ampere-Zahlen beziehen sich auf die 36V Akkuspannung. Je schneller der Akku voll ist, desto mehr Leistung hat das Ladegerät. Diese kann man wie schon beim Akku einfach ausrechnen. In der Praxis entsteht beim Laden ein Verlust von etwa 10%, den man mit einberechnen muss. Bei 216W Ladeleistung wird also mindestens 240W am 230V Stromnetz bzw. Nein, wir schlagen noch mal 20% drauf! Denn wir machen aus 12V Gleichstrom (Wohnmobilbatterie) nämlich 230V Wechselstrom (Wechselrichter), um dann wieder 36V Gleichstrom (E-Bike-Akku Ladegerät) zu produzieren.
Rechnet man die 480Wh auf die 12V Batterie um, sind das in etwa 40Ah. So ein Zufall, 40Ah am 12 Volt Akku ergeben 400Wh im E-Bike Akku. In diesem Fall kann man sich das komplizierte Umrechnen auch gleich sparen und einfach von der Akkukapazität die letzte Stelle einfach streichen.
Das Problem der unzureichenden Batteriekapazität im Wohnmobil
Kommen wir zu dem Hauptproblem, vor dem viele Wohnmobilisten stehen: Der unzureichenden Größe ihrer ab Werk eingebauten Versorgungsbatterie im Wohnmobil. Diese ist meist eine Bleibatterie (GEL oder AGM), und selten fasst sie mehr als 100Ah an Kapazität. Da Bleibatterien nicht tiefer als 50% entladen werden sollten, bleiben nur noch 50Ah zur freien Verfügung. Und damit sollen nun Laptop, TV, Heizung, Licht, Wasserpumpe etc. betrieben werden. Der eine oder andere denkt es sich bereits: Der E-Bike-Akku ist nur ein Teil der Gesamtrechnung. So würde es an dieser Stelle jeden Rahmen sprengen, näher in das Batteriethema einzusteigen.
LiFePO4 im Wohnmobil oder GEL Batterie, 100Ah oder 300Ah, es ist vieles möglich. Aber nicht für jeden Reisenden sinnvoll. Der Strom kommt aus der Wohnmobilbatterie, hat aber die falsche Form. Aus 12V Gleichspannung müssen wir jetzt eine 230V Wechselspannung zaubern. Und dafür ist ein Wechselrichter gut. Wir wandeln von Gleichstrom auf Wechselstrom und wieder zurück auf Gleichstrom um. Jede Umwandlung ist mit Verlusten verbunden, ein paar Ah gehen mit jeder Akkuladung flöten.
Wechselrichter versus 12V-Ladegerät
JEIN. Es würde etwas Strom sparen. Gleichzeitig aber kostet ein 12V Ladegerät ja auch Geld, in etwa so viel wie ein kleiner Sinus-Wechselrichter. Aber: So ein Ladegerät können Sie wirklich nur für die E-Bike-Akkus nutzen, den Wechselrichter auch für andere 230V Geräte. Zumal viele Reisende ohnehin einen Wechselrichter im Wohnmobil haben / benötigen.
Benötigen Sie den Wechselrichter auch für andere Geräte im Wohnmobil, stellt sich die Frage nach der Summe: Wie viel Watt ziehen alle Verbraucher gleichzeitig? Anders gesagt: während Sie Ihre E-Bike-Akkus laden, was ja mehrere Stunden andauert, welche Geräte möchten Sie in dieser Zeit außerdem betreiben? So, nun kommen wir zur Frage nach Wirtschaftlichkeit versus Komfort. Das Ladegerät vom E-Bike-Akku zieht dauerhaft Strom, über einige Stunden hinweg. Jetzt möchte ich aber den Eierkocher benutzen. Ein 500W Wechselrichter packt aber nur einen der beiden Stromabnehmer. Möchten Sie nun einfach das Ladegerät ausstecken, während die Eier kochen und hinterher wieder einstecken? Oder möchten Sie nicht darüber nachdenken und einfach beide Geräte gleichzeitig betreiben? Dann sind wir schon bei einem 800W Wechselrichter.
An dieser Stelle ein wichtiger Hinweis: Wir verkaufen ausschließlich Marken-Wechselrichter mit reiner Sinusspannung. Den Akku vom E-Bike mit einem günstigen „Chinakracher“ laden zu wollen, ist nicht empfehlenswert, das kann im Einzelfall auch Ladegerät bzw. Akku von elektronisch gesteuerten, sensiblen Geräten zerstören. E-Bike, Laptop oder der Klassiker, die elektrische Zahnbürste - davon sind schon einige in Wohnmobilen verstorben. Sparen Sie hier also nicht am falschen Ende, das kann teuer werden. Bei uns finden Sie 12V zu 230V Wechselrichter in allen Leistungsklassen, die im Wohnmobil Sinn machen. Es gibt Ausführungen mit und ohne Bluetooth, FI-Schutzschalter, Fernbedienung etc.
Was uns zugutekommt: Bei Regenwetter wird weniger Rad gefahren, also muss der Akku vom E-Bike auch nicht nachgeladen werden. Das passt, wenn die Solaranlage des Wohnmobils an solchen Tagen ohnehin keinen Beitrag leistet, um die Wohnmobilbatterie wieder voll zu bekommen. Bei gutem Wetter hingegen kann man seinen E-Bike-Akku schön leer fahren, und wenn man nach einer Tour zurück ins Wohnmobil kommt, hat die Sonne dessen Batterien schön vollgeladen.
Wer also seinen Stromverbrauch um ein bis zwei E-Bike Akkus erhöhen möchte, der muss eventuell nachrüsten, um diese auch laden zu können. Hier ist die Frage, inwiefern Kompromisse einzugehen sind: Investiere ich mehr Geld in Solaranlage und Wohnmobil-Batterie, oder kaufe ich mir einfach einen zweiten Akku fürs E-Bike? Ja, auch das wäre eine Lösung, gerade für Wochenendausflügler: Die Akkus einfach zu Hause laden und auf der Tour leer fahren, danach wieder zu Hause nachladen.
E-Scooter und E-Roller
Sie alle haben einen Lithium-Ionen-Akku verbaut, und meist ist die Batteriespannung um die 36V. Und als Zubehör gibt es ein 230V Ladegerät, um die Akkus nachzuladen. Elektrische Tretroller, also E-Scooter, haben ähnliche Kennzahlen wie E-Bikes, normalerweise ist der Akku nur etwas kleiner ausgefallen. Elektrische Mofas, also E-Roller, haben eine Eigenschaft, die problematisch werden könnte: sie kommen mit einem deutlich größeren Akku daher. Einen 2-4000Wh Akku im Wohnmobil aufladen, das ist schon einiges. Möchte man dies regelmäßig tun, müssen Wohnmobilbatterie und Solaranlage ordentlich dimensioniert sein.
Spätestens hier kommen wir um eine LiFePO4 im Wohnmobil und eine Solaranlage nach dem Motto „so viel wie drauf passt“ nicht drumherum. Auf der anderen Seite muss man sich überlegen, ob der E-Roller nicht auch anderweitig geladen werden kann. Ladestationen für E-Bikes oder Elektroautos, die eine Schuko-Steckdose haben. Man findet sie nicht überall, aber immer öfter, in ganz Europa.
E-Bike fahren mit Sonnenstrom - Nachhaltigkeit und Komfort
-Sie möchten Ihr umweltfreundliches Elektrofahrzeug nicht mit Strom aus Kohle- oder Gaskraftwerken laden?
Unser E-Bike mit Solarstrom laden: Denselben Wunsch hatten wir auch und haben einfache und langlebige Lösungen entwickelt, die wir durch eigene Erfahrungen uneingeschränkt empfehlen können:
Wir haben dazu 1 bis 2 hochwertige Solarmodule in Hartglas/Aluminium-Bauweise und integrierter, winkelverstellbarer Halterung mit ausgewählten Solarspeichern kombiniert, auch Solar-Powerstations genannt (Siehe unser Beispielfoto):Daraus haben wir optimal abgestimmte Komplett-Sets in verschiedenen Größen entwickelt, die alle notwendigen Teile enthalten und ganz einfach selbst in Betrieb genommen werden können.
Warum ist diese Lösung gut und wie funktioniert es genau?
- das möchten wir Ihnen gern im Folgenden erläutern:
- Eine Solar-Powerstation ist nicht nur ein Solarspeicher, sondern auch eine komplette Stromversorgung mit USB, 12V, KFZ- und 230V-Steckdosen.
- Der notwendige Solar-Laderegler, Speicherakku und Spannungswandler sind ebenfalls bereits integriert.
- Zum Laden Ihres E-Bikes oder anderen Elektrofahrzeugs verwenden Sie einfach Ihr vorhandenes Ladegerät an einer der 230V-Steckdosen der Powerstation.
- Sie benötigen neben der Powerstation nur noch ein bis zwei darauf abgestimmte Solarmodule und das Verbindungskabel - bei und als Komplett-Set erhältlich
- Wir liefern langlebige Solar-Powerstations mit LiFePo4-Akku - 3000 und mehr Ladezyklen sind für diese robusten und sicheren Akkuzellen kein Problem.
- Die in unseren Sets angebotenen Solarmodule sind auf Haltbarkeit und Kompatibilität zur jeweiligen Powerstation optimiert.
- Solartaschen finden Sie nicht in unseren Sets, da diese nur für den kurzzeitigen Außeneinsatz ausgelegt sind und manche laut Bedienungsanleitung nicht einmal längere Zeit im Regen stehen dürfenSie erhalten bei uns komplette, einsatzfertige Kombinationen die Sie selbst schnell und einfach in Betrieb nehmen können
- Bei der Zusammenstellung der Komponenten stand immer eine bestmögliche Qualität und Haltbarkeit an oberster Stelle - nachhaltige Technik wie die Solarenergie nützt unserer Umwelt wenig, wenn sie nach wenigen Jahren nur noch Elektroschrott ist.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Wie finde ich die für mich passende Größe des Solarsystems?
Sie schauen sich zunächst die Kapazität der oder des zu ladenden Akkus an. Die Angaben finden Sie auf dem Typenschild des Akkus und in der Bedienungsanleitung:
- Finden Sie die Kapazitätsangabe in Wattstunden = Wh notieren Sie sich diese und addieren Sie für z.B. zwei E-Bikes die Werte beider Akkus
- Finden Sie die Kapazität in Amperestunden = Ah oder Milliamperestunden = mAh benötigen Sie zusätzlich noch die Spannung Ihres Akkus. Dann multiplizieren Sie die Spannung (z.B. 36 V = Volt) mit den Amperestunden (z.B. 20 Ah) und Sie erhalten die Wattstunden - mit unseren Beispielwerten sind das 20 Ah x 36 V = 720 Wh. Haben Sie mit Milliamperestunden gerechnet müssen Sie das Ergebnis noch durch 1000 teilen um die Wattstunden zu erhalten.
- Sie haben nun die Summe Ihrer Akku-Kapazitäten in Wattstunden Wh. Diese Summe sollte die gewählte Solar-Powerstation als Speicherkapazität mindestens haben.
Sie fahren Ihren Akku meistens nicht bis auf „0“ leer, aber das Ladegerät Ihres Elektrofahrzeugs hat ja auch etwas Ladeverlust, der durch Wärmeentwicklung entsteht. Ebenso hat der Spannungswandler in der Powerstation einen Umwandlungsverlust, so dass Sie mit dieser Faustformel schon sehr gut aufgestellt sind. Für 2 Akkus mit je 720 Wattstunden sollten Sie also möglichst eine Powerstation mit 1600 Wh Kapazität oder mehr auswählen - rechnerisch wären es 1440 Wh, 1600 Wh ist die nächste erhältliche Größe.
Für andere Elektrofahrzeuge wie E-Scooter oder Elektrorollstühle etc. gilt dieselbe Berechnungsweise.
Die Nennleistung der Solarmodule sollte ca. 35 % der Speicherkapazität der Powerstation oder mehr betragen, damit Sie auch noch bei Bewölkung oder indirektem Licht ausreichend Solarstrom „tanken“ können. Für unser Beispiel wären also 500 WP oder 600 WP Solarleistung sehr gut passend. Mehr Leistung schadet natürlich nie, aber die Obergrenze des Solareingangs der Powerstation darf dabei nicht überschritten werden. Mit unseren Sets liegen Sie immer im passenden Bereich.
Falls Sie Ihre Akkus an einem Tag nie mehr als bis zur Hälfte entladen können Sie natürlich auch eine etwas kleinere Ausführung wählen und kommen dennoch gut zurecht.
2. Ist ein mobiles/tragbares Solarsystem nicht besser als ein stationäres?
Besser ist das nur dann, wenn Sie hauptsächlich unterwegs laden möchten bzw. müssen, denn die mobilen Anlagen haben auch eine Reihe Nachteile:
- Die häufig verwendeten, faltbaren Solartaschen sind recht teuer aber ebenso empfindlich. Mansche dürfen nicht einmal längere Zeit im Regen stehen und sind ebenso wenig diebstahlsicher wie sturmfest.
- Die Solarmodule aus Kunststoff und das Faltgewebe aus beschichtetem Textil wird sicher nicht 30 Jahre Dauereinsatz aushalten.
- Solarkoffer wie im Foto unten sind meist schon deutlich stabiler, aber ebenso wenig diebstahlsicher wie sturmfest.
Ausgewählte Systeme mit Solarkoffer finden Sie auch in unserem Shop.
3. Verlust des Preis-Vorteils durch 0%-Mehrwertsteuer bei mobilen Systemen:
Der 0%-Mehrwertsteuersatz schließt ausdrücklich mobile Solarsysteme, also meist Camping-Solarsysteme aus, da diese systembedingt nur sporadisch eingesetzt werden und damit nicht den Sinn der Förderung erfüllen
Möchten Sie ein tragbares Solarsystem ausschließlich an Ihrem Haus, Ihrer Wohnung oder Ihrem Ferienhaus betreiben - dazu zählen auch Wohnwagen auf Dauerstandplatz und feststehende Mobilheime - dürfen wir Ihnen den 0%-Steuersatz dann gewähren, wenn Sie uns die ausgefüllte und unterschriebene Erklärung zur Verwendung vor der Lieferung als Scan, Foto oder per Post zusenden. Die Erklärung können Sie im Bestellprozess herunterladen.
4. Was muss ich bei der Montage beachten?
- Die Solar-Powerstation darf wegen der eingebauten Elektronik nicht im Regen oder in der vollen Sommersonne stehen und während des Ladevorgangs nicht Frost ausgesetzt sein - das Verbindungskabel muss also bis zu einem geeigneten Aufstellort reichen.
- Das Solarmodul muss zum Schutz gegen Sturmböen befestigt oder beschwert werden:
Als Beschwerung eigen sich Betonplatten aus dem Baumarkt oder Gartenmarkt (50 Kg mindestens). Die Platten können auf den Grundrahmen des winkelverstellbaren Solarmoduls gelegt werden.
Zur Befestigung können Sie den Grundrahmen durchbohren und das Modul an einer senkrechten Fläche (z.B. Wand) oder einer waagerechten bis schrägen Fläche andübeln/festschrauben (z.B. Garagendach, Gartenhausdach, Terrasse, stabiler Gartenzaun). Da der Winkel verstellbar ist, können Sie die Ausrichtung optimal zur Sonne einstellen, dass also die Sonnenstrahlen ungefähr im rechten Winkel auf das Solarmodul treffen.
5. Kann ich den Solarstrom auch in mein Haus-Stromnetz einspeisen, wenn ich mehr Ertrag habe als ich zum Laden benötige?
Kein Problem - wir liefern Ihnen auf Wunsch je nach Anzahl Ihrer Solarmodule 1 bis 2 Solar-Umschalter, mit denen Sie den Strom von „Powerstation Laden“ auf „Einspeisen“ umschalten können. Den passenden Wechselrichter nach VDE natürlich inklusive.
Diese von uns extra entwickelten Umschalter erhalten Sie auch einzeln in unserem Shop unter der Rubrik „Erweiterungen und Zubehör“.
Sie können den Umschalter mit Wechselrichter direkt mitbestellen oder problemlos auch später dazukaufen.
6. Was kann ich außer dem Laden meines Elektrofahrzeugs noch mit den Solarsystemen machen?
Die Möglichkeiten sind fast unendlich, da Sie ein komplettes Solarsystem mit Speicher, integriertem Wechselrichter und vielen Stromversorgungsbuchsen erhalten:
- Laden Sie Ihre Mobilgeräte an den USB-Strombuchsen der Powerstation
- Versorgen Sie Ihre Geräte mit 12V-Anschluss oder KFZ-Stecker an den Buchsen der Powerstation
- Und natürlich haben Sie bei einem Stromausfall hiermit eine Notstromversorgung für die wichtigsten Geräte (Kühlschrank, Heizung, Licht, Radio/TV), die Sie täglich mit Solarstrom abgasfrei und leise wieder aufladen können
Wir haben schon unsere Waschmaschine im Kochwaschgang an der 2000 Wh-Powerstation betrieben. Sie finden sicher noch viele weitere Einsatzmöglichkeiten.
7. Was sollte ich noch wissen?
- Standard-Solarmodule aus Hartglas mit Aluminiumrahmen haben eine Lebensdauer von 30 Jahren und mehr. Die Hersteller-Garantie liegt meist bei 12 Jahren und die Leistungsgarantie sichert meist noch ca. 85 % der Nennleistung nach 25 Jahren zu.
- Die von uns angebotenen Solarmodule mit integriertem winkelverstellbarem Gestell können Sie horizontal aufstellen oder auch an eine Wand, Zaun, Garagendach, Carport, Gartenhausdach oder Balkongeländer schrauben. Der Winkel ist in mehreren Stufen einstellbar.
- Solar-Powerstations mit LiFePo4-Akkus halten 3000 Ladezyklen ohne starken Kapazitätsverlust aus.
Alternative: Das Solarride 60WP Solarpanel für E-Bikes
Das Solarride 60WP ist ein Solarpanel für den Gepäckträger. Wer ein E-Bike fährt, muss den Akkuladestand immer im Blick behalten. Der Akku des Fahrrads ist leer, aber der Termin ruft? Das verursacht Stress und im schlimmsten Fall muss das E-Bike daheimbleiben. Damit das E-Bike seltener an die Steckdose muss, gibt es nun ein interessantes neues Produkt: Das Solarride 60WP ist ein Solarpanel für den Gepäckträger. Damit soll sich der Akku einfach unterwegs während der Fahrt von selbst wieder füllen.
Bei wolkenfreiem Himmel und Sonnenschein soll das Solarpanel bis zu 50 Wattstunden (beziehungsweise 1,4 Ampere pro Stunde) erzeugen, verspricht der Hersteller. Das bedeutet, dass bei einer Stunde Laden per Solarenergie bis zu 10 zusätzliche Kilometer Reichweite drin sind. Das Solarpanel besteht aus Sunpower-Zellen mit einer Effizienz von 24 Prozent und soll zudem "korrosionsbeständig und enorm flexibel" sein, so Solarride.
Für welche Fahrräder sich Solarride eignet
Wie viele zusätzliche Kilometer dank Sonnenenergie drin sind, hängt nicht nur vom Wetter, sondern auch vom jeweiligen E-Bike und dessen Gewicht ab. Im besten Fall ließe sich das Elektrofahrrad unabhängig von einer externen Stromquelle laden. Das würde zum Beispiel bedeuten: Wer gern eine ausgedehnte Fahrradtour macht, könnte das E-Bike während einer Pause an sonnigen Tagen in der freien Natur wieder aufladen. Laut Hersteller ist das Solarpanel in fünf Minuten auf dem Fahrrad montiert und angeschlossen. Das Panel ist für das E-Bike geeignet, wenn dessen Lithium-Ionen-Akku eine Batteriespannung von 36 Volt hat. Diese Angabe findet sich meist direkt auf dem Akku oder aber in der Bedienungsanleitung. Zudem muss der Ladeadapter des eigenen E-Bikes zu den verfügbaren Adaptern von Solarride passen.
Allerdings ist es mit 4 Kilogramm (kg) doch recht schwer. Wiegt das eigene E-Bike zum Beispiel 20 kg, packen sich Fahrerinnen und Fahrer damit 20 Prozent mehr Gewicht auf das Fahrrad. Trotz des Panels sollen sich übrigens auch Satteltaschen befestigen lassen. Wer auch durch engere Wege fährt, muss sich vielleicht erst an das breitere Heck gewöhnen: Denn das Panel ist 56 Zentimeter breit und 54 Zentimeter lang.
Zusätzlich zum Solarmodul braucht das E-Bike auch eine Ladeeinheit, damit es per Solarstrom Energie erhält. Besonders gut dürfte sich das Solarpanel für Cargobikes eignen, die aufgrund ihrer Konstruktion ohnehin meist sehr breit sind. Auch für Reisen auf dem Bike könnte Solarride praktisch sein, weil weniger Stopps an der Steckdose nötig sind.
AGM-Batterien mit Solarstrom laden
Da viele Camper auch eine Solaranlage auf dem Dach montiert haben, bietet es sich an seine AGM-Batterie mit Solar zu laden. Hierfür benötigst du lediglich den passenden Solarladeregler.
Solar, Ladebooster oder 12V-Ladegerät, das sind die Möglichkeiten deine AGM-Batterie zu laden auf die wir näher eingehen möchten. Ein wichtiger Punkt, der auf jeden Fall Beachtung finden sollte, ist das Be- und Entladen des Akkus. Bevor wir Kapazität entnehmen können, müssen wir die AGM-Batterie laden, doch wie funktioniert das? Grundsätzlich sei erst mal gesagt, dass tägliches Aufladen für ein langes Batterieleben sorgt.
Für das Laden der AGM-Batterie kannst du ein Ladegerät nutzen. Doch dabei solltest du darauf achten, dass ein AGM-Akkumulator nicht mit einem “normalen” Ladegerät geladen werden kann. Geeignete Ladegeräte für AGM-Batterien verfügen über eine sogenannte IOuO-Ladekennlinie, die sich meist per Schalter auf den Batterietyp einstellen lässt. Andererseits kannst du den Akku auch während der Fahrt mithilfe von einem Ladebooster oder Trennrelais laden.
Ladezustand einer AGM-Batterie ermitteln
Der beste Weg, um den Ladezustand einer AGM-Batterie zu ermitteln, die Nutzung eines Batteriecomputers. Es ist wichtig zu wissen, dass der Akku nach einer gewissen Zeit seine sogenannte “Ruhespannung” erreichen muss, um eine genaue Messung zu gewährleisten. Vor dem Messen sollte der AGM-Akku mindestens 4-8 Stunden (besser 24 Stunden) in Ruhe gelassen werden, ohne geladen oder entladen zu werden. Nur so können präzise Messwerte erzielt werden.
Schütze deine AGM vor schädlicher TiefentladungWie bereits weiter oben erwähnt, ist es von entscheidender Bedeutung, eine Tiefentladung der AGM-Batterie unbedingt zu vermeiden.
Die verschiedenen Ladephasen
Wenn wir unsere AGM-Batterie laden, nimmt sie zum Ende hin immer weniger auf. Eine allgemeingültig Aussage, wie lange es dauert bis eine AGM-Batterie aufgeladen ist, kann nicht getroffen werden, da dies u. a. von der Batteriekapazität und der Leistung des Ladegeräts abhängt. In der Hauptladephase wird die Aufbaubatterie mit Konstantstrom versorgt. Dabei bestimmt sie selbst, wie viel vom Ladegerät bezogen wird. Jetzt wird der Akkumulator mit der Ausgleichsladung versorgt und vollgeladen. Dabei liegt je nach Batterietyp eine Ladespannung bis zu 14,8V an. Auch hier bestimmt der Akku selbst, wie viel er aufnimmt.
Wer schon mal eine AGM-Batterie laden musste, der weiß, dass das manchmal ganz schön langwierig sein kann. Je voller der Akku wird, umso weniger nimmt er auf, sodass sich gerade das Laden der letzten paar Ah gefühlt ewig hinzieht. Stelle sicher, dass deine AGM-Batterie regelmäßig alle Ladezyklen durchläuft.
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