Am Fahrrad gibt es immer wieder etwas zu tun. Und bevor Fahrradfrühling und -sommer wieder mit Ausflügen locken, ist es ratsam, das Fahrrad fit zu machen und durchzuchecken.
Die Schaltung einstellen, Kette ölen, verschlissene Bremsbeläge wechseln, die Gabel oder den Dämpfer für einen Service ausbauen - es gibt zahllose Gründe für einen Montageständer. Dabei hat man beide Hände frei zum Schrauben, der Montageständer hält das Fahrrad in Position. Dazu kommt: Die Arbeit an einem Montageständer ist rückenschonend, das Fahrrad kann individuell in der Höhe eingestellt werden, sodass man bequem an alles herankommt.
Einige Radler stellen das Fahrrad dabei gerne mal auf den Kopf, wenn sie ein Rad abmontieren möchten. Ein Kraftakt bei schweren E-Bikes, bei Rädern mit Scheibenbremsen sollte das bei bestimmten Modellen sogar vermieden werden. Und wenn man es auf den Kopf stellt, dann kommt es dabei wahrscheinlich auch zu dem ein oder anderen Kratzer.
Warum ein Montageständer für E-Bikes wichtig ist
Wenn es um Montageständer geht, haben E-Mountainbikes von Haus aus direkt einen großen Nachteil - sie sind schwer. So bringen sie im Schnitt gute 10 kg mehr auf die Waage als ein vergleichbares, unmotorisiertes Bikes. Da auf einem Ständer konstruktionsbedingt starke Hebel einwirken ist dieses Mehrgewicht nicht zu vernachlässigen und ein tadelloses Modell für normale Mountainbikes kann mit der Zusatzlast von Motor und Akku plötzlich überfordert sein.
So sollten nicht nur die Rohre selbst stabil genug ausgelegt sein sondern auch die Standstabilität muss mit der größeren Hebelwirkung umgehen können. Und letztlich müssen auch sämtliche Klemmelemente wie die Höhenverstellung oder die Winkelverstellung am Kopf über ausreichend starke Klemmkräfte verfügen um sich unter der Last nicht zu verdrehen oder abzusenken.
Ein weiterer wichtiger Faktor bei E-Mountainbikes ist die intuitive und schnelle Nutzbarkeit der Kopfklemmung. Schließlich ist nicht jeder ein Bodybuilder, der die 23,5 kg übertrieben gesagt mal eben 5 Minuten mit einem Arm halten kann bis die Klemmung dann endlich greift. Das Bike sollte also so schnell wie möglich vom Ständer festgehalten werden können.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Zunächst einmal sollte man das eigene Fahrrad auf die Waage bringen und sich fragen: Wie schwer ist das Rad, das der Montageständer tragen soll? Schwere E-Bikes mit über 20 bis 25 Kilo Gewicht stellen höhere Anforderungen an einen Montageständer als leichte Rennräder oder Mountainbikes.
Es gibt verschiedene Bauarten von Reparaturständern - unser Fokus liegt hier auf den Montageständern mit Klemmkopf. Diese Modelle sind auch am weitesten verbreitet. Am Klemmkopf wird das Fahrrad festgemacht.
Viele Radler klemmen allerdings auch die Rahmenrohre ihres Fahrrads in die Klemmklaue. Wer dabei Kratzer vermeiden möchte, sollte darauf achten, dass die Klemme und auch das Rahmenrohr frei von Schmutz und Dreck ist.
Wichtig ist, dass die Sattelstütze gut eingespannt werden kann - eine feine Dosierung ist hier vorteilhaft. Außerdem sollte die Klemmklaue, die die Sattelstütze greift, passen. Achten Sie daher auf die Maße für die Klaue hinsichtlich Länge, Breite und Griffweite. Vor allem Carbonrohre sind meistens breiter und passen nicht in jede Klaue.
Apropos Carbon: Rahmen aus Carbon oder Aluminium reagieren auf Druck empfindlich. Damit Sie sich bei der Reparatur nicht verbiegen müssen, sollte der Ständer flexibel sein und das Fahrrad in jeder beliebigen Position halten können. Schnellspanner und die Drehbarkeit des Greifarms um 360 Grad sollten daher gegeben sein.
Der Montageständer sollte das Rad schließlich nicht nur halten, sodass Sie auf Augenhöhe schrauben können, sondern es muss den Kräften trotzen, die auf das Rad während der Reparatur wirken.
Wesentlich bei der Auswahl eines Montageständers fürs Fahrrad ist natürlich auch die Standfestigkeit. Vielschrauber favorisieren manchmal Montageständer, die fest im Boden verankert werden können - genügend Platz vorausgesetzt. Wie viele Standfüße ein Montageständer hat, sagt übrigens nichts über seine Standfestigkeit aus.
Darüber hinaus sollte der Montageständer selbst gut verarbeitet sein: Verbindungsstücke aus Metall sind langlebiger als aus Kunststoff.
Das Fahrrad hängt, doch das Vorderrad schlägt ständig aus - hier hilft ein Lenkerhalter, mit dem die Vordergabel fixiert werden kann. Bei den Haltern handelt es sich um Teleskopstangen, die variabel eingestellt werden. Praktisch ist auch eine Ablage für das Werkzeug, worauf das benötigte Werkzeug griffbereit abgelegt werden kann.
Dreibein vs. Zweibein
Pauschal gibt es hier keinen eindeutigen Vorteil für ein bestimmtes System denn beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Ständer mit 2 Beinen sind im Vergleich unter Last etwas stabiler, bieten mehr Pedalfreiheit und benötigen weniger Stellfläche. Dafür stehen sie unbelastet etwas weniger stabil und können nicht ohne weiteres auf unebenen bzw. abfallenden Böden platziert werden - im Gegensatz zur dreibeinigen Konkurrenz.
Dank senkrechter Mittelsäule können deren Beine passend zum Untergrund/Gefälle positioniert werden bzw. das Rad 360° um den Ständer geschwenkt werden. Dafür ist das Verbindungsstück zwischen Beinen und Mittelstange im Vergleich weniger stabil und der Ständer neigt dazu, sich an dieser Stelle unter Last zu verbiegen. Das verringert oft zusätzlich den Platz den die Pedale zur Mittelsäule zur Verfügung haben.
Generell empfehlen wir bei hauptsächlichem Heimgebrauch einen Zweibeiner, bei überwiegender Nutzung unterwegs mit unklarer Bodenbeschaffenheit bzw.
Alternative Befestigungsmethoden
Wer nicht viel Platz hat oder keine Garage um einen Deckenlift anzubringen, kann sich mit einem Montageständer helfen. Ein Montageständer ist klappbar und braucht wenig Platz.
Eine Möglichkeit ist das Anbringen von stabilen Wandhaken. Deckenhaken oder Schienen können ebenfalls genutzt werden. Pedelecs wiegen bis zu 30 kg. Um den Rücken und die Knie zu schonen, eignet sich auch ein Podest mit Auffahrrampe. Als Podest kann eine Mauer oder ein höher liegender Bereich des Grundstücks dienen.
Diese gibt es ab ca. 30 Euro. Das E-Bike wird damit am Lenker und Sattel mit gummierten Haken befestigt und mit einem Flaschenzug hochgezogen.
Modelle im Überblick
Im Folgenden werden einige Modelle von Fahrradreparaturständern vorgestellt, die sich für den Einsatz mit E-Bikes eignen:
- Eufab 16421: Für die meisten Radler und Hobbyschrauber ist der Eufab 16421 wohl das richtige Modell - schnell aufgeklappt und schon kann bequem am Fahrrad gearbeitet werden. Der zweibeinige Ständer hält unser Testrad sehr stabil und kippsicher, auch wenn wir mehr Druck auf das Fahrrad ausüben oder die Belastung ungleichmäßig ausfällt. Insgesamt bietet der Eufab 16421 ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis, alle grundlegenden Features funktionieren einwandfrei.
- Topeak PrepStand Elite: Einen extrem guten Stand hat der PrepStand Elite von Topeak. Hieran werden vor allem Vielschrauber ihre Freude haben, der Fahrradmontageständer befindet sich jedoch im oberen Preissegment. Die Handhabung ist sehr einfach, die Fahrräder lassen sich mit wenigen Handgriffen anbringen.
- Walter Fahrrad-Reparaturständer: Stabil und günstig: Das beschreibt den Walter Fahrrad-Reparaturständer am besten. Mit seinen fünf Beinen steht er überaus stabil, die Arbeitshöhe beträgt maximal fast 1,90 Meter.
- Rose S 4000-E: Für schwere E-Bikes und Lastenräder möchten wir den Rose S 4000-E empfehlen. Der Fahrradständer ist robust gebaut, extrem stabil, hat eine Tragkraft von 50 Kilogramm und wird mit seinen durchdachten Features auch gehobenen Ansprüchen genügen.
- Feedback Sports Ultralight: Leicht und kompakt ist der Feedback Sports Ultralight und überzeugt mit seiner Tragkraft, der einfachen Handhabung und dem profigerechten Anspruch.
- TecTake Tristan: Der TecTake Tristan ist mit seiner Traglast von 50 Kilogramm für schwere E-Bikes und Lastenräder prädestiniert. Zumal der Montageständer auch auf unebenem Boden und mit ungleichmäßiger Belastung sicher steht.
Detaillierte Betrachtung einiger Modelle
Eufab 16421
Der Eufab 16421 steht auf zwei Füßen - auch mit Fahrrad recht stabil und ohne nach vorn zu kippen. Die Füße sind ca. 82 Zentimeter lang und mit Gummikappen versehen, damit ist der Montageständer auch rutschsicher. Dank der Teleskopstange, die am Ende fixiert ist und nicht komplett herausgezogen werden kann, beträgt die Arbeitshöhe zwischen 100 und 160 Zentimetern.
Der Klemmkopf muss, bevor das Fahrrad festgemacht wird, selbst noch arretiert werden. Um in allen Lagen am Fahrrad arbeiten zu können, lässt sich der Klemmkopf um 360 Grad drehen. Auch sorgt eine u-förmige Verzahnung für einen sicheren Halt. Mit einer Handbewegung kann der Hebel fixiert bzw. gelöst werden.
Die Ablage muss zunächst noch zusammengeschraubt werden, um sie anbringen zu können. Zwar fehlt hier eine Anleitung, aber das Stecksystem erklärt sich nahezu von selbst. Die notwendigen Tools werden mitgeliefert.
Bei Nichtgebrauch kann der Eufab 16421 zusammengeklappt werden - allerdings muss dafür auch die Werkzeugablage heruntergenommen werden. Zunächst einmal kann der Klemmkopf heruntergeklappt werden, nachdem man den Schnellspanner geöffnet hat.
Topeak PrepStand Elite
Ebenso wie der Montageständer von Feedback Sports verfügt auch der von Topeak über drei Beine. Fixiert werden die Beine ganz einfach und effektiv mit einem Schnellspanner, zu fest oder zu locker kann der Schnellspanner dabei nicht eingestellt werden. Die Füße sind gut gummiert.
Die Arbeitshöhe beträgt 102 bis 179 Zentimeter, fixiert wird das Teleskoprohr mit einem einfach zu bedienenden Schnellspanner. Der Klemmkopf ist klappbar und um 360 Grad drehbar. Er verfügt über einen zusätzlichen Kurbelmechanismus, um die Klemme fein dosiert einzustellen.
Im Klemmkopf befindet sich ein Kleinteilfach, das sich aber mit dem Klemmkopf mitdreht und somit nicht in jeder Arbeitslage nutzbar ist. Der Topeak PrepStand Elite kann einfach zusammengefaltet und - als einer der wenigen in unserem Test - in die mitgelieferte Tasche gesteckt werden. Mit 6,3 Kilogramm kann man damit den Ständer auch gut transportieren oder ihn darin aufbewahren. Zusammengefaltet hat der Montageständer ein Maß von ca.
Walter Fahrrad-Reparaturständer
Solide und günstig, so fällt der Walter Fahrrad-Reparaturständer aus: Für mehr Stabilität sorgt hier sozusagen das fünfte Bein am Ständer, denn Walter ist der einzige Hersteller in unserem Test, der mit einem Fünfbeiner antritt. Laut Walter liegt die Traglast bei 30 Kilogramm.
Die Teleskopstange kann bis zur Arbeitshöhe von bis zu 190 Zentimeter ausgefahren werden. Fixiert wird sie mit einer Drehschraube. Der Klemmkopf ist um 360 Grad drehbar, die Klemme selbst ist gummiert und schützt das Rohr am Fahrrad. Die Klemmweite wird über eine Drehschraube, die am unteren Ende eine Flügelschraube hat, fixiert.
Im Lieferumfang befindet sich noch die Lenkerstange, um den Lenker fixieren zu können, während man am Fahrrad schraubt. Die Werkzeugablage muss noch vor Nutzung montiert werden, wobei das allerdings recht einfach funktioniert. Die Ablage hat drei Fächer, eines davon ist magnetisch. Am Rand der Ablage gibt es die Möglichkeit, Werkzeuge daran zu hängen. Der Fahrrad-Reparaturständer von Walter lässt sich zusammenfalten und hat dann das Maß von 122 x 35 Zentimetern.
Rose S 4000-E
Der Rose S 4000-E Montageständer wiegt selbst gerade mal fünf Kilogramm, stemmt aber schwere Bikes mit einer Tragkraft von 50 Kilogramm. Geliefert wird der Montageständer mit einer stabilen Transporttasche. Aufgebaut ist er schnell, nur die faltbare Werkzeugablage - übrigens ohne ein magnetisches Fach - muss noch ohne Werkzeug montiert werden.
Begeistert hat uns die Stabilität des Rose S 4000-E: Der Ständer braucht etwas Platz, steht aber super stabil, sogar bei einer ungleichmäßigen Belastung, wenn beispielsweise ein Rad abmontiert ist. Die Teleskopstange lässt sich auch mit Fahrrad gut in die gewünschte Arbeitshöhe bringen. Diese hat übrigens eine Sperre, sodass sie nicht zu weit herausgezogen werden kann. Eine zusätzliche Sicherungsklemme sorgt dafür, dass die Stange nicht unbeabsichtigt abgesenkt wird.
Die Arbeitshöhe des Rose S 4000-E ist stufenlos einstellbar und reicht von 97 bis 149 Zentimeter. Der Klemmkopf ist um 360 Grad drehbar und kann in Neun-Grad-Schritten präzise eingestellt werden. Die breiten Klemmbacken schützen den Rahmen vor Lackschäden. Eingeklemmt werden können Rohre mit einem Durchmesser von 20 bis 25 Millimeter.
Feedback Sports Ultralight
Für die mobile Werkstatt von ambitionierten Hobbymechanikern und Semiprofis ist der Feedback Sports Ultralight ein Top-Kandidat: leicht, kompakt und robust. Der Feedback Sports Ultralight wiegt gerade mal 4,7 Kilogramm, hebt jedoch auch schwere Räder mit seiner Traglast von bis zu 34 Kilogramm. Zusammengefaltet benötigt der Ständer nicht viel Platz, sondern kann gut, beispielsweise im Auto, verstaut werden. Auch in einer Ecke findet er gut Platz, da er zusammengeklappt selbstständig steht.
Die Handhabung ist anders als bei den üblichen Montageständern, aber einfach und selbsterklärend: Die Slide-Lock-Klemme muss zunächst aufgedreht und hochgeklappt werden. Sie lässt sich um 360 Grad drehen, sodass man flexible Positionen einnehmen kann, um am Rad zu schrauben. Begeistert hat uns die niedrige Arbeitshöhe beim Ultralight, wir mussten unser Rad kaum anheben, um es am Montageständer zu befestigen. Die Arbeitshöhe reicht von 86 bis 146 Zentimeter.
Weitere getestete Modelle
Neben den oben genannten Modellen wurden auch folgende Montageständer getestet:
- BBB Cycling ProfiMount
- TecTake Tristan
- Rose S 1300
- Rose S 3000
- Fischer Fahrradmontageständer 35kg
Jedes Modell hat seine Vor- und Nachteile, die es bei der Auswahl zu berücksichtigen gilt. Die Entscheidung hängt stark von den individuellen Bedürfnissen und Anforderungen ab.
Additive Speedlift Evo
Der Additive Speedlift Evo ist ein kompakter und kraftvoller Montageständer, der auch oder gerade für die Arbeit an schweren E-Bikes bestens geeignet ist. Qualität und Funktion sind hervorragend.
Additive setzt bei seinem Speedlift Evo deshalb auf eine per Gasdruck gestützte Hebefunktion. Das Gasdruckelement kommt ohne Elektrotechnik oder aufwendige Pneumatik-Bauteile aus. Es werden keine speziellen Anschlüsse an der Werkbank oder im Raum benötigt. Während des Betriebs ist der Speedlift Evo extrem leise.
Optimal funktioniert der Speedlift Evo bei Rädern bis 30 Kilogramm. Der Bedienhebel ist für den Transport absperrbar. Der Auslegearm nimmt Halteklauen verschiedener Hersteller auf. Optional können aber auch Halteklauen von Feedbacksports, Park Tool oder Elite gewählt werden.
Der flexible Speedlift Evo mit Bodenplatte wird vormontiert in zwei Paketen versendet. Daher sind nur wenige Handgriffe und herkömmliches Werkzeug (Inbus M6, M10) nötig, um ihn in Betrieb zu nehmen.
Sieht man sich den Montageständer im Detail an, so fällt auf, dass dieser komplett aus Aluminium und Edelstahl gefertigt wird. Eloxierte und polierte Oberflächen sorgen dabei für eine edle Optik und lassen sich bei Bedarf einfach abwischen. Alle Schrauben werden in hochwertiger Ausführung verbaut. Die Verarbeitung ist solide und hochwertig. Als Materialien kommen hauptsächlich eloxiertes Aluminium (schwarz) und Edelstahl (silber) zum Einsatz.
Dank der zwei rückseitig an der Basisplatte angebrachten Rollen kann der Montageständer einfach und mit wenig Kraftaufwand an den gewünschten Ort geschoben werden. Dort abgestellt steht er dann dank der 740 x 520 Millimeter großen Bodenplatte stabil und solide.
Bei der Bedienung der Höhenverstellung hat sich Additive für einen leicht erreichbaren und griffigen Hebel direkt hinter dem Montagearm entschieden. Einzig bei sehr schweren E-Bikes oder Lastenrädern muss mit leichter Armkraft unterstützt werden.
Beim Arbeiten am Rad selbst gefällt die im Preis inkludierte Elite-Werkzeugablage.
Tipps für die Nutzung
- Carbonteile: Carbon-Rahmen sollten auf keinen Fall im Montageständer geklemmt werden, weil die Fasern empfindlich auf Druck reagieren. Auch bei Carbon-Sattelstützen sollten Sie Vorsicht walten lassen. Besser: Ersetzen Sie die Carbon-Stütze für die Wartung durch eine alte Alu-Stütze. Diese kann dann problemlos eingespannt werden.
- Teleskopstützen: Beim Klemmen von Teleskopstützen sind bisher noch keine Probleme aufgetreten - weder am dünnen noch am dicken Rohr. Achten Sie aber immer auf eine absolut saubere Gleitfläche am Standrohr sowie auf saubere Klemmbacken am Montageständer, um Kratzer zu vermeiden. Am besten spannen Sie Ihr Bike am Tauchrohr der Stütze in den Montageständer.
- Klemmkraft: Nur so stark klemmen wie nötig! Wer die Klemmbacken zu fest anzieht, riskiert Beschädigungen am Bike. Klemmbacken, die mit einer Schraube angezogen werden, lassen sich in der Regel gefühlvoller bedienen. Exzenterhebel spannt man schnell zu fest um Stütze oder Rahmenrohre.
- Arbeitsumgebung: Eine helle Matte oder ein niederfloriger Teppich unter dem Montageständer erleichtert das Auffinden von heruntergefallenen Kleinteilen und das Arbeiten im Knien. Zudem springen die Teile nicht so weit weg, der Boden bleibt sauber und Werkzeug schlägt nicht so hart auf dem Untergrund auf.
Vergleichstabelle ausgewählter Montageständer
| Modell | Traglast | Gewicht | Besonderheiten | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|---|
| Eufab 16421 | 30 kg | - | Preiswert, stabil | - |
| Topeak PrepStand Elite | 25 kg | 6.3 kg | Sehr stabil, Tasche inklusive | - |
| Walter Fahrrad-Reparaturständer | 30 kg | - | Fünf Beine, sehr stabil | - |
| Rose S 4000-E | 50 kg | 5 kg | Sehr stabil, Transporttasche | - |
| Feedback Sports Ultralight | 34 kg | 4.7 kg | Leicht, kompakt | - |
| TecTake Tristan | 50 kg | - | Für schwere E-Bikes | - |
| Additive Speedlift Evo | 30 kg | - | Gasdruckunterstützung, hochwertig | - |
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