E-Bikes und Pedelecs erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Im Jahr 2023 wurden in Deutschland erstmals mehr Fahrräder mit Elektroantrieb verkauft als herkömmliche Fahrräder, nämlich 2,1 Millionen Stück.
Besonders im Alltag und für kurze Strecken sind Pedelecs und E-Bikes mit tiefem Einstieg sehr komfortabel. Die aufrechte Sitzposition bei einem sogenannten Tiefeinsteiger-Pedelec ist vergleichbar mit der bei einem Hollandrad und ermöglicht ein komfortables Fahrgefühl. Auch das Auf- und Absteigen wird durch den tiefen Einstieg erleichtert.
Warum ein 26 Zoll E-Bike?
Die meisten Erwachsenen wählen zwischen 26 oder 28 Zoll-Rädern. Welche Größe du wählst, hängt von deiner Körpergröße, dem Typ des Fahrrads und dem passenden Rahmen ab.
- Kompakte Größe: Dank der 26 Zoll-Räder bleibt dein E-Bike auch mit der kompakten Radgröße perfekt ausbalanciert.
- Ideale Körpergröße: Bist du zwischen 1,50 und 1,70 m groß? Dann ist unser 26 Zoll E-Bike genau das Richtige für dich!
- Optimale Sitzposition: Durch die kompakte Rahmengröße sitzt du immer in der richtigen Position und genießt maximalen Fahrkomfort.
- Leicht und wendig: Dein Fahrrad wird leichter, wendiger und super einfach zu handhaben - genau das, was du für eine entspannte Fahrt brauchst.
Egal, ob du dich für ein Damen- oder Herrenmodell entscheidest, unsere 26 Zoll E-Bikes sind perfekt für alle, die Wendigkeit und Komfort suchen. Zum Beispiel gehört das Orange C7 zu dieser Kategorie.
Mit 26 Zoll-Rädern genießt du extra Wendigkeit und fährst ohne Probleme über kleine Unebenheiten. Dein Bike ist leicht, schnell und bereit für jede Kurve.
Testergebnisse und Empfehlungen
Der ADAC hat zehn preiswerte E-Bikes mit elektrischer Tretunterstützung bis 25 km/h getestet. Überprüft wurden Tiefeinsteiger-Pedelecs unter 2000 Euro auf Fahreigenschaften, Antrieb, Handhabung, Sicherheit sowie Schadstoffe.
Generell ist bei günstigen Pedelecs keine Spitzentechnologie zu erwarten, aber Antriebs-, Brems- und Akkuleistung sollten vernünftige Werte aufweisen. Bei den meisten der getesteten Tiefeinsteiger-Pedelecs fielen dabei die geringe Reichweite des Akkus und die lange Ladedauer auf sowie Defizite beim Antrieb.Im Test wurden bei den Messungen auf dem Prüfstand besonders die Bremsen, die Belastbarkeit des Rahmens sowie der Motor und der Akku überprüft.
Im Gesamtergebnis des Tests sind nur zwei von zehn Pedelecs gut, fünf befriedigend, eines ist ausreichend. Aber es gibt auch zwei mangelhafte Modelle.
Testsieger: Deruiz E-Bike
Mit einer Akku-Reichweite von 73 Kilometern im Test (genormter Reichweitenzyklus nach R200 vom Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) auf dem ADAC Prüfstand) ist mit dem Deruiz auch ein entspannter Tagesausflug möglich. Die angenehme Ergonomie, ein stabiles und laufruhiges Fahrverhalten sowie die guten Bremsen überzeugten auch beim Praxistest. Positiv fiel ebenso die direkte Schaltung auf, die gut mit dem Antrieb harmoniert. Wenn auch die Unterstützungsstufen etwas feiner abgestuft werden könnten. Alle Kriterien zusammen führen zu der besten Bewertung im Test. Preislich liegt das E-Bike der Marke Deruiz mit rund 1400 Euro im unteren Drittel der Testkandidaten - damit ist es günstig und trotzdem zu empfehlen.
Fischer E-Bike Cita 2.2i
Das Fischer E-Bike Cita 2.2i überzeugt vor allem durch sein gutes Antriebssystem. Es ist zwar ein schweres (28,8 kg Leergewicht), aber solides Pedelec. Als einziges Pedelec mit Mittelmotor im Test bietet es eine angenehm aufrechte Sitzposition und Komfort dank gefederter Sattelstütze und guter Vordergabel. Der solide Rahmen zeigt sich bei den Fahrversuchen stabil. Die Leistung in der höchsten Unterstützungsstufe dürfte etwas stärker sein. Verbesserungspotential bietet der Informationsumfang auf dem Display.
Heybike EC 1-ST
Das Modell von Heybike erreichte auf dem Prüfstand beim Test aber nur 35 Kilometer und fällt damit negativ auf. Seit langem ist das die geringste Reichweite nach der Norm R200 vom ZIV, die in einem ADAC Fahrradtest ermittelt wurde. Je nach Fahrweise und Fahrprofil kann sich natürlich die Reichweite individuell ändern. Zusätzlich zur Reichweitenmessung auf dem Prüfstand haben die Tester daher die Reichweite auch auf einer Teststrecke überprüft und daraus einen gemittelten Wert gebildet. Für das Modell von Heybike liegt diese gemittelte Reichweite (Prüfstandmessung und Teststrecke) aber auch nur bei 44 Kilometern - und damit immer noch unterhalb der empfohlenen Mindestreichweite.
Neben den allgemein eher geringen Reichweiten fiel auch die enorm lange Ladezeit besonders beim Modell von Grundig auf. Das mit 509 Wattstunden ausgestattete Pedelec braucht weit über neun Stunden (580 Minuten), um den leeren Akku komplett wieder voll zu laden. Eine ähnlich lange Ladezeit hat im Test noch der Akku des E-Bikes Z502 von Zündapp.
Dreimal schneller geht das beim Modell von Prophete, hier ist der 418-Wattstunden-Akku in über drei Stunden wieder gut gefüllt.
Die Grafik zeigt die Reichweite des Akkus in Kilometern nach der auf dem Prüfstand getesteten Norm R200 vom ZIV und die Ladedauer in Minuten.
Acht Pedelecs im Test haben einen drehfrequenzgesteuerten Antrieb, bei dem nicht registriert wird, wie viel Kraft beim Treten auf die Pedale wirkt. Generell ist damit das Fahren in der Gruppe schwieriger und das Anfahren am Berg aufgrund des verzögerten Anspringen des Motors mühsamer. Meist sind diese Motoren auch durch lautes Summen hörbar.
Bei zwei Pedelecs - von Fischer und Lidl/Crivit - wurde ein Drehmomentsensor verbaut. Das E-Bike Cita 2.2i von Fischer, das als einziges mit einem Mittelmotor ausgestattet ist, steuert das Ansprech- und Abregelverhalten des Motors mit dem Tritt in die Pedale. Das Pedelec von Lidl/Crivit ist als Singlespeed mit nur einem Gang ausgestattet.
Das Bike von Deruiz zeigte hier eindeutig die beste Performance. Die Felgenbremsen bei den Modellen von F.IIi Schiano, Zündapp, Fischer und Prophete zeigen eher durchschnittliche Leistungen. Diese Bremstechnik ist aber mittlerweile eher veraltet.
Bei allen anderen Pedelecs wurde der Schadstoff Naphthalin in den Griffen und im Sattel gefunden. Naphthalin steht im Verdacht, krebserregend zu sein, verflüchtigt sich aber im Vergleich zu anderen Schadstoffen recht schnell bei Hautkontakt. Daher wurden die betroffenen Pedelecs von Deruiz, Fischer, Decathlon, Prophete, Zündapp, F.lli Schiano und Heybike in der Kategorie Schadstoffe mit der Note 2,5 bewertet, allerdings ohne Auswirkung auf die Endnote.
Die Modelle im Test der Marken Zündapp und F.lli Schiano bieten mit rund 96 Kilogramm die geringste Zuladung. Das Heybike hat mit insgesamt 150 Kilogramm zulässigem Gesamtgewicht am meisten Spielraum für die Zuladung. Zudem ist das Pedelec mit 20,8 Kilogramm Eigengewicht das Leichteste im Test, damit kann der Rahmen mit rund 129 Kilogramm Zuladung belastet werden.
Im ADAC Test geben nur die drei Modelle von Lidl/Crivit, F.IIi Schiano und Prophete eine Freigabe für einen Kinderfahrradanhänger oder Kinderfahrradsitz in den Bedienungsanleitungen an.
Nur die ideale Rahmenhöhe des Pedelecs und die optimale Einstellung auf die Körpergröße führt zu einen komfortablen Fahrgefühl. Eine Beratung im Fachhandel ist sinnvoll.
Wichtige Hinweise für den Kauf eines E-Bikes
- Wenn eine Unsicherheit bezüglich Schadstoffen in Griffen oder im Sattel besteht, können diese im Fachhandel ausgetauscht werden.
- Die Antriebssteuerungen müssen so ausgelegt sein, dass bei Abbruch des Tretens die elektrische Unterstützung sofort unterbricht. Ein Nachlaufen des Motors kann, besonders wenn abruptes Bremsen nötig ist, gefährlich sein.
- Die Akku-Reichweite sollte bei wenigstens 50 Kilometern liegen. Das Laden des Akkus sollte nicht länger als etwa dreieinhalb Stunden dauern.
- Zulässiges Gesamtgewicht immer prüfen. Denn wer Gepäck oder auch Kinder mitnehmen möchte - egal ob im Fahrradanhänger oder Fahrradkindersitz - hat das Gesamtgewicht schnell überschritten.
- Die Beleuchtung muss der StVZO entsprechen und darf nicht blenden. Auch Reflektoren müssen am Elektrorad vorhanden sein.
- Die erste Probefahrt stets ohne elektrische Unterstützung durchführen. Denn der Antrieb begeistert meistens sehr, so dass der kritische Blick aufs Fahrrad dann nicht mehr stattfindet.
- Beim Radfahren Helm tragen, auch wenn dazu bei E-Bikes keine Pflicht besteht.
Top 10 E-Bikes mit tiefem Einstieg (2025)
Eine Übersicht der Top 10 E-Bikes mit tiefem Einstieg für Damen und Herren aus über 37 Tests.
- Gazelle Grenoble C5: Testsieger mit starkem Bosch-Antrieb und außergewöhnlichem Fahrkomfort.
- Engwe L20 3.0 Pro: Vollgefedertes, klappbares E-Bike mit integriertem GPS.
- Touroll MA1: Preis-Leistungs-Sieger mit Mittelmotor für ein natürliches Fahrgefühl.
Die vollständige Top 10 Liste bietet einen detaillierten Überblick über die besten E-Bikes mit tiefem Einstieg auf dem Markt.
Testsieger: Gazelle Grenoble C5
Das Gazelle Grenoble C5 ist ein hochwertiges City-E-Bike, das mit seinem starken Bosch-Antrieb, dem außergewöhnlichen Fahrkomfort und der edlen Optik überzeugt. Das Gazelle Grenoble C5 HMB gibt es in einer aufgefrischten Smart-Wave-2025er-Version für 3300 Euro.Gazelle hat das Grenoble C5 mit allem ausgestattet, was ein Premium-E-Bike für den Alltag braucht. Der stabile Gepäckträger ist für bis zu 27 kg Zuladung ausgelegt. Ein solider Ständer, der sich sauber ins Gesamtbild einfügt, ist ebenso an Bord wie vorbildliche Schutzbleche.
Der Lenker ist Gazelle-typisch geschwungen und ermöglicht eine natürliche Handposition. Dabei lässt sich der Vorbau dank eines Schnellspanners werkzeuglos in Höhe und Winkel verstellen - perfekt, um die Ergonomie an individuelle Vorlieben anzupassen. Dieses smarte Detail haben wir so noch bei keinem anderen E-Bike in unseren Tests gesehen. Die Griffe sind weich gepolstert und angenehm zu halten.
Das Licht ist ein weiteres Highlight. Der helle Frontscheinwerfer wurde elegant ins Schutzblech integriert und ist dank transparenter Aussparungen auch seitlich zu sehen - top für die Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Dank Lichtsensor schaltet sich die Lichtanlage automatisch ein und aus. Das Rücklicht ist ebenfalls ausreichend hell, eine Bremslichtfunktion gibt es aber nicht.
Meisterstück Engwe L20 3.0 Pro
Mit dem L20 3.0 Pro liefert Engwe ein Meisterstück - mit Einschränkungen. Technisch bewegt sich die Ausstattung auf hohem Niveau: Das faltbare E-Bike bietet mit einem 100 Nm starken 250-Watt-Mittelmotor mit Drehmomentsensor einen starken Antrieb und dank Vollfederung schluckt es kleinere Unebenheiten mit Bravour. Die Gangschaltung funktioniert tadellos, könnte aber im Flachen noch einen höheren Gang vertragen. Das technisch ausgezeichnete, faltbare E-Bike kommt zu einem attraktiven Preis von 1799 Euro.
Preis-Leistungs-Sieger Touroll MA1
Solides Budget-E-Bike mit starkem Motor, aber ungünstiger Preispositionierung. Das günstigere MA2 mit größeren Rädern ist für die meisten Käufer die bessere Wahl.
26-Zoll-E-Bike Vergleich 2025
Ein detaillierter Vergleich verschiedener 26-Zoll-E-Bike Modelle, einschließlich Nakxus 26M208, Hillmiles Milecity1, Qekud 26M208 und mehr.
| Modell | Reichweite | Akku-Leistung | Motorleistung | Gänge | Gewicht |
|---|---|---|---|---|---|
| Nakxus 26M208 | 100 km | 468 Wh | 250 W | 7 | 30 kg |
| Hillmiles Milecity1 | 80-100 km | 468 Wh | 250 W | 7 | 27 kg |
| Qekud 26M208 | 100 km | k.A. | 250 W | k.A. | 30 kg |
Die Welt der Komfort-Tiefeinsteiger
Die Welt der Komfort-Tiefeinsteiger ist bunt und vielseitig. Vom sportlichen Tourenrad bis zum Easy-Rider-Cruiser ist alles dabei. Das macht es für Sie als Fahrer nicht gerade leichter. Die ausführlichen Testberichte der Tiefeinsteiger-E-Bikes lesen Sie in der ElektroRad 7/2024.
E-Bike 26 Zoll - Kaufberatung
- Wie unterscheiden sich Damen- und Herrenmodelle bei 26-Zoll-Pedelecs?
- Welches Terrain kann ich mit einem E-Bike mit 26 Zoll befahren?
- Für welche Körpergröße eignet sich ein E-Bike mit 26 Zoll?
- Welche Kriterien sollten Sie beim Kauf eines E-Bikes mit 26 Zoll beachten?
Mit mehr als 130 Jahren Erfahrung in der Herstellung hochwertiger Fahrräder weiß Gazelle genau, was du für eine bequeme und zuverlässige Fahrt brauchst. Unsere 26 Zoll E-Bikes kombinieren Handwerkskunst, Innovation und einen modernen Look, damit du jede Fahrt mit Leichtigkeit und Freude genießen kannst.
Möchtest du selbst erfahren, wie sich ein 26 Zoll E-Bike fährt? Besuche eines unserer E-Bike Testcenter oder Gazelle Fachgeschäfte und lass dich persönlich von unseren Experten beraten.
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