Diensträder sind beliebter denn je. Doch hat das Leasing von E-Bikes, Lastenrädern & Co. über den Arbeitgeber wirklich nur Vor- oder auch Nachteile? Auch wenn wir als Dienstrad-Anbieter große Fans des Modells sind, finden wir die Frage nach möglichen Nachteilen des Dienstrad-Leasings legitim. Immer wieder gibt es allerdings auch Vorbehalte, die eher Mythos als Fakt sind. Wir nehmen die gängigsten Vorurteile unter die Lupe und klären auf.
So gut wie jeder Arbeitgeber kann seinen Mitarbeitern Dienstrad-Leasing anbieten, ohne dass ihm dabei Kosten entstehen. In unserem Bikeleasing-Portal können Arbeitgeber Leasinganträge online freigeben und bestehende Leasingverträge ganz bequem verwalten.
Dienstrad-Leasing muss nicht zum Nachteil werden, sondern bietet sogar richtig viele Vorteile. Ein BusinessBike ist gut für die Gesundheit, schont die Umwelt und den Geldbeutel - ganz ohne versteckte Haken.
Davon profitieren beide Seiten: "Als Arbeitnehmer muss ich nicht gleich die volle Summe hinblättern für ein Fahrrad oder für ein noch viel teureres E-Bike", sagt Lisa Brack vom Mobilitätsportal EFAHRER.com. Und:
Als Arbeitgeber mache ich mich höchst attraktiv auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt.
Nutzen Sie die Vorteile, sparen Sie Geld, unterstützen Sie die Umwelt und genießen Sie Flexibilität mit unserer Auswahl an Top-Rädern. Diensträder liegen im Trend. So kommen Sie über den Arbeitgeber an ein Jobrad.
Vorteile des Dienstrad-Leasings
Studien belegen, dass regelmäßige Bewegung sich positiv auf die Gesundheit auswirkt. Das gilt auch fürs Team: Radelnde Mitarbeiter sind seltener krank, insgesamt fitter und starten täglich motivierter in den Job. Arbeitgeber leisten außerdem mit dem Benefit Dienstrad einen positiven Beitrag zur CO2-Bilanz.
Mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Für den Weg zur Arbeit statt dem Auto das Dienstrad nutzen - das ist gesunde Bewegung, die Mensch und Umwelt guttut. Auf die Pendlerpauschale (auch Entfernungspauschale) hat die Nutzung des Dienstrads keinen Einfluss.
Bis zu 40 Prozent Ersparnis - für Arbeitnehmer ist das eines der wesentlichen Pro-Argumente beim Dienstrad-Leasing. Bei Unternehmen liegt der Fokus dagegen meist eher auf der Möglichkeit, sich mit einem sinnvollen, nachhaltigen und gesundheitsfördernden Benefit als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren.
Wie funktioniert das Dienstrad-Leasing?
Spezielle Fahrradleasing-Anbieter kooperieren mit den Arbeitgebern. Der Mitarbeiter sucht sich ein Rad bei einem Händler aus, der Händler informiert die Leasingfirma und verkauft das Rad an sie. Offiziell übernimmt der Arbeitgeber das Rad und überlässt es dem Mitarbeiter.
Die Leasingrate wird im Rahmen einer Gehaltsumwandlung vom Bruttolohn einbehalten. Nach 36 Monaten hat der Arbeitnehmer die Möglichkeit, das Rad günstig zu kaufen oder zurückzugeben.
Die Grundidee des Dienstrad-Leasings per Gehaltsumwandlung ist, dass Arbeitgeber Fahrräder leasen, um es ihren Beschäftigten zur Nutzung zu überlassen. Dieses Modell ist also Arbeitnehmern vorbehalten.
Dank Dienstrad-Leasing werden auch hochpreisige Fahrräder für mehr Menschen erschwinglich.
Dienstrad-Leasing ist als Mitarbeiter-Benefit ideal auch für kleine und mittlere Unternehmen. Es bietet Arbeitgebern die Möglichkeit, ihren Beschäftigten ohne zusätzliche Kosten und mit minimalem Aufwand eine attraktive Art der Wertschätzung zukommen zu lassen.
Um von den Vorteilen des Dienstrad-Leasings zu profitieren, muss das Fahrrad über den Arbeitgeber geleast werden. Ob Mountainbike, Cityrad oder Cargobike - darüber entscheiden allein die Arbeitnehmer als Nutzer der Diensträder.
Eine Grundidee des Dienstrad-Leasings ist es, Radfahren als nachhaltige Form der Mobilität für möglichst viele Menschen attraktiv und auch hochwertige Fahrräder erschwinglich zu machen. Ein Weg dahin, ist das Leasing per Gehaltsumwandlung, bei dem die Leasingraten aus dem Bruttolohn der Arbeitnehmer bedient werden und so die Nettobelastung für die Anschaffung eines Fahrrads deutlich geringer ist als beim Direktkauf.
Kosten und Berechnung
Je nach Leasinganbieter unterscheiden sich Details, hier eine Beispielrechnung nach Durchsicht verschiedener Modelle:
Ein Arbeitnehmer verdient 3.500 Euro brutto. Er ist ledig, hat keine Kinder und ist in der Steuerklasse 1. Das neue Rad kostet 2.000 Euro. Der Arbeitgeber behält rund 69 Euro Bruttolohn dafür ein: das Nutzungsentgelt für Rad, Vollkasko-Versicherung und Inspektionskosten. Unterm Strich ist die Nettobelastung für den Mitarbeiter deutlich niedriger, bei rund 40 Euro, weil das zu versteuernde Einkommen sinkt.
Wenn der Mitarbeiter am Ende der Leasingzeit das Rad kaufen will, macht ihm der Anbieter ein Angebot. Im Beispiel wären das rund 400 Euro. Das bedeutet: Der Arbeitnehmer zahlt in diesem Beispiel circa 1.840 Euro - statt 2.000 Euro, die er beim Sofortkauf gezahlt hätte.
Viele Arbeitgeber gewähren zusätzlich Zuschüsse zum neuen Dienstrad, was das Leasing noch attraktiver macht.
Nachteile und Mythen des Dienstrad-Leasings
Und doch kommt Fahrradleasing nicht für jeden infrage. Oft sind Azubis und Aushilfen ausgeschlossen oder Mitarbeiter, die kurz vor der Rente stehen. Wer die Firma in den nächsten drei Jahren verlassen will, sollte das Fahrrad besser nicht leasen. Die vorzeitige Rückgabe kann kompliziert sein.
Eine weitere Voraussetzung ergibt sich aus der Leasinglaufzeit, die in der Regel 36 Monate beträgt. Für Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis voraussichtlich in weniger als drei Jahren endet - z.B. weil sie in Kürze in Rente gehen, noch in der Ausbildung oder befristet beschäftigt sind - kommt das Dienstrad-Leasing darum unter Umständen nicht in Frage. Ähnliches gilt für Beschäftigte auf Minijob-, Midijob- oder Zeitarbeit-Basis, Beschäftigte, die zum Mindestlohn vergütet werden und Angestellte, die noch in der Probezeit sind.
Was, wenn das geleaste E-Bike gestohlen wird oder das Mountainbike bei einem Sturz zu Bruch geht? Müssen die Raten dann weitergezahlt werden, obwohl das Dienstrad nicht genutzt werden kann? Und wer übernimmt die Reparaturkosten?
Das dicke Ende kommt zum Schluss: Die monatlichen Raten sind klein, aber wer das Dienstrad am Ende der Leasinglaufzeit behalten möchte, muss nochmal tief in die Tasche greifen.
Wer sein Dienstrad am Ende der Leasinglaufzeit nicht übernehmen möchte, kann es selbstverständlich zurückgeben. Bei der Rückgabe muss es sich in einem ordnungsgemäßen Zustand befinden. Das heißt aber nicht, dass das Dienstrad nach 36 Monaten Nutzung aussehen muss wie neu. Schließlich handelt es sich um einen Gebrauchsgegenstand, der im Idealfall regelmäßig genutzt wird. Allerdings sollten alle mitgeleasten Teile vorhanden und intakt sein.
Für ein Dienstrad verdiene ich nicht genug. Ein Weg dahin, ist das Leasing per Gehaltsumwandlung, bei dem die Leasingraten aus dem Bruttolohn der Arbeitnehmer bedient werden und so die Nettobelastung für die Anschaffung eines Fahrrads deutlich geringer ist als beim Direktkauf. Diese Ersparnis entsteht unter anderem, weil durch die Reduzierung des Bruttogehalts während der Leasinglaufzeit die Berechnungsgrundlage für Einkommenssteuer und Sozialabgaben gesenkt wird. Wie viel man beim Dienstrad-Leasing sparen kann, hängt darum nicht nur vom Preis des Dienstrads ab, sondern auch davon, wie hoch das Gehalt besteuert wird. Wer kaum oder keine Steuern und Sozialabgaben zahlt, bei dem kann die Ersparnis tatsächlich geringer ausfallen. Ob sich das Dienstrad bei einem bestimmten Gehalt lohnt, darüber kann unser Leasingrechner Aufschluss geben.
Wenn ich ein Dienstrad lease, kann ich meinen Arbeitgeber nicht wechseln. Die Leasinglaufzeit beim Dienstrad-Leasing beträgt in der Regel drei Jahre. Doch das ist längst nicht immer der Fall. Wenn Dienstrad-Nutzer ihren Arbeitgeber wechseln, gibt es verschiedene Möglichkeiten - von der Übernahme des Dienstrads über die Umschreibung auf den neuen Arbeitgeber bis hin zur Regulierung über die Bikeleasing-Arbeitgeber-Ausfallversicherung.
Mythos Rente
Als Nachteil des Dienstrad-Leasings wird oft der mögliche Einfluss auf spätere Rentenansprüche genannt. Dadurch werden unter anderem auch weniger Rentenbeiträge fällig.
Nicht nur das zu versteuernde Einkommen sinkt, sondern auch die Lohnnebenkosten wie etwa Arbeitslosen- und auch Rentenbeiträge. "Die Gehaltsumwandlung in die Übernahme der Leasingrate hat eigentlich nur Vorteile", so Lisa Brack.
Ausnahme ist, dass die Rente etwas gekürzt wird, aber hier sprechen wir wirklich nur von wenigen Euro pro Monat.
Weitere Aspekte
Das Dienstrad muss bei der Rückgabe in perfektem Zustand sein. Ein BusinessBike ist ein Gebrauchsgegenstand - deshalb sind normale Gebrauchsspuren wie Kratzer bei der Rückgabe kein Problem.
Bei einem Arbeitgeber-Wechsel kann der bestehende Vertrag auf den neuen Arbeitgeber übertragen werden, wenn dieser mit BusinessBike zusammenarbeitet. Sollte dies nicht der Fall sein, gibt es verschiedene Optionen: Auf Wunsch lösen wir den Vertrag vorzeitig auf und nehmen das BusinessBike kostenlos zurück - ab dem ersten Monat des Leasings. Außerdem ist ein vorzeitiger Kauf oder eine Übertragung an einen anderen Nutzer im Unternehmen möglich. Ausfallmanagements haben wir immer die passende Lösung parat, wenn sich das Leben ändert.
Zwar dürfen wir aus steuerrechtlichen Gründen kein Kaufangebot zusichern, dennoch haben Sie in der Regel die Option, das BusinessBike am Ende der Leasingzeit zu attraktiven Konditionen zu kaufen. Der Übernahmepreis liegt aktuell bei 18 % der unverbindlichen Preisempfehlung. Die anfallende Versteuerung übernehmen wir.**
Wird das Rad geklaut, melden Sie den Diebstahl zunächst bei der Polizei und dann beim BusinessBike Fachhändler. Dieser kümmert sich um die Abwicklung mit der Versicherung. Sie erhalten ein neues Rad, das zu unveränderten Konditionen in den bestehenden Vertrag aufgenommen wird.
*Die Rechnung dient lediglich als Beispiel und hat keine rechtlich bindende Wirkung. Individuelle Faktoren wie die Steuerklasse, der Krankenversicherungsbeitragssatz oder der Wohnort können die Auswirkungen auf die Rente beeinflussen.
**Diese Zusage gilt für die Versteuerung eines eventuellen geldwerten Vorteils im Sinne des § 37b EStG.
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