E-Bike Übersetzung ändern: Eine detaillierte Anleitung

Die richtige Übersetzung ist entscheidend für Fahrkomfort und Effizienz Ihres E-Bikes. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie entweder keine Berge mehr hochkommen oder auf geraden Strecken nicht schnell genug sind, kann eine Anpassung der Übersetzung sinnvoll sein. Hier erfahren Sie, wie Sie die Übersetzung Ihres E-Bikes ändern können, um die optimale Leistung zu erzielen.

Was ist die Übersetzung?

Bei der Übersetzung handelt es sich um die Abstufung der Schaltung, also die Kombination aus der Anzahl der Zähne an den Kettenblättern und der Kassette. Diese entscheidet, wie schwer und leicht du treten musst. In Kombination mit dem Umfang des Reifens kannst du für jeden Gang die entsprechende Entfaltung pro Kurbelumdrehung berechnen. Auch bei Nabenschaltungen kann die Übersetzung verändert werden.

Was ist die Entfaltung?

Die Entfaltungs-Werte sind die wichtigsten Parameter für die Berechnung der passenden Übersetzung. Sie sagen aus, wie viel Weg man pro Kurbelumdrehung zurücklegt. Dafür multipliziert man den Radumfang mit der reinen Übersetzung (Quotient aus Zähnen von Kettenblatt und Ritzel).

Generell kann man sagen, dass Gänge mit einer Entfaltung von weniger als 2,5 m besonders bergtauglich sind. Entfaltungen im Bereich von 5 m sind besonders gut für leicht wellige Regionen, während im Flachland rund 7 m Entfaltung bevorzugt werden. Die restlichen Entfaltungen über 7 m sind für sehr sportliche Fahrer oder Bergabfahrten interessant.

Bei jedem Radtyp gibt es gewisse Standardübersetzungen, welche die Rad-Industrie in jahrelanger Erfahrung festgelegt hat. Ab Werk sind meist sehr gute Übersetzungen für die breite Masse verbaut. Daher sollte die verbaute Übersetzung zunächst ausgiebig getestet werden. Neulinge oder ungeübte Fahrer sollten vor dem Kauf eines Rades auf eine besonders leichte Übersetzung achten. Reicht diese einmal nicht aus, kann sie entsprechend nach Bedarf geändert werden. Diese Anpassung kann einfach sein, jedoch muss vor einem Umbau auf einige Details geachtet werden, dass dieser später auch einwandfrei funktioniert.

Was möchtest du an der Übersetzung ändern?

Diese Frage ist sehr wichtig. Daher sollte man sich vorab bewusst sein, was anders sein soll. Wenn du aktuell ein Fahrrad besitzt, dann stell dir die Frage, ob die Übersetzung so gut ist, oder ob die Gänge eventuell zu schwer sind und du viel lieber leichter treten würdest; oder gehen dir die Gänge aus und du könntest eigentlich viel schneller fahren? Mach dir darüber Gedanken und überlege, wo und wie du das Fahrrad hauptsächlich nutzt. Diese Faktoren spielen eine große Rolle.

Die richtige E-Bike Übersetzung

Im E-Bike-Bereich werden, je nachdem, ob es sich um ein Mountainbike, Trekking-, Urban- oder Citybike handelt, Kettenschaltungen oder Nabenschaltungen verwendet. Meist sind dort schon optimale Übersetzungen verbaut. Durch die zusätzliche Unterstützung ist es auch im MTB-Bereich kein Problem, mit einer 1x11-Übersetzung zu fahren.

Bei Nabenschaltungen kann die Primärübersetzung, also das Ritzel an der Kurbel und der Nabe, verändert werden. Die Übersetzung in der Nabe selbst kann nicht verändert werden. Da die Unterstützung des Motors nur bis 25 km/h erfolgt, muss die Bandbreite nichts so groß sein, wie bei anderen Fahrrädern.

Auch bei der Kettenschaltung kann eine andere Kassette mit einem größeren oder kleinen Ritzel ausgewählt werden, falls die Standardübersetzung nicht ausreichen sollte. Entsprechend lässt sich auch das Kettenblatt wechseln.

Die perfekte City und Trekking Übersetzung

Im Trekkingbike-Bereich wird vorrangig auf die Kettenschaltung mit einer 3-Fach-Kurbel gesetzt. Da das Trekkingbike für das zügige Fahren im Überland und auch für bergige Strecken ausgelegt ist, benötigt es eine große Bandbreite sowie eine große Vielfalt an Gängen. Hier haben sich die beiden Abstufungen 48-38-28 und 48-36-26 durchgesetzt. In Kombination mit einer 11-32 oder 11-34 Kassette ist die Bandbreite an Gängen sehr groß. Sollte dir diese Übersetzung noch zu schwer sein, so kannst du z.B. die Kassette gegen eine 11-36 und die Kurbel beispielsweise gegen eine 42-32-22 tauschen.

Im Citybike- bzw. urbanen Bereich wird viel auf die Nabenschaltung gesetzt. Durch die Eingrenzung auf die Fahrten in der Stadt muss die Bandbreite nicht so groß sein wie beim Trekkingbike. Das liegt daran, dass in der Stadt selten extrem bergtaugliche oder abfahrtsorientierte Gänge benötigt werden. Trotzdem sollte man auch hier darauf achten, welche Primärübersetzung (direkter Antrieb über Kurbel und Kassette) verbaut ist. Ist man eher gemütlich unterwegs, dann ist es ratsam, eine Übersetzung mit einem kleinen Kettenblatt (wenig Zähne vorne) und einem großen Ritzel hinten zu wählen. Ist man eher sportlich unterwegs, dann kann ein großes Kettenblatt (mehr Zähne vorne) und ein kleines Ritzel bevorzugt werden.

Die perfekte Mountainbike Übersetzung

Im Mountainbike-Bereich ist die Auswahl an verschiedenen Varianten extrem groß, zwischen 1x12 und 3x11 Schaltungen ist hier alles möglich. So können zwischen verschiedenen MTB-Typen unterschiedliche Übersetzungen verbaut sein.

Im Einsteigerbereich bzw. preisgünstigen Segment werden weiterhin 3-Fach-Kurbeln, mit der Abstufung 40-30-22 Zähne vorne und einer 11-36 Kassette, verbaut. Diese Übersetzung hat sich bewährt und sollte eigentlich keine Wünsche offen lassen.

Im sportiven Bereich werden 1-Fach- und 2-Fach-Kurbeln gefahren, beim Trial zum Teil noch 3-fach, die Tendenz geht aber auch zu 2-fach. Bei den 2-Fach-Varianten hat sich die Kombination aus 36-26 Zähnen vorne und einer 11-42 Kassette etabliert. Sollte diese Übersetzung zu schwer oder zu leicht sein, dann können Kettenblatt-Kombinationen wie 38-28 oder 34-24 ermöglicht werden.

1x11 wird sowohl von Shimano als auch von Sram angeboten. Shimano bietet diese mit einer 11-42 Kassette an, Sram hingegen mit einer 10-42. Das Maß der Dinge ist jedoch die Sram Eagle mit der 1x12, die mit einer 10-50 Kassette kombiniert und für jedes Terrain einsetzbar ist. Alle 1-Fach-Varianten lassen sich nur über den Austausch eines Kettenblatts verändern. Hier hat man vom 24er bis hin zum 40er Kettenblatt eine breite Auswahl.

Die richtige Übersetzung für dein Rennrad und Triathlonrad

Im Rennrad-Segment gibt es von der Industrie 3 festgelegte Kurbelabstufungen: die Standard Kurbel mit 53-39, die Semi-Kompakt mit 52-36 und die Kompaktkurbel mit 50-34 Zähnen. Am häufigsten ist an Rennrädern eine Kompaktkurbel verbaut, entsprechend ist eine klare Tendenz des Einsatzgebietes festgelegt. Hier kann man zwischen einigen verschiedenen Kassetten wählen: Von 11-25 bis 11-36 ist alles möglich. Häufig ist eine 11-28 Kassette verbaut, da diese ein guter Kompromiss zwischen leichten Gängen und einer feinen Abstufung ist.

Das Triathlonrad ist für das Fahren gegen die Uhr konzipiert, daher ist die Übersetzung meist sportiv gewählt. Häufig sind 53-39 oder Semi-Kompaktkurbeln mit 52-36 verbaut, kombiniert mit einer 11-28 Kassette. Auch hier lassen sich wie beim Rennrad nahezu alle möglichen Kombinationen fahren.

Die Gravel und Cyclocross Übersetzung

Das Gravel Bike hat meist eine Kompakt- oder 1-Fach-Kurbel mit einer größeren Kassette. 11-36 oder sogar 11-42 sind hier gut möglich und eine ideale Möglichkeit, um auch im Gelände flott unterwegs zu sein.

Im Cyclocross-Bereich sind 2-Fach- und 1-Fach-Kurbeln das Maß der Dinge. Jedes hat seine Berechtigung sowie Vor-, und Nachteile.

Das 2-Fach-System ist meist mit einer Abstufung 46-36 und einer 11-28 oder einer 11-32 Kassette ausgestattet, sodass es für einen sehr breiten Einsatzbereich eingesetzt werden kann. Durch eine Änderung der Kettenblätter und Kassette kann man das persönlich anpassen.

Im sportiven Segment wird immer mehr auf die 1-Fach Variante gesetzt. Hier ist die Abstufung durch die Kassette schon stärker vorgegeben. Trotzdem kann diese durch das Kettenblatt nochmals individuell angepasst werden. So kann zwischen einem 34er bis hin zu einem 42er Kettenblatt gewählt und so die Übersetzung individuell angepasst werden.

Für den Beginn empfehlen wir eine leichte Abstufung von 38 Zähnen in Kombination mit einer 11-42 Kassette. Schwerere Übersetzungen sind nur für sehr sportliche Fahrer zu empfehlen.

Welche Rolle spielt die Schaltwerkslänge?

Das Schaltwerk ist nicht nur für das Schalten selbst zuständig, sondern es spannt auch die Kette. Je mehr Gänge das Rad hat und je größer die Kassette und die Anzahl der Kettenblätter ist, desto länger muss die Kette sein. Entsprechend muss auch das Schaltwerk länger sein, damit die Kette ausreichend gespannt werden kann.

Jedes Schaltwerk verfügt über verschiedene Angaben. Neben dem maximal größten Ritzel, was gefahren werden kann, ist auch die Gesamtkapazität angegeben. Diese ist entscheidend, ob das Schaltwerk passt.

Wie kann man die Kapazität berechnen?

Kurbel: Die Kurbel hat eine Abstufung von 42-32-22 Zähnen. Subtrahiere das größte durch das kleinste Kettenblatt, also 42 - 22 = 20.

Kassette: Dasselbe macht man bei der Kassette. Wenn diese z.B. eine Abstufung von 12-32 hat, rechnet man auch hier: 32 - 12 = 20.

Um nun die Gesamtkapazität zu erhalten, werden beide Werte addiert. Die Gesamtkapazität ist also 20 + 20 = 40. Das Schaltwerk muss also eine Gesamtkapazität von 40 aufweisen, damit die im Beispiel genannte Abstufung gefahren werden kann.

Umwerfer

Beim Umwerfer gibt es, wie auch beim Schaltwerk, verschiedene Modelle für 2- und 3-Fach-Kurbeln. Hier werden zwei wichtige Angaben gemacht, die für die maximale Zähneanzahl des großen Kettenblatts sowie die Kapazität des Umwerfers. Im Gegensatz zum Schaltwerk bezieht sich die Kapazität des Umwerfers nur auf die Kettenblätter der Kurbel. Bei einer Abstufung von 50-34 Zähnen muss der Umwerfer eine Kapazität von 50 - 34 = 16 haben. Somit sieht man auch direkt, ob der Umwerfer für den Antrieb geeignet ist.

Kette

Wechselt man den Antrieb, muss meist auch die Kette gewechselt werden. Dies macht Sinn, da neue Komponenten verbaut werden und oftmals die alte Kette zu kurz ist und schon einige Kilometer in Betrieb war. Sollte die Kette mal zu lang sein, könnte man diese passend für den neuen Antrieb kürzen.

Kassette am E-Bike umbauen

So geht's:

  1. Zunächst das E-MTB am besten in den Montageständer einspannen. Bei Carbonrahmen ist Vorsicht geboten: Hier lieber die Sattelstütze etwas ausziehen und an der Sattelstütze klemmen. Wer keinen Montageständer hat, kann das Bike auch auf den Kopf stellen (Achtung vor Kratzern an Display, Lenker oder Armaturen).
  2. In den schwersten Gang schalten, die Kupplung deaktivieren (Shimano) oder das Schaltwerk in der ausgefahrenen Position arretieren (Sram).
  3. Die Steckachse ausbauen und dann das Hinterrad entnehmen.
  4. Lösen Sie die alte Kassette. Dafür das Kassetten-Tool in die Sicherungsmutter einsetzen und gegen den Uhrzeigersinn lösen, während mit der Kettenpeitsche gegengehalten wird. Je größer das Ritzel, auf dem die Kettenpeitsche aufliegt, desto besser die Hebelwirkung! Ist die Mutter gelöst, kann sie meist von Hand abgeschraubt werden.
  5. Jetzt lässt sich die Kassette vom Freilauf abziehen. Die ersten Ritzel sind oft nicht fest mit dem Rest der Kassette verbunden und sollten nicht verloren gehen, ebenso wenig wie die Distanzringe zwischen den Ritzeln. Sitzt die Kassette fest, hat sie sich meist in den Freilaufkörper gefressen und lässt sich mit vorsichtigem Hebeln lösen.
  6. Den Freilauf säubern. Bei starkem Verschleiß muss der Freilauf ersetzt werden, leichte Einkerbungen stören aber nicht. Das Ersetzen des Freilaufs ist bei vielen Laufradherstellern etwas komplizierter und ein Fall für die Fachwerkstatt oder für erfahrene Schrauber. Ausnahme: Microspline-Freiläufe wie zum Beispiel bei DT Swiss-Naben. Hier lässt sich der Freilauf einfach abziehen.
  7. Montage: Shimano 11- oder 12-fach-Kassetten mit Standard HG- oder Microspline-Freilauf: Den Freilauf immer fetten, um Knacken vorzubeugen, dann die neue Kassette montieren. Dabei auf die asymmetrischen Riefen im Freilauf achten und die Kassette entsprechend ausrichten. Am leichtesten ist es, die breiteste Riefe am Freilauf nach oben auszurichten und hier die Kassette anzusetzen. Dann die Kassette bis zum Anschlag auf den Freilauf schieben, den Lockring mit der Hand einschrauben.
  8. Montage Kassette mit Sram XD Freilauf: Gewinde und Verzahnung großzügig einfetten, denn fettfreie XD-Freiläufe von Sram knacken gerne. Dann die Kassette aufsetzen und drehen, bis sie sich auf die Riefen schieben lässt. Dann den Lockring mit der Hand aufschrauben. Hinweis: Manche Kassetten für XD Driver Bodys, zum Beispiel von E-Thirteen, müssen in zwei Arbeitsschritten mit einem separaten Lockring montiert werden. Normale Sram-Kassetten werden aber in einem Stück montiert.
  9. Lockring mit angegebenem Drehmoment anziehen (meist über 30 Newtonmeter). Anschließend das Hinterrad wieder montieren.

Übersetzung am Kettenblatt am E-MTB umbauen

Montage eines Kettenblatts mit Direct Mount

Um die Übersetzung am Kettenblatt Ihres E-MTB zu verändern, muss ein neues Blatt her. Für die Montage nehmen Sie als Erstes die Kette vom Kettenblatt. Falls vorhanden, ist dafür in manchen Fällen eine Demontage der Kettenführung notwendig. Wer die Kette trotz Kettenführung abnehmen kann, sollte es aber dabei belassen, da manche Kettenführungen fummelig zu montieren sind.

  1. Demontieren Sie die Kurbel auf der Antriebsseite. Bei manchen Kurbeln (z. B. Sram) reicht ein 8er-Inbus aus, mit dem sich die Kurbel von der Welle pressen lässt. Bei anderen Kurbeln benötigen Sie ein zu ihrer Kurbel passendes Auspress-Werkzeug.
  2. Nun liegt die Sicherungsmutter des Direct-Mount-Kettenblatts frei und Sie können diese demontieren. Leider erfordert das oft ein weiteres Spezialwerkzeug. Gängige Systeme gibt es zum Beispiel von Bosch und Shimano, manche Kettenblätter lassen sich aber auch mit klassischen Innenlagerwerkzeugen lösen. Achtung, Schraubertipp: Der Lockring des Kettenblatts weist ein Linksgewinde auf, wird also im Uhrzeigersinn gelöst. Dazu am besten das Werkzeug ansetzen und das Drehen des Hinterrades durch die gezogene Hinterradbremse verhindern.
  3. Ist das Kettenblatt gelöst, lässt es sich demontieren und durch das neue Kettenblatt ersetzen. Die Aufnahme für das Kettenblatt sollte dabei gesäubert und hinterher großzügig gefettet werden, um Knackgeräusche zu vermeiden. Auch hier sollte man bei der Montage das Anzugsmoment beachten. Die linke Kurbel hilft beim Gegenhalten, damit der Lockring entsprechend festgezogen werden kann. Danach kann die rechte Kurbel wieder montiert und angezogen werden. Selbstverständlich muss der Winkel der beiden Kurbeln zueinander exakt 180 Grad betragen. Im letzten Schritt die Kette wieder aufsetzen und die Kettenführung montieren.

Montage eines Kettenblatts mit Spider

Bei der Spider - das Kettenblatt ist mit Schrauben auf den Armen der Kurbel montiert - ist die Montage für den Umbau der Übersetzung etwas anders. Zunächst muss aber auch die Kette vom Kettenblatt herunter. Falls vorhanden, ist dafür in manchen Fällen eine Demontage der Kettenführung notwendig. Wenn sich die Kette trotz Kettenführung abnehmen lässt, sollte Führungen am Rad bleiben, weil sie oft unpraktisch zu montieren ist.

  1. Lösen Sie mit einem passenden Inbus-Schlüssel - meist fünf Millimeter - und einem zweiten Inbus oder einem speziellen Kettenblattschraubenschlüssel zum Kontern die Verschraubungen des Spiders mit dem Kettenblatt. Legen Sie die Schrauben sicher beiseite. Nehmen Sie anschließend das Kettenblatt vom Spider und fädeln Sie es über die Kurbel.
  2. Das neue Kettenblatt kann dann einfach statt des alten Kettenblatts aufgesetzt werden. Schraubertipp: Laufrichtung beachten. Meist gehören die Schriftzüge auf den Kettenblättern nach außen, die Innenseite ist oft schlichter gehalten.
  3. Verschrauben Sie das neue Kettenblatt und ziehen Sie es entsprechend der angegebenen Anzugsmomente fest. Legen Sie die Kette wieder auf, bringen Sie gegebenenfalls die Kettenführung wieder in die ursprüngliche Position.

Zusätzliche Tipps für das E-Bike Tuning

  • Kurbellänge ändern: Für eher Fortgeschrittene ist das Ändern der Kurbellänge eine Option. Eine kürzere Kurbel führt zu einer höheren Bodenfreiheit, was insbesondere im Gelände von Vorteil sein kann. In Verbindung mit einem starken E-Bike Motor wird dadurch auch der Weg einer Kurbelumdrehung verkürzt.
  • Reifendruck anpassen: Unabhängig vom E-Bike Tuning ist das Anpassen des Luftdrucks (meistens Erhöhen) aufgrund eines geringeren Rollwiderstands unerlässlich.
  • Größeres Kettenblatt wählen: Empfehlung: In den meisten Fällen wird dir nach dem Einbau des Tunings auffallen, das die Trittfrequenz in höheren Geschwindigkeitsbereichen stark zunimmt. Hier hilft ein größeres Kettenblatt mit deutlich mehr Zähnen.

Werkzeugbedarf

Je nachdem, welches Tuning-Produkt Sie wählen, variiert der Werkzeugbedarf. Für Module, Sensoren, Bausätze, Dongles oder Controller ist oft professionelles Werkzeug erforderlich. Ein Multitool sollte immer griffbereit sein. Spezialwerkzeuge können für das Öffnen des Motorraums notwendig sein, wie z.B. Kurbelabzieher oder Spider Tools.

Riemenantrieb - Übersetzung ändern?

Bei einem E-Bike mit Riemenantrieb kann man die Zahnkränze ändern, damit sich die Übersetzung ändert. Das macht Sinn, um die Übersetzung an Ihre Bedürfnisse anzupassen.

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