E-Bike Test: Die besten Modelle unter 1500 Euro

Leichte E-Bikes erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie nicht nur optisch ansprechend sind, sondern auch agil fahren und sich problemlos ohne Motorunterstützung bewegen lassen. Viele dieser minimalistisch ausgestatteten E-Bikes werden als Urban- oder Gravel-E-Bikes bezeichnet und eignen sich hervorragend als Pendler-Pedelecs. Ein besonderes Merkmal ist ihr geringes Gewicht, das meist unter 20 kg liegt. Allerdings müssen Käufer in dieser Klasse einige Kompromisse eingehen.

Was zeichnet leichte E-Bikes aus?

Im Vergleich zu robusten City-E-Bikes verfügen Urban-E-Bikes oft über kleinere Akkus. Aus Gewichtsgründen verzichten die meisten Modelle dieser Klasse auf Gepäckträger und Schutzbleche. Auch eine gefederte Gabel ist selten zu finden. Leichte E-Bikes sind daher primär Schönwetter-Räder, ideal für Stadtbewohner, die im Sommer bei Sonnenschein zur Arbeit fahren möchten.

Hier ist eine Übersicht von uns getesteter leichter E-Bikes mit Straßenzulassung, die sich perfekt für die Fahrt zur Arbeit oder für einen kurzen Ausflug eignen:

  • Fiido Air
  • Engwe Mapfour N1 Air ST
  • Fiido C21
  • Urtopia Carbon 1 Pro
  • Diamant 365
  • Winora E-Flitzer
  • Fafrees F1

Die Top 3 der leichten E-Bikes im Test

1. Platz: Fiido Air

Das Fiido Air ist das beste leichte E-Bike in unserem Test. Trotz kleinerer Mängel wie einer schleifenden Bremse, fehlendem Display und einer zickenden App, ist das geringe Gewicht von unter 14 kg und der günstige Preis von 1499 Euro inklusive Smartwatch unschlagbar.

KURZÜBERSICHT: Das Fiido Air überzeugt vor allem durch sein geringes Gewicht von unter 14 kg. Das futuristische Design des Carbon-Rahmens, die leise Motorunterstützung und der Riemenantrieb machen es zu einem guten Begleiter für den urbanen Raum. Die Reichweite des Akkus ist für den städtischen Pendelverkehr ausreichend, für längere Touren empfiehlt sich jedoch der optionale Range-Extender. Zum aktuellen Preis von 1499 Euro bietet das Fiido Air ein sehr gutes Gesamtpaket.

Vorteile:

  • Federleicht (unter 14 kg)
  • Carbon-Rahmen und -Gabel
  • Gates-Riemenantrieb
  • Leiser Motor mit natürlichem Fahrgefühl
  • Futuristisches Design

Nachteile:

  • Bremse schleift an Speichen (Konstruktionsfehler)
  • Sattelstange hält nicht ohne Klebeband-Trick
  • Fehleranfällige, unübersichtliche App
  • Fingerabdrucksensor versagt bei Nässe
  • Kein Display, keine optionale Smartwatch-Halterung

2. Platz: Engwe Mapfour N1 Air ST

Das Engwe Mapfour N1 Air ST wiegt 16,4 kg (ohne tiefen Einstieg nur 15,6 kg) und bietet neben einer guten Ergonomie und einem spaßigen Fahrgefühl einen integrierten GPS-Tracker samt UMTS-Modul. Mit einem Preis von 1499 Euro (Code: influencer150off) ist es ebenfalls erschwinglich.

Leichtgewicht: Das Engwe Mapfour N1 Air ST punktet mit Carbonrahmen, nur 16,4 kg Gewicht und praktischen Smart-Features zum fairen Preis. Motor und Bremsen sind ausreichend, aber nicht überragend. Ein gutes City-E-Bike für technikaffine Stadtfahrer. Für 1499 Euro (Rabatt-Code: influencer150off) bietet das Engwe Mapfour N1 Air ST trotzdem ein überzeugendes Gesamtpaket.

Vorteile:

  • Geringes Gewicht von nur 16,4 kg
  • App mit GPS-Tracking
  • Verstellbarer Vorbau
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Agiles, spaßiges Fahrgefühl

Nachteile:

  • Motor nur 40 Nm
  • Mechanische statt hydraulische Scheibenbremsen
  • Keine Vordergabelfederung
  • Kein Gepäckträger
  • Solar-Rücklicht nicht am Stromkreislauf

3. Platz: Fiido C21

Auf Platz 3 sitzt mit dem Fiido C21 unser Preis-Leistungs-Sieger. Es kostet nur 899 Euro, wiegt unter 18 kg und gefällt uns im Test wegen seines natürlichen Fahrverhaltens, der guten Bremsen und der schicken, minimalistischen Optik.

Vorteile:

  • Perfektes Fahrverhalten dank natürlicher Motorunterstützung
  • Unter 18 Kilogramm
  • Ansprechende, minimalistische Optik
  • Hydraulische Scheibenbremsen

Nachteile:

  • Kleiner Akku, nicht entnehmbar
  • Geschwindigkeit einfach auf 32 km/h umzustellen

Hier eine Zusammenfassung der genannten Modelle:

Modell Gewicht Preis
Fiido Air 14 kg 1499 Euro (inkl. Smartwatch)
Engwe Mapfour N1 Air ST 16 kg 1499 Euro (Code: influencer150off)
Fiido C21 18 kg 899 Euro
Urtopia Carbon 1 Pro 17 kg 2499 Euro
Diamant 365 17 kg 1540 Euro
Winora E-Flitzer 17 kg 1499 Euro
Fafrees F1 19 kg 809 Euro (Code: RIDE10)

Ratgeber: Was Sie über E-Bikes wissen sollten

StVZO-Konformität

Damit ein E-Bike StVZO-konform ist, muss es bestimmte Ausstattungsmerkmale erfüllen. Dazu gehören:

  • Funktionierende Beleuchtung (vorn weiß, hinten rot; Achtung: blinkende Lichter sind nicht erlaubt!)
  • Reflektoren vorn (weiß), hinten (rot) sowie jeweils in den Speichen (orange) und Pedalen (gelb oder weiß). Rad-Reflektoren sind nicht nötig, wenn die Reifen einen Reflektorstreifen bieten.
  • Zwei unabhängige Bremsen
  • Klingel (Achtung: elektrische Hupen sind nicht zulässig)

E-Bikes werden in zwei Kategorien eingeteilt: Pedelecs (bis 25 km/h) und S-Pedelecs (bis 45 km/h). Diese Bestenliste konzentriert sich auf klassische Pedelecs, die weder Versicherungskennzeichen noch eine Zulassung benötigen, wenn sie folgende Bedingungen erfüllen:

  • Motor mit einer kontinuierlichen Leistung von maximal 250 Watt.
  • Motor unterstützt nur, wenn in die Pedale getreten wird. Ausnahme: Anschiebehilfe ist bis 6 Kilometer pro Stunde zulässig.
  • Die Motorunterstützung schaltet sich ab 25 Kilometer pro Stunde ab.

Antrieb: Heck-, Mittel- oder Frontmotor

Der Elektromotor kann im Vorderrad, Hinterrad oder im Bereich der Kurbel hinter dem Tretlager sitzen. Jede Variante beeinflusst das Fahrverhalten unterschiedlich und hat preisliche Unterschiede. Die hier aufgeführten leichten E-Bikes setzen auf einen Heckmotor, der durch das Gewicht an der Hinterachse für gute Traktion sorgt, aber den Schwerpunkt nach hinten verlagert. Das Fahrgefühl ist natürlicher, da der Antrieb über das Hinterrad erfolgt. Bei steilen Anstiegen kann das Rad eher aufbäumen.

Akku und Reichweite

Die Akku-Kapazität variiert von 209 Wh bis 540 Wh. Die Herstellerangaben zur Reichweite basieren oft auf unrealistischen Tests. In der Praxis bleibt oft nur die Hälfte der angegebenen Reichweite übrig. Die tatsächliche Reichweite hängt von Faktoren wie Dauer und Stärke der Motorunterstützung ab. Bei flacher Strecke kann der 245-Wh-Akku des Winora E-Flitzer über 70 Kilometer Reichweite bieten, während der 250-Wh-Akku des Diamant 365 bei kontinuierlicher Motorunterstützung nur 37 Kilometer schafft.

Meistens sind die Akkus bei sehr leichten E-Bikes fest im Rahmen integriert und nicht herausnehmbar.

Fazit

Leichte E-Bikes wiegen in der Regel weniger als 20 Kilogramm. Damit lassen sie sich auch ohne Motorunterstützung gut bewegen. Sie sind wendig und agil, und viele Modelle eignen sich dank robuster Reifen auch für unbefestigte Wege.

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