Schnäppchenjagd im Internet kann Zeit kosten und anstrengend sein - die echten Geheimtipps sind schwer zu finden.
Geheimtipp Zoll-Auktionen
Umso besser, dass wir einen für Sie parat haben: Wirklich günstige Gegenstände können Sie beim Bundesministerium der Finanzen bekommen. Genauer gesagt, beim Zoll. Das ist tatsächlich ernst gemeint: Gegenstände, die beim Zoll eingereicht und nicht abgeholt wurden, werden im Online-Auktionshaus von Bund, Ländern und Gemeinden versteigert.
Sie finden dort auch eine eigene Sektion für Fahrräder, E-Bikes und Zubehör. Auf der Homepage des Auktionshauses finden Sie verschiedene Kategorien, darunter Fahrräder, Briefmarken & Münzen, Computer und Schmuck. So können Sie nicht nur teure Antiquitäten und Schmuck ersteigern, sondern auch Fahrräder, Fahrzeuge und PCs. Oft bezahlen Sie dabei nur einen Bruchteil des eigentlichen Preises.
Nicht nur Zollgegenstände werden versteigert, sondern auch Pfandsachen und gebrauchte Gegenstände und Fahrzeuge, die von staatlichen Organisationen genutzt wurden. Und der größte Vorteil: Im Gegensatz zu dubiosen Händlern auf großen Auktionsseiten haben Sie es hier mit dem Staat zu tun - Sie erhalten Ihre ersteigerten Gegenstände also mit hundertprozentiger Sicherheit.
Fahrradversteigerungen der Deutschen Bahn
Wer sich nach einem neuen Fahrrad umsehen möchte, kann sich auch bei einer dafür unüblichen Adresse bedienen. In den kommenden Wochen versteigert die Deutsche Bahn erneut zig Fundfahrräder. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Bahn Hunderte von vergessenen Fahrrädern versteigert.
"Pro Jahr gibt es an und in unseren 5.400 Bahnhöfen schätzungsweise 2.700 Fundräder", erklärte eine Sprecherin der Deutschen Bahn auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Damit liege das vergangene Jahr im Durchschnitt.
Kurz vor dem Sommer bietet die Bahn viele dieser Veranstaltungen in ganz Deutschland an. Darunter sind etwa Termine in Berlin, Leipzig, Dresden, München oder Braunschweig. Alle Standorte, Termine, sowie weitere Informationen finden Sie hier.
Welchen Preis das Fahrrad bei der Vor-Ort-Auktion beispielsweise in Berlin-Lichtenberg erziele, hänge von der Art des Rades und dessen Zustand ab. Der durchschnittliche Versteigerungserlös liegt bei 60 Euro pro Fahrrad, wie die Sprecherin sagte.
Bei den Auktionen in den verschiedensten Städten wurden allerdings auch schon E-Bikes versteigert, für die Gebote jenseits der 300-Euro-Marke vorlagen. Diese kämen aber sehr selten unter den Hammer.
Die Termine der Bahn waren etwa in Berlin im vergangenen Jahr gut besucht, weshalb von einer durchaus beachtlichen Konkurrenz beim Bieten ausgegangen werden kann. Interessenten, die nach einem günstigen Kinderfahrrad suchen, haben hier allerdings gute Karten.
E-Bike Versteigerung in Ettenheim
Wissen Sie es? Die Versteigerung findet an der Industriestraße 5 in Ettenheim statt, wobei die E-Bikes bereits am Vortag, dem 20. September, von 09:00 bis 17:00 Uhr besichtigt werden können. Am Tag der Auktion selbst ist eine letzte Vorbesichtigung von 08:00 bis 09:00 Uhr möglich, bevor die Auktion um 09:00 Uhr beginnt. Interessenten können sich ab dem 16.
Unter den Hammer kommen vorrangig E-Bikes der Marke Jeep, aber auch Modelle von Alfa Romeo und Rover sind Teil des Angebots. Die Startpreise für die E-Bikes liegen bei 99 Euro, was die Auktion besonders für Schnäppchenjäger attraktiv macht.
Neben der eigentlichen Versteigerung soll die Auktion durch ein Rahmen- und Unterhaltungsprogramm zu einem Event für die ganze Familie werden. Moderator Mavros führt durch die Veranstaltung, und der Gewinner von “Promi Big Brother” 2022, Rainer Gottwald, wird ebenfalls vor Ort sein. Ein besonderes Highlight ist die Darbietung des Hochseilkünstlers Fernando Traber aus der berühmten Traber-Familie, der mit dem Fahrrad auf dem Hochseil fahren wird.
Online-Teilnahme und Bietverfahren
Für Teilnehmer, die nicht persönlich anwesend sein können, bietet die Auktion die Möglichkeit, bequem von überall online mitzubieten. Die Vorbesichtigung und die Auktion selbst sind öffentlich und für jedermann zugänglich.
Personen ab 18 Jahren können mitbieten, nachdem sie sich vorher registriert und einen gültigen Personalausweis vorgelegt haben. Um die Anonymität aller Teilnehmer zu wahren, erhält jeder Bieter eine Bieternummer.
Es gibt zwei Möglichkeiten zu bieten: persönlich im Auktionssaal oder online. Für das persönliche Bieten müssen Sie sich vor Ort oder online registrieren und eine Bieternummer erhalten. Online-Bieten erfolgt über unser Portal, wo Sie Ihr Höchstgebot im Voraus festlegen können.
Wichtige Informationen zum Bieten
- Aufrufpreis: Der Startpreis der Auktion für ein bestimmtes Objekt.
- Limit: Der Mindestpreis, der erreicht werden muss, damit ein Objekt erfolgreich verkauft wird.
- Unter Vorbehalt: Wird ein Artikel unter dem Limit zugeschlagen, hängt der Verkauf noch von der Zustimmung des Verkäufers ab.
- Aufgeld: 18% des Zuschlagpreises, eine Gebühr des Auktionshauses.
- Bezahlung: Bar oder per Kartenzahlung.
- Mitnahme: Die Ware kann am Tag der Auktion mitgenommen werden, sofern die Bezahlung erfolgt ist.
Weitere Möglichkeiten für gebrauchte Fahrräder
Viele Studierende und andere Privatpersonen bieten ihr gebrauchtes Rad zum Kauf an. In der Universitätsstadt Göttingen werden jeden Tag Dutzende gebrauchter Fahrräder zum Verkauf angeboten. Auch die Stadt Göttingen führt regelmäßig Fahrrad-Versteigerungen durch, nähere Informationen gibt es bei der Stadt Göttingen.
Wenn Sie nun eine passende Anzeige gefunden haben, verabreden Sie sich mit dem Verkäufer zur Begutachtung und Probefahrt. Erst danach fällt die Kaufentscheidung.
Fundsachenversteigerungen der Stadt Kiel
Bei den Fundsachenversteigerungen des Kieler Stadtamtes kommen kuriose wie wertvolle, gebrauchte wie neue Gegenstände unter den Hammer. In der Regel beginnen Versteigerungen um 9 Uhr. Besichtigungen sind üblicherweise ab 8 Uhr möglich. Bitte beachten Sie, dass nur Bargeldzahlungen möglich sind. Wenn Sie also etwas kaufen möchten, nehmen Sie bitte genug Bargeld mit. Versteigert werden 100 Fahrräder aller Art. Sie können Ihre Fundsachen bequem online suchen.
Wichtiger Hinweis zu Fahrzeugversteigerungen in Kiel
Abgemeldete oder defekte Fahrzeuge, die im Straßenverkehr zurückgelassen werden, sind ein öffentliches Ärgernis. Die Landeshauptstadt Kiel kümmert sich darum, solche Fahrzeuge zu beseitigen. Sie versucht zunächst, die Besitzer*innen der Fahrzeuge ausfindig zu machen. Können die jedoch nicht ermittelt werden oder weigern sie sich, ihre Fahrzeuge abzuholen, müssten die Fahrzeuge zu hohen Kosten an einem sicheren Ort abgestellt und danach verschrottet werden.
Das vermeidet die Stadt mit Versteigerungen. Sie sind nicht auf Mängel oder Schäden untersucht worden. Garantien und jede Gewährleistung sind daher ausgeschlossen. Probefahrten sind ausgeschlossen. Die Fahrzeuge sind teilweise fahruntüchtig. Es wird lediglich Bargeld akzeptiert. Ein Ausweisdokument ist mitzubringen. Das Angebot richtet sich vor allem an Auto- und Schrotthändler*innen oder Exporteur*innen von alten Autos.
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