Immer wieder trudeln ab November die neuesten E-Bikes aller Klassen in den Redaktionen und bei den Testern ein. Für die Tester bedeutet das die arbeitsreichste Zeit des Jahres: der E-Bike Test.
Der große E-Bike Test
Die Technik der E-Bikes ist stetig im Wandel. Mehr als 120 Parameter umfasst das Testschema, welches komplett neu ist. Die ElektroRad-Redakteure arbeiten sich intensiv in die immer umfangreicher werdenden Apps ein, checken, welche Daten die Displays am Rad anzeigen, vergleichen Garantieleistungen der Hersteller, messen die Durchstiegshöhe, den Q-Faktor und die Lautstärke jedes Rads, wiegen es, betrachten im Dunkeln die Leistung der Lichtanlagen und schauen sich genau an, wie einfach etwa der Gepäckträger zu handhaben ist.
Das Testschema wurde überarbeitet, da die Kategorien, die Bewertungsvorgaben und somit die Endergebnisse nicht mehr genau passten. Eine klare Differenzierung war vonnöten, die jetzt geschaffen wurde, und gleich die neue Unterkategorie Trekking-Light eingeführt.
Aktuelle Marktentwicklung
Nach einigen wirklich fiesen Monaten und einer epischen Rabattschlacht leeren sich die Lager der Fahrradhersteller und damit auch die Verkaufsräume der Händler. Überall lesen wir von Fahrradherstellern in Schieflage, doch es gibt Licht am Ende des Tunnels für die Fahrradbranche. Das schafft Platz für Neues!
Nachdem der Markt sehr zurückhaltend war, was Innovationen betrifft, drängen nun neue Modelle mit frischen oder komplett überarbeiteten Komponenten in den Handel. Der Jahrgang bringt einige technische Neuerungen zur Serienreife, wie die Automatik-Schaltung. Gleich eine ganze Reihe an Testrädern im Großen ElektroRad-Test (GERT) sind mit den intelligenten Getrieben ausgestattet.
Viele Fahrradbauer nehmen vermehrt den Budget- und mittelpreisigen Sektor in den Fokus. Die größte Zahl an Testrädern sind und bleiben allerdings die Mittelklasseräder im Preissegment zwischen 3000 und 5000 Euro. Doch genau hier bekommen Sie die attraktivste Mischung aus hochwertigen und innovativen Komponenten an clever zusammengestellten und für den jeweiligen Einsatzzweck optimierten Bikes.
Mit dem neuen Testschema hält auch eine neue Unterkategorie Einzug in den GERT: Trekking-Light. Dieses Konzept lockt zahlreiche Pendler, Tourenfahrer und sogar Radreisende an. Und doch bleibt das klassische Trekkingrad mit großem Akku, kraftvollem Motor und vielseitiger Alltagsausstattung das beliebteste Pedelec in Deutschland.
Weiterhin ihren Platz hat zudem natürlich die Klasse der Trekkingräder, die von allem ein bisschen mehr bieten wollen - der Einfachheit halber nennen wir sie SUV. Mit den Testrädern in fünf Unterkategorien folgen die Stadträder. Diese Klasse ist noch einmal deutlich vielseitiger als die Trekking-Kategorie.
Die Klasse City-Standard sind klassische „Brot-und-Butter-Räder“, im positivsten Sinne. Im Sport-Segment tummeln sich vor allem Mountain- und Gravelbikes. Wie sehr das Thema Radgewicht an Bedeutung gewinnt, zeigt sich daran, dass erstmals seit Beginn des GERT das Durchschnittsgewicht aller Testräder (ohne Cargo-Bikes) gesunken ist - und zwar deutlich.
Nicht gesunken ist der mittlere Preis. Er liegt bei 4950 Euro und somit etwas über dem Vorjahresschnitt. Bevor Sie sich in die Testbriefe vertiefen: Lesen Sie aufmerksam unsere Beschreibungen zum Testprozedere durch!
Was ist ein E-Bike?
Ein E-Bike oder Pedelec ist ein Fahrrad, das mit einem unterstützenden Elektromotor und dem entsprechenden Akku ausgerüstet ist. Im Gegensatz zu einem Mofa oder ähnlichen Kleinkrafträdern müssen Sie weiterhin selbst in die Pedale treten. Der Elektromotor bietet lediglich eine Tretunterstützung, damit Sie schneller auf Touren kommen und beispielsweise Steigungen leichter bewältigen.
Diese Hilfestellung liefert das E-Bike aber nur so lange, bis Sie 25 km/h erreicht haben, danach sind Sie auf reine Muskelkraft beschränkt. Für ein E-Bike, das eine Motorunterstützung über 25 km/h hinaus bietet, brauchen Sie einen Mofa-Führerschein. Diese Modelle werden meist als „E-Bike mit 45 km/h“, „Speed-Pedelec“ oder „S-Pedelec“ verkauft.
Die Tretunterstützung des E-Bikes können Sie in der Regel ein- und ausschalten. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wenn Sie Ihre Fitness trainieren möchten, fahren Sie einfach ohne Unterstützung. Wollen Sie hingegen einfach nur eine gemütliche Fahrradtour machen, bei der Sie auch etwaige Steigungen nicht stören sollen, nutzen Sie den Elektromotor. Untrainierten oder älteren Fahrern hilft es, mit anderen Radlern mitzuhalten.
Zu den Nachteilen gehört es, dass die E-Bikes oft deutlich schwerer sind als gewöhnliche Fahrräder. Schließlich tragen Sie zusätzlich einen Elektromotor und einen Akku. Besonders bei längeren Touren, wenn der Akku zwischendurch schlapp macht, müssen Sie ein schweres Fahrrad ans Ziel bringen.
E-Bike-Typen und ihre Einsatzbereiche
Die E-Bike-Modelle eignen sich je nach Bauform für die verschiedenen Einsatzzwecke unterschiedlich gut. Die Grenzen sind jedoch fließend, auch weil die Hersteller oft nicht eingrenzen wollen, für wen sich das eigene Modell eignet und für wen nicht.
Trekking-E-Bike
Die Trekking-E-Bikes sind die beliebtesten Modelle, denn sie versprechen erholsame Fahrrad-Touren in der Natur. Hier kommt es auf Komfort und Reichweite an, sowie den Transport von Ausrüstung auf dem Gepäckträger. Gleichzeitig müssen die Trekking-Bikes - im Gegensatz zu den E-MTBs - auch über eine verkehrstaugliche Ausstattung verfügen, also Schutzbleche, Lichtanlage und Reflektoren.
E-Mountainbike
Das E-Mountainbike muss dieselben Anforderungen erfüllen wie ein herkömmliches Modell, bietet jedoch zusätzlich die Unterstützung eines Motors. E-MTBs sind mit ihren breiten Reifen für sportliche Fahrten auf Feldwegen und Waldpfaden vorgesehen und müssen daher robust und gut gefedert sein. Der Motor muss starke Steigungen bewältigen, die Reichweite ist eher Nebensache. Im Fokus stehen kürzere, aber intensive Fahrten über Stock und Stein. E-MTBs sind oft nicht straßenverkehrstauglich.
City-E-Bike
Das City-E-Bike ist, wie der Name schon sagt, für die Stadt gedacht. Hauptaspekt ist der Komfort und das Zubehör, das Sie in der Stadt benötigen, beispielsweise einen Gepäckträger. Den Elektromotor können Sie dann dazuschalten, wenn es Sie es möchten - beispielsweise um nicht verschwitzt in der Arbeit anzukommen.
SUV/Allroad-E-Bike
Da sich die wenigsten Radfahrer mehrere E-Bikes für verschiedene Zwecke leisten wollen, sollen die SUV- oder Allroad-Bikes die Vorzüge aller Typen vereinen: die Federung und Sportlichkeit der E-MTBs, die Ausdauer der Trekking-Bikes und den Komfort der City-Bikes. Die Allroader sind aber vielseitig und straßenverkehrstauglich.
Crossover-E-Bike
Grundsätzlich stellen die Crossover-E-Bikes eine Mischung aus Trekking- und Mountainbike dar. Sie tendieren jedoch meist mehr in Richtung E-MTB und haben daher keine straßenverkehrstaugliche Ausstattung, es fehlen also Schutzbleche und Licht. Für Touren in der Natur sind die Cross-Modelle gut geeignet, weil Sie jedes Gelände bewältigen können.
E-Lastenrad
E-Lastenräder verfügen über eine Ladefläche, auf der Sie Kisten oder andere Ladungen transportieren können. Dazu braucht es einen besonders kräftigen Motor und großen Akku. Da der Lastentransport aber viel Leistung erfordert, ist die Reichweite dennoch kürzer.
E-Klapprad
Diese können nicht nur in eine kompakte Form gebracht werden, sondern sie sind in der Regel auch besonders leicht. Vor allem in der Stadt haben Sie daher keine Probleme, das E-Bike zu verstauen und können es beispielsweise auch in der Bahn mitnehmen. Die Reichweite ist aber begrenzt.
E-Rennrad/Sport-E-Bike
E-Rennräder können beim Anlauf unterstützen. Der Motor hilft aber wie bei allen E-Bikes nur, bis Sie 25 km/h erreicht haben. Sport-E-Bikes sind leicht, der Komfort ist zweitrangig.
S-Pedelec bis 45 km/h
Die nächste Stufe ist das S-Pedelec: Auch hier treten Sie in die Pedale, der Motor schaltet aber erst bei Geschwindigkeit 45 km/h ab. Um diese Art von E-Bike fahren zu dürfen, brauchen Sie einen Führerschein der Klasse AM und müssen einen Helm tragen.
Zwar ist das S-Pedelec in Deutschland zulassungsfrei, muss jedoch über eine EU-Typgenehmigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis genehmigt sein. Analog zu einem Mofa besteht eine Versicherungspflicht, Sie müssen also ein Versicherungskennzeichen anbringen.
Weitere wichtige Aspekte beim E-Bike-Kauf
Verwendungszweck
Das E-Bike können Sie für verschiedene Zwecke einsetzen: Als Pendler-Rad zwischen Arbeit und Zuhause, als Trekking-Rad für Touren in der Natur oder als Mountainbike in hügeliger Landschaft. Nicht alle Modelle sind für überall geeignet, selbst wenn es sich um Allroad/SUV-Ausführungen handelt.
Reichweite & Wattstunden
Grob lässt sich aber sagen, dass ein Akku mit 500 Wattstunden für Kurz- und Mittelstrecken brauchbar ist. Viele E-Bikes, gerade im Trekking-Bereich, nutzen inzwischen Akkus mit 625 oder 700 Wattstunden. Damit steigt die Reichweite. Größere Akkus bedeuten aber auch mehr Gewicht.
Rahmenform
Bei der Form des Rahmens gibt es grundsätzlich drei Formen: Der sogenannte Diamantrahmen mit einem Oberrohr, der Tiefeinsteiger-Rahmen ohne das Oberrohr und der Trapezrahmen als Mischform. Viele E-Bike-Modelle bekommen Sie je nach Wunsch in Diamant- und Tiefeinsteiger-Ausführung.
Motorstärke
Das maximale Drehmoment des Motors in Newtonmeter (Nm) gibt an, wie kraftvoll der Motor ist. Für City-Bikes reichen 65-70 Nm in der Regel aus, mehr Power ist auf flachen asphaltierten Straßen selten nötig. Für Trekking-Bikes sind 75-85 Nm angemessen, so können auch Hügel gut bewältigt werden.
Bremsen & Schaltung
So gut wie alle Trekking-E-Bikes und E-Mountainbikes sind mit hydraulischen Scheibenbremsen ausgestattet, da diese wegen der höheren Geschwindigkeiten die bessere Wahl sind. Bei City-Bikes stehen oft auch hydraulische Felgenbremsen zur Auswahl. Sie sind robust und recht wartungsarm.
E-Bike mit 45 km/h bei Fahrrad XXL kaufen
Wer sich für ein E-Bike mit 45 km/h interessiert, findet bei Fahrrad-xxl.de eine riesige Auswahl zu günstigen Preisen. Die Speed Pedelecs werden vollständig vormontiert, schnell geliefert und sind mit nur wenigen Handgriffen sofort einsatzbereit.
Sollte dennoch mit dem Elektrofahrrad etwas nicht in Ordnung sein oder es den gewünschten Anforderungen nicht entsprechen, gehört ein kostenloser Rückversand selbstverständlich zu unserem Service dazu. Neben dem ausgezeichneten Online-Service stehen dir auch eine Vielzahl an Filialen zur Verfügung, beispielsweise in Hamburg, Münster, Chemnitz, Mainz oder Ludwigshafen, um nur einige wenige zu nennen.
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Das solltest du beim Kauf eines E-Bikes mit 45 km/h beachten
Beim Kauf eines Elektro-Bikes sollte daran gedacht werden, dass ein Führerschein notwendig ist, eine Helmpflicht besteht und das Fahren nur im öffentlichen Straßenverkehr erlaubt ist. Aus diesem Grund benötigt das Bike auch ein Versicherungskennzeichen. Die Modellwahl ist von den eigenen individuellen Bedürfnissen abhängig und sollte auf die eigenen Fähigkeiten abgestimmt sein.
Ein E-Bike mit einer Geschwindigkeit von fast 45 km/h erfordert eine hohe Wahrnehmung sowie eine dementsprechende Reaktionszeit.
Welche Reichweite und Akkugröße brauchst du?
Ein E-Bike kann über viele Jahre problemlos genutzt werden. Die Anzahl der Ladezyklen des Akkus liegt im Durchschnitt bei 500-1000. Er kann ungefähr 4 - 5 Jahre ohne weiteres genutzt werden. Die zu erreichende Geschwindigkeit bei einem Akku für 45 km/h-E-Bikes liegt ungefähr bei 38 bis 45 km/h.
Welches Antriebssystem und welche Lage sind für dich richtig?
Der Antrieb bei E-Bikes mit 45 km/h erfolgt meistens über einen Mittelmotor oder über einen Hinterradnabenmotor. Der Mittelmotor bietet ein leichteres Gewicht, einen geringen Stromverbrauch und einen optimalen Schwerpunkt. Der Hinterradnabenmotor hingegen überzeugt durch eine größere Übersetzungsbreite und eine Energierückgewinnung beim Aufladen des Akkus.
Welcher Motor letztendlich in Frage kommt, ist vom eigenen Geschmack und dem jeweiligen Einsatz abhängig.
Für welchen Einsatzbereich ist dein E-Bike gedacht?
Ein E-Bike mit einer Geschwindigkeit von 45 km/h eignet sich ausgezeichnet für den Straßenverkehr und ermöglicht ein schnelles Vorankommen. Die Trekking-Ausführung ermöglicht zusätzlich auch die Nutzung für längere sportliche Touren.
Gibt es eine Helmpflicht bei einem Elektrofahrrad mit 45 km/h?
Bei allen höher motorisierten Fahrzeugen ist das Tragen eines Helmes Pflicht. Dies macht alleine schon die Nutzung im öffentlichen Straßenverkehr notwendig und sorgt zusätzlich für einen ausreichenden Kopfschutz des Fahrers.
Gibt es ein Mindestalter und eine Führerscheinpflicht?
Hierfür wird mindestens der Führerschein der Klasse AM zum Führen dieses Fahrzeuges benötigt. Wer jedoch vor dem 01.04.1965 geboren wurde, benötigt keinen gesonderten Führerschein, sondern kann seinen bereits gemachten dafür nutzen.
Sind Radwege mit einem 45 km/h-Elektro-Bike erlaubt?
E-Bikes oder S-Pedelecs bis 45 km/h dürfen keine Radwege benutzen. E-Bikes und Pedelecs gelten als Kleinkraftwagen (Kleinkrafträder) und dürfen ausschließlich auf Straßen gefahren werden.
Darf ich einen Kindersitz oder Anhänger montieren?
Nein, ein S-Pedelec ist laut Betriebserlaubnis ein einsitziges Kraftfahrzeug. Es gibt aktuell auch keinen Fahrradanhänger der für den Betrieb mit zulassungspflichtigem Zugfahrzeug freigegeben ist.
Brauche ich eine Versicherung für mein S-Pedelec?
Wie in unserem E Bike Ratgeber vermerkt, ist es notwendig, ein Elektro Bike mit 45 km/h zu versichern, da ein Kennzeichen Pflicht ist. Die Haftpflichtversicherung gilt in der Regel für ein Kalenderjahr und erfordert die Zahlung eines einmaligen Beitrages (ca. 70€).
S-Pedelecs im Test: TCS (Touringclub der Schweiz)
E-Bikes können auch für Pendler eine Alternative sein - vor allem dann, wenn sie bis zu 45 km/h schnell sind. Der TCS (Touringclub der Schweiz) hat neun verschiedene Modelle solcher "Speed-Pedelecs" getestet. Die Ergebnisse und was Sie beim Kauf beachten sollten:
- Unterschiedliches Fahrverhalten mit Mittel- oder Heckmotor
- Bei maximaler Unterstützung: Reichweiten von 38 bis 54 Kilometer
- Hohe Anschaffungskosten: Günstigstes Rad im Test ab 4199 Euro
- Große Unterschiede bei der Beleuchtung
Die Testergebnisse
Den ersten Platz im Test belegt das Charger3 Mix. Touring HS 2022 von Riese & Müller. Beim Design fällt das S-Pedelec positiv auf, zeigt jedoch Schwächen bei der Motorunterstützung das Modell X-Speed von Klever.
Reichweite
Unterstützungsstufe erreichten alle Testbikes Reichweiten von 38 bis 54 Kilometer. Der Energieverbrauch pro Kilometer ist somit rund doppelt so hoch wie bei einem langsamen E-Bike.
Gesetzliche Regelungen für S-Pedelecs in Deutschland
- Maximale Unterstützung: 4 kW bis maximal 45 km/h.
- Betriebserlaubnis: Sie ist erforderlich.
- Kfz-Haftpflichtversicherung: Sie ist erforderlich und wird mit dem Zulassungskennzeichen dokumentiert.
- Führerschein: AM.
- Mindestalter: Seit Juli 2021 ab 15 Jahre.
- Helmpflicht: ja (geeigneter Schutzhelm).
- Anhänger für Kinder dürfen nicht benutzt werden.
- Ausstattung gemäß StVZO aktueller S-Pedelecs: Unter anderem Rückspiegel, Dauerlicht, Seitenreflektoren und ein automatisches Einklappen des Seitenständers.
Stromer ST1 Pedelec: Ein Testbericht
Die Stromer Serie gilt als technische Perfektion mit maximaler Reichweite, schlankem Design und kraftvoller Leistung. Das Fahren eines Stromer ST1 ist eine großartige Erfahrung.
Der ST1 hat eine starke Kraft und schießt wie eine Rakete. Du kannst leich 45 km/h erreichen. Dies macht tatsächlich den Unterschied, wenn man mit einem normalen E-Bike zur Arbeit geht.
Eigenschaften Stromer ST1
- Powerboost: Ja
- Nettogewicht (kg): 27.8 kg
- Ladezeit: 5 bis 6 Stunden
- Akkukapazität: 814 Wh
- Motorposition: Hinterrad
- Reichweite: 100 km
- Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h
Was ist die Höchstgeschwindigkeit des Stromer ST1 Sport?
Das Fahrrad ist schnell und erreicht problemlos die Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Der Unterschied zu einem 25 km/h E-Bike ist enorm. Für einen Geschwindigkeitsliebhaber ist dies genau das, was man will.
Die Stromer ST1 App
Einer der großen Vorteile des Stromer ST1 ist die Omni Connect App. Du kannst es auf dem Handy oder Display am Oberrohr verwenden.
Die hydraulischen Bremsen
Die hydraulischen Bremsen TRP HD822 sorgen dafür, dass das Abstellen des Motors kein Problem darstellt. Die Bremsen sind stabil und stark. Das Fahrrad blieb in kürzester Zeit stehen.
Miloo Adventure Beast: Das leichteste S-Pedelec?
Der Schweizer Hersteller Miloo und Skistar Marco Odermatt präsentieren mit dem Adventure Beast ein S-Pedelec, das nicht nur beim Gewicht neue Maßstäbe setzen will. Mit einem Gewicht von nur 17 Kilogramm ist es das leichteste Modell seiner Klasse. Trotz des geringen Gewichts geht das Adventure Beast keine Kompromisse bei der Performance ein.
- Miloo X-Line Mittelmotor: 600 Watt, 100 Nm
- Akku: 708 Wh, Reichweite bis zu 125 Kilometern
- Schaltung: 12-Gang-Schaltung von SRAM
S-Pedelecs: Schnell ans Ziel
Mit einer maximalen Nenndauerleistung bis zu 4.000 Watt und einer höchstens vierfachen Unterstützung der Fahrerleistung (Trittkraftunterstützung von max. 400%) erreichst du eine Geschwindigkeit von bis zu 45 km/h!
Auch bei den S Pedelecs kannst du auf eine große Vielfalt zurückgreifen! Egal ob kurze, lange oder hügelige Strecken.
Die Vorteile des Kaufs beim lokalen e-motion Händler
Einer der größten Pluspunkte ist die persönliche Beratung. Beim e-motion Händler steht Dir ein Team von Experten zur Verfügung, die speziell im Bereich E-Bikes geschult sind. Diese Fachleute nehmen sich die Zeit, Deine individuellen Bedürfnisse zu verstehen und können Dir gezielte Empfehlungen geben.
Ein weiterer unschätzbarer Vorteil des Kaufs beim lokalen e-motion Händler ist die Möglichkeit, das S-Pedelec vor dem Kauf ausgiebig zu testen. Eine Probefahrt erlaubt es Dir, das Fahrgefühl, die Handhabung und den Komfort des S-Pedelecs selbst zu erleben.
Der Unterschied zwischen e-Bike & Pedelec
Ein Pedelec (Pedal Electric Cycle) unterstützt dich bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h und erfordert, dass du selbst in die Pedale trittst. Rechtlich wird ein Pedelec wie ein normales Fahrrad behandelt: Es gibt keine Helmpflicht, keine Altersbeschränkung und du benötigst weder Führerschein noch Versicherungskennzeichen.
Im Gegensatz dazu zählt ein S-Pedelec, eine spezielle Variante des e-Bikes, rechtlich als Kleinkraftrad. Es unterstützt dich bis zu 45 km/h, aber auch hier musst du treten, um die Motorhilfe zu aktivieren. Für ein S-Pedelec brauchst du eine Betriebserlaubnis, ein Versicherungskennzeichen und einen Führerschein der Klasse AM. Außerdem besteht Helmpflicht, und Radwege dürfen mit S-Pedelecs in der Regel nicht benutzt werden.
S-Pedelecs im großen Vergleichstest
Wir testeten fünf S-Pedelecs, die bis 45 km/h unterstützen und rechtlich keine Fahrräder sind, und holten dazu Expertenrat von ADFC-Rechtsexperte Ronald Huhn ein.
Alle S-Pedelecs im Einzeltest
| Fahrradmodell | Note | Preis |
|---|---|---|
| M1 Sterzing Evolution GT | sehr gut | 7.948 Euro |
| Diamant Zouma Supreme+ S | sehr gut | 6.499 Euro |
| Riese & Müller Superdelite GT | sehr gut | 8.748 Euro |
| Specialized Turbo Vado 6.0 | gut | 4.799 Euro |
| Stromer ST3 | sehr gut | 6.499 Euro |
Interview mit Roland Huhn: „Ein Kraftfahrzeug bleibt ein Kraftfahrzeug“
Roland Huhn ist Rechtsexperte beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). In Interview mit BIKE BILD klärt der erfahrene Jurist über Rechte und Pflichten von S-Pedelec-Fahrern auf.
Das S-Pedelec gehört auf die Fahrbahn - nicht auf den Radweg, das gilt sowohl inner- als auch außerorts. Auch Radschnellwege sind für S-Pedelecs tabu, wenn sie nicht für Kraftfahrzeuge freigegeben sind; dasselbe gilt für Wald- und Feldwege.
Vorgeschrieben sind Rückspiegel, Seitenreflektoren an der Gabel sowie eine Hupe. Außerdem muss der Seitenständer automatisch einklappbar sein, sollte das Fahrzeug über 35 Kilogramm wiegen.
Wer ohne Versicherungskennzeichen unterwegs ist und dabei erwischt wird, darf 40 Euro Bußgeld zahlen.
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