In der Welt der E-Bikes gibt es eine stetige Weiterentwicklung, insbesondere bei den Motoren. Bafang, ein chinesischer Hersteller von E-Bike-Motoren und -Komponenten, bietet eine breite Palette von Produkten an, die für verschiedene Fahrertypen geeignet sind. Allerdings ist die Verbreitung der Bafang E-Bike Motoren in Europa noch ziemlich schmal. Unter anderem setzt die E-Bike Marke QWIC im Raum auf den chinesischen Elektronik-Giganten.
Bafang Motoren im Überblick
Das Sortiment von Bafang ist unglaublich groß, sodass eigentlich für jeden E-Bike Fahrer etwas dabei sein müsste. Über 50 verschiedene E-Bike Motoren bietet Bafang derzeit an.
Mittelmotoren der M-Serie
Die Mittelmotoren der Bafang M-Serie sind stark, leise und praktisch sowie unauffällig in das Bike integriert. Der M600 Motor für den E-Mountainbike Bereich liefert beispielsweise 500 Watt Nennleistung und ein maximales Drehmoment von 120 Nm - und das bei lediglich 3,9 kg Gewicht. Mit dem optisch reduzierten M420 hat Bafang auch etwas für City und Touren Begeisterte zu bieten.
HF-Serie für City E-Bikes
Für die täglichen Fahrten durch die Stadt mit modernen City E-Bikes ist die HF-Serie von Bafang geeignet. Hier bist du mit bis zu 45 Nm Drehmoment ausgestattet und kannst dank des geräuscharmen Systems die Umgebung in vollen Zügen genießen.
HR-Serie für hohe Effizienz
Hohe Effizienz ist für die HR-Serie von Bafang ein absolutes Must-Have. Auch bei dieser Reihe findest du Antriebe für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke: Vom E-MTB Motor über City E-Bike Motoren bis hin zu Produkten für elegante E-Road Bikes. Der H600 Heckantrieb ist klein, leicht und liefert mit 30 Nm einen angenehmen Rückenwind. Gleichzeitig ist die HR-Serie von Bafang sehr sparsam im Stromverbrauch und gleichzeitig flüsterleise.
Bafang M400 vs. Bosch Performance Line CX
Die Wahl des richtigen Motors ist beim E-Bike oft entscheidender als der Rahmen, die Ausstattung oder gar das Design. Denn der Antrieb beeinflusst nicht nur die Kraftentfaltung, sondern auch das Fahrgefühl, die Reichweite und den Wartungsaufwand. Zwei Namen tauchen in der Diskussion immer wieder auf: Bafang M400 und Bosch Performance Line CX.
Bafang M400 (Max Drive)
Ein kraftvoller Mittelklasse-Motor, der sich vor allem im preisbewussten Segment etabliert hat.
Bosch Performance Line CX
Der König unter den E-Bike-Motoren - High-End-Technologie made in Germany.
Vergleichstabelle
| Merkmal | Bafang M400 | Bosch Performance Line CX |
|---|---|---|
| Leistung | Kraftvoll, Mittelklasse | High-End |
| Preis | Günstiger | Teurer |
| Wartung | Günstiger | Premium-Service-Netz, Software-Updates |
| Geräuschpegel | Lauter | Leiser bei hoher Leistung |
Viele neue E-Bike-Marken setzen mittlerweile auf Bafang, um attraktive Komplettpakete zu einem besseren Preis anbieten zu können. Achte auf gut abgestimmte Komponenten - dann bekommst du mit dem M400 ein echtes Preis-Leistungs-Wunder.
- Fazit: Wer bergauf richtig Druck braucht oder sportlich fährt, profitiert vom Bosch CX.
- Fazit: Bosch setzt Maßstäbe beim Fahrverhalten.
- Fazit: Wer ein hochwertiges, sportliches E-Bike suchst und bereit bist, in Premiumqualität zu investieren, ist der Bosch Performance Line CX die klare Wahl.
E-Bike Klapprad Test mit Heckmotor (2025)
Ob steile Anstiege oder ausgedehnte Fahrradtouren - die Zeiten, in denen man für jede Strecke schweißtreibend in die Pedale treten musste, sind längst vorbei. Dank moderner E-Bikes wird Radfahren komfortabler, effizienter und macht mehr Spaß. Besonders E-Bikes mit Hinterradmotor bieten eine ideale Kombination aus Leistung, Fahrdynamik und Reichweite.
Das Wichtigste in Kürze: Die getesteten Modelle punkten mit hochwertigen Bremsen, ergonomischen Griffen, komfortablen Sätteln und stabilen Rahmen.
Top E-Bikes mit Heckmotor im Klapprad Test 2025
- MYVELO Berlin: E-Bike-Klapprad Testsieger mit Hinterradmotor bzw. Heckantrieb. Mit seinem leistungsstarken 250-Watt-Bafang-Motor sorgt es für eine kraftvolle Unterstützung.
- MYVELO Zürich: Das beste E-Klapprad zum Pendeln mit Heckmotor. Sein kompakter 250-Watt-Motor bietet genau die richtige Unterstützung.
- smartEC Camp-20H: Meine Empfehlung in der Mittelklasse mit Hinterradmotor. Der 250-Watt-Motor sorgt für eine zuverlässige Unterstützung.
- MYVELO Palma: Ein Fatbike mit Heckantrieb und maximaler Power. Mit dem 250-Watt-Motor meisterst du spielend leicht steile Anstiege oder anspruchsvolles Gelände.
- Engwe L20 SE: Komfort trifft E-Bike mit Hinterradmotor. Der 250-Watt-Nabenmotor sorgt für eine angenehme und gleichmäßige Unterstützung.
- NCM Paris Plus: Ein guter 3. Platz im E-Klapprad Test. Der 250-Watt-Nabenmotor liefert eine zuverlässige Unterstützung.
- MYVELO Molinar: Mein Lieblingsklapprad für weite Strecken und Fahrten im Gelände. Der 250-Watt-Nabenmotor bietet eine kraftvolle Unterstützung.
Ratgeber: Wichtige Fragen und Antworten zum E-Bike mit Heckmotor
E-Bikes kosten mehrere Hundert Euro. Diese Anschaffung will also gut überlegt sein. Es ist daher ratsam, wenn du dich mit den Eigenheiten dieses Fahrzeugs befasst und bei der Auswahl einige wichtige Aspekte berücksichtigst.
Was ist ein E-Bike mit Heckmotor?
E-Bikes werden Fahrräder mit einem Elektromotor genannt. Der Begriff ist die Abkürzung des englischen Begriffs electric bike, der übersetzt Elektrorad bedeutet. Fahrräder mit einem Motor gibt es schon seit Jahrzehnten, doch erst die Entwicklung leistungsstarker Lithium-Akkus sorgte für eine größere Nachfrage nach motorisierten Fahrrädern.
Von einem herkömmlichen Fahrrad unterscheidet sich das E-Bike durch zusätzliche Komponenten. Neben einem Elektromotor und der Antriebsbatterie sind das eine Steuerelektronik und ein Sensor, der die Kurbelbewegung erkennt.
Der Elektromotor wird entweder am Vorderrad, als Mittelmotor nahe des Tretlagers oder am Hinterrad angebaut. Im letzten Fall spricht man von einem E-Bike mit Heckmotor oder mit Hinterradmotor. Dieser wird an der Nabe des Hinterrads befestigt.
Für wen ist ein E-Bike mit Heckmotor geeignet und was muss beachtet werden?
E-Bikes mit Heckmotor haben einen starken Vortrieb, was Fahrten mit häufigem Tempowechsel wie zum Beispiel beim Mountainbiking entgegenkommt. Das Hinterrad wird durch den Motor zwar schwerer, bekommt durch das höhere Gewicht aber einen guten Grip. Das ist beim Fahren am Berg oder bei Nässe von Vorteil, sofern der Akku nicht auf das Hinterrad drückt. Optimal sind E-Bikes mit Heckmotor in der City und auf flachen Strecken.
Welche Features sind beim Kauf eines E-Bikes mit Heckmotor wichtig?
Beim Kauf eines Fahrrads mit Heckmotor kommt es wie bei jedem Fahrrad auf bestimmte Merkmale an, denn das Fahrzeug soll komfortabel und sicher sein, aber auch zum Nutzer passen.
- Rahmenmaterial: An den Fahrradrahmen werden starke Anforderungen gestellt. Er muss stabil sein, um das Gewicht des Fahrers tragen zu können. Aktuelle E-Bikes haben Rahmen aus Aluminium, Stahl, Magnesium oder Carbon.
- Akkukapazität: Welche Entfernung du mit dem E-Bike zurücklegen kannst, hängt unter anderem vom Akku ab. Je höher dessen Kapazität in Wattstunden ist, umso höher ist die Reichweite.
- Akkureichweite: Manche Hersteller geben die Reichweite des Akkus bei durchschnittlicher Beanspruchung an. Fährst du häufig lange Strecken, sollte die Reichweite bei 100 Kilometern liegen.
Bafang M510 im Detail
Mit dem neuen Vitus E-Mythique LT gibt es endlich auch einen passenden Aufhänger. Das neue E-Enduro setzt ausschließlich auf das chinesische Kraftpaket und ist ab sofort verfügbar. Wie schlägt sich der neue Motor mit 630er-Intube-Akku im Test?
Die Fakten zum Bafang M510
- max. 95 Nm Drehmoment (Herstellerangabe)
- Gewicht: 2,94 kg (EMTB Messung)
- Fünf Unterstützungsstufen: Eco, Eco+, Trail, Boost, Race
- Modi über App anpassbar
Bedienelemente des Bafang M510
An unserem Testbike von Vitus waren schlichte Bedienelemente verbaut, die an die klassische Kombi von Shimano erinnern. Im ersten Eindruck konnten Display und Remote durchaus überzeugen. Direkt am Griff sitzt eine schlanke Remote mit drei Tasten, dazu gibt’s ein Farbdisplay, das gut geschützt hinter dem Lenker platziert ist.
Der Bafang-Akku
Im E-Mythique LT sorgt ein integrierter Bafang-Akku mit 630 Wattstunden für Energie. Er kann simpel und schnell nach vorne aus dem Unterrohr geklappt werden und saß in unserem Test-Bike klapperfrei. Das Cover hat Vitus fest an der Batterie verschraubt, was die Entnahme nochmal erleichtert.
Bafang M510 - die Unterstützungsstufen
In unserem Testbike von Vitus hat der M510 einen vom britischen Hersteller angepassten Tune. Fünf Unterstützungsstufen stehen zur Verfügung: Eco, Eco+, Trail, Boost und Race. In den beiden höchsten Modi wird die maximale Leistung freigegeben. Im Race-Modus passiert das schon ab einer geringen Fahrerleistung von 137 Watt. Der Trail-Modus ist nicht linear, sondern progressiv angelegt.
Wo wird der Bafang M510 produziert?
Der chinesische Hersteller Bafang hat seinen Sitz in Suzhou/China, in der Nähe von Shanghai. Kürzlich hat Bafang, explizit für die Produktion von Mittelmotoren, ein neues Werk in Polen eröffnet. Der M510 wird sowohl an diesem europäischen Standort, als auch am Hauptsitz in Suzhou produziert.
Praxistest: So fährt sich der Bafang M510
Der erste Fahreindruck vom Bafang-Aggregat ist vor allem eines: Richtig kraftvoll. Schon bei geringem Fahrer-Input schiebt der M510 sehr stark. Das vermittelt direkt bei der ersten Testfahrt den Eindruck von plakativer Power. Und auch bei unseren standardisierten Messfahrten bestätigte sich dieser Fakt.
Bafang Mittelmotor MM G340 Nachrüst-Kit im Test
Hochwertig verarbeitet und deutlich günstiger als ein neues E-Bike. Wir haben den Mittelmotor Bafang MM G340 getestet und zeigen, was das Pedelec-Nachrüst-Kit kann.
Lieferumfang
Für unseren Test haben wir uns für das Nachrüst-Kit Bafang MM G340 mit dem Akku Haniwinner H193 im Wert von rund 650 Euro entschieden. Beide Bestandteile kommen in je einem Karton.
Das Paket des Bafang MM G340 beinhaltet Mittelmotor, Kurbeln, Bordcomputer, Handcontroller, Geschwindigkeitssensor, Bremsen, Frontlicht sowie Kabelbinder, Bedienungsanleitung und Montagewerkzeug. Zudem liegt ein Gashebel bei. Den sollte man in Deutschland jedoch nicht montieren, da er illegal ist. Hierzulande darf der Motor ohne Trittunterstützung maximal auf 6 km/h als Schiebehilfe unterstützen. Der Gashebel schafft aber 25 km/h.
Montage
Die gesamte Montage des Sets kostet uns Laien sechs volle Stunden. Das Tretlager muss ausgetauscht werden, hier kommt der Motor rein. Der Akku findet am Rahmen Platz, die Bremshebel werden ausgetauscht, die Steuereinheit und das Display kommen an den Lenker, das Frontlicht an die Gabel und der Geschwindigkeitssensor ans Hinterrad. Zudem muss man noch die Kabel entlang des Rahmens befestigen.
Geübte Fahrradbastler benötigen für den Umbau wahrscheinlich bis zu zwei Stunden. Per Videoanleitung zeigt Bafang bei Bedarf im Detail, wie die Montage funktioniert - einen QR-Code zum Video gibt es in der Bedienungsanleitung.
Praxiserfahrung
Wir sind für den Test knapp drei Wochen mit unserem umgebauten E-Bike unterwegs. Insgesamt haben wir 100 Kilometer zurückgelegt.
Der Bafang Mittelmotor reagiert nach der ersten vollen Umdrehung der Pedale auf Tritte. Die erste Umdrehung braucht der Sensor aber, bevor er reagiert, da er über keinen Drehmomentsensor verfügt. Entsprechend ist das Fahrgefühl beim ersten Tritt weniger direkt als bei Mittelmotoren mit Drehmomentsensor.
Preis & Alternativen
Insgesamt haben wir knapp 700 Euro für ein solides Fahrrad vom Wertstoffhof, Nachrüst-Kit und Akku bezahlt. Den Mittelmotor bekommt man unter anderem bei Banggood oder Amazon.
Fazit
Wir sind von dem Bafang-Set mit Haniwinner-Akku begeistert. Das Set bietet bis auf einen Drehmomentsensor alles, was man von einem Pedelec mit Mittelmotor erwarten kann. Wer hier sein bestehendes Mountainbike mit hochwertigen Scheibenbremsen und Gangschaltung aufrüstet, bekommt natürlich ein deutlich besseres Gesamtergebnis als wir mit unserem billigen Wertstoffhof-Bike.
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