Elektro-Zweiräder erfreuen Städter damit, dass sie lokal Emissionen reduzieren und dabei Spaß machen. Bei gutem Wetter auf der elektrischen Vespa durch den Verkehr zu flitzen macht mehr Laune, als im Stau zu stehen. Darüber sollte man sich relativ schnell einig werden können.
Die Parkplatzsuche am Zielort verliert auch an Dramatik, weil ein Roller einfach weniger Platz wegnimmt als ein SUV. Schließlich ist man mit vielen trendigen Scootern und E-Rollern mit herausnehmbarem Akku von der öffentlichen Ladeinfrastruktur unabhängig, weil man die Batterien zu Hause an der Haushaltssteckdose aufladen kann.
Da wäre es doch nur logisch, das mit der Umweltfreundlichkeit konsequent zu Ende zu denken und das elektrische Zweirad anstatt an der Schuko-Dose mit Sonnenenergie aufzuladen. Zum Beispiel aus einem Balkonkraftwerk. Aber funktioniert das überhaupt? Und wenn ja, wie?
Wie viel Strom brauchen Elektroscooter, E-Roller und E-Motorrad beim Laden?
Der erste Blick gilt der Strommenge, die das elektrische Zweirad zum Laden braucht. Kleinere Fahrzeuge benötigen ca. 500 Watt, eher selten sind Ladeleistungen von zwei Kilowatt und mehr. 45-km/h-Roller bewegen sich den Foren zufolge grob geschätzt zwischen 250 und 500 Watt zu Anfang ihres Ladezyklus. Im Verlauf des Ladens wird die Anforderung dann kleiner. Der Großroller BMW CE04 benötigt laut Hersteller 2,1 kW. Der Strombedarf von Elektromotorrädern ist nicht wirklich anders.
Hersteller Zero zum Beispiel bietet einen Quickcharger mit einem Kilowatt Ladeleistung für die Modelle von 2013 bis 2023, der die Energiemenge des im Motorrad integrierten Ladesystems in etwa verdoppeln soll.
Wie viel Strom kann ein Balkonkraftwerk produzieren? Und zu welchen Zeiten?
Die mögliche Leistung eines Balkonkraftwerks hängt von der Witterung und der Sonneneinstrahlung ab. Befindet sich der Balkon also an einer der Sonneneinstrahlung großenteils abgewandten Seite eines Gebäudes in einer norddeutschen Stadt, wird die Menge an produziertem Sonnenstrom kleiner sein als - zugespitzt ausgedrückt - am Ferienhaus in Andalusien. Ein weiterer Punkt, über den es nachzudenken gilt: Nachts, wenn der Roller laden soll, produziert das Kraftwerk mangels Sonne gar keinen Strom.
Sind die Bedingungen ideal, kann eine 600-Watt-Solaranlage 2,4 bis 4,8 Kilowattstunden an Strom pro Tag generieren. Im Jahresverlauf sind 400 bis 600 kWh an Strom drin, immer abhängig von der Wetterlage.
Was kostet ein Balkonkraftwerk?
Für ein steckerfertiges Balkonkraftwerk variieren die Anschaffungskosten je nach Spitzenleistung, Befestigungsart und Anbieter.
Wie reduzieren sich die Stromkosten, wenn man ein Balkonkraftwerk hat?
Ein Balkonkraftwerk lohnt sich praktisch immer. Wie schnell sich die Investition amortisiert, hängt von den genannten äußeren Bedingungen ab. Die Solarmodule auf dem Balkon werden mit einem Wechselrichter verbunden, der den aus dem Sonnenlicht entstanden Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt und ihn via Kabel ins häusliche Stromnetz einspeist.
Einfach ausgedrückt läuft der heimische Stromzähler dann langsamer. Bei 600 Watt und einem Strompreis von 40 Cent/kWh sollte man 240 Euro pro Jahr auf der Stromrechnung einsparen können. Im besten Fall kann ein Haushalt bis zu 20 Prozent seines Strombedarfs selbst produzieren.
Gibt es für Balkonkraftwerke eine Förderung?
Eine bundesweite Förderung für Balkonkraftwerke im Sinne eines Betrags X gibt es nach heutigem Stand (September 2023) nicht. Immerhin: Auf kleine und größere Fotovoltaikanlagen muss seit Beginn des Jahres 2023 keine Mehrwertsteuer gezahlt werden.
Einzelne Bundesländer unterstützen Interessierte finanziell, zum Beispiel Berlin. In Norddeutschland gibt es in Schleswig-Holstein und in Mecklenburg-Vorpommern Geld vom Land für ein so ein Kraftwerk. In Baden-Württemberg und in Bayern hängt eine Förderung von der Kommune ab. Die Tarife liegen zwischen 100 und 500 Euro.
Was braucht man, um Solarstrom zu speichern?
Das Balkonkraftwerk produziert seinen Strom im Lauf des Tages, das E-Zweirad lädt normalerweise nachts. Der direkte Transfer der Energie wird also unter Umständen schwer und vor allem, je nach Wohnsituation, schwer nachzuvollziehen. Wer einfacher Anwender ist, der betrachtet das E-Zweirad am besten als Teil des gesamten Stromverbrauchs des Haushalts und rechnet die Ersparnis durch das Kraftwerk gegen die Gesamtkosten. Es gibt nämlich derzeit noch keinen Wechselrichter, an den man den Akku direkt anstöpseln kann.
Wer die baulichen Möglichkeiten hat und über die notwendigen Fachkenntnisse verfügt - also zum Beispiel Elektriker ist -, der kann sich fürs Zweirad-Laden eine eigene Stromversorgung einrichten. Dann lässt sich das Zweirad der Wahl "nur" mit Sonnenenergie laden. Für beide Varianten kann man einen Stromspeicher nutzen, der die Energie der Sonne zum Beispiel nachts abrufbar macht. Schöner Nebeneffekt: Mit Speicher kann man mehr Energie produzieren. Nachteil: Das Gerät kostet extra.
Powerstations im Vergleich
Eine Möglichkeit, Solarstrom zu speichern, sind Powerstations. Hier eine Übersicht einiger Modelle im Vergleich:
| Hersteller | Produkt | Preis | Ladezyklen/Betriebstemperatur | Akkutyp | Nutzbare Energiemenge |
|---|---|---|---|---|---|
| ANKER | 757 Powerhouse (Testsieger) | 1699 Euro | 3000/-20 bis 40 Grad | Lithium-Eisen (LiFePO4) | 1,01 kWh |
| ECOFLOW | Delta mini (Preis-Leistungs-Sieger) | 1049 Euro | 800/-20 bis 40 Grad | Lithium-Ionen (NMC) | 0,80 kWh |
| BOSSWERK | Powerstation 1000 | 1298 Euro | k. A./-10 bis 60 Grad | Lithium-Eisen (LiFePO4) | 0,97 kWh |
| JACKERY | Explorer 1000 | 1161 Euro | 500/-10 bis 40 Grad | Lithium-Ionen (NMC) | 0,89 kWh |
Gibt es für E-Roller Geld vom Staat?
Wer einen Elektroroller oder ein E-Motorrad sein Eigen nennt, kann sich einmal im Jahr vom Staat die THG-Prämie holen. Voraussetzung dafür: Das Fahrzeug muss schneller sein als 45 km/h und mit einem "großen Kennzeichen" fahren.
Die jährliche THG-Prämie kann bis zu 425 Euro betragen. Doch das sind Maximalprämien.
Laden an Tesla Superchargern
Tesla plant seine gut 6.000 Supercharger in Europa für Fremdmarken zu öffnen. Also auch für Motorräder. Jedoch: Es funktioniert nur wenn der Combo-2-Stecker der Tesla V3-Supercharger verwendet wird. Das begrenzt die derzeit ladbaren Motorrad-Marken an Tesla-Säulen auf zwei.
- Energica: Modelle haben einen Combo-2-Stecker für das CCS-Laden. Die maximale Ladeleistung der Energica-Modelle liegt am Supercharger wie gewohnt bei maximal 24 Kilowatt, was 40 Minuten Ladezeit auf 80 Prozent Kapazität bedeutet.
- LiveWire One: Die bei uns als Harley-Davidson bekannt gewordene LiveWire verfügt ebenfalls über einen Combo-2-Stecker und kann so per CCS geladen werden.
Worauf Sie beim Laden Ihres E-Motorrads achten sollten
Vollkommen unabhängig von der Stärke oder Größe des E-Antriebs brauche ich immer eine passende Stromquelle und ein passendes Ladekabel. Das liegt an der Vielfalt der verschiedenen Motoren, die aufgrund ihrer Leistung unterschiedlich geladen werden müssen. Obendrein kreieren auch noch manche Hersteller eigene Steckertypen und fertig ist der Kabelsalat. Aber beginnen wir zuerst bei den wichtigsten Begriffen und Einheiten, da diese beim E-Thema leider nicht vermeidbar sind.
Die Leistung des E-Motors wird, wie inzwischen auch oft bei Verbrennern üblich, in Kilowatt (kW) angegeben. Ein kW entspricht 1,36 PS. Ähnlich klingt die üblicherweise verwendete Einheit für die Batteriekapazität: Kilowattstunde (kWh). Streng genommen ist eigentlich die Amperestunde (Ah) die Maßeinheit dafür, doch die kWh hat sich als praktischer herausgestellt. Warum? Weil auch die Leistung von Ladegeräten in kW angegeben wird und so mit kWh auf der einen Seite und kW auf der anderen Berechnungen deutlich leichter fallen, selbst für Laien.
Beispiel: Mein Ladegerät und Stromanschluss schafft 1 kW Ladeleistung. Damit möchte ich eine 10 kWh Batterie aufladen. Dauer des Ladevorgangs: 10 Stunden. Bei 2 kW Ladeleistung wären es 5 Stunden. kWh/kW=Ladedauer in Stunden. So lässt sich die Dauer des Ladevorgangs sehr schnell einschätzen. Wobei hier noch anzumerken ist, dass Ladevorgänge üblicherweise ab 80 % Ladestand des Akkus die Ladegeschwindigkeit drosseln, um das Überhitzen des Akkus zu verhindern und die Batterie zu schützen.
Die Ladesysteme teilen sich nämlich grob gesagt in zwei Gruppen auf: Wechsel-, oder Gleichstrom? Den grundsätzlichen Unterschied zwischen beiden erläutere ich hier jetzt nicht, relevant ist aber im Bezug auf E-Zweiräder, dass Wechselstrom (AC) prinzipiell langsamer lädt, während Gleichstrom (DC) in vielen Schnellladevorgängen zum Einsatz kommt. Unsere Haushaltssteckdosen mit 230 V Spannung liefern Wechselstrom, ergo laden sie langsam. Bei kleinen E-Rollern mit geringer Batterieleistung, wie z.B. dem von uns getesteten Peugeot E-Ludix, reicht die Leistung der Steckdose aber auch vollkommen aus.
Der Clue ist, dass die Akkus in E-Fahrzeugen IMMER Gleichstrom zum Laden brauchen. Das heißt der Wechselstrom der Stromquelle gibt zwar die Ladeleistung und damit die Ladegeschwindigkeit vor, der Strom muss dann aber noch in Gleichstrom umgewandelt werden. Diese notwendige Umwandlung muss entweder von der Ladestation, dem Fahrzeug selbst, oder dem Ladekabel vollzogen werden.
Bei privaten Ladestationen sind schon durch den generellen Stromanschluss und das lokale Stromnetz Grenzen gesetzt. Haushaltssteckdosen schaffen mit passendem Ladekabel maximal 2,3 kW Ladeleistungen, Ladestationen bis zu 12 kW dürfen noch ohne Genehmigung im privaten Haushalt angeschlossen werden. Darüber muss der Netzbetrieber erst prüfen, ob das Netz die Zusatzbelastung von z.B. oft üblichen 22 kW überhaupt aushält. Wie viel sinnvoll ist, hängt natürlich stark vom Fahrzeug ab. Zwischen dem Kumpan 54i E-Roller und dem Energica EVA Ribelle E-Motorrad liegen Welten. Außerdem bringt eine übermäßig starke Ladestation nichts, wenn der Rest nicht mitzieht.
Die Ladegeschwindigkeit wird immer vom schwächsten Glied bestimmt: Stromquelle, Ladekabel, oder Fahrzeug. Gängige Ladeleistungen bei Wallboxen sind 3,7 kW, 7,4 kW, 11 kW und 22 kW.
Bei Ladekabeln wird zwischen Mode 2 und Mode 3 unterschieden. Mode 2-Ladekabel gibt es in vielen Varianten, es wird oft zum Anschluss an eine gewöhnliche Haushaltssteckdose vom Hersteller werkseitig mitgeliefert. So können Elektrofahrer auch ohne feste Ladestation in der Nähe laden. Die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladeanschluss übernimmt dabei eine Box, die zwischen dem Fahrzeugstecker und Anschlussstecker geschaltet ist (Die eckige Box in vielen Kabeln: ICCB, in-cable control box). Mode 3-Ladekabel kommen bei stärkeren Anschlüssen zum Einsatz und schaffen bis zu 43 kW Ladeleistung. Der Vollständigkeit halber seien noch Mode 4-Ladekabeln erwähnt. Diese sind derzeit aber (noch) nicht einmal bei den stärksten E-Motorrädern notwendig.
Einphasige Typ 1-Stecker schaffen Ladeleistungen von bis zu 7,4 kW, manchen mag der Stecker von den blauen Campingsteckdosen bekannte sein. Dreiphasige Typ 2-Stecker, oft auch Mennekes-Stecker genannt, sind die bekannten Ladestecker und haben sich in Europa als Standard an Ladestationen durchgesetzt. Sie schaffen bis zu 22 kW Ladeleistung und brauchen ein Mode 3-Ladekabel. Der letzte relevante Steckertyp ist der sogenannte Combo-Stecker (Combined Charging System CCS), der den Typ-2-Stecker um zwei Kontakte ergänzt und damit Schnelladevorgänge mit sowohl AC, als auch DC ermöglicht.
Ladeübersicht
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über verschiedene Lademöglichkeiten:
| Stromquelle | Stecker | Ladekabel | Spannung/Strom/max. Ladeleistung | AC/DC | Weitere Details |
|---|---|---|---|---|---|
| Haushaltsteckdose/Schuko | Haushaltsstecker | Mode 2 | einphasig 230 V/10 A/2,3 kW | AC | ICCB-Kabel mit passendem Stecker oder Direktanschluss im Fahrzeug. Schuko ist nur für kurzzeitige 16-A-Belastung geeignet |
| Blaue Camping Steckdose | Typ 1 | Mode 2/Mode 3 | einphasig 230 V/16 A/3,6 kW | AC | ICCB-Kabel mit passendem Fahrzeugstecker |
| Ladestation Typ 2 | Typ 2 | Mode 3 | Spannung & Strom stationsabhängig/typische LL: 3,6/11/22/43 kW | AC | Typ-2- oder Combo-2-Ladeanschluss fahrzeugseitig und Bordladegerät mit entsprechender Leistungsaufnahme. |
Für private Ladestationen für leistungsstarke Elektro-Zweiräder, wie z.B. die Harley-Davidson Livewire, empfiehlt sich ein 11 kW-System, da es die größte Flexibilität bietet, ohne eine Genehmigung zu erfordern. Kleine E-Roller, wie z.B. die Kumpan i54 E-Roller, kommen auch mit leistungsschwächeren Systemen aus.
Möchte man sich bei öffentlichen Ladestationen bedienen, sollte ein Mode 3-Ladekabel mit Typ 2-Stecker mit den meisten Ladeplätzen kompatibel sein. Für richtig starke E-Motorräder, wie z.B. die Energica EVA Ribelle, ist sogar ein Schnelllade-System mit Combo-Stecker am sinnvollsten.
BMW CE 04: Laden leicht gemacht
Der BMW CE 04 lässt sich auf verschiedene Arten laden: an der Haushaltssteckdose, der heimischen Wallbox oder an einer öffentlichen Ladesäule. Mit dem serienmäßigen Flexible Fast Charger Mode 2 mit haushaltsüblichen Schukostecker lädst Du Deinen BMW CE 04 ganz einfach an der Haushaltssteckdose. Bei 2,3 kW lädst Du den Scooter dann in 3:30 Stunden von 0% auf 80%. Mit dem optionalen Schnellladegerät kannst Du sogar nochmal richtig Zeit sparen.
Mit dem zusätzlich erhältlichen Ladekabel Mode 3 lässt sich Dein BMW CE 04 bequem an öffentlichen Ladesäulen aufladen. So lädt Dein Scooter bei 2,3 kW in 3:30 Stunden von 0% auf 80%. Der BMW CE 04 lässt sich optional mit einem Schnellladegerät ausstatten. Damit lädst Du an der heimischen Wallbox oder mit einem Ladekabel Mode 3 an öffentlichen Ladesäulen schnell und sicher.
Die Navigation zeigt Dir über Point of Interest-Funktion Ladesäulen in Deiner gewünschten Umgebung an und führt Dich auf kürzestem Weg dorthin. Die BMW Motorrad Connected App informiert Dich beim Ladevorgang über das prognostizierte Ladeende und natürlich auch darüber, wie weit und lange Du mit der gespeicherten Energie unterwegs sein kannst. Während der Fahrt kannst Du diese Daten jederzeit auf dem 10,25“ TFT-Display ablesen.
Der BMW CE 04 kann mit dem optionalen Schnellladegerät mit bis zu 6,9 kW geladen werden, wobei er standardmäßig mit bis zu 2,3 kW lädt.
E-Motorrad: Nachhaltige Freiheit auf zwei Rädern
Elektroautos sind auf deutschen Straßen mittlerweile Alltag. Während große Autohersteller sich mit Elektroauto-Reihen überbieten, ist die Begeisterung für E-Motorräder aktuell noch überschaubar.
Der eigentliche Preisvorteil liegt in den Unterhaltskosten. Langfristig bedeuten E-Motorräder weniger Wartungskosten. Zudem gilt für Elektrofahrzeuge mit Erstzulassung bis zum 31.12.2025 weiterhin eine komplette Kfz-Steuerbefreiung, die noch bis zum 31.12.2030 in Anspruch genommen werden kann. Danach zahlen Sie nur 50 Prozent der Kraftfahrzeugsteuer.
Aktuell liegt sie im Durchschnitt unter der von Benzinmotoren. So schaffen City-Modelle mit kleinen Batterien zwischen 70 und 100 Kilometer, Top-Modelle bereits über 300 Kilometer. Voll aufgeladen sind E-Motorräder also fürs Stadtleben, Kurzstrecken oder Kurzausflüge praktisch. Für Überlandtouren sollten Sie jedoch Ladepausen einplanen.
Wie bei E-Autos laden Sie Ihr Elektro-Motorrad an privaten oder öffentlichen Ladestationen, E-Leichtkrafträder oder Roller können zudem auch über Haushaltssteckdosen geladen werden. E-Motorräder sind in der Regel mit Typ-2-Ladestationen kompatibel. Zum Teil gibt es allerdings auch Modelle mit integrierter Schnellladetechnologie auf Basis des CCS-Standards.
Leiser ist das Elektromotorrad auch, es gibt weder Fehlzündungen noch macht der Motor laute Geräusche. Damit kann es zu Zeiten und in Gegenden genutzt werden, wo Motorräder mit Verbrennungsmotor ausscheiden. Das ist in Zukunft für Liefer-und Bringdienste durchaus interessant. Ein weiterer Pluspunkt, neben der besseren CO2-Bilanz, ist das kostengünstige Tanken an der heimischen Steckdose. Hier lässt sich auf Dauer viel einsparen.
E-Motorräder bieten nur eine bedingte Reichweite, aber man kann die meisten Modelle im Gegensatz zu E-Autos auch schnell über eine 230V-Steckdose aufladen.
Parken auf eine speziell für E-Fahrzeuge vorgesehenen Parkplatz mit Ladesäule ist nur während des Ladevorgangs erlaubt.
Die meisten Elektro Motorräder lassen sich auf drei verschiedene Arten laden. Das Aufladen geht entweder über die hauseigene 230V-Steckdose, über eine Wallbox oder an einer öffentlichen Ladesäule. Je nach Stecker-Typ lässt sich das E-Motorrad mit oder ohne Adapter an der öffentlichen Ladesäule befüllen.
ACHTUNG: Im Gegensatz zu hochwertigen E-Motorrollern der 45 km/h- und 80 km/h-Klassen, bei denen der Akku herausnehmbar ist, sind die Akkus bei größeren E-Rollern und E-Motorrädern in der Regel fest verbaut. Diese Akkus sind groß und wiegen schon mal bis zu 50 kg, was die einfache Handhabung etwas erschwert und begrenzt.
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