Elektromobilität erfreut sich zurzeit sehr großer Beliebtheit.
Bundesweite Förderprogramme
Abgesehen von der THG Quote zur Förderung der Elektromobilität gibt es derzeit keine einheitlichen, bundesweiten Förderprogramme für E Motorräder in Deutschland.
Die Förderung E Motorrad läuft über eine Treibhausquote vom Bund, mit der die Treibhausgasemissionen benzinbetriebener Fahrzeuge reduziert werden sollen.
Nicht nur Elektroautos, auch Zweiräder, die eine Zulassung brauchen und schneller als 45 km/h unterwegs sind, kommen für eine Antragstellung für die THG Quote E Motorrad automatisch in Frage.
Die THG Prämie (Treibhausgas Prämie) erhält ein Nutzer eines Elektrofahrzeuges für die jährliche Nutzung seiner Elektromobilität.
Wer einen Elektroroller, E Scooter oder E Bikes nutzt, kann sich seine CO2-Einsparungen also dank der THG Quote E Motorrad zertifizieren lassen. Das geht am besten durch einen externen Anbieter wie Elektrovorteil.de.
Für die Antragstellung der Förderung Elektro Motorrad müsst ihr online bei dem jeweiligen Anbieter eure Daten eingeben und die Zulassungsbescheinigung für euren Elektroroller hochladen. Dort wird euer Antrag dann geprüft und bei dem Umweltbundesamt als Sammelantrag eingereicht.
Die checken erneut, ob alles seine Richtigkeit hat.
Auf Elektrovorteil.de findest Du alle Infos zum Antrag der THG Quote und kannst einen Antrag zur Förderung deines Elektro Motorrades stellen.
Bei der Förderung Elektro Motorrad ist es egal, wie viele Kilometer die Elektromotorräder jährlich zurücklegen, so lange die E Bikes rein batteriebetrieben sind.
Die THG-Quote wird nur ein Mal pro Jahr gewährt.
Wird das E Motorrad oder der E Roller verkauft, kann nur einer für das laufende Jahr die THG Quote beantragen, das ist entweder der Vorbesitzer oder der neue Besitzer.
Auch Privatpersonen tragen zum Klimaschutz bei und können für ihre Elektrofahrzeuge Förderprogramme wie die THG Prämie nutzen.
Den Zuschuss gibt es für alle Elektro Zweiräder, also Roller wie die E Schwalbe, Mopeds und Elektromotorräder, die eine Zulassung haben müssen oder eine freiwillige Zulassung haben können.
Die Förderung E Motorrad gilt auch für geleaste Fahrzeuge.
Denn es geht bei der THG Quote E Motorrad nicht darum, wer der rechtliche Eigentümer ist, sondern wer im Fahrzeugbrief als Halter der Elektrofahrzeuge eingetragen ist.
Seit 2022 können Halter:innen von reinen E-Fahrzeugen eine Prämie aus dem Verkauf der eingesparten CO2-Emissionen an Unternehmen - vor allem Mineralölkonzerne - erhalten.
Mit dieser wird das Laden an private Ladestationen im Emissionshandel berücksichtigt.
Die NOW erläutert in ihrem Factsheet "THG-Quotenhandel" was die THG-Quote ist, auf welcher rechtlichen Grundlage sie basiert und wie der Quotenhandel funktioniert.
Lokale und regionale Förderprogramme
Manche deutschen Städte und Kommunen bezuschussen jedoch den Kauf von Elektro Fahrzeugen mit zwei Rädern.
Auch wird in vielen Fällen nur die gewerbliche Nutzung bezuschusst, während Privatpersonen oft leer ausgehen.
Nachfragen lohnt sich hier.
Die Stadt Regensburg fördert Leichtfahrzeuge mit bis zu 25 % des Kaufpreises.
Antragsberechtigte sind Privatpersonen und Unternehmen.
So werden in München zwei- und dreirädrige Elektroleichtfahrzeuge mit 25 % der Nettokosten bis maximal 1.200 € gefördert.
In Erlangen gibt es für neu gekaufte Aufsitz-Elektroroller bis zu 200 Euro.
Eine Zusatzförderung von 50 € pro Fahrzeug wird gewährt, wenn der Antragsteller den Bezug von 100 % erneuerbaren Strom in seinem Haushalt oder eine beantragte Umstellung auf Ökostrom nachweisen kann.
Die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH fördern den Erwerb eines E Roller mit 130 Euro.
Städte wie Regensburg bieten die Förderung E Motorrad an.
Viele regionale Energieversorgungsunternehmen haben Förderprogramme für ihre Kundschaft entwickelt.
Dabei zahlen sie Prämien zur Anschaffung von Elektrofahrzeugen, Pedelecs, Elektroroller oder Ladestationenen.
Die STAWAG, Stadtwerke Aachen AG, unterstützt mit ihrem Förderprogramm den Ausbau und die Verbreitung der Elektromobilität.
Elektro Roller mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit bis zu 80 km/h werden gefördert, wenn ihr bei der STAWAG Ökostromkunde seid.
Die Stadtwerke in Konstanz bieten Förderungen für E Fahrzeuge, für die ein Führerschein der Klassen M, AM, A1, A2 oder A notwendig ist.
Kommunale Förderprogramme Zusätzlich zur finanziellen Förderung durch den Bund und das Land NRW haben auch viele Städte und Gemeinden eigene Förderprogramme für die Anschaffung von Ladestationen oder Lastenfahrräder aufgelegt.
Förderprogramme in Bundesländern
Einige Bundesländer, Kommunen und Städte fördern den Umstieg auf emissionsarme Mobilität mit eigenen Produkten.
In Baden-Württemberg gibt es zum Beispiel Unterstützung für den Erwerb von E-Taxis und E-LKW.
In Berlin werden mit dem Förderprogramm “Wirtschaftsnahe Elektromobilität” finanzielle Anreize geschaffen, auf E-Mobilität umzusteigen.
Das gilt auch für alle E-Roller und E-Bikes.
Mit der Förderung von Elektrofahrzeugen hat das Land seit 2017 massive Investitionen angestoßen.
In Baden-Württemberg werden bis zu 1.000 E-Fahrzeuge für Pflegedienste vom Land gefördert.
Baden-Württemberg wird elektrisiert: Zwei Millionen öffentlich und nichtöffentlich zugängliche Ladepunkte sind bis 2030 im Land das Ziel.
Das Ministerium für Verkehr fördert den Aufbau von neuen urbanen Schnellladehubs: Bis zum 22.
Förderungen in anderen Ländern
Anders sieht es hingegen bei unseren Nachbarn in Österreich aus.
Um den Klimaschutz schnell voranzutreiben, gibt es dort eine Umweltprämie für verschiedene Motorradklassen.
Bei E Mopeds zahlt der Bund 450 Euro drauf, der Importeur 350 Euro.
Die Förderung E Motorrad bis 11 kW sieht vor, dass der Bund 700 Euro zahlt und der Importeur 500 Euro der Anschaffungskosten übernimmt.
Am Beispiel Alrendo TS Bravo wird deutlich, dass der Importeur bereits eine Förderung von 500 Euro netto gewährt, die direkt vom angegebenen Listenpreis abgezogen wird.
Eine zusätzliche Bundesförderung von 700 Euro kann vom Kunden direkt beantragt werden.
Unsere österreichischen Nachbarn haben es da besser.
Die Förderung für Elektromobilität wurde dort mehr als verdoppelt.
Italien überprüft und beschließt jährlich, wie hoch der Ecobonus, also die Elektromobilitäts-Förderung, für die nächsten 12 Monate aussehen soll.
Am 3. Juni gab die Regierung grünes Licht für das neue Förderprogramm in Höhe von 782 Millionen Euro.
Die Prämien können rückwirkend auch für Fahrzeugkäufe ab dem 25. Mai 2024 geltend gemacht werden.
Derlei Elektromobilitäts-Zuschüsse in Italien gibt es nicht nur für Autos, sondern auch für Zweiräder.
Max. 3.000 Euro, 4.000 Euro mit AbwrackprämieTrotzdem - oder gerade deshalb - erläutern wir, was in Italien im Hinblick auf Elektromobilitäts-Förderung möglich ist.
Konkret werden Zuschüsse in Höhe von 30 Prozent des Kaufpreises, maximal 3.000 Euro, gewährt.
Wenn im Zuge des Neufahrzeug-Kaufs außerdem noch ein alter Roller oder ein altes Motorrad (Abgasnorm Euro 0, Euro 1, Euro 2 oder Euro 3) verschrottet wird, steigt die Elektromobilitäts-Prämie auf 40 Prozent des Kaufpreises an, beziehungsweise erhöht sich die Obergrenze auf 4.000 Euro.
Bedingungen für die Abwrackprämie in Italien
- Das zu verschrottende Fahrzeug muss mindestens 12 Monate lang auf den Namen des Käufers gelaufen sein.
- Es kann auch einem Familienmitglied gehören, solange die Familienangehörigen im selben Haushalt wohnen.
- Das zu verschrottende Fahrzeug muss dem Händler gleichzeitig mit dem Kauf des neuen Fahrzeugs übergeben werden.
- Mopeds (bis 50 Kubik, bis 45 km/h) können ebenfalls verschrottet werden, um die Prämie zu erhalten, müssen ein reguläres Nummernschild haben.
- Ein altes Zweirad mit Verbrennerantrieb kann verschrottet werden, sowohl um die Prämie für ein Elektrozweirad zu erhöhen, als auch für ein Elektroauto.
Wichtige Hinweise
ACHTUNG! Die verschiedenen Förderungsmöglichkeiten können sich jederzeit ändern.
Oftmals geschieht dies, wenn die Förderbudgets aufgebraucht sind.
Falls wir noch Unterlagen von Ihnen brauchen oder Rückfragen zu Ihrem Antrag haben, werden wir uns aktiv bei Ihnen melden.
Bitte haben Sie dafür Verständnis und sehen Sie in der Zwischenzeit von Rückfragen bezüglich des Bearbeitungsstands ab.
Wir erhalten momentan entsprechend viele Anfragen und Anträge zu unseren Förderprogrammen.
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