E-MTBs liegen voll im Trend. Viele Mountainbike-Marken sind in diesem Segment vertreten, und das Angebot an Fahrrädern ist oftmals überreichlich. Es ist also nicht unbedingt einfach, den Überblick zu behalten. Die besten E-MTBs findest du in diesem Vergleich, der viele Fragen beantwortet, die sich bei der Wahl des richtigen E-MTBs stellen. Ob halbstarr oder vollgefedert, hier findest du eine Auswahl der besten E-MTBs auf dem Markt.
Hardtail E-MTBs im Vergleich
Raymon HardRay E 4.0
Das Raymon HardRay E 4.0 ist ein zugängliches und zuverlässiges Hardtail E-MTB. Aber im Vergleich zu seinen direkten Konkurrenten ist das Preis-Leistungs-Verhältnis bei diesem Modell gut. Dennoch ist dieses Raymon HardRay nicht ohne Qualitäten. So ist es aus 6061er Aluminium gefertigt. Außerdem hat Raymon nicht an der Elektrik gespart und sich auf Yamaha verlassen.
Auch die Reichweite ist mit einem 500-Wh-Akku für Mountainbikes gut bemessen, der für eine lange Lebensdauer sorgt. Rechne mit etwa 50 Kilometern, also genug, um sich zu vergnügen, bevor du wieder aufladen oder stärker in die Pedale treten musst, denn das Baby wiegt immerhin 24,1 kg (was für ein preiswertes elektrisches Mountainbike aus Aluminium normal ist). Dieses Raymon HardRay E 4.0 Mountainbike ist perfekt für Anfänger, die mit dem E-Mountainbiking beginnen möchten.
Wenn du vorhast, am Samstagnachmittag 30-40 km lange Ausflüge in den Wald zu machen, ist es genau das Richtige für dich. Es wird sich auf breiten Wegen und moderaten Trails wohlfühlen. Da es sich aber um ein leichtes Cross-Country-Fahrrad handelt, könnte es dich sogar in die Stadt begleiten, um kurze Strecken im Alltag zurückzulegen.
Mondraker Prime
Mit diesem Modell wechseln wir die Modellreihe. Allerdings bleibt es hier bei einem Aluminiumrahmen (aber unter uns gesagt: Was nützt es, wenn man mit einem Carbonrahmen ein paar Kilo einspart, wenn das E-Mountainbike wegen der Batterie schwer bleibt). Es ist mit dem leistungsstarken Bosch Performance Line CX-Motor mit 85 Nm und einer 625-Wh-Batterie ausgestattet. Damit ist die Angst, dass dir der Sprit ausgeht, vorbei. Du kannst dich auf 60 bis 70 Kilometer freuen, vorausgesetzt, du übertreibst es nicht mit dem Turbo-Modus.
Der Antrieb ist mit einer SRAM SX Eagle 12-Gang- Schaltgruppe ebenfalls sehr gut. Schließlich gibt es noch eine RockShox Recon Silver 120 mm Gabel, die sich perfekt für das Cross-Country-Fahren eignet. Das Mondraker Prime ist ideal für Cross-Country-Fans, die sich keinen „Traktor“ wünschen, sondern ein Reittier, das wendig bleibt. Ja, es ist nicht so komfortabel wie ein Fullsuspension, aber es ist billiger und etwas leichter.
Aber das Mondraker Prime ist vor allem eine ausgezeichnete Wahl in Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis mit einem Modell, das zwar nicht die neuesten Entwicklungen enthält, aber dafür zuverlässig ist. Wenn du dich für dieses Modell entscheidest, entscheidest du dich für Ruhe: Mavic E-CrossRide Laufräder, Level T Bremsen, SRAM SX Eagle Gruppe, Bosch CX Antrieb… mehr muss man dazu nicht sagen.
Cube Reaction Hybrid Performance 625
Wir beenden diesen Vergleich der besten Hardtails mit dem E-Mountainbike Cube Reaction Hybrid Performance 625. Im Gegensatz zum oben genannten Mondraker ist das Reaction Hybrid Performance 625 etwas vielseitiger. Wir befinden uns hier auf einem Hybrid zwischen Cross-Country und Trekking. Mit einem Drehmoment von 75 Nm wiest du jedoch keine Probleme mit der Leistung haben, was den Besten nahe kommt. Die Reichweite beträgt bei gemischter Nutzung 60 bis 70 Kilometer.
Die Cube-Laufräder sind mit 2,35er Schwalbe Smart Sam-Reifen bestückt, was die leichte Cross-Country-Position dieses Modells unterstreicht. Dieses Fahrrad ist für Liebhaber von ruhigen Samstag-Nachmittags-Touren oder gelegentlichen etwas sportlicheren Ausflügen gedacht. Du wirst dich für dieses Modell entscheiden, wenn du kleine, nicht zu fette Singletrails ohne große Schräglagen mit Wurzeln alle 30 Zentimeter fahren möchtest. Aber wenn du dich für dieses Modell entscheidest, profitierst du auch vom Know-how von Cube im Bereich der E-Bikes.
Darüber hinaus ist dieses Modell vielseitig einsetzbar.
Vollgefederte E-MTBs im Vergleich
Haibike AllMtn 3
Wenn du ein engagierter All-Mountain- oder Enduro-Fahrer bist und auf ein elektrisches Mountainbike umsteigen möchtest, ist das Haibike AllMtn 3 vielleicht das beste E-Mountainbike für dich. Haibike hat hier ein vielseitiges, vollgefedertes E-Modell entwickelt, mit dem du auf jedem unebenen Gelände zurechtkommst. Haibike hat Yamaha für den Elektroantrieb gewählt, mit einem leistungsstarken Yamaha PW-X3-Motor mit 85 Nm und einer 720-Wh-Batterie. Mit anderen Worten: Du hast eine ausgezeichnete Leistung im All-Mountain- und Enduro-Bereich sowie eine sehr gute Reichweite.
Wie bereits eingangs erwähnt, ist dieses Modell für All-Mountain- und Enduro-Mountainbiker gedacht. Es eignet sich für alle, die ein Mountainbike suchen, das steiles Gelände, coole, schlammige Singles und technische Abfahrten nie verlässt, aber trotzdem von einem leistungsstarken E- Antrieb mit einer großen Reichweite unterstützt werden möchte.
Das Haibike AllMtn 3 hat dich überzeugt, aber du möchtest noch bessere Komponenten? Dann könntest du dich nach einem AllMtn 7 umsehen oder eine SRAM-Gruppe und einen Bosch- Antrieb bevorzugen.
Lapierre Overvolt AM 7.7
Die besten E-MTBs überzeugen durch hochwertige Technik - und dieses Modell ist keine Ausnahme. Es ist mit einem robusten Aluminiumrahmen, einem Bosch Performance Line CX-Motor mit 85 Nm und einem 750-Wh-Akku ausgestattet. So bietet es eine kraftvolle Unterstützung bei schwierigen Anstiegen. Seine RockShox-Federung mit einer ZEB-Gabel vorne und einem Deluxe-Stoßdämpfer sorgt für großzügigen Federweg: 170 mm vorne und 160 mm hinten.
Die Schaltgruppe ist mit einer SRAM GX 12-Gang-Kettenschaltung ausgestattet. Dieses Bike ist perfekt für engagierte Enduro- und All-Mountain-Fans. Es eignet sich für alle, die ein Bike suchen, das sowohl bergauf als auch bergab eine gute Leistung bringt.
Cube Stereo Hybrid 140 SLX 750
Das Haibike AllMtn 3 und das Lapierre Overvolt AM 7.7 haben dich überzeugt, aber du möchtest einen Carbonrahmen und die neueste Technologie? Dann ist das Cube Stereo Hybrid 140 SLX 750 vielleicht das richtige E-Mountainbike für Sie. Die besten E-MTBs zeichnen sich durch innovative Rahmenkonzepte und leistungsstarke Antriebe aus - genau wie dieses Modell. Es kombiniert ein vorderes Dreieck aus C:62-Carbon mit einem hinteren Dreieck aus Aluminium, wodurch es geringes Gewicht mit hoher Stabilität vereint.
Unser Testkunde war besonders von der Kombination aus Bosch-Motor und -Batterie begeistert. Der Bosch Performance Line CX-Motor der vierten Generation mit 85 Nm Drehmoment meistert mühelos anspruchsvolle Trails. Der integrierte 750-Wh-Akku bietet eine beeindruckende Reichweite, ideal für lange Ausflüge. Beim Test des Cube Stereo Hybrid 140 SLX 750 hat uns besonders die Fox-Federung gefallen. Die Fox 34 Rhythm Gabel mit einem Federweg von 150 mm und der Float DPS Performance Stoßdämpfer sorgen für außergewöhnlichen Komfort.
So werden Unebenheiten im Gelände wie auf einem fliegenden Teppich absorbiert. Dieses Fahrrad richtet sich an anspruchsvolle All-Mountain-Biker, die ein leistungsstarkes, komfortables und mit den neuesten technischen Innovationen ausgestattetes Bike suchen. Es eignet sich hervorragend für alle, die mit Zuversicht neue Wege erkunden möchten, sei es für Freizeitfahrten oder intensives Training.
Rockrider E-Feel 900S
Ah, Rockrider Mountainbikes, immer gut positioniert. Die Konkurrenz sollte die französische Marke besser wie die Milch auf dem Feuer beobachten. Denn das Rockrider E-Feel 900S bietet eine Antriebsgruppe (Batterie, Motor, Display…) für 2000 Euro, eine Gabel für fast 1000 Euro und einen Laufradsatz für 700 Euro. Und das alles für ein Fahrrad für weniger als 5000 Euro. Die besten E-MTBs müssen nicht immer aus China kommen - und dieses Modell ist ein perfektes Beispiel dafür!
Denn die Internationalisierung von Rockrider verpflichtet: Dieses Modell wird in Kanada hergestellt und in Frankreich entworfen. Außerdem ist dieses Rockrider Mountainbike robust, vielseitig, wendig und verspielt. Ausgestattet mit dem Shimano EP801 Mittelmotor mit 85 Nm und einem integrierten 630 Wh Akku bietet es eine kraftvolle und reaktionsschnelle Unterstützung. Seine 12-Gang Shimano XT Di2 elektronische Gangschaltung sorgt für präzise und sofortige Gangwechsel.
Die RockShox Ultimate-Federung sorgt für optimalen Komfort auf unebenem Gelände. Sie beinhalten eine 160 mm ZEB-Gabel und einen Super-Deluxe-Dämpfer. Dieses Fahrrad richtet sich an anspruchsvolle und ambitionierte Fahrer, die ein leistungsstarkes E-Mountainbike für All-Mountain- und Enduro-Rennen suchen. Es eignet sich für diejenigen, die ein Fahrrad mit den neuesten Technologien, wie dem elektronischen Di2-Antrieb, und hochwertigen Komponenten wünschen.
Mit diesem Fahrrad kannst du auch das technisch anspruchsvollste Gelände mit Selbstvertrauen und Kontrolle bewältigen.
Die Wahl des richtigen E-MTBs
Bei der Auswahl deines E-MTBs solltest du dich von mehreren Faktoren leiten lassen (Praxis, Budget, Motor, Reichweite, Antrieb usw.). Das Antriebssystem ist ein Element, das du bei deiner Wahl nicht vernachlässigen solltest, ebenso wie die Bremsen und der Motor. Auch wenn heutzutage alle E- MTBs mit Scheibenbremsen ausgestattet sind, ist es ratsam, sich für eine hydraulische (statt einer mechanischen) Bremse zu entscheiden, da diese schneller reagiert.
E-Mountainbike Test 2025: Was erwartet uns?
Was ist denn 2025 los? Die E-MTB-Welt steht vor krassen Veränderungen mit neuen Playern, neuen Technologien und Trends. Alles nur ein Hype oder hat das Substanz? Für den größten Vergleichstest unserer Geschichte haben wir 30 heiße E-Mountainbikes getestet, liefern Nerd-Daten, Entwicklungsempfehlungen für die Hersteller und klare Erkenntnisse.
Was ist das beste E-Mountainbike 2025? Bevor du weiterliest: Hast du bereits an unserer Leserumfrage teilgenommen? Das ist deine Chance, die Zukunft der Bike-Welt und das E-MOUNTAINBIKE-Magazin mitzugestalten - und dabei Traumbikes von Haibike und Specialized im Wert von 17.999 € zu gewinnen.
In diesem E-Mountainbike Test liefern wir euch alle Antworten und sagen euch, warum immer mehr Leistung nicht gleich besser ist - und welche Bikes 2025 wirklich liefern. Wir bringen Licht in den Spec-Dschungel, entlarven Marketing-Märchen und liefern Analysen & Daten aus der Praxis, wie ihr sie sonst nirgends bekommt. Plus: Klare Handlungsempfehlungen für die Entwicklungsabteilungen der Hersteller.
Die Testkriterien
Seit unserem ersten großen E-MOUNTAINBIKE Test im Jahr 2014 haben wir die Kriterien unseres Vergleichstests so gestaltet, dass sie vor allem die Bedürfnisse des Markts widerspiegeln - sprich euch. Dabei zeichnet sich jedes Jahr ein klares Bild: Es geht nicht um ultimative Leistungswerte und Eckdaten, sondern um den besten Allrounder, der es schafft, eine Bandbreite an Einsatzzwecken abzudecken und dabei verlässlich abzuliefern.
Das beste E-Mountainbike des Jahres 2025 muss mehr können, als nur in einem Bereich glänzen: Es vereint vermeintliche Gegensätze in sich und funktioniert für Einsteiger und Experten gleichermaßen, bei jeglicher Art von Terrain und Fahrstil. Es ist das ausgewogenste Bike im gesamten Testfeld und bietet eine unschlagbare Kombination aus Allround-Performance, Alltagstauglichkeit, Usability, smarten Features und jede Menge Vertrauen.
5 Fragen, die du dir vor dem E-MTB-Kauf stellen solltest
- Was willst du mit deinem E-Mountainbike machen?
- Welches E-Bike-Motor-Konzept passt am besten zu dir?
- Wie viel Akkukapazität brauchst du wirklich?
- Wie wichtig ist ein entnehmbarer Akku für dich?
- Welche Fahreigenschaften erwartest du von deinem Bike?
- Welche Features brauchst du wirklich am Bike?
All Mountain E-MTBs im Test (bis 6000 Euro)
Die Preisklasse zwischen 5000 und 6000 Euro ist der Topseller bei E-Mountainbikes. Hier gibt es das stimmigste Paket aus Preis und Leistung. Wer ein E-MTB für den Geländeeinsatz auf Tour und Trails sucht, bekommt hier ein solides Paket - und eine riesige Auswahl.
Die Batterien der Testbikes
Die Batterien sind im Durchschnitt kleiner als in den Tests aus den letzten Jahren. Zwei Shimano-Bikes kommen mit dem leichten, aber wenig reichweitenstarken 630er-Akku der Japaner. Und gleich drei Bikes mit Bosch-Antrieb verbauen nur den 625er-Powertube. Einen Trend am Markt kann man daraus allerdings nicht ableiten. In vielen Fällen ist die kleinere Batterie eher dem Preis oder der Bauart geschuldet.
Gewichte im Vergleich
Über 1,5 Kilo leichter als der Schnitt ist das Rose Root Miller, das ist eine Ansage! Auch das Canyon Spectral:On kann sich noch etwas von der Masse absetzen. Das Mittelfeld liegt dicht beisammen. Die beiden Bikes mit dem schweren 750er-Bosch-Akku (und bester Reichweite!) landen am Ende des Gewichtsrankings. Auffällig: die schweren Laufräder am Marin. Selbst ohne die Cushcore-Pannenschutz-Einlage wären sie am schwersten. Das Trek machen die leichten Laufräder zum leichtesten Alu-Bike.
| Modell | Gewicht (kg) |
|---|---|
| Rose Root Miller | 22.8 |
| Canyon Spectral:On | Unter 24 |
Die Motoren im Vergleich
- Bosch Performance Line CX Smartsystem: Der beliebteste E-MTB-Motor besticht mit Zuverlässigkeit, top Modulation und spritziger Beschleunigung. Damit ist der Bosch CX im schwierigen Uphill unschlagbar. Dazu top Reichweite.
- Shimano EP801: Der Shimano EP801 ist ein leichter und kompakter Power-Motor. Bei geringem Fahrerinput schiebt er bereits extrem stark und bietet hier mehr Support als Boschs CX. Schwachpunkt: Bei hoher Trittfrequenz geht zu früh die Kraft aus.
Die Reichhöhe
Deutlich an der Spitze des Reichweiten-Rankings stehen Cube und Cannondale - die beiden Bikes mit dickem 750er-Bosch-Akku und CX-Motor erkurbeln im Feldtest mit Abstand die meisten Höhenmeter. Auch die kleiner bestückten Bosch-Bikes mit 625er-Batterie schneiden überdurchschnittlich gut ab. Sie liegen grob auf einem Level mit dem nominell üppiger ausgestatteten Canyon Spectral:On (720 Wh). Optional gibt’s für das Canyon allerdings einen dicken 900er-Akku (+400 Euro, +900 g), damit wäre das Spectral:On im Reichweitenranking klar die Nummer eins.
Die beiden Bikes mit dem 630er-Shimano-Akku fallen im Ranking ab. Die geringe Ladearbeit lässt vermuten: Der 630er Shimano Akku liefert einfach weniger Wattstunden als angegeben. Zugutehalten muss man den Shimano-Bikes die hohe gefahrene Geschwindigkeit. Das zeigt den enormen Unterstützungsgrad, den der EP801 bereits bei geringem Fahrerinput liefert.
Testergebnisse im Überblick
- Tipp Allround: Canyon Spectral:On CF8
- Tipp Trail: Marin Rift Zone E2
- Testsieger: Cube Stereo Hybrid 140 TM
Verwandte Beiträge:
- Fahrradhelm Angebot dieser Woche: Top-Deals & Sicherheit!
- Elektro-Roller im Angebot: Top-Deals & Kaufberatung
- Rennrad im Angebot: Top-Deals & Kaufberatung
- Fahrradhelme im Angebot: Top Modelle & günstige Preise
- Neues Moped Kennzeichen: Ab Wann Gilt Die Neue Regelung Wirklich?
- Harley-Davidson Teppich: So bringst du legendären Style in dein Zuhause!
Kommentar schreiben