Was für schwere Motocross-Maschinen schon lange Standard ist, soll mit dem MXstyle auch in der E-MTB-Werkstatt Einzug finden: Der Montageblock von DRAGONWORKS wurde speziell für E-Bikes mit Mittelmotor designt. Kette ölen, Hinterrad ausbauen oder Schaltwerk einstellen - beim E-Bike bedeutet das: entweder das Bike auf den Kopf stellen oder den sperrigen Montageständer hervorkramen und aufbauen. Nervig!
Ein vollwertiger Montageständer, wie zum Beispiel der Feedback Sports Pro Mechanic HD, nimmt meist viel Platz weg und ist etwas umständlich in der Handhabung, wenn man nur mal schnell Kettenpflege betreiben möchte. Außerdem ist er nicht ganz günstig. Manchmal muss man das Rad nicht neu erfinden und kann sich an bereits vorhandenen Lösungen orientieren.
MXstyle: Fahrradständer im Motocross-Look
Das dachten sich auch zwei Biker aus Tschechien, die mit dem MXstyle einen Fahrradständer für E-Bikes im Stil eines Motocross-Montageblocks entworfen haben. Wie gut das funktioniert, erfahrt ihr hier! Mit dem MXstyle bekommt man einen Fahrradständer für E-Bikes in Motocross(MX)-Montagebock-Optik. Für rund 80 € geht der MXstyle über die Ladentheke. Nicht ganz billig für ein bisschen Stahl, könnte man meinen, verglichen mit einem vollwertigen Montageständer aber ein echtes Schnäppchen.
Geliefert wird der MXstyle in zerlegter Form, die Montage gestaltet sich jedoch einfach und ist in ein paar Handgriffen erledigt. Einmal aufgebaut, steht der kompakte MXstyle auch auf unebenem Untergrund stabil - wie eine Eins. Die Vorderradaufnahme des Fahrradständers für E-Bikes ist 70 mm breit und lässt sich stufenlos in der Länge verstellen. So steht jedes Bike mit dem Motor stabil auf der gummierten Auflagefläche. Zusätzlich wird das Vorderrad in der Aufnahme mit einem roten Gummi gesichert, damit es bei intensiven Wartungsarbeiten nicht herausrutscht.
Mit einer maximalen Belastung von 35 kg solltet ihr nahezu jedes Bike auf diesen Bike-Ständer bekommen. In unserem letzten SUV E-Bike Test wäre der schwerste Kandidat mit 34,2 kg hier also immer noch im Rahmen. In der Formel 1 dauert ein Boxenstopp im Schnitt 2,5 Sekunden. Fast genauso schnell war das E-Bike auf dem MXstyle aufgebockt. Einmal auf dem Fahrradständer, schwebt das Hinterrad frei in der Luft und die Pedale lassen sich drehen. Das macht den Hinterradausbau, Kettenpflege und kleinere Wartungsarbeiten super praktisch.
Größere Eingriffe wie ein Hinterbaulager- oder Bremsenservice sind mit dem MXstyle zwar auch möglich, allerdings fehlt es hier an Arbeitshöhe, um bequem über längere Zeit arbeiten zu können - Grüße an die Bandscheiben. Der Fahrradständer für E-Bikes ist laut DRAGONWORKS für bis zu 2,8 Zoll breite Reifen geeignet. In unserem Test hatten wir jedoch schon mit einem 2,6 Zoll breiten Specialized Butcher Probleme. Messt im Vorfeld daher am besten die exakte Reifenbreite eures Vorderreifens, denn die kann je nach Felgenbreite und Aufbau des Reifens von der Herstellerangabe abweichen.
Konstruktionsbedingt sind außerdem komplexere Wartungsaufgaben, die das Entfernen des Motors, der Gabel oder des Vorderrads erfordern, mit dem MXstyle nicht möglich. Hier muss man zu einem großen Montageständer greifen, um selbst Hand anzulegen. Nachdem man dem Bike die nötige Pflege geschenkt hat, kann man es mit dem MXstyle perfekt in die Wohnung stellen. So lässt sich euer zweirädriger Gefährte nicht nur bestaunen, sondern habt auch immer gleich ein geniales Gesprächsthema, wenn jemand zu Besuch kommt.
Wer keinen Platz oder keine Lust hat, jedes Mal nach einer anstrengenden Tour seinen großen Montageständer aufzubauen, um seine Kette zu pflegen oder die Schaltung zu justieren, dem erleichtert der MXstyle den Alltag. Im Gegensatz zu vollwertigen Montageständern muss man sein schweres E-Bike nicht anlupfen und die Sattelstütze festklemmen - die damit vor Kratzern verschont ist. Für alltägliche Reinigungs- und Wartungsarbeiten ist der MXstyle-Fahrradständer für E-Bikes somit eine schnelle und einfache Option. Kettenpflege leicht gemacht!
Der MXstyle-Fahrradständer für E-Bikes ist eine stylische und praktische Lösung für Bike-Liebhaber. Für rund 80 € bekommt man einen stabilen, leicht montierbaren Ständer, der sich ideal für kleine Wartungs- und Reinigungsarbeiten eignet. Einen großen Montageständer ersetzt der MXstyle allerdings nicht. Doch dafür gibt es ein cooles Wohnaccessoire inklusive.
Montageständer für E-Mountainbikes: Was ist wichtig?
Die Schaltung einstellen, Kette ölen, verschlissene Bremsbeläge wechseln, die Gabel oder den Dämpfer für einen Service ausbauen - es gibt zahllose Gründe für einen Montageständer. Aber nicht jeder ist stabil genug für ein schwergewichtiges E-Mountainbike. Wenn es um Montageständer geht, haben E-Mountainbikes von Haus aus direkt einen großen Nachteil - sie sind schwer. So bringen sie im Schnitt gute 10 kg mehr auf die Waage als ein vergleichbares, unmotorisiertes Bikes.
Da auf einem Ständer konstruktionsbedingt starke Hebel einwirken, ist dieses Mehrgewicht nicht zu vernachlässigen und ein tadelloses Modell für normale Mountainbikes kann mit der Zusatzlast von Motor und Akku plötzlich überfordert sein. So sollten nicht nur die Rohre selbst stabil genug ausgelegt sein, sondern auch die Standstabilität muss mit der größeren Hebelwirkung umgehen können. Und letztlich müssen auch sämtliche Klemmelemente wie die Höhenverstellung oder die Winkelverstellung am Kopf über ausreichend starke Klemmkräfte verfügen um sich unter der Last nicht zu verdrehen oder abzusenken.
Intuitive und schnelle Nutzbarkeit der Kopfklemmung
Ein weiterer wichtiger Faktor bei E-Mountainbikes ist die intuitive und schnelle Nutzbarkeit der Kopfklemmung. Schließlich ist nicht jeder ein Bodybuilder, der die 23,5 kg übertrieben gesagt mal eben 5 Minuten mit einem Arm halten kann bis die Klemmung dann endlich greift. Das Bike sollte also so schnell wie möglich vom Ständer festgehalten werden können.
Dreibein vs. Zweibein-Ständer
Pauschal gibt es hier keinen eindeutigen Vorteil für ein bestimmtes System denn beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Ständer mit 2 Beinen sind im Vergleich unter Last etwas stabiler, bieten mehr Pedalfreiheit und benötigen weniger Stellfläche. Dafür stehen sie unbelastet etwas weniger stabil und können nicht ohne weiteres auf unebenen bzw. abfallenden Böden platziert werden - im Gegensatz zur dreibeinigen Konkurrenz. Dank senkrechter Mittelsäule können deren Beine passend zum Untergrund/Gefälle positioniert werden bzw. das Rad 360° um den Ständer geschwenkt werden. Dafür ist das Verbindungsstück zwischen Beinen und Mittelstange im Vergleich weniger stabil und der Ständer neigt dazu, sich an dieser Stelle unter Last zu verbiegen. Das verringert oft zusätzlich den Platz den die Pedale zur Mittelsäule zur Verfügung haben. Generell empfehlen wir bei hauptsächlichem Heimgebrauch einen Zweibeiner, bei überwiegender Nutzung unterwegs mit unklarer Bodenbeschaffenheit bzw.
Fahrradständer für MTB Fully: Ein Überblick
Auch wenn er an sportlichen Bikes wie einem Rennrad nicht verbaut wird, ist er trotzdem für viele Pflicht: Der Fahrradständer. Der eine braucht ihn, der andere hasst ihn. Ein stabiles Abstellen des Bikes wird auf jeden Fall gewährleistet. Alle anderen legen das Bike auf den Boden oder lehnen es an.
Bei der Wahl eines Fahrradständers sind folgende Kriterien wichtig:
- Zollangabe des Fahrrads (24″ - 29″ Zoll)
- Längenverstellbar oder nicht
- Maximale Belastbarkeit (meist max. 35 kg)
Verschiedene Arten von Fahrradständern:
- Hinterbauständer: Diese Art wird an der Kettenstrebe oder an der Aufnahme der Hinterachse (Ausfallende) montiert.
- Mittelbauständer: Dieser Ständer wird unterhalb des Tretlagers bzw. im Bereich des Kurbelsystems befestigt.
- Doppelständer: Gerade bei hoher Zuladung oder bei Fahrrädern mit Körben bietet ein Doppelständer mehr Stabilität. Ist der Ständer ausgeklappt, neigt sich das Bike nach hinten.
Kompatibilität der jeweiligen Marken bzw. Bikes sind mittlerweile mit den unterschiedlichsten Rahmen ausgestattet und die Kompatibilität kann nicht nur am Baujahr oder an der Marke festgestellt werden. Befinden sich an der Unterseite der Kettenstrebe zwei Gewindebohrungen, dann kannst du durch Messen, den Schraubenabstand feststellen und sichergehen, ob du einen KSA 40 mm oder 18 mm benötigst.
Eine weitere Möglichkeit das Fahrrad abzustellen, z. B. in der Garage sind Abstellständer. Ein Fahrradlift oder Ausstellungsständer garantiert das sichere Abstellen des Fahrrads.
Montage von Fahrradständern
Die meisten Fahrradständer lassen sich mit ein paar Handgriffen ganz einfach montieren. Mit 2 Schrauben und einem Innensechskantschlüssel wird der Ständer an der Kettenstrebe fixiert. Bei Cube Easy Mount System ist es nur eine Schraube, die befestigt werden muss.
Kann ich einen Fahrradständer am Carbonrahmen montieren?
Solange am Rahmen Vorbohrungen bzw. Gewinde vorhanden sind, kannst du unter Einhaltung des korrekten Drehmoments einen Ständer anbringen, ansonsten nicht. Der Alurahmen des Fahrradständers kann verkanten oder nicht plan auf dem Carbonrahmen aufliegen und dadurch das Carbon beschädigen. Außerdem sind Carbonrahmen zur Gewichtseinsparung gedacht - also lieber Finger weg.
Fahrradständer für Kinderfahrräder
Ja! Beim Kinderfahrrad sollte in erster Linie auf die Laufradgröße geachtet werden.
Top 15 Fahrradständer für MTB Fully im Vergleich
Fahrradständer für MTB Fully sind in der Regel zwei Typen: Ständer mit Seitenstütze und Ständer ohne Seitenstütze. Seitenstützständer sind ideal für die Aufnahme von schweren oder langen Fahrrädern. Sie sind jedoch teurer als Ständer ohne Seitenstütze. Außerdem sind sie in der Regel schwerer und sperriger. Ständer ohne Seitenstütze sind leichter und kompakter und eignen sich daher besser für den transportablen Einsatz.
Fahrradständer für MTB Fully können in verschiedenen Größen und Ausführungen erworben werden. Die meisten Ständer sind jedoch für 26 oder 29ZollRäder ausgelegt. Einige Ständer sind jedoch auch für andere Rahmengrößen wie 24 oder 27,5 Zoll erhältlich. Die meisten Ständer haben eine Tragkraft von mindestens 20 kg.
Bestseller im Überblick
Hier ist eine Übersicht einiger Bestseller im Bereich Fahrradständer MTB Fully:
| Modell | Eigenschaften | Kompatibilität |
|---|---|---|
| Universal Seitenständer | Höhenverstellbar, schützender Kunststoffgriff, rutschfest | Fahrradgrößen von 24 Zoll bis 29 Zoll, rechteckige sowie ovale Rahmen |
| RBRL-Fahrradabstellständer | Einstellbare Länge, robust und langlebig | Mountainbikes, Rennräder, E-Bikes (24 bis 29 Zoll) |
| HENMI Fahrradständer | Höhenverstellbar, rutschfest | Mountainbike, Trekkingrad, Cityrad, Pendlerfahrräder (24-29 Zoll) |
Montageständer im Detail
Wer selbst am Bike schraubt, braucht einen guten Montageständer. Welche Typen es gibt und welcher zu Dir passt, erfährst Du hier. Von einfachen Arbeiten wie einem Kettenwechsel, Bremsbelagwechsel oder Einstellen der Schaltung bis hin zu aufwändigeren Montagearbeiten lässt sich in der heimischen Werkstatt eine Menge an Arbeiten am Mountainbike und Rennrad selbst durchführen. Neben gutem Werkzeug lohnt sich dafür die Anschaffung eines Montageständers, der das Fahrrad sicher hält und gewährleistet, dass man bequem mit zwei Händen am Bike arbeiten kann.
Die Modellvielfalt ist dabei ebenso groß wie die Preisspanne der am Markt verfügbaren Montageständer, sodass die Kaufentscheidung nicht wirklich leichtfällt. Wo die Vorteile der einzelnen Modelle liegen, stelle ich Dir anhand der folgenden Montageständern von Elite, Tacx, Park Tool, CONTEC und Feedback Sports vor:
Montageständer mit Haltepunkt am Tretlager
Elite Workstand Race Pro: Der erste Eindruck zum Elite Workstand Race Pro ist sehr positiv: hochwertige Verarbeitung, massive Ausführung, kaum Kunststoff und trotz des massiven Eindrucks ist der Montageständer angenehm leicht und kompakt zusammenlegbar für den Transport.
Tacx Spider Team: Der Tacx Spider Team wird zwar bereits vormontiert geliefert, kommt aber trotzdem noch in recht vielen Einzelteilen. Der Zusammenbau ist zwar nicht kompliziert, aber einen kleinen Blick in die Anleitung mussten wir schon werfen. Trotz recht viel Kunststoff macht der Montageständer einen soliden und hochwertigen Eindruck.
Montageständer mit Klemmkopf
Tacx Spider Prof: Der Tacx Spider Prof wird vormontiert geliefert, die Endmontage erfordert zwar einen Blick in die Aufbauanleitung und etwas Kraft, gestaltet sich aber dennoch recht schnell. Gefertigt aus leichtem Aluminium und Kunststoff ist der Montageständer angenehm leicht, lässt sich aber nicht gänzlich zusammenlegen.
Park Tool PCS-10: Der erste Eindruck des Park Tool PCS-10 bestätigt genau das, was man vom Hersteller des blauen Qualitätswerkzeugs erwartet: Komplett aus Stahl und sehr massiv gebaut kommt der Montageständer im schicken blauen Pulverlack komplett zerlegt und erfordert erstmal ein wenig Zeit zur Montage.
CONTEC Rock Steady: Auf den ersten Blick ähnelt der CONTEC Rock Steady dem Montageständer von Park Tool, doch wird der CONTEC bereits komplett montiert geliefert und ist damit sehr schnell aufgebaut und einsatzbereit. Transportabel ist er durch das relativ geringe Gewicht von 5 kg ebenfalls.
Feedback Sports Sport Mechanic: Den Feedback Sports "Sport Mechanic" kann man als "Plug & Play"-Montageständer bezeichnen: komplett montiert geliefert, kann er in Sekundenschnelle aufgebaut und genutzt werden. Das macht ihn auch aufgrund des Gewichts von 5,7 kg zum idealen Begleiter für unterwegs.
Feedback Sports Pro Elite: Der Feedback Sports Montageständer "Pro Elite" wirkt wie der Rolls-Royce unter den Montageständern: schickes Finish in rotem Eloxal, durchdachte Details wie die Secure-Lock Clamp-Vorrichtung, geringes Gewicht und kinderleichter Aufbau machen den Montageständer zu einem der besten in seiner Klasse.
Welcher ist der richtige?
Die Unterschiede zwischen den einzelnen Montageständern bestehen vor allem in der Art und Weise der Nutzung, zuverlässig funktionieren tun alle Modelle, welche wir getestet haben. Steht man nun also vor der Entscheidung, welcher Montageständer der richtige ist, sollte man sich vor allem fragen, wie viel Platz man in der Werkstatt zur Verfügung hat, ob der Ständer transportabel sein soll und ob ein Einstiegsmodell zum gelegentlichen Schrauben ausreicht oder es das Topmodell für den regelmäßig selbst am Rad schraubenden Biker sein sollte. Besitzer von Aero-Rennrädern und Bikes mit integrierter Sattelstütze sollten ggf. zu Montageständern mit Haltepunkt am Tretlager greifen.
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