Edelweiss Motorrad Oldtimer Geschichte

Am Abend des 14. Februar konnte die Oldtimerfreunde Mühldorf Herrn Joachim Althammer von der Edelweiß Classic Stiftungs-GmbH gewinnen, der vor ca. 80 Gästen im Gasthof Pauli-Wirt einen Vortrag über die historische Automobilkultur von Berchtesgaden hielt.

Die Anfänge des Salzbergrennens

Herr Althammer ging zunächst auf die Anfänge des Salzbergrennens von 1925 ein. Im Fahrerfeld dieser historischen Phase fanden sich bereits prominente Namen wie Hans Stuck und Rudolf Caracciola.

Alfred Hartmann

Nach Vorführung eines kurzen Films wurde im Anschluss die Geschichte von Alfred Hartmann näher beleuchtet, der als Motorrad- Rennfahrer begann und nach einer Kriegsverletzung bei den Autos landete.

Das Rossfeldrennen bis 1973

Ein Hauptaugenmerk des Vortrages lag auf der historischen Periode des Rossfeldrennens bis 1973.

Der Mythos des Scheunenfunds

Der Scheunenfund ist innerhalb der Oldtimer-Gemeinde ein echter Mythos. Er rankt sich um Fahrzeuge, die, stark unter Wert aufbewahrt, quasi im Verborgenen ihren Dornröschenschlaf abgehalten haben, bis ein Oldtimer-Enthusiast mit Diamantenauge sie entdeckt und wachküsst.

Die Vorkriegs-Diamant

Wie könnte man eine solche Story nur toppen? Zum Beispiel mit einer Vorkriegs-Diamant. Der Besitzer vergrub sie damals im Garten, als die Deutschen nach Polen einmarschierten. Mehr als 80 Jahre später entdeckt der Urenkel bei Bauarbeiten das Motorrad wieder. Ein Glück nur, dass dem Finder Kontakt zu Robert Redlich vermittelt wird. Er liebt solche Geschichten - und vor allem solche Motorräder.

„Als ich auf dieses Motorrad angesprochen wurde, war ich sofort Feuer und Flamme“, erinnert sich Robert Redlich. „Diamant-Motorräder wurden nur drei Jahre lang in Brand-Erbisdorf produziert und sind entsprechend rar.“

Wenn man die Maschine betrachtet, fällt es nicht ganz leicht, Redlichs Begeisterung zu teilen, denn vor einem steht, man kann es nicht anders sagen, ein Wrack. Aber eines mit Geschichte.

Edelweiß Customs: Spezialisten für historische Zweiräder

Redlich hat sich mit seiner Firma Edelweiß Customs in der Oldtimer-Community einen Namen gemacht. Die Spezialität des 2014 im thüringischen Schleiz gegründeten Unternehmens: Das Aufspüren und Restaurieren historischer Zweiräder.

Edelweiß Customs lebt vom Handel mit - in aller Regel - zweirädrigen Oldtimern und Ersatzteilen, aber auch von Restaurierungen im Kundenauftrag. Bereits mit zehn Jahren hat Redlich begonnen, an alten Fahrzeugen zu schrauben. „Durch den Wartburg 311 meines Vaters wurde die Liebe zum alten Blech schon in früher Kindheit entfacht.“

Patina Trumpf bei der Restaurierung

Bei der Restaurierung der Fahrzeuge ist Patina Trumpf. Viele der Motorräder in der Werkstatt wirken auf den ersten Blick, als befänden sie sich im Fundzustand, tatsächlich aber sind sie abhol- und fahrbereit.

„Oberstes Prinzip bei unseren Restaurierungen ist der Respekt vor der Geschichte des jeweiligen Fahrzeugs“, erklärt Robert Redlich. „Wir gehen insbesondere bei den Oberflächen extrem behutsam vor.

Zugute kommt ihm sein Studium an der HWT in Berlin, wo er den Studiengang „Konservierung und Restaurierung von technischem Kulturgut und modernen Materialien“ belegte. Dort lernte er, mit welchen Mitteln und Werkzeugen unterschiedlichste Oberflächen aufgefrischt, konserviert, erhalten oder auch wiederhergestellt werden. Lacke spielen dabei eine wichtige Rolle, verarbeitet werden aber verschiedene Öle und Harze.

„Natürlich ist bei uns auch künstliche Patinierung manchmal sinnvoll und notwendig“, erklärt Robert Redlich. Natürlich kommt es auch vor, dass ein Motorrad eine ganz neue Lackierung erhält. Edelweiß Customs verlässt sich in solchen Fällen auf Kooperationspartner aus der Nachbarschaft.

„Oft genügt es, ein Fahrzeug optisch in den Zustand zu versetzen, der es ihm erlaubt, seine eigene Geschichte zu erzählen“, erklärt Robert Redlich, „und manchmal muss man deutlich mehr tun.

Der Edelweiß-Express: Ein Mercedes-Fensterbus O 319

Der sympathische kleine Mercedes-Fensterbus O 319 wurde von 1955 bis 1966 gebaut und ist heute fast ausgestorben. In Südostbayern taucht ab und zu ein sehr schöner Bus in der Farbe hellblau/creme bei Treffen und Veranstaltungen auf.

Achim Althammer gefiel der 319er von Reinhard Kainzmaier so gut, dass er ihn als Vorlage für das BUB-Modellauto-Set der EdelweißClassic 2008 nahm und auch zum Schönheitswettbewerb in den Kurpark Bad Reichenhall einlud.

Als ihn die Idee nicht mehr losließ, einen O 319 als „EdelweißClassic-Dienstfahrzeug“ anzuschaffen, half ihm auch Reinhard Kainzmaier weiter. Er vermittelte Achim Althammer einen Bus, dessen Restauration nach einer fehlerhaften Lackierung abgebrochen worden war. Da der „Edelweiß-Express“ sowieso die Farben der Veranstaltung bekommen sollte, schien dieses Fahrzeug eine perfekte und günstige Basis zu sein.

Realistisch erschien dieses Ziel nur, da viele Freunde und Betriebe spontan ihre Bereitschaft zur kostenlosen oder preisgünstigen Mithilfe anboten. Als erste Hürde erwies sich aber schon die fehlende Halle für die Vorarbeiten zum Lackieren und erst durch die Hilfe von Horst Horvath konnte Mitte September mit den Arbeiten in dessen Halle begonnen werden.

Da sich Achim Althammer zwischenzeitlich entschlossen hatte, die Restauration möglichst perfekt durchzuführen, wurde der Bus vorher bei der Fa. Mercedes-Färber großteils zerlegt. Während dort mit der Überholung der Technik begonnen wurde (bzw. einige Teile zum Sandstrahlen und Lackieren gegeben wurden), begann in Freilassing die staubige Arbeit.

Fünf Wochen lang wurde geschliffen bis der alte Lack komplett entfernt war und dann wurde mit Entsetzen festgestellt, dass nicht alle kleinen Rostnester ohne Sandstrahlen entfernt werden konnten. Zum Glück konnte die Malerei Walter mit einem mobilen Gerät weiterhelfen und innerhalb von zwei Tagen wurde diese Arbeit perfekt erledigt. Die nächsten sieben Wochen hatten die Lackierer alle Hände voll zu tun und lieferten Anfang des neuen Jahres ein überzeugendes Ergebnis ab.

In den EdelweißClassic-Farben strahlend, kam der 319er nun wieder zur Fa. Färber nach Bad Reichenhall. In den nächsten fünf Wochen wurde der größte Teil der - überholten - Technik wieder eingebaut und Sigi Huber verkabelte den Bus komplett neu. Der zum Nachbau verschickte alte Kabelbaum war zwischenzeitlich (mit allen Armaturen und Kontrollleuchten) „verschollen“ und ohne die spontane Hilfe von S. Huber wäre die Restauration abrupt gestoppt worden. So konnte der Edelweiß-Express aber rechtzeitig nach Unterneukirchen zu Reinhard Kainzmaier geliefert werden.

Dort wurde er in den nächsten zwei Monaten mit Türen, Hauben, Fenstern und allen Anbauteilen versehen und der Boden montiert. Ende April wurde mit den restlichen Arbeiten begonnen. Die Technik wurde ergänzt, die Elektrik fertig gestellt, alle Hohlräume und Unterboden geschützt sowie mit dem Innenausbau begonnen. Hier entschloss sich Achim Althammer, von der - recht engen - Original-Bestuhlung abzuweichen und den Bus innen zweckmäßig und bequem (mit Tisch, Schrank und Kühlschrank) als Neunsitzer zu möblieren.

Auf dieser Seite wird nun auch nach Abschluss der Restauration regelmäßig über die Verwendung des „Edelweiß-Expresses“ Buch geführt. Geplant ist neben dem Einsatz bei der EdelweißClassic die Werbung mit dem Bus bei Messen und anderen Veranstaltungen.

Auslieferung im Herbst 1964 als Bus an das Polizeipräsidium München und anschließend Umbau zum Lautsprecherwagen. Zugelassen wurde er am 21. Dezember 1964 und bis Anfang 1992 war er so im Polizei-Einsatz. Wie viele seiner Artgenossen wurde er danach als Wohnmobil eingesetzt und ging durch vier Hände. Der Vorbesitzer kaufte das Fahrzeug im Sommer 2000 und meldete es im September 2001 wieder ab. Anschließend begann die Leidensgeschichte einer „ewigen“ Restauration, die vor gut drei Jahren mit einer fehlerhaften Lackierung noch nicht endete.

Die EdelweißClassic Benefiz-Oldtimertouren

Bei der sechsten Auflage der Benefiz-Rallye zu Gunsten geistig behinderter Menschen gab es eine Premiere: Es regnete! Der Veranstalter Joachim Althammer konnte am letzten Juni-Wochenende knapp 200 Teilnehmer auf Gut Ising am Chiemsee begrüßen und die Gäste verlebten ein entspanntes und erlebnisreiches Wochenende.

Nach dem chaotischen Wetter der vorangegangenen Tage freuten sich die Besatzungen von über 90 Oldtimern am Freitag über eine trockene und sonnige Anreise in den Chiemgau. Um jeden Stress am ersten Tag der EdelweißClassic zu vermeiden, hatte sich Joachim Althammer etwas Neues einfallen lassen. Da die Zeit bis zur abendlichen Schifffahrt knapp war, hatte er sich entschlossen, den Prolog diesmal auf der großen Carrera-Rennbahn von Tobias Cremer auszutragen. So hatten die Teams genug Zeit, ihr Können mit den Slotcars zu beweisen, bei der zweiten Sonderprüfung ihr Geschick im Umgang mit Golfbällen zu zeigen und die Annehmlichkeiten des Hotels zu genießen.

Im Pferdemuseum waren zudem die von Gerd Ehrenhuber gemalten Aquarelle ausgestellt, durch deren Verkauf bereits am Freitag über 4.000 € für den guten Zweck eingenommen werden konnten. Zum Auftakt stellte Dieter Schroll, Geschäftsführer der Lebenshilfe BGL, das Projekt vor, das in diesem Jahr mit den Spenden finanziert werden soll.

Dank der Gewitterstimmung mit Blitzen und Regenbogen, der musikalischen Unterhaltung von Jazz-Legende T.C. Dort erwarteten ein Alphornbläser, ein Sektempfang beim Klosterwirt und eine kleine Sensation die Seefahrer: Zur EdelweißClassic 2009 war es Joachim Althammer gelungen, eine kleine Ausstellung legendärer Rennwagen zu organisieren. Willy Huber, der verstorbene Vater des jetzigen Bürgermeisters der Fraueninsel, hatte diese hier nach dem Krieg gebaut. BMW hatte den sogenannten Holbein-Wagen und ein privater Sammler einen AFM 50 auf die Insel gebracht. Georg Huber, Willy Hubers Sohn, und viele alte „Insulaner“ waren vor Ort und erzählten Geschichten von damals.

Am darauf folgenden Morgen traf man sich in der Kreisstadt Traunstein zum Start auf dem Stadtplatz. Unter den vielen Zuschauer befand sich auch eine große Abordnung der Lebenshilfe BGL. Somit hatten die Teilnehmer der EdelweißClassic 2009 auch dieses Jahr wieder Kontakt zu den betroffenen Menschen, für die ihre Spenden eine große Hilfe darstellt. Besonders die Piloten der offenen Autos waren dann froh, im „Feurigen Tatzlwurm“ ihre Kleider am offenen Kamin trocknen zu können. Zudem warteten hier als „Raiffeisen - Sonderprüfung“ eine Balance-Übung und anschließend ein hervorragendes Mittagessen in heimeliger Umgebung auf die Teilnehmer.

Obwohl sich die herrliche Landschaft hinter den Regenwolken versteckte, ließen sie sich die Stimmung nicht vermiesen, dehnten die Pause etwas aus und wurden anschließend auf dem weiteren Weg mit einigen Sonnenstrahlen und trocknenden Straßen belohnt. Es blieb nun genügend Zeit, um sich in aller Ruhe zu entspannen und auf den Festabend der EdelweißClassic vorzubereiten. Dieser fand an einem ganz besonderen Ort statt: Die große Reithalle auf dem Gut war festlich bestuhlt und zwei historische Rennwagen waren dekorativ geparkt - sie sollten später noch eine wichtige Rolle spielen.

Nach feinen Leckereien vom Buffet gab es noch eine besondere Überraschung: Konstantin Magalow, Besitzer von Gut Ising, präsentierte mit vier argentinischen Polospielern eine kleine Demonstration dieses elitären Sports.

Zu Beginn kamen die beiden Rennwagen ins Spiel. Michael Steffny, der Macher der historischen Rennserie Histo Cup, hatte der EdelweißClassic einen tollen Gutschein gestiftet: Der Gewinner der Auktion darf im September 2009 am Salzburgring in einem BMW 325 Challange-Rennwagen in der Gleichmäßigkeitstrophy mitfahren und zusätzlich wird er in den Mittagspausen Copilot in einem Spezialtourenwagen sein.

Das zweite Angebot motivierte noch mehr Teilnehmer, die Hand zu heben. Der Gewinner freut sich auf einen ganzen Tag im Auto mit Rallye-Legende Walter Röhrl. Er kommt in den Genuss eines ganz privaten Fahrertrainings und wird auch einige Runden auf dem Beifahrersitz eines aktuellen Mitsubishi Rallye-Autos mitfahren dürfen. Der letzte Gutschein, gestiftet von Michael Geisreiter, dem Inhaber der Fa. Chiemgau Beton, erzielte leider nicht den erhofften Preis. Der riesige Radlager vor der Reithalle hatte zwar neugierig gemacht, aber die Möglichkeit, mit ihm einen halben Tag in der Kiesgrube zu „spielen“, motivierte hauptsächlich die weiblichen Gäste zum Mitsteigern.

Die anschließende Siegerehrung war wie gewohnt sehr stimmungsvoll. Joachim Althammer bat auf die Terrasse vor der Reithalle und den Wetterkapriolen zum Trotz war es gelungen, zumindest einen großen Heißluftballon erglühen zu lassen. Vor diesem Hintergrund wurden die Gewinner der EdelweißClassic 2009 geehrt.

Der nächste Morgen der EdelweißClassic begann leider wieder mit Regen und die geplante Ballonfahrt musste abgesagt werden. Die große Carrera-Rennbahn war daher wieder in Betrieb und man konnte sich damit noch die Zeit bis zum Jazz-Brunch im nahe gelegenen Hotel Malerwinkel vertreiben. Dort hatte das Organisationsteam wieder einmal eine riesige Tombola mit traumhaften Preisen aufgebaut, die die Gäste so sehr animierten, dass noch einmal eine sehr große Summe eingenommen wurde.

Joachim Althammer konnte den Teilnehmern und auch Oswald Lerach, dem Vorsitzenden der Lebenshilfe BGL, dann die vorläufige Spendensumme von 38.000 € bekannt geben.

10. Jubiläum der Edelweiß Classic 2013

Vom 27. bis 30. Juni 2013 ist Berchtesgaden erneut Treffpunkt für eine der schönsten und wichtigsten Benefiz-Oldtimertouren, die „Edelweiß Classic“. Die „touristische Rallye ohne Zeitprüfungen“ findet 2013 zum 10. Mal für Automobile und Motorräder bis Baujahr 1988 statt.

Über eine außergewöhnlich gute Erfolgsbilanz freut sich der Veranstalter Joachim Althammer: „Bisher konnte ein Spendenerlös von mehr als € 500.000 erzielt werden, der prinzipiell geistig behinderten Menschen zugute kam.“ Und er ist sicher, „dass es auch gönnerhaft beim Jubiläum der „Edelweiß Classic“ weiter gehen wird“.

Von den Erlösen in 2013 sollen die Behindertenwerkstatt Piding (neue Produktionsstätte) und die regionale Offene Behindertenarbeit rOBA der Lebenshilfe Berchtesgadener Land (Förderung der selbstbestimmten Lebens-/Freizeitgestaltung) profitieren.

Ausgangspunkt der viertätigen Veranstaltung mit exquisiten Highlights ist auch in 2013 wieder das Hotel Edelweiss in Berchtesgaden. Die erste der beiden Jubiläumsrundfahrten führt durch den naturschönen Rupertiwinkel in die Genuss-Region Flachgau mit Brotzeit in der reizvollen Altstadt von Tittmoning und einem Besuch der Beschäftigten und Betreuer in der Behindertenwerkstatt Piding. Der Fahrerabend mit einer Vernissage trägt das cineastische Motto „Über den Dächern von Berchtesgaden“.

Der Verkaufserlös der Bilder von Gerd Ehrenhuber (Aquarelle von den Teilnehmerfahrzeugen), die er alljährlich zugunsten der Edelweiß Classic malt, kommt ebenfalls den Projekten zugute.

Die Rundfahrt am Samstag führt durchs Salzkammergut mit einer Mittagspause am Wolfgangsee. Siegerehrung und Jubiläumsabend finden im legendären Hangar7 am Salzburg-Airport statt, u. a. mit einem „Flying Buffet“ und einer Charity-Auktion.

Das finale Vergnügen am Sonntag ist ein Concours d'Elegance mit Zuschauer-Bewertung in Bad Reichenhall. Bei Musik der Reichenhaller Philharmoniker, Bieranstich und bayerischer Brotzeit endet mit der Preisverleihung und einer Tombola vor der Alten Saline die Jubiläumsveranstaltung.

Die Geschichte der EdelweißClassic

Durch einen unverschuldeten Unfall 1993 musste sich Joachim Althammer (Jahrgang 1959) mit einem Leben als Behinderter auseinandersetzen. Es war die Geburtsstunde der EdelweißClassic - eine Veranstaltung, die einerseits die große Leidenschaft von Joachim Althammer betrifft und die gleichzeitig einen reinen Benefiz-Charakter hat. Vor seinem Unfall waren seine Hobbys Motorrad und Oldtimer.

Die wirklich großen Gewinner der EdelweißClassic sind immer viele geistig behinderte Menschen im Landkreis BGL, denn alle Nettoeinnahmen und Spenden gehen an eine Behinderteneinrichtung im Berchtesgadener Land für die Realisierung eines konkreten Projekts. Mit dem Verkauf der Tombolapreise, Fotos und Aquarelle der Teilnehmerfahrzeuge und Spenden kamen in den vergangenen Jahren bereits über 410.000,-- € für verschiedene Einrichtungen zusammen, die sich um diesen Personenkreis kümmern.

Hotel Edelweiss

Hotel Edelweiss 2010 wurde wenige Tage vor der „EdelweißClassic“ das 4Sterne Superieur-Hotel im Herzen von Berchtesgaden eröffnet und bietet mit seinen modern-eleganten 120 Zimmern grenzenloses Vergnügen für Ferienträume. Einzigartig: Dachgarten, das Panorama-Restaurant und Hallenbad in der 4. Etage. Sie bieten einen einmaligen Blick in die atemberaubende Bergwelt. Ergänzt wird das Hotel- und Restaurant-Angebot durch eine Beauty- und Vital-Residenz.

Lebenshilfe für geistig Behinderte, Berchtesgadener Land e.V.

Die Lebenshilfe BGL ist ein Zusammenschluss von Eltern und Angehörigen von Menschen mit einer geistigen Behinderung sowie von Förderern der Arbeit für behinderte Menschen im Landkreis Berchtesgadener Land. Sie wurde 1970 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, im gesamten Landkreis BGL bedarfsgerechte Angebote für Menschen mit Behinderungen und deren Familien aufzubauen.

Ein wesentliches Anliegen der Lebenshilfe ist es, Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderungen ihren Bedürfnissen entsprechende Leistungen anzubieten und die Familien bei der Betreuung zuhause zu unterstützen.

Für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf ist die Förderstätte in Anger ein Ort der Beschäftigung und Teilhabe nach Beendigung der Schulzeit. Derzeit ist die Förderstätte mit 26 Plätzen bereits voll ausgelastet, aber in den kommenden Jahren ist mit einer weiteren Aufnahme von Entlassschülern aus dem Heilpädagogischen Zentrum in Piding zu rechnen. Aufgrund dieser Bedarfsprognose ist eine Erweiterung der Förderstätte in Anger dringend erforderlich und daher bereits in Planung.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0