Die Karriere eines Radprofis ist oft nicht von langer Dauer. Doch was kommt dann? Viele ehemalige Profis verschwinden nach ihrer Laufbahn in der Versenkung und widmen sich privaten Dingen. Andere wiederum bleiben dem Radsport erhalten und machen mit ihrem guten Namen ein Business draus.
Die Anfänge des organisierten Radsports in Deutschland
Der organisierte Radsport in Deutschland begann mit dem ersten Kongress der deutschen Velozipedistenvereine. Es folgte die Gründung des Deutschen und Deutsch-Österreichischen Velocipedisten-Bundes. Jedoch spaltete sich noch im gleichen Jahr am 01.12. der Norddeutsche Velocipedisten-Bund wieder ab. Aus dem Düsseldorfer Rheinischen Velocipedisten-Bundes entstand der Deutsche Radfahrer-Bund (DRB) mit Sitz in Magdeburg.
Doch die Einigung war nur von kurzer Dauer, es kam schon wieder zu unüberbrückbaren Auseinandersetzungen. Der DRB wechselte vom sterbenden ICA in die neugegründete UCI. Der Weltkrieg führte zum Ausschluss aus der UCI.
Nach dem Ende des 2. Weltkrieges kam es zur Wiedergründung (Vorsitzender Liegener). Am 15.11.1947 fand in Nürnberg die Bildung einer „Interessengemeinschaft für den Radsport‟ statt. Für die Benennung der Verbandszeitschrift wurden am 08.01. die Namen „Radsport‟ bzw. „Radsport aktuell‟ gewählt.
Karrieren nach der Karriere: Was machen ehemalige Radprofis heute?
Die Karriere eines Radprofis ist geprägt von intensivem Training, harten Wettkämpfen und dem Streben nach Erfolg. Das geht an die Substanz, die Zeit als Profi ist begrenzt. Doch was passiert eigentlich, wenn die sportliche Laufbahn eines Radprofis endet? Welche Wege schlagen sie ein und wie gestaltet sich ihr Leben nach dem Radsport?
Wir stellen einige aktuelle und ehemalige Helden des Pelotons vor, sagen dir, was sie heute abseits des Asphalts machen und welche Möglichkeiten sich ihnen nach ihrer aktiven Zeit geboten haben. Nicht jeder blieb dem Radsport treu.
Christian Meier
Christian Meier, geboren 1985 in Kanada, begann seine Profikarriere 2006. Ab 2012 war er als Helfer bei der World Tour zurück und fuhr bis 2016 beim Team Orica GreenEdge vier weitere Grand Tours, jedoch ohne einen Sieg einzufahren. Danach beendete er seine Profi-Laufbahn.
Zusammen mit seiner Frau Amber hat er in Girona, Spanien, den Radladen "The Service Course" gegründet, der mittlerweile Kultstatus erlangt hat. Christian Meier zeigt eindrücklich, wie es nach der Karriere eines Radprofis erfolgreich weitergehen kann.
Marcel Kittel
Marcel Kittel gehört zu den größten Namen der deutschen Radsport-Geschichte. In seiner Palmarès stehen sage und schreibe 14 Sprint-Etappen-Erfolge bei der Tour de France. Dazu kommen zahlreiche weitere, namhafte Erfolge wie 4 Etappen-Siege beim Giro d'Italia, 5-mal die Gesamtwertung beim Scheldeprijs oder 2 Etappen-Siege bei Tirreno-Adriatico.
2019 beendete er seine großartige Karriere. 2022 kam seine Autobiografie "Das Gespür für den Augenblick" auf den Markt. Auch als Co-Kommentator bei Radrennen im Fernsehen ist er immer noch gefragt. Dazu gründete er 2023 zusammen mit dem ebenfalls äußerst erfolgreichen deutschen Radrennfahrer Tony Martin das Fahrradunternehmen Lion Bikes, welches Kinder- und Jugendfahrräder entwickelt.
So bleibt der sympathische Marcel Kittel also weiterhin aktiv der Fahrradindustrie und dem Radsport verbunden und meistert seinen Weg auch außerhalb des Pelotons.
Greg LeMond
Greg LeMond war und ist ein Name im Radsport. Der US-Amerikaner wurde 1961 in Lake Wood, Kalifornien geboren und fuhr ab 1982 Profirennen. 1986 gewann Greg Lemond tatsächlich als erster Nicht-Europäer die Tour de France.
Mittlerweile steht sein Name auch für schicke E-Bikes (LeMond Bicycles) und Fitness-Geräte unter dem Label "LeMond Fitness". Greg LeMond wird also auch weiterhin garantiert etwas mit Pedalen zu tun haben.
Mario Cipollini
Der Italiener Mario Cipollini, geboren 1967 in San Giusto di Compito, gehörte zu den besten Sprintern in den 1990er-Jahren. Insgesamt stehen in seiner Palmarès unglaubliche 189 Siege. Davon sind 12 Etappen-Siege bei der Tour de France, wo er insgesamt bei acht Teilnahmen sechs Tage lang das Gelbe Trikot trug. Dazu gewann er das begehrte Regenbogentrikot des Weltmeisters im Jahre 2002.
Im Jahre 2010 gründete er seine eigene, bis heute erfolgreiche Fahrradmarke MCipollini.
Sebastian Baldauf
2014 gewann er die Deutsche Bergmeisterschaft. Weitere Erfolge waren Bergtrikots bei der Czech Cycling Tour 2014 oder 2018 bei der Oberösterreich Rundfahrt. Im selben Jahr beendete er dann seine Karriere als Profi.
Doch dem Radsport blieb er bis heute erhalten und gründete 2020 seine eigene Fahrradmarke Baldiso mit Sitz im wunderschönen Allgäu bei Waltenhofen. Dazu gibt es einen Flagship-Store im schweizerischen Horw bei Luzern.
Trotz der erst kurzen Zeit auf dem Markt hat sich die Marke Baldiso durch Qualitätsarbeit bereits einen guten Ruf erworben. So bleibt es weiterhin spannend, wohin der Weg führt. Sebastian baut also nicht nur nach seiner eigenen Vorstellung Traumbikes, er lebt auch weiterhin einen Traum nach der Radsportkarriere.
Phil Gaimon
Phil Gaimons Spitzname lautet "Cookie-Monster". Er gewann direkt bei seinem ersten Rennen für das Team die erste Etappe der Tour de San Luis 2014 in Argentinien, wo er tatsächlich auch noch für vier weitere Etappen der Gesamtführende blieb. Daraufhin beendete Phil Gaimons seine Karriere als Radprofi im Jahre 2016.
Er schrieb ein Buch unter dem Titel "Pro Cycling on $10 a Day: From Fat Kid to Euro Pro", welches ihm viele Sympathien und eine große Fangemeinde einbrachte.
Jan Eric Schwarzer
Der größte Erfolg war dann 2007 auf der Nürnberger Radrennbahn am Reichelsdorfer Keller zu feiern, als er mit dem Schrittmacher Christian Dippel Deutscher Steher-Meister wurde.
Als Mallorca-Fan hat Jan sich, mit seinem Gästehaus MA-13, einen Traum erfüllt. Radsportbegeisterte finden dort einen Anlaufpunkt für ausgiebige Radtouren auf der Insel. Und natürlich die passende Infrastruktur für alles rund um's Rennrad.
Linus Gerdemann
Dass der aus dem Münsterland stammende Linus Gerdemann am 14. Juli 2007 mit einem Etappen-Sieg bei der Tour de France aufwarten konnte, dabei an dem Tag auch die Bergwertung am Col de la Colombière gewann und einen Tag das Gelbe Trikot trug, hat nicht jeder direkt vor Augen.
Auf Mallorca in Deià eröffnete er zusammen mit seiner Lebensgefährtin Namali, die asiatische Wurzeln hat, das sehr beliebte Restaurant Nama. Auch als Restaurantchef scheint dem ehemaligen Radprofi eine zweite Karriere abseits des Rennrads wohlgesonnen zu sein.
Mike Kluge
Mike Kluge ist in Deutschland und darüber hinaus im Radsport kein Unbekannter. Untrennbar ist der Cyclocross-Sport mit ihm verbunden. Dort feierte der 1962 in Berlin geborene Mike seine größten Erfolge.
Deutschland-Tour Sieger seit 2000
Die Deutschland-Tour gab es nicht erst seit 1999, ihr wurde dort nur wieder neues Leben eingehaucht. Unter anderen Bezeichnungen - wie z.B. "Quer durch Deutschland", "GP von Deutschland" oder "Deutschland-Rundfahrt" - gab es die Fernfahrt durch Deutschland schon früher, das erste Mal 1911.
| Jahr | Sieger | Nationalität |
|---|---|---|
| 2025 | Søren Wærenskjold | NOR |
| 2024 | Mads Pedersen | DEN |
| 2023 | Ilan van Wilder | BEL |
| 2022 | Adam Yates | GBR |
| 2021 | Nils Politt | GER |
| 2019 | Jasper Stuyven | BEL |
| 2018 | Matej Mohoric | SLO |
| 2008 | Linus Gerdemann | GER |
| 2007 | Jens Voigt | GER |
| 2006 | Jens Voigt | GER |
| 2005 | Levi Leipheimer | USA |
| 2004 | Patrik Sinkewitz | GER |
| 2003 | Michael Rogers | AUS |
| 2002 | Igor Gonzalez de Galdeano | ESP |
| 2001 | Alexander Winokurow | KAZ |
| 2000 | David Plaza | ESP |
| 1999 | Jens Heppner | GER |
Bekannte Radsportler und ihre Erfolge
- Alberto Contador galt als einer der besten Kletterer aller Zeiten und ist einer der wenigen Fahrer, die alle drei Grand Tours mehrfach gewinnen konnten.
- Bernhard Hinault gilt bis heute als einer der besten Grand Tour Fahrer aller Zeiten.
- Chris Boardman hält bis heute den inoffiziellen und ungeschlagenen Stundenrekord im Radsport.
- Dietrich "Didi" Thurau war einer der besten deutschen Radsportler in den 70er Jahren.
- Eddy Merckx ist bis heute das Nonplusultra im Radsport.
- Fausto Coppi ist die wohl größte Radsport Legende Italiens.
- Greg LeMond gilt heute als der letzte Tour de France Sieger, bei dem sich die meisten Fans einig sind, dass er nie gedopt hat.
- Henri Cornet, der Sieger der zweiten Tour de France, gewann diese im Alter von nur 20 Jahren und ist damit bis heute der jüngste Tour de France Sieger aller Zeiten!
- Josef Fischer war der erste Star des deutschen Radsports.
- Kurt Stöpel war der erste deutsche Radsportler, der je eine Etappe bei der Tour de France gewinnen konnte und auch der erste deutsche Radrennfahrer, der je das gelbe Trikot bei der Tour de France trug.
- Lance Armstrong wird wohl auf ewig das Enfant terrible des Radsports bleiben.
- Moreno Argentin ist der Beweis, dass es keine Grand Tour Siege braucht, um als Größe des Sports anerkannt zu werden.
- Olaf Ludwig war einer der letzten großen Radsportler aus der DDR.
- Phil Anderson aus Australien war der erste Nicht-Europäer, der jemals bei der Tour de France das gelbe Trikot tragen konnte.
- Rudi Altig war der erste deutsche Star des modernen, professionalisierten Radsports.
- Sean „King“ Kelly ist heute als Eurosport Radsport Kommentator unterwegs.
- Tom Simpson war der erste und bis heute auch bekannteste Todesfall bei der Tour de France.
- Udo Bölts war eine absolute Kampfsau auf dem Rennfahrrad!
- Vicente Trueba gewann 1933 die erste Bergwertung bei der Tour de France.
- Walter Godefroot dürfte vielen noch als sportlicher Leiter von Team Telekom im Gedächtnis sein.
Doping im Radsport
Dass im Radsport flächendeckend gedopt wurde, war kein Geheimnis. Anders als im Profifußball und anderen Sportarten war die Liste positiv getesteter Radsportler, international gesehen, Anfang der 1970er Jahre bereits lang. Hier konnten die in den 60er Jahren eingeführten Dopingkontrollen viele Fahrer, Profis und Amateure überführen.
Im August 1970 warf er bei der WM im englischen Leicester den Straßenamateuren Derlick, Koslar, und Muddemann vor, unter Mithilfe ihres persönlichen ärztlichen Beraters, Dr. Assenmacher, gedopt zu haben. Dr. Josef Assenmacher, prominenter Sportarzt am Kölner sportmedizinischen Institut von Prof. Wildor Hollmann, betreute über viele Jahrzehnte neben deutschen Radgrößen wie Altig, Thaler und die Mannschaft von Kilian auch viele ausländische, insbesondere belgische, wie Rik van Steenbergen, Patrik Sercu, Eddy Merckx und Stephen Roche.
Am 27.9.2013 veröffentlichten Anno Hecker und Ralf Meutgens in der FAZ einen Bericht über Recherchen zu einem Medikamentenplan des Dr. Armin Klümper, Verbandsarzt des BDR für dessen Radsportkader, von denen einige damit für die Olympischen Spiele 1976 fit werden sollten. Armin Klümper entwarf einen „Grundplan“ in dem den Sportlern vorgeschrieben wurde, wann und wie sie diverse Mittel - Vitamine, Trinkampullen, Anabolika - einzunehmen bzw. anzuwenden hatten.
„Klümper belieferte verbandsärztliche Kollegen, aber auch Trainer oder Pfleger des Bundes Deutscher Radfahrer quer durch die Disziplinen mit standardisierten Medikamentenkoffern, zu deren Inhalten auch das Anabolikum Megagrisevit gehörte. Mehr als ein halbes Dutzend Ärzte, mindestens zwei Bundestrainer und einige Pfleger sollen in das Verteilersystem des BDR-Medikamentenkoffers eingebunden gewesen sein.
Dieser Fall ist umso gravierender, als hier sogar Minderjährigendoping geplant und auch durch den Verband bezahlt wurde. Umso unwahrscheinlicher ist es, dass es nicht zur Anwendung kam.
Folgende Dopingfälle im deutschen Radsport sind mir bekannt, wobei die verwendenten Mittel häufig unklar sind. 1981 soll es im BDR zwei Dopingfälle mit Anabolika gegeben haben, die jedoch nicht weiter verfolgt und sanktioniert wurden.
Der bekannteste deutsche Fahrer und Hoffnungsträger der damaligen Jahre war Dietrich Thurau, dessen erste drei positiven Proben in Deutschland und anderswo zwar mit Bedauern zur Kenntnis genommen wurden, aber Kenner der Szene kaum überraschte.
1984 musste der 23jährige Bahnradweltmeister Gerhard Strittmatter das Olympiateam verlassen und aus Los Angeles nachhause fahren. Ihm war im Labor von Donike das Anabolikum Decaduradolin nachgewiesen worden.
Die Vorfälle um Jörg Müller, Christian Henn und Robert Lechner wurden erst in jüngster Zeit bekannt, da sich die Fahrer zu Geständnissen bereit fanden. Jörg Müller, Christian Henn (beide Straße) und Robert Lechner (Bahn) gehörten 1987 und 1988 zu den auftstrebenden deutschen U23-Fahrern.
2007 geraten im Zuge der Ermittlungen um Team Telekom/T-mobile Mediziner der Freiburger Sportmedizin zunehmend unter Druck. Damit auch Dr. Huber, in den 1980er Jahren Verbandsarzt des Bundes Deutscher Radfahrer. Der Mediziner musste zugeben, jungen Sportlern anabole Steroide und Cortison verabreicht zu haben.
2008 meldete sich Robert Lechner und legte ein umfangreiches Geständnis ab, wonach er 1988 seine Bronzemedaille in Seoul auf der Bahn unter Anabolika-Einfluss gewonnen hatte. Auch hieran war Verbandsarzt Dr. Huber beteiligt.
«Die jüngsten Meldungen aus Paris sind ein weiterer Beleg für das 'verseuchte' Jahrzehnt und sind nach heutigem Wissensstand nicht sonderlich überraschend», erklärte der deutsche Verbandspräsident Rudolf Scharping. «Für die Gegenwart und die Zukunft des Radsports hat dies keine Bedeutung, wie zuletzt das Abschneiden und das Verhalten der deutschen Radsportler während der Tour de France gezeigt haben.»
Eine andere Version hatte Zabel bei seinem tränenreichen Geständnis am 24. Mai 2007 in Bonn an der Seite von Rolf Aldag gewählt. Eine Woche lang habe er EPO bei der Tour 1996 ausprobiert, aber nicht vertragen.
Nach den Enthüllungen forderte der renommierte Pharmakologe Fritz Sörgel, Ullrich und Zabel sogar von Jedermann-Rennen auszuschließen.
Michael Vesper, Generalsekretär des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), appellierte an die Fahrer, endlich reinen Tisch zu machen.
Schon lange vor der überfälligen Aufarbeitung der dunklen Vergangenheit war die Tour de France 1998 als Farce in die Geschichte eingegangen.
Der Tour-de-France-Sieg 1997 durch Jan Ullrich löste einen Radsport-Boom in Deutschland aus. Im Anschluss stiegen vor allem Ullrich und Zabel zur nationalen Sportprominenz auf.
Das Team Telekom nach dem Karriereende
Die neun Fahrer des siegreichen Tour-Teams von 1997 schlugen nach dem Karriereende ganz unterschiedliche Lebenswege ein: Einige blieben im Profi-Radsport, andere suchten bewusst Abstand. Den Großteil von ihnen holten jedoch Dopingenthüllungen ein. Ein Überblick:
- Jan Ullrich: Mit dem Gesamtsieg bei der Tour de France 1997 stieg Ullrich schlagartig zum deutschen Sportidol auf - und entwickelte sich anschließend zur tragischen Figur. 2023 legte Ullrich im Rahmen einer Dokumentation die lang erwartete Dopingbeichte ab - und scheint seinen Eskapaden ein Ende gesetzt zu haben. Inzwischen lebt er seit einigen Jahren wieder in Merdingen, organisiert Rad-Touren und war zuletzt als Experte für den TV-Sender Eurosport während der Tour de France im Einsatz.
- Erik Zabel: Im Windschatten von Ullrich wurde Zabel in den 1990ern zum zweiten Gesicht des deutschen Radsport-Booms. Sein Markenzeichen war das Grüne Trikot der Tour de France, das Zabel zwischen 1996 und 2001 sechsmal in Serie gewann. Allerdings legte sich auch über seine Laufbahn der Dopingschatten jener Zeit: 2007 legte Zabel eine erste, zaghafte Dopingbeichte ab, 2013 folgte ein umfassendes Geständnis, von 1996 bis 2003 gedopt zu haben.
- Bjarne Riis: Im Jahr 2007 räumte Riis ein, zwischen 1993 und 1998 mit EPO gedopt zu haben. Sein Sieg für das Team Telekom bei der Tour de France blieb in den Ergebnislisten jedoch erhalten, da die Vergehen verjährt waren.
- Udo Bölts: 2007 gab Bölts im Zuge der Doping-Affäre um das Team Telekom zu, in den Jahren 1996 und 1997 mit EPO und Wachstumshormonen gedopt zu haben.
- Rolf Aldag: Auf einer Pressekonferenz mit Erik Zabel gab Aldag dann bekannt, ab 1995 EPO genommen zu haben.
- Georg Totschnig: Demnach soll Totschnig 2005 Blutbeutel zum Blutdoping erhalten haben.
- Giovanni Lombardi: Bei der Tour de France 1997 gehörte er als Sprinthelfer für Zabel zum Aufgebot.
- Christian Henn: 2007 gestand er, wie der Großteil seiner ehemaligen Telekom-Kollegen, zwischen 1995 und 1999 mit EPO gedopt zu haben.
- Jens Heppner: 2013 veröffentlichte die Anti-Doping-Kommission in Frankreich nachträgliche Untersuchung von Dopingproben aus dem Jahr 1998 - bei Heppner wurde EPO nachgewiesen.
Verwandte Beiträge:
- Bundesverband Deutscher Motorradfahrer (BVDM): Infos & Mitgliedschaft
- Berühmte deutsche Radfahrer: Die größten Legenden des Radsports
- Der Deutsche Limes Radweg: Streckenverlauf, Tipps & Infos
- Fahrradbremsen richtig einstellen: Ultimative Schritt-für-Schritt Anleitung für maximale Sicherheit!
- Das Mifa DDR Klapprad: Entdecke das Kultobjekt der DDR-Geschichte, das alle begeistert!
Kommentar schreiben