Das Automobil ist das wohl wichtigste Kulturgut des 20. Jahrhunderts und fester Bestandteil unserer modernen Gesellschaft. Freiheit, Unabhängigkeit und Mobilität sind Attribute, die unsere Einstellung zum Automobil, trotz aller widrigen Begleitumstände, noch immer leiten. Gleichwohl ist das Auto keineswegs nur ein rationaler oder technologischer Gegenstand, sondern eine quasi-natürliche, lebensweltliche Umgebungstatsache, dessen Bedeutung weit über seinen Gebrauchswert hinausgeht: es ist ein moderner Mythos, eine Ikone der Konsumgesellschaft, ja gar ein Fetisch und beflügelte von Beginn an auch das Themenrepertoire der Kunst.
Motorräder in der Kunst
Stefan Rohrer weiß um die Emotionen, die das Automobil zu wecken vermag und spielt gleichzeitig mit ihnen auf originelle Weise. Von Jugend an ein Autonarr, verwendet er Autokarosserien, Motorroller und Modellautos für seine Skulpturen und Objekte, mit denen er in der zeitgenössischen Bildhauerei eine ebenso eigenständige wie unverwechselbare Position bezieht. Mit größter handwerklicher Finesse nimmt er das Ausgangsmaterial auseinander, verlängert, verdreht, kombiniert und montiert es zu dynamischen Gebilden, die ihre Herkunft zwar erkennen lassen, im Prozess der schöpferischen Umgestaltung aber in den Bereich der Fantastik transformiert werden.
Mal elegant geschwungen, mal in wilden Loopings greifen die Objekte in den Raum aus, heben gleichsam ab und geraten aus der Bahn. Finden und Erfinden, Vertrautes und Fremdes greifen ineinander. Realität und Fantasie finden spannungsreich zusammen. Mit hintergründigem Humor visualisiert Stefan Rohrer in seinen Arbeiten den Rausch automobiler Geschwindigkeit und die Ambivalenz von Faszination und Ablehnung des Autokults.
Er versteht seine Skulpturen als „dreidimensionale Comiczeichnungen“, die Spielraum für Geschichten bieten, die „tragikomisch“ sind, die lustig und fröhlich sein, aber auch tragisch ausgehen können. Für den Künstler ist genau eine solche Ambivalenz und Dualität entscheidend: „Meine Arbeiten vereinen Bewegung und Erstarrung, Realität und Täuschung, Spiel und Ernst“, sagt er. Rausch, Angst und Zerstörung einerseits, sowie die Schönheit und Eleganz der Formen und der Oberflächen andererseits - beides verbindet sich im Werk von Stefan Rohrer zu Abgründigkeit, Absurdem und Witz.
Ausstellungen von Stefan Rohrer
In der Kunstwelt ist Stefan Rohrer kein Unbekannter. Geboren 1968 in Göppingen, lebt und arbeitet er heute in Stuttgart. Nach einer Ausbildung zum Steinmetzmeister studierte er zunächst Bildhauerei an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Halle/Saale (1998-99), dann an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Werner Pokorny und Micha Ullman (1990-2004) sowie bei Udo Koch (2004-2006). Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland sowie Stipendien und Preise begleiten seine Vita, zuletzt 2015 ein Stipendium der ZF Kunststiftung, Friedrichshafen, und der Lothar-Fischer-Preis, den die Lothar & Christel Fischer Stiftung in Zusammenarbeit mit der Stadt Neumarkt in zweijährigem Turnus verleiht.
Beispiele seiner Werke
- Roller Coaster: Eine über sieben Meter lange Skulptur, in der Teile einer "Vespa" und ihres DDR-Pendants, einer "Schwalbe", verschweißt und in Schleifen und Schwüngen gedehnt sind.
- Grüne Hölle: Eine Arbeit mit Modellautos und Figuren, Stahl und Lack.
- Schleudertrauma: Ebenfalls eine Arbeit mit Modellautos und Figuren, Stahl und Lack.
Die Realität: Motorrad-Vandalismus und -Unfälle
Leider sieht die Realität für viele Motorradbesitzer oft weniger künstlerisch und dafür umso frustrierender aus. Berichte über Vandalismus und Unfälle sind keine Seltenheit.
Viele Motorradfahrer kennen das Gefühl, ihr geliebtes Bike beschädigt vorzufinden. Ob umgeworfen, mit Kratzern versehen oder gar mit defekten Blinkern und ausgelaufenem Öl - die Palette an möglichen Schäden ist breit. Die Ursachen sind vielfältig: von mutwilliger Zerstörung durch Vandalen bis hin zu unglücklichen Umständen wie Stürmen oder unachtsamen Passanten.
Die Erfahrung, ein umgeworfenes Motorrad vorzufinden, ist leider keine Seltenheit. Viele berichten davon, dass ihr Motorrad auf der Seite lag, oft mit Schäden wie zerkratzten Spiegeln, beschädigten Blinkern oder sogar ausgelaufenem Benzin.
Was tun bei Vandalismus?
Wenn das Motorrad beschädigt wurde, ist es ratsam, folgende Schritte zu unternehmen:
- Polizei informieren: Melden Sie den Vorfall der Polizei und erstatten Sie Anzeige gegen unbekannt.
- Schäden dokumentieren: Machen Sie Fotos von den Schäden als Beweismittel.
- Versicherung kontaktieren: Informieren Sie Ihre Versicherung über den Vorfall und klären Sie die Schadensregulierung.
Vorbeugende Maßnahmen
Um Vandalismus vorzubeugen, können folgende Maßnahmen helfen:
- Sicheren Stellplatz wählen: Parken Sie Ihr Motorrad möglichst an einem gut beleuchteten und frequentierten Ort.
- Alarmanlage installieren: Eine Alarmanlage kann abschreckend wirken und im Ernstfall auf den Vorfall aufmerksam machen.
- Plane verwenden: Eine Abdeckplane schützt das Motorrad vor Witterungseinflüssen und neugierigen Blicken.
Anekdoten und Erfahrungen
Viele Motorradbesitzer berichten von ähnlichen Vorfällen. Einige erzählen von Diebstählen, andere von Zerstörungswut. Ein Nutzer schilderte, wie er eine Frau auf seinem Motorrad vorfand, die sich dort räkelte, während eine andere Fotos machte. Solche Geschichten zeigen, dass Respekt vor fremdem Eigentum leider nicht immer selbstverständlich ist.
Es gibt auch kuriose Geschichten, wie die von Jugendlichen, die nachts Fahrräder umwarfen oder an Verkehrsschilder hängten. Oder die von einem verwirrten Mann, der mit einem Schraubenzieher Reifen zerstach.
Tipps zur Schadensbegrenzung
Einige Tipps zur Schadensbegrenzung und Vorbeugung:
- Sturzbügel und Koffer: Diese können bei einem Umfaller größere Schäden verhindern.
- Garage oder Unterstellmöglichkeit: Wenn möglich, sollte das Motorrad in einer Garage oder einem Schuppen untergestellt werden.
Der Wert des Motorrads
Ein Motorrad ist für viele mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Es ist ein Symbol für Freiheit, Abenteuer und Leidenschaft. Umso ärgerlicher ist es, wenn dieses geliebte Objekt der Zerstörungswut zum Opfer fällt.
Fazit
Ob als faszinierendes Kunstobjekt oder als geliebtes Fortbewegungsmittel im Alltag, Motorräder wecken Emotionen und Leidenschaften. Leider gehören auch negative Erfahrungen wie Vandalismus und Unfälle zur Realität. Umso wichtiger ist es, das eigene Bike zu schützen und sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.
Verwandte Beiträge:
- Uvex Fahrradhelm Einhorn: Test, Preis & Sicherheit
- Unschlagbarer Einhorn Rucksack Motorrad Test – Der Ultimative Ratgeber für Biker
- Ultimativer Einhorn Helm Test: Sicherheit & Style für Motorradfahrer Enthüllt!
- Freiburg Radwege Karte: Übersicht aller Radrouten & Strecken
- Radfahren und Prostatabeschwerden: Die wichtigsten Fakten, die jeder Mann kennen muss!
Kommentar schreiben