Anleitung zum Einspeichen und Zentrieren von Motorradfelgen

Speichenräder sind ein charakteristisches Merkmal klassischer Motorräder und prägen deren Optik und Fahrverhalten entscheidend. Damit Sie mit ihrem Oldtimer-Motorrad sicher und originalgetreu unterwegs sein können, müssen Speichen und Felgen sorgfältig ausgewählt, fachgerecht eingespeicht und regelmäßig gewartet werden.

Grundlagen des Einspeichens

Das Einspeichen eines Rades - also das Montieren der Speichen zwischen Nabe und Felge - ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die jedoch mit dem richtigen Wissen und Werkzeug auch von geübten Hobbyschraubern gemeistert werden kann. Hier erläutern wir Ihnen die Grundlagen der Einspeichmuster, benötigte Werkzeuge sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Einspeichen und Zentrieren einer Motorradfelge.

Motorrad-Speichenräder haben meist ein Kreuzungsmuster: Die Speichen jeder Radseite kreuzen sich untereinander ein- oder mehrfach, um die nötige Stabilität zu erreichen. Üblich sind je nach Naben- und Felgendurchmesser 2-fach gekreuzte oder 3-fach gekreuzte Muster (seltener 4-fach bei sehr vielen Speichen). Ein klassisches Beispiel: Eine EMW R35 von 1952 hat 36 Speichen, die zweimal gekreuzt eingespeicht sind.

Wichtig ist außerdem die Unterscheidung von “führenden” und “folgenden” Speichen innerhalb des Muster. Dabei bezeichnet man als führend die Speichen, deren Kopf (Haken) innen am Nabenflansch anliegt, und als folgend jene, deren Kopf außen am Flansch liegt. Führende Speichen sind in der Regel etwas anders gebogen (ca. 85° Winkel am Haken) als folgende (ca. 95°). In einem typischen Motorrad-Rad wechseln sich diese Speichenarten ab, sodass pro Radseite meist zwei Gruppen entstehen (halbseitig führende, halbseitig folgende Speichen). Dieses System sorgt für ein symmetrisches Speichenbild bzw. Felgenbild und verteilt die Zugkräfte gleichmäßig.

Vorbereitung zum Einspeichen

Vorbereitung: Positionieren Sie Nabe und Felge auf der Werkbank. Achten Sie darauf, dass die Felge richtig ausgerichtet ist, was oft durch ein Ventilloch angezeigt wird. Eine genaue Abnahme der Maße ist dabei wichtig. Wichtig ist dabei das Höhenverhätniss von Felge und Nabe zu beachten, damit dieses nach der Wartung identisch ist. Markieren Sie die Laufrichtung an Nabe und Felge, falls nötig, und fetten Sie alle Gewinde und Bohrungen.

Bei neuen Felgen ist es wichtig die Bussung (dies bezeichnet den Austrittswinkel der Speichennippel innerhalb des Felgenrings) richtig zubeachten, da sonst die Speichen nicht im richtigen Winkel stehen und sich evtl.

Einspeichen beginnen: Starten Sie mit einer Gruppe führender Speichen auf einer Seite und fädeln Sie jede Speiche durch den Nabenflansch ins entsprechende Felgenloch ein. Ziehen Sie direkt einen Nippel auf jede eingefädelte Speiche, um das Herausfallen zu verhindern. Folgen Sie dem vorhandenen oder einem typischen Muster und setzen Sie die Speichen gleichmäßig.

Schritte zum Zentrieren einer Motorradfelge

  1. Vorspannen der Speichen: Sobald alle Speichen locker eingesetzt sind, beginnen Sie diese gleichmäßig anzuziehen. Starten Sie nahe dem Ventilloch und ziehen Sie jeden Nippel schrittweise fester an, bis alle Speichen leicht gespannt sind.
  2. Felge grob ausrichten: Korrigieren Sie zuerst den Seitenschlag, indem Sie das Rad drehen und die Felge auf Abweichungen prüfen.
  3. Höhenschlag korrigieren: Beobachten Sie beim Drehen des Rades die Felgenkante, um Höhenschläge zu identifizieren.
  4. Zentrierung prüfen: Stellen Sie sicher, dass die Felge zentriert über der Nabe sitzt.
  5. Feinjustierung der Spannung: Bringen Sie alle Speichen auf ihre endgültige Spannung.
  6. Endkontrolle und Montage des Felgenbandes: Überprüfen Sie das Rad auf verbleibende Unregelmäßigkeiten in der Ausrichtung.

Werkzeuge und Materialien

Benötigtes Werkzeug: „Man benötigt lediglich einen kleinen Schlitz-Schraubendreher, einen Speichennippel-Schlüssel, einen Zentrierständer, Fett und eine Zentrierlehre oder einen Zentrierdorn. Zusätzlich kann auch ein Akkuschrauber mit einem passenden Bit hilfreich sein.“

  • Speichennippel-Schlüssel
  • Zentrierständer
  • Zentrierlehre oder Zentrierdorn
  • Kleiner Schlitz-Schraubendreher
  • Akkuschrauber mit Bit (optional)
  • Fett oder Öl
  • Filzschreiber
  • Wasserwaage und Tiefenmaß

Kleine Speichenkunde

Sind mehr als zwei Speichen zu ersetzen, sollte immer ein kompletter neuer Speichensatz besorgt werden. Anzahl, Typ und Länge richten sich hierbei nach dem Originalrad. „Es macht keinen Sinn, alte Speichen mit neuen zu kombinieren. Oft sind die alten Speichen nämlich schon vorgeschädigt und reißen dann auch bald ab“, weiß Wolfgang aus Erfahrung.

Der Ersatzteilmarkt bietet heute ein breites Sortiment an Drahtspeichen mit rohen, vernickelten und verchromten Oberflächen oder aus V2A-Vollmaterial an. Es gibt sie in allen erdenklichen Längen, Kerndurchmessern und Hakenwinkeln sowie verschiedensten Gewinden. „V4A-Speichen sollte man jedoch nicht kaufen“, rät Wolfi, „da deren Stahl zu spröde ist.“ Sie reißen daher im Betrieb sehr schnell ab. Chromatierte, verzinkt-passivierte oder glanzverzinkte Drahtspeichen sind in dieser Hinsicht die bessere Wahl. Sie können jedoch mit der Zeit oxidieren oder rosten. Wer auf Optik Wert legt, sollte V2A-Speichen verwenden.

Genau achten sollte man zudem auf die Speichenmaße und Ausführungen, denn Speichen können entweder einen gleichmäßigen oder variablen (konifizierten) Durchmesser aufweisen. Gleichmäßig durchgeformte Speichen weisen über die gesamte Länge die gleiche Dicke auf. Sie werden daher auch als „glatte Speichen“ bezeichnet. Sogenannte einfach konifizierte Speichen sind hingegen zum Naben-Speichenloch hin auf drei bis vier Zentimetern Länge verdickt. In der Norm DIN 74371-1 (war gültig bis Juli 2006) werden diese Speichen auch als „ED-Speichen“ (ED = eindickend) bezeichnet. Solche Speichen besitzt unser Honda-Vorderrad der CB 750 K2.

Zum Einsatz kommen weiterhin doppelt konifizierte Speichen. Sie sind an den jeweiligen Enden dicker als in der Mitte. Für sie wird auch die Bezeichnung DD (doppeldickend) verwendet. Der Vorteil konifizierter Speichen ist, dass sie haltbarer in den höher belasteten Bereichen als gerade Speichen gleicher Dicke sind. Zudem macht das dünnere Mittelstück die Speichen flexibler. Die Länge der Speichen ist von der Art der Einspeichung abhängig. „Wer sich Speichen besorgt, sollte immer die originalen mit den neuen vergleichen“, empfiehlt Wolfgang. „Zum Ermitteln der Speichenlänge muss das gerade Stück der Speiche bis zum Haken gemessen werden.“

Wissen sollte man noch, dass Speichen gewalzte und nicht geschnittene Gewinde haben. Zweck der gewalzten Gewinde ist es, Bruchkerben zu vermeiden. „Also nicht wundern, wenn der Außendurchmesser des Gewindes und damit das Gewinde größer ist als der Durchmesser der Speiche“, erklärt Wolfgang. Bei den Speichennippeln gibt es ebenfalls Qualitätsunterschiede. Sie werden zumeist aus vernickeltem Messing hergestellt. In dieses Material lassen sich sehr genaue Gewinde schneiden. Zudem können die Speichen nur schwer festkorrodieren. Messingnippel sind solchen aus Stahl daher immer vorzuziehen.

Die Felgen bestehen - wie bei unserem Beispielrad von Honda - oft aus Stahl. Ist Ersatz nötig, kommt es neben den Größenangaben auch auf die Felgenkontur (Hochbett, Tiefbett, Hochschulter u.a.) an. „Bei exotischen Felgen wie zum Beispiel ‚Halbtiefbett-Felgen‘ sind jedoch Spezialanfertigungen möglich“, so Wolfgang. „Wegen der hohen Kosten rechnen sich diese in der Regel nur für hochpreisige Young- oder Oldtimer.“ Bei der Originalität der Felgen werden daher häufig Kompromisse eingegangen und neuere Konturen erstanden.

Bei Ersatzfelgen ist stets auf die Anzahl und Ausrichtung der sogenannten Punzlöcher zu achten. Bei falsch gedimpelten und gelochten Felgen stimmt zumeist der Speichenwinkel nicht. Zudem gibt es sogenannte A- und B-Felgen, wobei man A-Felgen als Normalfelgen bezeichnet. Bei B-Felgen sind hingegen die Speichenlöcher spiegelbildlich ausgerichtet und gebohrt. Achtung: Wer falsche Felgen verbaut, riskiert gebogene Speichen. Dies führt im Betrieb unweigerlich zum Speichenbruch. „Die genauen Maße und Bezeichnungen sind meist eingeprägt auf der rechten Seite der Felge zu finden“, weiß Wolfgang. „Normalerweise lassen sich die notwendigen Infos zu den Felgen auch dem Werkstatthandbuch entnehmen.“

Die richtige Speichenspannung

Die Kraft, die auf ein Speichenrad wirkt, geht immer vom Mittelpunkt (der Radnabe) aus. Da diese Kraft den Felgenring z.B. beim Landen (übertrieben gesagt) zu einem Ei verformen möchte, müssen die waagerechten Speichen diese als Zugkraft aufnehmen, während die senkrechten Speichen in diesem Augenblick entlastet werden.

Wenn Speichen reißen, dann weil sie über die Grenze der elastischen Verformung hinaus gezogen wurden. Aus diesem Grund dürfen Speichen auch nie zu sehr vorgespant werden. Eine besonders stabile Felge würde eine Speiche eher weniger belasten; eine zu starre oder zu stark vorgespannte Speiche reisst hingegen "eher"; die dickste Speiche ist halt nicht immer auch die beste.

Zum vernünftig Zentrieren müsste man also im ersten Schritt Speichen, die zu fest angezogen sind etwas lösen, damit man den nötigen Spielraum bekommt.

Anleitung zum Vorgehen beim Zentrieren

  1. Erster Schritt: Alle Speichen sollten eine gewisse Spannung haben, insbesondere soll keine Speiche locker sein. Also prüfen und nachziehen. (Von mir aus alle mit 6Nm, ich gehe nach Gefühl vor)
  2. Seitenschlag (vorher Höhenschlag) rauszentrieren: Ich gehe in kleinen Schritten vor. Die Stelle mit Seitenschlag und ca. 1-2 Speichen davor und danach werden auf "Schlagseite" 1/4 Umdrehung entspannt und gegenüber 1/4 Umdrehung gespannt. Ich arbeite also auf einer gewissen Länge und nicht nur genau an einem Speichenpaar. Manchmal ist die Stelle mit Seitenschlag sehr kurz und ich entspanne nur 2-3 Speichen und spanne 2-3 Speichen. Manchmal ist der Bereich länger und entsprechend mehr Speichen werden bearbeitet z.B. 7+7.
  3. Schritt 2. mehrfach wiederholen: bis der Seitenschlag unter 2mm ist. Das genügt. Wer ein Perfektionist ist macht weiter. Dann vielleicht nur noch 1/8 Drehungen.
  4. Am Schluss nochmal checken, ob irgendwo noch lockere Speichen sind.

Prüfen der Speichenspannung und Nachziehen der Nippel

  1. Anfangen am Ventilloch um max 1/4 Umdrehung, mit der ersten Nippel.
  2. Jetzt nur jeden 3 Nippel auch 1/4 Umdrehung anziehen.
  3. Wenn einer bombenfest sitzt und die Speiche stramm ist lasse ich weiteres anziehen aus.(ansonsten mit Öl etwas behandeln)

Also immer zählen; 1,2,3 anziehen. Bis man wieder am Speichenloch ankommt.Jetzt mit der 2 Nippel vom Ventilloch gesehen , starten; 1,2, 3 und anziehen, einmal im Kreis herum . Dann mit dem dritten Nippel 1, 2 3.usw.Somit kommst du gleichmäßig ohne das Rad zu verziehen rum.

Wartung und Pflege von Speichenrädern

Ein speichenbespanntes Rad erfordert regelmäßige Pflege, um sein gutes Aussehen und seine Funktion zu erhalten, insbesondere bei Oldtimer-Motorrädern mit ihren oft chromblitzenden Rädern. Diese sorgfältige Wartung schützt vor Korrosion, bewahrt die Originalität und verlängert die Lebensdauer der Räder erheblich.

Zur Reinigung sollten die Räder je nach Nutzung und Witterung in sinnvollen Abständen gereinigt werden, wobei warmes Wasser, ein milder Felgenreiniger, eine weiche Bürste und ein Mikrofasertuch zum Einsatz kommen sollten. Nach der Reinigung ist es wichtig, die Räder gründlich abzuspülen und zu trocknen, um Rostbildung zu vermeiden. Bei Bedarf können leichte Korrosionsspuren mit speziellen Poliermitteln oder sogar Alufolie, die in Wasser getaucht wird, entfernt werden.

Um die Speichen und Felgen vor Rost zu schützen, besonders in feuchten Wintermonaten oder regenreichen Umgebungen, sollte nach jeder Wäsche ein Schutzfilm aus Öl oder Wachs aufgetragen werden. Vor der Einlagerung über den Winter sollte ein Korrosionsschutzmittel großzügig aufgetragen werden, um die Räder zu schützen.

Besonderheiten bei Oldtimer-Motorrädern

Bei der Restaurierung von Oldtimer-Motorrädern stellt die Wahl der richtigen Speichen und Felgen eine besondere Herausforderung dar, besonders bei seltenen Modellen mit ungewöhnlichen Größen und Standards. Für die Berechnung der richtigen Speichen gibt es Methoden, diese können Sie auf den Grafiken bei den Fotos übernehmen.

Es ist wichtig, historische Ersatzteilkataloge oder Restaurierungshandbücher zu konsultieren, um die richtigen Spezifikationen zu ermitteln. Solche Dokumente bieten oft detaillierte Angaben zu den benötigten Speichen und Felgen, was die Suche erheblich erleichtert.

Felgen für Oldtimer-Motorräder werden meistens nach ihrem Durchmesser in Zoll und ihrer Breite klassifiziert. Frühere Modelle hatten oft Hochschulter-Felgen, während später Tiefbettfelgen üblich wurden. Bei der Auswahl ist es wichtig, den Felgentyp zu berücksichtigen, der zum Baujahr des Motorrads passt, um die Originalität zu wahren.

Reifen Felgen Tabelle Motorrad

Es gibt eine große Auswahl an Felgen für Motorräder. Der wichtigste Anhaltspunkt bei der Auswahl der richtigen Felgen ist natürlich die Reifengröße. Während Sie sich nicht vollständig mit dem technischen Jargon auskennen müssen, kann es helfen, die Angaben auf Ihrem Motorradreifen zu verstehen. Dort finden Sie eine Reihe von Zahlen gefolgt von einem Buchstaben, wie zum Beispiel 120/90 ZR18 65.

Hierbei stehen die einzelnen Kennzeichnungen für:

  • Reifenbreite: In unserem Beispiel beträgt die Reifenbreite 120 mm.
  • Querschnittsverhältnis: In unserem Fall ist der Reifen 90% von 120 mm hoch.
  • Höchstgeschwindigkeit: Diese wird als Buchstabe angegeben, hier Z. Anhand einer eigenen Tabelle kann die entsprechende Höchstgeschwindigkeit für den Reifen herausgefunden werden. Z steht für eine Höchstgeschwindigkeit von über 240 km/h.
  • Bauweise: Heutzutage gibt es fast nur noch Reifen mit der Kennzeichnung „R“, was für Radialreifen steht. Diagonalreifen werden so gut wie gar nicht mehr eingesetzt.
  • Felgendurchmesser: Diese Angabe wird in Zoll gemacht, in unserem Beispiel beträgt der Felgendurchmesser also 18 Zoll.
  • Tragfähigkeitsindex: Dieser gibt an, wie stark ein Reifen belastet werden darf. Auch hierfür gibt es separate Tabellen, die Auskunft über die genaue Last geben. Ein Tragfähigkeitsindex von 65 steht zum Beispiel für 290 kg.

Wie Sie sehen können, bezieht sich lediglich der Felgendurchmesser konkret auf die Motorradfelgen. Hierbei sind die gängigsten Größen 13 bis 23 Zoll. Aber auch in der Breite können sich Motorrad Felgen voneinander unterscheiden. Je nach Motorradtyp gibt es Felgen mit einer Breite von 5 bis 12,5 Zoll.

Motorrad Felge zentrieren

Das Zentrieren einer Motorradfelge dient der geraden Ausrichtung des ganzen Rades. Beim Zentrieren geht es darum, die Speichen so zu spannen, dass der Rundlauf des Rades gegeben ist. Außerdem sollen alle Seiten ausgeglichen sind. Dafür werden alle Speichennippel gleichmäßig mit einem Schraubenzieher von außen angezogen.

Als Faustregel lässt sich sagen, dass die Nippel so angezogen werden, dass nur noch drei bis vier Gewinderillen sichtbar sind. Im Anschluss daran nutzt man einen Speichenschlüssel, um die Nippel um etwa eine halbe Umdrehung nachzuziehen, bis keine Speiche mehr lose ist.

Sind alle Speichen festgezogen, geht es an die eigentliche Zentrierung: Hierfür eignet sich ein Zentrierständer besonders gut. Die Speiche wird darauf platziert und gedreht, damit der aktuelle Rundlauf erfasst werden kann. So kann man erkennen, wo Abweichungen bestehen. Diese müssen ausgeglichen werden. Dort, wo ein Seitenschlag erkennbar ist, muss die gegenüberliegende Speiche angezogen werden. Bei einem Höhenschlag werden die jeweils betroffenen Speichen nachgezogen.

Der Vorgang muss für jede Korrektur mehrfach wiederholt werden und kann recht zeitintensiv sein. Dennoch sollten Sie beachten, dass es beim Rundlauf nicht um Perfektion geht. Eine Toleranz von 1,5 mm beim Seitenschlag und 2,0 mm beim Höhenschlag ist zugelassen.

Für Laien kann das Zentrieren schwierig sein. Daher sollte hierfür besser ein Fachbetrieb aufgesucht werden. Selbstverständlich bieten Werkstätten sowohl das Einspeichen als auch das Zentrieren von Felge und Rad an. Das bietet den Vorteil, dass die Arbeit fachgerecht und professionell erledigt wird und damit Fehler vermieden werden können. Preislich liegt das Angebot meist zwischen 40 und 80 Euro.

Beim Motorrad Felgen reinigen

Ordnung muss sein, auch, wenn es um Motorradfelgen geht! Eine ordnungsgemäße Reinigung von Motorradfelgen schützt vor Schäden und gibt ein gutes Bild ab. In der Regel sammelt sich an den Felgen nicht nur der Schmutz der Straße, sondern auch Bremsstaub.

Besonders einfach verläuft die Reinigung mit einem speziellen Felgenreiniger. Diesen sprühen Sie direkt auf die Felge, lassen Sie nach den Herstelleranweisungen einwirken und nutzen im Anschluss einen Wasserschlauch, um den Reiniger wieder abzuwaschen.

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