Eisacktal Radweg: Eine umfassende Karte für Ihre Radtour

Der Eisacktal Radweg erstreckt sich über knapp 100 km vom Brenner über Sterzing, Brixen, Franzensfeste und Klausen bis nach Bozen. Dabei verläuft der Radweg fast zu 100 % auf separaten Radwegen und bietet herrliche Ausblicke auf die Dolomiten.

Anreise zum Brenner

Die Ortschaft Brenner bzw. Brennero ist sowohl mit dem Auto als auch mit der Bahn sehr bequem zu erreichen. Mit dem Auto fährt man entweder über die Brennerautobahn bzw. die Brennerstraße bis zur Brenner Passhöhe. Für eine Tagestour auf dem Eisacktal Radweg kann man das Auto gut auf der Brenner Passhöhe stehen lassen. Die Anreise mit der Regionalbahn zum Brenner dauert von Innsbruck ca. 1 Stunde bzw. von Bozen in Südtirol durch das Eisacktal ca. 1,5 Stunden.

Für die Auffahrt aus dem Inntal empfiehlt sich daher die Bahn bis zur Passhöhe. Oder es geht per Rad aus dem Inntal auf der alten Römerstraße aus dem Inntal von Hall hinauf nach Matrei. Hier trifft die Römerstraße auf die alte Brennerstraße und Sie müssen ab hier bis zur Höhe regen Auto- und LKW-Verkehr in Kauf nehmen, falls Sie nicht die Bahn bis zum Pass wählen. Der kleine Brennersee kündigt die Passhöhe an.

Streckenverlauf vom Brenner nach Bozen

Vom Brennerbahnhof fährt man ein kurzes Stück auf der Brennerstraße Richtung Bozen. Nach wenigen hundert Metern beginnt auf der rechten Seite hinter einem Parkplatz der gut ausgebaute und immer leicht abfallende Eisacktal Radweg. Kurz hinter Brennerbad verschwindet die Brennerbahn in den neuen Tunnel und der Radweg folgt nun der Trasse der alten Bahnlinie bis zum alten Astertunnel im Pflerschtal. Der Eisacktal Radweg fällt ab hier etwas steiler bergab und führt zum Bahnhof in Gossensass.

Ab Gossensass muss man bis Brixen teils mit kurzen aber recht steilen Gegenanstiegen rechnen. Vom Bahnhof in Gossensass führt der Eisacktal Radweg durch die Altstadt und dann über die Brennerstraße Richtung Süden. Nach einer kurzen Abfahrt auf einem Eisacktal Radweg erfolgt ein steiler Gegenanstieg nach Oberried und dann eine steile Abfahrt nach Sterzing. Von Sterzing führt der Eisacktal Radweg zuerst auf einer wenig befahrenen Straße mit einigen Gegensteigungen über Stilfes weiter nach Franzensfeste. Hier hat man einen schönen Blick auf die Franzensfeste sowie den Fluss Eisack.

Ab Franzensfeste verläuft der Eisacktal Radweg durch einen Wald, und kurz vor Brixen beginnen die ersten für Südtirol typischen Apfelplantagen. Kurz vor Brixen enden dann auch die Gegenanstiege, und der Eisacktal Radweg verläuft mit einem ständigen Gefälle nach Klausen (Chiusa). In Klausen (Chiusa) führt der Eisacktalradweg durch die sehenswerte Innenstadt von Klausen und weiter nach Waidbruck (Ponte Gardena). Kurz hinter Waidbruck beginnt dann der zweite Abschnitt auf der alten Bahntrasse, die immer an der Eisack entlang bis kurz vor Bozen führt. Hier kurz vor Bozen wechselt der Eisacktal Radweg noch zweimal die Uferseite, um dann am rechten Ufer der Eisack nach Bozen hinein zu führen.

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke

Der Brenner-Passhöhe wird von Gleisen, Autobahn und LKW-Schlangen dominiert. Der Ort Brenner zieht sich entlang der Brennerbundesbahn und wirkt ziemlich verbaut. Ab Brenner Ort erwartet Sie ein gut asphaltierter Radweg (braune Radschilder), der Sie zunächst entlang des noch schmalen Eisacks nach Brennerbad führt. Der neue Radwanderweg führt dann auf der alten Bahntrasse in das wunderschöne Pflerscher Tal. In einer weiten Schleife mit herrlichen Ausblicken ins Tal gelangen Sie hinunter nach Gossensass. Hendrik Ibsen weilte hier gern. Basis für Wander-, Kletter- und Tourenmöglichkeiten u.a. die Bergwelt des Pflerscher Tals. ist Sterzing bald erreicht. ist das Nepumuk-Denkmal. Franzensfeste liegt talaufwärts über dem 1940 erbauten Stausee. Die Ortschaft wird dominiert von der 1832-1838 erbauten Festung Franzensfeste. hat nie echte Kämpfe erlebt. Wien. m) oft recht kühl sein kann. die Räder weiter zum Augustiner Chorherrenstift Neustift. ein. Machen Sie einen gemütlichen Gang durch die Lauben oder zum Brixner Dom mit seinem sehenswerten Kreuzgang. Oder Sie genießen einen Cappucino und tanken dabei neue Kraft für die nächsten Kilometer. begleitet werden. zu einer Besichtigung ein. und weit verstreute Bergbauernhöfe. gemütlichen Radeln im Eisacktal. geht es bergab. machen sich den Platz streitig. den Bozner Lauben oder auf den Talferwiesen. Besuch beim „Ötzi“, dem Mann aus dem Eis im Archäologiemuseum.

Anforderungen und Beschaffenheit

Einfaches Radeln in meist flachem Gelände, mit nur einigen kurzen Steigungen. Wenig anstrengend, geeignet für alle. Die Radstrecke folgt überwiegend dem Eisack- und dem Etsch-Radweg. Auf der Weiterfahrt vom Gardasee nach Verona verläuft die Route hauptsächlich auf verkehrsarmen Nebenstraßen. Bei den Ein- und Ausfahrten der Städte ist wegen des Verkehrs etwas Vorsicht geboten, vor allem in der Gegend von Verona. Geradelt wird zu 95 % auf befestigten Wegen.

Anschlussmöglichkeiten in Bozen

In Bozen besteht die Möglichkeit, zum Bahnhof zu fahren und die Rückfahrt anzutreten bzw. an der Eisack weiterzufahren und auf den Etsch Radweg nach Meran (flussaufwärts). Die Brennerradroute trifft in Bozen auf den Etschtalradweg bzw. auf die Via Claudia Augusta. Weitere Ziele könnten die Stadt Meran im Vinschgau oder die Stadt Verona am Etsch sein.

Eisacktalradweg Richtung Norden

Der Eisacktalradweg verläuft Richtung Norden auf durchweg asphaltiertem, teilweise schmalem Radweg. Idyllische Aussichten auf die umliegenden Berge, immer direkt entlang der Eisack.

Alternative Routen und Tipps

  • Wer schnell vorankommen will, sollte als Alternative die Bundesstraße SS12 in Erwägung ziehen.
  • Etwas beschaulicher geht es auf dem linken Eisackdamm zu, allerdings auf nicht asphaltiertem Weg.

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