Elektrische Fahrräder für Damen im Test: Ein umfassender Überblick

E-Bikes und Pedelecs erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Im Jahr 2023 wurden in Deutschland erstmals mehr Fahrräder mit Elektro-Unterstützung (2,1 Millionen Stück) verkauft als "normale" Fahrräder. Besonders im Alltag und für kurze Strecken sind Pedelecs und E-Bikes mit tiefem Einstieg sehr bequem. Die aufrechte Sitzposition bei einem sogenannten Tiefeinsteiger-Pedelec ist vergleichbar mit der bei einem Hollandrad und ermöglicht ein komfortables Fahrgefühl. Auch das Auf- und Absteigen wird durch den tiefen Einstieg erleichtert. Und es gibt auch günstige Modelle für unter 2000 Euro. Was sie zu bieten haben, klärt der ADAC Test.

Es ist jedoch nicht immer einfach, den Überblick zu behalten und eine verlässliche Kaufentscheidung zu treffen. Aus diesem Grunde wurden die besten E-Bikes 2024 in den einzelnen Segmenten für dich zusammengestellt und insgesamt 60 verschiedene E-Bikes gekürt. Egal, ob Lastenräder, e-MTBs, City e-Bikes o.ä.

ADAC Test von Tiefeinsteiger-Pedelecs

Generell ist bei günstigen Pedelecs keine Spitzentechnologie zu erwarten, aber Antriebs-, Brems- und Akkuleistung sollten vernünftige Werte aufweisen. Bei den meisten der getesteten Tiefeinsteiger-Pedelecs fielen dabei die geringe Reichweite des Akkus und die lange Ladedauer auf sowie Defizite beim Antrieb.

Im Test wurden bei den Messungen auf dem Prüfstand besonders die Bremsen, die Belastbarkeit des Rahmens sowie der Motor und der Akku überprüft. Im Gesamtergebnis des Tests sind nur zwei von zehn Pedelecs gut, fünf befriedigend, eines ist ausreichend. Aber es gibt auch zwei mangelhafte Modelle.

Mit einer Akku-Reichweite von 73 Kilometern im Test (genormter Reichweitenzyklus nach R200 vom Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) auf dem ADAC Prüfstand) ist mit dem Deruiz auch ein entspannter Tagesausflug möglich. Die angenehme Ergonomie, ein stabiles und laufruhiges Fahrverhalten sowie die guten Bremsen überzeugten auch beim Praxistest. Positiv fiel ebenso die direkte Schaltung auf, die gut mit dem Antrieb harmoniert. Wenn auch die Unterstützungsstufen etwas feiner abgestuft werden könnten. Alle Kriterien zusammen führen zu der besten Bewertung im Test. Preislich liegt das E-Bike der Marke Deruiz mit rund 1400 Euro im unteren Drittel der Testkandidaten - damit ist es günstig und trotzdem zu empfehlen.

Das Fischer E-Bike Cita 2.2i überzeugt vor allem durch sein gutes Antriebssystem. Es ist zwar ein schweres (28,8 kg Leergewicht), aber solides Pedelec. Als einziges Pedelec mit Mittelmotor im Test bietet es eine angenehm aufrechte Sitzposition und Komfort dank gefederter Sattelstütze und guter Vordergabel. Der solide Rahmen zeigt sich bei den Fahrversuchen stabil. Die Leistung in der höchsten Unterstützungsstufe dürfte etwas stärker sein. Verbesserungspotential bietet der Informationsumfang auf dem Display.

Testergebnisse im Detail

Alle Details zu den zehn getesteten Tiefeinsteiger-Pedelecs gibt es in der Tabelle. Ein Klick auf das jeweilige Modell führt zu der konkreten Einzelbewertung.

Hersteller/Modell Preis in Euro ADAC Urteil Fahren Sicherheit und Haltbarkeit Antriebssystem und Motor Handhabung Schadstoffe in den Griffen und Sattel
Deruiz E-Bike Quartz,28 Zoll Trekking Elektrofahrrad 1399 2,5 2,2 1,8 3,2 3,0 2,5
Fischer E-Bike Cita 2.2i 1949 2,5 2,6 2,6 2,3 2,6 2,5
Lidl/Crivit Urban E-Bike Y.21 599 2,8 2,6 2,6 3,6 2,3 1,0
Decathlon Elops 900E 1299 3,0 2,3 3,0 3,7 3,2 2,5
Prophete Geniesser City E-Bike 28" 1600 3,0 2,7 3,3 3,5 2,6 2,5
Zündapp Z502 E Bike 28 Zoll Elektrofahrrad 1799 3,0 2,5 2,7 3,9 2,8 2,5
F.lli Schiano E-Moon 28 Zoll E-bike Pedelec 899 3,2 2,7 3,0 4,4 2,9 2,5
Heybike EC 1-ST 1195 4,5 - - - - -

Weitere aktuelle E-Bike-Tests und Modelle

Immer wieder ab November trudeln sie ein in unserer Redaktion und bei unseren Testern: die neuesten E-Bikes aller Klassen. Für uns Tester - in diesem Jahr die ElektroRad-Redakteure Tobias Jochims und Stephan Kümmel, sowie zurück im ElektroRad-Team unser neuer/alter Test- und Technikleiter Georg Zeppin - bedeutet das die arbeitsreichste Zeit des Jahres: der E-Bike Test 2025. Wir arbeiten uns intensiv in die immer umfangreicher werdenden Apps ein, checken, welche Daten die Displays am Rad anzeigen, vergleichen Garantieleistungen der Hersteller, messen die Durchstiegshöhe, den Q-Faktor und die Lautstärke jedes Rads, wiegen es, betrachten im Dunkeln die Leistung der Lichtanlagen und schauen uns genau an, wie einfach etwa der Gepäckträger zu handhaben ist. Mehr als 120 Parameter umfasst unser Testschema. Das ist übrigens komplett neu.

Die Technik der E-Bikes ist stetig im Wandel. Daher war es dringend an der Zeit, unsere wichtigste Bewertungsgrundlage zu überarbeiten. Zwar haben wir es in den vergangenen Jahren immer weiterentwickelt. Zuletzt aber passten die Kategorien, die Bewertungsvorgaben und somit die Endergebnisse nicht mehr genau. Beispiel: Bisher haben wir Punkte nach der Akkugröße vergeben. Je mehr Wattstunden, desto höher die Punktzahl. Das wird aber beispielsweise der Trekking-Light-Klasse nicht mehr gerecht. Denn hier wird bewusst auf großdimensionierte Akkus verzichtet - dafür sind die Bikes leichter und verbrauchen weniger Akku. Eine klare Differenzierung war vonnöten.

Überall lesen wir von Fahrradherstellern in Schieflage. Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels für die Fahrradbranche. Nach einigen wirklich fiesen Monaten und einer epischen Rabattschlacht leeren sich die Lager der Fahrradhersteller und damit auch die Verkaufsräume der Händler. Das schafft Platz für Neues! Nachdem der Markt sehr zurückhaltend war, was Innovationen betrifft, drängen nun neue Modelle mit frischen oder komplett überarbeiteten Komponenten in den Handel.

Der Jahrgang 2025 bringt einige technische Neuerungen zur Serienreife. Ganz oben auf der Innovationsliste: die Automatik-Schaltung. Gleich eine ganze Reihe an Testrädern im Großen ElektroRad-Test (GERT) 2025 sind mit den intelligenten Getrieben ausgestattet.

Viele Fahrradbauer nehmen vermehrt den Budget- und mittelpreisigen Sektor in den Fokus. Die größte Zahl an Testrädern sind und bleiben allerdings die Mittelklasseräder im Preissegment zwischen 3000 und 5000 Euro. Das ist viel Geld. Doch genau hier bekommen Sie die attraktivste Mischung aus hochwertigen und innovativen Komponenten an clever zusammengestellten und für den jeweiligen Einsatzzweck optimierten Bikes.

Mit dem neuen Testschema hält auch eine neue Unterkategorie Einzug in den GERT: Trekking-Light. Denn diese Klasse war vor wenigen Jahren eine Nische, wird inzwischen aber immer wichtiger. Etwas reduzierte Motorkraft, kleinere Akkus, dafür Fahrleistungen, die sehr nah dran sind am klassischen Trekkingrad ohne Motor. Dieses Konzept lockt zahlreiche Pendler, Tourenfahrer und sogar Radreisende an. Und - das beobachten wir immer wieder - auch Zweitkäufer überzeugt es.

Und doch bleibt das klassische Trekkingrad mit großem Akku, kraftvollem Motor und vielseitiger Alltagsausstattung das beliebteste Pedelec in Deutschland. Weiterhin ihren Platz hat zudem natürlich die Klasse der Trekkingräder, die von allem ein bisschen mehr bieten wollen - der Einfachheit halber nennen wir sie SUV. Geländegängig, kraftvoll, aber oft eben auch schwer. So präsentieren sich die offroadtauglichen Tourenräder. Wer sein Rad selten trägt, etwa in den Keller oder die Wohnung, muss nicht auf jedes Gramm achten. Mit dem höheren Gewicht bekommen die Fahrer dafür eine meist sehr satte Straßenlage, eine hohe Zuladung und viel Federungskomfort.

Mit den Testrädern in fünf Unterkategorien folgen die Stadträder. Diese Klasse ist noch einmal deutlich vielseitiger als die Trekking-Kategorie. Die Klasse City-Standard (als vergleichbare Gruppe zu Trekking-Standard, früher schlicht Stadträder genannt), sind klassische „Brot-und-Butter-Räder“, im positivsten Sinne. Sie sind praktische Helfer, vielseitig, komfortabel und vergleichsweise preiswert. Urbanbikes sind oft etwas leichter und wendiger als die Standard-Modelle. Kompakträder punkten vor allem durch ihr unnachahmliches Handling, sind aber auch extrem vielseitig. Unsere Falträder im Test sind extrem unterschiedlich. Fatbikes sind ebenso dabei wie wahre Pendler-Wunderräder.

Im Sport-Segment tummeln sich vor allem Mountain- und Gravelbikes. Wie sehr das Thema Radgewicht an Bedeutung gewinnt, zeigt sich daran, dass erstmals seit Beginn des GERT das Durchschnittsgewicht aller Testräder (ohne Cargo-Bikes) gesunken ist - und zwar deutlich. 25,6 Kilogramm ist der Mittelwert. Im vergangenen Jahr lag der noch bei 27,1 kg. Nicht gesunken ist der mittlere Preis. Er liegt bei 4950 Euro und somit etwas über dem Vorjahresschnitt.

Ratgeberübersicht für E-Bikes für Damen

Bewegung im Alltag ist gut und wichtig. Vielleicht würden auch Sie gerne mehr Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen, wollen dabei aber nicht ins Schwitzen geraten? Dann ist ein E-Bike für Damen die richtige Lösung für Sie: Dank eingebautem Motor meistern Sie lange Strecken schnell und ohne Problem. Selbst bei Steigungen kommen Sie durch die Unterstützung beim Treten nicht aus der Puste. Die E-Bikes werden von Herstellern wie Focus, Ortler oder Kalkhoff angeboten.

Natürlich müssen Sie beim Kauf eines E-Bikes für Damen einiges beachten: So eignet sich nicht jede E-Bike-Form für jede Art von Fahrradausflug. Die verschiedenen Motor- und Akkusysteme gehören natürlich zu den wichtigsten Kaufmerkmalen. Aber auch Ausstattung und Zubehör sollten Sie beachten. Extras wie Gepäckträger, Gewicht und Schaltsystem machen häufig einen großen Unterschied bei der täglichen Nutzung. Daher sollten Sie so etwas bei der Kaufentscheidung unbedingt berücksichtigen.

Achten Sie beim Kauf vor allem auf die Eigenschaften von Motor und Akku, das Schaltsystem und die Bremsen. Je nachdem, wie Sie Ihr neues E-Bike nutzen wollen, können auch verschiedene Extras wichtig sein. Wie zum Beispiel ein Gepäckträger, Beleuchtung, ein Korb oder eine Straßenzulassung.

Ausgewählte E-Bike Modelle für Damen im Vergleich

Hier werden einige Modelle und ihre Eigenschaften verglichen:

  • Telefunken E-Bike XC940 für Damen: Trekkingrad mit Alu-Rahmen, Hinterrad-Motor bis 25 km/h, maximale Reichweite von 100 km, 24 Gänge. Besonders geschätzt werden die zahlreichen Gänge, die eine optimale Anpassung an unterschiedliche Steigungen und Gelände ermöglichen.
  • Telefunken E-Bike: Integrierte Anfahrhilfe, hohe Reichweite von bis zu 100 km, hoher Fahrkomfort.
  • F.lli Schiano E-Moon E-Bike für Damen: Fahrkomfort steht an erster Stelle, große Akkukapazität von 468 Wh, Nabenschaltung für reibungsloses Schalten.
  • VecoCraft Athena E-Bike Trekking: Leistungsstarker Elektromotor, hochwertige Komponenten, ideal für lange Touren und den städtischen Alltag, Reichweite von bis zu 120 km.
  • Smartec Trek-26D E-Bike: Heckmotor, herausnehmbarer Rahmen-Akku, intuitives LCD-Display, Shimano-Gangschaltung, sichere Bremsen, gefederter Komfort.
  • F.lli Schiano E-Moon: 28 Zoll, günstigeres Modell, hoher Fahrkomfort.
  • Nakxus 26M208: App-Steuerung, Farboption in Weiß.
  • F.lli Schiano E-Ride: Vielseitige Option für Damen und Herren, 98%ige Vormontage, hochwertige Kenda-Reifen, komfortable Federgabel.

Wichtige Aspekte beim Kauf eines E-Bikes

Beim Kauf eines E-Bikes sollten folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Eignung für den Fahrradausflug: Nicht jede E-Bike-Form ist für jede Art von Fahrradausflug geeignet.
  • Motor- und Akkusysteme: Gehören zu den wichtigsten Kaufmerkmalen.
  • Ausstattung und Zubehör: Extras wie Gepäckträger, Gewicht und Schaltsystem machen häufig einen großen Unterschied bei der täglichen Nutzung.
  • Motor und Akku: Achten Sie beim Kauf vor allem auf die Eigenschaften von Motor und Akku.
  • Schaltsystem und Bremsen: Auch diese sind entscheidend für ein gutes Fahrgefühl.
  • Extras: Je nachdem, wie Sie Ihr neues E-Bike nutzen wollen, können auch verschiedene Extras wichtig sein, wie z.B. ein Gepäckträger, Beleuchtung, ein Korb oder eine Straßenzulassung.

E-Bike Typen und ihre Einsatzbereiche

Die E-Bike-Modelle eignen sich je nach Bauform für die verschiedenen Einsatzzwecke unterschiedlich gut. So muss ein E-Mountainbike, mit dem Sie über Stock und Stein fahren, natürlich andere Herausforderungen bewältigen als ein Trekking-Bike, das nur befestigte Wege kennt. Die Grenzen sind jedoch fließend, auch weil die Hersteller oft nicht eingrenzen wollen, für wen sich das eigene Modell eignet und für wen nicht.

Die maßgeblichen Kategorien sind:

  • Trekking-E-Bike: Komfort und Reichweite sind entscheidend, sowie der Transport von Ausrüstung auf dem Gepäckträger.
  • E-Mountainbike: Robust und gut gefedert, für sportliche Fahrten auf Feldwegen und Waldpfaden.
  • City-E-Bike: Komfort und Zubehör für die Stadt, wie Gepäckträger.
  • SUV/Allroad-E-Bike: Vereint die Vorzüge aller Typen, vielseitig und straßenverkehrstauglich.
  • Crossover-E-Bike: Mischung aus Trekking- und Mountainbike, gut geeignet für Touren in der Natur.
  • E-Lastenrad: Ermöglicht den Transport von Lasten, benötigt einen besonders kräftigen Motor und großen Akku.
  • E-Klapprad: Kompakte Form, besonders leicht, ideal für die Stadt.
  • E-Rennrad/Sport-E-Bike: Leicht, der Komfort ist zweitrangig, unterstützt beim Anlauf.
  • S-Pedelec bis 45 km/h: Benötigt einen Führerschein der Klasse AM und muss über eine EU-Typgenehmigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis genehmigt sein.

Weitere wichtige Faktoren bei der Auswahl

  • Verwendungszweck: Wählen Sie das E-Bike entsprechend Ihrem geplanten Einsatzbereich (z.B. Pendeln, Trekking, Mountainbiking).
  • Reichweite & Wattstunden: Die Akkukapazität beeinflusst die Reichweite. Wählen Sie entsprechend Ihren Anforderungen.
  • Rahmenform: Diamantrahmen, Tiefeinsteiger-Rahmen oder Trapezrahmen - wählen Sie die für Sie bequemste Form.
  • Motorstärke: Das maximale Drehmoment des Motors in Newtonmeter (Nm) gibt an, wie kraftvoll der Motor ist.
  • Bremsen & Schaltung: Hydraulische Scheibenbremsen sind für höhere Geschwindigkeiten besser geeignet, während Nabenschaltungen wartungsarm und ideal für Fahrten im Flachland sind.

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