Alltag, Abenteuer, Alpenpässe - welches SUV E-Bike meistert wirklich alles? Wir haben die 10 spannendsten Modelle des Jahres getestet: Komfort meets Offroad, Commuting meets Gipfelsturm.
Aber taugen diese Bikes wirklich für alles? Für den morgendlichen Weg ins Büro, den Feierabend-Umweg durch den Wald und das epische Wochenende in den Bergen? Oder glänzen sie nur am Lagerfeuer? Wir haben die spannendsten E-SUVs des Jahres an ihre Grenzen gebracht - auf Asphalt, Schotter und Singletrails.
Drei Bikes in einem - Oder ein Drama in drei Akten? Welches SUV E-Bike ist das beste?
Was macht ein gutes SUV E-Bike aus?
SUV E-Bikes sollen komfortabel wie City-Bikes, tourentauglich wie Trekkingräder und trailtauglich wie E-MTBs sein. Dazu Vollausstattung mit Gepäckträger, Lichtanlage und smarten Features on top. Kurz: das „Bike für alle Fälle“ - so zumindest das Versprechen der Hersteller.
Deshalb haben wir für euch diesen umfassenden SUV E-Bike-Vergleichstest durchgeführt - mit den spannendsten und relevantesten Modellen am Markt. Denn in unserem Testfeld treffen Welten aufeinander: vom City-Bike mit Cargo-Genen über gepimpte Trekking-Bikes bis hin zu E-MTBs mit Gepäckträgern und Alltags-DNA.
All das kann zum echten Dealbreaker werden - besonders, wenn man das eine Bike für alles sucht. Darum: Bühne frei für unser Testfeld!
1. Der Motor: Herzstück des E-Bikes
Am Ende zählt das gesamte Bike - ABER: Das Motorsystem prägt den Charakter eines SUV E-Bikes maßgeblich mit. Schwere SUV E-Bikes brauchen kontrollierbare Power. Sie wollen nicht irgendwie, sondern mit Nachdruck den Berg hoch.
Beim Antrieb geht es längst nicht mehr nur um rohe Leistung. Wie sind die Bedieneinheiten am Lenker gestaltet, wie ist das haptische Feedback? Ist die Bedienung auch intuitiv? Wie gut lässt sich das Display ablesen - und welche Funktionen bringt es mit?
Oft übersehen - ähhh, überhört - wird die Geräuschkulisse. Wer regelmäßig auf langen Touren unterwegs ist, möchte nicht dauerhaft ein Suuuuurr im Ohr haben.
Der Bosch Performance Line CX Gen5 ist im SUV E-Bike-Segment nahezu allgegenwärtig. Und übrigens: Durch ein neues Software-Update wurde der ohnehin schon leistungsstarke Bosch-Motor nochmals gepusht.
2. Akkukonzept: Entnehmbar oder fest?
Wenn du diese Fragen für dich beantwortet hast, kannst du viel gezielter wählen, welches Bike zu deinem Alltag passt. In unserem Testfeld ist jeder Akku entnehmbar - ein klarer Vorteil für alle, die am Stellplatz keine Steckdose haben. Denn niemand will sein SUV E-Bike durchs Treppenhaus in den zweiten Stock tragen.
Größe und Kapazität variieren je nach Hersteller: von Bosch mit der 250-Wh-PowerMore im Trinkflaschenformat bis zum 535-Wh-Klotz beim KETTLER PINNIATO FS Sport.
3. ABS am Fahrrad?
Schon 2018, als Bosch das erste eBike ABS auf den Markt brachte, waren wir begeistert. Besonders hilfreich ist das System auch, wenn mal jemand anderes mit dem Bike unterwegs ist: Ein Freund, der selten Rad fährt oder keine Erfahrung mit verschiedenen Untergründen hat, bekommt durch das ABS eine wertvolle Unterstützung.
Aber auch für erfahrene Fahrer kann ABS Gold wert sein - etwa in hektischen Alltagssituationen und auf rutschigem Untergrund.
4. Zulässiges Gesamtgewicht (ZGG): Wie viel willst du transportieren?
Bikepacking, Wocheneinkauf oder Tour am Wochenende! Jedes Bike hat ein „zGG“, ein zulässiges Gesamtgewicht, das vom Hersteller bestimmt wird. Gemeint ist nicht nur die Gepäckträgerzuladung, sondern das gesamte E-Bike-Systemgewicht: also Rad, Fahrer samt Ausstattung und Gepäck sowie evtl. ein Anhänger.
Das zGG solltet ihr bei der Anschaffung also unbedingt im Blick behalten. Habt ihr ein Kind oder einen Hund und wollt mit Anhänger losziehen? Dann checkt unbedingt, ob euer Wunschbike eine offizielle Anhängerfreigabe hat - in unserem Testfeld trifft das auf 7 von 10 SUV E-Bikes zu.
5. Sicherheit: Wie sicher muss euer E-SUV sein?
Smartphone raus, App auf - und schon weißt du, wo dein Bike steht, wie weit du noch kommst oder ob jemand gerade versucht, es zu klauen. GPS-Tracking, Navigationshilfe, Alarmanlagen und Motor-Sperren - das digitale Schutzschild ist längst Realität.
Specialized stattet das Turbo Tero X 6.0 serienmäßig mit einem integrierten Alarmsystem aus - simpel, effektiv und direkt über die hauseigene Specialized-App steuerbar.
Alle Bikes im Testfeld mit Bosch-Motor können selbst oder beim Händler mit dem IoT-Module, also dem Bosch ConnectModule, ausgestattet werden.
6. Automatikschaltung: Anstieg in Sicht - erst mal runterschalten …
Systeme wie Auto.Shift von Pinion übernehmen das Schalten für euch - ganz automatisch. In unserem Testfeld sind ausschließlich Bikes mit der Pinion MGU damit ausgestattet, obwohl auch Bosch, Shimano und andere Hersteller Automatiklösungen im Portfolio haben.
Gerade im SUV E-Bike-Segment ist eine funktionierende Automatik - so wie sie Pinion bietet - jedoch hochwillkommen.
Komfort: Die Automatik nimmt einem das Schalten komplett ab. Besonders im Stadtverkehr oder beim Anfahren an der Ampel spielt sie ihre Stärken aus.
Für alle Alltagsanforderungen kann eine Automatikschaltung im SUV E-Bike ein echter Gamechanger sein - entspannter, sicherer und stressfreier.
7. Sitzposition und Komfort
Jedes der getesteten SUV E-Bikes bringt dabei eine ganz eigene Vorstellung davon mit - und unterscheidet sich deutlich in Ausstattung, Fahrverhalten und Einstellbarkeit.
Gerade bei der Sitzposition ist die Bandbreite groß: von sportlich gestreckt bis aufrecht und entspannt ist im Testfeld alles dabei - und vieles dazwischen.
Viele SUV E-Bikes setzen aus Komfortgründen auf Schnellspanner, zum Beispiel an der Sattelstütze oder den Laufrädern. Was praktisch und komfortabel klingt, kann sich im Alltag schnell als Sicherheitsrisiko entpuppen.
Alle Modelle im Testfeld sind vollgefedert - was den Fahrkomfort auf langen Strecken oder unbefestigten Wegen deutlich verbessert. Auch die Reifenbreite, die Kontaktpunkte (Sattel, Griffe) und natürlich die Geometrie spielen eine große Rolle.
8. Absenkbare Sattelstütze (Dropper Post)
Rauf, runter, fertig - was nach unanständigem Witz klingt, ist auch bei SUV E-Bikes ein echter Gamechanger. Eine absenkbare Sattelstütze erleichtert nicht nur das Auf- und Absteigen, sondern bringt auch auf Schotterpisten oder steilen Trails spürbar mehr Kontrolle.
Auch der Ampelstopp wird erleichtert, da man bei abgesenkter Sattelstütze keinen Balaceakt auf Zehenspitzen vollführen muss.
Die Frage ist also nicht Dropper oder keine Dropper, sondern wie viel Hub die Stütze mitbringt. Denn mehr Hub bedeutet mehr Bewegungsfreiraum.
9. Schutzbleche, Ständer und Gepäckträger
Wer meint, Schutzbleche und Ständer seien nur etwas für Spießer, wird im Alltag eines Besseren belehrt. Gerade bei SUV E-Bikes zeigt sich schnell: Diese Features sind alles andere als verzichtbar.
Schluss mit der verzweifelten Suche nach einer Wand zum Anlehnen - ein stabiler, gut positionierter Ständer sorgt dafür, dass ihr euer Bike jederzeit sicher abstellen könnt. Auch Schutzbleche spielen eine größere Rolle, als viele denken. Sie halten nicht nur Hose und Rücken sauber, sondern schützen Kette, Lager und Antrieb vor Dreck und Sand.
Bevor ihr euch für ein Bike entscheidet, solltet ihr prüfen, welches Taschen- oder Korbsystem ihr nutzen wollt - oder bereits besitzt. Gängige Befestigungsstandards sind zum Beispiel MIK, Quick-Lock von ORTLIEB, MonkeyLoad oder Snapit (Racktime) - teilweise auch in Kombination.
Dazu kommt: Schutzbleche und Gepäckträger sind bei vielen Bikes auch Träger für Lichtsysteme. Umso wichtiger, dass das Frontlicht hell genug leuchtet - am besten mit Fernlichtfunktion - und das Rücklicht hoch genug angebracht ist, um im Verkehr nicht übersehen zu werden.
10. Reifengröße und Profil
28″ ist tot - zumindest was SUV E-Bikes betrifft. Nichts charakterisiert City-Bikes oder altmodische Trekking-Bikes so sehr wie dieses (antiquierte) Maß für Reifendurchmesser.
Dabei ist es nicht der nominale Durchmesser selbst, auf den es ankommt: 5 Testbikes rollen auf größeren 29″-Laufrädern, 3 auf „kleineren“ 27,5″-Laufrädern und 2 auf einem Laufradmix aus 29″ vorne und 27,5″ hinten.
Das bedeutet für euch: breite und eher profilierte Reifen, die für mehr Fahrkomfort und Traktion bei allen Fahrbedingungen sorgen.
Wir predigen es oft, aber auch hier gilt wie immer: Dein Bike ist nur so gut, wie du es auf dich abstimmst!
Die Bedeutung des richtigen Setups
Du kannst das beste Bike kaufen und es fährt sich dennoch furchtbar. Nicht nur der Reifendruck ist entscheidend, sondern auch das richtige Setup. Wer sich hier nicht auskennt, sollte lieber Geld in ein professionelles Setup beim Fahrradhändler seines Vertrauens investieren.
Vollfederung für mehr Komfort
Ein Blick in unsere Übersichtstabelle zeigt: In diesem Vergleichstest treten ausschließlich vollgefederte SUV E-Bikes gegeneinander an - und das aus gutem Grund.
Fahrkomfort: Unebenheiten wie Kopfsteinpflaster, Bordsteinkanten oder Schlaglöcher werden von der Federung zuverlässig geschluckt. Die Federung reduziert Ermüdung, schont Rücken und Handgelenke - das zahlt sich bei Pendelstrecken und Wochenendtouren aus.
Testmethoden
Ein Test ist nur so gut wie seine Durchführung - deshalb haben wir die SUV E-Bikes nicht im klimatisierten, praxisfernen Labor geprüft, sondern draußen auf Herz und Nieren getestet: auf einer klar definierten Teststrecke, mit und ohne Beladung und im direkten Vergleich.
E-Bike Testsieger 2024
Die BikeX-Redaktion hat alle Räder auf Herz und Nieren geprüft. Vorhang auf! Die neuesten E-Bikes der Saison 2024 rollen über den Testparcours von BikeX. Unser umfassender E-Bike-Test enthüllt die Stärken und Schwächen der einzelnen Modelle und gibt einen klaren Ausblick auf die zukünftigen Trends. Egal, ob E-Mountainbike, E-Trekking-Bike, Stadtrad, E-Gravelbike, E-Klapprad oder Lastenrad!
E-Bike-Trends und Highlights 2024
- Leichtere Systeme: Der Trend geht klar zu Light-E-Bikes mit kleinerem Akku und Motor - weniger Gewicht, mehr Natürlichkeit beim Fahren.
- Smartere Technik: E-Bikes werden vernetzter - mit GPS-Tracking, Over-the-Air-Updates, Apps und Diebstahlschutzfunktionen.
- Neue Motoren: Bosch & Co. bringen kompaktere, leisere und gleichzeitig leistungsfähigere Antriebe auf den Markt.
- Mehr Integration: Kabel verschwinden, Displays werden unsichtbarer - das Design wird cleaner, Technik tritt in den Hintergrund.
- Vielfalt für alle: Vom Citybike bis zum High-End-Gravel-E-Racer - fast jede Fahrradkategorie ist elektrifiziert, inklusive speziell abgestimmter Geometrien für Frauen, Senioren oder sportliche Fahrer.
E-Motoren: Der Antrieb, der zu dir passt!
Der Markt an E-Motoren ist in den letzten Jahren ziemlich unübersichtlich geworden. Grund genug für uns, hier einmal Licht ins Dunkel zu bringen! Was taugen die Aggregate von Bosch und Shimano? Und wie schlagen sich die Konkurrenten wie Pinion, Yamaha, Brose und Co.?
Aktuelle E-Bike-Vergleiche in acht Kategorien:
- E-Trekking-Bikes in der Test-Übersicht
- Fünf Tiefeinsteiger in der Test-Übersicht
- Günstige E-Bikes ab 1599 Euro im Test
- E-Klappräder im Test - großer Fahrspaß, kleine Packmaß?
Hintergrund E-Bike-Test: So testet BikeX
Wie kommen die Ergebnisse bei einem der größten E-Bike-Tests Europas zustande? Bewertet wird nach dem 1000-Punkte-Bewertungssystem, bei dem jedes Rad im Test in jeder Kategorie eine definierte Punktzahl erreichen kann.
Das neue Testschema im Detail
Die Technik der E-Bikes ist stetig im Wandel. Daher war es dringend an der Zeit, unsere wichtigste Bewertungsgrundlage zu überarbeiten. Zwar haben wir es in den vergangenen Jahren immer weiterentwickelt. Zuletzt aber passten die Kategorien, die Bewertungsvorgaben und somit die Endergebnisse nicht mehr genau. Beispiel: Bisher haben wir Punkte nach der Akkugröße vergeben. Je mehr Wattstunden, desto höher die Punktzahl.
Die wachsende Bedeutung von Automatik-Schaltungen
Ganz oben auf der Innovationsliste: die Automatik-Schaltung. Gleich eine ganze Reihe an Testrädern im Großen ElektroRad-Test (GERT) 2024 sind mit den intelligenten Getrieben ausgestattet.
Die Preisentwicklung im Blick
Viele Fahrradbauer nehmen vermehrt den Budget- und mittelpreisigen Sektor in den Fokus. Die größte Zahl an Testrädern sind und bleiben allerdings die Mittelklasseräder im Preissegment zwischen 3000 und 5000 Euro. Das ist viel Geld. Doch genau hier bekommen Sie die attraktivste Mischung aus hochwertigen und innovativen Komponenten an clever zusammengestellten und für den jeweiligen Einsatzzweck optimierten Bikes.
Die neue Unterkategorie: Trekking-Light
Mit dem neuen Testschema hält auch eine neue Unterkategorie Einzug in den GERT: Trekking-Light. Denn diese Klasse war vor wenigen Jahren eine Nische, wird inzwischen aber immer wichtiger. Etwas reduzierte Motorkraft, kleinere Akkus, dafür Fahrleistungen, die sehr nah dran sind am klassischen Trekkingrad ohne Motor.
Die Vielfalt der Stadträder
Mit den Testrädern in fünf Unterkategorien folgen die Stadträder. Diese Klasse ist noch einmal deutlich vielseitiger als die Trekking-Kategorie. Die Klasse City-Standard (als vergleichbare Gruppe zu Trekking-Standard, früher schlicht Stadträder genannt), sind klassische „Brot-und-Butter-Räder“, im positivsten Sinne. Sie sind praktische Helfer, vielseitig, komfortabel und vergleichsweise preiswert.
Das sinkende Durchschnittsgewicht
Wie sehr das Thema Radgewicht an Bedeutung gewinnt, zeigt sich daran, dass erstmals seit Beginn des GERT das Durchschnittsgewicht aller Testräder (ohne Cargo-Bikes) gesunken ist - und zwar deutlich. 25,6 Kilogramm ist der Mittelwert. Im vergangenen Jahr lag der noch bei 27,1 kg. Nicht gesunken ist der mittlere Preis. Er liegt bei 4950 Euro und somit etwas über dem Vorjahresschnitt.
Hinweise zum Testprozedere
Bevor Sie sich in die Testbriefe vertiefen: Lesen Sie aufmerksam unsere Beschreibungen zum Testprozedere durch! Darin erfahren Sie, wie Sie die Testbriefe am besten lesen und was unsere Bewertungen genau bedeuten. Denn sie bieten weit mehr als „nur“ die Endnote. So ordnen wir etwa jedes Rad danach ein, für welchen Fahrertyp es am besten passt.
Der E-Bike-Markt im Überblick
Insgesamt hat der Fachhandel in Deutschland im vergangenen Jahr 3,85 Millionen Fahrräder und Elektrofahrräder verkauft - das waren nach Angaben des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V.) 2,53 Prozent weniger als 2023. Der Markt für E-Bikes ist entsprechend groß und unübersichtlich, das Produktportfolio ist riesig. Unterschiedliche Modelle konkurrieren mit unterschiedlichen Antriebskonzepten.
Empfehlenswerte Modelle im Test
- Kalkhoff Endeavour 5+ Move: Ein robustes Trekkingrad mit Bosch-Motor, das kraftvoll anschiebt und sich für entspanntes Radeln auf Asphalt und Waldwegen eignet.
- Gazelle Ultimate T10 HMB: Ein hervorragendes Trekkingrad, das Fahrspaß, Komfort, Sicherheit und schicke Optik vereint und sich für unterschiedlichste Einsatzzwecke eignet.
- Canyon Pathlite Onfly 8: Ein sportliches E-Bike mit pfiffigen Features wie verstellbarem Sattel und zusätzlichem Fernlicht.
- Touroll MA2 Mid-Drive E-Bike: Ein günstiges Einsteiger-E-Bike mit guten Fahrleistungen, ordentlichen Bremsen und verstellbarem Lenker.
- Legend Siena: Ein agiles und komfortables Faltrad, das sich flott zusammenfalten lässt und eine ordentliche Verarbeitungsqualität bietet.
Grundlagen zum E-Bike
- Was ist ein E-Bike? Ein Fahrrad mit Elektromotor, der erst dann seine unterstützende Wirkung entfaltet, wenn man in die Pedale tritt.
- Rechtliche Rahmenbedingungen: Die Motorunterstützung darf nur bis 25 Stundenkilometer aktiv sein.
- Führerschein und Helmpflicht: Für ein Pedelec ist kein Führerschein oder Versicherung erforderlich, eine Helmpflicht besteht nicht.
Verschiedene E-Bike-Typen
- Citybikes: Für den Stadtverkehr konzipiert, mit komfortabler Sitzhaltung und einfachem Einstieg.
- Trekkingräder: Robust und für Abstecher über Feld- oder Waldwege geeignet.
- Mountainbikes: Für wilde Ausritte über Stock und Stein konzipiert, mit kraftvollen Motoren.
- Rennräder: Auch als E-Bike erhältlich, für sportliche Fahrer.
Motorenkonzepte
- Mittelmotor: Am ehesten zu empfehlen, sorgt für einen tiefen Schwerpunkt und eine gleichmäßige Gewichtsverteilung.
- Hinterrad- und Vorderradnabenmotor: Mit Einbußen beim Fahrkomfort verbunden.
Akku-Integration und Kapazität
- Akku-Integration: Optisch schöner sind Lösungen, bei denen der Akku teilweise oder sogar komplett in den Rahmen integriert ist.
- Akku-Kapazität: Üblich sind Kapazitäten zwischen 250 und 600 Wattstunden (Wh).
Weitere wichtige Aspekte
- Probefahrt: Ein E-Bike sollten Sie unbedingt persönlich Probe fahren.
- Motorleistung: Werfen Sie zur ersten Orientierung einen Blick auf die Newtonmeter-Angabe.
- Gangschaltung: Im bergigen Gelände ist eine Kettenschaltung die erste Wahl, in der Stadt kann hingegen eine Nabenschaltung vollkommen genügen.
- Bremsen: Unterziehen Sie die Bremsen einem Test. Sind sie ausreichend dimensioniert?
- Display: Nützlich ist ein im Dunkeln beleuchtetes Display.
Kalkhoff Endeavour 5+ Move im Detail
- Rahmen: In den drei Rahmen-Konfigurationen »Diamond«, »Trapez« und »Wave« erhältlich.
- Reifen: Auf 29 Zoll großen Rädern und universellen Schwalbe-Reifen unterwegs.
- Sattel: Super weich, bietet guten Halt und sorgt für Komfort auch nach längeren Touren.
- Lenker: Mit verstellbarem Lenkervorbau ausgestattet.
- Motor: Bosch Performance Line mit 75 Newtonmetern.
- Akku: Lithium-Ionen-Akku (Typ Bosch PowerTube 625) leistet 625 Wattstunden (Wh).
- Bremsen: Vorne und hinten jeweils 180 Millimeter große Bremsscheiben.
- Display: Kiox 300 aus dem Hause Bosch.
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