Das Angebot an Elektromotorrädern wächst langsam, aber stetig. Immer mehr Hersteller setzen auf E-Antrieb. Noch sind rein elektrisch angetriebene Motorräder auf Deutschlands Straßen Exoten, denn viele Motorradfahrende scheuen wegen der begrenzten Reichweite den Umstieg auf ein Elektrobike.
Doch viele kleinere Hersteller und Start-ups vertrauen auf die Weiterentwicklung der Akku-Kapazitäten und bieten reine Elektro-Modelle an. Die Hersteller beschränken sich beim E-Antrieb vorerst auf Roller oder Leichtkrafträder. Doch langsam regt sich etwas in den Konzernregalen von Kawasaki, Harley Davidson, Honda und Co.
Aktuelle Modelle und Neuheiten auf dem Markt
Hier ist eine Übersicht der interessantesten E-Bikes, die in Deutschland aktuell oder demnächst erhältlich sind, inklusive Infos zu technischen Daten, Preisen und Reichweite. Diese Übersicht wird fortlaufend aktualisiert.
Maeving RM1S
Die RM1S ist das 2. Modell des Herstellers Maeving, entworfen und produziert in Coventry, der Wiege großer britischer Marken. Ihr Design ist klassisch-inspiriert und doch modern - urban und clean. So ködert die Maeving RM1S mit vielen feinen Details: Radabdeckungen aus Carbon, gebürstetes Aluminium und eine edle Mehrfarben-Lackierung stehen für liebevolle Machart und hochwertiges Finish.
144 Kilo wiegt die Maeving RM1S komplett mit 2 Akkus. Kleiner Wendekreis und zarte 144 Kilogramm vereinfachen den Umgang mit dem Brit-E-Bike. Bei diesem Gewicht ist das externe Ladegerät in der als Staufach dienenden Tank-Attrappe bereits eingerechnet. Sie ist elektrisch verriegelt und beherbergt zudem eine USB-C-Ladebuchse. Bleibt das Ladegerät zuhause, wiegt die Maeving RM1S sogar nur 141 Kilogrämmchen - inklusive der 2 herausnehmbaren Akku-Packs zu je 16,5 Kilogramm.
3 Fahrmodi stehen bei der Maeving RM1S zur Wahl: In "E" wie Economy startet der Einsitzer ziemlich verhalten. Dieser auf Reichweite optimierte Modus begrenzt die Vmax auf gute 50 km/h und die Leistung auf gemessene 4 PS am Hinterrad. Im mittleren Modus ("I" wie Intermediate) liegen konstant 5,5 PS am Hinterrad an, kann man mit bis zu knapp 75 km/h außerorts im Verkehr mitschwimmen. Richtig Fahrspaß macht die Maeving RM1S erst im spritzigeren Sport-Modus.
Unter "S" soll der einfache Radnabenmotor bis zu 10,5 kW Spitzenleistung abdrücken, also über 14 PS. MOTORRAD ermittelte am Hinterrad allerdings nur gute 11 PS. Immerhin, damit läuft das schlanke Elektromotorrad 105 km/h. Dank bis zu 210 Newtonmeter Drehmoment (am Hinterrad) liegt die Fahrdynamik durchaus auf dem Niveau gut gehender 125er. Der Stromer ist untenherum stärker. Erst ab etwa 75, 80 km/h haben Verbrenner à la MT oder Duke 125 die Nase vorn.
Mit dieser als Minimum für die EU-Fahrzeugkategorie A1 vorgeschriebenen Kombibremse (CBS) liegen beim Griff zum linken Hebel 40 Prozent der Bremskraft vorn, 60 Prozent hinten an. Wenn man voll rein langt, blockiert es hinten zuerst - ABS ist hier leider Fehlanzeige. Vorausschauend gefahren, und je nach Situation fleißig zwischen den Fahrmodi wechselnd, kamen wir in der anspruchsvollen Topografie Stuttgarts (bergauf-bergab) nach 90 gefahrenen Kilometern mit 9 Prozent Restreichweite zurück in die Redaktion.
Da erscheinen versprochene 130 Kilometer am Stück realistisch - allerdings bloß in der Ebene und ausschließlich im gekappten E- oder I-Modus. Schnell aufeinander folgende Impulse verarbeiten die einfachen Stereo-Federbeine nicht gut, schlagen bei derben Stößen auch mal durch. Der Radnabenmotor erhöht schließlich achtern die ungefederte Masse. Vorn und hinten rotieren identische 19-Zoll-Reifen, 2,75 Zoll schmale Dunlops. Sie haften mittelmäßig.
Klar sind 8.995 Euro kein Pappenstiel. Aber dafür geht die Maeving RM1S ja auch fast schon als elektrisches Custombike durch. Sie weckt durchaus Besitzerstolz und viel Interesse bei Passanten.
NIU RQi Sport
Die Reichweite des NIU RQi Sport liegt bei ca. Das E-Motorrad sieht nicht nur wie ein richtiges Motorrad der Leichtkraftklasse Le3 aus, es fühlt sich beim Besteigen sogar noch erwachsener an. Mittig lagern zwei mächtige Akkublöcke unter einer großen Klappe, geöffnet vom Transponderschlüssel oder dem zentralen Steuerknopf.
Mit je 23 Kilo bunkern sie 5,1 kWh Energie und versorgen damit den im Rahmen fixierten Elektromotor, der seine Spitzenleistung von gut 10 PS mit 30 Newtonmeter ohne Getriebe direkt über eine Kette ans Hinterrad abgibt. Dies ermöglicht im Dynamic-Modus echte 101 km/h, mittels einer Boost-Taste sind für 30 Sekunden sogar 126 drin.
Die Ausstattung kann sich sehen lassen: Tempomat, ABS vorn und hinten, selbstrückstellende Blinker, Traktionskontrolle und ein topmodernes Display inklusive Dashcams. Das Bike geht für ca.
Can-Am Pulse und Origin
Die Bikes sind 2025 zu Preisen um 17.000 Euro in den Handel gekommen, beide auf der gleichen Antriebsbasis. Und die hat es in sich: Den Akku, eine 8,9 kWh starke Lithium-Ionen-Einheit, haben die Spezialisten am Firmensitz in Valcourt/Quebec zusammen mit der Steuerungs- und Lade-Elektronik selbst entwickelt. Den E-Motor liefert die österreichische Tochterfirma Rotax zu.
Neben der offenen Leistung von 35 kW/48 PS gibt’s Pulse wie Origin natürlich auch als 11-kW-Version, passend für B196- und A1-Aspiranten. Beide Versionen schaffen locker stattliche 129 km/h - von solchen Höchsttempi können verbrennende 125er nur träumen.
Die Reichweite macht das Bike für Pendler interessant - Can-Am gibt für den wenig praxisgerechten WMTC-Zyklus 115 Kilometer an. Die Ausstattung kann sich sehen lassen: 10,25-Zoll-TFT mit Apple-Carplay-Integration sowie Touchscreen-Funktionalität und einlegbarem rückwärtigem Kriechgang.
Blacktea Wildfire
Das Modell Wildfire soll mit einer Ladung rund 250 Kilometer (nach WMTC) weit fahren. Die Dauerleistung beträgt 11 kW, die Spitzenleistung gibt der Hersteller mit 34 kW an. So motorisiert soll die Wildfire in 6,9 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen. Unter der Sitzbank befindet sich ein 10-Liter-Staufach für Einkäufe oder ein Ladekabel.
Die beiden Akkus mit jeweils 6 kWh Kapazität sind entnehmbar und lassen sich zu Hause laden. Der Ladestand lässt sich dank Bluetooth-fähigem Batterie-Management-System auf dem Smartphone überwachen.
Silence S05 Weekender
Mit der S05 Weekender haben die Spanier nun ein E-Motorrad vorgestellt, das als Leichtkraftrad an den Start gehen soll. Wie bei den anderen Fahrzeugen von Silence gibt es einen herausnehmbaren 5,6 kWh-Akku, der auch als Powerstation genutzt werden kann. Silence verspricht eine Reichweite von deutlich über 100 Kilometern.
Für den Vortrieb sorgt ein ins Hinterrad integrierter Nabenmotor, der die Maschine auf bis zu 120 km/h beschleunigt. Wann genau die S05 auf den Markt kommt, verrät Silence noch nicht.
Kawasaki Ninja e-1 und Z e-1
Die vollverkleidete Ninja e-1 steht den Verbrennermodellen optisch in nichts nach. Mit 5 kW/7 PS Dauer- sowie der über einen "E-Boost"-Button kurzzeitig abrufbaren Spitzenleistung von 9 kW/12 PS handelt es sich allerdings ebenfalls um ein Leichtkraftrad.
Angetrieben wird die elektrische Ninja von einem bürstenlosen E-Motor, der sich vor der Hinterradschwinge befindet und seine Kraft ohne Getriebe oder Kupplung per Kette ans Hinterrad leitet. Mit Road und Eco stehen zwei Fahrmodi zur Wahl.
Im Eco-Mode fährt die elektrische Kawa 64 km/h und mit Boost-Funktion bis zu 75 km/h schnell. Beim Road-Mode sind es 88 beziehungsweise 99 km/h. Außerdem gibt es einen Walk-Mode mit Rückwärtsgang als Schiebe- und Rangierhilfe für das 140 Kilogramm schwere Elektro-Bike. Das unverkleidete Schwestermodell Z e-1 wiegt 135 Kilogramm.
Beide Motorräder sind in den Farben Silber und Lime-Green matt erhältlich. Strom kommt aus zwei herausnehmbaren Akkupaketen.
Honda EV Fun Concept
Im November 2024 stellten die Japaner das seriennahe Konzeptfahrzeug EV Fun vor. Trotz leicht futuristischer Elemente wirkt es recht konventionell, sieht man einmal vom elektrischen Antriebsprinzip ab. Der Motor sitzt zwischen dem großen Batterieblock und dem einarmig geführten Hinterrad, das über einen Riemen angetrieben wird.
Technische Details hat Honda noch keine genannt. Die mögliche Reichweite gibt der Hersteller allerdings mit 100 Kilometern an. Das künftige Einsatzspektrum der EV Fun beschränkt sich daher wohl auf das urbane und suburbane Umfeld.
Allerdings setzen die Japaner auf einen CCS-Ladeanschluss, der den Weg in die Welt der Schnelllader ebnet. Im Laufe des Jahres 2025 will Honda ein der EV Fun Concept ähnliches Serienmodell auf den Markt bringen. Das bedeutet: Der Markteinführung in Europa steht nichts mehr im Wege.
Kymco RevoNex
2025 soll die elektrisch angetriebene Mischung aus Streetfighter und Supersportler auf den Markt kommen. Für rund 9990 Euro erhält man einen Elektromotor mit 20 kW/27 PS Dauerleistung und 30 KW/40 PS Spitzenleistung. Damit sollen bis zu 155 km/h Spitze möglich sein.
Nun soll das Projekt nach einigen Umwegen auf die Zielgerade zur Serienreife eingebogen sein. Geholfen hat dabei Harley-Tochter Livewire, mit der Kymco eng zusammenarbeitet. Die Technik der RevoNex stammt vom Livewire-Modell S2 Del Mar. Allerdings hat Kymco dem S2-Pendant ein besonders progressives Design verpasst, das futuristische mit klassischen italienischen Elementen verbindet.
Über die technischen Daten des RevoNex schweigt sich Kymco noch aus. Sie dürfte aber wie ihr Schwestermodell von Livewire eine Dauerleistung von 30 kW/40 PS, eine Spitzenleistung von 63 kW/84 PS sowie eine Reichweite von über 160 Kilometern haben.
Italian Volt Lacama
Die Lacama ist ein echtes Designerstück, die Leistungsdaten sind eindrucksvoll. Einziges Manko: Ein Serienmodell war bis dato noch nicht auf der Straße. Auf der Motorradmesse EICMA im November 2023 wurde die Lacama erstmals als Studie der Öffentlichkeit präsentiert. 2024 sollte das Serienmodell folgen.
Doch obwohl der auf elektrische Leichtbaumobile spezialisierte Hersteller Tazzari Italian Volt mittlerweile übernommen hat, hat die überarbeitete Lacama noch nicht den Weg auf deutsche Straßen gefunden. Falls die Version 2.0 dennoch in Serie geht, können sich Motorradfahrende über einen kompakten Axial-Flussmotor mit bis zu 110 kW/150 PS sowie 230 Newtonmeter Drehmoment freuen.
Dank dieses Antriebs soll der Sprint aus dem Stand auf 100 km/h in weniger als vier Sekunden möglich sein. Die Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller mit 230 km/h an. Für das große Batteriepaket im Zentrum des Bikes verspricht Italian Volt mehr als 200 Kilometer Reichweite.
Livewire S2 Del Mar, Alpinista und Mulholland
Zu diesem Zweck entwickelte man zusätzlich zum Modell S2 Del Mar zwei weitere S2-Versionen: die Alpinista und die Mulholland. Die drei Varianten sind antriebsseitig selbstverständlich identisch, unterscheiden sich aber im Lenkkopfwinkel und damit in der Konzeption wie auch in den Radgrößen und der Sitzposition.
Angetrieben werden alle drei Modelle von einem 63 kW/86 PS starken E-Motor, der das fast schon sagenhaft hohe Drehmoment von 263 Newtonmetern stemmt. Kein Wunder, dass der Spurt auf 100 km/h in drei Sekunden machbar ist, zumal die Bikes unter 200 Kilogramm wiegen. Hohe Geschwindigkeiten sind aber nicht Sinn und Zweck des Livewire-Trios, denn als vorrangiges Einsatzgebiet gilt der urbane Bereich.
Hier kommt es auf Handlichkeit und leichte Manövrierbarkeit an. Große Reichweiten stehen nicht im Vordergrund. Das ist auch gut so, denn der 10,5 kW fassende Akku liefert nach dem europäischen WMTC-Messverfahren im kombinierten Einsatz Energie für 111 (Del Mar) bis 122 Kilometer (Alpinista und Mulholland) Reichweite. Das Wiederaufladen erfolgt wahlweise über Nacht an der Haushaltssteckdose oder in zweieinhalb Stunden bei Level-2-Ladestationen.
Royal Enfield Flying Flea C6
Fahrrad oder Motorrad? Die C6 markiert gleichzeitig den Start der neuen elektrischen Submarke Flying Flea. Das Elektromotorrad bietet einen ebenso eigenwilligen wie interessanten Stilmix aus progressiven und Retro-Elementen. Der Batterieblock ist als optisch organisches Element in das an Schwüngen reiche und eigenständige Design integriert.
Die C6 soll ab 2026 im Leistungssegment der 125er-Klasse antreten und im Stadtverkehr eine Reichweite von bis zu 150 Kilometern bieten. Trotz einiger extravaganter Lösungen wie der schicken Trapezgabel soll die C6 bei rund 7000 Euro starten.
Zero Motorcycles: Große Modellvielfalt beim US-Pionier
Der kalifornische Hersteller Zero gilt ebenfalls als Vorreiter in Sachen Elektromobilität auf zwei Rädern. Zero konstruiert schon seit 2006 Elektromotorräder und bietet derzeit die größte Auswahl an Modellen. Von der Reiseenduro DS über das Adventure-Bike Zero DSR/X und die Naked Bikes Zero S und SR verfügen sämtliche Maschinen über einen Gitterrohrrahmen aus Stahl. Die E-Motoren der Motorräder sind eine Eigenentwicklung.
Mit der DSR/X wollen die Amerikaner ebenfalls reiselustige Biker auf die saubere Seite der Zweiradwelt locken. Entsprechend bequem ist die Sitzposition der großen Enduro. Dazu kommen Abenteueroptik, lange Federwege, eine große Frontverkleidung und über 250 Kilogramm Zuladung.
Zudem gibt es einen potenten Antrieb und einen großen Akku. Der zwischen Batterie und Hinterradschwinge untergebrachte Motor mobilisiert 75 kW/100 PS und 229 Newtonmeter Drehmoment, was 180 km/h Topspeed erlaubt. Die Batterie stellt 17,3 kWh bereit, die im City-Modus für rund 290 Kilometer reichen. Auf der Autobahn mit Tempo 113 sind allerdings nur 137 Kilometer drin.
Optional wird ein "Power-Tank" angeboten, mit dem die Akkukapazität auf 21 kWh und damit auch die Reichweite leicht steigt.
Weitere interessante E-Motorräder und -Roller
- Yadea Kemper: Bietet 40 kW (54 PS) Spitzenleistung, 160 km/h Höchstgeschwindigkeit und beschleunigt in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h.
- Verge TS Ultra: Mit einem Drehmoment von 1200 Nm beschleunigt sie in nur 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht 200 km/h.
- Black Tea Motorbikes Bonfire: Erhältlich in verschiedenen Versionen mit Höchstgeschwindigkeiten bis 45 km/h, 80 km/h oder 100 km/h.
- Horwin HT5 Offroad: Ein Einsteigermodell, das rund 5.900 Euro kosten soll und eine Reichweite von 150 Kilometern bietet.
- NIU XQi3: Eine Elektro Enduro, die demnächst zu kaufen gibt.
- KTM Freeride E-XC: Eine geländegängige Maschine mit drei Fahrmodi und einer Reichweite von 1,5 Stunden Fahrspaß.
- BMW C-Evolution: Ein Mix aus Elektro Scooter Motorrad mit 120 km/h Spitzengeschwindigkeit und 100 km Reichweite.
- Harley Davidson LiveWire: Beschleunigt in drei Sekunden auf Tempo 100 und erreicht knapp unter 170 Kilometer pro Aufladung.
- Energica Experia: Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 180 Km/h und einer Reichweite von 420 Km.
Top 5 der spannendsten E-Motorräder 2025
GQ hat sich umgesehen und stellt fünf aktuelle E-Maschinen vor, die für weiteren Zuspruch bei den heißen Öfen mit E-Antrieb sorgen könnten.
5: Royal Enfield Flying Flea C6
Für die Zukunft hat die Firma aus Chennai jetzt die Marke Flying Flea gegründet, die sich um Elektromobilität kümmern soll. Der Name Flying Flea geht zurück auf die Royal Enfield Flying Flea, ein kleines, leichtes Motorrad aus den Vierzigerjahren. Die neue Flying Flea soll ab 2026 mit Elektroantrieb und retro-futuristischem Design auf den Markt kommen. Details zu den Leistungs- und Fahrdaten gibt es bislang kaum. Den Antrieb wird vermutlich eine E-Maschine mit 11 kW Leistung übernehmen, ein Zahnriemen wird die Power ans Hinterrad übertragen. Dazu kommen schmale 19-Zoll-Räder, die gut zum insgesamt schlanken, sportlichen Erscheinungsbild passen.
Top 5 E-Motorräder aus persönlichen Tests
In den vergangenen 12 Monaten fuhr ich viele aktuelle Modelle unterschiedlicher Hersteller, Leistungs- und Preisklassen, und das sind meine Top 5, die ich heute schon kaufen würde. Nicht primär wegen der klimafreundlichen Mobilität, sondern weil elektrisches Zweiradeln so herrlich einfach und entspannt ist.
- BMW CE 04: Ein Roller mit gutem Antrieb, leise, super Ausstattung, passable Ladezeit, Hammerbremse, gutes Fahrwerk.
- Zero S 11 kW: Mit 14,4 kWh ein für ein vergleichsweise kleines Motorrad großer Akku, nur 185 Kilo Gesamtgewicht, maximal 69 PS, 109 Nm Drehmoment und um die 140 km/h schnell.
- Zero DSR/X: Beeindruckt mit 225 Nm Drehmoment und Offroad-Performance.
- Alrendo TS Bravo: Bietet viel E-Motorrad für knapp 12.000 Euro.
- Ottobike Ovao MCR-SE: Ein kleiner Café Racer mit 14-Zoll-Bereifung, Elektro-Turbo und toller Ausstattung.
E-Enduro & E-Motocross Bikes - Elektro Power auf der Straße & Offroad
Du willst ein Elektro Bike, das dich sowohl auf der Straße als auch im Gelände begeistert? Diese E-Enduro & E-Motocross Bikes bieten dir genau das: kompromisslose Performance, modernste Akku-Technologie und das gute Gefühl, emissionsfrei unterwegs zu sein.
Vorteile von E-Enduro Motorrädern gegenüber Verbrennern
Ein E-Enduro Motorrad überzeugt nicht nur mit sattem Drehmoment ab der ersten Sekunde, sondern auch mit geringeren Betriebskosten. Ölwechsel, Auspuff und Benzin gehören der Vergangenheit an - du fährst sauber, wartungsarm und zukunftssicher. Dazu kommt: null Abgase, kein Motorenlärm, dafür pures Fahrvergnügen mit maximaler Effizienz.
Akku, Ladezeit & Reichweite im Überblick
Die aktuellen Elektro Enduro Bikes punkten mit leistungsstarken Akkus, die Reichweiten von bis zu 120 km ermöglichen - abhängig von Fahrergewicht, Fahrstil und Gelände. Geladen wird bequem an der Haushaltssteckdose oder - je nach Modell - an Schnellladepunkten. Die Ladezeiten (20% -> 80%) liegen zwischen 1,5 und 4 Stunden. Damit bist du flexibel und jederzeit bereit für dein nächstes Abenteuer.
E-Motocross Bikes - volle Action im Gelände
Elektro Cross Bikes sind speziell für hartes Gelände gebaut: leicht, robust und mit kräftigem Antrieb. Ob steile Trails, enge Kurven oder schnelle Sprints - hier bekommst du maximalen Fahrspaß.
Die wichtigsten technischen Daten im Überblick
Um einen besseren Überblick über die verschiedenen Modelle zu erhalten, hier eine Tabelle mit den wichtigsten technischen Daten:
| Modell | Straßenzulassung | Geschwindigkeit | Motorleistung | Reichweite | Gewicht | Führerschein | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sur-Ron Light Bee | Ja | 90 Km/h | 12500 W | 140 km | 85 Kg | A1 / B196 | 7.440 € |
| Super Soco TC | Ja | 45 km/h | max. 3000 Watt | bis zu 80 km | 84 kg | AM / B | |
| Super Soco TC Max | Ja | 95 km/h | max. 5000 Watt | bis zu 110 km | 101 kg | A1, A2, A, B196 | |
| Dayi Motor e-Odin | Ja | 100 km/h | 6000 Watt | 210 km | 151 kg | A1, A2, A, B196 |
Worauf muss man beim Kauf einer Elektro Enduro bzw. eines E Cross Motorrad achten?
Zunächst einmal für was das Fahrzeug geeignet sein soll. Wollt Ihr ausschließlich im Gelände, also offroad fahren oder auch auf öffentlichen Straßen. Für letzteres braucht das Motorrad oder auch Moped bzw. Leichtkraftrad eine Straßenzulassung, eine Versicherung und Ihr den entsprechenden Führerschein.
Für das Gelände, auch Privatgelände braucht das Modell keine ABE, also Allgemeine Betriebserlaubnis. Wollt Ihr ein Fahrzeug für euere Kinder oder für Euch? Da spielen dann die gleichen technischen Parameter eine Rolle. Das ist zunächst Gewicht oder Sitzhöhe.
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