Elektro-Dreirad 20 Zoll Test: Die besten Modelle und worauf Sie achten sollten

Ein Elektro-Dreirad vereint die Vorteile einer elektronischen Unterstützung mit Stabilität sowie Komfort, erleichtert das Treten und ermöglicht es, auch mal eine etwas längere Strecke eigenständig zurückzulegen. In diesem Artikel werden die besten Modelle im Test vorgestellt und wichtige Informationen für die Auswahl eines geeigneten Elektro-Dreirads gegeben.

E-Bike-Klapprad Test - Das Wichtigste in Kürze

Für Pendler mit der Bahn sollte das Klapprad leicht und kompakt sein. Für Fahrten im Gelände empfiehlt sich ein Fatbike mit dicken Reifen und viel Power. Die meisten E-Bikes haben 250 Watt Leistung, wobei das Drehmoment entscheidend ist: Je höher, desto besser. Beim Akku ist auf die Wattstunden (Volt*Ah=Wh) zu achten, da mehr Wh eine größere Reichweite bedeuten. Die getesteten Klappräder haben 320 bis 950 Wh Akkukapazität.

E-Bike-Klapprad Test - Die Testsieger und besten Modelle 2025

Um unabhängige Informationen zu liefern, wurden einige Modelle vor Ort beim Hersteller getestet, während andere selbst gekauft und ausführlich unter die Lupe genommen wurden. Die Modelle wurden nach Bewertung sortiert, beginnend mit dem Testsieger. Da die Preisspanne von 500 Euro bis über 3.000 Euro reicht, wurden in unterschiedlichen Klassen Testsieger gekürt.

1. Vakole VT4: Meine Empfehlung (Bewertung: 8,9 von 10)

Meine aktuelle Empfehlung im E-Bike-Klapprad Test ist das Vakole VT4. Es überzeugt mit einem ausgewogenen Gesamtpaket aus Fahrkomfort, Ausstattung und Alltagstauglichkeit. Mit einer Bewertung von 8,9 von 10 Punkten und einem Preis um die 900 Euro ist es in meinen Augen das derzeit beste E-Klapprad in der Mittelklasse.

Das VT4 punktet im Test vor allem mit seinen 3 Zoll breiten Reifen und der einstellbaren Federgabel, die zusammen für ein sicheres und ruhiges Fahrverhalten sorgen - selbst auf Kopfsteinpflaster, Schotter oder Waldwegen. Auch bei der Ausstattung lässt das Rad kaum Wünsche offen: Lichtanlage, Bremslicht, Reflektoren und CE-Kennzeichnung sind serienmäßig dabei.

Ein echtes Highlight ist die Eignung für große Fahrer. Laut Hersteller ist das Rad für Personen bis 210 cm Körpergröße ausgelegt - ein Wert, den bisher kein anderes getestetes Modell erreicht hat. Wer also lange Beine hat und trotzdem bequem fahren möchte, sollte sich das Vakole VT4 genauer anschauen.

Auch der im Rahmen integrierte Akku mit 468 Wh macht einen guten Eindruck. Er lässt sich nach oben entnehmen und ist durch ein Schloss gesichert.

2. smartEC Camp-20D und Camp-20H: Meine Empfehlung der Mittelklasse (Bewertung: 8,6 von 10)

Meine Empfehlung für ein leichtes Modell in der Mittelklasse hat von mir eine Bewertung von 8,6 von 10 möglichen Punkten bekommen. Die beste Bewertung gab es in der Kategorie Ausstattung und Zubehör, denn das Camp-20D von smartEC ist mit allem ausgestattet, was ein Elektro-Klapprad benötigt. So sind die 20 Zoll Räder mit mechanischen Scheibenbremsen und Reflektoren ausgestattet. Die Vordergabel und der Sattel sind gefedert und Licht sowie Klingel machen das Klapprad verkehrssicher.

Beim Motor handelt es sich um einen Hinterradnabenmotor von XOFO. Dieser hat eine durchschnittliche Leistung von 250 Watt und 45 Newtonmeter. Der wechselbare Akku ist hinter der Sattelstange verstaut und wird mit einem Schloss vor Diebstahl gesichert. Er hat eine Kapazität von 562 Wattstunden. Mit maximaler Unterstützung kannst du damit eine Strecke von 40 km zurücklegen.

3. Tern Vektron S10: Ein leichtes E-Klapprad mit hochwertigen Komponenten von Bosch (Bewertung: 9,2 von 10)

Mit einer Bewertung von 9,2 von 10 Punkten hat es in meinem Test das beste Ergebnis erzielt. Trotzdem ist es nicht meine persönliche Empfehlung, da der Preis mit über 3.000 Euro für viele wahrscheinlich zu hoch sein dürfte. Wer jedoch bereit ist, tiefer in die Tasche zu greifen, bekommt hier ein technisch sehr ausgereiftes E-Faltrad mit hochwertigen Komponenten.

Das Vektron S10 ist mit 20-Zoll-Rädern und 2,15 Zoll breiten Big Apple Reifen von Schwalbe ausgestattet, die für viel Komfort und Fahrstabilität sorgen. Der Bosch Performance Line Mittelmotor mit 250 Watt und 65 Nm Drehmoment liefert eine kräftige Unterstützung - ideal auch bei Steigungen oder längeren Touren. Der wechselbare 400 bzw. 500 Wh Akku ist hinter der Sattelstange untergebracht und ermöglicht eine Reichweite von 50 bis 100 Kilometern, je nach Unterstützungsstufe.

Die restliche Ausstattung ist durchweg hochwertig: Shimano 10-Gang-Kettenschaltung, hydraulische Scheibenbremsen, eine helle Lichtanlage, klappbare Pedalen und ein durchdachter Faltmechanismus mit OCL+ Gelenk. Auch an Alltagstauglichkeit wurde gedacht - der stabile Gepäckträger ist für Kindersitze geeignet, und durch Magnetix 3.0 bleibt das Rad im gefalteten Zustand sicher zusammen.

4. SAXONETTE Compact Plus: Ein leichtes Elektro-Klapprad mit Rücktrittbremse (Bewertung: 8,3 von 10)

Ein etwas besonderes Klapprad ist das SAXONETTE Compact Plus, da es mit einer Rücktrittbremse ausgestattet ist. Nicht wenige Klapprad-Freunde benötigen den sogenannten „Rücktritt“, um sich im Straßenverkehr sicher zu fühlen.

In meinem E-Klapprad Test bekommt das Compact Plus eine Bewertung von 8,3 von 10 möglichen Punkten. Es überzeugt im Test mit einem kompakten Faltmaß, einem geringen Gewicht und einer großen Ausstattung. Beispielsweise verfügt das E-Bike über Klingel, Licht, Gepäckträger, Schutzbleche und ein sehr praktisches Rahmenschloss.

5. MYVELO Rio und Palma: Testsieger in der Kategorie Elektro-Fatbike-Klapprad (Bewertung: 8,9 von 10)

Mein Testsieger in der Kategorie Elektro-Fatbike-Klapprad ist das MYVELO Rio und Palma mit einer Bewertung von 8,9 von 10 möglichen Punkten. Lediglich in der Kategorie Maße und Gewicht lässt das MYVELO Rio und Palma Punkte liegen. Aber das ist normal für ein Fatbike mit Motor.

5.1 Vakole Y20 Pro mit einer Reichweite von 83 Kilometern (Bewertung: 8,7 von 10)

Mit einer Bewertung von 8,7 von 10 möglichen Punkten darf es hier in meinem Test nicht fehlen. Besonders beeindruckt hat mich beim Y20 Pro die hohe Reichweite von bis zu 83 Kilometern, die ich selbst in meinem Praxistest erreicht habe - und das unter realistischen Bedingungen mit Steigungen und wechselndem Untergrund. Möglich macht das ein großzügig dimensionierter 960-Wh-Akku, der aktuell zu den größten in dieser Klasse gehört.

Auch die Ausstattung ist durchdacht: Lichtanlage mit Bremslicht, eine elektronische Hupe, stabile Schutzbleche, ein robuster Gepäckträger sowie eine integrierte Blinkerfunktion im Rücklicht - letzteres habe ich so bisher bei keinem anderen Klapprad gesehen.

Mit einem Gesamtgewicht von 36,8 Kilogramm gehört es zwar nicht zu den leichtesten, bietet dafür aber sehr viel Komfort und Reserven - ideal für längere Touren, Campingurlaube oder Wochenendfahrten.

6. MYVELO Molinar: Mein aktuelles Lieblings-Klapprad für den Wald und die Berge (Bewertung: 8,8 von 10)

Auch ein Elektro-Fatbike-Klapprad mit 4 Zoll breiten Reifen und jeder Menge Power. Der 250 Watt Motor verfügt über einen starken Drehmoment von 65 Newtonmeter, welcher für einen sehr guten Anzug sorgt. Der Akku ist im Rahmen verstaut und hat eine Kapazität von 672 Wattstunden. Damit bin ich im brandenburgischen Flachland fast 70 Kilometer weit gekommen. In den Bergen habe ich über 1.600 Höhenmeter mit einer Akkuladung überwunden.

Die Qualität ist überragend, die Ausstattung sehr groß und der Fahrspaß ist riesig. Lediglich Gewicht, Faltmaß und der Preis sind nicht so schön.

7. Hitway BK6S: Mein Preistipp und der Kompromiss zwischen Faltrad und Fatbike (Bewertung: 8,3 von 10)

Mit Anschaffungskosten von unter 1.000 Euro und einer Bewertung von 8,3 von 10 möglichen Punkten bekommst du mit dem Hitway BK6S ein Elektro-Klapprad mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.

Das Besondere an diesem E-Bike-Klapprad sind die Reifen. Sie sind nicht so dick und schwer, wie von einem Fatbike, aber mit 3 Zoll auch nicht so dünn wie von einem herkömmlichen Klapprad. Ein idealer Kompromiss, der dafür sorgt, dass du auch auf Waldwegen mit Zuckersand und Wurzel fahren kannst und gleichzeitig das Faltrad nicht zu schwer macht. Auch das Faltmaß ist mit 88 x 49 x 78 cm noch okay.

8. Engwe L20 SE: Entspannt mit großer Ausstattung und viel Komfort unterwegs (Bewertung: 8,4 von 10)

Das Engwe L20 SE aus meinem Test hat sehr große Ähnlichkeit zum Hitway BK6S. Vorderrad-Federgabel, 7-Gang-Schaltung, Hinterradnabenmotor und 20 Zoll Räder mit einer 3 Zoll Bereifung. Nachdem ich beide Modelle jetzt aber ausführlich getestet habe, würde ich mich persönlich für das Engwe L20 SE entscheiden.

Es hat einen etwas stärkeren Motor und die größere Akkukapazität sorgt für 30 Prozent mehr Reichweite. Denn das L20 SE kommt mit einer Akkuladung und maximaler Unterstützung 40 Kilometer weit.

Insgesamt bietet dir das Klapprad von Engwe durch die Federung und die breiten Reifen sehr viel Komfort beim Fahren. Du bist in einer guten Sitzposition gemütlich unterwegs.

9. Fiido X: Innovatives Magnesium-Faltrad mit App-Steuerung & Hightech-Ausstattung (Bewertung: 9,1 von 10)

Mit 9,1 von 10 möglichen Punkten gehört das Fiido X zu den besten Modellen in meinem E-Bike-Klapprad Test. Das außergewöhnliche Rahmendesign aus einer leichten Magnesium-Legierung sorgt nicht nur für einen echten Hingucker, sondern macht das Klapprad auch besonders stabil. Mit einem Gewicht von nur 19,8 kg netto ist es überraschend leicht - selbst mit Zubehör wog mein Testmodell lediglich 22,6 kg.

Die Ausstattung ist durchweg hochwertig: Hydraulische Scheibenbremsen von Tektro, ein komfortabler VELO-Vakuum-Sattel, ein integriertes LED-Lichtsystem sowie ein leistungsstarker 250-Watt-Hinterradmotor mit Drehmomentsensor. Der Antrieb wirkt dank 30 Nm Drehmoment besonders natürlich und passt sich dynamisch an deinen Tritt an. Die Steuerung erfolgt bequem per App oder direkt am Fahrrad.

Der entnehmbare Akku mit 417,6 Wh steckt gut geschützt in der Sattelstange und ermöglicht eine Reichweite von 60 bis 100 Kilometern.

Elektro-Dreirad für Senioren: Unsere 5 Favoriten im ersten Überblick

Bewegen Sie sich gerne an der frischen Luft, sind allerdings nicht mehr so gut zu Fuß unterwegs, haben weniger Kondition oder leiden vielleicht unter Gleichgewichtsstörungen? Dann könnte ein Elektro-Dreirad für Sie eine tolle Lösung sein, um im Alltag weiterhin mobil, flexibel und unabhängig zu bleiben.

Die Modelle eignen sich dank Aufbewahrungsmöglichkeiten für Taschen & Co. auch zum Transportieren von Einkäufen.

Produkt Größe Reichweite Max. Tragfähigkeit Anzahl Gänge Farbe Geschwindigkeitsunterstützung Tiefeinstieg Besonderheiten
Elekgo Elektro-Dreirad 20 Zoll ca. 40 bis 60 km 200 kg 1 Gang Grau 25 km/h Ja Mit Korb
Wild Eagle Elektro-Dreirad 26 Zoll ca. 50 km 120 kg 7 Gänge Schwarz 25 km/h Ja
Fafrees F20 Mate 20 Zoll ca. 55 bis 110 km 180 kg 1 Gang Blau 25 km/h Ja
SuperHandy Elektro-Dreirad k. A. ca. 10 km 125 kg 1 Gang Schwarz 6 km/h Ja Mit Rückenlehne
Telefunken Elektro-Dreirad TC500 20 Zoll ca. 100 km 150 kg 3 Gänge Schwarz 25 km/h Ja Mit Korb bzw. Tasche

Elektro-Dreirad für Senioren im Test: Die wichtigsten Fragen und Antworten

In den nachfolgenden Punkten erfahren Sie alles, was es zum Thema Elektro-Dreirad für Senioren zu wissen gibt:

Was ist ein Elektro-Dreirad für Senioren?

Ähnlich wie ein herkömmliches Dreirad zeichnet sich ein Elektro-Dreirad dank seiner drei Räder - zwei hinten und eins vorne - durch eine sehr hohe Stabilität, sei es beim Fahren oder Stehen, mehr Sicherheit und einen angenehmen Fahrkomfort aus. Dabei sind die Räder speziell auf die Bedürfnisse von Senioren sowie Menschen mit Bewegungseinschränkungen konzipiert, die im Alltag mobil bleiben wollen und Spaß an Bewegung und frischer Luft haben.

In der Regel sind die praktischen Alltagshelfer für Senioren neben einem Elektromotor mit Transportkörben, einer ausreichenden Beleuchtung, Scheibenbremsen und anderen Sicherheitsfeatures ausgestattet und haben - je nach Modell und Unterstützungsmodus - eine Reichweite von ca. 30 bis 80 km.

Die meisten Elektro-Dreiräder für Senioren sind in erster Linie für ebene und asphaltierte Straßen konzipiert und weniger für das Offroad-Fahren geeignet.

Elektro-Dreirad-Test für Senioren: Was sind die Vor- und Nachteile?

Wir haben Ihnen die Vor- und Nachteile eines Elektro-Dreirads für Senioren auf einen Blick zusammengestellt:

  • Vorteile:
    • Stabiles Fahrerlebnis wird ermöglicht
    • Elektrische Unterstützung
    • Leichteres Anfahren
    • Besseres Gleichgewicht
    • Mehr Stabilität und erhöhter Sitzkomfort
    • Steigert die Mobilität
    • Mehr Aktivität im Alltag
    • Ältere und bewegungseingeschränkte Menschen sind flexibler
    • Mehr Selbstvertrauen dank Eigenständigkeit
    • Einkäufe können besser transportiert werden
    • Man verbringt Zeit an der frischen Luft und hat Bewegung
    • Je nach Modell kann der Akku entnommen und drinnen geladen werden
  • Nachteile:
    • Relativ hohes Gewicht
    • Nicht so wendig wie ein normales (Elektro-)Fahrrad
    • Hohe Anschaffungskosten
    • Reichweite ist begrenzt
    • Muss aufgeladen werden

Elektro-Dreirad für Senioren im Test: Worauf sollten Sie beim Kauf achten?

Damit ein elektrisches Dreirad im Verkehr teilnehmen darf, sind unter anderem zwei unabhängige Bremsen, eine Klingel sowie verschiedene Beleuchtungseinrichtungen vorgegeben. Zudem muss das Elektro-Rad der Straßenverkehrszulassungs-Ordnung (StVZO) entsprechen. Das sind weitere Kaufkriterien, die Sie bei Ihrer Entscheidung beachten sollten:

  • Tiefeinstieg: Im Alter sowie für Menschen mit einer Gehbehinderung kann das Auf- und Absteigen sehr mühsam sein und noch dazu zu Stürzen oder anderen Verletzungen führen. Aus diesem Grund sind Elektro-Dreiräder in der Regel mit einem tiefen Einstieg ausgestattet.
  • Federung: Eine Federung im Sattel und/oder eine gefederte Gabel mindert Stöße, Vibrationen sowie Bodenunebenheiten ab und schont dabei die Gelenke.
  • Rückenlehne: Neben einer Federung sorgt eine Rückenlehne beim Fahren für noch mehr Komfort sowie einen stabileren Sitz und gleichzeitig wird der Rücken geschont.
  • Elektrische Unterstützung und Motorleistung: Die meisten Modelle in unserem Test haben - wie auch herkömmliche E-Bikes - eine Geschwindigkeitsunterstützung bis zu 25 km/h sowie unterschiedliche Unterstützungsmodi (Eco, Normal, Turbo, Anfahrtshilfe, etc.). Eine Motorleistung von 250 W ist für normale Fahrten in der Regel ausreichend.
  • Herausnehmbarer Akku: Damit Sie den Akku in den eigenen vier Wänden aufladen können, sollte dieser entnehmbar sein.
  • Reichweite: Im Durchschnitt beträgt die Reichweite eines Elektro-Dreirads zwischen 40 und 100 km.
  • Gangschaltung: Der Vorteil einer integrierten Gangschaltung ist unter anderem, dass Sie verschiedene Gelände, also auch Steigungen und unwegsame Wege, besser bewältigen können.

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