Elektro-Motorrad für Kinder ab 8 Jahren: Ein umfassender Test

Kindermotorräder bieten kleinen Abenteurern die Möglichkeit, erste Erfahrungen auf zwei motorisierten Rädern zu sammeln. Ob elektrisch oder benzinbetrieben - es gibt die verschiedensten Modelle auch für junge Rennfahrerinnen und -fahrer.

Überblick über Kindermotorräder

Aktuell gibt es keinen Kindermotorrad-Test von Stiftung Warentest. Deshalb stützt sich dieser Vergleich insbesondere auf Online-Bewertungen, Herstellerangaben, mitgeliefertes Zubehör und das Preis-Leistungsverhältnis. Wir haben Kindermotorräder in einer Preisspanne von ca. bei OttoActionbikes Kindermotorrad ab 249,99 €bei AmazonActionbikes Motors Kinder Jugend-Cross-Dirtbike JC125 cc 17/14 | Scheibenbremsen - Kickstarter - Poc ab 749,99 €bei AmazonPro & ContraEin-Knopf-Start eingebaute Musik-FunktionScheinwerfer45 Minuten Fahrzeitkein Rückwärtsfahren möglichEin-Knopf-Start mit zwei StützrädernVorwärts- und Rückwärtstastein verschiedenen Farben erhältlichkeine Angaben zur LadezeitEin-Knopf-Start Vorwärts- und RückwärtstasteHupeinkl.

HOMCOM Elektro-Kindermotorrad

Außerdem verfügt das Motorrad über Scheinwerfer und es lässt sich Musik abspielen. Fahren können eure kleinen Fahrerinnen und Fahrer damit auf verschiedenen Untergründen, vorwiegend aber auf flachen Straßen aus Asphalt, Zement oder Holz. Bis zu 2,5 km/h erreicht das Motorrad maximal. Preis kann jetzt höher sein.

HOMCOM Kindermotorrad

Maximal bis zu 3 km/h schnell sind sie mit dem Motorrad unterwegs. Außerdem ist es möglich, damit vorwärts, rückwärts und auch auf nassem Untergrand zu fahren. Geeignet ist es für Kinder zwischen 1,5 und 3 Jahren. Preis kann jetzt höher sein.

Actionbikes Motors Elektromotorrad

Auch dieses Motorrad verfügt über eine Starttaste und ein Gaspedal. Zusätzlich können eure Kids eine Hupe betätigen und Musik abspielen. Außerdem praktisch: Es lässt sich auch etwas Gepäck in einem klappbaren Koffer verstauen.

Produktdetailsfür Kinder zwischen 3 bis 5 Jahrebelastbar bis 25 kgfährt bis zu 3 km/h schnell6 kg schwerEin-Knopf-StartVorwärts- und RückwärtstasteHupeinkl.

CCLIFE Elektro-Motorrad für Kinder

Ist das Motorrad voll aufgeladen, dann können eure Kinder bis zu 15 km weit damit fahren. Sie können dabei zwischen drei verschiedenen Geschwindigkeitsstufen wählen: 8, 12 und 25 km/h. Die 12-Zoll-Gummiräder sorgen laut Hersteller für einen besonders guten Grip beim Fahren. Empfohlen ist es ab 5 Jahren. Maximal belastbar ist es aber bis zu 65 kg.

Actionbikes Crossbike Delta 49cc

Das Motorrad verfügt über einen Benzinmotor und fährt bis zu 40 km/h schnell. Für besondere Sicherheit sorgen der Not-Aus-Schalter und die Not-Aus-Leine. Wenn diese Leine sich von der Kleidung eures Kindes löst, stoppt das Motorraf automatisch. Das Fassungsvermögen des Tanks beträgt 6 l. Das Starten des Motors erfolgt über den Kickstarter.

Actionbikes Crossbike JC125

Mit diesem Motorrad erreichen eure Kinder eine Geschwindigkeit von bis zu 80 km/h. Um besonders gut abbremsen zu können, verfügt es vorne und hinten über eine hydraulische Kolben-Scheibenbremse. Auch dieses Actionbike Crossbike hat außerdem einen Not-Aus-Schalter. Preis kann jetzt höher sein.

Produktdetailsfür Kinder ab 8 Jahrenbelastbar bis 80 kgfährt bis zu 80 km/h schnell60 kg schwerelektronische ZündungKickstarter4-Gang-Fußschaltung mit HandkupplungNot-Aus-Schalterhydraulische Scheibenbremsen6 Liter BenzintankRad vorne 17 Zoll, Rad hinten 14 Zollin verschiedenen Farben erhältlich

Vorteile eines Kindermotorrads

Ein Kindermotorrad bietet verschiedene Vorteile, die sich positiv auf die Entwicklung eures Kindes auswirken:

  • Es werden beispielsweise die motorischen Fähigkeiten gefördert. Kinder können ihre Koordination, Balance und Feinmotorik verbessern.
  • Kinder lernen ein Fahrzeug eigentständig zu steuern und können dadurch ihr Selbstbewusstsein stärken.
  • Eure Kinder werden ermutigt im Freien unterwegs zu sein und die Umgebung zu erkunden.
  • Kinder lernen grundlegende Fahrmanöver und auf ihre Umgebung zu achten. Das hilft ihnen auch für das spätere Fahren im Straßenverkehr.

Außerdem verfügen einige Kindermotorräder über eine sehr realistische Ausstattung wie Scheinwerfer, eine Hupe oder Motorengeräusche. Das regt die Fantasie an und lässt sie in die Rennfahrerwelt eintauchen.

Geschwindigkeit von Kindermotorrädern

Die Geschwindigkeit eines Kindermotorrads hängt stark vom Modell, der Motorleistung und dem Alter des Kindes ab. Elektrische Motorräder für jüngere Kinder (2 bis 5 Jahre) haben in der Regel eine Höchstgeschwindigkeit von 3 bis 6 km/h. Damit sind sie gut geeignet für erste Fahrversuche. Leistungsstärke Modelle für ältere und geübtere Kinder (6 bis 10 Jahre) können Geschwindigkeiten von 10 bis 20 km/h erreichen.

Benzinbetriebene Motorräder erreichen meist Geschwindigkeiten von 20 bis 50 km/h oder mehr, je nach Modell und Motorgröße. Sie sind für fortgeschrittene junge Fahrer*innen (ab ca. 8 Jahren) gedacht, die schon ein gutes Fahrgefühl und eine gewisse Erfahrung mit motorisierten Fahrzeugen haben.

Alle Kinder sollten beim Fahren eines Kindermotorrads geeignete Schutzausrüstung tragen. Dazu gehören ein Helm sowie Knie- und Ellenbogenschützer. Außerdem sollten sie das Motorrad nur unter Aufsicht auf sicherem Gelände fahren.

Mindestalter für Mitfahrten auf Motorrädern

Für die Mitnahme von Kindern gibt es Regeln und die sind in der Straßenverkehrsordnung festgehalten. Dort steht, dass ein Motorrad grundsätzlich über einen Beifahrersitz verfügen muss.

Grundlegend gibt es in der Straßenverkehrsordnung aber keine eindeutige Altersgrenze, ab wann ein Kind auf dem Motorrad mitfahren darf. Entscheidend ist, ob das Kind körperlich und geistig reif ist. Ein wichtiges Kriterium: die Körpergröße. Kinder müssen sicher auf dem Motorrad sitzen und die Füße auf Fußrasten abstellen kann. Häufig ist das zwischen acht und zehn Jahren der Fall. Auch hier gilt aber: auf geeignete Schutzkleidung (Helm, Jacke, Handschuhe, Protektoren) achten, um im Fall eines Unfalls besser geschützt zu sein.

Kindermotorräder ab 6 Jahren

Diese Kindermotorräder haben nicht mehr viel mit den Spielzeug-Modellen für Kleinkinder gemein. Hier arbeiten teils echte Motoren, mit denen sich schon stolze Geschwindigkeiten (je nach Drosselung bis zu 80 km/h) erreichen lassen.

Elektromotorrad „MX125 Dirt Rocket“ von Razor

Dieses elektrische Motorrad bietet Kindern ab 7 Jahren ein authentisches Motocross-Erlebnis. Mit einer maximalen Tragkraft von 50 kg und einer Höchstgeschwindigkeit von 13 km/h schafft es bis zu 40 Minuten Fahrzeit pro Ladung. Ausgestattet mit einem 100W Motor, 12V 5Ah Batterie und 12-Zoll-Stollenreifen, ist es für Geländefahrten konzipiert und bietet eine sichere Fahrt, wie man es von den Dirtbike-Experten Razor gewohnt ist.

Die „MX125 Dirt Rocket“ ist ein hervorragendes Einstiegsmodell für junge Motocross-Enthusiasten. Es eignet sich für Kinder im Alter von etwa 4,5 bis 7 Jahren und ermöglicht (Sicherheitsausrüstung wie Helm und Handschuhe vorausgesetzt) sicheres Fahren, auch auf anspruchsvolleren Untergründen.

Elektromotorrad „EV12M“ von Evercross

Dieses Kinder-Motorrad erreicht mit seinem 300-Watt-Motor je nach eingestelltem Geschwindigkeitsmodus 8 km/h, 12 km/h oder 25 km/h. Die Reichweite liegt bei bis zu 15 km, was ausreichend Fahrspaß verspricht. 12-Zoll-Luftreifen, eine Federung und ein Trommelbremssystem sorgen für Fahrkomfort und Sicherheit auch auf unebenem Gelände. Das Motorrad wird fast komplett vormontiert geliefert, lediglich der Lenker muss noch montiert werden.

Das Modell von Evercross ist ein elegant designtes Elektrofahrzeug, stabil gebaut und für die kleinen Draufgänger vergleichsweise einfach zu händeln.

Worauf man bei einem Kindermotorrad achten sollte

Motorradfahrer kennen und lieben es: Das Gefühl von grenzenloser Freiheit, das einem ein motorisiertes Zweirad gibt. Diese Fahrfreude, denen sich viele Erwachsene hingeben, können auch Jungs und Mädchen früh erfahren - mit einem Kindermotorrad. Ähnlich wie bei anderen Kinderfahrzeugen wie Trettraktoren, Kinder-Elektroautos oder auch einem Elektro-Quad für Kinder können die Kleinen so ihren Horizont erweitern, Grenzen verschieben und dabei zugleich ihr Raumgefühl, ihre Konzentration und ihren Gleichgewichtssinn schulen.

Wie bei der Wahl des richtigen Motorrads muss man auch beim Kauf eines Kinder-Motorrads auf einige zentrale Kriterien achten. Allen voran natürlich die Sicherheit. Wer sein Kind auf ein schlecht verarbeitetes Produkt setzt, riskiert Stürze und damit Verletzungen, erst recht, wenn die Geschwindigkeiten über 10 km/h hinausgehen. Bei Elektro-Motorrädern für Kinder ist der Akku entscheidend: hier sparen Billig-Hersteller und setzen der Fahrfreude mit schwachen Akkus unnötigerweise schnell ein Ende.

Checkliste

  • Alter: Das richtige Alter für ein Kindermotorrad lässt sich grob zwischen 2 und 8 Jahren festlegen. Je nach Größe eures Kindes kommen unterschiedliche Modelle infrage. Die Altersangaben der Hersteller sind ein erster Richtwert. Die Füße sollten den Boden in jedem Fall mühelos erreichen, damit die Jungs und Mädchen sicher und stabil unterwegs sind.
  • Sicherheit: Neben der richtigen Größe des Gefährtes sorgen bei kleinen Kindern Stützräder für die nötige Stabilität und verhindern das Umkippen des Zweirades. Bei Kinder-Bikes mit Benzinmotor für „kleine Profis“ bzw. ältere Kinder sind Stützräder natürlich nicht mehr nötig. Hier sollten auf jeden Fall zusätzliche Schutzausrüstung wie Helm oder Rückenprotektoren zum Einsatz kommen.
  • Geschwindigkeit: Die maximale Geschwindigkeit bei Kindermotorrädern für kleine Kinder liegt aus Sicherheitsgründen meist zwischen 2,5 km/h bis ca. 6 km/h. Dieses Tempo ist optimal, damit Eltern ihren Biker-Nachwuchs zu Fuß begleiten können. Für ältere Kinder ab ca. 6 Jahren gibt es Modelle bis ca. 13 km/h, darüber hinaus auch Motorräder mit Benzinmotor, die teils über 30 km/h, manche Modelle für ältere Kinder sogar bis 80 km/h auf den Asphalt bringen. Solche Gefährte sind nur für Kinder mit entsprechender Erfahrung bzw. dem nötigen Geschick empfehlenswert.
  • Motor: Je nach Modell kann man zwischen Elektromotoren und Benzinmotoren wählen. Letztere bringen natürlich deutlich mehr Power aufs Bike, sind aber auch wartungsintensiver. Wer aber selbst gerne schraubt und auch bei seinem Nachwuchs die Freude des Mechanikerseins wecken möchte, liegt hier richtig.

Zusammenfassung der besten Elektro-Motorräder für Kinder

Hier ist eine Tabelle, die die besten Elektro-Motorräder für Kinder zusammenfasst, die in diesem Artikel erwähnt werden:

ModellAltersempfehlungHöchstgeschwindigkeitBesondere Merkmale
HOMCOM Elektro-Kindermotorrad1,5 - 3 Jahre2,5 km/hScheinwerfer, Musikfunktion
Actionbikes Motors Elektromotorrad3 - 5 Jahre3 km/hHupe, Gepäckkoffer
CCLIFE Elektro-Motorrad für KinderAb 5 Jahren25 km/h3 Geschwindigkeitsstufen, 12-Zoll-Gummiräder
Actionbikes Crossbike Delta 49ccAb 8 Jahren40 km/hBenzinmotor, Not-Aus-Schalter
Actionbikes Crossbike JC125Ab 8 Jahren80 km/hHydraulische Scheibenbremse, Not-Aus-Schalter
Razor MX125 Dirt RocketAb 7 Jahren13 km/h12-Zoll-Stollenreifen, für Geländefahrten
Evercross EV12MAb 5 Jahren25 km/h3 Geschwindigkeitsmodi, 12-Zoll-Luftreifen

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