Elektrifizierung und autonomes Fahren sind der Entwicklungstrend der Zukunft. Das Angebot an Elektromotorrädern wächst langsam, aber stetig. Das sind die interessantesten E-Bikes, die in Deutschland aktuell oder demnächst erhältlich sind. Plus: Infos zu technischen Daten, Preisen und zur Reichweite.
Elektromobilität auf zwei Rädern: Ein Überblick
Noch sind rein elektrisch angetriebene Motorräder auf Deutschlands Straßen Exoten, denn viele Motorradfahrende scheuen wegen der begrenzten Reichweite den Umstieg auf ein Elektrobike. Doch viele kleinere Hersteller und Start-ups vertrauen auf die Weiterentwicklung der Akku-Kapazitäten und bieten reine Elektro-Modelle an.
Die Größen der Motorradbranche halten sich mit eigenen Entwicklungen immer noch etwas zurück. Die Hersteller beschränken sich beim E-Antrieb vorerst auf Roller oder Leichtkrafträder. Doch langsam regt sich etwas in den Konzernregalen von Kawasaki, Harley Davidson, Honda und Co.
Innovative Modelle und ihre Eigenschaften
TROMOX: Spitzentechnologie für den täglichen Pendelverkehr
TROMOX ist eine Unternehmergesellschaft, die Spitzentechnologie für das tägliche Pendeln anwendet und sich auf die Entwicklung einzigartiger Mobilitäts-Lösungen konzentriert. Durch die Anwendung fortschrittlichster Technologien macht MINO, ein kleines und smartes Akku-Mini-Bike, einen evolutionären Schritt Richtung leichtes Gewicht, Haltbarkeit, Dynamik, Effizienz und großen Fahrspaß. Mit größeren Reifen und erweitertem Radstand wird die MINO-B zu einem erwachseneren Bike.
Die UKKO wurde für höchsten Komfort im urbanen Raum geschaffen und erfüllt voll und ganz den Wunsch nach Bikes mit hoher Geschwindigkeit in Verbindung mit einem leisen und starken Elektroantrieb.
Kawasaki: Fahrspaß im urbanen Raum
Die ersten straßentauglichen Elektrofahrzeuge von Kawasaki werden von einem kompakten bürstenlosen Elektromotor angetrieben, der eine starke Beschleunigung abseits der Strecke und ein Ansprechverhalten im unteren Drehzahlbereich bietet. Vom Fahrer wählbare Leistungsstufen tragen zum Selbstvertrauen des Fahrers bei, während einzigartige EV-Funktionen wie E-Boost und WALK-Modus für noch mehr Fahrspaß sorgen.
Obwohl es sich bei der Ninja e-1 und der Z e-1 in erster Linie um Pendlermodelle handelt, haben die Kawasaki-Ingenieure den Fahrspaß, für den Kawasaki-Motorräder bekant sind, nicht aus den Augen verloren. Der saubere und leise Motor mit einer Nennleistung von 5,0 kW (max. 9,0 kW) bietet eine schnelle Reaktion und starke Leistung im unteren Drehzahlbereich.
Mit E-Boost können Fahrer etwa 15 Sekunden lang auf eine erhöhte Leistung zugreifen. Bei Aktivierung wird die Beschleunigung stärker und die Höchstgeschwindigkeit erhöht: 64 km/h >> 75 km/h (ECO), 88 km/h >> 99 km/h* (STRASSE).
Die Ninja e-1 und der Z e-1 verfügen über zwei herausnehmbare Lithium-Ionen-Akkus. Mehrere Ladeoptionen sorgen für mehr Flexibilität und minimale zusätzliche Unannehmlichkeiten in Ihrem Alltag. Doppelte Lithium-Ionen-Akkus wiegen jeweils 11,5 kg. Das Offboard-Laden kann erfolgen, indem das Motorrad an ein spezielles Ladegerät angeschlossen wird, das an einer Haushaltssteckdose betrieben wird. Alternativ können die Akkus entnommen und aufgeladen werden. Die Ladezeit pro Akku beträgt ca.
Neben dem Normalbetrieb (ROAD) kann der Fahrer auch den geschwindigkeitsbegrenzten Betrieb (ECO) wählen. Durch Anheben des Deckels der Aufbewahrungsbox werden 5 Liter leicht zugänglicher Stauraum für kleine Gegenstände wie Handschuhe oder Regenbekleidung sichtbar. (Max.
Das entspannte Fahrerdreieck passt sich einer großen Bandbreite an Fahrergrößen und Fahrsituationen an und trägt zum fahrerfreundlichen Charakter bei. Das Chassis basiert auf Kawasakis Ninja/Z400-Motorrädern und sorgt für ein sicheres Fahrverhalten, das der Fahrer als beruhigend empfinden wird.
Wie ihre Ninja-Schwestern verfügt auch die Ninja e-1 über eine verführerische Vollverkleidung. Die großvolumige Karosserie fällt auf und erweckt den Eindruck einer größeren Maschine. Dieser Eindruck wird durch das hochwertige Design und die hervorragende Passform und Verarbeitung verstärkt, die mit Motorrädern einer größeren Hubraumklasse vergleichbar sind.
Dieser praktische Modus hilft beim Manövrieren auf einem Parkplatz. Wenn er aktiviert ist, bewegt sich das Motorrad beim Gasgeben mit Schrittgeschwindigkeit vorwärts.
NIU RQi Sport: Nachschub aus China
Die Reichweite des NIU RQi Sport liegt bei ca. Das E-Motorrad sieht nicht nur wie ein richtiges Motorrad der Leichtkraftklasse Le3 aus, es fühlt sich beim Besteigen sogar noch erwachsener an. Mittig lagern zwei mächtige Akkublöcke unter einer großen Klappe, geöffnet vom Transponderschlüssel oder dem zentralen Steuerknopf. Mit je 23 Kilo bunkern sie 5,1 kWh Energie und versorgen damit den im Rahmen fixierten Elektromotor, der seine Spitzenleistung von gut 10 PS mit 30 Newtonmeter ohne Getriebe direkt über eine Kette ans Hinterrad abgibt.
Dies ermöglicht im Dynamic-Modus echte 101 km/h, mittels einer Boost-Taste sind für 30 Sekunden sogar 126 drin. Die Ausstattung kann sich sehen lassen: Tempomat, ABS vorn und hinten, selbstrückstellende Blinker, Traktionskontrolle und ein topmodernes Display inklusive Dashcams. Das Bike geht für ca.
Can-Am: Pulse und Origin
Die Bikes sind 2025 zu Preisen um 17.000 Euro in den Handel gekommen, beide auf der gleichen Antriebsbasis. Und die hat es in sich: Den Akku, eine 8,9 kWh starke Lithium-Ionen-Einheit, haben die Spezialisten am Firmensitz in Valcourt/Quebec zusammen mit der Steuerungs- und Lade-Elektronik selbst entwickelt. Den E-Motor liefert die österreichische Tochterfirma Rotax zu.
Neben der offenen Leistung von 35 kW/48 PS gibt’s Pulse wie Origin natürlich auch als 11-kW-Version, passend für B196- und A1-Aspiranten. Beide Versionen schaffen locker stattliche 129 km/h - von solchen Höchsttempi können verbrennende 125er nur träumen. Die Reichweite macht das Bike für Pendler interessant - Can-Am gibt für den wenig praxisgerechten WMTC-Zyklus 115 Kilometer an.
Die Ausstattung kann sich sehen lassen: 10,25-Zoll-TFT mit Apple-Carplay-Integration sowie Touchscreen-Funktionalität und einlegbarem rückwärtigem Kriechgang.
Weitere interessante Modelle
- Wildfire: Das Modell Wildfire soll mit einer Ladung rund 250 Kilometer (nach WMTC) weit fahren. Die Dauerleistung beträgt 11 kW, die Spitzenleistung gibt der Hersteller mit 34 kW an. So motorisiert soll die Wildfire in 6,9 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen. Unter der Sitzbank befindet sich ein 10-Liter-Staufach für Einkäufe oder ein Ladekabel.
- Silence S05 Weekender: Die beiden Akkus mit jeweils 6 kWh Kapazität sind entnehmbar und lassen sich zu Hause laden. Der Ladestand lässt sich dank Bluetooth-fähigem Batterie-Management-System auf dem Smartphone überwachen. Mit der S05 Weekender haben die Spanier nun ein E-Motorrad vorgestellt, das als Leichtkraftrad an den Start gehen soll. Wie bei den anderen Fahrzeugen von Silence gibt es einen herausnehmbaren 5,6 kWh-Akku, der auch als Powerstation genutzt werden kann. Silence verspricht eine Reichweite von deutlich über 100 Kilometern. Für den Vortrieb sorgt ein ins Hinterrad integrierter Nabenmotor, der die Maschine auf bis zu 120 km/h beschleunigt. Wann genau die S05 auf den Markt kommt, verrät Silence noch nicht.
- Honda EV Fun: Im November 2024 stellten die Japaner das seriennahe Konzeptfahrzeug EV Fun vor. Trotz leicht futuristischer Elemente wirkt es recht konventionell, sieht man einmal vom elektrischen Antriebsprinzip ab. Der Motor sitzt zwischen dem großen Batterieblock und dem einarmig geführten Hinterrad, das über einen Riemen angetrieben wird. Technische Details hat Honda noch keine genannt. Die mögliche Reichweite gibt der Hersteller allerdings mit 100 Kilometern an. Das künftige Einsatzspektrum der EV Fun beschränkt sich daher wohl auf das urbane und suburbane Umfeld. Allerdings setzen die Japaner auf einen CCS-Ladeanschluss, der den Weg in die Welt der Schnelllader ebnet. Im Laufe des Jahres 2025 will Honda ein der EV Fun Concept ähnliches Serienmodell auf den Markt bringen. Das bedeutet: Der Markteinführung in Europa steht nichts mehr im Wege.
- Kymco RevoNex: 2025 soll die elektrisch angetriebene Mischung aus Streetfighter und Supersportler auf den Markt kommen. Für rund 9990 Euro erhält man einen Elektromotor mit 20 kW/27 PS Dauerleistung und 30 KW/40 PS Spitzenleistung. Damit sollen bis zu 155 km/h Spitze möglich sein. Nun soll das Projekt nach einigen Umwegen auf die Zielgerade zur Serienreife eingebogen sein. Geholfen hat dabei Harley-Tochter Livewire, mit der Kymco eng zusammenarbeitet. Die Technik der RevoNex stammt vom Livewire-Modell S2 Del Mar. Allerdings hat Kymco dem S2-Pendant ein besonders progressives Design verpasst, das futuristische mit klassischen italienischen Elementen verbindet. Über die technischen Daten des RevoNex schweigt sich Kymco noch aus. Sie dürfte aber wie ihr Schwestermodell von Livewire eine Dauerleistung von 30 kW/40 PS, eine Spitzenleistung von 63 kW/84 PS sowie eine Reichweite von über 160 Kilometern haben.
- Tazzari Italian Volt Lacama: Die Lacama ist ein echtes Designerstück, die Leistungsdaten sind eindrucksvoll. Einziges Manko: Ein Serienmodell war bis dato noch nicht auf der Straße. Auf der Motorradmesse EICMA im November 2023 wurde die Lacama erstmals als Studie der Öffentlichkeit präsentiert. 2024 sollte das Serienmodell folgen. Doch obwohl der auf elektrische Leichtbaumobile spezialisierte Hersteller Tazzari Italian Volt mittlerweile übernommen hat, hat die überarbeitete Lacama noch nicht den Weg auf deutsche Straßen gefunden. Falls die Version 2.0 dennoch in Serie geht, können sich Motorradfahrende über einen kompakten Axial-Flussmotor mit bis zu 110 kW/150 PS sowie 230 Newtonmeter Drehmoment freuen. Dank dieses Antriebs soll der Sprint aus dem Stand auf 100 km/h in weniger als vier Sekunden möglich sein. Die Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller mit 230 km/h an. Für das große Batteriepaket im Zentrum des Bikes verspricht Italian Volt mehr als 200 Kilometer Reichweite.
- Livewire S2 Del Mar, Alpinista und Mulholland: Zu diesem Zweck entwickelte man zusätzlich zum Modell S2 Del Mar zwei weitere S2-Versionen: die Alpinista und die Mulholland. Die drei Varianten sind antriebsseitig selbstverständlich identisch, unterscheiden sich aber im Lenkkopfwinkel und damit in der Konzeption wie auch in den Radgrößen und der Sitzposition. Angetrieben werden alle drei Modelle von einem 63 kW/86 PS starken E-Motor, der das fast schon sagenhaft hohe Drehmoment von 263 Newtonmetern stemmt. Kein Wunder, dass der Spurt auf 100 km/h in drei Sekunden machbar ist, zumal die Bikes unter 200 Kilogramm wiegen. Hohe Geschwindigkeiten sind aber nicht Sinn und Zweck des Livewire-Trios, denn als vorrangiges Einsatzgebiet gilt der urbane Bereich. Hier kommt es auf Handlichkeit und leichte Manövrierbarkeit an. Große Reichweiten stehen nicht im Vordergrund. Das ist auch gut so, denn der 10,5 kW fassende Akku liefert nach dem europäischen WMTC-Messverfahren im kombinierten Einsatz Energie für 111 (Del Mar) bis 122 Kilometer (Alpinista und Mulholland) Reichweite. Das Wiederaufladen erfolgt wahlweise über Nacht an der Haushaltssteckdose oder in zweieinhalb Stunden bei Level-2-Ladestationen.
- Royal Enfield Flying Flea C6: Fahrrad oder Motorrad? Die C6 markiert gleichzeitig den Start der neuen elektrischen Submarke Flying Flea. Das Elektromotorrad bietet einen ebenso eigenwilligen wie interessanten Stilmix aus progressiven und Retro-Elementen. Der Batterieblock ist als optisch organisches Element in das an Schwüngen reiche und eigenständige Design integriert. Die C6 soll ab 2026 im Leistungssegment der 125er-Klasse antreten und im Stadtverkehr eine Reichweite von bis zu 150 Kilometern bieten. Trotz einiger extravaganter Lösungen wie der schicken Trapezgabel soll die C6 bei rund 7000 Euro starten.
- Zero Motorcycles: Der kalifornische Hersteller Zero gilt ebenfalls als Vorreiter in Sachen Elektromobilität auf zwei Rädern. Zero konstruiert schon seit 2006 Elektromotorräder und bietet derzeit die größte Auswahl an Modellen. Von der Reiseenduro DS über das Adventure-Bike Zero DSR/X und die Naked Bikes Zero S und SR verfügen sämtliche Maschinen über einen Gitterrohrrahmen aus Stahl. Die E-Motoren der Motorräder sind eine Eigenentwicklung. Mit der DSR/X wollen die Amerikaner ebenfalls reiselustige Biker auf die saubere Seite der Zweiradwelt locken. Entsprechend bequem ist die Sitzposition der großen Enduro. Dazu kommen Abenteueroptik, lange Federwege, eine große Frontverkleidung und über 250 Kilogramm Zuladung. Zudem gibt es einen potenten Antrieb und einen großen Akku. Der zwischen Batterie und Hinterradschwinge untergebrachte Motor mobilisiert 75 kW/100 PS und 229 Newtonmeter Drehmoment, was 180 km/h Topspeed erlaubt. Die Batterie stellt 17,3 kWh bereit, die im City-Modus für rund 290 Kilometer reichen. Auf der Autobahn mit Tempo 113 sind allerdings nur 137 Kilometer drin. Optional wird ein "Power-Tank" angeboten, mit dem die Akkukapazität auf 21 kWh und damit auch die Reichweite leicht steigt.
- NIU XQI3: Erleben Sie die Zukunft der Mobilität mit dem NIU XQI3 - dem rein elektrischen Offroad-Dirtbike, das Ihnen nicht nur grenzenlosen Fahrspaß, sondern auch ein unvergleichliches Fahrerlebnis bietet. Stellen Sie sich vor, wie Sie durch unberührte Natur rasen, die Freiheit spüren und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zur Umwelt leisten. Mit dem NIU XQI3 wird dieser Traum zur Realität. Der NIU XQI3 spricht nicht nur den Abenteurer in Ihnen an, sondern verbindet dies auch mit einem tiefen Verantwortungsbewusstsein für unseren Planeten. Der kraftvolle Ultraboost-Antrieb mit bis zu 10.800 W sorgt dafür, dass Sie mühelos jede Herausforderung meistern können - sei es auf der Straße oder im Gelände. Die emotionalen Momente, die Sie beim Fahren erleben werden, sind unbezahlbar: der Wind in den Haaren, das Adrenalin in Ihren Adern und das Gefühl von Freiheit, wenn Sie über Stock und Stein düsen.
- Cake Bikes: Hinter dem Cake Bike steht das schwedische Unternehmen Cake, das seit 2018 mit Offroad-Elektromotorrädern auf den Markt kam und jetzt auch E-Motorräder mit Straßenzulassung produziert. Dabei war Gründer Stefan Ytterborn vor der Entwicklung seiner neuartigen Bikes gar kein Motorradfan, sondern hatte den Anspruch, den Motorradsport endlich umwelt- und menschenfreundlicher zu gestalten. So hat Cake den Anspruch zukunftsweisende und inspirierende Fahrzeuge herzustellen, die den Weg zu einem emissionsfreien Verkehr und modernen Bikesport vorantreiben, der leise, umweltfreundlich und offen für unterschiedliche Menschen ist. Die leichte Bauweise und das minimalistische, modulare Design sind die Markenzeichen der Cake Bikes. Dabei geht der Hersteller keine Kompromisse ein. Vom Antrieb bis zu Rahmen und Laufrädern werden die einzelnen Komponenten so entwickelt, dass Fahrverhalten, Leistung und Haltbarkeit gewinnen. Je nach Modell können die hochwertigen elektrischen Motorräder maximal 45 oder 90 km/h schnell werden, sind einfach zu fahren und haben eine Reichweite von bis zu drei Stunden oder über 80 Kilometern. Zusätzliche Akkus sind verfügbar und der Akku lässt sich selbst in wenigen Handgriffen austauschen.
- SURRON Light Bee und Ultra Bee: Die hochfeste und leichte Rahmenstruktur, die für den 2025 SUR-RON Light Bee optimiert wurde. Das Gesamtgewicht von Haupt- und Subrahmen mit Aluminium-Legierung beträgt nur 7,8 kg. Der Hochleistungsmotor mit beeindruckenden 8000W Leistung und 266Nm Drehmoment bringt dich auf bis zu 75 km/h. Nach jahrelanger kontinuierlicher Optimierung wurde die Zuverlässigkeit und Stabilität auf ein neues Level gehoben. Mit erstklassigen, UL-zertifizierten Samsung Zellen (50S) und einem fortschrittlichen Batteriemanagementsystem (BMS) garantierst du maximale Sicherheit. In der Quilong Factory in Chongqing, China, werden die ersten SURRON Light Bees hergestellt. Weltweit können sie vorbestellt werden. Der Verkaufssstart der SURRON Firefly (heute bekannt als Light Bee) hat begonnen, mit ersten Großbestellungen aus Europa. Mit 85 Kilogramm ist die Elektro-Enduro Ultra Bee nicht ganz so federleicht und Mountainbike-nah wie die Light Bee, für die aktuell 56 Kilogramm genannt werden. Dafür wiegt die Ultra Bee immer noch deutlich weniger als die Storm Bee, die, je nach Ausführung, auf etwas mehr oder weniger als 130 Kilogramm kommt. Diese Gewichtsangaben gelten jeweils für fahrbereite Fahrzeuge, also mitsamt den jeweiligen Akkupacks.
- Tromox MC 10: Tromox ist einer der besonders auffälligen neuen Elektromotorradhersteller - aus China. Die Tromox MC 10 lockt mit nur 90 Kilogramm Gewicht und 90 km/h Höchstgeschwindigkeit. Zwischen den mehr oder weniger kleinen und leichten Elektro-Modellen Mino und Ukko S positioniert der chinesische Elektromotorrad-Hersteller Tromox ab Sommer 2023 das Modell MC 10. Mit ihrem bis zu 10 kW (rund 14 PS) starken elektrischen Mittelmotor beschleunigt die Tromox MC 10 angeblich auf bis zu 90 km/h. Damit qualifiziert sie sich für die europäische Leichtkraftrad-Kategorie (125er). Sie dürfte also hierzulande ab 16 Jahren mit Führerscheinklasse A1 oder mit der Pkw-Führerscheinerweiterung B196 gefahren werden. Umso attraktiver erscheint die Tromox MC 10 als elegant ausgeführtes und ziemlich konsequentes Leichtbau-Konzept mit angeblich nur 90 Kilogramm Gesamtgewicht. Schwerpunktgünstig und geschützt im Aluminium-Brückenrahmen platziert sind ein oder zwei Lithium-Akku-Packs mit jeweils 72 Volt und 30 Ah. Mit zwei Akku-Packs an Bord steigt das Gewicht auf rund 100 Kilogramm.
Vorteile von Cake Bikes
Welche Vorteile hat ein Cake Bike?
- Leicht & leistungsstark: Das Cake Electric Bike ist im Vergleich zu einem normal großen Motorrad mit Verbrennungsmotor mit einem Gewicht von 69 bis 89 Kilogramm inklusive Akku deutlich leichter, dabei jedoch unglaublich robust. So ergibt sich ein unvergleichliches Leistungsgewicht, ein Wahnsinns-Drehmoment und eine bessere Effizienz - was sich positiv auf Tempo und Laufzeit auswirkt. Und der elektrische Antriebsstrang gestaltet das Fahren für alle einfach und komfortabel, auch für unerfahrene Biker und ältere Menschen.
- Emissionsfrei & leise: Ein Cake Bike ist aufgeladen mit Ökostrom emissionsfrei, sodass Sie ohne schlechtes Gewissen damit Spaß haben können. Und da die Bikes deutlich höhere Geschwindigkeiten als ein normales Pedelec erreichen, haben sie das Zeug dazu, das Auto auf langen Pendlerstrecken zu ersetzen. So leisten die Bikes einen echten Beitrag zur CO²-Reduktion. Da das Cake E-Bike superleise ist, nehmen Sie Ihre Umgebung viel lebendiger wahr, stören keine Anwohner und Wildtiere und zollen damit Ihren Mitmenschen und der Natur Respekt. Die Beschleunigung ohne Lärm bietet immer wieder aufs neue einen unglaublichen Nervenkitzel.
- Modular & wartungsarm: Ohne Flüssigkeiten wie Öl und Benzin wird das Cake E-Motorrad nicht so schnell schmutzig. Und der elektrische Direktantrieb verfügt gegenüber einem Verbrenner über weniger bewegliche Teile. Beides reduziert den Wartungsaufwand. Nur Bremsen und Federung sollten wie bei einem Mountainbike regelmäßig überprüft werden. Alle Einzelteile lassen sich gesondert erwerben, sodass Sie ein Cake Bike gebraucht leicht wieder verkaufen oder neu aufmöbeln können - Reparaturanleitungen bietet der Hersteller als Serviceleistung an. Der Akku lässt sich einfach entnehmen und austauschen - für das Aufladen verbleibt es jedoch im Bike.
SURRON Ultra Bee: Technische Details
Elektro-Enduro Surron Ultra Bee für 2023 :Zwischen den Elektro-Enduros Light Bee und Storm Bee platziert Surron 2023 die Ultra Bee. Als Biene (Englisch: bee) für die Goldene Mitte preist Surron die für 2023 neue Ultra Bee an. Denn in diesem Fall steht "Ultra" nicht für extreme Eckdaten, sondern, ganz im Gegenteil, für einen Mittelweg zwischen den bisherigen Extremen.
- Gewicht: 85 Kilogramm (Trail Version: 88 Kilogramm)
- Leistung: 12,5 Kilowatt (17 PS)
- Höchstgeschwindigkeit: Knapp 100 km/h
- Drehmoment: 440 Nm am Hinterrad
- Reichweite: Bis zu 140 Kilometer (WMTC-Zyklus: 90 Kilometer)
- Akkuladezeit: 4,5 Stunden an einer normalen Steckdose
- Preis: 7.490 Euro
Mit beeindruckenden 440 Nm wird das maximale Drehmoment für die Ultra Bee angegeben, allerdings nicht direkt am Elektromotor, sondern am Hinterrad. Mit den insgesamt 20,5 Kilogramm schweren Lithium-Ionen-Akkuzellen, für die 74 Volt und 55 Ah genannt werden, soll die Ultra Bee bis zu 140 Kilometer weit kommen. Dabei wird eine Durchschnittsgeschwindigkeit von nur 40 km/h unterstellt, die zumindest offroad, im wahrsten Sinne des Wortes, gar nicht so abwegig erscheint. Nach genormtem WMTC-Zyklus lautet die Reichweitenangabe immerhin noch 90 Kilometer. In 4,5 Stunden sollen die Akkus vollgeladen werden können, an einer normalen Steckdose. Zudem verspricht Surron für die neueste Akku-Generation mindestens 80 Prozent Restkapazität nach 1.500 Ladezyklen. Praxisgerecht erscheint außerdem das Fach fürs Ladegerät unter der Sitzbank.
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