Die Welt der Elektromotorräder entwickelt sich rasant weiter. Immer mehr Hersteller setzen auf E-Antrieb, und die Auswahl an Modellen wächst stetig. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über interessante E-Bikes, die in Deutschland aktuell oder demnächst erhältlich sind, mit Fokus auf Modelle, die eine Geschwindigkeit von über 100 km/h erreichen können.
Marktentwicklung und Herausforderungen
Noch sind rein elektrisch angetriebene Motorräder auf Deutschlands Straßen Exoten, denn viele Motorradfahrende scheuen wegen der begrenzten Reichweite den Umstieg auf ein Elektrobike. Doch viele kleinere Hersteller und Start-ups vertrauen auf die Weiterentwicklung der Akku-Kapazitäten und bieten reine Elektro-Modelle an.
In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sind 199 Elektromotorräder mit über elf kW Leistung neu zugelassen worden. Das sind 14 Fahrzeuge bzw. 7,6 Prozent mehr als von Januar bis Mai 2024. Noch sind Marken wie Honda - immerhin der weltgrößte Motorenhersteller -, BMW oder Yamaha in diesem Bereich nicht vertreten. Und mit Energica musste jüngst einer der Pioniere Insolvenz anmelden.
Und natürlich steht auch der Preis einer größeren Verbreitung von Elektromotorrädern im Weg.
Modelle im Fokus
Can-Am Pulse
Nun schickt sich ein weiterer Hersteller an, Marktführer Zero Konkurrenz zu machen: Can-Am. Die Pulse und ihre Enduro-Schwester Origin werden von einem neu entwickelten Motor des hauseigenen Herstellers Rotax angetrieben. Er schöpft die maximal erlaubte Leistung für den A2-Führerschein aus. 48 PS reichen auch hier für beeindruckende Beschleunigungswerte aus - in unter vier Sekunden geht es im Idealfall aus dem Stand auf 100 km/h.
Mit Rücksicht auf die Reichweite und der doch recht kleinen Batterie setzt die Elektronik weiterer Beschleunigung bei 127 km/h stets ein Ende.
Eine Besonderheit der schick gestylten Can-Am ist die Energierückgewinnung. Fällt die übliche Rekuperation selbst in der stärksten Einstellung ungewöhnlich schwach aus, verfügt die Pulse noch über eine ebenfalls mehrstufige „aktive Regeneration“. Sie bremst den Motor bewusst ab, wenn der Fahrer den Fahrgriff über die Nullstellung hinaus nach vorne dreht. In der stärksten Einstellung entsteht das, was beim Elektroauto „One Pedal Driving“ genannt wird. Es ist schlichtweg faszinierend, das Motorrad nur allein über den Handgriff nach der Beschleunigung auch wieder abzubremsen. Das sorgt für ein völlig neues Fahrgefühl auf zwei Rädern.
Die Can-Am lässt sich wunderbar spurgenau führen und begeistert durch ihr spielerisches Handling, das schon fast einer 125er gleicht. Sie ist hervorragend ausbalanciert, ordentlich gefedert und lässt sich auch problemlos und wackelfrei im Schritttempo bewegen. Die vollgekapselte und im Ölbad laufende Kette ist so gut wie wartungsfrei und absolut geräuschlos. Ob das konnektivitätsfähiges Touch-Display in diesem Bike tatsächlich 10,25 Zoll groß sein muss, sei dahingestellt.
Die Testmaschine rollt mit einer im Display angegebenen Reichweite von 191 Kilometern auf den Hof. Nach rund 100 Kilometern Fahrt verschwinden davon gut 80 Kilometer. Bei verbliebenen 20 Kilometern im Akku erfolgt vorsichtshalber der Wechsel in den Eco-Modus.
Immerhin ist die mit 8,9 Kilowattstunden recht kleine Batterie an einer Wallbox oder öffentlichen Ladesäule in rund zwei Stunden wieder vollständig geladen. Letztendlich passt diese Angabe besser, nennt der kanadische Hersteller doch eine Normreichweite von 130 Kilometern sowie eine City-Range von 160 Kilometern.
Mindestens 15.899,-- Euro ruft der Importeur für eine Pulse auf, egal ob auf elf begrenzt kW für A1- und B196-Inhaber oder mit 35 kW.
NIU RQi Sport
Die Reichweite des NIU RQi Sport liegt bei ca. Das E-Motorrad sieht nicht nur wie ein richtiges Motorrad der Leichtkraftklasse Le3 aus, es fühlt sich beim Besteigen sogar noch erwachsener an. Mittig lagern zwei mächtige Akkublöcke unter einer großen Klappe, geöffnet vom Transponderschlüssel oder dem zentralen Steuerknopf. Mit je 23 Kilo bunkern sie 5,1 kWh Energie und versorgen damit den im Rahmen fixierten Elektromotor, der seine Spitzenleistung von gut 10 PS mit 30 Newtonmeter ohne Getriebe direkt über eine Kette ans Hinterrad abgibt.
Dies ermöglicht im Dynamic-Modus echte 101 km/h, mittels einer Boost-Taste sind für 30 Sekunden sogar 126 drin. Die Ausstattung kann sich sehen lassen: Tempomat, ABS vorn und hinten, selbstrückstellende Blinker, Traktionskontrolle und ein topmodernes Display inklusive Dashcams. Das Bike geht für ca.
Horwin Ranger
Die Horwin Ranger ist ein E Cross Motorrad aus Österreich. Es fährt zwar nur bis 45 Km/h und kann daher auch mit dem B196 Führerschein gefahren werden, aber verfügt über einen anzugsstarken Elektromotor bis 3800 Watt Leistung. Es ist mit Crossreifen und hydraulischen Stossdämpfer ausgestattet. Alles mit Straßenzulassung, also auch für die Straße geeignet.
Silence S05 Weekender
Mit der S05 Weekender haben die Spanier nun ein E-Motorrad vorgestellt, das als Leichtkraftrad an den Start gehen soll. Wie bei den anderen Fahrzeugen von Silence gibt es einen herausnehmbaren 5,6 kWh-Akku, der auch als Powerstation genutzt werden kann. Silence verspricht eine Reichweite von deutlich über 100 Kilometern.
Für den Vortrieb sorgt ein ins Hinterrad integrierter Nabenmotor, der die Maschine auf bis zu 120 km/h beschleunigt. Wann genau die S05 auf den Markt kommt, verrät Silence noch nicht.
Kawasaki Ninja e-1 und Z e-1
Die vollverkleidete Ninja e-1 steht den Verbrennermodellen optisch in nichts nach. Mit 5 kW/7 PS Dauer- sowie der über einen "E-Boost"-Button kurzzeitig abrufbaren Spitzenleistung von 9 kW/12 PS handelt es sich allerdings ebenfalls um ein Leichtkraftrad. Angetrieben wird die elektrische Ninja von einem bürstenlosen E-Motor, der sich vor der Hinterradschwinge befindet und seine Kraft ohne Getriebe oder Kupplung per Kette ans Hinterrad leitet. Mit Road und Eco stehen zwei Fahrmodi zur Wahl.
Im Eco-Mode fährt die elektrische Kawa 64 km/h und mit Boost-Funktion bis zu 75 km/h schnell. Beim Road-Mode sind es 88 beziehungsweise 99 km/h. Außerdem gibt es einen Walk-Mode mit Rückwärtsgang als Schiebe- und Rangierhilfe für das 140 Kilogramm schwere Elektro-Bike. Das unverkleidete Schwestermodell Z e-1 wiegt 135 Kilogramm.
Beide Motorräder sind in den Farben Silber und Lime-Green matt erhältlich. Strom kommt aus zwei herausnehmbaren Akkupaketen.
Honda EV Fun Concept
Im November 2024 stellten die Japaner das seriennahe Konzeptfahrzeug EV Fun vor. Trotz leicht futuristischer Elemente wirkt es recht konventionell, sieht man einmal vom elektrischen Antriebsprinzip ab. Der Motor sitzt zwischen dem großen Batterieblock und dem einarmig geführten Hinterrad, das über einen Riemen angetrieben wird. Technische Details hat Honda noch keine genannt. Die mögliche Reichweite gibt der Hersteller allerdings mit 100 Kilometern an.
Allerdings setzen die Japaner auf einen CCS-Ladeanschluss, der den Weg in die Welt der Schnelllader ebnet.
Im Laufe des Jahres 2025 will Honda ein der EV Fun Concept ähnliches Serienmodell auf den Markt bringen. Das bedeutet: Der Markteinführung in Europa steht nichts mehr im Wege.
Kymco RevoNex
2025 soll die elektrisch angetriebene Mischung aus Streetfighter und Supersportler auf den Markt kommen. Für rund 9990 Euro erhält man einen Elektromotor mit 20 kW/27 PS Dauerleistung und 30 KW/40 PS Spitzenleistung.
Damit sollen bis zu 155 km/h Spitze möglich sein. Nun soll das Projekt nach einigen Umwegen auf die Zielgerade zur Serienreife eingebogen sein. Geholfen hat dabei Harley-Tochter Livewire, mit der Kymco eng zusammenarbeitet. Die Technik der RevoNex stammt vom Livewire-Modell S2 Del Mar.
Über die technischen Daten des RevoNex schweigt sich Kymco noch aus.
Sie dürfte aber wie ihr Schwestermodell von Livewire eine Dauerleistung von 30 kW/40 PS, eine Spitzenleistung von 63 kW/84 PS sowie eine Reichweite von über 160 Kilometern haben.
Livewire S2 Del Mar, Alpinista und Mulholland
Zu diesem Zweck entwickelte man zusätzlich zum Modell S2 Del Mar zwei weitere S2-Versionen: die Alpinista und die Mulholland. Die drei Varianten sind antriebsseitig selbstverständlich identisch, unterscheiden sich aber im Lenkkopfwinkel und damit in der Konzeption wie auch in den Radgrößen und der Sitzposition.
Angetrieben werden alle drei Modelle von einem 63 kW/86 PS starken E-Motor, der das fast schon sagenhaft hohe Drehmoment von 263 Newtonmetern stemmt. Kein Wunder, dass der Spurt auf 100 km/h in drei Sekunden machbar ist, zumal die Bikes unter 200 Kilogramm wiegen.
Hohe Geschwindigkeiten sind aber nicht Sinn und Zweck des Livewire-Trios, denn als vorrangiges Einsatzgebiet gilt der urbane Bereich. Hier kommt es auf Handlichkeit und leichte Manövrierbarkeit an. Große Reichweiten stehen nicht im Vordergrund.
Royal Enfield Flying Flea C6
Fahrrad oder Motorrad? Die C6 markiert gleichzeitig den Start der neuen elektrischen Submarke Flying Flea. Das Elektromotorrad bietet einen ebenso eigenwilligen wie interessanten Stilmix aus progressiven und Retro-Elementen. Der Batterieblock ist als optisch organisches Element in das an Schwüngen reiche und eigenständige Design integriert. Die C6 soll ab 2026 im Leistungssegment der 125er-Klasse antreten und im Stadtverkehr eine Reichweite von bis zu 150 Kilometern bieten.
Trotz einiger extravaganter Lösungen wie der schicken Trapezgabel soll die C6 bei rund 7000 Euro starten.
Zero Motorcycles
Der kalifornische Hersteller Zero gilt ebenfalls als Vorreiter in Sachen Elektromobilität auf zwei Rädern. Zero konstruiert schon seit 2006 Elektromotorräder und bietet derzeit die größte Auswahl an Modellen. Von der Reiseenduro DS über das Adventure-Bike Zero DSR/X und die Naked Bikes Zero S und SR verfügen sämtliche Maschinen über einen Gitterrohrrahmen aus Stahl. Die E-Motoren der Motorräder sind eine Eigenentwicklung.
Mit der DSR/X wollen die Amerikaner ebenfalls reiselustige Biker auf die saubere Seite der Zweiradwelt locken. Entsprechend bequem ist die Sitzposition der großen Enduro. Dazu kommen Abenteueroptik, lange Federwege, eine große Frontverkleidung und über 250 Kilogramm Zuladung.
Zudem gibt es einen potenten Antrieb und einen großen Akku. Der zwischen Batterie und Hinterradschwinge untergebrachte Motor mobilisiert 75 kW/100 PS und 229 Newtonmeter Drehmoment, was 180 km/h Topspeed erlaubt. Die Batterie stellt 17,3 kWh bereit, die im City-Modus für rund 290 Kilometer reichen. Auf der Autobahn mit Tempo 113 sind allerdings nur 137 Kilometer drin. Optional wird ein "Power-Tank" angeboten, mit dem die Akkukapazität auf 21 kWh und damit auch die Reichweite leicht steigt.
Das aktuelle Flagschiff der Marke ist ifür 2025 die Zero DSR/X mit einer Höchstgeschwindigkeit von 180 Km/h und einer Reichweite von 290 Kilometern. Das Modell kostet über 26.000,- Euro.
E-Motorrad "Mars"
E-Motorrad "Mars", 100 km/h, 125er E-Roller (L3e), 6000 Watt, 2 herausnehmbare 72V/25Ah Lithium-Ionen-Akkus, 100 km Reichweite, APP, Bluetooth-Radio, CBS-Bremsen Ein Highespeed Elektroroller der Extraklasse. Mit seiner Spitzengeschwindigkeit von 100 km/h, seinem durchzugsstarken Motor, schnittigem Design, herausnehmbaren Lithium-Ionen-Akku und einer Reichweite von 100 Kilometer lässt der Elektroroller keine Wünsche offen.
eRockit
Im Rahmen des „e4 Testivals“ am Hockenheimring stellte das Berliner Entwicklungsteam eRockit ein neuartiges Hybrid-Fahrzeug vor, auf dem mutige Testfahrer mit rund 100 km/h über die bekannte Formel 1-Strecke „radeln“ konnten. Das aus Carbon und Aluminium gefertigte E-Bike ist mit einem luftgekühlten, bürstenlosen Permanentmagnetsynchronmotor ausgestattet. Der kupplungsfreie Riemenantrieb erlaubt eine Spitzenleistung von bis zu 16 kW/22 PS sowie eine Dauerleistung von 5 KW - etwas mehr als die für konventionelle E-Bikes erlaubten 0,25 kW. Die Akkuleistung für das pedalbetriebene E-Motorrad beträgt stolze 6,6 kWh. Pro Ladung ist damit je nach Fahrweise eine Reichweite von mehr als 120 Kilometern möglich.
Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ist für das eRockit ein Führerschein der Klassen A, A1 oder A2 erforderlich. Seit 31.12.2019 darfst du in Deutschland Bikes, die in die Kategorie „Elektromotorrad“ bzw. „Leichtkraftrad der 125er Kategorie“ eingeordnet werden können, auch mit dem normalen Pkw-Führerschein fahren, sofern du ein die nötigen Theorie- und Fahrstunden nachgewiesen hast.
Super Soco TC Max
Das Super Soco TC Max E Motorrad ist das Leistungsupgrade der TC mit einer Höchstgeschwindigkeit von 95 km/h. Das Modell könnt ihr ab 16 Jahren fahren und braucht wenigstens einen Klasse A1, A2, A, B196 oder alte Klasse 3 (vor 1980) Führerschein. Im Fahrtest ließ das Elektromotorrad keine Schwäche erkennen.
DAYI E-Odin
Das Dayi e-Odin wird hat Wumms und Reichweitebis 210 Kilometer. Das Elektromotorrad ist mit einem bürstenlosen Radnabenmotor von starken 6000 Watt umgerechnet 8 PS ausgestattet. Damit Fährt die e-Odin in der 125er Klasse, aber beschleunigt schneller als zum Beispiel die meisten Elektroroller. Es ist eben ein E-Motorrad! Auch die Steigfähigkeit ist gut: Bei zwei Personen mit insgesamt 180 Kilo soll sie 25 % Steigungen meistern. Und keine Angst vor hohen Stromkosten.
Stormborn
Die Elektro Motorräder des deutschen Produzenten Stormborn könnt Ihr in der 125er Fahrzeugklasse bis 100 Km/h oder in der schnelleren Variante bis 125 Km/h Höchstgeschwindigkeit kaufen. Vorteil ist, das Ihr die Versin bis 100 auch schon mit dem kleinerem Führerschein A1 fahren könnt! Bei der Ausstattung, Highspeedmotor, gute Bremsen etc.
Madat HL 6.0 Pro
Die Madat HL 6.0 Pro gehört mit zu den Elektromotorrädern mit der größten Reichweite. Noch mehr geht immer, aber im Vergleich zu anderen Maschinen in dieser Preisklasse bietet die Madat mega viel Radius. Fahren könnt Ihr sie als 125er ab 16 Jahren. Der Motor und die Ausstattung ist gut. Die Elektro Motorräder des deutschen Produzenten Madat könnt Ihr in der 125er Fahrzeugklasse bis 110 Km/h Höchstgeschwindigkeit kaufen. Vorteil ist, das Ihr die Versin auch schon mit dem kleinerem Führerschein A1 fahren könnt! Bei der Ausstattung, Highspeedmotor bis 5000 W, gute Bremsen etc.
Yadea Kemper
Yadea, weltweit führender Hersteller von elektrisch betriebenen Zweirädern, hat sein Portfolio erst seit Kurzem wieder erweitert. Neu im Jahre 2025 ist das leistungsstärkere Modell Kemper für die A2-Kategorie, mit einem Design von KTM-Partner Kiska. Die Yadea Kemper bietet 40 kW (54 PS) Spitzenleistung und 23 kW (31 PS) Dauer-Nennleistung, passend für den europäischen Führerschein A2. Die fabrikneue Yadea Kemper erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und beschleunigt in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Für einfaches Rangieren verfügt sie über Vorwärts- und Rückwärtsgänge. Der Antrieb erfolgt per Kette.
Verge TS
Ovaobike ist eine Designstudie, das 2016 von Design-Fans gegründet wurde. Die Optik und die Entwicklung entstanden in Kooperation mit Noon Design. Gemeinsam erschufen sie die serienreife Reihe der MCRs, die für ein E Motorrad sehr fortschrittlich ist und futuristische Züge hat. Mit einem Drehmoment von 1200 Nm, beschleunigt die Verge TS in nur 2,5 Sekunden von 0 auf 100 Km/h. Bei der Verge TS ist der 150 kW-Antrieb nicht am, sondern im Hinterrad integriert. Damit kommt sie auf Höchstgeschwindigkeiten von 200 km/h. Als die TS Ultra diese Jahr auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas kam, sorgte sie für damit für viel Aufsehen.
Black Tea Motorbikes
Die Black Tea Motorbikes aus München sind ein Elektromotorrad als Retro E Scrambler - sieht aus als hätten die Entwickler einfach eine dicke Kiste unter den Tank gebaut um den Akku zu verstauen. Die im Vintage-Stil gehaltenen Motorräder heißen Bonfire S, Bonfire E und Bonfire X. Und das schöne ist, Ihr könnt die Black Tea Motorbikes in drei verschiedenen Versionen bestellen. Die Bonfire gibt es mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 Km/h, bis 80 Km/h oder bis 100 Km/h. Je nachdem, über welchen Führerschein Ihr verfügt. Fahrspaß und gute Technik inklusive.
Horwin HT5 Offroad
In 2025 wird der Hersteller die Horwin HT5 Offroad Reihe auf den Markt bringen. Ein Einsteigermodell das laut “Auto Bild” rund 5.900 Euro kosten soll und eine Reichweite von 150 Kilometer bietet.
NIU XQi3
Die bekannte Elektroroller Marke NIU bietet jetzt auch ein Elektro-Motorrad an. Aber es wird noch etwas dauern, bis sie zu kaufen ist. Das Niu RQi ist mit einem einen 5000 Watt Kettenmotor ausgestattet und läuft mit einer Höchstgeschwindigkeit von max. 110 km/h. Neu in 2025 kommt die NIU XQi3 als Elektro Enduro!
KTM Freeride E-XC
KTM aus Österreich ist erfolgreich international tätig und ist bekannt für seine Elektromotorräder, Enduros, Motorräder und auch Straßenmotorräder. Das Elektro Motorrad Enduro namens Freeride E-XC ist eine geländegängige Maschine mit drei Fahrmodi. Dieses KTM Elektro Motorrad reicht pro Aufladung für 1,5 Stunden Fahrspaß über Stock und Stein. Der Elektromotor verfügt über 18 kW, also 24,5 PS. Das Elektro Motorrad KTM ist ideal für Hobbycrosser und Offroad-Profis.
BMW C-Evolution
Die deutsche Marke BMW steht für hohe Qualität, auch im Bereich Motorrad Elektro. Auf das BMW Elektro Motorrad Concept Definition CE 04 müssen wir noch warten. Dafür gibt es den BMW C-Evolution, der ein Mix aus Elektro Scooter Motorrad ist. 120 km/h Spitzengeschwindigkeit und 100 km Reichweite werden euch bei diesem 11 kW Elektro-Motorrad von A nach B bringen. Mehr hat die BMW leider noch nicht im Portefolio.
Harley Davidson LiveWire
Das Harley Elektro Motorrad schafft knapp unter 170 Kilometer pro Aufladung. Auf viel mehr kommt die original Harley auch nicht. Mit seinen 106 PS und 116 Newtonmeter Drehmoment, gewinnt ihr mit der hochleistungs LiveWire jedes Rennen an der Ampel. Wer den Gashebel dauerhaft auf Anschlag hat, 177 km/h lassen sich rausholen, erhält wesentlich weniger an Reichweite. Dann muss das Elektro Motorrad an die Steckdose. Und das dauert. Um die zehn Stunden. Denn das Gleichstromladen klappt bei dem Harley Elektro Motorrad derzeit noch nicht so, wie es soll. Immerhin beschleunigt das E Motorrad in drei Sekunden auf Tempo 100. Das ist schon eine raketenmäßige Leistung.
e Bullet
Mit dem Elektro Chopper Motorrad e Bullet erhält die Harley Konkurrenz. Denn das Schweizer Modell SR erreicht die 100 km/h genauso schnell. Die Leistung des Elektromotors beträgt 44 kW. Umgerechnet sind das 59 PS. Weil das Elektro Motorrad 11kw als Dauerleistung hat, passt das genau für den für den A1/B196-Führerschein, mit dem sich ein 125er Elektro Motorrad fahren lässt.
Orxa Mantis
Die Orxa Mantis ist ein neues Elektromotorrad mit einem flüssigkeitsgekühlten 20,5 kW (27,5 PS) Motor und einem maximalen Drehmoment von 93 Nm. Der leichte E-Motor treibt über einen Zahnriemen das Hinterrad an und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h sowie eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in unter 9 Sekunden. Die Reichweite beträgt über 220 Kilometer dank eines 8,9 kWh Akku-Packs, das in über 5 Stunden an Standard-Steckdosen oder in 2,5 Stunden mit einem optionalen Schnelllader aufgeladen werden kann. Das leichte Aluminium-Chassis und eine moderate Sitzhöhe von 815 mm machen die Mantis zu einem nutzerfreundlichen Elektromotorrad.
Energica Experia
Ganz neu für 2025 ist jetzt die Energica Experia mit einer Höchstgeschwindigkeit von 180 Km/h und einer überragenden Reichweite von 420 Km. Das Modell kostet aber auch um die 30.000,- Euro.
Sarolea Manx 7
Sarolea ist eine der ältesten Motorrad Marken der Welt und produziert nun auch seit 2017 Elektromotorräder. Die Sarolea Manx 7 ist ein Beschleunigungswunder das 100 Km/h in nur 2,8 Sekunden erreicht. Die Reichweite des Drei-Phasen-Elektromotors beträgt 300 Kilometern mit einer Höhstgeschwindigkeit von maximal 320 Km/h.
Emflux One
Emflux Motors ist bereits seit 2016 auf dem Markt der E-Motorräder. Die schöne Emflux One fährt mit eeinem flüssiggekühltem Elektromotor, bringt eine max. Geschwindigkeit von 200 km/h und eine Reichweite bis zu 200 km.
Evoke Motorcycles
Evoke Motorcycles ist ein neuer Hersteller auf dem Markt. Mit der 6061 Series und den Urban Series bietet Evoke Modelle mit guter Reichweite von bis zu 250 Km, die extrem schnell geladen werden können. Nach Herstellerangabe beträgt die Ladezeit nur 90 Minuten für 80% Akkukapazität.
Ducati MotoE V21L
Zunächst nur eine Vision, aber eine die es in sich hat. Getestet wurde die Maschine bereits auf der Bahn. Die Ducati MotoE V21L soll eine Höchstgeschwindigkeit von 275 Km/h erreichen udn eine Beschleunigung von 140 Nm. Die Ladezeit wird hier revolutioniert und beträgt 80% Ladung in nur 45 Minuten.
Triumph TE-1
Ebenfalls noch lange nicht auf dem Markt, aber jetzt schon im Gespräch ist die TE-1, das elektrische Zweirad der englischen Motorradschmiede Triumph. Mit modernster Technik, wie Radnabenerkennung, Traktionskontrolle und Reduktionsgetriebe soll sie mit 275 Km/h daher kommen und auf 109 Nm beschleunigen.
Trinity Jupiter
Trinity bietet Elektro-Motorräder und Elektro-Roller mit jeder Geschwindigkeit an. Die Jupiter von Trinity im Retro Look erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 120 Km/h und eine Reichweite von ebenfalls 120 Kilometern. Die Ladezeit des Lithium-Ionen-Akku beträgt ca.
Onyx RCR 80V
Das Onyx RCR 80V spielt mit Retro-Look sowie modernen Elementen und positioniert sich zwischen Moped und leichtem Elektromotorrad. Onyx Motors beschreibt es als "E-Moped".
Das RCR 80V setzt auf ein 80 Volt-45 Ah-Batteriepaket in Kombination mit einem Motor, der eine Spitzenleistung von bis zu 18 kW liefern soll. Damit erreicht es bis zu 105 km/h und beschleunigt in nur 1,7 Sekunden von 0 auf rund 50 km/h.
Serienmäßig ist das Modell allerdings elektronisch auf 32 km/h limitiert, doch wird die Sperre aufgehoben, entfaltet das E-Moped seine volle Performance.
Mit der 3,6-kWh-Batterie sollen bis zu 209 Kilometer Reichweite im Eco-Modus möglich sein, im Sportmodus immer noch beachtliche 88 Kilometer. Wir gehen allerdings davon aus, dass das für die auf 32 km/h gedrosselte Version gilt.
Zur Ausstattung gehören LED-Leuchten rundherum, inklusive Tagfahrlicht, ein TFT-Touchscreen, das dank Connectivity Informationen zu Navigation, Musik und Anrufe vom Smartphone ins Cockpit spielt. Weitere Extras: laute Alarmfunktion, ein abschließbares Fach sowie ein Rückwärtsgang.
Das Onyx RCR 80V startet bei 4.699 US-Dollar (umgerechnet circa 3.200 Euro). Neben der Standardausführung in "Lunar Silver" sind Panels in "Space Black" oder "Cosmic Gold" verfügbar, was dann 50 Dollar Aufpreis kostet.
Technische Daten im Überblick
| Modell | Höchstgeschwindigkeit | Reichweite | Motorleistung | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| Can-Am Pulse | 127 km/h | 130 km (Norm) / 160 km (City) | 48 PS | Aktive Regeneration, spielerisches Handling |
| NIU RQi Sport | 101 km/h (126 km/h mit Boost) | k.A. | ca. 10 PS | Tempomat, ABS, Traktionskontrolle, Dashcams |
| Silence S05 Weekender | 120 km/h | > 100 km | k.A. | Herausnehmbarer Akku (Powerstation) |
| Zero DSR/X (2025) | 180 km/h | 290 km | 75 kW / 100 PS | Reiseenduro, großer Akku |
| Onyx RCR 80V | 105 km/h | 88-209 km | Bis zu 18 kW | Retro-Look, TFT-Touchscreen |
| Yadea Kemper | 160 km/h | k.A. | 40 kW (54 PS) | A2-Kategorie, Vorwärts- und Rückwärtsgänge |
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