Endlose Power in einem Motorrad kann Wahnsinn oder interessant sein. Die bis zu 139 PS starke Verge TS Pro macht es wie die Suzuki Hayabusa und zeigt sich als ebenso krass wie ausgewogen. Und sie schmeckt ein bisschen nach Tesla.
Design und erster Eindruck
Wer zum ersten Mal vor der Verge TS Pro steht, wird von ihrer Optik eingenommen. Die E-Maschine ist vorne ein dynamisches Sportbike, in der Mitte ein kraftstrotzender Cruiser und hinten ein Dragster mit langem Radstand. Die Streetfighter-Lampenmaske ist Geschmackssache. Aber es bleibt das Gefühl, dass man nicht so recht weiß, ob die TS Pro ein Motorrad ist oder ein Transformer, der gleich aufsteht.
Die Verge TS Pro nimmt mit ihrem Äußeren sofort für sich sein. Blickfang: Der Felgenmotor hinten. Legt man Hand an bzw. setzt sich in den Sattel, fällt sofort auf, wie gut die Maschine gemacht ist. Unterschiede zu Produkten aus der Großserie sind in Bezug auf die Auswahl der Baugrupppen und Komponenten nicht festzustellen. Und es gibt Annehmlichkeiten wie beheizte Griffe. Highlight an der Maschine von Verge: der Felgenmotor.
Der Schwerpunkt ist von den Ingenieuren mit Absicht ans untere Ende des Akkupakets zwischen den Unterschenkeln des Piloten verlegt worden. Das gibt der rund 240 Kilogramm schweren TS Pro schon im Stand ein ebenso sattes wie gut steuerbares Gefühl. Die Ergonomie stimmt und der Sitzplatz für die Person hinter dem Lenker ist gut gepolstert.
Die Infos zur Verge TS Pro bekommt der Lenker über dieses zentrale Display.
Motor und Antrieb
Die Verge TS Pro wird von einem im Hinterrad montierten Felgenmotor angetrieben. Daran kommt man nicht vorbei. Weder mit den eigenen Augen, noch im sich beim kurzen Stopp auf der Testfahrt sofort anbahnenden Gespräch mit interessierten Passanten.
Im Fall der von uns getesteten TS Pro heißt das in nackten Zahlen: 102 kW/139 PS und besagte 1.000 Newtonmeter Drehmoment. Außerdem wichtig: Eine 20,2 kWh große Batterie, die unter idealen Bedingungen 350 Kilometer weit tragen soll.
Die bis zu 139 PS starke Verge TS Pro macht es wie die Suzuki Hayabusa und zeigt sich als ebenso krass wie ausgewogen. Viel mehr aber noch, weil die Verge TS Pro sich auf der Straße verhält wie die japanische Super-Maschine. Soll heißen: Die Finnin hat mit ihren bis zu 139 PS und maximal 1000 Nm Drehmoment wahnwitzige Power. Diese Kraft lässt sich aber so fein wie bei der 'Busa dosieren. Das schmeckt nach Tesla.
Bei der Verge TS ist der 150 kW-Antrieb nicht am, sondern im Hinterrad integriert. Diese innovative Technologie bedeutet, dass die gesamte Leistung direkt auf die Straße übertragen wird, und Platz in der Mitte des Motorrads für den Akku schafft. Durch diese Platzierung entsteht eine sehr günstige Gewichtsverteilung. Die nabenlose Konstruktion des Verge TS ermöglicht es außerdem, bewegliche Teile wie Ketten und Zahnräder zu eliminieren. Da ist aber noch lange nicht Ende Gelände, denn dieses Biest kommt auf Höchstgeschwindigkeiten von 200 km/h.
Fahrgefühl und Handling
Ans Fahrgefühl muss man sich kurz gewöhnen. Das liegt am langen Radstand, der sich erstmal komisch anfühlt. Doch nach der dritten, vierten Kehre hat das Gehirn verstanden, dass "Länge läuft und freut sich über die erwähnenswert hohe Fahrstabilität. Links am Lenker gibt es keinen Kupplungshebel, sondern die Bremse fürs Hinterrad. Auch das braucht ein wenig Übung. Die Bremskraft lässt sich aber sehr feinfühlig den Anforderungen anpassen. Und oft wird die Bremse eh nicht gebraucht, weil die TS Pro rekuperiert wie ein E-Auto. Das macht sie aber so zurückhaltend, dass es am ehesten mit der Motorbremse eines Verbrenners zu vergleichen ist.
Die vorderen Fußrasten werden Freunde des sogenannten "Klappmesser-Sitzens" mögen. Bequemer und gleichzeitig Dynamik-orientierter ist man mit den Füßen auf den hinteren Rasten unterwegs. Vorsicht vor Erwartungshaltungen! Kraftvolles Nach-Vorne-Stürmen und flinkes Um-Die-Ecken-Fetzen sind für die Verge keine Gegensätze. Sie vereint beide Qualitäten, als gäbe es nichts Selbstverständlicheres. Die finnische E-Maschine ist irgendwie Sportbike, Cruiser und Dragster in einem. Ungewöhnlich, aber gut.
Trotz Brutalo-Aura gibt sie sich angenehm handlich und schräglagenwillig.
Fahrmodi und Reichweite
Fahrmodi gibt es mehrere, doch bei der Fahrt auf feuchter Straße im sechs Grad kalten Hamburg haben wir uns auf den "Zen-Modus" beschränkt. Der macht selbst unter solch ungünstigen Bedingungen 200 Kilometer Reichweite möglich und er lässt "nur" etwa 550 Nm Drehmoment auf das Hinterrad los. Im "Biest-Modus" für die Autobahn wären es 1000 Newtonmeter gewesen.
Zur Probefahrt wurde deshalb das Drehmoment halbiert. Zen-Modus - mehr wird uns heute nicht gestattet. ,,Wir haben diesen Fahrmodus fest programmiert. Zur Sicherheit", sagt Hugo Stillmann, beim Motorradhersteller Verge als Veranstaltungsleiter tätig. Er befindet sich gerade mit einem kleinen Trupp auf Deutschlandtour und macht Halt in Bremen. Die vollen 1.000 Newtonmeter Drehmoment seien selbst für erfahrene Motorradfahrer eine Herausforderung, so der Finne. Deshalb wird für unsere Probefahrt auf ,,moderate" 500 bis 600 Newtonmeter gedrosselt. Doch selbst dann bietet das Elektromotorrad TS Pro einen äußerst respekteinflößenden Antritt, an den man sich mit einem gewissen Respekt herantastet.
Die 350 Datenblatt-Kilometer sind möglich, wenn man vornehmlich im urbanen Umfeld umherstromert. Kommen noch Landstraßenetappen hinzu, reicht der Stromvorrat laut Hugo Stillmann für rund 200 Kilometer. Schöpft man, wie in unserem Fall, das Beschleunigungspotenzial stärker aus, sind es wohl noch weniger. Als Reisemotorrad empfiehlt sich die Verge ohnehin nicht. Eher als Statement mit Spaßfaktor. Der Tagesausflug darf natürlich auch etwas weiter gehen, denn die Schnellladetechnik der TS Pro erlaubt ein Auffüllen der Batterie von 0 auf 80 Prozent in etwas über 30 Minuten.
Beschleunigung und Geschwindigkeit
In 3,5 Sekunden erledigt die Verge TS Pro den Sprint von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 200 km/h angegeben. Bis zu 350 Kilometer Reichweite sollen unter idealen Bedingungen im Akkupaket drin stecken. 35 Minuten braucht die Verge am Schnelllader, um den Akku auf 80 Prozent aufzuladen. Das sind zeitgemäße und durchaus beeindruckende Werte.
Im Fall der TS Pro soll der Sprint auf 100 km/h lediglich 3,5 Sekunden dauern. Auch, weil keine Gangwechsel nötig sind, haben wir das Gefühl: Die ist schneller unterwegs. Maximal sind 200 km/h möglich, bei Regen auf der Autobahn geben wir uns allerdings mit 160 zufrieden.
Technische Details
Einige technische Details über das Verge TS Pro: Das Motorrad sprintet in 3,5 Sekunden von null auf 100 km/h und bietet ein Drehmoment von 1.000 Nm. Der 102-kW-Motor sitzt im Rad, während die Batterie in den Rahmen des Motorrads integriert ist. Es hat eine Norm-Reichweite von bis zu 350 Kilometern. Zur Größe der Batterie macht das Unternehmen keine Angaben, der Akku soll aber in 35 Minuten per CCS schnell geladen werden können. Die Maschine wiegt 245 Kilogramm.
Was bei der Verge TS außerdem auffällt, ist ein Spiel mit XL- und XS-Dimensionen. Neben dem Hinterreifen wirkt auch der Akkukasten übermächtig. Wer hingegen Blinker finden will, braucht fast eine Lupe. Laut Jarma Paabo, bei Verge für die Geschäftsentwicklung verantwortlich, haben die Mikroleuchten eine Straßenzulassung. Auch das kantig-aggressive Styling, der lange Radstand, das kurze Heckbürzel machen die TS zum Eyecatcher.
Als Reisemotorrad empfiehlt sich die Verge ohnehin nicht. Eher als Statement mit Spaßfaktor. Der Tagesausflug darf natürlich auch etwas weiter gehen, denn die Schnellladetechnik der TS Pro erlaubt ein Auffüllen der Batterie von 0 auf 80 Prozent in etwas über 30 Minuten.
Verge TS Ultra
Verge TS Ultra ab 2024 mit Starmatter Vision :Der finnische Elektromotorrad-Hersteller Verge Motorcycles legte Ende 2023 eine neue Top-Version nach: die TS Ultra mit 204 PS. Neu für 2024 ist das Sicherheits-Assistenz-System Starmatter Vision mit 6 Kameras, 2 Radar-Sensoren und Künstlicher Intelligenz.
Ein Jahr später, zur CES in Las Vegas im Januar 2024, präsentierte Verge Motorcycles ein innovatives Rundum-Sicherheits-System namens Starmatter Vision. Dafür nutzt Verge insgesamt 6 Kameras rundum sowie 2 Radar-Sensoren vorn und hinten. Zusätzlich kommt ein zweites Farb-Display am Lenker zum Einsatz, insbesondere für die Kameras am Heck.
Sensationelle Daten nennt Verge für die neue Top-Version TS Ultra: 150 kW (204 PS) Spitzenleistung, 1.200 Nm maximales Drehmoment direkt am Hinterrad, 200 km/h Höchstgeschwindigkeit und 2,5 Sekunden für den Dragster-Sprint aus dem Stand auf 100 km/h. Sekundär ebenfalls beeindruckend ist die genannte Schnellladedauer von nur 25 Minuten sowie die kommunizierte Reichweite von bis zu 375 Kilometer.
Ab dem 4. Quartal 2023 wollte Verge die TS Ultra ausliefern, doch das wurde inzwischen auf 2024 verschoben - wohl auch wegen des Starmatter-Systems. Preis in Deutschland: ab 54.431 Euro. Für 1.000 Euro Anzahlung kann die Verge TS Ultra bereits bestellt werden. Verschiedene Farben, matt oder glänzend, sowie Sitzpolsterbezüge dürfen ausgewählt werden.
Verge TS Ultra ab 2024 mit Starmatter VisionEin Jahr später, zur CES in Las Vegas im Januar 2024, präsentierte Verge Motorcycles ein innovatives Rundum-Sicherheits-System namens Starmatter Vision. Dafür nutzt Verge insgesamt 6 Kameras rundum sowie 2 Radar-Sensoren vorn und hinten. Zusätzlich kommt ein zweites Farb-Display am Lenker zum Einsatz, insbesondere für die Kameras am Heck.
Außerdem setzt Verge angeblich maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz für das neue Sicherheits-Assistenzsystem Starmatter ein. Nebenbei beinhaltet die Hightech-Elektronik der Verge TS Ultra auch Hardware und Software für Over-the-air-updates (OTA) und eine Mensch-Maschine-Schnittstelle (Human-Machine-Interface, HMI).
Sensationelle Daten nennt Verge für die neue Top-Version TS Ultra: 150 kW (204 PS) Spitzenleistung, 1.200 Nm maximales Drehmoment direkt am Hinterrad, 200 km/h Höchstgeschwindigkeit und 2,5 Sekunden für den Dragster-Sprint aus dem Stand auf 100 km/h. Sekundär ebenfalls beeindruckend ist die genannte Schnellladedauer von nur 25 Minuten sowie die kommunizierte Reichweite von bis zu 375 Kilometer. Mit der bisher von Verge genannten Batteriekapazität - 20,2 kWh - erscheint die Reichweite allerdings unrealistisch, erst recht bei Nutzung der Elektro-Power.
Ab dem 4. Quartal 2023 wollte Verge die TS Ultra ausliefern, doch das wurde inzwischen auf 2024 verschoben - wohl auch wegen des Starmatter-Systems. Preis in Deutschland: ab 54.431 Euro. Für 1.000 Euro Anzahlung kann die Verge TS Ultra bereits bestellt werden. Verschiedene Farben, matt oder glänzend, sowie Sitzpolsterbezüge dürfen ausgewählt werden.
Probleme und Kritik
Die Verge TS Pro steckt offenbar voller Kinderkrankheiten, wie ein Leser von COMPUTER BILD feststellen musste.
Doch die Freude währte nur kurz: Schon nach wenigen Kilometern gab es Probleme mit dem Bike. Thomas R. kontaktierte den Service von Verge. Der konnte zunächst helfen und ein paar Kinderkrankheiten bei der TS Pro korrigieren. Für den Leser begann daraufhin eine Odyssee, denn das finnische Start-up hat in Deutschland (bislang) keine Vertragswerkstätten. Auch freie Reparaturbetriebe sahen sich nicht imstande, die Maschine wieder flottzumachen. Nach einigem Hin und Her holte Verge das Bike beim Leser ab und brachte es nach Finnland. Danach herrschte Funkstille. Niemand konnte dem Leser sagen, wann er seine Verge TS Pro repariert wiederbekommt, ob ein komplett neues Motorrad geliefert oder ob der Kaufpreis erstattet wird. Schließlich wandte sich Thomas R. Hilfe suchend an COMPUTER BILD.
Auch mit E-Motorrädern vertraute freie Werkstätten lassen meiner Erfahrung nach die Finger von der Verge. Der Hersteller rät mir zunächst zum Weiterfahren. Doch die Frequenz der Motorgeräusche nimmt zu. Ich steuere eine ATU-Werkstatt an. Der sichtlich interessierte und erfahrene Zweiradmeister nimmt Motorvibrationen wahr, rät dringend zur Werkskontrolle. Es dauert drei Wochen bis der Werkskundendienst aus Finnland kommt. Starten, Diagnose oder Reparatur gelingen nicht mehr. Die Kommunikation mit dem Hersteller ist seitdem zäh. Ersatzmotorräder gibt es nicht. Versprochene Reparatur- und Liefertermine verstreichen. Auf mehrfache Nachfrage erfahre ich, der Motor wurde ins Werk nach Tallin gebracht. Ursachen werden nicht kommuniziert. Wandlung und Geld zurück hat der Hersteller angeboten. Das ist anständig. Doch Fahrfreude wäre mir lieber. Ich hatte mir frei genommen, wollte jetzt gerade mit meiner Verge durch Süd-Spanien fahren. Im Moment bleibt mir nur das Nummernschild auf meinem Schreibtisch.
Die zurückliegende Berichterstattung über die Verge-Innovationen überschlägt sich gern in wohlwollender Begeisterung, was rein auf der Vorstellung von Leistungsdaten beruht. Mehrtägige Testfahrten sind nicht zu lesen. Für mich ergibt sich das Bild eines entwicklungsstarken Startups, das Vertriebs- und Serviceprozesse vernachlässigt und mit zahlreichen technischen Mängeln zu kämpfen hat. Die Produktreife ist noch nicht erreicht. Kunden sind Teil des Entwicklungsprozesses.
Gleichzeitig erfuhr er von einem Kollegen, dass dessen Verge TS Pro ebenfalls den Dienst verweigerte. Die Kinderkrankheiten der Verge TS Pro sind also noch immer vorhanden und nicht nur Einzelfälle. Für Thomas R. bleibt nur zu hoffen, dass er in Zukunft weniger häufig auf Reparaturen oder einen Techniker für seine Maschine angewiesen sein wird. Die Behauptung von Verge, der Kunde sei mit dem Produkt vollkommen zufrieden, konnte der Leser nicht bestätigen. Dafür hatte er mit den Fehlern und der langen Ausfallzeit zu viel Ärger mit seiner Maschine.
Preise und Verfügbarkeit
Und die gibt es ebenso verständlicherweise wie leider nicht für kleines Geld. Der potenzielle Eigner muss für die Verge TS Pro 36.581 Euro überweisen. Geliefert wird dann im Juli 2023.
Seit 2023 gibt's die Standard-Ausführung der Verge TS in Deutschland ab 33.011 Euro, die stärkere TS Pro ab 36.581 Euro.
Verge TS Ultra ab 2024Ab dem 4. Quartal 2023 wollte Verge die TS Ultra ausliefern, doch das wurde inzwischen auf 2024 verschoben - wohl auch wegen des Starmatter-Systems. Preis in Deutschland: ab 54.431 Euro. Für 1.000 Euro Anzahlung kann die Verge TS Ultra bereits bestellt werden. Verschiedene Farben, matt oder glänzend, sowie Sitzpolsterbezüge dürfen ausgewählt werden.
Oft dürfte man ein Verge-Motorrad aber nicht sehen, denn der Einstiegspreis des in Estland gebauten Bikes liegt bei 33.011 Euro. Im Vergleich steht Verge damit nicht besonders attraktiv da, selbst wenn man eine Energica Ego mit allem möglichen Zubehör ausstattet, schafft man es nicht über 46.500 Euro. Bei Zero Motorcycles ist 30.000 Euro so ziemlich die Obergrenze für ähnliche Modelle.
Technische Daten: Verge TS Ultra
| Modell | Verge TS Ultra |
|---|---|
| Straßenzulassung | Ja |
| Geschwindigkeit | 200 km/h |
| Motorleistung | 150 kW |
| Reichweite | 375 km |
| Akkuk.A. | |
| Ladedauer | in 35 min auf 80 % |
| Gewicht | 245 kg |
| Zul. Gesamtgewicht | 400 kg |
| Reifen | Vorne: 120/70 R17 (58W) Hinten: 240/45 R17 (82W) |
| Maße | 2197 x 895 x 1128 mm(LxBxH) |
| Ausstattung | •inkl. |
Klar, Kino-Freunde denken vielleicht erst an die Bikes aus den Tron-Filmen und dann an eine Kreuzung aus Tesla und Suzuki. Kein Problem. Denn das ändert nichts an der Tatsache, dass die Verge TS Pro ebenso ungewöhnlich wie nach ein paar Metern schlüssig fährt. Es lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass die finnische E-Maschine dynamische Gegensätze vereint, als hätten sie schon immer zusammengehört. Und es rüttelt nicht am hohen Qualitätsstandard des Motorrads. 1.000 Newtonmeter sind selbst für Sportwagen eine extreme Ansage. Doch in diesem Fall schlummert die gewaltige Kraft in einem Motorrad.
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