Immer wieder ab November trudeln sie ein in unserer Redaktion und bei unseren Testern: die neuesten E-Bikes aller Klassen. Für uns Tester - in diesem Jahr die ElektroRad-Redakteure Tobias Jochims und Stephan Kümmel, sowie zurück im ElektroRad-Team unser neuer/alter Test- und Technikleiter Georg Zeppin - bedeutet das die arbeitsreichste Zeit des Jahres: der E-Bike Test 2025.
Die Technik der E-Bikes ist stetig im Wandel. Daher war es dringend an der Zeit, unsere wichtigste Bewertungsgrundlage zu überarbeiten. Zwar haben wir es in den vergangenen Jahren immer weiterentwickelt. Zuletzt aber passten die Kategorien, die Bewertungsvorgaben und somit die Endergebnisse nicht mehr genau.
Ganz oben auf der Innovationsliste: die Automatik-Schaltung. Gleich eine ganze Reihe an Testrädern im Großen ElektroRad-Test (GERT) 2025 sind mit den intelligenten Getrieben ausgestattet.
Viele Fahrradbauer nehmen vermehrt den Budget- und mittelpreisigen Sektor in den Fokus. Die größte Zahl an Testrädern sind und bleiben allerdings die Mittelklasseräder im Preissegment zwischen 3000 und 5000 Euro. Doch genau hier bekommen Sie die attraktivste Mischung aus hochwertigen und innovativen Komponenten an clever zusammengestellten und für den jeweiligen Einsatzzweck optimierten Bikes.
Mit dem neuen Testschema hält auch eine neue Unterkategorie Einzug in den GERT: Trekking-Light. Denn diese Klasse war vor wenigen Jahren eine Nische, wird inzwischen aber immer wichtiger. Etwas reduzierte Motorkraft, kleinere Akkus, dafür Fahrleistungen, die sehr nah dran sind am klassischen Trekkingrad ohne Motor. Dieses Konzept lockt zahlreiche Pendler, Tourenfahrer und sogar Radreisende an. Und - das beobachten wir immer wieder - auch Zweitkäufer überzeugt es.
Weiterhin ihren Platz hat zudem natürlich die Klasse der Trekkingräder, die von allem ein bisschen mehr bieten wollen - der Einfachheit halber nennen wir sie SUV. Geländegängig, kraftvoll, aber oft eben auch schwer. So präsentieren sich die offroadtauglichen Tourenräder. Wer sein Rad selten trägt, etwa in den Keller oder die Wohnung, muss nicht auf jedes Gramm achten. Mit dem höheren Gewicht bekommen die Fahrer dafür eine meist sehr satte Straßenlage, eine hohe Zuladung und viel Federungskomfort.
Mit den Testrädern in fünf Unterkategorien folgen die Stadträder. Diese Klasse ist noch einmal deutlich vielseitiger als die Trekking-Kategorie.
Wie sehr das Thema Radgewicht an Bedeutung gewinnt, zeigt sich daran, dass erstmals seit Beginn des GERT das Durchschnittsgewicht aller Testräder (ohne Cargo-Bikes) gesunken ist - und zwar deutlich. 25,6 Kilogramm ist der Mittelwert. Im vergangenen Jahr lag der noch bei 27,1 kg. Nicht gesunken ist der mittlere Preis. Er liegt bei 4950 Euro und somit etwas über dem Vorjahresschnitt.
So ordnen wir etwa jedes Rad danach ein, für welchen Fahrertyp es am besten passt.
Es ist nicht allzu lange her, dass Tiefeinsteiger-Rahmen, vor allem in E-Bikes, schwammig, indirekt und irgendwie träge waren. Heute aber sind die Bikes ohne Oberrohr vielfach ebenso steif und sicher wie ihre Diamantrahmen-Geschwister. Warum also bei jedem Auf- und Absteigen umständlich das Bein über den Sattel schwingen, wenn der breite, offene Durchstieg im Tiefeinsteiger doch so viel bequemer ist?
Was auffällt: Viele Hersteller setzen bei den komfortorientierten Tiefeinsteigern auf Räder mit den Mountainbike-Maßen 27,5 Zoll, also etwas kleiner als die bei City- und Tourenrädern üblichen 28 Zoll. Sind dann zusätzlich großvolumige Pneus aufgezogen - im Test sind Reifen bis 65 Millimeter Breite -, kommt zusätzlicher Fahrkomfort ans Rad. Diese dicken Reifen bieten oft mehr Federungspotenzial trotz Starrgabel als eine günstige Stahlfedergabel. Zudem fällt hier die Wartung deutlich leichter.
Unsere Testräder sind allesamt gut für den Einsatz als Packesel gerüstet. Wenigstens 20 Kilogramm (Centurion Country Fullsuspension) schultern die Testräder, fünf haben sogar eine Kindersitzzulassung mit einer Gepäckträger-Tragfähigkeit von bis zu 27 Kilo.
Am anderen Ende der Fahnenstange findet sich das Kalkhoff Image, das eine sehr satte Straßenlage bietet. Das üppige Mehrgewicht - es wiegt fast doppelt so viel wie das Cube - gleicht es durch den bärenstarken Bosch-CX-Motor und einige zusätzliche Sicherheitskomponenten wie ABS-Bremsen aus. Der ähnlichen Gewichtsklasse angehörige Zugvogel von Electrolyte wird als einziges Testrad mit einem in der Hecknabe sitzenden Motor (Alber Neodrives Z20) angetrieben.
Denn einfache, runde Griffe lassen die Hände schnell ermüden und reizen den Karpaltunnel, eine Nervenbahn in der Mittelhand. Beim Sattel ist das nicht ganz so einfach. Denn ein breiter, weicher Sattel ist auf Kurzstrecken sehr bequem, auf denen ein sehr straffer Sitz womöglich stört. Auf längerer Tour hingegen sind straffere, weniger breite Sättel angenehmer.
Ein variabler Vorbau vereinfacht die präzise Einstellung des Lenkers. Höhe und Neigungswinkel lassen sich an jedem Testrad easy anpassen. Mi-Tech verbaut sogar einen Speedlifter.
Bei den anderen, die ab Werk mit einer Nabenschaltung ausgestattet sind, überträgt ein Carbon-Riemen die (Mittel-)Motor- und Muskelkraft auf das Hinterrad. Das ist sehr sinnvoll, denn wenn schon die Schaltung nahezu wartungsfrei ist, sollte der Antriebsstrang mitziehen.
Die Welt der Komfort-Tiefeinsteiger ist bunt und vielseitig. Vom sportlichen Tourenrad bis zum Easy-Rider-Cruiser ist alles dabei. Das macht es für Sie als Fahrer nicht gerade leichter.
Ob zum Einkaufen, Kindertransport oder Pendeln auf dem Weg zur Arbeit: City-E‑Bikes für Damen und Herren erfreuen sich großer Beliebtheit. Daher hat IMTEST direkt zehn aktuelle Modelle sowohl im Alltag als auch im akkreditierten Labor von Qima getestet.
In der Kategorie mit Federgabel konnte sich das City-E-Bike Grandamo Urbeno von HoheAcht dank seiner hohen Reichweite den Testsieg holen, während nur knapp dahinter das Kalkhoff Image 5.B Advance+* den Preis-Leistungssieg einfuhr. Stevens E-Brione Luxe 2.
IMTEST-Favoriten
- Testsieger (mit Federgabel): HoheAcht Grandamo Urbeno
- Preis-Leistungs-Sieger (mit Federgabel): Kalkhoff Image 5.B Advance+
- Testsieger (ohne Federgabel): Canyon Precede: ON Comfort 7
- Preis-Leistung-Sieger (ohne Federgabel): Tenways CGO600 Pro
Weitere empfehlenswerte City-E-Bikes
- Platz (mit Federgabel): Stevens E-Brione Luxe 2. Generation
- Platz (mit Federgabel) Riese & Müller: Culture Touring
- Platz (ohne Federgabel): BMC 257 AMP AL ONE
- Platz (ohne Federgabel): Veloretti Electric Two:Ace
Ein Rad, das nicht nur für die City gemacht ist, denn dank des leistungsstarken Bosch-Performance-Line-Motors mit 75 Newtonmeter, der mit einem 625 Wattstunden-Akku (gemessener Wert: 585 Wattstunden) kombiniert ist, absolvierte das E-Bike gute 78 Kilometer im Reichweitentest. So kann der Radfahrer auch mal eine längere Tagestour planen. Ambivalent: Das Rad bringt 30,1 Kilogramm auf die Waage, was das Tragen von ein paar Stufen zu einem großen Kraftakt werden lässt. Dafür kann es mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 170 Kilogramm selbst eine Menge Last aufnehmen und eignet sich auch gut für große und kräftige Personen.
Obwohl Canyon bei seinem Rad auf eine Federgabel verzichtet, macht sich dies keineswegs beim Fahren bemerkbar. Die Starrgabel aus Carbon bietet ebenso eine gewisse Dämpfung wie die 53 Millimeter dicken Reifen. Egal auf welchem Untergrund, ob Kurven oder Steigungen, das E-Bike macht einfach Spaß.
Mit Werten von 51 Kilometer (Veloretti) und 43 Kilometer (Tenways) liegen die zwei Räder etwa gleich mit dem Culture touring und dem CEB 590.
Die E-Bikes von Kalkhoff und HoheAcht können sogar bis zu 170 Kilogramm stemmen - damit ist die Summe aus dem Eigengewicht des Fahrrads plus Fahrer und Gepäck gemeint. Praktischerweise bieten einige E-Bikes bereits einen Gepäckträger in der Basisausstattung. Bei den Varianten von Velo de Ville und Kalkhoff kann dieser sogar laut Hersteller bis zu 27 Kilogramm beladen werden, beim Stevens sind es 25 Kilogramm.
Das Erfreuliche: Muss der Fahrer im Stadtverkehr plötzlich bremsen, kann sich sein Besitzer auf dem Rad sicher fühlen. Denn beim Bremsentest schnitten alle E-Bikes souverän ab. Die Modelle von Riese & Müller, HoheAcht, Kalkhoff und Velo de Ville glänzten sogar mit guten Werten.
Bei allen Testkandidaten ist die Nutzung nicht zwingend zum Fahren vorausgesetzt, sie bietet jedoch hilfreiche Features und Einstellmöglichkeiten. Neben den Basisdaten zur Tour, wie zurückgelegte Kilometer, Akkustand oder Durchschnittsgeschwindigkeit lassen sich beispielsweise die Unterstützungsstufen individuell feineinstellen.
Ob mit oder ohne App, ein sehr gutes bis gutes Fahrgefühl bieten alle zehn Testkandidaten durchweg auf verschiedenen Bodenbelägen, in Kurven oder bei Steigungen. Die kleinen, feinen Unterschiede liegen im Detail.
Hier haben vor allem Kalkhoff, Canyon und HoheAcht eine gute Wahl betroffen und sich für besonders angenehme und ergonomische Komponenten entschieden. Dadurch bieten diese E-Bikes einen besonders hohen Wohlfühl-Faktor.
Dank ihrer Ausstattung lassen sich bei klassischen City-E-Bikes sowohl Kinder als auch Gepäck transportieren. Doch was ist es, was die City-E-Bikes so beliebt macht? Bei den klassischen Modellen ist es auf jeden Fall die gelungene Mischung aus einer bequemen Sitzhaltung, komfortablem Fahrgefühl sowie breiten Reifen wie den beliebten Schwalbe Marathon Plus in 28 Zoll Größe, der konstruktiv auf das höhere Gewicht und das höhere Durchschnittstempo von Elektro-Fahrrädern abgestimm ist.
Zu den klassischen City-E-Bikes gesellen sich die modernen E-Räder, oft auch als „Inkognito-Rad“, leichte E-Bikes oder E-Bikes für Damen und Herren bezeichnet, denen man die elektrische Unterstützung kaum ansieht.
Die Vielfalt auf dem E-Bike-Markt ist riesig: Fast jeder Fahrradtyp - vom klassischen Tiefeinsteiger bis hin zum Lastenrad - wird mittlerweile auch mit Elektromotor angeboten. Elf solcher Trekking-Räder mit integrierten Akkus hat die Stiftung Warentest im E-Bike-Test 2024 geprüft.
Die 31 Pedelecs im Test schneiden gut bis mangelhaft ab. Auch die Empfehlenswerten unter ihnen haben individuelle Stärken und Schwächen. Unsere Testergebnisse und Einzelbeschreibungen zu allen Rädern helfen Ihnen, das richtige E-Bike zu finden. Wir geben Tipps, wie Sie ein zuverlässiges gebrauchtes E-Bike finden.
Acht der Räder besitzen einen Mittelmotor, der im mittel- und hochpreisigen Segment Standard ist. Zum Vergleich haben wir drei E-Bikes mit Hinterradmotor ausgewählt.
Im Prüflabor testeten wir etwa, ob die E-Bikes alle Sicherheitsanforderungen einhalten und wie gut Akku, Motor und Display spritzwassergeschützt sind. Tipp: Sparen Sie nicht an einem sicheren Fahrradschloss!
Davon haben acht Räder einen Mittelmotor und drei exemplarisch ausgewählte einen Hinterradantrieb. Wir kauften die Fahrräder von November bis Dezember 2023 ein.
Erfahrene Radler - drei Männer und zwei Frauen - prüften das Fahrverhalten in der Ebene und bergauf sowie für den Prüfpunkt Komfort unter anderem Federungsverhalten, Sitz- und Griffposition.
Bei Gepäckfahrten waren die Räder einmal mit 7,5 Kilogramm beladen, einmal mit der zugelassenen Traglast des Gepäckträgers, maximal aber mit 20 Kilogramm. Die Experten fuhren jedes Rad mehrfach bei unterschiedlichem Tempo, dabei auch einhändig oder mit minimalem Lenkerkontakt.
Im Prüflabor messen wir die Bremskraft der E-Bikes - die Modelle mit Scheibenbremsen meistern die Prüfung ohne Probleme. Wir prüften, ob die Bremsen in Anlehnung an Din EN 15194:2018-11 ein Gesamtgewicht von 150 Kilogramm schnell genug abbremsen.
Griffe und Sättel untersuchten wir auf polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und auf Phthalat-Weichmacher.
Lauteten die Noten für das Bremsen Mangelhaft, konnte das Urteil Sicherheit und Haltbarkeit nicht besser als Mangelhaft sein.
Das Kalkhoff Endeavour 5 Advance+ ABS 2025 ist ein E-Trekkingrad mit Bosch CX-Motor, 625 Wh Akku und 10-Gang Shimano Deore Schaltung. Angetrieben wird es vom Bosch Performance Line CX Smart Mittelmotor mit 85 Newtonmetern Drehmoment. Der 625-Wh-Akku ist im Unterrohr integriert.
Das KTM Macina Gran 610 2024 nutzt den Bosch Performance Line CX Motor mit Smart System und 85 Nm Drehmoment. Der Akku hat 625 Wh und ist im Rahmen integriert.
Das Maxtron MT-11 ist ein E-Bike mit Heckmotor von ShengYi, 250 Watt Leistung und 360 Wh Akku. Es hat eine 8-Gang Shimano Altus Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen, Zoom-Federgabel, Kenda-Reifen und Lichtanlage. Es nutzt einen bürstenlosen ShengYi-Nabenmotor mit 250 Watt Leistung und 30 Newtonmetern Drehmoment, gespeist von einem integrierten Lithium-Ionen-Akku mit 360 Wh Kapazität.
Die Reichweite liegt je nach Fahrweise bei bis zu 100 Kilometern, die Ladezeit beträgt etwa vier bis fünf Stunden.
Die Preise für E-Bikes liegen immer noch auf einem hohen Niveau. Die Nachfrage ist groß und Lieferengpässe sorgen für eine weitere Verknappung des Angebots.
Für ein gutes E-Bike mit Qualitäts-Motor und hoher Haltbarkeit müssen Sie in der Regel mindestens 3.000 Euro ausgeben. Nach oben hin ist die Preisspanne offen, viele Top-Empfehlungen liegen zwischen 4.000 und 5.000 Euro. Dies variiert jedoch je nach E-Bike-Typ. E-Mountainbikes sind in der Regel deutlich teurer als City-Bikes, während Trekking-Modelle preislich dazwischen liegen.
Der Elektromotor bietet lediglich eine Tretunterstützung, damit Sie schneller auf Touren kommen und beispielsweise Steigungen leichter bewältigen. Diese Hilfestellung liefert das E-Bike aber nur so lange, bis Sie 25 km/h erreicht haben, danach sind Sie auf reine Muskelkraft beschränkt.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Wenn Sie Ihre Fitness trainieren möchten, fahren Sie einfach ohne Unterstützung. Wollen Sie hingegen einfach nur eine gemütliche Fahrradtour machen, bei der Sie auch etwaige Steigungen nicht stören sollen, nutzen Sie den Elektromotor. Untrainierten oder älteren Fahrern hilft es, mit anderen Radlern mitzuhalten.
Zu den Nachteilen gehört es, dass die E-Bikes oft deutlich schwerer sind als gewöhnliche Fahrräder. Schließlich tragen Sie zusätzlich einen Elektromotor und einen Akku. Besonders bei längeren Touren, wenn der Akku zwischendurch schlapp macht, müssen Sie ein schweres Fahrrad ans Ziel bringen.
So muss ein E-Mountainbike, mit dem Sie über Stock und Stein fahren, natürlich andere Herausforderungen bewältigen als ein Trekking-Bike, das nur befestigte Wege kennt.
Die maßgeblichen Kategorien sind:
Trekking-E-Bike
Die Trekking-E-Bikes sind die beliebtesten Modelle, denn sie versprechen erholsame Fahrrad-Touren in der Natur. Hier kommt es auf Komfort und Reichweite an, sowie den Transport von Ausrüstung auf dem Gepäckträger.
E-Mountainbike
Das E-Mountainbike muss dieselben Anforderungen erfüllen wie ein herkömmliches Modell, bietet jedoch zusätzlich die Unterstützung eines Motors.
City-E-Bike
Das City-E-Bike ist, wie der Name schon sagt, für die Stadt gedacht. Dort gilt es normalerweise keine großen Hindernisse zu bewältigen und eine große Reichweite ist nicht der Fokus.
SUV/Allroad-E-Bike
Da sich die wenigsten Radfahrer mehrere E-Bikes für verschiedene Zwecke leisten wollen, sollen die SUV- oder Allroad-Bikes die Vorzüge aller Typen vereinen: die Federung und Sportlichkeit der E-MTBs, die Ausdauer der Trekking-Bikes und den Komfort der City-Bikes.
Crossover-E-Bike
Grundsätzlich stellen die Crossover-E-Bikes eine Mischung aus Trekking- und Mountainbike dar. Sie tendieren jedoch meist mehr in Richtung E-MTB und haben daher keine straßenverkehrstaugliche Ausstattung, es fehlen also Schutzbleche und Licht.
E-Lastenrad
Der Elektromotor kann nicht nur einfach beim Treten unterstützen, sondern er ermöglicht auch den Transport von Lasten. E-Lastenräder verfügen über eine Ladefläche, auf der Sie Kisten oder andere Ladungen transportieren können.
E-Klapprad
Wie bei den normalen Fahrrädern gibt es auch bei den E-Bikes die kompakten Falt- oder Klappräder. Diese können nicht nur in eine kompakte Form gebracht werden, sondern sie sind in der Regel auch besonders leicht.
E-Rennrad/Sport-E-Bike
Eine Tretunterstützung mit Elektromotor erweckt auf den ersten Blick nicht den Anschein von Sport, aber das hängt immer davon ab, wie Sie das E-Bike benutzen. E-Rennräder können beim Anlauf unterstützen.
S-Pedelec bis 45 km/h
E-Bikes gelten als Fahrräder, wenn Sie beim Treten mit ihrem Elektromotor unterstützen, bis eine Geschwindigkeit von 25 km/h erreicht ist. Danach zählt allein Ihre Muskelkraft. Die nächste Stufe ist das S-Pedelec: Auch hier treten Sie in die Pedale, der Motor schaltet aber erst bei Geschwindigkeit 45 km/h ab.
Nicht alle Modelle sind für überall geeignet, selbst wenn es sich um Allroad/SUV-Ausführungen handelt. Für Sprünge und andere sportliche Eskapaden eignen sich nur echte E-MTBs, die anderen E-Bike-Arten sind dafür nicht stabil genug. Andererseits müssen Sie aber auch darauf achten, ob das E-Bike für den Straßenverkehr geeignet ist, also über eine StVZO-Ausstattung mit Schutzblechen und Lichtanlage verfügt. Die Sport-Modelle verzichten gerne mal darauf.
Grob lässt sich aber sagen, dass ein Akku mit 500 Wattstunden für Kurz- und Mittelstrecken brauchbar ist. Bergauf schaffen Sie damit etwa 20 Kilometer, mit Stromsparmodus im Flachland bis zu 100 Kilometer. Viele E-Bikes, gerade im Trekking-Bereich, nutzen inzwischen Akkus mit 625 oder 700 Wattstunden. Damit steigt die Reichweite. Größere Akkus bedeuten aber auch mehr Gewicht.
Bei der Form des Rahmens gibt es grundsätzlich drei Formen: Der sogenannte Diamantrahmen mit einem Oberrohr, der Tiefeinsteiger-Rahmen ohne das Oberrohr und der Trapezrahmen als Mischform. Viele E-Bike-Modelle bekommen Sie je nach Wunsch in Diamant- und Tiefeinsteiger-Ausführung, die Unterschiede sind nicht allzu groß und Sie sollten sich danach richten, was für Sie am bequemsten ist.
Das maximale Drehmoment des Motors in Newtonmeter (Nm) gibt an, wie kraftvoll der Motor ist. Wenn es bergauf geht, muss der Motor natürlich mehr arbeiten, weswegen die stärksten Ausführungen in der Regel in E-Mountainbikes zu finden sind. Für City-Bikes reichen 65-70 Nm in der Regel aus, mehr Power ist auf flachen asphaltierten Straßen selten nötig. Für Trekking-Bikes sind 75-85 Nm angemessen, so können auch Hügel gut bewältigt werden. 85 Nm sind für Fahrradtouren aber fast schon übertrieben und die starke Beschleunigung kann sogar stören. E-MTBs nutzen teilweise bereits Motoren mit 90-95 Nm maximales Drehmoment, die mit großen Steigungen fertigwerden.
So gut wie alle Trekking-E-Bikes und E-Mountainbikes sind mit hydraulischen Scheibenbremsen ausgestattet, da diese wegen der höheren Geschwindigkeiten die bessere Wahl sind. Sie stoppen das E-Bike mit der Bremsscheibe an der Radnabe recht bissig und sind zu Beginn gewöhnungsbedürftig. Bei City-Bikes stehen oft auch hydraulische Felgenbremsen zur Auswahl. Sie sind robust und recht wartungsarm. Die Bremswirkung ist etwas geringer, aber im Flachland völlig ausreichend.
Ähnlich sieht es bei der Schaltung aus: E-MTBs nutzen ausschließlich Kettenschaltung und auch Trekking-Bikes setzten überwiegend darauf. Bei City-Bikes dominiert die Nabenschaltung. Sie erfordert nur wenig Wartung und ist ideal für Fahrten im Flachland.
Häufig gestellte Fragen zu E-Bike Damen Alu 28 Zoll von Telefunken
Benötigt das E-Bike XC940 für Damen von Telefunken ein Versicherungskennzeichen?
Das E-Bike XC940 für Damen von Telefunken hat mit Tretunterstützung eine maximal erreichbare Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde. Es wird daher zum Fahren des E-Bikes kein Führerschein und kein Versicherungskennzeichen benötigt.
Hat das E-Bike XC940 für Damen von Telefunken ein Display?
Am Lenker des E-Bikes XC940 für Damen von Telefunken ist ein LCD-Display angebracht. Auf diesem werden unter anderem die Geschwindigkeit und die zurückgelegte Strecke angezeigt.
Kann der am E-Bike XC940 von Telefunken befindliche Akku zum Laden entnommen werden?
Der Akku des E-Bikes XC940 für Damen von Telefunken lässt sich zum Laden entfernen und anschließend leicht wieder einsetzen. Gesichert wird der Akku durch ein Schloss.
Wie groß ist die Reichweite des E-Bikes XC940 für Damen von Telefunken?
Mit dem E-Bike XC940 für Damen von Telefunken kann nach einer Ladung des Akkus mit Tretunterstützung eine Strecke von circa 100 Kilometern zurückgelegt werden.
Wie viele Gänge bietet das E-Bike XC940 für Damen von Telefunken zur Auswahl?
Das E-Bike XC940 für Damen von Telefunken hat eine Kettenschaltung mit 24 Gängen.
Fazit der Redaktion: Dieses E-Bike für Damen von Telefunken ist ein Trekkingrad mit einem praktischen Alu-Rahmen in Größe 28 Zoll. Der Hinterrad-Motor erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h und ermöglicht eine maximale Reichweite von 100 km. Es besitzt eine Kettenschaltung mit satten 24 Gängen. Wir schätzen besonders die zahlreichen Gänge, die eine optimale Anpassung an unterschiedliche Steigungen und Gelände ermöglichen. Dieses E-Bike eignet sich ideal für lange Touren und Radwanderungen.
Häufig gestellte Fragen zu 284048 von Telefunken
Ist das E-Bike von Telefunken mit einer Vollfederung ausgestattet?
Nein, wie die meisten anderen Bikes aus unserem Vergleich auch, ist das genannte Rad nicht vollständig gefedert. Es verfügt lediglich über eine gefederte Gabel, nicht aber über einen gefederten Rahmen.
| Hersteller/Modell | Preis in Euro | ADAC Urteil | Fahren | Sicherheit und Haltbarkeit | Antriebssystem und Motor | Handhabung | Schadstoffe in den Griffen und Sattel |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Deruiz E-Bike Quartz,28 Zoll Trekking Elektrofahrrad | 1399 | 2,5 | 2,2 | 1,8 | 3,2 | 3,0 | 2,5 |
| Fischer E-Bike Cita 2.2i | 1949 | 2,5 | 2,6 | 2,6 | 2,3 | 2,6 | 2,5 |
| Lidl/Crivit Urban E-Bike Y.21 | 599 | 2,8 | 2,6 | 2,6 | 3,6 | 2,3 | 1,0 |
| Decathlon Elops 900E | 1299 | 3,0 | 2,3 | 3,0 | 3,7 | 3,2 | 2,5 |
| Prophete Geniesser City E-Bike 28" | 1600 | 3,0 | 2,7 | 3,3 | 3,5 | 2,6 | 2,5 |
| Zündapp Z502 E Bike 28 Zoll Elektrofahrrad | 1799 | 3,0 | 2,5 | 2,7 | 3,9 | 2,8 | 2,5 |
| F.lli Schiano E-Moon 28 Zoll E-bike Pedelec | 899 | 3,2 | 2,7 | 3,0 | 4,4 | 2,9 | 2,5 |
| Heybike EC 1-ST | 1195 | - | - | - | - | - | - |
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