Das Hollandrad, ursprünglich aus den Niederlanden stammend, erfreut sich großer Beliebtheit als komfortables und stabiles Tourenrad. Seine charakteristische aufrechte Sitzposition und das oft nostalgische Design machen es besonders attraktiv für den Stadtverkehr. Doch worin unterscheiden sich Hollandräder von klassischen Tourenrädern? Vor allem am Design! Optisch erinnern Hollandräder an die historische Version der Tourenräder und auch konstruktiv gesehen gibt es einige Hinweise auf die Vergangenheit.
Hollandrad E-Bike: Eine moderne Interpretation
Die Kombination aus traditionellem Design und moderner E-Bike-Technologie erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Generell sind E-Bikes ideal für Pendler und alle, die häufig mit dem Fahrrad unterwegs sind. Du überlegst vielleicht, ob du dir ein normales Hollandrad zulegen sollst oder ob es direkt ein E-Bike im Hollandrad-Format sein soll? Das können wir gut verstehen, denn die Anschaffung eines E-Bikes (wird auch Pedelec genannt) ganz allgemein ist mit höheren Kosten verbunden.
Sicherheit geht vor
Das Thema Sicherheit ist nicht nur bei Hollandräder-E-Bikes, sondern ganz allgemein bei allen Arten von E-Bikes wichtig. Wenn du im Straßenverkehr unterwegs bist, möchtest und solltest du auf keinen Fall auf eine hohe Sicherheit verzichten. Die Hollandräder müssen daher der aktuellen Straßenverkehrsordnung entsprechen und so ausgestattet sein, dass du sie auf der Straße in Deutschland fahren darfst. Bei den meisten Angeboten ist das direkt der Fall.
Geregelt ist die Verkehrssicherheit in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung, kurz StVZO. Die Paragrafen 63 bis 67 beschreiben dabei Folgendes:
- Klingel: Dein E-Bike-Hollandrad benötigt für die Verkehrssicherheit eine helltönende Glocke, mit der du Schallzeichen machen kannst. Radlaufglocken oder Hupen sind für das Fahrrad nicht zugelassen.
- Bremsen: Gute und sichere Bremsen sind natürlich für ein Fahrrad selbstverständlich, aber die StVZO schreibt auch vor, dass du zwei getrennt voneinander nutzbare Bremsen benötigst. Wenn eine Bremse defekt wäre, könntest du trotzdem noch das Fahrrad anhalten - daher sind zwei Bremsen vorgeschrieben. Du hast je nach Position folgende Bremsarten zur Auswahl: Klotzbremse, Trommelbremse, Scheibenbremse, Felgenbremse oder Rücktrittbremse.
- Beleuchtung: Bei der Beleuchtung gibt es viele detaillierte Vorschriften, damit das Hollandrad-E-Bike verkehrssicher ist. Vorne benötigst du einen weißen Rückstrahler als Reflektor und dazu vorne auch einen weißen Scheinwerfer. Hinten werden ein Reflektor als roter Rückstrahler und dazu ein roter Scheinwerfer angebracht. Jedes Pedal benötigt jeweils nach vorne und nach hinten ausgerichtete Reflektoren und die Räder müssen zudem jeweils mit mindestens zwei gelben Reflektoren (Katzenaugen) ausgestattet sein.
Komfort und Ausstattung
Abgesehen davon, dass das E-Bike als Hollandrad verkehrssicher und damit StVZO-tauglich sein sollte, darf auch der Komfort nicht zu kurz kommen. Auf den ersten Blick ist die Wahl einfach. Frauen nehmen das Damen-Bike und Männer das Herren-Bike?
- Traditionelle Hollandfahrräder kamen früher teilweise ganz ohne eine Gangschaltung aus.
- Heutzutage besitzen aber die meisten Fahrräder eine Gangschaltung, damit das Fahren noch bequemer und angenehmer ist - und zwar unabhängig des Untergrunds.
- Da es in Holland aber früher nicht nötig war, eine zusätzliche Gangschaltung zu integrieren (das Gebiet ist einfach zu flach und daher ist das Fahren immer bequem), kam dieser Trend erst später auf.
Hollandfahrräder findest du auch heute noch teilweise ohne Gänge oder mit drei Gängen. Üblich sind aber oft auch sieben Gänge.
Bekannte Hersteller
Klassische Hollandräder erhältst du unter anderem von folgenden Fahrradmarken:
- Gazelle
- Altec
- Goetze
- Moma
- Batavus
- Excelsior
- Ortler
- Lekker
Doch wie sieht es mit E-Bikes aus? Stellen all diese Fahrradhersteller, die Hollandräder im Angebot haben, auch gleichzeitig E-Bikes her? Und handelt es sich dann um Hollandrad-E-Bikes?
Diese Liste zeigt, welche Hersteller unter anderem deine Wünsche erfüllen:
- Gazelle
- Fischer
- Cortina
- Popal
- VanMoof
- Hecht
- Lekker
- Kalkhoff
- Winora
- Ortler
- Cube
- Bianchi
- Diamant
Die Liste an guten Hollandrad-Herstellern für E-Bikes könnten wir unendlich lange fortführen.
Kaufberatung: So finden Sie das passende Hollandrad-E-Bike
Die wichtigsten Punkte hast du nun kennengelernt, wenn es um Hollandräder und E-Bikes geht. Doch wie kommst du jetzt zu deinem perfekten Pedelec im Hollandrad-Stil?
- Einsatzbereich definieren: Zuerst triffst du eine Entscheidung, für welche Strecken du das Hollandrad-E-Bike üblicherweise benötigst.
- Motorisierung wählen: Wenn du dir ein Fahrrad kaufen möchtest, hast du grundlegend drei Varianten zur Auswahl:
- Ohne elektrische Unterstützung
- Unterstützung bis 25 km/h ohne Trittunterstützung
- Unterstützung bis 25 km/h mit Trittunterstützung
- Unterstützung bis 45 km/h
- Akkukapazität beachten: Auch bei dieser Frage ist es sehr wichtig, wie du dein Hollandrad-E-Bike einsetzen möchtest. Fährst du vor allem kurze Strecken, dann muss der Akku auch keine große Power mitbringen. Es gibt zum Beispiel Lithium-Ionen-Akkus, die einen Energiegehalt von 500 oder sogar 750 Watt mitbringen. Für kurze und mittellange Strecken ist der kleinere Akku in der Regel absolut ausreichend. Üblich ist es außerdem, dass das Ladegerät direkt mitgeliefert wird beim E-Bike oder Pedelec. Die Ladezeiten können aber sehr unterschiedlich ausfallen. Relevant ist hier, wie hoch der Ampere-Wert ausfällt.
- Motorhersteller: Viele E-Bike- oder Pedelec-Käufer wählen ihr Rad anhand des Motor-Herstellers aus. Im Hollandrad-E-Bike-Test ist das aber weniger sinnvoller, denn Fahrrad und Motor müssen individuell zusammenpassen. Relevant ist dabei einerseits das Fahrverhalten, aber auch die weiteren Komponenten des Hollandrads. Grundsätzlich ist es also eher sinnvoll, statt auf eine Motor-Marke auf die genaue Ausstattung des Hollandrad-E-Bikes zu achten. Der Drehmoment des Motors ist ein weiterer Punkt, der beim Kauf relevant ist. Hier zählt aber nicht immer, dass höher gleich besser ist. Ein höherer Drehmoment bedeutet, dass du auch schneller und besser beschleunigen kannst - so viel zu den Fakten. Doch willst du das auch immer? Gerade im Straßenverkehr solltest du auf den maximal verfügbaren Drehmoment eher verzichten, da es vor allem darum geht, sicher durch die Straßen zu kommen und nicht enorm zu beschleunigen.
- Motorposition: Ein weiterer Punkt: Wo soll der Motor sitzen? Auch hier hast du drei Auswahlmöglichkeiten bei Holland-E-Bikes:
- Front: Ein Hollandrad-E-Bike mit Frontmotor ist eher selten und für Einsteiger auch grundlegend weniger zu empfehlen, da das Vorderrad bei einem Frontmotor leichter wegrutschen kann. Wenn du allerdings nur kurze Strecken fährst und einen günstigen Motor suchst, dann ist der einfache Frontmotor dennoch ideal. Er ist preiswert und eignet sich sowohl für Naben- als auch für Kettenschaltungen. Nachteilig ist aber, dass das Lenkverhalten beeinflusst werden kann - für sportliche Fahrweisen ist der Motor also nicht geeignet.
- Heck: Ein Heckmotor ist schon häufiger bei Holland-E-Bikes zu finden. Diese Motorart ist meist sehr leise, eher sportlich, verschleißt weniger und lässt sich vor allem auch leicht ein- und ausbauen, wenn es mal zu einem Defekt kommt. Der Ausbau des Hinterrads ist dagegen eher schwieriger bei der Positionierung. Er bringt ordentlich Power mit und wird oftmals mit einer Kettenschaltung kombiniert. Nachteilig ist die ungünstige Gewichtsverteilung und dass der Motor bei einigen Strecken überhitzen kann.
- Mitte: Standard ist meist der Mittelmotor bei E-Bikes. Die Leistungsbandbreite ist bei Mittelmotoren sehr gut und möglich ist das sowohl mit Kettenschaltungen als auch mit Nabenschaltungen. Der Mittelmotor ist also eine Art Allrounder.
- Eignung für den Stadtverkehr: Hollandräder spielen ihre größten Vorteile vor allem im flachen Stadtverkehr aus.
- Bremsen: Weiter geht es zu den Bremsen des E-Bike-Hollandrads. Viele City- und Hollandräder setzen auf die günstigeren Felgenbremsen. Meistens ist das auch in Ordnung, aber eben nicht immer.
- Sattel: Beim Sattel gehst du normalerweise immer nach dem persönlichen Geschmack. Beim Hollandrad im Speziellen gibt es aber eine Sattelart, die mehr empfehlenswert ist. Grundlegend gilt: Wenn du nach vorne gebeugt und eher sportlich fährst, dann ist ein härterer Sattel meist besser. Da du beim Holland-E-Bike aber aufrecht sitzt, ist ein weicher Sattel hier unbedingt zu empfehlen. Es kann auch ein angenehm breiter Sattel sein, der diese aufrechte Sitzposition perfekt abpolstert.
- Gewicht: Zum Abschluss noch ein kleiner Hinweis zum Gewicht. Hier sind zwei Punkte entscheidend:
- Eigengewicht: Das Eigengewicht beim Hollandrad im Allgemeinen ist schon geringer als bei anderen Fahrradarten - gleiches gilt aufgrund der Bauweise auch bei E-Bike-Hollandrädern. Achte darauf, dass das Eigengewicht noch so niedrig ist, dass du es selbst zum Beispiel ein Stück heben kannst, wenn du in die Bahn steigst oder wenn du das Fahrrad ein paar Stufen in den Keller tragen musst.
- Maximalgewicht: Der zweite wichtige Punkt ist die maximale Zulassung. Dabei muss unterschieden werden, welcher genaue Wert vom Hersteller angegeben wird. Handelt es sich um eine maximale Zuladung? Dann bist damit du selbst als Fahrer und dein Gepäck gemeint. Handelt es sich um ein Maximalgewicht, was die Räder allgemein tragen können? Dann meinen einige Hersteller das Fahrradgewicht und zusätzlich den Fahrer und Gepäck.
Weitere Merkmale eines Hollandrad-E-Bikes
- Das nostalgischen Retro E Bike Hollandrad wird oft im Retro-Look gewünscht.
- Korb: Das klassische Hollandrad Retro ist üblicherweise mit einem Korb oder einem Platz für einen Korb ausgestattet.
- Lenker: Der Lenker am Hollandrad ist normalerweise relativ hoch und nach hinten gebogen.
- Schloss: Ein Retro Hollandrad kommt sehr oft mit einem eingebauten Schloss am Hinterrad, sodass Sie sich kein Schloss extra anschaffen müssen.
- Farben: Hollandräder sind normalerweise sehr farbenfroh.
- Citybike: Das Hollandrad ist ein Citybike und entsprechend mit Gepäckträger und Schutzblechen ausgestattet.
Testberichte und Beispiele
Lekker Jordaan Urban E-Bike
Ausgelegt auf Komfort und Vielseitigkeit, so beschreibt Lekker sein neuestes E-Bike namens Jordaan Urban. Inspiriert von den niederländischen „Oma-Fiets“ bietet es einfaches Auf- und Absteigen dank tiefem Einstieg sowie eine aufrechte und entspannte Sitzposition. IMTEST hatte die Möglichkeit, das elektrische Hollandrad im Hamburger Stadtverkehr zu testen. Wie es sich dabei gemacht hat, verrät der Artikel. So, wie Lekker sein neues City-E-Bike beschreibt, fühlt es sich auch tatsächlich beim Fahren an. Es liegt sicher und ruhig auf der Straße und auf Schotter, dabei hat man aufgrund der Sitzhaltung einen guten Überblick auf den Verkehr.
Der Sattel ist angenehm breit, die Griffe allerdings etwas rutschig und mit einer Naht versehen. Während der Rahmen und die Schutzbleche des Jordaan Urban in einem schicken Mintgrün gehalten sind, kommen die Reifen, Sattel und Griffe in einem Braunton. Dieser gibt dem Rad einen gewissen Retro-Charme mit. Eine Federgabel hat das Pedelec nicht, aber die 45 Millimeter-dicken Reifen können einiges an Unebenheiten abfedern.
Produktdetails
- Bafang-Mittelmotor M200 mit 65 Newtonmetern
- Akku: 378 Wattstunden
- Bafang Go-App
- Schaltung: Bafang 3-Speed Automatic
- Gewicht: 24 kg / zul. Gesamtgewicht: 115 kg
- Preis: 2.598 Euro
Angetrieben wird das E-Bike von dem M200-Bafang-Mittelmotor mit 65 Newtonmetern, der mit drei Unterstützungsstufen ausgestattet ist. Ein- und ausgeschaltet wird die Elektronik über einen Bedienknopf im Oberrohrrahmen, der mithilfe eines LED-Rings in verschiedenen Farben die Unterstützungsstufen anzeigt. Hier bedarf es schon ein paar Kilometer Fahrt, bis man herausgefunden hat, welche Farbe für welche Stufe steht.
Auf ein Display verzichtet Lekker bei seinem Jordaan Urban. Wer dennoch seine Daten im Blick behalten möchte, muss sein Smartphone mit der entsprechenden Bafang Go-App nutzen. Allerdings ist eine Halterung dafür noch nicht im Lieferumfang dabei. In der App sieht der Radfahrer beispielsweise den aktuellen Akkustand und die Geschwindigkeit, zudem kann er die Trittfrequenz und die Unterstützungsstufen bearbeiten. Eine Routenplanung sowie Standortlokalisierung sind übrigens nicht möglich.
Der Akku kommt mit einer Leistung von 378 Wattstunden, alternativ kann bei der Online-Konfiguration auch ein 504 Wattstunden-Modell gewählt werden. Was sich bei den Testfahrten sehr positiv zu Nutze machte, war die Dreifach-Automatikschaltung von Bafang. Je nach Geschwindigkeit schaltet sie selbst hoch oder runter, was hervorragend funktionierte und gerade im Stadtverkehr bei ständigem Stopp-and-Go sehr hilfreich war und Spaß gemacht hat.
Ebenso vorteilhaft für die tägliche Nutzung ist der Zweibeinständer und die Möglichkeit, den Lenker zu arretieren. So kippt er nicht unkontrolliert zur Seite, wenn der Frontgepäckträger beladen ist. Der Front- sowie der Heckgepäckträger sind mit Spanngurten ausgestattet.
Als Farben stehen schwarz und mintgrün zur Verfügung. Die verfügbare Rahmengröße soll für Menschen zwischen 1,55 Meter und 1,90 Meter passend sein. Der Verkaufspreis liegt regulär bei 2.598 Euro, allerdings gibt es das E-Bike aktuell zum Einführungspreis von 2.398 Euro.
Gazelle Arroyo C5 HMB Elite
Das Gazelle Arroyo C5 mit der anthrazitfarbenen Lackierung und den lederbezogenen Lenkergriffe macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Auch der leicht verstellbare Lenker, ein klassisches Gazelle-Merkmal, sowie der gefederte Gel-Sattel halten das Versprechen vom Komfort. So kann man das e-Bike nach Belieben einstellen und hat eine angenehme Sitzposition. Gerade das sportliche Design macht das Gazelle Arroyo zu einem Hingucker.
Neben ledernen Griffen, gefedertem Gel-Sattel und einstellbarem Lenken bietet das Gazelle Arroyo weitere vielversprechende Details. Angetrieben wird das e-Bike durch einen Bosch Performance Line Smart System Motor mit 75 Nm, der mich selbst am Berg nie im Stich gelassen hat. Es gibt vier Unterstützungsstufen. Hinzu kommt ein 500 Wh Akku, mit dem lange Fahrten locker möglich sind. Der Hersteller gibt eine maximale Reichweite von 130 Kilometern an. Der Akku lässt sich ganz einfach per Schlüssel entnehmen und an einer herkömmlichen Steckdose laden.
Außerdem ist das Gazelle e-Bike mit einem Riemenantrieb und hydraulischen Scheibenbremsen ausgestattet. Ich bin 1,84 Meter groß und fuhr das e-Bike in Rahmengröße 57. Diese eignet sich für Personen mit einer Körpergröße von 1,75 - bis 1,85 m.
Auf der Straße fährt das Arroyo C5 äußerst stabil und zuverlässig. Die breiten Reifen und das Leder an den Griffen bieten Grip auf dem Asphalt und an den Händen. Die Rücktrittbremse in Kombination mit zwei hydraulischen Scheibenbremsen, die per Hand aktiviert werden können, machten das Bremsen äußerst komfortabel.
Gazelle HeavyDutyNL C5 HMB
Das Gazelle HeavyDutyNL C5 HMB überzeugt mit einem stabilen Fahrgefühl sowohl auf Asphalt als auch auf Waldwegen. Breite Reifen, ein massiver Rahmen und exzellente Bremsen geben einem auf jedem Untergrund und vor allem im Stadtverkehr das nötige Sicherheitsgefühl. Gleichzeitig macht dies das Fahren durchaus interessant. Durch den einstellbaren Lenker konnte ich das Bike super auf meine Körpergröße und Armlänge anpassen. Zusammen mit dem weichen, gefederten Gelsattel steht damit auch einer längeren Tour nichts im Weg. Auch optisch macht das Gazelle Arroyo einiges her.
Die Gangschaltung ist völlig ausreichend für die Art von Bike, die Bremsen reagieren gut und vor allem schnell. Die Reifen haben guten Grip auf der Straße, auf Feldwegen und Pflastersteinen. Ich bin nach wie vor total verliebt in das Bike! Meine Kritikpunkte sind „meckern auf hohem Niveau“, bis auf die verkehrsrelevanten Details wie die Klingel. Dieses Bike ist bestens geeignet für Menschen wie mich, die mit e-Bikes erste Erfahrungen sammeln und eher in städtischen Gebieten unterwegs sind. Alles ist selbsterklärend, man hat jederzeit volle Kontrolle über das Bike und sieht dabei noch richtig cool aus.
ADAC Test: Günstige E-Bikes im Vergleich
Der ADAC hat zehn preiswerte E-Bikes mit elektrischer Tretunterstützung bis 25 km/h getestet. Überprüft wurden Tiefeinsteiger-Pedelecs unter 2000 Euro auf Fahreigenschaften, Antrieb, Handhabung, Sicherheit sowie Schadstoffe.
Testergebnisse
Im Gesamtergebnis des Tests sind nur zwei von zehn Pedelecs gut, fünf befriedigend, eines ist ausreichend. Aber es gibt auch zwei mangelhafte Modelle.
Testsieger: Deruiz E-Bike Quartz, 28 Zoll Trekking Elektrofahrrad
- Akku-Reichweite: 73 Kilometer
- Angenehme Ergonomie
- Stabiles und laufruhiges Fahrverhalten
- Gute Bremsen
Weitere Empfehlung: Fischer E-Bike Cita 2.2i
- Gutes Antriebssystem
- Angenehm aufrechte Sitzposition
- Komfort dank gefederter Sattelstütze und guter Vordergabel
- Solider Rahmen
Die folgende Tabelle zeigt die Testergebnisse im Detail:
| Hersteller/Modell | Preis in Euro | ADAC Urteil |
|---|---|---|
| Deruiz E-Bike Quartz, 28 Zoll Trekking Elektrofahrrad | 1399 | 2,5 |
| Fischer E-Bike Cita 2.2i | 1949 | 2,5 |
| Lidl/Crivit Urban E-Bike Y.2 | 1599 | 2,8 |
| Decathlon Elops 900E | 1299 | 3,0 |
| Prophete Geniesser City E-Bike 28" | 1600 | 3,0 |
| Zündapp Z502 E Bike 28 Zoll Elektrofahrrad | 1799 | 3,0 |
| F.lli Schiano E-Moon 28 Zoll E-bike Pedelec | 899 | 3,2 |
| Heybike EC 1-ST | 1195 | - |
Kritikpunkte im ADAC Test:
- Geringe Reichweiten bei einigen Modellen
- Lange Ladezeiten bei einigen Modellen
- Defizite beim Antrieb bei einigen Modellen (drehfrequenzgesteuerte Antriebe)
- Schadstoffe in Griffen und Sätteln bei vielen Modellen
Kalkhoff Endeavour 5+ Move
Das Kalkhoff Endeavour 5+ Move ist ein Trekkingrad mit Bosch-Motor (75 Newtonmeter), robust gebaut und mit weicher Federung vorne. Es bietet einen bequemen Sattel und einen individuell verstellbaren Lenker. Starke Scheibenbremsen sorgen für ein gutes Bremsverhalten. Das farbige Display ist informativ und übersichtlich. Es eignet sich perfekt für Kurztrips und längere Ausflüge in der Stadt, auf Landstraßen und Feldwegen.
Kalkhoff bietet das Endeavour 5+ Move in den drei Rahmen-Konfigurationen »Diamond«, »Trapez« und »Wave« an.
Gazelle Ultimate T10 HMB
Das Gazelle Ultimate T10 HMB vereint viele tolle Eigenschaften und ist ein hervorragendes Trekkingrad für unterschiedlichste Einsatzzwecke. Egal, wie lang und auf welchem Untergrund man mit dem Rad unterwegs sein will: Das Gazelle Ultimate T10 HMB ist ein super E-Bike mit bequemem Sattel, starkem Motor und individuell anpassbarem Lenker.
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